CH96496A - Vorrichtung zur Projektion von Reihenbildern. - Google Patents

Vorrichtung zur Projektion von Reihenbildern.

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  • Stereoscopic And Panoramic Photography (AREA)

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  Vorrichtung zur Projektion von Reihenbildern.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine  Vorrichtung zur Projektion von mit gleich  förmiger Geschwindigkeit bewegten Reihen  bildern.  



  Zweck vorliegender Erfindung ist, eine  Vorrichtung zu     schaffen,    mit welcher bei ver  hältnismässig kleiner Laufgeschwindigkeit der  Reihenbilder ein ruhiges Bild erzeugt werden  kann.  



  Gemäss der Erfindung besitzt die Vor  richtung mindestens eine als     Kreisring    aus  gebildete Linse die mit einer     Kugelteilfläche     ausgestattet ist und die ein reelles Bild er  zeugt, das     vorteilhafterweise    in der mecha  nischen     Drehaxe    des Ringes und mindestens  teilweise seitlich ausserhalb des Ringes liegt.  Die Vorrichtung kann dann noch mit Mitteln  versehen sein, um das so erzeugte Bild auf  einen Lichtschirm zu werfen.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind in  schematischer Weise verschiedene Ausfüh  rungsformen des Erfindungsgegenstandes dar  gestellt, und zwar zeigt       Fig.    1 schematisch einen Schnitt durch  eine Ringlinse mit ihrem Träger.         Fig.    2 bis 4 zeigen weitere Ausführungs  beispiele.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    1 ist  auf einer drehbar gelagerten Scheibe 13 eine  ringförmige Linse<B>111</B> konzentrisch zur     Dreh-          axe    der Scheibe 13 angeordnet. Die Linse  11 1 bildet einen Teil einer ringförmigen Linse  11 (punktiert angedeutet); die äussere Fläche  der Linse 11 bildet einen Teil der Kugel  fläche, deren Zentrum in der     Drehaxe    der  Linse liegt. Von der ganzen Linse 11, wird  der äusserste Teil benutzt, welcher das Bild  12 eines Filmes seitlich in der     Axrichtung     der Linse nach rechts wirft, so dass das er  zeugte Bild 12' mindestens teilweise ausser  halb der Ebene liegt, die durch die Stirn  fläche der Linse 111 gelegt wird.

   Die Linse  111 ist an der Innenseite mit einer Anzahl       aneinanderstossender    ebener Flächen versehen,  auf denen optische     Korrektionselemente    112  angeordnet sind. Diese Elemente<B>111</B> dienen  zum Ausgleich der chromatischen Abweichung  und zusammen mit der Linse 111 zum Um  kehren des Bildes. Das Bild wird durch  Objektiv<B>15</B> nach einem Bildschirm 16 ge-           worfen,    so dass es auf dem     Schirm    aufrecht  stehend erscheint. Die Scheibe 18 dient zum  Antrieb des Filmbandes 12, die     Korrektions-          elemente        11=    und das Filmband laufen mit  einander.  



  Statt nur einer Ringlinse können auch,  wie in     Fig.    2 dargestellt, zwei Ringlinsen 22,  23 vorgesehen sein von denen jede     Korrek-          tionselemente    24, 25 trägt. Hier tritt das  reelle Bild 23 nur teilweise aus der Ebene  der Ringlinse, es liegt aber wieder in der       Drehaxe    des Linsenträgers 26, 27.  



  In     Fig.    3 und 4 ist \die Herstellung einer  Ringlinse veranschaulicht. Eine Kugelzone  ist durch drei Trennflächen 31-32, 33-34,  35-36 in vier Linsen geteilt, von denen die  beiden mittleren 37, 38 annähernd     trapez-          förmigen    Querschnitt aufweisen. Die Linsen  37, 38 stimmen genau miteinander überein,  sie werfen aber das Bild nach entgegenge  setzten Seiten, immer aus dem Ring und  genau in die     Drehaxe.    Die beiden Ringlinsen  37, 38 können also insbesondere zu stereos  kopischen Projektionen verwendet werden,  indem sie zusammen verwendet werden, um  zusammen ein Bild zu erzeugen.

   Die Umfläche  aller Linsen 37-40 ist ein Teil einer Kugel  fläche mit Zentrum im     Schnittpunkt    der  Linie     X-X,    mit der     Drehaxe    der Linse. An  der Innenseite besitzt jede Ringlinse     anein-          anderstossende    ebene Flächen     a,        b    zur Auf  nahme von     Korrektionselementen.    Die Flächen  können aber auch die bei D und F     (Fig.    4)  angedeutete     konkave    Form besitzen; ent  sprechend      sind    auch die     Korrektionselemente     geformt.

   Um einwandfreie reelle Bilder zu  erzeugen, werden die Lichtstrahlen so ge  richtet, dass deren Mittellinien A,     B,    C stets  radial verlaufen. Die Ringlinse kann aus Seg  menten zusammengesetzt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Projektion von mit gleich förmigen Geschwindigkeit bewegten Reihen bildern, gekennzeichnet durch eine als Kreis ring ausgebildete, mit einer Kugelteilfläche ausgestattete Linse; welche ein reelles Bild erzeugt. UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Linse das reelle Bild in der mechanischen Drehaxe des Ringes erzeugt, und zwar so, dass das Bild mindestens teilweise ausserhalb des Ringes liegt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringlinse als Träger von optischen Korrektionselementen ausgebildet ist, wel che den optischen Ausgleich bewirken. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Querschnitt der Ring linse ein Viereck bildet, dessen eine Seite ein Kreisbogen ist. 4. Vorrichtung nach Patentansprueh und Unteranspruch 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Korrektionselemente auf der Innenseite der Ringlinse angeordnet sind. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2-4, dadurch gekennzeich net, dass die Innenseite der Ringlinse mit aneinanderstossenden, ebenen Flächen ver sehen ist, auf denen optische Korrektions- elemente angeordnet sind. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2-4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Innenseite der Ringlinse mit aneinanderstossenden konkaven Flächen versehen ist, auf denen optische Korrek- tionselemente liegen. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die optischen Korrektionselemente des innern Ringes auf einer Ringlinse befestigt sind, die konzentrisch zur äussern Ring linse liegt. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe zwei Ringlinsen aufweist, deren erzeugende Flächen symmetrisch zu einer vertikal zur Drehaxe stehenden Ebene liegen und die das Bild in gleichem Masse, aber in entgegengesetzter seitlicher Rieh- tung aus den Ringlinsen werfen, zum Zwecke der stereoskopischen Projektion.
CH96496D 1920-08-05 1921-03-29 Vorrichtung zur Projektion von Reihenbildern. CH96496A (de)

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