Vorrichtung zur Projektion von Reihenbildern. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zur Projektion von mit gleich förmiger Geschwindigkeit bewegten Reihen bildern.
Zweck vorliegender Erfindung ist, eine Vorrichtung zu schaffen, mit welcher bei ver hältnismässig kleiner Laufgeschwindigkeit der Reihenbilder ein ruhiges Bild erzeugt werden kann.
Gemäss der Erfindung besitzt die Vor richtung mindestens eine als Kreisring aus gebildete Linse die mit einer Kugelteilfläche ausgestattet ist und die ein reelles Bild er zeugt, das vorteilhafterweise in der mecha nischen Drehaxe des Ringes und mindestens teilweise seitlich ausserhalb des Ringes liegt. Die Vorrichtung kann dann noch mit Mitteln versehen sein, um das so erzeugte Bild auf einen Lichtschirm zu werfen.
In der beiliegenden Zeichnung sind in schematischer Weise verschiedene Ausfüh rungsformen des Erfindungsgegenstandes dar gestellt, und zwar zeigt Fig. 1 schematisch einen Schnitt durch eine Ringlinse mit ihrem Träger. Fig. 2 bis 4 zeigen weitere Ausführungs beispiele.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 ist auf einer drehbar gelagerten Scheibe 13 eine ringförmige Linse<B>111</B> konzentrisch zur Dreh- axe der Scheibe 13 angeordnet. Die Linse 11 1 bildet einen Teil einer ringförmigen Linse 11 (punktiert angedeutet); die äussere Fläche der Linse 11 bildet einen Teil der Kugel fläche, deren Zentrum in der Drehaxe der Linse liegt. Von der ganzen Linse 11, wird der äusserste Teil benutzt, welcher das Bild 12 eines Filmes seitlich in der Axrichtung der Linse nach rechts wirft, so dass das er zeugte Bild 12' mindestens teilweise ausser halb der Ebene liegt, die durch die Stirn fläche der Linse 111 gelegt wird.
Die Linse 111 ist an der Innenseite mit einer Anzahl aneinanderstossender ebener Flächen versehen, auf denen optische Korrektionselemente 112 angeordnet sind. Diese Elemente<B>111</B> dienen zum Ausgleich der chromatischen Abweichung und zusammen mit der Linse 111 zum Um kehren des Bildes. Das Bild wird durch Objektiv<B>15</B> nach einem Bildschirm 16 ge- worfen, so dass es auf dem Schirm aufrecht stehend erscheint. Die Scheibe 18 dient zum Antrieb des Filmbandes 12, die Korrektions- elemente 11= und das Filmband laufen mit einander.
Statt nur einer Ringlinse können auch, wie in Fig. 2 dargestellt, zwei Ringlinsen 22, 23 vorgesehen sein von denen jede Korrek- tionselemente 24, 25 trägt. Hier tritt das reelle Bild 23 nur teilweise aus der Ebene der Ringlinse, es liegt aber wieder in der Drehaxe des Linsenträgers 26, 27.
In Fig. 3 und 4 ist \die Herstellung einer Ringlinse veranschaulicht. Eine Kugelzone ist durch drei Trennflächen 31-32, 33-34, 35-36 in vier Linsen geteilt, von denen die beiden mittleren 37, 38 annähernd trapez- förmigen Querschnitt aufweisen. Die Linsen 37, 38 stimmen genau miteinander überein, sie werfen aber das Bild nach entgegenge setzten Seiten, immer aus dem Ring und genau in die Drehaxe. Die beiden Ringlinsen 37, 38 können also insbesondere zu stereos kopischen Projektionen verwendet werden, indem sie zusammen verwendet werden, um zusammen ein Bild zu erzeugen.
Die Umfläche aller Linsen 37-40 ist ein Teil einer Kugel fläche mit Zentrum im Schnittpunkt der Linie X-X, mit der Drehaxe der Linse. An der Innenseite besitzt jede Ringlinse anein- anderstossende ebene Flächen a, b zur Auf nahme von Korrektionselementen. Die Flächen können aber auch die bei D und F (Fig. 4) angedeutete konkave Form besitzen; ent sprechend sind auch die Korrektionselemente geformt.
Um einwandfreie reelle Bilder zu erzeugen, werden die Lichtstrahlen so ge richtet, dass deren Mittellinien A, B, C stets radial verlaufen. Die Ringlinse kann aus Seg menten zusammengesetzt sein.
Device for the projection of series images. The present invention is a device for the projection of images moving at a uniform speed.
The purpose of the present invention is to create a device with which a steady image can be generated at a relatively low running speed of the series images.
According to the invention, the device has at least one lens formed as a circular ring which is equipped with a partial spherical surface and which creates a real image that is advantageously in the mechanical axis of rotation of the ring and at least partially laterally outside the ring. The device can then be provided with means for projecting the image thus generated onto a light screen.
In the accompanying drawings, various Ausfüh approximate forms of the subject invention are shown in a schematic manner, namely Fig. 1 shows schematically a section through a ring lens with its carrier. Fig. 2 to 4 show further embodiment examples.
In the embodiment according to FIG. 1, an annular lens 111 is arranged concentrically to the axis of rotation of the disk 13 on a rotatably mounted disk 13. The lens 11 1 forms part of an annular lens 11 (indicated by dotted lines); the outer surface of the lens 11 forms part of the spherical surface, the center of which is in the axis of rotation of the lens. Of the entire lens 11, the outermost part is used, which throws the image 12 of a film laterally in the axial direction of the lens to the right, so that the image 12 'created is at least partially outside the plane that passes through the face of the Lens 111 is placed.
The lens 111 is provided on the inside with a number of abutting flat surfaces on which optical correction elements 112 are arranged. These elements <B> 111 </B> serve to compensate for the chromatic aberration and, together with the lens 111, to reverse the image. The image is projected towards a screen 16 through the lens 15 so that it appears upright on the screen. The disk 18 serves to drive the film tape 12, the correction elements 11 = and the film tape run together.
Instead of just one ring lens, as shown in FIG. 2, two ring lenses 22, 23 can also be provided, each of which carries correction elements 24, 25. Here the real image 23 only partially emerges from the plane of the ring lens, but it is again in the axis of rotation of the lens carrier 26, 27.
In FIGS. 3 and 4, the production of a ring lens is illustrated. A spherical zone is divided into four lenses by three separating surfaces 31-32, 33-34, 35-36, of which the two middle 37, 38 have an approximately trapezoidal cross-section. The lenses 37, 38 coincide exactly with each other, but they throw the image on opposite sides, always out of the ring and exactly into the axis of rotation. The two ring lenses 37, 38 can therefore be used in particular for stereoscopic projections in that they are used together in order to generate an image together.
The area around all lenses 37-40 is part of a spherical surface with the center at the intersection of the line X-X, with the axis of rotation of the lens. On the inside, each ring lens has abutting flat surfaces a, b for receiving correction elements. However, the surfaces can also have the concave shape indicated at D and F (FIG. 4); The correction elements are shaped accordingly.
In order to generate flawless real images, the light beams are directed so that their center lines A, B, C always run radially. The ring lens can be composed of segments.