CH96736A - Verpuffungsmotor für flüssigen Brennstoff. - Google Patents

Verpuffungsmotor für flüssigen Brennstoff.

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CH96736A
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Maedler Franz
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Maedler Franz
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G7/00Forming thread by means of tools similar both in form and in manner of use to thread-cutting tools, but without removing any material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description


      Verpuffungsmotor    für     flüssigen        Brennstoff.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein       Verpuffungsmotor    für flüssigen Brennstoff, bei  welchem der     Brennstoff    in einem mit dem  Arbeitszylinder in steuerbarer Verbindung  befindlichen Raum eingeführt wird, der zum  Einblasen des Brennstoffes in den Zylinder  unter Gasdruck gesetzt wird und bei dem  die Regeleinrichtung einer     Brennstoffpumpe     mit einer Regeleinrichtung für die Verbren  nungsluft im Arbeitszylinder gekuppelt ist,  so dass für jede     Brennstoffmenge    die ent  sprechende Luftmenge eingestellt wird, das  Ganze so,

   dass die Zusammensetzung und  Bildung des Gemisches stets unabhängig von  der Drehgeschwindigkeit des Motors erfolgt,  damit der Motor auch ohne Änderung der  Steuerung für Gemischbildung- und Ladung  beliebig langsam angelassen werden kann.  



  Die Zeichnung     betrifft    zwei Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes, welche  im folgenden als     Mehrzylindermotoren    ange  nommen sind. Bei dem nach     Fig.    2 ist die  Einrichtung zum Regeln der Luftmenge mit  der Einrichtung zum Regeln der Brennstoff-    menge durch ein Verbindungsgestänge mit  veränderlichem Übersetzungsverhältnis ge  kuppelt, um das Mischungsverhältnis für       Brennstoffe    von verschiedenen Heizwerten  und für verschiedene atmosphärische Verhält  nisse einstellen zu können.  



  In     Fig.    1 bezeichnet 1 eine vom Motor  aus in nicht gezeichneter Weise     antreibbare,     von ihm     entkuppelbare    und dann in auf der  Zeichnung nicht ersichtlicher Weise von Hand       antreibbare    Pumpe, welche     Brennstoff    durch  eine Leitung 2 in ein Gehäuse 3 fördert, das  durch ein Ventil 4 mit dem Arbeitszylinder  in steuerbarer     Verbindung    steht. Eine Luft  pumpe 5 liefert die zur Einspritzung des  Brennstoffes erforderliche Druckluft.  



  An der Brennstoffpumpe 1 befindet sich  eine nicht näher gezeichnete Regeleinrichtung,  die durch einen Hebel 6 betätigt wird. Die  schematisch gezeichnete dreieckige     Öffnung    7  stellt den     Einlassquerschnitt    für die in den  Arbeitszylinder eintretende Verbrennungsluft  dar. Dieser Querschnitt 7 wird durch einen  schwingbar angeordneten Schieber 8 in der      auf der Zeichnung ersichtlichen Weise be  herrscht. Der Schieber 8 ist mit dein Hand  hebel 6 durch ein Gestänge 9 verbunden,  derart, dass bei entsprechender Wahl der Form  und Grösse des     Einlassquerschnittes    7 für jede  Brennstoffmenge die     entsprechende    Luft  menge eingestellt wird.  



  20 bezeichnet eine von der     Kurbelwelle          \?2    in nicht gezeichneter Weise angetriebene  Luftpumpe, welche durch eine Leitung und  einen in diese eingeschalteten     Windkessel    21  mit dem Ventilgehäuse 3 verbunden ist.  



  Auf der Kurbelwelle 22 des     Motors    sitzt  ein Schneckenrad 23, in das die Schnecke  24 eingreift, die verschiebbar auf der Welle       ?5    sitzt und eine Ringnut 31 aufweist. Durch  Drehen dieser Welle mittelst einer Hand  kurbel 26 kann infolge der grossen Unter  setzung der     Motor    leicht angedreht werden.  Von der     Andrehwelle    25 wird eine kleine  Luftpumpe 5 angetrieben, die den Wind  kessel 21 während des     Anlassens    mit Druck  luft füllt. Ferner ist mit der Welle 25 ein       Hilfsmagrretapparat    27 gekuppelt. 28 ist ein  Lager der Kurbelwelle 25; 29 ist eine auf  der Welle<B>2</B>5 angeordnete     Pufferfeder,    und  30 eine federnde Nase.  



  Zum Anlassen wird die     Brennstoffpumpe     1 vorn Motor abgekuppelt und der erforder  liche Brennstoff zum Auffüllen der Leitungen  und der Ventilkammer durch Handbetrieb  hineingedrückt. Hierauf wird die     Pumpe    1  wieder mit dein Motor gekuppelt. Dreht man  nunmehr die Welle     25,    so legt sich die  Schnecke 24 gegen die Schulter des Lagers  28 und dreht langsam die Motorwelle, wobei  gleichzeitig die Luftpumpe 5 den     Windkessel     21 mit Druckluft füllt und die Welle des       Hilfsmagnetapparates    in Umdrehungen ver  setzt.

   Sowie bei einem Zylinder sich beim  Ansaugen das nicht gezeichnete     Hauptein-          lassventil        öffnet;    wird gleichzeitig das Ein  blaseventil 4 geöffnet, und es bläst die von  der Pumpe 5 erzeugte Druckluft den Brenn  stoff durch eine nicht dargestellte     Zerstä,u-          bungseinrichtung    hindurch fein zerstäubt in  den Zylinder.

   Bei     Weiterdrehen    der Felle  25 wird das Gemisch im Zylinder verdichtet,    und der nicht gezeichnete Verteiler des Mo  tors schaltet den Funken des     Hilsrnagnet-          zündapparates    2 7 . auf die entsprechende  Kerze, worauf die Verpuffung des Gemisches  im Zylinder erfolgt.     Hierdurchwird    die Kurbel  welle so beschleunigt, dass das inzwischen  eingeführte Gemisch der nächsten Zylinder  verdichtet und mit Hilfe eines mit der Ma  schine gekuppelten, nicht dargestellten Hoch  spannungsmagnetapparates entzündet wird  und der     klotor    anläuft.

   Durch die Beschleuni  gung der Kurbelwelle wird die Schnecke     2.1     ausser Eingriff mit dem     Schneckenrad    23  gebracht und gegen die     Pufferfeder    29 ge  schleudert, worauf sie durch die federnde  Nase 30, die in die Ringnut 31 eingreift,  festgehalten wird. Sobald sich der Motor in  Bewegung setzt, übernimmt die von der Mo  torwelle angetriebene Luftpumpe 20 die Be  schaffung der     Einblaseluft.     



  Bei dem beschriebenen     Verpuffungsmotor     erfolgt also die Zusammensetzung und Bil  dung des Gemisches stets unabhängig von  der Drehgeschwindigkeit des Motors, so dass  der Motor ohne jede Änderung der Steuerung  beliebig langsam angelassen werden kann.  Die richtige Zusammensetzung des Gemisches  wird dabei durch die Kupplung der Regel  einrichtungen gesichert, während die richtige  Bildung des Gemisches bei jeder Drehzahl  dadurch erreicht wird, dass der     Brennstoff     durch     Druclduft    eingespritzt wird, deren  Druck von der Drehzahl unabhängig ist.  



  Zu Beginn des     Anlassens    könnte auch  ein     Anlassbrennstoff    durch eine nicht gezeich  nete     verschlielibare    Öffnung     direkt    in das  Ventilgehäuse 3 eingeführt werden.  



  Ein Versagen der Gemischbildung beim  Anlassen ist beim beschriebenen     Verpuffungs-          motor    vermieden.  



  Bei der     Ausführungsform    nach     Fig.        \?    ist  das Übersetzungsverhältnis zwischen den bei  den Regeleinrichtungen veränderlich. Hier  durch soll erreicht werden, dass das Verhält  nis des     Brennstoffes    zur Luft verändert und  dadurch das Explosionsgemisch für Brenn  stoffe von verschiedenem Heizwert - von  Benzin bis zum verdünnten Spiritus herab      - einerseits und für die verschiedensten  atmosphärischen Verhältnisse - Luftdruck,  Feuchtigkeitsgehalt usw. - anderseits ein  gestellt werden kann.  



  Zu diesem Zweck sitzt auf dem Hebel 6  eine verstellbare Muffe 32, die durch das  Gestänge 9 mit dem Drosselschieber 8 ver  bunden ist. Durch Verschieben der     Muffe    32  lässt sich das Übersetzungsverhältnis ändern.  



  Der untere Teil des Gehäuses 3 ragt     un-          gekühlt    in das Zylinderinnere hinein und  wirkt demnach als Verdampfer. Durch zwi  schen den Zylinder und das Ventilgehäuse  eingelegte Scheiben 10 von verschiedener  Stärke kann die Grösse der in das Zylinder  innere hineinragenden Oberfläche des Ventil  gehäuses entsprechend den verschiedenen  Brennstoffen und der Drehzahl des Motors  derart geregelt werden, dass ein schädliches  Glühen und damit eine Verkokung und Selbst  zündung im Zylinder oder im Ventilgehäuse  nicht auftreten kann.  



  Das Brennstoffventil 4 ist in einer Ventil  büchse 11 geführt, die am untern Ende mit  Aussengewinde versehen ist, so dass zwischen  der Büchse 11 und dem sie umgebenden  Ventilgehäuse 3 zwei schraubenförmig ge  wundene Kanäle 12 gebildet     werden-,    durch  die der Brennstoff vor seinem Eintritt in das  Zylinderinnere hindurchgeblasen wird. Luft  kann in den die Ventilspindel umgebenden  Ringraum 14 und darin durch die Löcher 15  in die Kanäle 12 eingeführt werden. Der       Brennstoff    tritt durch die Leitung 2 in den  Ringraum 16 ein und dann durch die Kanäle  17, die durch Aussparungen an der Büchse  11 gebildet werden, in die Kanäle 12.

   Es  reisst demnach die aus der Büchse 11 durch  die Löcher 15 austretende Luft den ihr vor  gelagerten     Brennstoff    mit. 18 ist die Ventil  feder und 19 eine als oberer Anschluss die  nende Membran.  



  Das Ventilgehäuse 3 ist an seinem in  den Zylinder hineinragenden Ende mit Rip  pen versehen, die eine grosse Wärmeauf  nahme ermöglichen. Die Ausbildung des  Ventilgehäuses ermöglicht es, dass der Brenn  stoff am untern Ende durch schraubenförmig    gewundene Kanäle zwangsweise an der von  aussen erhitzten Innenwand des Ventilge  häuses vorbeigeführt wird, so dass jede Stelle  des Verdampfers an den an ihm vorbei  streichenden     Brennstoff    auf dem kürzesten  Wege Wärme abgeben kann.  



  Bei einem Zweitaktmotor spielt sich der  Vorgang beispielsweise folgendermassen ab  Der Kolben stehe in seiner untersten Tot  punktstellung bei Beginn der Kompression.  In dieser Stellung wird die Verbindung zwi  schen dem Zylinderinnern und dem Einblase  ventilgehäuse hergestellt, so dass in beiden  gerade Atmosphärendruck herrscht. Das     Ein-          blaseverrtilgehäuse    und der Zylinder bleiben  während des     Kompressionsbubes    bis kurz  vor der Zündung in Verbindung, so dass also  beispielsweise bei einer     Endkompression    von       ä        Atm.    im Zylinder die Verbindung bei etwa  4     Atm.    getrennt. wird.

   In dem nunmehr all  seitig geschlossenen     Einblaseventilgehäuse    3  befindet sich also ein dem Zylinder entnom  menes Gemisch unter einem Druck von  4     Atm.    Bald nach oder vor Schluss des Ein  blaseventils wird das für die nächste Ladung  benötigte Brennstoffquantum in das Einblase  ventilgehäuse eingeführt und dein dort be  findlichen     Druckluftbremsstoffgemisch    vorge  lagert. Nunmehr setzt die Zündung ein, der  Kolben geht wieder nach unten und es er  folgt die Expansion der Verbrennungsgase.

    Nach erfolgter Spülung und Ladung des  Zylinders mit frischer Luft wird in der Nähe  des untern Totpunktes das     Einblaseventil     geöffnet, worauf das dort befindliche Druck  luftbrennstoffgemisch den ihm vorgelagerten  Brennstoff in den Zylinder treibt. Das Ein  blaseventil bleibt nunmehr während des Kom  pressionshubes wieder bis kurz vor der Zün  dung offen.  



  Beim Anlassen ist keinerlei     Änderung    am  Motor erforderlich, vielmehr wirken die zum  normalen Betrieb benötigten Steuerorgane  auch während des     Anlassens.    Der Vorgang  spielt sich dann analog dem obere beschrie  benen ab, nur mit dem Unterschied, dass zu  erst ein Teil der komprimierten Luftladung      in der     Einblaseventilkammer    abgesperrt wird,  ohne dass im Zylinder Zündung erfolgt.  



  Zum Einblasen des     Brennstoffes    wird fer  tiges Gemisch benutzt und infolgedessen die  Verdünnung des Brennstoffes durch die     Ein-          bla.seluft    vermieden. Bei einem Viertaktmotor  ist der Vorgang.ähnlich.  



  Beim Betriebe mit schwer     vergasbaren          Brennstoffen    wird das unter Gasdruck stehende  Gehäuse 3 derart geheizt, dass der in dieses  eingeführte     Brennstoff    darin ganz. oder teil  weise verdampft und in dieser Form in die  im Zylinder befindliche Luftladung einge  blasen wird, worauf dann nach erfolgter Ge  mischbildung und Kompression das Gemisch  entzündet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verpuff ungsmotor für flüssigen Brennstoff, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennstoff in einen mit dem Arbeitszylinder in steuer barer Verbindung befindlichen Raum einge führt wird, der zum Einblasen des Brenn stoffes in den Zylinder unter Gasdruck ge setzt wird, und dass die Regeleinrichtung einer Brennstoffpumpe mit einer Regelein richtung für die Verbrennungsluft gekuppelt ist, so dass für jede Brennstoffmenge die ent sprechende Luftmenge eingestellt wird;
    das Ganze so, dass die Zusammensetzung und Bildung des Gemisches stets unabhängig von der Drehgeschwindigkeit des Motors erfolgt, damit der lIotor ohne Änderung der Steue rung für Gemischbildung und Ladung beliebig langsam angelassen werden kann. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verpuffungsmotor nach Patentanspruch, der unter wechselnden atmosphärischen Verhältnissen und mit verschiedenartigen Brennstoffen arbeiten muss, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Mischungsverhältnis durch eine von Hand zu betätigende Ein richtung in der Kupplung zwischen den beiden Regeleinrichtungen den jeweiligen Verhältnissen entsprechend eingestellt wer den kann, ohne dass die von den beiden Regeleinrichtungen und ihrer Kupplung bestimmte Abhängigkeit der Gemischzu sammenstellung von der Belastung an ihrem Charakter geändert wird.
    2. Verpuffungsmotor nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, mit Einblaseventil zur \ Steuerung der Verbindung zwischen Zy linder und dem unter Gasdruck setzbaren Raum, dadurch gekennzeichnet, dass das Einblaseventilgehäuse und das Innere des Arbeitszylinders währenddes Kompressions hubes bis kurz vor der Zündung mitein ander in Verbindung bleiben und die dem Zylinder entnommene Ladung zum Ein führen des dem Einblaseventilgehäuse zu geführten und dort vorgelagerten Brenn stoffes benutzt werden kann zur von der Drehzahl unabhängigen Bildung des Brenn stoffluftgemisches.
    3. Verpuffungsmotor für schwer vergasbare Brennstoffe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der unter Gasdruck setzbare Raum durch entsprechend tiefes Hineinragen in das Zylinderinnere so ge heizt wird, dass einerseits der in diesen eingeführte Brennstoff ganz oder teilweise verdampfen muss und dass anderseits schädliche Überhitzung, welche zu Selbst zündung und Verkokung führt, nicht statt finden kann.
CH96736D 1918-04-08 1920-06-12 Verpuffungsmotor für flüssigen Brennstoff. CH96736A (de)

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