CH96955A - Wicklung für Elektromagnete. - Google Patents

Wicklung für Elektromagnete.

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CH96955A
CH96955A CH96955DA CH96955A CH 96955 A CH96955 A CH 96955A CH 96955D A CH96955D A CH 96955DA CH 96955 A CH96955 A CH 96955A
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Scintilla
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Scintilla Ag
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00Magnets
    • H01F7/06Electromagnets; Actuators including electromagnets
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/34Special means for preventing or reducing unwanted electric or magnetic effects, e.g. no-load losses, reactive currents, harmonics, oscillations, leakage fields
    • H01F27/38Auxiliary core members; Auxiliary coils or windings

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Description


  Wicklung für Elektromagnete.    Bekanntlich macht sich bei Elektromag  neten oft die Erscheinung .störend bemerk  bar, dass das     magnetische    Feld .im Moment  des     Ausschaltens    des Erregerstromes nicht.  rasch genug verschwindet. Dies     rührt    teil  weise davon her,     @dass    sich durch die Selbst  induktion ein Funke an der     UnterbruchsteAlle          bildet,    der das Verschwinden des Feldes ver  zögert. Teilweise trägt auch de     Hysterese     dazu bei.

   Am unangenehmsten tritt die Er  scheinung dann zutage, wenn die Erregung  des fraglichen Elektromagneten     mehreremal     sehr rasch nacheinander geändert werden  muss, wobei das     magnetische    Feld     zwischen     den einzelnen Perioden den Wert 0 erreichen  sollte. Ohne Anwendung besonderer Hilfs  mittel lässt sich aber niemals erreichen,     dass     das magnetische Feld im Momente des.

   Aus  schaltens des Erregerstromes augenblicklich  und vollständig     verschwindet,    denn es dauert  stets eine gewisse, wenn auch .sehr kurze Zeit,       bis    sich der Vorgang des Funk     enbildens.    und       Erlöschens    vollzogen hat, und .da der Zeit  raum zwischen den einzelnen     Erregungen     auch .sehr klein sein kann, kann es vorkom  men, dass .die folgende Erregung schon dann  eintritt, wenn .die vorhergehende noch nicht    verschwunden .ist, wodurch dann die erwar  tete Wirkung ganz oder teilweise ausbleibt.

    Als Hilfsmittel wird .gewöhnlich ein parallel  zur Spule angeschlossener     Widerstand    ver  wendet, der die im     Moment    .des     Ausschaltens     entstehende Extraspannung konsumiert. Die  ser Widerstand verursacht aber während des  Einschaltzustandes einen Verlust.  



  Gegenstand der     vorliegenden    Erfindung  ist nun .eine     Wicklung    für einen Elektromag  neten, bei welcher die oben benannte schäd  liche Erscheinung der Extraspannung keine       nachteilige    Wirkung mehr hat, sondern sogar  zur Vervollkommnung .des Elektromagneten  nutzbar gemacht werden kann.

   Dies wird  dadurch erreicht, dass die     Magnetspule    aus  zwei verschiedenen     Wicklungen    hergestellt  wird, und zwar aus einer Hauptwicklung von  hoher     Induktivität    und einer Hilfswicklung,  bestehend     -aus    wenigen Windungen von nie  derer     Induktivitäi.    Genannte Nebenwicklung,  deren Windungen die gleiche Richtung haben  wie diejenigen der     Hauptwicklung,    ist pa  rallel zu dieser angeschlossen.  



  Die Zeichnung zeigt eine     schematische     Darstellung eines auf diese Weise konstruier  ten Elektromagneten. Der     Magnetkern    a      ist mit einer     Hauptwicklung    b versehen, zu  welcher die Nebenwicklung c parallel und  gleichgerichtet angeschlossen ist. Der Vor  gang selbst ist folgender:  Solange der Erregerstrom die Spule  durchfliesst, z.

   B. in ,der Pfeilrichtung A, ad  dieren sich die beiden Wicklungen b und c  magnetisch, im Ausschaltmoment aber ent  steht in der Hauptwicklung     b    eine der vor  hergehenden Stromrichtung     gleichgerichtete     hohe Extraspannung, die zum     .grössten    Teil  über die Nebenwicklung c in der bei     B        ange-          .deuteten        Pfeilrichtung    abgeleitet wird, um  allmählich abzuklingen.

   Indem aber dieser  Extrastrom die Nebenwicklung c entgegen  gesetzt zur Richtung des vorhergehenden Er  regerstromes durchfliesst, tritt er als kräftig  wirkender     Entmagneti.sierungsstrom    auf, wo  bei ,der Öffnungsfunke     stark    .gedämpft wird.

Claims (1)

  1. PATE :TTANSI'RIUCII Wicklung für Elektromagnete, deren Er regerstrom oft mit kurzen Zwischenpausen ein- und ausgeschaltet werden muss, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklung aus einer Hauptspule mit hoher Induktivität und einer der Hauptspule gleichgerichteten und pa rallel a.ngesch;
    lossenen Nebenspule von nie derer Induktivität besteht, die beide so ange ordnet sind, dass sieh ihre magnetischen Wir kungen im Einsclialtzustand addieren, im Ausschaltmoment aber einander -entgegen- riehten, wodurch der Magnetkern rasch ünt- magnetisiert und der Üffnungsfunk.e stark gedämpft wird.
CH96955D 1921-07-09 1921-07-09 Wicklung für Elektromagnete. CH96955A (de)

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CH96955D CH96955A (de) 1921-07-09 1921-07-09 Wicklung für Elektromagnete.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1069426B (de) * 1959-11-19

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1069426B (de) * 1959-11-19

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