CH97317A - Einrichtung an Dampfkesseln zur Erhöhung des Wirkungsgrades. - Google Patents
Einrichtung an Dampfkesseln zur Erhöhung des Wirkungsgrades.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22D—PREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
- F22D7/00—Auxiliary devices for promoting water circulation
- F22D7/06—Rotary devices, e.g. propellers
- F22D7/08—Arrangements of pumps, e.g. outside the boilers
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Description
Einrichtung an Dampfkesseln zur Erhöhung des Wirkungsgrades. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung an Dampfkesseln zur Erhö hung des Wirkungsgrades durch Beschleuni gung der Zirkulation des Kesselwassers über die Heizflächen. Die Einrichtung gemäss der Erfindung besitzt eine zum Fördern des Wassers über die Heizflächen des Kessels bestimmte Pumpe. Dadurch, dass das über die Heizflächen streichende Wasser den sich an den Heizflächen bildenden Dampf sofort bei seinem Entstehen fortreisst, wird die Dampf produktion gesteigert und Überhitzung der ILesselwandung etc. vermieden.
In der beiliegenden Zeichnung sind vier Ausführungsbeispiele der Einrichtung sche matisch dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Kessel mit der Einrichtung im Längsschnitt; Fig. 2 zeigt einen Teil des Kessels in Stirnansicht; Fig. 3 ist ein Querschnitt durch den Kessel; Fig. 4 stellt eine Detailvariante dar; Fig. 5, 6 und 7 zeigen je eine weitere Ausführungsform der Einrichtung in Ver bindung mit einem Kessel im Längsschnitt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 sind im Feuerraum des Dampfkessels liegende Röhren 1 vorgesehen, die mittelst Leitungen 2, 3 mit dem Wasserraum des Dampfkessels verbunden sind. Im Kessel ist ein Dampfabscheider 4 vorgesehen, um von dem durch die Röhren 2 hochsteigenden Wasser den Dampf abzuscheiden. Der Ab- scheider 4 besitzt übereinander liegende, an nähernd parallel zueinander laufende Bleche, zwischen welchen das durch die Röhre 2 aus tretende Wasser durchstreichen mu13; dabei findet eine Ausscheidung des Dampfes aus dem Wasser statt.
Hinter und unter dem Abscheider 4 ist eine Pumpe angeordnet, die einen mit Elektromotor 7 .angetriebenen Pro peller 5 aufweist. Der Elektromotor ist ober halb des Kessels auf diesem befestigt; der Propeller ist in einem Gehäuse angeordnet, das düsenartig in einen Raum 6 ausmündet und das nach .dem Wasserraum des Kessels zu offen ist. Der rotierende Propeller saugt Kesselwasser, das den Ausscheider 4 passiert hat, an, und drückt dieses Wasser nach dem Raum 6, aus welchem das dampffreie Wasser nach den Röhren 3 und nach andern W asser- Zirkulationsröhren des Kessels nach unten über die Kesselheizflächen gelangt.
Das vom Propeller geförderte Kesselwasser kann noch anderes Kesselwasser mitreissen, das in den Raum 6 fliesst. Das Kesselwässer kann durch Ändern der Drehzahl des Propellers der Pumpe in beliebig lebhafte Zirkulation ver setzt werden. Die den Heizgasen ausgesetzten Heizflächen werden vom Wasser mit grosser Geschwindigkeit bestrichen. Das an den Heizflächen erhitzte Wasser und der dort er zeugte Dampf wird rasch von den Heizflä chen weggeführt und gelangt in den Dampf- abscheider 4, wo der Dampf aus dem Wasser austreten kann. Eine Überhitzung des Kes- selbleches wird dadurch vermieden.
Statt eines Propellers 5 kann die Pumpe auch, wie in Fig. 4 gezeigt, ein Schaufelrad 8 besitzen, das in einem gegen den Wasser raum des Kessels zu offenen Gehäuse 8 ein gebaut ist und das, mittelst Motor 7 ange trieben, Kesselwasser nach dem Raum 6 fördert.
In Fig. 5 ist als ein weiteres Ausfüh rungsbeispiel die Einrichtung in Verbindung mit einem Flammrohrkessel. gezeigt. Ein Propeller 5, der mittelst eines Motors 7 an getrieben werden kann, ist nahe der Stelle der grössten Erhitzung des Flammrohres un terhalb desselben und unterhalb eines Ge häuses 6, angeordnet. An das Gehäuse 6 ist der Dampfabscheider 4 angeschlossen. Das Gehäuse 6 ist unten durch eine Öffnung mit dem Wasserraum des Kessels verbunden.
Mittelst der Pumpe kann das Wasser mit hoher Geschwindigkeit über die starb ge heizte Flammrohrwandung des Kessels und durch den Abscheider 4 getrieben und alle damit verbundenen Vorteile erzielt werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 ist eine Wasserstrahlpumpe 10 ausserhalb des Kessels in lösbarer Verbindung mit demsel ben vorgesehen. Die Wasserstrahlpumpe be- sitzt einen Motor 7, der mittelst eines in einem Gehäuse 10 drehbaren Propellers Kes selwasser durch eine Leitung 11 ansaugt, unter erhöhten Druck setzt und dieses Was ser durch eine Düse 9 ausstösst, wobei dieses Wasser noch weiteres Kesselwasser, -las durch eine Leitung 12 der Düse 9 zufliesst, mitreisst und .durch beheizte Röhren 3, 1, 2 führt.
Das Kesselwasser wird auch hier über die Heizflächen und dann durch den Abscheider 4 getrieben und nimmt dabei den entstandenen Dampf mit sich.
In Fig. 7 ist die Einrichtung in Verbin dung mit einem Lol#:omotivkessel gezeigt. Am vordern Ende des Kessels ist eine Was serstrahlpumpe 10 angebaut. Ein Teil des Kesselwassers wird mittelst eines Propellers, der von einem Elektromotor 7 angetrieben wird, durch eine Düse 9 gedrückt, wobei dieses Wasser das übrige Kesselwasser mit reisst und nach der Feuerbüchse des Kessels über die direkt beheizten Flächen führt. Als Abscheider für den Dampf wirken hier die Rauchrohre.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Dampfkesseln zur Er höhung des Wirkungsgrades durch Beschleu nigung der Zirkulation des Kesselwassers über die Heizflächen, dadurch .gekennzeich. net, dass eine zum Fördern des Wassers über die Heizflächen bestimmte Pumpe vorge sehen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Kessel ein Dampfabscheider vorgesehen ist,, wobei die Pumpe in bezug auf diesen Da.mpfab- scheider so angeordnet ist, dass sie das aus dem Dampfabscheider austretende ent- dampfte Wasser ansaugt.2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Pumpe am Kessel lösbar angeordnet ist. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass .die Pumpe eine Wasserstrahlpumpe mit einem motorisch angetriebenen Pro peller ist, mittelst welcher ein Teil des Kesselwassers unter Druck durch eine Düse getrieben und dadurch das übrige Kesselwasser mitgerissen wird.
Applications Claiming Priority (1)
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| Publication Number | Publication Date |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH97317D CH97317A (de) | 1920-05-01 | 1921-04-26 | Einrichtung an Dampfkesseln zur Erhöhung des Wirkungsgrades. |
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- 1921-05-02 GB GB12548/21A patent/GB162659A/en not_active Expired
Also Published As
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