Photographische Kopier- und Entwicklungsmaseltine. Die Erfindung betrifft eine 'pliotogra,- phische Kopier- und Entwicklungsmaschine mit gemeinsamem Antrieb für die bewegten Teile der Kopiervorrichtung und einer För- dervorrichtung für einen lichtempfindlichen Papierstreifen.
Gemäss der Erfindung wer den von dem gemeinsamen Antrieb aus so wohl Förderwalzen für den Papierstreifen, als i-t.ueli eine Druckplatte und Verschluss- klappen der Kopiervorriehtung durch unab hängig voneinander mittelst getrennter Rub- getriebe in ihrer Längsriehtung bewegliche Schubstano,en angetrieben.
<B>C</B> Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel dieser Erfindung mit verschiedenen Einzelheiten dargestellt.
<B>Z,</B> Fig. <B>1</B> ist eine Seitenansicht der gesam ten Maschine mit ihrem Kraftantrieb, Fig. 2 eine Ansicht der Maschine ohne Unfergestell von der entgegengesetzten Seite 0-esehen, Fig. <B>3</B> ein senkreelifer Längsschnitt durch den obern Teil der Maschine nach Fig. <B>1,</B> Fig. 4 eine Ansicht des obern Teils der Fig. <B>1</B> von links gesehen in grösserem Mass- stabe,
Fig. <B>5</B> eine Ansieht des Zahnstangenan- triebes für die Kopiervorrielitung gemäss der rechten Seite der Ficr. 4 mit den Förderwalzen ZD für das Papier, Fig. <B>6</B> eine Draufsicht des Zahnstangen- antriebes, Fig. <B>7</B> den Zahnstangenantrieb für die Papierhrderwalzen gemäss der linken Seite der Fig. 4,
Fig. <B>8</B> eine Ansicht des Aufsatzkastens der Kopiervorricht-ung mit dem Antrieb der Belichtungsklappen in grösserem Massstabe, Fig. <B>9</B> eine Hinteransicht der Kopiervor richtung mit der Stapelrolle für das photo graphische Papier,<B>,</B> Fig. <B>10</B> eine Draufsicht der Fig. <B>9,</B> Fig. <B>11</B> ein Längsschnitt der Fig. <B>10,</B> Fia. 12 eine Seitenansicht eines Antriebs exzenters für die Druekplatte der Kopiervor richtung,
F ig. <B>13</B> eine Seitenansicht des lierauszieli- baren Trägers der Stapelrolle, Pig. 14 eine Draufsicht der Vorrichtung nach Fig. 13, Fig. <B>15</B> eine Ansieht eines der beiden Rollenträger der Fig. 14, Fig. <B>16</B> ein senkrechter Längsschnitt durch den Aufsatzkasten der Belichtungsvor richtung mit der Kassette für die Negative, Fi-. <B>17</B> eine Draufsicht auf die Neo-ativ- t' C kassette.
Die Kopier- und Entwicklungsmaschine hat ein Gehäuse<B>1,</B> das mit Füssen 2 auf einem Untergestell<B>3</B> sieht. Dieses trägt zugleich einen Antriebsmotor 4 (Elektromotor) und ein Vorgelege <B>5,</B> von dem aus die obere Ala- schine s angetrieben -wird.
In dem Gehäuse<B>1</B> befinden sich nach aussen lichtdicht a-bIlleschlossen die einzelnen züm Unterbringen, Andrücken beim Kopie ren, Vorbewegen, Entwickeln, Fixieren und Wässern dienenden Vorrichtungen. Auf dem Gehäuse ist ein oben offener Belichtungs kasten<B>6</B> angebracht, der in seinem untern Teil zwei nach oben zu öffnende Klappen<B>7,</B> <B>8</B> (Tig. <B>3</B> und <B>8)</B> enthält. Der Kasten ist in einem Rahmen<B>9</B> gelagert, der um eine Achse <B>10</B> schwenkbar ist, so dass er in die in Fig. <B>1</B> gestrichelt dargestellte Lage gebracht wer den kann.
Unter diesem Kasten liegt der Trä ger für das zu kopierende Negativ, beispiels weise eine Kassette<B>11</B> der in Fig. <B>16</B> und<B>17</B> dargestellten Art. Diese Kassette ist zur Aufnahine zweier Negative eingerichtet und züi diesem Zweck mit zwei Ausschnitten 12 und<B>13</B> versehen. Sie ist im untern Teil des Kastens verschiebbar, so dass beliebig der eine oder andere Ausschnitt mit dem jeweilig darin aela-erten Neaativ in den Kasten<B>6</B> hineingesehoben -werden kann.
Die Negative lie"en in den Ausschnitten der Kassette mit der Bildsehicht frei nach unten, so dass die lichtempfindliche Papierschicht unmittelbar gegen sie gepresst werden kann. Da die Ne gative vom Licht- durehdrungen werden müs sen, so liegen sie entweder nur mit ihren Rändern in den Ausschnitten an oder mit ihrer ganzen Oberfläche gegen eine im Aus schnitt unnachgiebig gelagerte Glasplatte.
Unterhalb des Kastens<B>6</B> ist die obere Ge häusewand #durelibro(,#lieii, und unter dieser Durchbreehuna- befindet sieh eine lieb- und senkbare Druckplatte 14 (Fig. <B>3</B> -und<B>9</B> bis <B>11),</B> die auf ihrer Oberfläche mit einer wei chen Schicht<B>15</B> aus Filz, Gummi oder der gleichen belegt ist. #Sie ist auf einer Schiene <B>1,6</B> befestiut, die mit ihren beiden genuteten Enden<B>17</B> über senkrechte Führuncsschie- neil <B>18</B> greift-.
Die Schiene<B>16</B> trägt zwei nach unten herabhängende Bolzen<B>19,</B> die durch eine Querstange 20 hindurchragen. Zwischen Sehiene <B>16</B> und Stange 20 sind aLif den Bolzen<B>19</B> Federn gelagert, die sieh gegen z# eD die Stange 20 abstützen, und auf denen die Schiene<B>16</B> mit der Druchplatte ruht,. Über die Querstanige 20 greifen mit exzentrischen Schlitzen 21 (Fig. 12) zwei Daumenscheiben 22, die -auf einer nach beiden Seiten durch die Gehäusewände hindurchragenden Welle <B>23</B> befestigt sind.
Auf dem einen äussern Ende dieser Welle sitzt ein freier Arm 24, der zum Verriegeln der eingesetzten Kassette <B>11</B> dient, auf dem andern Ende ein Zahlirad <B><U>95,</U></B> mittelst dessen die Welle hin- und herge- dreht werden kann. Hierdurch werden die Daamenselleiben 22 entsprechend geschwenkt, die vernibo-e ihrer exzentrischen Schlitze<B>21</B> tn die Druckplatte 14,<B>15</B> lieben und senken.
Cber diese Druckplatte wird das photo- t' Cyraphische Papier 26 (Fig. 3) hinweggeführt, das von einer Rolle<B>27</B> sieh abwickelt. Die Rolle ist auf einer losen, hera.usnelimbareii Spindel<B>28</B> gelagert, die in schrägen Ein- n t71 t# schnitten<B>29</B> (Fig. <B>15)</B> zweier Schienen<B>30</B> ruht.
Die Schienen bilden zugleich die seit liche Führung der Stapelrolle und sind auf Stangen<B>31</B> in der Längsrichtung der Spin del. einstellbar, so dass sie den verschieden breiten StapeIrollen angepasst werden können. Sie werden durch Klemmschrauben 3'-) in ihrer La-#e auf den Stangen festgestellt. Diese Stangen sind in Schienen<B>33</B> (Fig. <B>13,</B> <B>en</B> 14) gelagert, die auf Schienen 34 verschieb bar liegen. Letztere liegen zusammen mit Schienen<B>33</B> in Führungsleisten<B>35</B> der Ge häusewand.
An den Schienen<B>33</B> befinden sich Mitnehmer a06, die mit Anschlägen<B>37</B> <B>M</B> und<B>38</B> der Schienen 34 so zusammenwirken, dass beim Herausziehen des Rahmens<B>31,</B> 33 die Schienen 34 durch die Anschläge<B>36, 38</B> mitgenommen, beim Hineinschieben des Rah mens durch die Anschläge<B>36, 37</B> hineinge schoben werden. Die Schienen 34 -werden durch Querstangen<B>39</B> zusammengehalten. Die aus den Schienen und Stangen gebilde ten Rahmen bilden einen Schlitten, der zwecks Einsetzens einer Papierrolle aus dem Maschinengehäuse herausgezogen und dann mit der Rolle wieder hineingeschoben werden kann.
Das Herausziehen des Schlittens wird durch gegen feste Anschläge 41 treffende Anschläce 40 beo-renzt, wie aus Fig. <B>13</B> er- >j <B>;Z</B> t3 sichtlich ist. Zum Einlegen der Rolle ist das Gehäuse am vordern Ende mit einem licht dicht schliessenden Deckel 42 (Fig. <B>3)</B> ver sehen.
Der von der Stapelrolle sieh abwickelnde Papierstreif en<B>26</B> wird über Führungsstangen 43, 44, 45 geleitet, auf denen sich feststell bare Schieber 46 zur seitlichen Führung des Papierstreifens befinden (Fig. <B>10</B> und<B>11).</B> Auf der Welle<B>23</B> ist mittelst Lenker 47 eine dünne Walze 48 aufgehängt, die sich vermöge Federn 49 gegen den Umfang der Rolle<B>27</B> legt und deren Drehung bremst. Diese Federn sind einerseits an der die bei den Lenker 47 verbindenden Stange<B>50,</B> an derseits an den Daumenscheiben 22 ange schlossen, wodurch die Bremswalze 48 (regen den Umfang der Rollenscheibe gedrückt wird, wenn die Druchplatte 14 durch die Daumenscheiben angehoben wird (Filg. <B>3).</B>
ZD An den die Papierrolle und die beschrie bene Kopiervarrichtung enthaltenden Raum schliesst sieh innerhalb des Gehäuses der die Entwicklungs-, Fixier- und Wässerungsvor- richtungen umfassende, ebenfalls lichtdicht abgeschlossene Raum an. Beispielsweise sind in diesem Raum sechs Tröge vorgesehen, durch die der belichtete Papierstreifen in be kannter Weise abwechselnd auf- und ab- wäirts aeführt hindurch-eleitet wird.
Die bei den Tröge<B>51</B> enthalten das Entwicklungs <B>bad,</B> die Tröge<B>52</B> das Fixierbad, und die bei den Trüae 53 -werden dauernd von Wasser <B>C</B> durchströmt. In den Trögen hängen heraus nehmbare Rahmen mit Führungswalzen 54 am obern und untern Ende, über die das Pa pierband nacheinander durch die einzelnen Tröge läuft. Die Tröge sind unterhalb der untern Führungsrollen mit Vertiefungen<B>55</B> versehen, in denen sieh der entstehende Schlamm absetzen kann.
Die voneinander ge trennten Tröge<B>51</B> und<B>52</B> haben an ihren untern Teilen Anschlussstutzen für Füll schläuche<B>56</B> (Fig. 2), die an der Aussenseite des Gehäuses durch Klammern<B>57</B> gehalten werden Lind Fülltrichter<B>58</B> besitzen. Durch diese Trichter werden die Flüssigkeiten in die einzelnen Tröge gegossen, wobei der je- -weilige Flüssigkeitsstand durch die jeweilige Höhe der Trichter bestimmt wird. Durch Senken der Schläuche werden die Tröge ent leert. Die Tröge<B>53</B> sind durch einen Krüm mer<B>59</B> miteinander verbunden und haben einen gemeinsamen Zuleitungsschlauch<B>60</B> zum Anschluss an eine Wasserleitung und einen Ablauf<B>61.</B>
Hinter dem letzten Wässerungstrog ist ein Zugwalzenpaa.r <B>62, 63</B> angebracht, durch das der Papierstreifen durch die Bäder und über die Kopiervorriehtung gezogen und von der Rolle abgewickelt wird. Da während des Ko piervorganges der Papierstreifen unter dem Negativ stillstelien muss, so erhalten die Wal zen einen aussetzenden Antrieb durch fol gende Vorrichtung: Vom Vorgelege <B>5</B> aus wird durch Riemen, Ketten oder dergleichen, ein Rad 64 angetrieben, das auf einer an der hintern Seite des Gehäuses ge lagerten Welle<B>65</B> befestigt ist.
Diese Welle trägt am andern Ende ein Zahnrad<B>66,</B> das mit einem Zahnrad<B>67</B> in Eingriff steht. Auf diesem Rade sitzt ein Kurbelzapfen<B>68,</B> über dem ein um einen Zapfen<B>69</B> frei schwenkbarer Hebelarm<B>70</B> liegt. Vor diesem Hebelarm ist eine senkrecht bewegliche Zahnstange<B>71</B> angeordnet,
die einen über den Hebelarm greifenden Mitnehmerzapfen <B>72</B> trägt und mit ihrer obern Zahnung in ein lose auf der Achse<B>73</B> der untern Förder- walze <B>63</B> sitzendes Zahnrad 74 einureift. Das Zahnrad 74 ist dureh ein Scha.Itgetriebe in der einen Drehriel-itung mit der Walzenachse <B>73</B> gekuppelt. An der Scheibe<B>75</B> sitzen zu diesem Zwecke auf der Zeichnung nicht da-r- Cestellte Klinken, die in das Zahnrad 74 ein greifen.
Die Zahnstange ruht mit ihrem un fern Ende -auf einer in der Höhe verstell baren und durch eine Gegenmutter <B>76</B> fest zustellenden Schraube<B>77,</B> durch die also die jeweilige Höhenlage des an der Zahnstange hefindlichen Mitnehmerzapfens <B>72</B> bestimmt <B>v</B> Ird, Das Zahnrad<B>67</B> wird vom Motor 4 über das Vorgelege <B>5</B> dauernd gleichmässig ange trieben, Dabei läuft der Kurbelzapfen <B>68</B> dauernd im Kreise und hebt und senkt<B>da-</B> durch den auf ihm liegenden Hebelarni <B>70,
</B> der beim Aufwärtssehwincen o-ecren den Mitneh- n <B>g</B> g nier7apfen <B>72</B> trifft und dadurch die Zahn- sIanue <B>71.</B> anhebt.
Diese dreht dann mittelst des in dieser Drehrichtung gekuppelten Zahnrades 74 die Walze<B>63</B> -um einen der Zahnstangenbewegung entsprechenden Be- C, zn fra.-. Hat der Zapfen<B>68</B> seinen Höchstpunkt überschritten, so senkt sieh der Hebel<B>70</B> wie der und ebenso auch die auf ihm mit dem Zapfen<B>72</B> hängende Zahnstange, bis diese sich auf die Schraube<B>77</B> aufsetzt.
Das durch eine Zui(rfeder <B>78</B> unterstützte Sinken der Zahnstan-e übt eine drehende Wirkunr, auf t' zn die Walze nicht aus, da in diesem Falle das Zahnrad 74 frei über die Sehaltklinken läuft. Das Mass der Walzendreliung ist also von der jeweiligen, durch die Stellsehraube <B>77</B> be stimmten Höhenlage des Zapfens<B>72</B> abhän gig, und zwar wird die ZahnstaDge um eine <I>en.</I>
desto #,rössere Strecke gehoben, also die Walze t# um einen desto grösseren Betrag gedreht,<B>je</B> tiefer der Zapfen<B>72</B> beim Zusammentreffen mit dem Hebel<B>70</B> liegt, u<B>d</B> umgekehrt um tz # n eine desto geringere Strecke,<B>je</B> höher er sich befindet, weil dann der Hebel desto später 0.e(r 11 ihn trifft.
Da, diese verschiedenen Hö- t' ne henlagen durch die Schraube<B>77</B> bestimmt werden, so ergibt sich daraus, dass ohne Än derung des Getriebes selbst einfach durch Verstellen der Schraube<B>77</B> das Mass des<B>je-</B> weiligen Papiervorseliubes einstellbar ist.
Die beiden Fürderwalzen <B>62</B> und<B>63</B> sind zweckmässig mit Gummi überzogen, zum min desten die obere, mit der empfindlichen Schicht des Papiers in Berührung kommende. Um nun ein Gleiten zwischen dieser schlüp- ferigen Schicht und der obern Walze zu ver hüten, wird diese von der untern zwangsläu fig durch Zahnräder<B>79</B> und<B>80</B> angetrieben.
Beide Walzen werden durch eine Bügelfeder 81., die durch eine Stellsehraube <B>82</B> gespannt wird, aufeinandergepresst. Damit der Papier streifen nicht zwischen die Zahnräder<B>79</B> und<B>80</B> gelangen kann, ist die untere Walze (33 in den Enden vor den Zahnrädern mit Ringseheiben <B>83</B> ausgestattet, denen entspre- ehende Ringnuten 84 der übern Walze gegen- Über liegen, in die der anliegende Teil der Ringselleibe eintritt.
Die Ringscheiben ver- tn hindern dureli ihren Eingriff in die 'Nuten der -andern Walzen deren Längsverschiebung und ein entsprechendes Reiben auf der Pa pierschicht, und dienen gleichzeitig dazu, das durch die Walzen aus dem Papier ge quetschte Wasser von der Achse der untern Walze, deren Lager und dem Getriebe abzu halten, indem das Wasser an den Scheiben herabfliesst und von dem jeweils untersten Rande in eine Auffangrinne<B>85</B> (Fig. <B>3)</B> ab läuft.
'v#"älireiid des Stillstandes der Förder walzen<B>62, 63</B> findet der Kopiervorgang statt. Hierbei wird<U>das</U> über der Druckplatt e 14,<B>15</B> liegende Papier gegen das in der Kas sette befindliehe Negativ gepresst, indem die Druckplatte durch die Daumenscheiben 22 gehoben wird.
Dabei findet die Belichtung statt, und zwar durch Öffnen und Schliessen der beiden Klappen<B>7, 8</B> im Kasten<B>6.</B> Dieser Kopiervorgang wird durch folgendes Getriebe veranlasst: Das von der Welle<B>65</B> angetrie bene Zahnrad<B>67</B> sitzt auf einer Welle<B>86,</B> die an ihrent andern Ende zwei nebeneinan- derliegende Daumen<B>87</B> und<B>88</B> trägt. Dem Daumen<B>87</B> liegt eine Selrubstange <B>89</B> gegen über, die mit einer der Länge nach durch eine Schraube<B>90 1)</B> verstellbaren Zahnung <B>91</B> in das auf dem äussern Ende der Welle <B>23</B> sitzende Zahnrad 25 eingreift.
Durch Auf treffen des unilaufenden Daumens<B>87</B> gegen eine an der Schubstange angebrachte Druck rolle<B>92</B> wird die Stange verschoben und da durch die Welle<B>23</B> gedreht, die mittelst der Dauinenscheiben 22 die Druckplatte 1.4 an hebt.
Nach Abgleiten des Daumens<B>87</B> von der Druckrolle<B>92</B> wird die Welle<B>23</B> durch die Federn auf den Bolzen<B>19</B> und das Ge wicht der vesamten Druckplatte zurückge dreht und dadurch die Schubstange in die Anfangsstellung zurücligeführt. Dem Dau men<B>88</B> liegt mit einer Druckrolle<B>93</B> eine Schubstange 94 gegenüber, an die ein doppel- armiger Hebel<B>95</B> angelenkt ist.
Das obere <B>Ei</B> nde dieses Hebels legt sieh frei gegen eine gekröpfte Zahnstange<B>96,</B> die am Kasten<B>6</B> verschiebbar gelagert ist und mit einer un tern Zahnung <B>97</B> in ein Zahnrad<B>98</B> und mit einer oberii Zahnung<B>99</B> in ein Zahnrad<B>100</B> eingreift.
Diese beiden Zahnräder sitzen auf den Achsen der im Kasten<B>6</B> befindlichen Ver- schlussklappen <B>7</B> und<B>8.</B> Wird die Schub stange 94 durch den Daumen<B>88</B> vorbewegt, so wird die Zahnstange<B>96</B> entsprechend ver schoben, und da die beiden Zahnungen<B>97</B> und <B>99</B> auf entgegengesetzten Seiten der Zahn räder<B>98</B> und <B>100</B> angreifen, so werden diese und mit ihnen die Verschlussklappen mit zu einander entgegengesetzter Drehung geöffnet.
Eine Feder<B>101</B> führt sämtlielie Teile nach Vorbeigehen des Daumens 88 in die ursprüng- ZD liche Lage zurück.
Die Führungswalzen 54, über die der Pa pierstreifen durch die einzelnen Bäder gelei- fet wird, sind an Rahmen<B>103</B> gelagert, die von oben in die Tröge<B>51,</B> 52,<B>53</B> eingesetzt sind. Um dem Papier eine gleichmässige und sichere Führung zu geben, sind die Rahmen aber nicht, wie sonst üblich, auf die Böden der Tröge gestellt, sondern oberhalb -der Tröge am Gestell der Maschine aufgehängt.
Der Kasten<B>6</B> ist zusammen mit der ein gesetzten Kassette aufklappbar, wodurch die Bedienung vereinfacht wird. Die Aufklapp- barkeit ist durch die Anordnung der Zahn stange<B>96</B> am Kasten selbst und<B>-</B> durch die lose Verbindung des Hebels<B>95</B> mit der Zahnstange ermöglicht. Wie Fig. <B>9</B> zeigt, kann über das vierkan tige Ende der Spindel<B>28</B> ein mit einem äussern Knebel 104 versehener Bolzen<B>105</B> ge schoben werden, der unter dem Druck einer Feder<B>106</B> stellt und beim Abziehen des Pa piers von der Rolle mit der Spindel umläuft.
Die Schnelligkeit der Knebelumdrehung lässt dann erkennen, wenn das Papier zu Ende geht, so dass eine neue Rolle eingesetzt wer den kann, bevor das Ende der alten über die Kopiervorrichtung gegangen ist.
Die Wirkungsweise der Maschine ist fol gende: Ist die Rolle mit dem empfindlichen Papier in den Schlitten<B>33,</B> 34 eingelegt und das Papier oder ein damit verbundenes Zug band über die Druckplatte, durch die Bäder und durch die Zugwalzen geführt, so wird der Motor 4 angelassen und dadurch das Rad 64, die Welle<B>65</B> und das Rad<B>67</B> mit der Welle<B>86</B> in dauernden Umlauf versetzt. Da bei wird zunächst durch den Daumen<B>87</B> die Schubstange<B>89</B> vorbewegt und mittelst des Zahnstückes<B>91</B> und des Zalinrades 25 die Welle<B>23</B> gedreht.
Die darauf sitzenden Daumenscheiben<B>292</B> heben die Druckplatte 14 an, die mit ihrer weichen Auflage<B>15</B> das daraufliegende.Stück des Papierstreifens ge gen das darüber gelagerte Negativ presst. Darauf trifft der Daumen<B>88</B> gegen die Druckrolle<B>93</B> und schiebt die Stange 94 vor, die mittelst des Hebels<B>95,</B> der Zahnstange<B>96</B> und der Zahnräder<B>98</B> und<B>100</B> die- Ver- schlussklappen <B>7</B> und<B>8</B> öffnet. Dadurch wird das unter dem Negativ liegende Papierstück von der über dem Kasten<B>6</B> angebrachten Lichtquelle belichtet.
Hat der Daumen<B>88</B> die Schubstange 94 freigegeben, so schliesst sich der Verschluss, während der Daumen<B>87</B> die Dreliplatte noch so lange festhält, bis die. Verschlussbewegitiig beendigt ist. Wird die Stange<B>89</B> freigegeben, so senkt sich die Druckplatte, und die Klemmung des Papier streifens ist aufgehoben. Darnaell fängt der am Rad<B>67</B> sitzende Kurbelzapfen<B>68</B> an, den Hebel<B>70</B> zu heben, der dann gegen den Mit- nehmer <B>72</B> trifft und mittelst dessen die- Zahnstance <B>71</B> hebt.
Dadurch werden die Förderwalzen<B>62</B> und <B>63</B> mittelst des Schalt- (r(#triebes 74 und<B>75</B> um einen dem Hub der #D Zahnstange entsprechenden Betrag gedreht (ind somit der Papierstreifen von den Walzen und ein entspreeliendes Stück durch die Ma- sehine vorbewegt. Hat der Zapfen<B>68</B> seine liiielist.e Lage erreicht, so hört der Walzen antrieb auf, und der Hebel<B>70</B> kelirt mit der Zahnstange<B>71</B> in die Ruhelage zurück.
In zwischen treffen wieder die Daumen<B>87</B> und <B>88</B> auf die Seliubstangen <B>89</B> und 94, worauf sieh das beschriebene Spiel wiederholt.
Das Mass des jeweiligen Papi#ervorschu- bes wird durch Verstellen der Schraube<B>77</B> ,crereolelt, wodurch das Anheben der auf der en Schraube ruhenden Zahnstange<B>71</B> eingestellt wird.
Die Belielltuingsdauer wird durch ,#ehnelleren oder lanusameren Gancy des An triebsmotors -eregelt. Zur Erzielung eines sehr langsamen Ganges der Maschine ist eine Handkurbel <B>102)</B> auf der Welle<B>65</B> vorole- izehen, die aueh sonst zum Antrieb benutzt werden kann.<B>-</B>