CH97434A - Photographische Kopier- und Entwicklungsmaschine. - Google Patents

Photographische Kopier- und Entwicklungsmaschine.

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CH97434A
CH97434A CH97434DA CH97434A CH 97434 A CH97434 A CH 97434A CH 97434D A CH97434D A CH 97434DA CH 97434 A CH97434 A CH 97434A
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  Photographische Kopier- und     Entwicklungsmaseltine.       Die Erfindung betrifft eine     'pliotogra,-          phische    Kopier- und     Entwicklungsmaschine     mit gemeinsamem Antrieb für die bewegten  Teile der Kopiervorrichtung und einer     För-          dervorrichtung    für einen lichtempfindlichen  Papierstreifen.

   Gemäss der Erfindung wer  den von dem gemeinsamen Antrieb aus so  wohl Förderwalzen für den Papierstreifen,       als        i-t.ueli    eine Druckplatte und     Verschluss-          klappen    der     Kopiervorriehtung    durch unab  hängig voneinander mittelst getrennter     Rub-          getriebe    in ihrer     Längsriehtung    bewegliche       Schubstano,en    angetrieben.  



  <B>C</B>  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel dieser Erfindung mit verschiedenen  Einzelheiten dargestellt.  



  <B>Z,</B>       Fig.   <B>1</B> ist eine Seitenansicht der gesam  ten Maschine mit ihrem Kraftantrieb,       Fig.    2 eine Ansicht der Maschine ohne       Unfergestell    von der entgegengesetzten Seite       0-esehen,          Fig.   <B>3</B> ein     senkreelifer    Längsschnitt durch  den obern Teil     der    Maschine nach     Fig.   <B>1,</B>         Fig.    4 eine Ansicht des obern Teils der       Fig.   <B>1</B> von links gesehen in grösserem     Mass-          stabe,

            Fig.   <B>5</B> eine Ansieht des     Zahnstangenan-          triebes    für die     Kopiervorrielitung    gemäss der  rechten Seite der     Ficr.    4 mit den Förderwalzen       ZD     für das Papier,       Fig.   <B>6</B> eine Draufsicht des     Zahnstangen-          antriebes,          Fig.   <B>7</B> den     Zahnstangenantrieb    für die       Papierhrderwalzen    gemäss der linken Seite  der     Fig.    4,

         Fig.   <B>8</B> eine Ansicht des Aufsatzkastens  der     Kopiervorricht-ung    mit dem Antrieb der  Belichtungsklappen in grösserem     Massstabe,          Fig.   <B>9</B> eine Hinteransicht der Kopiervor  richtung mit der Stapelrolle für das photo  graphische Papier,<B>,</B>       Fig.   <B>10</B> eine Draufsicht der     Fig.   <B>9,</B>       Fig.   <B>11</B> ein Längsschnitt der     Fig.   <B>10,</B>       Fia.    12 eine Seitenansicht eines Antriebs  exzenters     für    die     Druekplatte    der Kopiervor  richtung,

    F     ig.   <B>13</B> eine Seitenansicht des     lierauszieli-          baren    Trägers der Stapelrolle,           Pig.    14 eine Draufsicht der Vorrichtung  nach     Fig.        13,          Fig.   <B>15</B> eine Ansieht eines der beiden  Rollenträger der     Fig.    14,       Fig.   <B>16</B> ein senkrechter Längsschnitt  durch den Aufsatzkasten der Belichtungsvor  richtung mit der Kassette für die Negative,       Fi-.   <B>17</B> eine Draufsicht auf die     Neo-ativ-          t'    C       kassette.     



  Die Kopier- und Entwicklungsmaschine  hat ein Gehäuse<B>1,</B> das mit Füssen 2 auf einem  Untergestell<B>3</B> sieht. Dieses trägt zugleich  einen Antriebsmotor 4 (Elektromotor) und  ein     Vorgelege   <B>5,</B> von     dem    aus die obere     Ala-          schine        s        angetrieben        -wird.     



  In dem Gehäuse<B>1</B> befinden sich nach  aussen lichtdicht     a-bIlleschlossen    die einzelnen       züm    Unterbringen, Andrücken beim Kopie  ren,     Vorbewegen,    Entwickeln, Fixieren     und     Wässern dienenden Vorrichtungen. Auf dem  Gehäuse ist ein oben offener Belichtungs  kasten<B>6</B> angebracht, der in seinem untern  Teil zwei nach oben zu öffnende Klappen<B>7,</B>  <B>8</B>     (Tig.   <B>3</B>     und   <B>8)</B> enthält. Der Kasten ist in  einem Rahmen<B>9</B> gelagert, der um eine Achse  <B>10</B> schwenkbar ist, so     dass    er in die in     Fig.   <B>1</B>  gestrichelt dargestellte Lage gebracht wer  den kann.

   Unter diesem Kasten liegt der Trä  ger für das zu kopierende Negativ, beispiels  weise eine Kassette<B>11</B> der in     Fig.   <B>16</B> und<B>17</B>  dargestellten Art. Diese Kassette ist zur       Aufnahine    zweier Negative eingerichtet und       züi    diesem Zweck mit zwei Ausschnitten 12  und<B>13</B> versehen. Sie ist im untern Teil des  Kastens verschiebbar, so     dass    beliebig der eine  oder andere Ausschnitt mit dem jeweilig  darin     aela-erten        Neaativ    in den Kasten<B>6</B>       hineingesehoben    -werden kann.

   Die Negative       lie"en    in den Ausschnitten der Kassette mit  der     Bildsehicht    frei nach unten, so     dass    die  lichtempfindliche Papierschicht unmittelbar  gegen sie     gepresst    werden kann. Da die Ne  gative vom Licht-     durehdrungen    werden müs  sen, so liegen sie entweder nur mit ihren  Rändern in den Ausschnitten an oder mit  ihrer ganzen Oberfläche gegen eine im Aus  schnitt unnachgiebig gelagerte Glasplatte.

      Unterhalb des Kastens<B>6</B> ist die obere Ge  häusewand     #durelibro(,#lieii,    und unter dieser       Durchbreehuna-    befindet sieh eine lieb- und  senkbare Druckplatte 14     (Fig.   <B>3</B> -und<B>9</B> bis  <B>11),</B> die auf ihrer Oberfläche mit einer wei  chen Schicht<B>15</B> aus Filz, Gummi oder der  gleichen belegt ist.     #Sie    ist auf einer Schiene  <B>1,6</B>     befestiut,    die mit ihren beiden genuteten  Enden<B>17</B> über senkrechte     Führuncsschie-          neil   <B>18</B> greift-.

   Die Schiene<B>16</B> trägt zwei  nach unten herabhängende Bolzen<B>19,</B> die  durch eine Querstange 20     hindurchragen.     Zwischen     Sehiene   <B>16</B> und Stange 20 sind     aLif     den Bolzen<B>19</B> Federn gelagert, die sieh gegen       z#        eD     die Stange 20 abstützen, und     auf    denen die  Schiene<B>16</B> mit der     Druchplatte    ruht,. Über  die     Querstanige    20 greifen mit exzentrischen  Schlitzen 21     (Fig.    12) zwei Daumenscheiben  22, die -auf einer nach beiden Seiten durch  die Gehäusewände     hindurchragenden    Welle  <B>23</B> befestigt sind.

   Auf dem einen äussern  Ende dieser Welle sitzt ein freier Arm 24,  der zum Verriegeln der eingesetzten Kassette  <B>11</B> dient, auf dem andern Ende ein     Zahlirad     <B><U>95,</U></B> mittelst dessen die Welle hin- und     herge-          dreht    werden kann. Hierdurch werden die       Daamenselleiben        22    entsprechend geschwenkt,  die     vernibo-e    ihrer exzentrischen Schlitze<B>21</B>       tn     die Druckplatte 14,<B>15</B> lieben und senken.

         Cber    diese Druckplatte wird das     photo-          t'        Cyraphische        Papier        26        (Fig.        3)        hinweggeführt,     das von einer Rolle<B>27</B> sieh abwickelt. Die  Rolle ist auf einer losen,     hera.usnelimbareii     Spindel<B>28</B> gelagert, die in schrägen     Ein-          n        t71        t#     schnitten<B>29</B>     (Fig.   <B>15)</B> zweier Schienen<B>30</B>  ruht.

   Die Schienen bilden zugleich die seit  liche Führung der Stapelrolle und sind auf  Stangen<B>31</B> in der Längsrichtung der Spin  del. einstellbar, so     dass    sie den verschieden  breiten     StapeIrollen        angepasst    werden können.  Sie werden durch Klemmschrauben     3'-)    in  ihrer     La-#e    auf den Stangen festgestellt.  Diese Stangen sind in Schienen<B>33</B>     (Fig.   <B>13,</B>  <B>en</B>  14) gelagert, die auf Schienen 34 verschieb  bar liegen. Letztere liegen zusammen mit  Schienen<B>33</B> in Führungsleisten<B>35</B> der Ge  häusewand.

   An     den    Schienen<B>33</B> befinden  sich     Mitnehmer    a06, die mit Anschlägen<B>37</B>  <B>M</B>      und<B>38</B> der Schienen 34 so zusammenwirken,       dass    beim Herausziehen des Rahmens<B>31,</B>     33     die Schienen 34 durch die Anschläge<B>36, 38</B>  mitgenommen, beim Hineinschieben des Rah  mens durch die Anschläge<B>36, 37</B> hineinge  schoben werden. Die Schienen 34 -werden  durch Querstangen<B>39</B> zusammengehalten.  Die aus den Schienen und Stangen gebilde  ten Rahmen bilden einen Schlitten, der  zwecks Einsetzens einer Papierrolle aus dem  Maschinengehäuse herausgezogen und dann  mit der Rolle wieder hineingeschoben werden  kann.

   Das Herausziehen des Schlittens wird  durch gegen feste Anschläge 41 treffende       Anschläce    40     beo-renzt,    wie aus     Fig.   <B>13</B>     er-          >j   <B>;Z</B> t3  sichtlich ist. Zum Einlegen der Rolle ist das  Gehäuse am vordern Ende mit einem licht  dicht schliessenden Deckel 42     (Fig.   <B>3)</B> ver  sehen.  



  Der von der Stapelrolle sieh abwickelnde  Papierstreif en<B>26</B> wird über Führungsstangen  43, 44, 45 geleitet,     auf    denen sich feststell  bare Schieber 46 zur seitlichen Führung des  Papierstreifens befinden     (Fig.   <B>10</B> und<B>11).</B>  Auf der Welle<B>23</B> ist mittelst Lenker 47  eine dünne Walze 48 aufgehängt, die sich  vermöge Federn 49 gegen den Umfang der  Rolle<B>27</B> legt und deren Drehung bremst.  Diese Federn sind einerseits an der die bei  den Lenker 47 verbindenden Stange<B>50,</B> an  derseits an den Daumenscheiben 22 ange  schlossen, wodurch die Bremswalze 48 (regen  den Umfang der Rollenscheibe gedrückt  wird, wenn die     Druchplatte    14 durch die  Daumenscheiben angehoben wird     (Filg.   <B>3).</B>  



       ZD     An den die Papierrolle und die beschrie  bene     Kopiervarrichtung    enthaltenden Raum  schliesst sieh innerhalb des Gehäuses der die       Entwicklungs-,    Fixier- und     Wässerungsvor-          richtungen    umfassende, ebenfalls lichtdicht  abgeschlossene Raum an. Beispielsweise sind  in diesem Raum sechs Tröge vorgesehen,  durch die der belichtete Papierstreifen in be  kannter Weise abwechselnd     auf-    und     ab-          wäirts        aeführt        hindurch-eleitet    wird.

   Die bei  den Tröge<B>51</B> enthalten das Entwicklungs  <B>bad,</B> die Tröge<B>52</B> das Fixierbad, und die bei  den     Trüae        53    -werden dauernd von Wasser  <B>C</B>    durchströmt. In den Trögen hängen heraus  nehmbare Rahmen mit Führungswalzen 54  am obern und untern Ende, über die das Pa  pierband nacheinander durch die einzelnen  Tröge läuft. Die Tröge sind unterhalb der  untern Führungsrollen mit Vertiefungen<B>55</B>  versehen, in denen sieh der entstehende  Schlamm absetzen kann.

   Die voneinander ge  trennten Tröge<B>51</B> und<B>52</B> haben an ihren  untern Teilen     Anschlussstutzen    für Füll  schläuche<B>56</B>     (Fig.    2), die an der Aussenseite  des Gehäuses durch Klammern<B>57</B> gehalten  werden Lind Fülltrichter<B>58</B> besitzen. Durch  diese Trichter werden die Flüssigkeiten in  die einzelnen Tröge gegossen, wobei der     je-          -weilige    Flüssigkeitsstand durch die jeweilige  Höhe der Trichter bestimmt wird. Durch  Senken der Schläuche werden die Tröge ent  leert. Die Tröge<B>53</B> sind durch einen Krüm  mer<B>59</B> miteinander verbunden und haben  einen gemeinsamen Zuleitungsschlauch<B>60</B>  zum     Anschluss    an eine Wasserleitung und  einen Ablauf<B>61.</B>  



  Hinter dem letzten     Wässerungstrog    ist ein       Zugwalzenpaa.r   <B>62, 63</B> angebracht, durch das  der Papierstreifen durch die Bäder und über       die        Kopiervorriehtung    gezogen und von der  Rolle abgewickelt wird. Da während des Ko  piervorganges der Papierstreifen unter dem  Negativ     stillstelien        muss,    so erhalten die Wal  zen einen aussetzenden Antrieb durch fol  gende Vorrichtung: Vom     Vorgelege   <B>5</B> aus  wird durch Riemen, Ketten oder dergleichen,  ein Rad 64 angetrieben, das auf einer  an der hintern Seite des Gehäuses ge  lagerten Welle<B>65</B> befestigt ist.

   Diese  Welle trägt am andern Ende ein Zahnrad<B>66,</B>  das mit einem Zahnrad<B>67</B> in Eingriff steht.  Auf diesem     Rade    sitzt ein Kurbelzapfen<B>68,</B>  über dem ein um einen Zapfen<B>69</B> frei  schwenkbarer Hebelarm<B>70</B> liegt. Vor diesem  Hebelarm ist eine senkrecht bewegliche  Zahnstange<B>71</B> angeordnet,

   die einen über  den Hebelarm greifenden     Mitnehmerzapfen     <B>72</B> trägt und mit ihrer obern Zahnung in ein  lose auf der Achse<B>73</B> der untern     Förder-          walze   <B>63</B> sitzendes Zahnrad 74     einureift.    Das  Zahnrad 74 ist     dureh    ein     Scha.Itgetriebe    in      der einen     Drehriel-itung    mit der Walzenachse  <B>73</B> gekuppelt. An der Scheibe<B>75</B> sitzen zu  diesem Zwecke auf der Zeichnung nicht     da-r-          Cestellte    Klinken, die in das Zahnrad 74 ein  greifen.

   Die Zahnstange ruht mit ihrem un  fern Ende -auf einer in der Höhe verstell  baren und durch eine     Gegenmutter   <B>76</B> fest  zustellenden Schraube<B>77,</B> durch die also die  jeweilige Höhenlage des an der Zahnstange       hefindlichen        Mitnehmerzapfens   <B>72</B> bestimmt  <B>v</B>     Ird,     Das Zahnrad<B>67</B> wird vom Motor 4 über       das        Vorgelege   <B>5</B> dauernd gleichmässig ange  trieben, Dabei läuft der     Kurbelzapfen   <B>68</B>  dauernd im Kreise und hebt und senkt<B>da-</B>  durch den auf ihm liegenden     Hebelarni   <B>70,

  </B> der  beim     Aufwärtssehwincen        o-ecren    den     Mitneh-          n   <B>g</B> g       nier7apfen   <B>72</B> trifft und dadurch die     Zahn-          sIanue   <B>71.</B> anhebt.

   Diese dreht dann mittelst  des in dieser Drehrichtung gekuppelten  Zahnrades 74 die Walze<B>63</B> -um einen der       Zahnstangenbewegung    entsprechenden     Be-          C,        zn          fra.-.    Hat der Zapfen<B>68</B> seinen Höchstpunkt  überschritten, so senkt sieh der Hebel<B>70</B> wie  der und ebenso auch die auf ihm mit dem  Zapfen<B>72</B> hängende Zahnstange, bis diese  sich     auf    die Schraube<B>77</B> aufsetzt.

   Das durch  eine     Zui(rfeder   <B>78</B> unterstützte Sinken der       Zahnstan-e    übt eine drehende     Wirkunr,    auf       t'        zn     die Walze nicht aus, da in diesem Falle das  Zahnrad 74 frei über die     Sehaltklinken    läuft.  Das Mass der     Walzendreliung    ist also von der  jeweiligen, durch die     Stellsehraube   <B>77</B> be  stimmten Höhenlage des Zapfens<B>72</B> abhän  gig, und zwar wird die     ZahnstaDge    um eine  <I>en.</I>  



  desto     #,rössere    Strecke gehoben, also die Walze       t#     um einen desto grösseren Betrag gedreht,<B>je</B>  tiefer der Zapfen<B>72</B> beim Zusammentreffen  mit dem Hebel<B>70</B> liegt, u<B>d</B> umgekehrt um       tz        #        n     eine desto geringere Strecke,<B>je</B> höher er sich  befindet, weil dann der Hebel desto später       0.e(r        11    ihn trifft.

   Da, diese verschiedenen     Hö-          t'    ne       henlagen    durch die Schraube<B>77</B> bestimmt  werden, so ergibt sich daraus,     dass    ohne Än  derung des Getriebes selbst einfach durch  Verstellen der Schraube<B>77</B> das Mass des<B>je-</B>  weiligen     Papiervorseliubes    einstellbar ist.  



  Die beiden     Fürderwalzen   <B>62</B> und<B>63</B> sind    zweckmässig mit Gummi überzogen, zum min  desten die obere, mit der empfindlichen  Schicht des Papiers in Berührung kommende.  Um     nun    ein Gleiten zwischen dieser     schlüp-          ferigen    Schicht und der obern Walze zu ver  hüten, wird diese von der untern zwangsläu  fig durch Zahnräder<B>79</B> und<B>80</B> angetrieben.

    Beide Walzen werden durch eine Bügelfeder       81.,    die durch eine     Stellsehraube   <B>82</B> gespannt  wird,     aufeinandergepresst.    Damit der Papier  streifen nicht zwischen die Zahnräder<B>79</B>  und<B>80</B> gelangen kann, ist die untere Walze       (33        in    den Enden vor den Zahnrädern mit       Ringseheiben   <B>83</B> ausgestattet, denen     entspre-          ehende    Ringnuten 84 der übern Walze     gegen-          Über    liegen, in die der anliegende Teil der       Ringselleibe    eintritt.

   Die     Ringscheiben        ver-          tn     hindern     dureli    ihren Eingriff in die 'Nuten  der -andern Walzen deren Längsverschiebung  und ein entsprechendes Reiben auf der Pa  pierschicht, und dienen gleichzeitig dazu,  das durch die Walzen aus dem Papier ge  quetschte Wasser von der Achse der untern  Walze, deren Lager und dem Getriebe abzu  halten, indem das Wasser an den Scheiben  herabfliesst und von dem jeweils untersten  Rande     in    eine Auffangrinne<B>85</B>     (Fig.   <B>3)</B> ab  läuft.  



       'v#"älireiid    des Stillstandes der Förder  walzen<B>62, 63</B> findet der Kopiervorgang  statt. Hierbei wird<U>das</U> über der Druckplatt e  14,<B>15</B> liegende Papier gegen das in der Kas  sette     befindliehe    Negativ     gepresst,    indem die  Druckplatte durch die     Daumenscheiben    22  gehoben wird.

   Dabei findet die Belichtung  statt, und zwar durch Öffnen und Schliessen  der beiden Klappen<B>7, 8</B> im Kasten<B>6.</B> Dieser  Kopiervorgang wird durch folgendes Getriebe       veranlasst:    Das von der Welle<B>65</B> angetrie  bene Zahnrad<B>67</B> sitzt auf einer Welle<B>86,</B>  die an     ihrent    andern Ende zwei     nebeneinan-          derliegende    Daumen<B>87</B> und<B>88</B> trägt. Dem  Daumen<B>87</B> liegt eine     Selrubstange   <B>89</B> gegen  über, die mit einer der Länge nach durch eine  Schraube<B>90 1)</B> verstellbaren Zahnung  <B>91</B> in das auf dem äussern Ende der Welle  <B>23</B> sitzende Zahnrad 25 eingreift.

   Durch Auf  treffen des unilaufenden Daumens<B>87</B> gegen      eine an der Schubstange angebrachte Druck  rolle<B>92</B> wird die Stange verschoben und da  durch die Welle<B>23</B> gedreht, die mittelst der       Dauinenscheiben        22    die Druckplatte 1.4 an  hebt.

   Nach Abgleiten des Daumens<B>87</B> von  der Druckrolle<B>92</B> wird die Welle<B>23</B> durch  die Federn auf den Bolzen<B>19</B> und das Ge  wicht der     vesamten        Druckplatte    zurückge  dreht und dadurch die Schubstange in die  Anfangsstellung     zurücligeführt.    Dem Dau  men<B>88</B> liegt mit einer Druckrolle<B>93</B> eine  Schubstange 94 gegenüber, an die ein     doppel-          armiger    Hebel<B>95</B>     angelenkt    ist.

   Das obere  <B>Ei</B>     nde    dieses Hebels legt sieh frei gegen eine  gekröpfte Zahnstange<B>96,</B> die am Kasten<B>6</B>  verschiebbar gelagert ist und mit einer un  tern     Zahnung   <B>97</B> in ein Zahnrad<B>98</B> und mit  einer     oberii    Zahnung<B>99</B> in ein Zahnrad<B>100</B>  eingreift.

   Diese beiden Zahnräder sitzen auf  den Achsen der im Kasten<B>6</B> befindlichen     Ver-          schlussklappen   <B>7</B> und<B>8.</B> Wird     die    Schub  stange 94 durch den Daumen<B>88</B>     vorbewegt,     so wird die Zahnstange<B>96</B> entsprechend ver  schoben, und da die beiden Zahnungen<B>97</B> und  <B>99</B> auf entgegengesetzten Seiten der Zahn  räder<B>98</B>     und   <B>100</B> angreifen, so werden diese  und mit ihnen die     Verschlussklappen    mit zu  einander entgegengesetzter Drehung geöffnet.

    Eine Feder<B>101</B> führt     sämtlielie    Teile nach       Vorbeigehen        des        Daumens        88        in        die        ursprüng-        ZD          liche    Lage zurück.  



  Die Führungswalzen 54, über     die    der Pa  pierstreifen durch die einzelnen Bäder     gelei-          fet    wird, sind an Rahmen<B>103</B> gelagert, die  von oben in die Tröge<B>51,</B> 52,<B>53</B> eingesetzt  sind. Um dem Papier eine gleichmässige und  sichere Führung zu geben, sind die Rahmen  aber nicht, wie sonst üblich, auf die Böden  der Tröge gestellt, sondern oberhalb -der  Tröge am Gestell der Maschine aufgehängt.  



  Der Kasten<B>6</B> ist zusammen mit der ein  gesetzten Kassette aufklappbar, wodurch die  Bedienung vereinfacht wird. Die     Aufklapp-          barkeit    ist durch die Anordnung der Zahn  stange<B>96</B> am Kasten selbst und<B>-</B> durch die  lose Verbindung des Hebels<B>95</B> mit der  Zahnstange ermöglicht.    Wie     Fig.   <B>9</B> zeigt, kann über das vierkan  tige Ende der Spindel<B>28</B> ein mit einem  äussern Knebel 104 versehener Bolzen<B>105</B> ge  schoben werden, der unter dem Druck einer  Feder<B>106</B> stellt und beim Abziehen des Pa  piers von der Rolle mit der Spindel umläuft.

    Die Schnelligkeit der Knebelumdrehung     lässt     dann erkennen, wenn das Papier zu Ende  geht, so     dass    eine neue Rolle eingesetzt wer  den kann, bevor das Ende der alten über die  Kopiervorrichtung gegangen ist.  



  Die Wirkungsweise der Maschine ist fol  gende: Ist die Rolle mit dem empfindlichen  Papier in den Schlitten<B>33,</B> 34 eingelegt und  das Papier oder ein damit verbundenes Zug  band über die Druckplatte, durch die Bäder  und durch die Zugwalzen geführt, so wird  der Motor 4 angelassen und dadurch das Rad  64, die Welle<B>65</B> und das Rad<B>67</B> mit der  Welle<B>86</B> in dauernden Umlauf versetzt. Da  bei wird zunächst durch den Daumen<B>87</B> die  Schubstange<B>89</B>     vorbewegt    und mittelst des  Zahnstückes<B>91</B> und des     Zalinrades    25 die  Welle<B>23</B> gedreht.

   Die darauf sitzenden  Daumenscheiben<B>292</B> heben die Druckplatte 14       an,    die mit ihrer weichen Auflage<B>15</B> das       daraufliegende.Stück    des Papierstreifens ge  gen das darüber gelagerte Negativ     presst.     Darauf trifft der Daumen<B>88</B> gegen die  Druckrolle<B>93</B> und schiebt die Stange 94 vor,  die mittelst des Hebels<B>95,</B> der Zahnstange<B>96</B>  und der Zahnräder<B>98</B> und<B>100</B> die-     Ver-          schlussklappen   <B>7</B> und<B>8</B> öffnet. Dadurch wird  das unter dem Negativ liegende Papierstück  von der über dem Kasten<B>6</B> angebrachten  Lichtquelle belichtet.

   Hat der Daumen<B>88</B>  die     Schubstange    94 freigegeben, so schliesst  sich der     Verschluss,    während der Daumen<B>87</B>  die     Dreliplatte    noch so lange festhält, bis die.       Verschlussbewegitiig    beendigt ist. Wird die  Stange<B>89</B> freigegeben, so senkt sich die  Druckplatte, und die     Klemmung    des Papier  streifens ist aufgehoben.     Darnaell    fängt der  am Rad<B>67</B> sitzende Kurbelzapfen<B>68</B> an, den  Hebel<B>70</B> zu heben, der dann gegen den     Mit-          nehmer   <B>72</B> trifft und mittelst dessen     die-          Zahnstance   <B>71</B> hebt.

   Dadurch werden die  Förderwalzen<B>62</B>     und   <B>63</B> mittelst des Schalt-           (r(#triebes    74 und<B>75</B> um einen dem Hub der       #D     Zahnstange entsprechenden Betrag gedreht       (ind    somit der Papierstreifen von den Walzen  und ein     entspreeliendes    Stück durch die     Ma-          sehine        vorbewegt.    Hat der Zapfen<B>68</B> seine       liiielist.e    Lage erreicht, so hört der Walzen  antrieb auf, und der Hebel<B>70</B>     kelirt    mit der  Zahnstange<B>71</B> in die Ruhelage zurück.

   In  zwischen treffen wieder die Daumen<B>87</B>     und     <B>88</B> auf die     Seliubstangen   <B>89</B> und 94, worauf  sieh das beschriebene Spiel wiederholt.  



       Das    Mass des jeweiligen     Papi#ervorschu-          bes    wird durch Verstellen der Schraube<B>77</B>       ,crereolelt,    wodurch das Anheben der     auf    der  en  Schraube ruhenden Zahnstange<B>71</B> eingestellt  wird.

   Die     Belielltuingsdauer    wird durch       ,#ehnelleren    oder     lanusameren        Gancy    des An  triebsmotors     -eregelt.    Zur Erzielung eines  sehr langsamen Ganges der Maschine ist eine       Handkurbel   <B>102)</B>     auf    der Welle<B>65</B>     vorole-          izehen,    die     aueh    sonst zum Antrieb benutzt  werden kann.<B>-</B>

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Photographische Kopier- und Ent-wich- lun,rsmasehine, mit -emeinsamem Antrieb für die bew egten Teile der Kopiervorrichtung und einer Fördervorrielitunr, für einen lichtemp- findlielien Popierstreifen, dadurch gehenn- zeichnet,
    dass von dem gemeinsamen Antrieb aus sowohl Förderwalzen für den Papierstrei fen, als -auch<U>eine</U> Druckplatte und Ver- schlussklappen der Kopiervorriclitung durch unabhängig voneinander mittelst getrennter T-T-tibo-etriebe in ihrer Längsrielitun- beweg- g liche Schubstangen angetrieben werden.
    II UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Maschine nach Patenta.nspruch, dadurch Crekennzeichnet, dass die die Förderwalzen <B>(62, 63)</B> antreibende Schubst-,inge <B>(71)</B> als Zahnstan-e aus"ebildet ist, die mit einem Zahnrad kämmt, das mit der einen Für- der-u-alze <B>(63)</B> nur in einer Drelirichtung g-ekuppelt ist, wobei die Zahnstanue -von einem schwingenden Hebel<B>(70)
    </B> mittelst eines in der Ruhelage, verstellbaren Mit- nehmers <B>(72)</B> angetrieben wird. 131aschine. nach Patentansprueli und Un- leranspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Alitnehmer <B>(72)</B> mit der Zahn stange<B>(71)</B> fest verbunden und die Ruhe- 1-a-e der Zahnstange selbst durch ein in der Höhe verstellbares Aaflager <B>(77)</B> re gelbar ist.
    <B>3.</B> Maschine nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, Class die zur Betäti un- .I --# der Kopiervorrichtung dienenden Schub- -en <B>(89,</B> 94) durch Daumen<B>(87, 88)</B> -werden und ihre Bewe-un- durch Zahnstau-,enantrieb <B>(91, 25</B> und<B>97</B> bis<B>100)</B> auf die Druckplafte (14) und die Versehlussklappen <B>(7, 8)</B> übertragen. 4.
    Maschine nach P.iienfans-pri--teh, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnstange <B>(91)</B> für den Antrieb der Druelzplatte <B>(14)</B> zw, ecks P egelur <B>' -</B> des -Pressdri--teUe.3 verstell bar -auf seiner 'Schubstange<B>(89)</B> angeord net ist <B>5.</B> Maschine nach Patenfanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der BelichtLin.-31,-asten <B>(6)
    </B> der T#-'.opiervorriehtung aufklappbar ist-, und die Zahnst"in(ye <B>(96)</B> für den An trieb der Verschlussklappen auf dem 'Ka- st(,n selbst iiioebr.tolit ist.
    <B>6.</B> Masehine nach Pafenfanspruch, dadurch kennzeielinet. dass die Förderwalzen<B>(62,</B> <B>63)</B> durch Zahnräder<B>(79, 80)</B> miteinander in Eingriff stehen, und die untere, Walze mit seitlichen Rinuseheiben <B>(83)</B> versehen ist, die in Ringiraten (84) der obern Walze eingreifen.
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