CH98208A - Luftreifen für Fahrzeuge. - Google Patents

Luftreifen für Fahrzeuge.

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CH98208A
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  Luftreifen für Fahrzeuge.    Gegenstand vorliegender     Erfindung    ist  ein Luftreifen für Fahrzeuge, welcher einen  Luftschlauch aufweist, dessen     Querprofil     starke Felgen- und Kranzteile und schwä  chere Seitenteile besitzt, derart,     d.ass    die  grösste Dehnung des aufgepumpten Luft  schlauches an dessen Seitenteilen erfolgt.  Durch den dicken Kranzteil des Luft  schlauches werden Beschädigungen der Be  reifung auf ein Minimum reduziert, während  die schwachen Seitenteile eine gute Federung  -der Bereifung ermöglichen.  



  Vorzugsweise ist im     unaufgepumpten     Zustand der äussere Durchmesser des Luft  schlauches wesentlich kleiner als der innere  Durchmesser des Mantelhohlraumes. Wäh  rend bei Verwendung eines Luftreifens mit  gewöhnlichem     Luftschlauch    der Mantel im  wesentlichen den ganzen Druck der Luft im.       aufgepumpten    Luftreifen auszuhalten hat,  wird bei einer solchen Ausführung des Luft  schlauches mit     wesentlich    kleinerem äussern       Durchmeser    als der innere Durchmesser     des     Mantelhohlraumes ein Teil des     Luftdruckes     vom Schlauch selbst aufgenommen, nämlich.

           derjenige    Teil, welcher nötig ist, um den  Luftschlauch so weit auszudehnen, bis er  satt an dem Mantel anliegt.  



  Beispielsweise Ausführungsformen des  Erfindungsgegenstandes sind in beiliegender  Zeichnung dargestellt, und zwar ist     Fig.    1  ein     Schnitt    durch eine     Ausführungsform     eines Luftreifens mit dem Luftschlauch in  dem Zustande vor dem Aufpumpen, während       Fig.    2 den. Luftreifen mit dem vollständig  aufgepumpten Schlauch veranschaulicht;       Fig.    3 und 4 zeigen Abänderungen des       Luftschlauches,    und       Fig.    5 zeigt ein Detail.  



  Wie aus dem einen     birnförmigen-Umriss     aufweisenden Querprofil des Luftschlauches  A nach     Fig.    1 ersichtlich, besitzt     .dasselbe     starke Felgen- und Kranzteile, während die  Seitenteile bei a schwächer gehalten sind. Das  Innere des     Schlauchprofils    hat einen ovalen  oder eiförmigen     Querschnitt    mit     abgeflachten     Spitzen.

   Der aus Gummi oder einem gummi  artigen Material hergestellte Luftschlauch A  erhält sein gezeigtes Querprofil dank der       Dimensionierung    dieser das Profil bildenden      Teile auch im     unaufbepumpten        Zustande          aufrecht        und    faltet sieh nicht zusammen,     wie     die bekannten dünnen Luftschläuche. B be  zeichnet den Mantel, welcher mit     Wulsten    in  die     aufgebogenen    Ränder der Felge C ein  Oreift.

   Der Felgenteil des Luftschlauches A  legt     sieh        zwischen    die Wulste des Mantels  auf die     Felge    C und füllt den zwischen den  Innenkanten der     Wulste    und der Felge be  findlichen Raum im     una.ufgepumpten    Zu  stand des Luftschlauches annähernd aus.

   Von  unterhalb der Punkte     a    an bis zum     Kranz-          tuil        ah    weicht die äussere Begrenzung des Pro  fils des Schlauches A von der innern     Begren-          zung    des Profils des Mantels B merklich ab,       unrl    es wird ein beträchtlicher freier Raum     (Z     (Fis. l ) zwischen Schlauch und Mantel     Se=          l:

  ildet,    dessen     -'##@Teite    in radialer     Richtung        ge-          n#.essen    je nach     Reifengrösse    S bis 1.2 mm     be-          trägt.    Der äussere Durchmesser des Luft  schlauches ist merklich kleiner als der     innere          D11r(llmeöser    des     l#,lantelhohlra,umes.        Di(,     Dicke der Seitenteile des Schlauchprofils  kann beispielsweise 19 mm     betragen    und ver  si     ärkt    sich im Kranzteil allmählich auf 25       1)is   <B>38</B> mm.

    



  Ist der Schlauch A aufgepumpt     (Fig.    2),  so     wird        anfangs    der in demselben     erzeugte          Luftd2-uch        auf    den Mantel B nicht     übe,@,ra-          "en    ; dies geschieht. erst, wenn der Schlauch.

    _d sich so weit ausgedehnt hat, dass er mit  der     Innenfliiclie    des Mantels in     Berührung          1_ommt,        worauf    der Mantel dem     durch,    wei  teres Aufpumpen     erzeugten    Druck unterwor  fen     v.-ird.    Beträgt beispielsweise der     Gesamt-          druck    5     Atmosphären.    so     werden    ?     _A.tmo..          phären        durch,

      den     ausgedehnten    Schlauch und       stur    3     Atmosphären    durch den     lIantel        a.uf-          ;enomMen        werden.    Diese     Entlastuilg    des  Mantels     gibt    der Bereifung eine     längere          Lebemdauer.     



  Das Material des Schlauches wird sich,       unter    der     E,inwirkung    des     Aufpumpens,    an  seinen     schwächsten    Stellen am     meisten        a.zls-          dehnen,        d.        l1.    ungefähr in den Punkten     n.,        n,     <B>v</B> hre n  <B>-k</B> rd     der    Kranz sehr     wenio,        gedehnt    wird.

    Der Reifen wird daher an den Seiten, wo e       ans    meisten     nötig    ist, federn und beweglich    sein,     wällre;id    der verhältnismässig     wenig-.     a     izsgedehnt:e        Kranz        Beschädigungen    besser  zu     widerstehen    imstande sein wird, als es       "onst    der Fall     wäre.     



  Der in.     Fig.    1 und ?     @@ezeiöte        Schlauch     kann auf einem Dorn von entsprechender  Form hergestellt werden,     welcher        ringförmig     oder     gerade    sein kann. Ist derselbe ring  förmig, so wird der Dorn     vorzugsweise    aus       mehreren    Stücken so konstruiert, dass     man,          clen    Schlauch jederzeit vom Dorn abnehmen  kann, ohne dass derselbe     beschädigt    wird.

   Ist  der     Schlauch        auf    einem nicht abnehmbarem       Dorn    oder auf andere     Weise        hergestellt    wor  den,     beispielsweise    indem man den Gummi  zwecks Herstellung des     Schlauches,    durch  eine Matrize     hindurchdrückt,    so wird der       Schlauch    in eine Form gebracht, um in dieser  durch     Pressung    die     gewünschte    Form und  Wandstärke zu erhalten.

   Sodann wird der       Schlauch    mit seinem Dorn     aus    der Form     her-          a.usgenommen.    und der Gummi am Felgenteil.       aufgeschlitzt:    (wie in     a.     in     Fig.    ss und 4     ge-          zeigt        wird.),    um den Dorn herauszunehmen.  In diesem Falle kann ein dünner Gummi  schlauch D in den geschlitzten Schlauch A       eingelegt    werden, welcher dann zwecks     Vul-          kanisierens    in eine Form eingebracht wird..

         Nachdem    der Schlauch D     genügend        ausge-          dehnt    worden ist, so dass derselbe     gegen    die       Innenfliicbe    des Schlauches A und der letz  tere     gegen    die     Innenfhiche    der Form gepresst  wird, findet das Vulkanisieren statt.

   Nach       genügendem        Vulkanisieren    des Schlauches  wird der     dünne        Schlauch    D     eil,    homogener       Teil    des     dickeren.    Sehlauches A und kann  von diesem nicht     los-etrennt    werden.

       An-          gtaft    einen     vollstiindigen    dünnen Schlauch     D     zu     verwenden.    kann man nur einen     Streifes.     oder ein     Teilstücl.#    von einer solchen     Länge          verwenden,    dass das Ventil zum Aufpumpen  des     Schlauches    in. diesem Stück     angebracht;          werden    kann.

   Die durch Kanten     (c'    getrenn  ten Felgenteile des Sehlauches können eine  besondere Form erhalten und mit     innerli     Verschluss- oder     Veraukerungsorganen        ver-          ehen    werden, um diese Kanten fest     mitein-          zu    verbinden, nachdem der dünne  <B>i</B> ander      Schlauch eingesetzt worden ist. Ein Beispiel  dieser Konstruktion zeigt     Fig.    d, in welcher  die Felgenteile des Schlauches A mit Zungen  oder Wulsten     ms    versehen sind.

   In     diesem-          Falle    wird ein Ring     E    aus     Vulkanit,    Hart  gummi, oder Metall mit entsprechenden An  sätzen     e1    versehen, eingesetzt, so     dass    diese  Ansätze ei und die Wulste     a3    des Schlauches  ineinander greifen, worauf der Schlauch in  einen Mantel eingelegt und aufgepumpt wer  den kann.  



  Für eine andere Ausführungsform kann  einfach ein mit einem Luftventil versehener  Streifen oder Ring entsprechender Form aus  vulkanisiertem Gummi in den geschlitzten       Schlauch    A eingesetzt werden, so dass die  sich berührenden Innenkanten desselben über  deckt werden. Sodann wird das Ganze in die  Form eingesetzt und die Verbindung mit  einer oder mit beiden Kanten des Schlauches  durch Vulkanisieren hergestellt.  



  Bei einem Schlauch, welcher am Umfange  nicht geschlitzt ist, können die Enden derart  verbunden werden, dass sie einen Ring wie  bei der üblichen Verbindungsform     mittelst     Muffe und Zopfende bilden, indem man ent  weder die verjüngten     bezw.    konischen Enden  überlappt, so     da.ss    sie eine konische Verbin  dung bilden, oder     @dass    man irgend eine be  kannte Art der Schlauchverbindung anwen  det, bei welcher ein rohrförmiger Ring ge  bildet wird.  



  Um den Schlauch     bezw.    Gummi an der  Stelle zu schützen, wo das Ventil .den Schlauch  durchdringt, kann ein kleiner Metallstutzen  vorgesehen sein, welcher in geeigneter Weise  im Gummi des starken Felgenteils des  Schlauches verankert ist, so dass die Ventil  spindel durch diesen Stutzen hindurchgeführt  werden kann. Jegliche Beanspruchung, wel  cher der Schlauch durch die Ventilspindel  unterworfen wird, während sich das     R.ad     dreht, wird von diesem Stutzen aufgenom  men, so dass ein Aufreissen des Schlauches  durch die Ventilspindel verhindert wird.

    Dieser Stutzen ermöglicht auch das Anziehen  von     Muttern    an der Ventilspindel, ohne dass  der Gummi übermässig     gedehnt    wird, oder    dass Luftverluste     durch        Undichtigkeiten    ver  ursacht     werden.     



  Bevor der längs des Umfanges geschlitzte  Schlauch am Felgenteil geschlossen wird,  kann in den. Felgenteil des Schlauches eine  kreisförmige     Rippe    aus federndem Material,  wie zum Beispiel     Ebonit,    Aluminium oder  einem ähnlichen Metall, welche aus einem  oder mehreren Teilstücken von     geeigneter     Form, wie sie zum Beispiel zur Verbindung  der Schlauchkanten erwähnt worden sind,       besteht,    angeordnet sein und der Steg dieser  Rippe kann mit einer Anzahl Löcher ver  sehen sein. Wenn der Schlauch vulkanisiert  ist und aus der Form herausgenommen wird,  besitzt er dann einen kräftigen, nicht nach  giebigen Felgenteil, welcher eine Veranke  rung bildet.

   Diese Ausführung ist in     Fig.    5  veranschaulicht, in welcher F die Rippe dar  stellt, deren     Steg   <I>I"</I> in<I>f</I> durchbohrt ist. Beim  Vulkanisieren läuft der Gummi durch dies < :  Löcher, so     dass    die Rippe in ihrer Lage feste  gehalten wird. Die Lauffläche     bezw.    der  Kranzteil des Schlauches kann mit einer eilt  sprechenden Anzahl von Saugnäpfen oder  Vertiefungen     a'    ringsum auf dem Schlauch  umfang versehen     (Fig.    3) sein. Diese Ver  tiefungen verhindern das Wandern des  Schlauches im Mantel zum     giössten    Teil.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Luftreifen für Fahrzeuge, gekennzeichnet durch einen Luftschlauch, dessen Querprofil starke Felgen- und Kranzteile und schwä chere Seitenteile besitzt, derart, dass die grösste Dehnung des aufgepumpten Luft schlauches an dessen Seitenteilen erfolgt. UNTERANSPRÜCHE 1. Luftreifen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss im unaufgepumpten Zustand der äussere Durchmesser des Luftschlauches wesentlich kleiner ist als .der innere Durchmesser des Mantelhohl raumes. 2. Luftreifen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Felgenteil des Luftschlauches in der Umfangsrichtung geschlitzt ist. 3.
    Luftreifen naeli Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch einen dünnen Gummischlauch, wel- eher in den dicken Luftschlauch eingelegt und durch Vulkanisieren mit letzterem vereinigt ist. d. Luftreifen nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch einen kreisförmigen Streifen, wel cher sich im Innern des Felgenteils des geschlitzten Schlauches über die sich be rührenden Kanten desselben erstreckt und mit mindestens einer der beiden Kanten durch Vulkanisieren verbunden ist. 5.
    Luftreifen nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass ein rohrförmiger Metall stutzen durch den Felgenteil des Schlau ches hindurchgeht und an ,demselben be- festigt ist, durch welchen Metallstutzen eine Ventilspindel hindur.chtritt. 6. Luftreifen nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, @dadurch gekenn zeichnet, dass der Felgenteil .des Schlau ches mit. einer Versteifungsrippe ver sehen ist. 7. Luftreifen nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch .gekenn zeichnet, dass Vertiefungen auf der Aussenfläche des Kranzteils des Schlau ches vorgesehen sind, um ein Wanderndes Schlauches im Mantel zu verhindern. B.
    Luftreifen nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Felgenteil -des geschlitz ten Schlauches Wulste .aufweist und ein Ring vorgesehen ist, welcher die genann ten Wulste umgreift.
CH98208D 1920-08-31 1921-06-15 Luftreifen für Fahrzeuge. CH98208A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101197B (de) * 1956-12-12 1961-03-02 Gen Motors Corp Kraftfahrzeugrad mit laengs geteilter Felge fuer schlauchlose Reifen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101197B (de) * 1956-12-12 1961-03-02 Gen Motors Corp Kraftfahrzeugrad mit laengs geteilter Felge fuer schlauchlose Reifen

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