CH98355A - Stoppuhrenetui. - Google Patents

Stoppuhrenetui.

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CH98355A
CH98355A CH98355DA CH98355A CH 98355 A CH98355 A CH 98355A CH 98355D A CH98355D A CH 98355DA CH 98355 A CH98355 A CH 98355A
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CH
Switzerland
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stopwatch
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stopwatches
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Application number
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English (en)
Inventor
F Niedermoser-Bollinger
Original Assignee
Niedermoser Bollinger F
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Classifications

    • G—PHYSICS
    • G04—HOROLOGY
    • G04F—TIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F7/00—Apparatus for measuring unknown time intervals by non-electric means
    • G04F7/10—Means used apart from the time-piece for starting or stopping same

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description


  Stoppuhrenetui.    Bei sportlichen Veranstaltungen, wie zum  Beispiel bei Wettrennen, Wettlaufen, Wett  schwimmen etc., bei denen mehrere Teilneh  mer jeweils zur gleichen Zeit starten und  denen das Signal zum Start, z. B. durch ein  akustisches Zeichen, gegeben wird, machte  sich häufig der Übelstand fühlbar, dass die  verschiedenen Kampfrichter ihre Stoppuhren  nicht genau zur gleichen Zeit stoppten, was  dann vielfach zu Unzukömmlichkeiten An  lass gab. Diesem Übelstand soll durch die  vorliegende Erfindung abgeholfen werden.

    Dieselbe bezieht sieh auf ein Stoppuhrenetui,  und zwar liegt das Neue an der Erfindung  darin, dass das zur Aufnahme mehrerer Stopp  uhren eingerichtete Etui Mittel aufweist, um  sämtliche in demselben befindliche     Stopp-          Uhren    durch ein gemeinsames Betätigungs  organ gleichzeitig zu beeinflussen.  



  Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  dargestellt, und zwar zeigt:  Fig. 1 eine Seitenansicht des Etuis in ge  schlossenem Zustande,  Fig. 2 eine Vorderansicht hierzu,    Fig. d eine Draufsicht auf das geöffnete  Etui,  Fig. 4 eine Seitenansicht auf das geöff  nete, vier Stoppuhren enthaltende     Etui,     Fig. 5 eine Detailvariante.  



  Das gezeichnete Etui besitzt einen Be  hälter a und einen halbkreisförmige Quer  schnittsform aufweisenden Deckel b, der  durch nicht näher bezeichnete     Mittel    gelenkig  mit dem Behälter a verbunden ist. Letzterer  besitzt an der Innenseite der beiden Längs  wände, sowie an seinem Boden Vorsprünge c,  die in bezug aufeinander derart angeordnet  sind, dass Fächer d gebildet werden, die zur  Aufnahme von Stoppuhren dienen. An den  beiden Schmalseiten e des Behälters     a    sind       mittelst        Schrauben    f je eine     T-förmige     Schiene     g    befestigt.

   An dem gegen den  Deckel     b    gerichteten Teil der Schiene     g    sind  in: gewissem Abstand voneinander zwei  Schrauben     h,        la'    befestigt, um deren eine,     h,     der Bügel i drehbar ist, während die ändere,       h',    als Anschlag für das verjüngte Ende     1c     des Bügels i dient,.     wenn,    sich letzterer in der  aus     Fig.    2 der Zeichnung     ersichtlichen    Lage  befindet.

   Die beiden rechtwinklig abge-      bogenen Enlden des Bügels hesitzen je zwei  Führungsschlitze d, die ein Höher- oder  Tieferstellen des Bügels gestatten, wenn der  Deckel des Etuis, wie aus Fig. 4 ersichtlich,  geöffnet ist. Indem sich zwischen den beiden  Führungsschlitzen l ein Steg m befindet, ist  eire Abfallen des Bügels vom Aufnahme  behälter a ausgeschlossen. Der Bügel i und  denen Führungzschlitz l sind von solcher  Lange gewählt, dass der Bügel in der aus den  Fig. 1 und 2 ersichtlichen Stellung als Zu  haltung für den Deckel b des Etuis dient.  



  Die Gehrauchs- und Wirkungsweise des  beschriebenen Etuis ist folgende:  Angenommen, Glas Etui befinde sich in  der aus den Fig. 1 und 2 der Zeichnung     er-          4chtlichen    Lage und enthalte beispielsweise  vier Stoppuhren von gleicher Grösse und male  wolle die Stoppuhren zum Beispiel am Start  platz gebrauchen, so legt man den Bitgel i  in Richtung des Pfeils (Fig. 2) in die aus  Fig. 3 ersichtliche Lage um und öffnet den  Deckel b, wie aus Fig. 3 ersichtlich. Hierauf  bringt man den Bügel i, während der Deckel  b geöffnet bleibt, wieder in die ursprüngliche  Lage, cl. h. senkrecht zum Behälter n und  stellt ihn, wie aus Fig. 5 ersichtlich, in bezug  auf die Steilbolzen der Stoppuhren S ein.  



  Wird nun das Signal zum Start gegeben, so  drückt man mit der Hand den Bügel i gegen  die Steilbolzen der Stoppuhren, worauf sich  der Bügel i infolge der Führungsschlitze l  so weit verschieben kann, dass die Stellbolzen  flach abwärts gedrückt werden und das     Uhr-          Wrerk    auslösen können. Indem für sämtlicho  Stoppuhren nur ein einziges, cl. h. ein ge  meinsames Betätigungsorgan vorgesehen ist,  werden sämtliche Uhren gleichzeitig beein  flusst uind gleichzeitig in Tätigkeit gesetzt.  Nach Hoehziehen und Umlegen des Bitgels i  köinnen die Uhren bequemer aus dem Etui     ber-          ausgenommen    und an die Kampfrichter ver  teilt werden, denen sie dann, eine genaue  Zeithestimmung ermö glichen.  



  Gelangen Stoppuhren verschiedener Grösse  zur Anwendung, so kann der Bügel i, wie  aus Fig. 5 ersichtlich, mit Einstellschrauben  n versehen sein, um dieselben in bezug auf    die siellbolzen der verschiedenen Uhren     ein-          zusiellen,    um dadurch eilte gleichzeitige Be  einflussung sämtlicher im Etui befindlicher  Stoppuhren zu ermöglichen.  



  Das beschriebene Etui könnte in seinen  Einzelheiten auch anders als gezeichnet ans  gebildet sein, ohne dass dadurch das Wesen  der Erfindung beeinträchtigt würde. So  wäre zum Beispiel eine Ausführungsform  denkhar, bei welcher die Bolzen der     Stopp-          nlireii    durch den Deckel des Etuis beeinflusst  würden. Statt, wie gezeichnet für vier,  könnte das Etui natürlich aueh zur Auf  nahme von mehr oder weniger Stoppuhren  eingerichtet sein.  



  Das beschriebene Etui besitzt den Vorteil  der Einfachheit und der bequemen     Hand-          habung.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stoppuhrenetui, dadurch gekennzeichnet, dass da ssellle zur Aufnahme von mehr als einer Stoppuhr eingerichtet ist und Mittel aufweist, um sämtliche in demselben befind lichen Stoppuhren durch ein gemeinsames Be tätigungsorgan gleichzeiig zu beeinflussen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Stoppuhrenetui nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Betäti gungsorgan aus einem Bügel besteht. 2. Stoppuhrenetui nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Betätigungsorgan gelenkig mit demn Etui verbunden ist. 3. Stoppuhrenetui nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass dlas Betätigungsorgan in der Höhe vesstellhar ist. 4.
    Stoppuhrenetui nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die freien Enden des Bügels einen verjüngten Teil besitzen, der mit eineng Anschlag korrespondiert. 5. Stoppuhrenetui nach Patentanspruch und Unteransprüehen 1 bis 4, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Betätigungsorgan als Zuhaltung für den Deckel des Etuis dient. 6. Stoppubrenetui nach Patentänspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn- zeichnet, dass Glas Betätigungsorgan mit Einstellorganen versehen ist.
CH98355D 1922-01-16 1922-01-16 Stoppuhrenetui. CH98355A (de)

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CH98355A true CH98355A (de) 1923-03-16

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ID=4356157

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CH98355D CH98355A (de) 1922-01-16 1922-01-16 Stoppuhrenetui.

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