Stoppuhrenetui. Bei sportlichen Veranstaltungen, wie zum Beispiel bei Wettrennen, Wettlaufen, Wett schwimmen etc., bei denen mehrere Teilneh mer jeweils zur gleichen Zeit starten und denen das Signal zum Start, z. B. durch ein akustisches Zeichen, gegeben wird, machte sich häufig der Übelstand fühlbar, dass die verschiedenen Kampfrichter ihre Stoppuhren nicht genau zur gleichen Zeit stoppten, was dann vielfach zu Unzukömmlichkeiten An lass gab. Diesem Übelstand soll durch die vorliegende Erfindung abgeholfen werden.
Dieselbe bezieht sieh auf ein Stoppuhrenetui, und zwar liegt das Neue an der Erfindung darin, dass das zur Aufnahme mehrerer Stopp uhren eingerichtete Etui Mittel aufweist, um sämtliche in demselben befindliche Stopp- Uhren durch ein gemeinsames Betätigungs organ gleichzeitig zu beeinflussen.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht des Etuis in ge schlossenem Zustande, Fig. 2 eine Vorderansicht hierzu, Fig. d eine Draufsicht auf das geöffnete Etui, Fig. 4 eine Seitenansicht auf das geöff nete, vier Stoppuhren enthaltende Etui, Fig. 5 eine Detailvariante.
Das gezeichnete Etui besitzt einen Be hälter a und einen halbkreisförmige Quer schnittsform aufweisenden Deckel b, der durch nicht näher bezeichnete Mittel gelenkig mit dem Behälter a verbunden ist. Letzterer besitzt an der Innenseite der beiden Längs wände, sowie an seinem Boden Vorsprünge c, die in bezug aufeinander derart angeordnet sind, dass Fächer d gebildet werden, die zur Aufnahme von Stoppuhren dienen. An den beiden Schmalseiten e des Behälters a sind mittelst Schrauben f je eine T-förmige Schiene g befestigt.
An dem gegen den Deckel b gerichteten Teil der Schiene g sind in: gewissem Abstand voneinander zwei Schrauben h, la' befestigt, um deren eine, h, der Bügel i drehbar ist, während die ändere, h', als Anschlag für das verjüngte Ende 1c des Bügels i dient,. wenn, sich letzterer in der aus Fig. 2 der Zeichnung ersichtlichen Lage befindet.
Die beiden rechtwinklig abge- bogenen Enlden des Bügels hesitzen je zwei Führungsschlitze d, die ein Höher- oder Tieferstellen des Bügels gestatten, wenn der Deckel des Etuis, wie aus Fig. 4 ersichtlich, geöffnet ist. Indem sich zwischen den beiden Führungsschlitzen l ein Steg m befindet, ist eire Abfallen des Bügels vom Aufnahme behälter a ausgeschlossen. Der Bügel i und denen Führungzschlitz l sind von solcher Lange gewählt, dass der Bügel in der aus den Fig. 1 und 2 ersichtlichen Stellung als Zu haltung für den Deckel b des Etuis dient.
Die Gehrauchs- und Wirkungsweise des beschriebenen Etuis ist folgende: Angenommen, Glas Etui befinde sich in der aus den Fig. 1 und 2 der Zeichnung er- 4chtlichen Lage und enthalte beispielsweise vier Stoppuhren von gleicher Grösse und male wolle die Stoppuhren zum Beispiel am Start platz gebrauchen, so legt man den Bitgel i in Richtung des Pfeils (Fig. 2) in die aus Fig. 3 ersichtliche Lage um und öffnet den Deckel b, wie aus Fig. 3 ersichtlich. Hierauf bringt man den Bügel i, während der Deckel b geöffnet bleibt, wieder in die ursprüngliche Lage, cl. h. senkrecht zum Behälter n und stellt ihn, wie aus Fig. 5 ersichtlich, in bezug auf die Steilbolzen der Stoppuhren S ein.
Wird nun das Signal zum Start gegeben, so drückt man mit der Hand den Bügel i gegen die Steilbolzen der Stoppuhren, worauf sich der Bügel i infolge der Führungsschlitze l so weit verschieben kann, dass die Stellbolzen flach abwärts gedrückt werden und das Uhr- Wrerk auslösen können. Indem für sämtlicho Stoppuhren nur ein einziges, cl. h. ein ge meinsames Betätigungsorgan vorgesehen ist, werden sämtliche Uhren gleichzeitig beein flusst uind gleichzeitig in Tätigkeit gesetzt. Nach Hoehziehen und Umlegen des Bitgels i köinnen die Uhren bequemer aus dem Etui ber- ausgenommen und an die Kampfrichter ver teilt werden, denen sie dann, eine genaue Zeithestimmung ermö glichen.
Gelangen Stoppuhren verschiedener Grösse zur Anwendung, so kann der Bügel i, wie aus Fig. 5 ersichtlich, mit Einstellschrauben n versehen sein, um dieselben in bezug auf die siellbolzen der verschiedenen Uhren ein- zusiellen, um dadurch eilte gleichzeitige Be einflussung sämtlicher im Etui befindlicher Stoppuhren zu ermöglichen.
Das beschriebene Etui könnte in seinen Einzelheiten auch anders als gezeichnet ans gebildet sein, ohne dass dadurch das Wesen der Erfindung beeinträchtigt würde. So wäre zum Beispiel eine Ausführungsform denkhar, bei welcher die Bolzen der Stopp- nlireii durch den Deckel des Etuis beeinflusst würden. Statt, wie gezeichnet für vier, könnte das Etui natürlich aueh zur Auf nahme von mehr oder weniger Stoppuhren eingerichtet sein.
Das beschriebene Etui besitzt den Vorteil der Einfachheit und der bequemen Hand- habung.
Stopwatch case. At sporting events, such as races, races, swimming competitions, etc., where several participants start at the same time and where the signal to start, e.g. B. is given by an acoustic signal, the inconvenience often made itself felt that the various referees did not stop their stopwatches exactly at the same time, which then often gave rise to inconveniences. The present invention is intended to remedy this disadvantage.
The same refers to a stopwatch case, and the novelty of the invention is that the case, which is set up to accommodate a plurality of stopwatches, has means to simultaneously influence all of the stopwatches located in the same by a common actuator.
The accompanying drawing shows an exemplary embodiment of the subject matter of the invention, namely: FIG. 1 shows a side view of the case in the closed state, FIG. 2 shows a front view of this, FIG. D shows a top view of the opened case, FIG. 4 shows a side view the geöff designated case containing four stopwatches, Fig. 5 shows a detailed variant.
The case shown has a loading container a and a semicircular cross-sectional shape having lid b, which is articulated to the container a by unspecified means. The latter has on the inside of the two longitudinal walls, as well as on its bottom projections c, which are arranged with respect to one another in such a way that compartments d are formed, which are used to hold stopwatches. A T-shaped rail g is attached to each of the two narrow sides e of the container a by means of screws f.
On the part of the rail g directed towards the cover b, two screws h, la 'are fastened at a certain distance from one another, about one of which, h, the bracket i can be rotated, while the other, h', acts as a stop for the tapered end 1c of the bracket i is used. if the latter is in the position shown in FIG. 2 of the drawing.
The two ends of the bracket, which are bent at right angles, each have two guide slots d, which allow the bracket to be raised or lowered when the cover of the case is open, as can be seen in FIG. Since a web m is located between the two guide slots l, the hanger cannot fall off from the receptacle a. The bracket i and the guide slot l are selected to be of such a length that the bracket in the position shown in FIGS. 1 and 2 serves as a retainer for the cover b of the case.
The deceptive smoke and mode of action of the case described is as follows: Assume that the glass case is in the position shown in FIGS. 1 and 2 of the drawing and contains, for example, four stopwatches of the same size and the stopwatches want to be at the start, for example use, the bit gel i is placed in the direction of the arrow (FIG. 2) into the position shown in FIG. 3 and the cover b is opened, as shown in FIG. The bracket i is then returned to its original position, while the cover b remains open, cl. H. perpendicular to the container n and, as can be seen from FIG. 5, sets it in relation to the steep bolts of the stopwatches S.
If the signal to start is now given, one presses the bracket i with the hand against the steep bolts of the stopwatches, whereupon the bracket i can move so far as a result of the guide slots l that the adjusting bolts are pressed flat down and trigger the clock mechanism can. By having only a single, cl. H. If a common actuating element is provided, all clocks are influenced and activated at the same time. After pulling up and turning over the bit gel i, the clocks can be removed from the case more conveniently and distributed to the judges, who then allow them to determine the exact time.
If stopwatches of different sizes are used, the bracket i, as can be seen in FIG. 5, can be provided with adjusting screws n in order to adjust the same in relation to the locking bolts of the various watches, in order to thereby speedily influence all those in the case Enable stopwatches.
The details of the case described could also be formed differently from those drawn without affecting the essence of the invention. For example, an embodiment would be conceivable in which the bolts of the stoppers would be influenced by the cover of the case. Instead of, as shown, for four, the case could of course also be set up to hold more or fewer stopwatches.
The case described has the advantage of simplicity and ease of use.