Schlagwerk für Uhren. Der Gegenstand der Erfindung ist ein geräuschlos auslösendes Schlagwerk, welches auch während des Schlagens geräuschlos ar beitet. Das Prinzip, auf welchem das neue Schlagwerk aufgebaut ist, besteht in dem Eingriff zweier Räder mit verschiedener Zähnezahl, von denen das eine bei einer Um drehung um eine gewisse Teildrehung gegen über dem andern Rad zurückbleibt und nach den mit der Stundeneinteilung .des Ziffer blattes übereinstimmenden Anzahl Umdre hungen des letztgenannten Rades wieder seine Anfangsstellung einnimmt.
In der in rig. 1 bis 6 gezeichneten Aus führungsform ist 1 ein elfzähniges Rad, das durch das Wechselrad 3 in ständigem Ein griff mit dem zwölfzähnigen Rad 2 steht. Sind diese beiden Räder 1, 2 je mit einem Punkt versehen und die Punkte stimmen in der Nullstellung überein, so bleibt der Punkt des zwölfzähnigen Rades 2 bei jeder Um drehung des elfzähnigen Rades 1. um je einen Zahn zurück.
Bei der ersten Umdrehung des Rades 1 bleibt der Punkt am Rad 2 also um einen Zahn zurück, bei der zweiten Üm- drehung um zwei Zähne, bei der dritten um drei Zähne usw., bis bei der zwölften Um drehung der Punkt vom Rad 2 um zwölf Zähne, d. h., um eine ganze Umdrehung zurück ist und somit die beiden Punkte der Räder 1, 2 wieder in der Nullstellung sind. In diesem Übersetzungsverhältnis sind das Rad 1 des Minutenrohres und das Rad 2, welches auf der Welle 4 des Hebnägelrades drehbar sitzt, angeordnet.
Das Hebnägelrad hat 12 Hebnägel. Jeder zurückbleibende Zahn des Rades 2 bedeutet einen Schlag; und es wird das Schlagwerk somit vom Gang werk angestellt und jeder zurückbleibende Schlag durch die noch zu beschreibende Ein richtung beim Schlagen vom Schlagwerk aufgeholt.
Mit der Welle 4 des Hebnägelrades ist das Sperrad 5 fest verbunden. Anschliessend an das Sperrad 5 ist die Scheibe 6 drehbar angeordnet, an welchen -der Sperrkegel 'l, sowie der Hubstift ss befestigt ist. An der andern Seite der Scheibe ist der sperrkegel- artige Hebel 9 befestigt. Anschliessend an die Scheibe 6 sitzt das Rad 2 mit Anschlag stift 10.
Bei der Drehung des Minutenrohres, auf dem das Rad 1 sitzt, dreht sich durch den Eingriff des letzteren mit dem Rad 2 durch das Wechselrad 3 das Rad 2 mit, dessen Stift 10 gegen den an der Scheibe 6 befestig. ten Hebel 9 drückt (Fig. 6) und dadurch die Scheibe 6 mitnimmt.
Löst nun das Schlagwerk aus, so fängt das auf .der Welle 4 sitzende Hebnägelrad an zu laufen. Dadurch wird das auf der Welle 4 befestigte Sperrad 5 'und durch die mit ihm in Eingriff stehende, an der Scheibe 6 angebrachte Klinke 7 auch die Scheibe mit Hubstift 8 mitgenommen, bis der letztere den Anhaltehebel 11 in die Höhe hebt und der Anlaufstift 12, der in dem drehbaren und nuiter der Wirkung der Feder 25 stehenden ilebel 24 steckt, gegen den umgebogenen 'feil 13 des Anhaltehebels 11 anschlägt (G'ig. 2).
Wird diese Anordnung nicht ge troffen, so würde der zurückgebliebene Zahn, gleich ein Schlag, beim Laufen des Schlag werkes jedesma.l nachgeholt werden, und es würde beständig ein Uhr schlagen, da die beiden Räder nach jedem Schlag auf dem Anfangs- oder Nullpunkt ständen. Um nun die fortlaufenden Stundenschläge zu errei chen, ist die vorbeschriebene Anordnung ge troffen, und es spielt sich der Vorgang fol gendermassen ab.
Das Minutenrohr nimmt durch den be schriebenen Rädereingriff das Rad 2 mit, bis es nach einer Umdrehung, d. h., wenn es elf Zähne abgelaufen ist, ein Uhr schlägt. Während des Schlagens bewegt sich das Rad 2 und somit auch der Stift 1.0 nur ganz wenig. Das Ende des Hebels 9 entfernt sich um die Länge eines Schlages vom Stift 10. Bei der zweiten Umdrehung des Minuten rohres läuft das Rad 2 ebenfalls elf Zähne ab, die Scheibe 6 bleibt jedoch, da durch den Schlag ein. Zahn abgelaufen ist, auf diese Zeitdauer stehen und wird durch den Stift 10. welcher einen Zahn leer läuft, nur um zehn Zähne weitergeschoben. Dadurch befindet sich der Hubstift 8 zwei Zähne oder Schläge vor dem Hebel 11.
Sobald nun das Schlag- werk ausgelöst wird, beginnt die Scheibe 6, mitgenommen durch. das Gesperre 5, 7, zu laufen und liebt den Hebel 11 erst nach zwei Schlügen. Bei jeder folgenden Umdrehung des Minutenrohres bleibt die Scheibe 6 einen Zahn mehr zurück, wodurch jedesmal,ein Schlag mehr erzielt wird.
Die Auslösung des Schlagwerkes spielt sich folgendermassen ab: Mit dem 311inutenrohr fest verbunden ist die mit zwei Ausbuchtungen 14 und 15 ver sehene Scheibe 16 (rig. 1). Die Rundung 19 des Hebels 20 liegt während des Ganges der Uhr am Umfang der Scheibe 16, bis die I@che 21 des Hebels 20 an die Ausbuchtung 14 kommt. In dieseiu Augenblicke gleitet die Ecke 21 und damit der Hebel 20 hin unter und das Schlagwerk wird frei, d. h. der Hebel 11 fällt so weit nach unten, dass sein vorderes Ende 32 in die Bahn des an der Scheibe 6 angebrachten Hubstiftes 8 gelangt und die Anschlagfläche 13 den Anlaufstift 1.2 freigibt. Das Schlagwerk wird somit in Gang gesetzt.
Der Anschlagstift 12 hat wäh rend des Schlagens Durchgang durch den Einschnitt 23 der abgebogenen Zunge 13 'Fig. 1 lind 2). Um jegliches Geräusch beim Herunterfallen des Hebels 20 zu vermeiden, stösst ein am Hebel 20 angebrachter Stift 29 gegen die Fangfeder 30. Der Hebel 20 be findet sieh in. der gezeichneten Schiefstellung, damit sein Befestigungspunkt möglichst nahe an den Drehpunkt des Hebels 11 zu liegen kommt und bei geringem Hub des Hebels 20 eine grosse Bewegung des Hebels 11 erzielt wird.
Dreht sich das Minutenrohr weiter, so wird der Hebel 20 durch die Ecke 22 der Ausbuchtung 14 zurückgeführt und in die Höhe gehoben. Dadurch wird der Anlauf stift 12 frei und schnellt, da er in dem klei neren drehbaren Hebel 24 steckt, unter der -ATirkurig der Feder 25 vor. Im gleichen Augenblick legt sich der Warnungsstift<B>26</B> gegen die Zunge 27. Diese Anordnung ist getroffen, um das übliche W arnungsgeräusch des Schlagwerkes zu vermeiden.
Beim Halbstundenschlag löst die Aus buchtung 15 aus. Dieselbe ist nicht so tief, wodurch bewirkt -wird, da,ss der Hebel 20 mit dem Hebel 11 nur so weit heruntergleitet, dass der Anlaufstift 12 nach einer Um drehung durch die Zunge 18 angehalten wird.
Nach Ablauf des Elfuhrschiages befindet sich der Hubstift 8 in der Anhaltestellung inid @Türde in dieser Stellung bis zwölf Uhr bleiben, wenn es nicht halbzwölf Uhr s hla- gen würde.
Da beim Halbzwölfuhrschlag sich die Scheibe 6 um eine Schlagentfernung weiterdreht, so würden für den Zwölfuhr- schlag, wo die Scheibe 6 eine ganze Um drehung machen muss, nur elf .Schläge übrig bleiben, nachdem durch den Halbzwölfuhr- schlag schon ein Schlag der vollen Um drehung abgelaufen ist.
Um hier einen Aus gleich zu schaffen, ist die folgende Einrich.- tung getroffen: Beim Beginn jedes Schlagens der Uhr liegt die Stirnseite des an der Scheibe ange brachten Hebels 9 an dem Stift 10 des Rades 2 an, da dieser Stift 10 die Scheibe 6 durch den an ihr angebrachten Hebel 9 jeweils in die zur Erreichung der not#vendigen Anzahl Schläge erforderliche Stellung bringt.
Beim Elfuhrschlag steht der Stift 10 eine Schlagentfernung weiter vorn, der Hubstift 8 ist deshalb ebenfalls die gleiche Entfernung weiter vorn und kommt schon nach elf Schlä gen mit der Anhaltung 11 in Berührung. Die Stirnseite des Hebels 9 entfernt sich des halb auch um elf Schlagentfernungen vom Stift 10 und kommt eine Schlagentfernung hinter den Stift 10 zu liegen. Dieses ist die Stelle, an welcher die Ausfräsung 31 im Hebel 9 angebracht ist. Ohne die Ausfräsung 31 käme der Stift 10 gegen den Rücken des Hebels 9 zu liegen.
Durch die Ausfräsung jedoch muss der Hebel 9 vor den Stift 10 einschnappen und wird durch das Weitergehen der Uhr somit die Scheibe 6 mitgenommen bis halbzwölf Uhr. Um halbzwölf Uhr dreht sich die Scheibe 6 um eine Schlagentfernung, und es kommt somit die Stirnseite des Hebels 9 wieder vor den Stift 10 zu liegen, der die Scheibe 6 beim Weitergehen der Uhr auf den Anfangs punkt vTeiterführt, wodurch es sich ermög licht, dass die Scheibe 6 beim Ablaufen des Schlagwerkes um zwölf Uhr eine ganze Um drehung macht und der mit der Stirnseite an dem Stift 10 des Rades 2 anliegende He bel 9 macht ebenfalls eine ganze Umdrehung,
wodurch der Hebel 9 an dem Stift 10 vorbei geführt wird und sich die Stirnseite des He bels 9 uTieder vor den Stift 10 legt.
Bei der Auslösung -Lim zwölf Uhr fällt der Hebel 11 herunter und dessen Spitze 32 fällt auf den Hubstift B. Um das Geräusch des Aufschlagens zu vermeiden, ist an der Spitze 32 die Abdämpffeder 33 angebracht.
Damit beim Zurückdrehen der Zeiger das Schlagwerk- nicht auslöst, ist die etwas grö ssere Scheibe 34 auf der Minutenradachse drehbar angeordnet. An -der Scheibe 16 sitzt der Stift 36, während in der Scheibe 34 der Einschnitt 35 ist (Fig. 3). Die Scheibe 34 ist am Rande mit zwei Ausbuchtungen 1.7, 18 versehen, die den Ausbuchtungen 14, 15 der Scheibe 16 entsprechen. Dreht man nun die Zeiger zurück, so hält die Ecke 21 des Hebels 20 die Scheibe 34 so lange .an, bis der Stift 36 bei 37 die Scheibe 34 fasst und mitführt.
Da- durch kommen .die beiden Ausbuchtungen 14 und 1.5, sowie 16 und 17 auseinander, und es liegt die Ecke 21 auf dem Umfang der beiden Scheiben 16 und 34, so. dass sie nicht herunter gleiten kann (Fig. 3). Beim Vordrehen der Zeiger durch die Hand oder durch den Gang der Uhr bleibt .die Scheibe 34, .auf deren Uni fang der Hebel 20 aufliegt, so lange\ stehen; bis der Stift 36 am vordern Ende des Ein- stlinittes 35 anstösst und die Scheibe 34 wie der mitführt, so dass beide Seheiben wieder ihre ursprüngliche Lage einnehmen.
Je nach der zu erreichenden Anzahl Schläge ist die Zähnezahl der Räder 1 und 2 zu vergrössern oder zu verkleinern und ,das Übersetzungsverhältnis beider Räder zu än dern. Bei der zweiten Ausführungsform in Fig. 7 bis 1.1:
sind 1, 2 wieder die beiden, ver schiedene Zähnezahl aufweisenden Räder, von denen das Rad 2 bei einer Umdrehung um eine gewisse Teildrehung gegenüber dem an dern Rad 1 des Alinutenrohres zurückbleibt, um nach der mit der Stundeneinteilung des Zifferblattes übereinstimmenden Anzahl Um drehungen des letztgenannten Rades wieder seine Anfangsstellung einzunehmen.
Das Rad 2 ist hier nicht mehr auf der Hebnägelradachse angeordnet, .da im letzteren Falle die Anzahl der zu erreichenden Schläge die Zahl 12 nicht gut überschreiten kann, sonst würden die Hebnägel zu nahe zusam menkommen, und es hätte der Schlaghammer nur wenig Hub, so dass der Schlag zu leise sein würde. Das Rad 2 ist daher auf einer beaonrleren Achse, der Sternachse 40, ange ordnet.
Am Rad 2 sind zwei kleine Nocken 39, 39' angebracht. Um die nötigen Schläge zu erreichen, wird ein auf der Achse 40 sitzender Hubhebel 38 bei der Drehung des Rades 2 durch den ersten Nocken 39 auf seinen rich tigen Platz angebracht. Der zweite Nocken 39' dient zum Ausgleich der Schläge von halbzwölf und zwölf Uhr. Beim Elfuhr schlag geht der Hebel 39 beim letzten Schlag über den zweiten Nocken 39' hinweg, indem das Rad 2 entgegen der Spannung der Feder 51 (Fig. 4) ausweichend auf der Achse 40 verschoben wird, so dass der Hebel 38 als dann zwischen den beiden Nocken 39, 39' liegt.
Zwischen dem Elf- und Zwölfuhrschlag wird der Hebel 38 durch den zweiten Nocken 39' mitgenommen, während er sonst immer von dem ersten Nocken 39 mitgenommen wird. Wenn es halbzwölf Uhr schlägt, geht der Hebel 38 über den ersten Nocken hinweg und wird bis zwölf Uhr wieder vom ersten Nocken mitgenommen. Bei zwölf Uhr kann der Hebel 38 daher eine volle Um drehung machen, und es kann die Uhr zwölf Schläge schlagen.
Bei den letzten Schlägen des Uhrschlages wird das durch die Spiral feder 51 in die Höhe gedrückte Racl 2 durch die Nocken 39, 39' heruntergedrückt. Die Nocken 39, 39' gleiten unter dem Hubhebel 38 hindurch, und es befindet sieh die Schlag einteilung hiernach wieder auf dem Null punkt.
Der Hubhebel 38 ist seitlich abgeschrä.gi: (Fib. 11), damit kein Geräusch entsteht, wenn der Hubhebel über die Nocken 39, 39' gleitet. Läuft das Schlagwerk ab, so greift ein im Schöpferrad 55 eingebohrter Stift 42 in die Zähne des Sternes 41 ein und dreht denselben Schlag für Schlag und somit auch den mit der Sternachse 40 fest verbundenen 13ub- hebel 38, bis der letztere den Anhaltehebel 11 in die Höhe hebt und der Stift 43 des Schöpfers 44 an die aufgebogene Nase 4:i des Anhaltehebels 11. anschlägt (Fig. 8).
Das Schöpferrad 55 wird in bekannter Weise durch Übersetzung vom Hebnägelrad ange trieben, und zwar derart, dass eine Um drehung des Schöpferrades 55 einem Schlag, d. h. dem Abstand zweier Hebnägel des Heb nägelra.des entspricht.
Der Schöpfer 44 sitzt auf der gleichen Achse wie -der Schöpfer bei den bekannten Rechenwerken und wird, da. er fest mit dieser Achse verbunden ist, von dieser beim Ab laufen des Schlagwerkes mitgenommen.
Bei dem Halbstundenschlag gleitet der Anhaltehebel 11 nur so weit herunter, dass der durch die Warnung frei gewordene Schöpfer 44 bei einer Umdrehung gegen die Anhaltenase 45 stösst und dadurch das Schlagwerk anhält. Um die Abwärtsbewe gung des Anhaltehebels 11 in dieser Höhe zu begrenzen, gleitet der untere Arm des Auslö sehebels 46, an :der Spitze des beweglich angeordneten Auslösehebels 56 angekommen, an dessen schräger Gleitfläche 47 ab, wobei sich der Auslösehebel 56 durch den Druck von oben etwas nach vorn bewegt.
Der He bel 5 6 wird durch den Stift 48, welcher in einen kleinen Schlitz 54 des Hebels hinein ragt, vom Minutenrohr mitgenommen.
Die geräuschlose Auslösung beim Stun- denschlab geschieht dadurch, da.ss der Hebel 11 an dem gewölbten, exzentrisch gelagerten Hebel 46 heruntergleitet und an dem Dreh punkte am nächsten befindlichen Punkt stehen bleibt (Fig. 12). Dadurch wird jedes aufschlagende Geräusch vermieden.
Der Hubhebel 38 befindet sich beim Zwölfuhrschlage auf dem Nullpunkt. Um zu verhüten, dass bei der Auslösung die Hub nase 49 auf den Hubhebel aufschlägt, ist dieselbe beweglich angeordnet. In dem An haltehebel 11 ist ein Loch angebracht, in wel ches ein Stift 50 der Hubnase 49 mit einem Spielraum hineinragt, der zur Begrenzung für .die Rückbewegung. der Hubnase 49 dient. Sobald der Anhaltehebel 11 zur Warnung in die Höhe gehoben wird, fällt die Hubnase 49 nach rückwärts und gleitet beim Herunter fallen des Anhaltehebels 11 an dem Hub hebel 38 vorbei (Fig. 14).
Das Anheben des Hebels 11 erfolgt durch den Auslösehebel 46, und zwar dadurch, dass die Auslösenase des Minutenrohres die untere Spitze des Auslöse hebels 46 derart bewegt, dass die Rundung des Auslösehebels 46 die untere gante des Hebels 11 berührt und beim Weiterführen des Auslösehebels bis zum Auslösen den Hebel 11 bis zur Warnung in die Höhe hebt.
Auf der Achse 40 des Sternes 41 sitzt eine Rolle 52. Gegen diese drückt mit sanf ter Reibung der Exzenterhebel 53 (Fig. 7 und 12). Bei der geringsten Rückwärtsbewe- gung wird der Exzenterhebel 53 gegen die Rolle 52 'geklemmt, und es wird .dadurch eine Rückwärtsdrehung des Sternes verhindert.
Durch die angegebene Übersetzungsanord nung ist es möglich, jede gewünschte Anzahl von Schlägen zu erzielen. z. B. bei Uhren mit 24-Stundeneinteilung, bei Dreiviertel- und Viervierteluhren, sowie bei Glocken spielen usw.
Striking mechanism for watches. The object of the invention is a noiselessly triggering striking mechanism, which operates noiselessly even during striking. The principle on which the new striking mechanism is built consists in the engagement of two wheels with different numbers of teeth, one of which lags behind the other wheel by a certain partial rotation when it rotates and which corresponds to the hour division on the dial Number of revolutions of the latter wheel resumes its initial position.
In the in rig. 1 to 6 drawn from embodiment 1 is an eleven-tooth wheel, which is handled by the change wheel 3 in constant A with the twelve-tooth wheel 2 is. If these two wheels 1, 2 are each provided with a point and the points coincide in the zero position, the point of the twelve-toothed wheel 2 remains with each rotation of the eleven-toothed wheel 1 by one tooth.
During the first rotation of wheel 1, the point on wheel 2 remains behind by one tooth, during the second rotation by two teeth, during the third by three teeth, etc., until the twelfth rotation of the point on wheel 2 twelve teeth, d. that is, is back by a full revolution and thus the two points of the wheels 1, 2 are again in the zero position. The wheel 1 of the minute tube and the wheel 2, which is rotatably seated on the shaft 4 of the Hebnägelrades, are arranged in this transmission ratio.
The lifting nail wheel has 12 lifting nails. Each remaining tooth of the wheel 2 means one stroke; and the striking mechanism is thus turned on by the gait and any remaining blow is made up for by the still-to-be-described device when striking the striking mechanism.
With the shaft 4 of the Hebnägelrades the ratchet wheel 5 is firmly connected. Adjacent to the ratchet wheel 5, the disk 6 is rotatably arranged, to which the locking cone 1 and the lifting pin ss are attached. The locking cone-like lever 9 is attached to the other side of the disk. Following the disk 6, the wheel 2 sits with a stop pin 10.
When the minute tube on which the wheel 1 is seated rotates, the wheel 2 rotates with the wheel 2 through the change wheel 3, the pin 10 of which is fastened against the one on the disc 6, due to the engagement of the latter with the wheel 2. th lever 9 presses (Fig. 6) and thereby the disc 6 takes with it.
If the hammer mechanism triggers, the lever on the shaft 4 begins to run. As a result, the ratchet wheel 5 'fastened to the shaft 4 and, through the pawl 7 attached to the disk 6 and engaging with it, also the disk with the lifting pin 8, until the latter lifts the stop lever 11 upwards and the stop pin 12, the lever 24, which is located in the rotatable and closer to the action of the spring 25, strikes against the bent file 13 of the stop lever 11 (Fig. 2).
If this arrangement is not made, the remaining tooth would be caught up every time while the striking mechanism was running, and it would keep striking one o'clock, since the two wheels would be at the starting or zero point after each impact . In order to reach the continuous hourly chimes, the above-described arrangement is met, and the process takes place as follows.
The minute tube takes the wheel 2 through the wheel engagement described until it is after one revolution, d. that is, when it has expired eleven teeth, it strikes one o'clock. During the hitting the wheel 2 and thus also the pen 1.0 moves very little. The end of the lever 9 moves away from the pin 10 by the length of a blow. With the second rotation of the minute tube, the wheel 2 also runs eleven teeth, but the disc 6 remains because of the blow. Tooth has expired, stand for this period of time and is only pushed ten teeth further by the pin 10, which runs empty. As a result, the lifting pin 8 is two teeth or strikes in front of the lever 11.
As soon as the hammer mechanism is triggered, the disc 6 begins, being carried along by it. the locking mechanism 5, 7 to run and loves the lever 11 only after two hits. With each subsequent revolution of the minute tube, the disc 6 remains one more tooth behind, whereby each time, one more stroke is achieved.
The triggering of the striking mechanism takes place as follows: The disc 16 (rig. 1) provided with two bulges 14 and 15 is firmly connected to the 311 minute tube. The rounding 19 of the lever 20 lies on the circumference of the disk 16 during the movement of the watch until the I @ che 21 of the lever 20 comes to the bulge 14. In these moments, the corner 21 and thus the lever 20 slides down and the hammer mechanism is free, d. H. the lever 11 falls so far down that its front end 32 comes into the path of the lifting pin 8 attached to the disc 6 and the stop surface 13 releases the stop pin 1.2. The striking mechanism is thus set in motion.
The stop pin 12 has passage through the incision 23 of the bent tongue 13 'Fig. 1 and 2). In order to avoid any noise when the lever 20 falls down, a pin 29 attached to the lever 20 pushes against the catch spring 30. The lever 20 can be found in the oblique position shown so that its attachment point comes as close as possible to the pivot point of the lever 11 and with a small stroke of the lever 20, a large movement of the lever 11 is achieved.
If the minute tube continues to rotate, the lever 20 is guided back through the corner 22 of the bulge 14 and lifted upwards. As a result, the start-up pin 12 is free and, since it is stuck in the smaller rotatable lever 24, under the -ATirkurig the spring 25 before. At the same moment, the warning pin <B> 26 </B> rests against the tongue 27. This arrangement is made in order to avoid the usual warning noise of the striking mechanism.
When the half-hour strike, the recess 15 triggers. The same is not so deep, which has the effect that the lever 20 with the lever 11 only slides down so far that the stop pin 12 is stopped by the tongue 18 after one rotation.
After the Elfuhrschiages the lifting pin 8 is in the stop position inid @ Türde remain in this position until twelve o'clock if it would not be half past eleven o'clock.
Since the disc 6 continues to rotate one stroke distance at the half-twelve stroke, only eleven strokes would remain for the twelve stroke, where the disc 6 has to make a complete rotation, after one stroke of the full stroke due to the half-twelve stroke rotation has expired.
In order to compensate for this, the following arrangement has been made: At the beginning of each time the clock starts to strike, the face of the lever 9 attached to the disk rests against the pin 10 of the wheel 2, since this pin 10 is the disk 6 by means of the lever 9 attached to it, brings it into the position required to achieve the necessary number of strokes.
In the case of an eleven stroke, the pin 10 is one stroke further forward, the lifting pin 8 is therefore also the same distance further forward and comes into contact with the stop 11 after eleven strokes. The end face of the lever 9 is therefore also removed by eleven striking distances from the pin 10 and comes to a striking distance behind the pin 10. This is the point at which the recess 31 in the lever 9 is attached. Without the cutout 31, the pin 10 would come to rest against the back of the lever 9.
Due to the milling, however, the lever 9 has to snap into place in front of the pin 10 and as the clock continues, the disc 6 is taken along until half past eleven o'clock. At half past eleven o'clock the disc 6 rotates one stroke distance, and the front side of the lever 9 comes back to lie in front of the pin 10, which leads the disc 6 to the starting point as the clock continues, making it possible that the disc 6 makes a full turn when the striking mechanism runs down at twelve o'clock and the lever 9 resting with the face on the pin 10 of the wheel 2 also makes a full turn,
whereby the lever 9 is guided past the pin 10 and the end face of the lever 9 uTieder in front of the pin 10 lays.
When triggered -Lim twelve o'clock, the lever 11 falls and its tip 32 falls on the lifting pin B. In order to avoid the sound of impact, the dampening spring 33 is attached to the tip 32.
So that the hand does not trigger the striking mechanism when turning back, the somewhat larger disc 34 is rotatably arranged on the minute wheel axis. The pin 36 sits on the disk 16, while the incision 35 is in the disk 34 (FIG. 3). The disk 34 is provided on the edge with two bulges 1.7, 18 which correspond to the bulges 14, 15 of the disk 16. If the pointer is now turned back, the corner 21 of the lever 20 holds the disk 34 until the pin 36 at 37 grips the disk 34 and carries it with it.
As a result, the two bulges 14 and 1.5, as well as 16 and 17 come apart, and the corner 21 lies on the circumference of the two disks 16 and 34, see above. that it cannot slide down (Fig. 3). When turning the pointer forward by hand or by moving the clock, the disk 34 remains, on whose Uni fang the lever 20 rests, for as long as; until the pin 36 strikes the front end of the Einstlinittes 35 and carries the disc 34 with it, so that the two discs take their original position again.
Depending on the number of strokes to be achieved, the number of teeth on wheels 1 and 2 must be increased or decreased and the transmission ratio of both wheels changed. In the second embodiment in Fig. 7 to 1.1:
are 1, 2 again the two, ver different number of teeth having wheels, of which the wheel 2 with one rotation by a certain partial rotation compared to the other wheel 1 of the aluminum minute tube remains to after the number of rotations of the latter according to the hour division of the dial Wheel to return to its original position.
The wheel 2 is no longer arranged on the lifting pin wheel axis, because in the latter case the number of strokes to be achieved cannot easily exceed the number 12, otherwise the lifting nails would come too close together and the hammer would only have a little stroke, so that the beat would be too soft. The wheel 2 is therefore on a beaonrleren axis, the star axis 40, is arranged.
Two small cams 39, 39 'are attached to the wheel 2. To achieve the necessary blows, a seated on the axis 40 lifting lever 38 is attached to its correct term during the rotation of the wheel 2 by the first cam 39 in its place. The second cam 39 'serves to compensate for the beats of half past eleven and twelve o'clock. During the last stroke, the lever 39 passes over the second cam 39 'during the last stroke, in that the wheel 2 is shifted on the axle 40 against the tension of the spring 51 (FIG. 4) so that the lever 38 is then between the two cams 39, 39 '.
Between the eleven and twelve beats, the lever 38 is carried along by the second cam 39 ', while otherwise it is always carried along by the first cam 39. When it strikes half past eleven, the lever 38 goes over the first cam and is taken back by the first cam until twelve o'clock. At twelve o'clock, the lever 38 can therefore make a full turn, and the clock can strike twelve beats.
During the last beats of the clock beat, the Racl 2 pushed up by the spiral spring 51 is pushed down by the cams 39, 39 '. The cams 39, 39 'slide under the lifting lever 38, and see the impact division afterwards back to the zero point.
The lifting lever 38 is beveled to the side (Fig. 11) so that no noise is produced when the lifting lever slides over the cams 39, 39 '. When the hammer mechanism expires, a pin 42 drilled into the scoop wheel 55 engages the teeth of the star 41 and rotates the same stroke by stroke and thus also the lifting lever 38 firmly connected to the star axis 40 until the latter pushes the stop lever 11 into the Height rises and the pin 43 of the scoop 44 strikes against the upturned nose 4: i of the stop lever 11 (FIG. 8).
The scoop wheel 55 is driven in a known manner by translation from the Hebnägelrad, in such a way that a rotation of the scoop wheel 55 a blow, d. H. corresponds to the distance between two lever nails of the lever nail.
The creator 44 sits on the same axis as the creator in the known arithmetic units and is there. he is firmly connected to this axis, taken from this when running from the hammer mechanism.
At the half-hour strike, the stop lever 11 only slides down so far that the scoop 44, which has become free due to the warning, hits the stop lug 45 during one rotation and thereby stops the hammer mechanism. In order to limit the downward movement of the stop lever 11 at this level, the lower arm of the release lever 46 slides to: the tip of the movably arranged release lever 56 arrived at its inclined sliding surface 47, the release lever 56 being moved by the pressure from above moved something forward.
The lever 5 6 is carried along by the pin 48, which protrudes into a small slot 54 of the lever, from the minute tube.
The noiseless triggering at the hour slap occurs because the lever 11 slides down the curved, eccentrically mounted lever 46 and stops at the pivot point at the closest point (FIG. 12). This avoids any impacting noise.
The lifting lever 38 is at the zero point at the twelfth stroke. In order to prevent the lifting nose 49 from hitting the lifting lever when triggered, the same is movably arranged. In the stop lever 11, a hole is attached, in wel ches a pin 50 of the lifting nose 49 protrudes with a margin, the limit for .the return movement. the lifting nose 49 is used. As soon as the stop lever 11 is raised as a warning, the lifting lug 49 falls backwards and slides when the stop lever 11 falls down on the lifting lever 38 (FIG. 14).
The lever 11 is raised by the release lever 46, namely by the fact that the release lug of the minute tube moves the lower tip of the release lever 46 in such a way that the rounding of the release lever 46 touches the lower gante of the lever 11 and when the release lever is continued up to Trigger the lever 11 until the warning lifts up.
A roller 52 sits on the axis 40 of the star 41. The eccentric lever 53 presses against this with gentle friction (FIGS. 7 and 12). With the slightest backward movement, the eccentric lever 53 is clamped against the roller 52 ', and this prevents the star from rotating backward.
With the specified translation arrangement it is possible to achieve any desired number of strokes. z. B. clocks with 24-hour division, three-quarter and four-quarter clocks, as well as playing bells, etc.