CH98356A - Schlagwerk für Uhren. - Google Patents

Schlagwerk für Uhren.

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CH98356A
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Uhrenfabrik Aktiengesellschaft
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Uhrenfabrik Vorm L Furtwaengle
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Description


      Schlagwerk    für Uhren.    Der Gegenstand der Erfindung ist ein  geräuschlos auslösendes Schlagwerk, welches  auch während des     Schlagens    geräuschlos ar  beitet. Das Prinzip, auf welchem das neue  Schlagwerk aufgebaut     ist,    besteht in dem  Eingriff zweier Räder mit verschiedener  Zähnezahl, von denen das eine bei einer Um  drehung um eine gewisse Teildrehung gegen  über dem andern Rad zurückbleibt     und    nach  den mit der Stundeneinteilung .des Ziffer  blattes übereinstimmenden Anzahl Umdre  hungen des letztgenannten Rades wieder seine  Anfangsstellung einnimmt.  



  In der in     rig.    1 bis 6 gezeichneten Aus  führungsform ist 1 ein     elfzähniges    Rad, das  durch das Wechselrad 3 in ständigem Ein  griff mit dem     zwölfzähnigen    Rad 2 steht.  Sind diese beiden Räder 1, 2 je mit einem  Punkt versehen und die Punkte stimmen in  der Nullstellung überein, so bleibt der Punkt  des     zwölfzähnigen    Rades 2 bei jeder Um  drehung des     elfzähnigen    Rades 1. um je einen  Zahn zurück.

   Bei der ersten Umdrehung des  Rades 1 bleibt der     Punkt    am Rad 2 also um    einen Zahn zurück, bei der zweiten     Üm-          drehung    um zwei Zähne, bei der dritten um  drei Zähne usw., bis bei der zwölften Um  drehung der Punkt vom Rad 2 um zwölf  Zähne, d. h., um eine ganze Umdrehung  zurück ist und somit die beiden Punkte der  Räder 1, 2 wieder in der Nullstellung sind.  In diesem     Übersetzungsverhältnis    sind das  Rad 1 des Minutenrohres und das Rad 2,  welches auf der Welle 4 des     Hebnägelrades     drehbar sitzt, angeordnet.

   Das     Hebnägelrad     hat 12     Hebnägel.    Jeder zurückbleibende  Zahn des Rades 2 bedeutet einen Schlag;  und es wird das Schlagwerk somit vom Gang  werk angestellt und jeder zurückbleibende  Schlag durch die noch zu beschreibende Ein  richtung beim Schlagen vom Schlagwerk  aufgeholt.  



  Mit der Welle 4 des     Hebnägelrades    ist  das Sperrad 5 fest verbunden. Anschliessend  an das Sperrad 5 ist die Scheibe 6 drehbar  angeordnet, an     welchen    -der Sperrkegel     'l,     sowie der Hubstift     ss        befestigt    ist. An der  andern Seite der Scheibe ist der sperrkegel-      artige Hebel 9     befestigt.    Anschliessend an  die Scheibe 6 sitzt das Rad 2 mit Anschlag  stift 10.  



  Bei der Drehung des Minutenrohres, auf  dem das     Rad    1 sitzt, dreht sich durch den  Eingriff des letzteren mit dem Rad 2 durch  das Wechselrad 3 das Rad 2 mit, dessen  Stift 10 gegen den an der Scheibe 6     befestig.          ten    Hebel 9 drückt     (Fig.    6) und dadurch die  Scheibe 6 mitnimmt.  



  Löst nun das Schlagwerk aus, so fängt  das auf .der Welle 4 sitzende     Hebnägelrad     an zu laufen. Dadurch wird das auf der  Welle 4 befestigte Sperrad 5 'und durch die  mit ihm in Eingriff stehende, an der Scheibe  6 angebrachte Klinke 7 auch die Scheibe mit  Hubstift 8 mitgenommen, bis der letztere den  Anhaltehebel 11 in die Höhe hebt und der  Anlaufstift 12, der in dem drehbaren und       nuiter    der Wirkung der Feder 25 stehenden       ilebel    24 steckt, gegen den umgebogenen  'feil 13 des Anhaltehebels 11 anschlägt       (G'ig.    2).

   Wird diese Anordnung nicht ge  troffen, so würde der zurückgebliebene Zahn,  gleich ein Schlag, beim Laufen des Schlag  werkes     jedesma.l    nachgeholt werden, und es  würde beständig ein Uhr schlagen, da die       beiden    Räder nach jedem Schlag auf dem  Anfangs- oder Nullpunkt ständen. Um nun  die fortlaufenden Stundenschläge zu errei  chen, ist die     vorbeschriebene    Anordnung ge  troffen, und es spielt sich der Vorgang fol  gendermassen ab.  



  Das Minutenrohr nimmt durch den be  schriebenen Rädereingriff das Rad 2 mit,  bis es nach einer Umdrehung, d. h., wenn es  elf Zähne abgelaufen ist, ein Uhr schlägt.       Während    des     Schlagens    bewegt sich das  Rad 2 und somit auch der Stift 1.0 nur ganz  wenig. Das Ende des Hebels 9 entfernt sich  um die Länge eines Schlages vom Stift 10.  Bei der zweiten Umdrehung des Minuten  rohres läuft das Rad 2 ebenfalls elf Zähne  ab, die Scheibe 6 bleibt jedoch, da durch den  Schlag     ein.    Zahn abgelaufen ist, auf diese       Zeitdauer    stehen und wird durch den Stift 10.  welcher einen Zahn leer läuft, nur um zehn  Zähne weitergeschoben. Dadurch befindet    sich der Hubstift 8 zwei Zähne oder Schläge  vor dem Hebel 11.

   Sobald nun das     Schlag-          werk    ausgelöst wird, beginnt die Scheibe 6,       mitgenommen    durch. das     Gesperre    5, 7, zu  laufen und     liebt    den     Hebel    11 erst nach zwei  Schlügen. Bei jeder folgenden Umdrehung  des Minutenrohres bleibt die Scheibe 6 einen  Zahn mehr zurück, wodurch     jedesmal,ein     Schlag mehr erzielt wird.  



  Die Auslösung des Schlagwerkes spielt  sich folgendermassen ab:  Mit dem     311inutenrohr    fest verbunden ist  die mit zwei Ausbuchtungen 14 und 15 ver  sehene Scheibe 16     (rig.    1). Die Rundung 19  des Hebels 20 liegt während des Ganges der  Uhr am Umfang der Scheibe 16, bis die       I@che    21 des Hebels 20 an die Ausbuchtung  14 kommt. In     dieseiu    Augenblicke gleitet  die Ecke 21 und damit der Hebel 20 hin  unter und das Schlagwerk wird frei, d. h.  der Hebel 11 fällt so weit nach unten, dass  sein vorderes Ende 32 in die Bahn des an der  Scheibe 6 angebrachten Hubstiftes 8 gelangt  und die Anschlagfläche 13 den Anlaufstift  1.2 freigibt. Das Schlagwerk     wird    somit in  Gang gesetzt.

   Der Anschlagstift 12 hat wäh  rend des     Schlagens    Durchgang durch den  Einschnitt 23 der abgebogenen Zunge 13       'Fig.    1     lind    2). Um jegliches Geräusch beim  Herunterfallen des Hebels 20 zu vermeiden,       stösst    ein am Hebel 20 angebrachter Stift 29  gegen die Fangfeder 30. Der Hebel 20 be  findet sieh in. der gezeichneten     Schiefstellung,     damit sein Befestigungspunkt möglichst nahe  an den Drehpunkt des Hebels 11 zu liegen  kommt und bei geringem Hub des Hebels 20  eine grosse Bewegung des Hebels 11 erzielt  wird.  



  Dreht sich das Minutenrohr weiter, so  wird der Hebel 20 durch die Ecke 22 der  Ausbuchtung 14 zurückgeführt und in die  Höhe gehoben. Dadurch wird der Anlauf  stift 12 frei und schnellt, da er in dem klei  neren drehbaren Hebel 24 steckt, unter der       -ATirkurig    der Feder 25 vor. Im gleichen  Augenblick legt sich der Warnungsstift<B>26</B>  gegen die Zunge 27. Diese Anordnung ist      getroffen, um das übliche W     arnungsgeräusch     des Schlagwerkes zu vermeiden.  



  Beim     Halbstundenschlag    löst die Aus  buchtung 15 aus. Dieselbe ist nicht so tief,  wodurch bewirkt     -wird,        da,ss    der Hebel 20 mit  dem     Hebel    11 nur so weit heruntergleitet,  dass der Anlaufstift 12 nach einer Um  drehung durch die Zunge 18 angehalten wird.  



  Nach Ablauf des     Elfuhrschiages        befindet     sich der Hubstift 8 in der     Anhaltestellung          inid        @Türde    in dieser Stellung bis zwölf Uhr  bleiben,     wenn    es nicht     halbzwölf    Uhr s     hla-          gen    würde.

   Da beim     Halbzwölfuhrschlag     sich die Scheibe 6 um eine Schlagentfernung  weiterdreht, so würden für den     Zwölfuhr-          schlag,    wo     die        Scheibe    6 eine ganze Um  drehung machen muss, nur elf .Schläge übrig       bleiben,    nachdem durch den     Halbzwölfuhr-          schlag    schon ein Schlag der vollen Um  drehung abgelaufen ist.

   Um hier einen Aus  gleich zu schaffen, ist die folgende     Einrich.-          tung    getroffen:  Beim Beginn jedes Schlagens der Uhr  liegt die     Stirnseite    des an der Scheibe ange  brachten Hebels 9 an dem     Stift    10 des Rades  2 an, da dieser Stift 10 die Scheibe 6 durch  den an ihr angebrachten Hebel 9 jeweils in  die zur Erreichung der     not#vendigen    Anzahl  Schläge erforderliche Stellung     bringt.     



  Beim     Elfuhrschlag    steht der Stift 10 eine  Schlagentfernung weiter vorn, der Hubstift 8  ist deshalb ebenfalls die gleiche     Entfernung     weiter vorn und kommt schon nach elf Schlä  gen mit der     Anhaltung    11 in Berührung.  Die Stirnseite des Hebels 9 entfernt sich des  halb auch um elf Schlagentfernungen vom  Stift 10 und kommt eine Schlagentfernung  hinter den Stift 10 zu liegen. Dieses ist die  Stelle, an welcher die     Ausfräsung    31 im  Hebel 9 angebracht     ist.    Ohne die Ausfräsung  31 käme der Stift 10     gegen    den Rücken des  Hebels 9 zu liegen.  



  Durch die Ausfräsung jedoch muss der  Hebel 9 vor den Stift 10 einschnappen und  wird durch das Weitergehen der Uhr somit  die Scheibe 6 mitgenommen bis     halbzwölf     Uhr.    Um     halbzwölf    Uhr dreht sich die Scheibe  6 um eine Schlagentfernung, und es kommt  somit die Stirnseite des Hebels 9 wieder vor  den Stift 10 zu liegen, der die Scheibe 6  beim Weitergehen der Uhr auf den Anfangs  punkt     vTeiterführt,    wodurch es sich ermög  licht, dass die Scheibe 6 beim Ablaufen des       Schlagwerkes    um zwölf Uhr eine ganze Um  drehung macht und der mit der Stirnseite  an dem Stift 10 des Rades 2 anliegende He  bel 9 macht ebenfalls eine ganze Umdrehung,

    wodurch der Hebel 9 an dem Stift 10 vorbei  geführt wird und sich die Stirnseite des He  bels 9     uTieder    vor den Stift 10 legt.  



  Bei der Auslösung     -Lim    zwölf Uhr fällt der  Hebel 11 herunter und dessen Spitze 32 fällt  auf den Hubstift B. Um das     Geräusch    des       Aufschlagens    zu vermeiden, ist an der Spitze  32 die     Abdämpffeder        33    angebracht.  



  Damit beim     Zurückdrehen    der Zeiger das  Schlagwerk- nicht auslöst, ist die etwas grö  ssere Scheibe 34 auf der     Minutenradachse     drehbar     angeordnet.    An -der Scheibe 16 sitzt  der Stift 36, während in der Scheibe 34 der  Einschnitt 35 ist     (Fig.    3). Die     Scheibe    34  ist am Rande mit zwei Ausbuchtungen 1.7, 18  versehen, die den Ausbuchtungen 14, 15 der       Scheibe    16 entsprechen. Dreht man nun die  Zeiger zurück, so hält die Ecke 21 des Hebels  20 die Scheibe 34 so lange .an, bis der Stift 36  bei 37 die Scheibe 34     fasst    und mitführt.

   Da-  durch kommen .die beiden Ausbuchtungen 14  und 1.5, sowie 16 und 17 auseinander, und es  liegt die Ecke 21 auf dem Umfang der beiden  Scheiben 16 und 34, so. dass sie nicht herunter  gleiten kann     (Fig.    3). Beim Vordrehen der  Zeiger durch die Hand oder     durch    den Gang  der Uhr     bleibt    .die Scheibe 34, .auf deren Uni  fang der Hebel 20 aufliegt, so     lange\    stehen;  bis der Stift 36 am vordern Ende des     Ein-          stlinittes    35 anstösst und die Scheibe 34 wie  der mitführt, so dass beide Seheiben wieder  ihre     ursprüngliche    Lage einnehmen.  



  Je nach der zu erreichenden Anzahl  Schläge ist die Zähnezahl der Räder 1 und 2  zu vergrössern oder zu verkleinern und     ,das     Übersetzungsverhältnis beider Räder zu än  dern.      Bei der zweiten     Ausführungsform    in       Fig.    7 bis     1.1:

      sind 1, 2 wieder die beiden, ver  schiedene Zähnezahl aufweisenden Räder, von  denen das Rad 2 bei einer Umdrehung um  eine gewisse Teildrehung gegenüber dem an  dern Rad 1     des        Alinutenrohres    zurückbleibt,  um nach der mit der     Stundeneinteilung    des  Zifferblattes     übereinstimmenden    Anzahl Um  drehungen des letztgenannten Rades wieder  seine Anfangsstellung einzunehmen.  



       Das    Rad 2 ist hier nicht mehr auf der       Hebnägelradachse    angeordnet, .da im letzteren  Falle die Anzahl der zu erreichenden Schläge  die Zahl 12 nicht gut überschreiten kann,  sonst würden die     Hebnägel    zu nahe zusam  menkommen, und es hätte der Schlaghammer  nur wenig Hub, so dass der Schlag zu leise  sein würde. Das Rad 2 ist daher auf einer       beaonrleren    Achse, der Sternachse 40, ange  ordnet.  



  Am     Rad    2 sind zwei kleine Nocken 39,  39' angebracht. Um die nötigen Schläge zu  erreichen, wird ein auf der Achse 40 sitzender  Hubhebel 38 bei der Drehung des Rades 2  durch den ersten Nocken 39 auf seinen rich  tigen Platz angebracht. Der zweite Nocken  39' dient zum Ausgleich der Schläge von       halbzwölf    und zwölf Uhr. Beim Elfuhr  schlag geht der Hebel 39 beim letzten Schlag  über den zweiten Nocken 39' hinweg, indem  das Rad 2 entgegen der Spannung der Feder  51     (Fig.    4)     ausweichend    auf der Achse 40       verschoben    wird, so dass der Hebel 38 als  dann zwischen den beiden Nocken 39, 39'  liegt.

   Zwischen dem Elf- und     Zwölfuhrschlag     wird der Hebel 38 durch den zweiten Nocken  39' mitgenommen, während er sonst immer  von dem ersten Nocken 39 mitgenommen  wird. Wenn es     halbzwölf    Uhr schlägt, geht  der Hebel 38 über den ersten Nocken  hinweg und wird bis zwölf Uhr wieder vom       ersten    Nocken mitgenommen. Bei zwölf Uhr  kann der Hebel 38 daher eine volle Um  drehung machen,     und    es kann die Uhr zwölf       Schläge    schlagen.

   Bei den letzten Schlägen  des     Uhrschlages    wird das durch die Spiral  feder 51 in die Höhe gedrückte     Racl    2 durch  die Nocken 39, 39'     heruntergedrückt.    Die    Nocken 39, 39' gleiten unter dem Hubhebel  38     hindurch,    und es befindet sieh die Schlag  einteilung hiernach     wieder    auf dem Null  punkt.  



  Der Hubhebel 38 ist seitlich     abgeschrä.gi:          (Fib.    11), damit kein Geräusch     entsteht,    wenn  der Hubhebel über die Nocken 39, 39' gleitet.  Läuft das     Schlagwerk    ab, so greift ein im  Schöpferrad 55 eingebohrter Stift 42 in die  Zähne des     Sternes    41 ein und dreht denselben  Schlag für Schlag und somit auch den mit  der Sternachse 40 fest verbundenen     13ub-          hebel    38, bis der letztere den Anhaltehebel  11 in die Höhe hebt und der Stift 43 des  Schöpfers 44 an     die    aufgebogene Nase     4:i     des Anhaltehebels 11. anschlägt     (Fig.    8).

   Das       Schöpferrad    55 wird in bekannter     Weise     durch Übersetzung vom     Hebnägelrad    ange  trieben, und zwar derart, dass eine Um  drehung des Schöpferrades 55 einem Schlag,  d. h. dem Abstand zweier     Hebnägel    des Heb  nägelra.des entspricht.  



  Der Schöpfer 44 sitzt auf der     gleichen     Achse wie -der Schöpfer bei den bekannten       Rechenwerken    und wird,     da.    er fest mit dieser  Achse verbunden ist, von dieser beim Ab  laufen des Schlagwerkes mitgenommen.  



  Bei dem     Halbstundenschlag    gleitet der  Anhaltehebel 11 nur so weit herunter, dass  der durch die Warnung frei gewordene  Schöpfer 44 bei einer Umdrehung gegen die  Anhaltenase 45 stösst und dadurch das  Schlagwerk anhält. Um die Abwärtsbewe  gung des Anhaltehebels 11 in dieser Höhe  zu begrenzen, gleitet der untere Arm des       Auslö        sehebels    46, an     :der    Spitze des beweglich  angeordneten     Auslösehebels    56 angekommen,  an dessen schräger Gleitfläche 47 ab, wobei  sich der     Auslösehebel    56 durch den     Druck     von oben etwas nach vorn bewegt.

   Der He  bel 5 6 wird durch den Stift 48, welcher in  einen kleinen Schlitz 54 des Hebels hinein  ragt, vom Minutenrohr mitgenommen.  



  Die geräuschlose Auslösung beim     Stun-          denschlab    geschieht dadurch,     da.ss    der Hebel  11 an dem gewölbten, exzentrisch gelagerten  Hebel 46 heruntergleitet und an dem Dreh  punkte am nächsten befindlichen Punkt      stehen bleibt     (Fig.    12). Dadurch wird jedes  aufschlagende Geräusch vermieden.  



  Der Hubhebel 38 befindet sich beim       Zwölfuhrschlage    auf dem Nullpunkt. Um  zu verhüten, dass bei der Auslösung die Hub  nase 49 auf den Hubhebel aufschlägt, ist  dieselbe beweglich angeordnet. In dem An  haltehebel 11 ist ein Loch angebracht, in wel  ches ein Stift 50 der Hubnase 49 mit einem  Spielraum     hineinragt,    der zur Begrenzung  für .die Rückbewegung. der Hubnase 49 dient.  Sobald der Anhaltehebel 11 zur Warnung in  die Höhe gehoben wird, fällt die Hubnase 49  nach rückwärts und gleitet beim Herunter  fallen des Anhaltehebels 11 an dem Hub  hebel 38 vorbei     (Fig.    14).

   Das Anheben des  Hebels 11 erfolgt durch den     Auslösehebel    46,  und zwar dadurch, dass die     Auslösenase    des  Minutenrohres die untere Spitze des Auslöse  hebels 46 derart bewegt, dass die Rundung  des     Auslösehebels    46 die untere     gante    des  Hebels 11 berührt und beim Weiterführen des       Auslösehebels    bis zum Auslösen den Hebel  11 bis zur Warnung     in    die Höhe hebt.  



  Auf der Achse 40 des Sternes 41 sitzt  eine Rolle 52. Gegen diese drückt mit sanf  ter Reibung der     Exzenterhebel    53     (Fig.    7  und 12). Bei der geringsten     Rückwärtsbewe-          gung    wird der     Exzenterhebel    53 gegen die  Rolle 52     'geklemmt,    und es wird .dadurch eine       Rückwärtsdrehung    des Sternes verhindert.  



  Durch die angegebene Übersetzungsanord  nung ist es möglich, jede gewünschte Anzahl  von Schlägen zu erzielen. z. B. bei Uhren  mit     24-Stundeneinteilung,    bei     Dreiviertel-          und        Viervierteluhren,    sowie bei Glocken  spielen usw.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schlagwerk für Uhren, gekennzeichnet durch Anwendung zweier Räder (1, 2) mit verschiedener Zähnzahl, von denen .das eine (2) bei einer Umdrehung um eine gewisse Teildrehung gegenüber dem andern Rad (1) zurückbleibt und nach der mit der Stunden einteilung des Zifferblattes übereinstimmen den Anzahl Umdrehungen .des Rades (1) wie der seine Anfangsstellung einnimmt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Schlagwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein im Übersetzungs verhältnis 11 zu 12 vom Minutenrohr (1) angetriebenes, auf der Hebnägelachse (4) frei drehbares Rad (2) durch einen An schlag (10) auf einen Hebel (9) wirkt und dadurch die mit dem Hubglied (8) ver sehene Scheibe (6) dreht, so dass bei Ab lauf des Schlagwerkes die Scheibe (6) durch das Gesperre (5 und 7) gedreht wird, bis das Hubglied (8) den Hebel (11) in die Höhe hebt und das Schlagwerk anhält. 2.
    Schlagwerk nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Auslösen des Schlagwerkes ein Hebel (29) in eine Ausbuchtung zweier Scheiben (16 und 34) gleitet und den He bel (11) mitnimmt, während beim Zurück- drehen der Zeiger durch das Verschieben der Ausbuchtungen beider Scheiben (16 und 34) die Öffnungen der Ausbuchtun gen geschlossen werden, so dass keine Aus lösung erfolgt. 3. Schlagwerk nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die notwendige Anzahl der Schläge durch eine entsprechende Übersetzung des Minutenrohres (1) und des Rades (2) und durch Einstellung eines Hubhebels (38) erreicht wird.
    4. Schlagwerk nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, .dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung des Halbstunden schlages durch eine geräuschlos wirkende Hebelvorrichtung geschieht. 5. Schlagwerk nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, .dass das geräuschlose Heruntergleiten eines Hebels und das Feststellen des Sternes durch Exzenterhebel bewirkt wird.
CH98356D 1920-05-17 1921-05-17 Schlagwerk für Uhren. CH98356A (de)

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