CH98708A - Vorrichtung zur Begrenzung der Leistung von Dampf- oder Gasturbinen. - Google Patents

Vorrichtung zur Begrenzung der Leistung von Dampf- oder Gasturbinen.

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CH98708A
CH98708A CH98708DA CH98708A CH 98708 A CH98708 A CH 98708A CH 98708D A CH98708D A CH 98708DA CH 98708 A CH98708 A CH 98708A
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CH
Switzerland
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turbine
lever
spindle
spring
roller
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Application number
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English (en)
Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D17/00Regulating or controlling by varying flow
    • F01D17/10Final actuators
    • F01D17/12Final actuators arranged in stator parts
    • F01D17/14Final actuators arranged in stator parts varying effective cross-sectional area of nozzles or guide conduits
    • F01D17/141Final actuators arranged in stator parts varying effective cross-sectional area of nozzles or guide conduits by means of shiftable members or valves obturating part of the flow path
    • F01D17/145Final actuators arranged in stator parts varying effective cross-sectional area of nozzles or guide conduits by means of shiftable members or valves obturating part of the flow path by means of valves, e.g. for steam turbines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D21/00Shutting-down of machines or engines, e.g. in emergency; Regulating, controlling, or safety means not otherwise provided for
    • F01D21/10Shutting-down of machines or engines, e.g. in emergency; Regulating, controlling, or safety means not otherwise provided for responsive to unwanted deposits on blades, in working-fluid conduits or the like
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description


  <B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 92234.    Vorrichtung zur Begrenzung der Leistung von Dampf- oder Gasturbinen.    Nach dem Patentanspruch des Haupt  patentes soll durch eine Vorrichtung eine  Begrenzung der Leistung von Dampf- oder  Gasturbinen dadurch erfolgen, dass in Ab..       hängigkeit    eines Druckes im Innern     cler     Turbine die     Einlassorgane    beeinflusst werden.  Es sind ferner Vorrichtungen bekannt, die  die Turbine bei     'Überschreitung    eines be  stimmten Druckes im Innern sofort     gänzlich     abstellen.  



  Vorliegende Erfindung stellt eine weitere  Ausgestaltung der Vorrichtung nach dem Pa  tentanspruch des     Hauptpatentes    dar, insofern  auch die     Einlassorgane    der Turbine vorerst  auf     Einhaltung    eines bestimmten höchsten  innern Druckes und damit auf eine bestimmte  Höchstleistung der Turbine eingestellt, aber  bei weiterer Drucksteigerung geschlossen  werden, so dass ein     Stillsetzen    der Turbine  erfolgt.  



  Eine solche Vorrichtung besitzt durch  diese     Vereinigung    beider     3Zöglichkeiten    den  Vorteil, dass bei einer allmählichen, an sich  ungefährlichen Verschmutzung der     Turbine     durch ein unreines Treibmittel die Turbinen  leistung     bezw.    den     Treibmitteldruck    an einer    bestimmten Stelle zu begrenzen und erst bei  einer plötzlichen, gefährlichen Drucksteige..

         rung,    die zum Beispiel durch     mitgerissenes     Wasser im Dampf, oder bei einer Schaufel  havarie durch verschlossene Schaufelzwi  schenräume auftreten könnte, die Turbine       stillzusetzen.    Es ist vorteilhafter, dass erst  bei einer wirklichen Gefahr die Turbine aus  dem Betrieb geschaltet, im übrigen aber     bei-          Erreichung    eines bestimmten Innendruckes  die     Turbinenleistung    nur begrenzt wird.  



  In der     Zeichnung    ist beispielsweise eine  Ausführung einer Vorrichtung gemäss der  Erfindung dargestellt.  



       Fig-    1 zeigt die Vorrichtung im     Schnitt.          Fig.    2 ihren Zusammenbau mit einer Tur  bine, zum Beispiel hier mit einer Dampf  turbine.  



  Eine Leitung     a    führt aus dem Innern  der     Turbine    über eine Membrane b mit Ge  genfeder c. Die Feder ist durch eine Stell  schraube d     einstellbar    und gestattet .die Be  stimmung des Druckes, bei dem die Mem  brane durchgebogen werden soll. Dieser  obere Teil der Vorrichtung stellt also eine  vom Treibmittel der Turbine     bezw.    der Ge-           genfeder    c betätigte Hilfsmaschine dar.  Die Spindel     e    ist zweiteilig. Der eine, obere  Teil ist mit der Membrane b     und    der an  dere, untere Teil mit dem durch die Feder o  abgestützten Schieber f verbunden, der auf  das Kraftmittel der Steuerung, z. B. Druck  öl, durch die Leitung g einwirkt.

   Die     Lei-          tung,        lr,    führt Glas<B>01</B> in den Behälter<I>i</I> zurück.  Der untere Teil der Spindel c endigt oben  in einem Lager für den Kugelzapfen eines  drehbar gelagerten Hebels     1.,    der eine Rolle     vr,     trägt. Legen diese Rolle wird durch eine  Feder<I>p</I> eine dachartige Bahn     ra        gedrückt.     



  Die     M        irkungsw    eise ist folgende: Hat die  Turbine eine solche Belastung erreicht,     chlss     der     InnendruclL    nicht mehr weiter steigen       :o11,    so ist die Vorrichtung so eingestellt,  dass der     Druek    auf die Membrane     b    die Kraft  der Feder c zu überwinden vermag und das  Steueröl bei 1c abzufliessen beginnt. Durch  eine weitere kleine Druckzunahme im Tur  bineninnern wird der     Steuerölabfluss        vergrö-          ssert,    es strömt der Turbine     weni",er    Frisch  dampf zu.

   Sind die Schaufeln     stark.    ver  schmutzt und sollte die Turbine durch       Drueksteigerung    dennoch die Leistung ab  geben     können,    so wirkt der noch weiter zu  nehmen wollende     Innendruck    auf vermehrten       Steuerölabfluss    und damit auf verringerte       Frischdampfzufuhr.     



  Gleichzeitig wird der an der Spindel     e          angelenkte    Hebel 1, mit seinem Kugelzapfen  nach     Zeiten        bewegt    und die Feder p weiter  gespannt. Sollte der Innendruck nun eine  gefährliche Höhe erreichen, so wird der He  bel 1 in eine solche Lage gebracht, dass die  Rolle     rin,    die Feder<I>p</I> nicht mehr spannt,  sondern die gespannte Feder frei     wird    und  den Hebel im gleichen Sinne plötzlich wei  ter bewegt.

   Der untere Teil der Spindel     r.     der :ich bis dahin durch     Wirkung    der klei  nen Feder o an den obern Teil, also an die       Membranenspindel    anlegte,     bewegt    sich nun  allein     abwärts,    es entsteht Spiel zwischen  dem     obern    und untern Teil der Spindel     e.     und der     Steuerölabfluss    wird ganz frei  gegeben.

   Die allmähliche Bewegung des un  tern     spindelteils    ist in eine     plö        tzlielle    um-    gewandelt worden, die Dampfzufuhr     wird     von diesem Moment ab     plötzlich.    unterbro  chen und die     Turbine    stillgesetzt. Bei der       Wiederinbetriebsetztmg        -wird    der Hebel 1,  von     Hand        zurück@-estellt.    Dieser Hebel     dient.     auch dazu, von     Hand        iin        'Notfalle    die Tur  bine rasch abzustellen.  



  Die Vorrichtung     könnte    auch aus     ztvei     Apparaten bestehen, einem, der     begrenzl,    und  einem zweiten, der abstellt: doch ist die     A.us-          f'ührung    in nur einem Apparat einfacher.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Begrenzung der L eisten- an Dampf- oder Gasturbinen nach dem Pa tentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gelzeniizeiclinet, dass die Einlassorgane der Turbine vorerst auf Einhaltung eines be stimmten höchsten innern Druckes und da mit auf eine bestimmte Höchstleistung ein gestellt, aber bei weiterer Drucksteigerung geschlossen werden, so dass ein Stillsetzen der Turbine erfolgt.
    U > TERAN SPRü CIIE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch hier vor, dadurch gekennzeichnet, da.ss vorerst eine Abflussö ffnung der Steuerflüssigkeit allmählich, dann mittelst einer Auslöse vorrichtung plötzlich schnell geöffnet wird. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und TTUteranspruch 1 hiervor. dadurch ge kennzeichnet, dass eine vorerst allmählich vor sich gehende öffnende Hubbewegung eines Abflussschiebers für die Steuer flüssigkeit durch eine frei werdende Fe der und einen mit Rolle versehenen He bel, an welche Rolle durch genannte Fe der eine Bahn gedrückt wird, in eine plötzliche verwandelt wird.
    Vorrichtung na.cli Patentansprueh und Unteransprüchen 1. und 2 hiervor, bei welcher der Abflusssehieber für die . Steuerflüssigkeit mit einer Spindel ver sehen ist, dadurch gelzennzeichnet. dass die Spindel des Abflussschiebers zwei teilig aus-efülirt ist und der eine Spin- delteil zu einer vom Treibmittel der Turbine bezw. einer Gegenfeder betätig ten Hilfsmaschine gehört,
    der andere Spindelteil dagegen unmittelbar mit dem Abflussschieber verbunden ist und den zweiten, schnellen Teil seiner Hubbewe gung unabhängig vom andern Spindelteil allein ausführt. .1. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3 hiervor, da durch gekennzeichnet, dass der mit dem Abflussschieber unmittelbar verbundene Spindelteil an seinem einen Ende gelenkig mit dem mit einer Rolle versehenen Hebel verbunden ist. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4 hiervor, da- durch gekennzeichnet, dass der Hebel mit einem Handgriff versehen ist und die Vorrichtung mittelst .des Hebels auch von Hand betätigt werden kann, dass je doch die Zurückstellung des Hebels nach Stillsetzung der Turbine von Hand er folgen muss. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch hier vor, gekennzeichnet durch zwei besondere Apparate an einer Turbine, von denen der eine die Begrenzung der Leistung und der andere die Abstellung der Tur bine übernimmt, beide in Abhängigkeit eines Druckes im Turbineninnern.
CH98708D 1920-09-09 1921-11-03 Vorrichtung zur Begrenzung der Leistung von Dampf- oder Gasturbinen. CH98708A (de)

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