CH98910A - Anordnung zur Gewinnung von Gleichstrom aus einem Einphasennetz mittelst eines Gleichrichters. - Google Patents

Anordnung zur Gewinnung von Gleichstrom aus einem Einphasennetz mittelst eines Gleichrichters.

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CH98910A
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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  Anordnung zur     Gewinnung    von Gleichstrom aus einem     Einphasennetz    mittelst  eines     Gleichrichters.       Es ist bekannt, einem     Einphasennetz        mit-          telst    eines Gleichrichters möglichst     pulsations-          freie    Gleichströme dadurch zu entnehmen,

    dass man     zwischen    .das     Einphasennetz    und den  Gleichrichter einen als Phasenformer Dienen  den umlaufenden asynchronen     Kurzschluss-          ankermotor    einschaltet und von diesem dem  Gleichrichter phasenverschobene     Spannungen     zuführt. Dabei werden die zwei Hauptanoden  des     Gleichrichters    direkt an das     Einphasen-          netz        angelegt    und die andern, zusätzlichen  Anoden, vom Phasenumformer .gespeist.  



  Diese bekannte Anordnung besitzt nun  den Nachteil,     @dass    der Spannungsabfall au  den zusätzlichen Anoden grösser ist, als der  an den direkt     ans    Netz angeschlossenen  Hauptanoden, so     dass    eine Ursymmetrie der  einzelnen Phasen     entsteht.    Um dem abzuhel  fen, nimmt man daher     Zuflucht    zu verhält  nismässig komplizierten Schaltungen, bei  denen mehrere zusätzliche Transformatoren  wicklungen -die zum Phasenausgleich benö  tigten zusätzlichen Spannungen liefern.

      Die vorliegende Erfindung erlaubt es, in  einfacher Weise ohne die Hinzuziehung von  zusätzlichen Transformatoren die Symmetrie  sämtlicher     Gleichrichterphasen    bei in weiten  Grenzen veränderlichen Belastungen aufrecht  zu erhalten. Dies geschieht dadurch, dass die  Teilung der-     Gleichrichteranoden    in Haupt  anoden und zusätzliche Anoden .aufgehoben  wird, indem die sämtlichen Anoden     durch    eine       mehrphasige        Ständersekundärwicklung    des  Phasenumformers gespeist werden, dessen  einphasige     Ständerprimärwicklung    am Netz  liegt.

       Ist    der     Widerstand    des     Kurzschluss-          ankers        beim    Phasenumformer genügend klein  gewählt, so ist das Drehfeld beim nahezu  synchronen Lauf praktisch vollkommen  gleichmässig,. so dass in .allen sekundären  Phasen des umlaufenden Phasenumformers  praktisch gleiche und symmetrische Span  nungen induziert werden.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Anordnung  gemäss der Erfindung ist in der Zeichnung       .dargestellt.         Hier bedeutet<I>N</I> ein     Einphasennetz,   <I>b</I> die  an dieses Netz angeschlossene     priiriäre        Stän-          derwicklung    des     umlaufenden        Phasenformers,     c seine sekundäre     mehrphasige        Ständerwick-          lung,    die in der Zeichnung     sechsphasig    ist,  im allgemeinen aber eine beliebige Phasenzahl  besitzen kann. l ist der umlaufende Kurz  schlussanker des Phasenumformers.

   Der Null  punkt e der     Ständerwicklung    ist über das zu  speisende Gleichstromnetz     g    an die Kathode       h    des     Gleichrichters        i-    und die freien Enden  der     Mehrphasenwicklung        sind    an die entspre  chende Anzahl, im vorliegenden Falle 6, Ano  den     a    des Gleichrichters angeschlossen.  



  Die beschriebene Anordnung hat ausser  der Symmetrie des     Spannungssj#stems    noch  den Vorteil, dass     man        das    Verhältnis der  Gleichstromspannung zu .der Netzspannung  beliebig wählen kann, so dass das Einphasen  netz eine Hochspannung, und das Gleich  stromnetz eine für den Lichtbetrieb übliche  Niederspannung sein kann.  



  Wenn die Netzspannung bedeutend ist, so  kann es sich empfehlen, den Phasenumformer  in einem Ölbade laufen zu lassen. Das     Stän-          dergehäuse    kann dabei als     Ölkaten    ausgebil  det werden; der Rotor     wird    dann     7weck-          mässigerweise    als eine ganz glatte Trommel  geführt und die Lager, die auch unter Öl  <B>i</B>     -iiis,     laufen" können ganz einfach ohne Schmier  ringe, Dichtungsvorrichtungen und     clerglei-          chen,    ausgeführt werden. Der Umformer     be=     darf dann so gut wie keiner Wartung.  



  Der Anlauf des Umformers kann entwe  der durch Benutzung der zweiten Ständer  wicklung als Hilfsphase oder mittelst eines  kleinen     Einphasenkollektormotors    erfolgen.  Im     letzteren    Falle kann der     Anlassmotor    ent  weder im Ölbade mit angebracht werden oder  den Antrieb durch die     Ülkastenwand    hin-    durch vermitteln, wobei zwecks Vermeidung  von komplizierten     Öla;bdichtungsvorrichtun-          gen    der umlaufende Phasenumformer zweck  mässigerweise mit senkrechter Welle ausge  führt und der     Anlassmotor    auf dem Deckel  des     Umformergehäuses    angebracht werden  kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zur Gewinnung von Gleich strom aus einem Einphasennetz mittelst eines Gleichrichters, dem durch einen als Phasen former dienenden umlaufenden asynchronen Kurzschlussankermotor phasenverschobene Spannungen beliefert werden, dadurch ge kennzeichnet, dass sämtliche Gleichrichter ano-den durch eine mehrphasige Ständersekun- dä.rwicklung des Phasenumformers gespeist werden, dessen einphasige Ständerprimär- wicklung am Netz liebt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der umlaufende Pha senumformer im Ölbad läuft. 2.
    Anordnung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Läufer des umlaufenden Phasenumformers als eine glatte Trommel und .die Lager ohne Schmierringe und Dichtungsvorrichtungen ausgeführt sind. Anordnung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Statorge- häuse des umlaufenden Phasenumformers als Ölkasten ausgebildet ist.
CH98910D 1920-12-31 1921-11-25 Anordnung zur Gewinnung von Gleichstrom aus einem Einphasennetz mittelst eines Gleichrichters. CH98910A (de)

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