DE365302C - Anordnung zur Gewinnung von Gleichstrom aus einem Einphasennetz mittels eines Gleichrichters - Google Patents

Anordnung zur Gewinnung von Gleichstrom aus einem Einphasennetz mittels eines Gleichrichters

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DE365302C
DE365302C DES55172D DES0055172D DE365302C DE 365302 C DE365302 C DE 365302C DE S55172 D DES55172 D DE S55172D DE S0055172 D DES0055172 D DE S0055172D DE 365302 C DE365302 C DE 365302C
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DE
Germany
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rotating
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Expired
Application number
DES55172D
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English (en)
Inventor
Felix Baron Von Kleist
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/02Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal
    • H02M7/04Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters
    • H02M7/06Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes without control electrode or semiconductor devices without control electrode

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 12. DEZEiHBER 1922
REICHSPATENTAMT . '
PATENTSCHRIFT
- M 365302 KLASSE 21 d GRUPPE 34
(S55172 VIIIj2Id*)
Siemens-Schuckertwerke G.m.b.H. in Siemensstadt b. Berlin*).
Anordnung zur Gewinnung von Gleichstrom aus einem Einphasennetz mittels eines Gleichrichters.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Januar 1921 ab.
Es ist bekannt, einem: Einphasennetz" mittels eines Gleichrichters möglichst pulsationsfreie Gleichströme dadurch zu entnehmen, daß man zwischen das Einpihasennetz und den Gleichrichter einen als Phasenumformer dienenden umlaufenden asynchronen Kurzschlußankermotor einschaltet und von diesem dem Gleichrichter phasenverschabene Spannungen zuführt. Dabei werden die zwei Hauptanoden des Gleichrichters direkt an das Einphasen-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Felix. Baron von Kleist in Siemensstadt b. Berlin,
865302
netz angelegt und die anderen, zusätzlichen Anoden, vom Phasenumformer gespeist.
Diese bekannte Anordnung besitzt nun den Nachteil, daß der Spannungsabfall an den zusätzlichen Anoden größer ist als der an den unmittelbar ans Netz angeschlossenen Hauptanoden, so daß eine Unsymmetrie der einzelnen Phasen entsteht. Um dem abzuhelfen, nimmt man daher Zuflucht zu verhältnismäßig ίο verwickelten Schaltungen, bei denen mehrere zusätzliche Transformatorenwicklungen die zum Phasenausgleich benötigten zusätzlichen Spannungen liefern.
Die Erfindung erlaubt, in einfacher Weise ohne die Hinzuziehung von zusätzlichen Transformatoren die Symmetrie sämtlicher Gleichrichterpliasen bei in weiten Grenzen veränderlichen Belastungen aufrechtzuerhalten. Dies geschieht dadurch, daß die Teilung der Gleichrichteranoden in Hauptanoden und zusätzliche Anoden aufgehoben wird, indem die sämtlichen Anoden durch eine mehrphasige Ständersekundärwicklung des Phasenumformers gespeist werden, dessen einphasige Ständerprimärwicklung am Netz liegt. Ist der Widerstand des Kurzschlußankers beim Phasenumformer genügend klein gewählt, so ist das Drehfeld beim nahezu synchronen Lauf praktisch vollkommen gleichmäßig, so daß in allen sekundären Phasen des umlaufenden Phasenumformers praktisch gleiche und symmetrische Spannungen induziert werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Anordnung gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Hier bedeutet N ein Einphasennetz, b die an dieses Netz angeschlossene primäre Ständerwicklung des umlaufenden Phasenumformers. c seine sekundäre mehrphasige Ständerwicklung, die in der Zeichnung sechsphasig ist, im allgemeinen aber eine beliebige Phasenzahl besitzen kann. I ist der umlaufende Kurzschlußanker des Phasenumformers. Der Nullpunkt e der Ständerwicklung ist über das zu speisende Gleichstromnetz g· an die Kathode k des Gleichrichters r und die freien Enden der Mehrphasenwicklung sind an die entsprechende Anzahl, im vorliegenden Falle sechs, Anoden α des Gleichrichters angeschlossen.
Die beschriebene Anordnung hat außer der
Symmetrie des Spannungssystems noch den Vorteil, daß man das Verhältnis der Gleich-Stromspannung zu der Netzspannung beliebig wählen kann, so daß das Einphasennetz eine Hochspannung und das Gleichstromnetz eine für den Lichtbetrieb übliche Niederspannung sein kann.
Wenn die Netzspannung bedeutend ist, so kann es sich empfehlen, den Phasenumformer in einem ölbade laufen zu lassen. Das Ständergehäuse kann dabei als ölkasten ausgebildet werden; der Rotor wird dann zweckmäßig als eine ganz glatte Trommel ausgeführt und die Lager, die auch unter öl laufen, können ganz einfach, ohne Scbmierringe, Dichtungsvorrichtungen u. dgl., ausgeführt werden. Der Umformer bedarf dann so gut wie keiner * Wartung.
Der Anlauf des Umformers kann entweder durch Benutzung der zweiten Ständerwicklung als Hilfsphase oder mittels eines kleinen Einphasenkollektormotors erfolgen. Im letzteren Falle kann der Anlaßmotor entweder ebenfalls im Ölbade angebracht werden oder den Antrieb durch die Ölkastenwand hindurch vermitteln, wobei zwecks Vermeidung von Ölabdichtungsvorrichtungen der umlaufende Phasenumformer zweckmäßig mit senkrechter Welle ausgeführt und der Anlaßmotor auf dem Deckel des Umformergehäuses angebracht werden kann.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Anordnung zur Gewinnung von Gleichstrom aus einem Einphasennetz mittels eines Gleichrichters, dem durch einen als Phasenumformer dienenden umlaufenden asynchronen Kurzschlußankermotor phasenverschobene Spannungen geliefert werden, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Gleichrichteranoden durch eine mehrphasige Ständersekundärwicklung des Phasenumformers gespeist werden, dessen einphasige Ständerprimärwicklung am Netz liegt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der umlaufende Phasenumformer im Ölbad läuft.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Läufer des umlaufenden Phasenumformers als eine glatte Trommel und die Lager ohne Schmierringe und Dichtungsvorrichtungen ausgeführt sind.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Statorgehäuse des umlaufenden Phasenumformers als Ölkasten ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES55172D 1921-01-01 1921-01-01 Anordnung zur Gewinnung von Gleichstrom aus einem Einphasennetz mittels eines Gleichrichters Expired DE365302C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1014642B (de) * 1954-05-12 1957-08-29 Siemens Ag Anordnung zur Speisung von Gleichstromkreisen aus einem einphasigen Wechselstromnetz ueber Gleichrichter
DE1277429B (de) * 1961-09-12 1968-09-12 Gen Precision Inc Dreiphasige Gleichrichterbrueckenschaltung zum Anschluss an ein Einphasenwechselstromnetz

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DE1014642B (de) * 1954-05-12 1957-08-29 Siemens Ag Anordnung zur Speisung von Gleichstromkreisen aus einem einphasigen Wechselstromnetz ueber Gleichrichter
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