CH98937A - Antriebseinrichtung an Kraftfahrzeugen. - Google Patents

Antriebseinrichtung an Kraftfahrzeugen.

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Haftung Maybach- Beschraenkter
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Maybach Motorenbau Gmbh
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    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/02Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used
    • F16H61/0293Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used the signals being purely mechanical
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description


      Antriebseinrichtung    an Kraftfahrzeugen.    Die Anwendung des bekannten Kardan  gelenkes bei Motorwagen zur Antriebsüber  tragung vom Motor auf die Räder, um eine  für die Anordnung des Motors günstige und  den     Durchbiegungen    der Wagenfedern sich  anpassende     Knickung    der Achse der An  triebswelle zu erlauben,     bringt'den    Nachteil  mit sieh,     dass    die     Winkelgesehwindigkeit    un  gleichförmig wird und daraus unter anderem  eine vermehrte Abnützung der Radbereifung  entsteht, die um so beträchtlicher ist,<B>je</B>  grösser jener Winkel wird oder, unter sonst  gleichen Umständen,

  <B>je</B> kürzer die     Kardan-          wolle    gehalten ist.  



  Es empfiehlt sieh daher, der     Eardanwelle     eine möglichst grosse Länge zu geben, um  mit dem Kardangelenk ganz dicht an den  Motor heranzurücken. Am :vorteilhaftesten  gestalten sich die Verhältnisse bei Motor  wagen, bei denen infolge entsprechender Be  messung und     Ausbild        ung    des Motors der  Einbau eines Wechselgetriebes vermieden  ist.  



  Die Erfindung schafft- nun durch eine  zweckmässig ausgebildete Aufriebseinrieli-         tung    die Möglichkeit, den vorteilhaften Ein  bau des Kardangelenkes dicht am Motor auch  bei solchen Motorwagen durchzuführen, bei  denen ein Wechselgetriebe verwendet wird,  welches ausreicht, um den Wagen im Not  falle über sehr schlechte Wegstrecken, zum  Beispiel über steile Stiege, bei 'Weichem Bo  den,     hinwegzubringen.     



  Die erfindungsgemässe     Antriebseinrielltung     enthält ein an die Motorwelle angeschlosse  nes     Planetenräder-Übersetzungsgetriebe        und     Kupplungsvorrichtungen, mittelst welchen  der Träger des     Planetenräder-Übersetzungs-          getriebes    wechselweise entweder mit<B>-</B> der       Notorwelle    oder mit einem stillstehenden Ge  häuseteil gekuppelt oder vollständig von  beiden     enikuippelt    werden kann. Die ganze  Antriebseinrichtung     lässt    sieh sehr raum  sparend ausbilden und kann zum Beispiel  in einem an das Motorgehäuse angeschlosse  nen Gehäuseansatz untergebracht -werden.

    Von den Kupplungsvorrichtungen, welche  zum Beispiel in Reibungskupplungen mit be  weglichen     Backen-Reibgliedern    bestehen     kön-          ilen,    kann die eine mit Hilfe des Schwung-           radkranzes    gebildet und die andere Kupp  lungsvorrichtung mit dem stillstehenden Ge  häuseansatz vereinigt sein.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgegenstancles        dar-          -estellt.     



       Fig.   <B>1</B> ist ein schematischer, senkrecht       zur    Achse geführter Schnitt nach der Linie       A-B    der     Fi.-.    2;       Fio-.    2 ist ein Schnitt nach der Linie     C-1)     der     Fig.   <B>1.</B>  



  Die     Alotorwelle    ist mit a bezeichnet,     unfl     <B>b</B> ist das     31oforreli-#tuse.    Der mit letzterem       #-erbundene    Gehäuseansatz e umgibt     das          Sehwungrad,    dessen zylindrischer Kranz<B>c</B>  einen Teil einer     Kupplungsvorrichlang    bil  det, während ein weiterer zylindrischer  Kranz<B>f</B> der andern Kupplungsvorrichtung  am     Gebäuseansatz    e befestigt ist.

   Ein     deckel-          ür        iger    Körper<B>9,</B> welcher den     Kardankopf   <B>h</B>  des die Kardanwelle i umgebenden     Karda.n--          rohreg   <B>hält,</B> bildet den     Abschluss        zum        Ge-          bäuseansatz    e. Das Übersetzungsgetriebe weist  ein     auf    der Motorwelle a befestigtes Stirnrad  <B>Z-</B> und ein lose auf der     Matorwelle    drehbares       Slirnrad    in auf, dessen     Mhnezahl    grösser ist  als diejenige dies Rades k.

   Zwischen der  Nabe des Rades in, und der Kardanwelle i  ist das Kardangelenk n eingeschaltet. Mit  den Rädern     k    und<B>m</B> stehen die     *Planeten-          r1,    der o und<B>p</B> in Eingriff (o mit k     und   <B>p</B>  mit in),

   welch letztere fest miteinander     ver-          bunden        sind        und        so        als        Paare        in        beliebiger        g     Anzahl in einem hier als Gehäuse oder  Trommel'     ause-ebildeten    Träger     q    drehbar       lolgern.    Im     Ausfübrungsbeispiel    sind     nur     zwei     Planetenräderpaare    vorgesehen, die sieh  diametral gegenüberstehen.  



  An ebenfalls diametral     gnenüberliegen-          den    Stellen sind ausser am     Planefenräder-          triger   <B>q</B>     Innenbacken    r und s als     Reibgliefler     mit Hilfe von Gelenkbolzen<B>1</B>      < -tn(ye'bracht.     Die     Innenbaehen    r sind dem     Schwungrad-          kranz        c    zugeordnet     und    bilden     mit        diesero     die eine Kupplungsvorrichtung,

   und die       Innenbacken    s bilden mit dem feststehenden       1,',ranz   <B>f</B> die andere Kupplungsvorrichtung.  Bei jeder     Kupplungsvorrichtung    schliessen  <B>Z,</B>         sieli        in    die Enden der Innenbachen     Knie-          welenksWeke    t an, in deren Scheitelstelle ?t<B>je</B>       ein    Arm eines zweiarmigen,

       auf        dem        Pla-          netenräderträger        q        sehwenkbar    gelagerten       t'   <B>-</B>     eD        ZD     Hebels v angreift.  



  Uni die eine oder andere der     Kupplungs-          vorriehtungen    zu schliessen,     das    heisst deren       Innenbaehen    r oder<I>s</I> gegen die Innenfläche  des Kranzes     c        bezw.   <B>f</B> zu pressen, sind die  kräftigen     Kiippluin.,-,-gfedern   <B>z,</B> vorgesehen,  für die Wirkung auf die eine oder       ,andere        Kupplungsvorriehtun,-    umsteuerbar  sind.

   Die geschieht mit Hilfe  eines im     Deekelteil   <B>g</B> schwenkbar gelagerten  Hebels x, welcher mit Gabelenden eine auf  dem zweckmässig zylindrisch gestalteten       Planetenrädertruwer   <B>q</B> ruhende     Sehiebehülse     <B>'111</B>     umfasst.    An die     Sehiebehülse    sind Stan  gen<B>y</B>     angelenkt,    die<B>je</B> zu einem Lenker v'  des doppelarmigen Hebels v führen. Jeder  dieser Hebel dient zum Zusammendrücken  einer der Federn     c"    -welche zwischen<B>je</B> zwei       versehieblichen    Tellern sitzen.

    Je der eine     Federfeller    ist am     Phinetenräder-          träger        q        angelenht        und    enthält eine  in welcher sieh der andere Federteller mit  einer Hülse oder einem Bolzen führt.

   Auf  dem letztgenannten Federteller ist eine Rolle       j    gelagert, welche sich gegen den Hebel     i"     legt und vom einen zum -andern Anschlag  ende desselben wandern kann, wenn die Fe  der mit den Tellern um das am     Planeten-          rätlerträger    befindliche Gelenk     seliwiii.-f.     Mit der     Schwenhunlo,    des Hebels     r-,    welcher,  wie erwähnt.

   mit, den     Scheitelsfellen        it    der       Kniegelenkstüehe    t in     Berührun",-,    sieht, ge  langen,<B>je</B> nach der Bewegung des Hebels<B>x,</B>  die Innenbacken r an den     Sehvunizradlzranz        c     oder die Backen<I>s</I> an den Kranz<B>f</B> zur     An-          pressung.    In     Fig.   <B>122</B> ist die Kupplungsvor  richtung<B>e,</B> r geschlossen.

   Bewegt man den  Hebel x nach links. so schwinge, der Hebel v  in die     entgelgengesetzte        SchrIgstpIlung        und          veranlasst    die Schwenkung der Federn z mit  den Tellern nach recht--,.

       -so        (lass    die     Tnnen-          backen   <I>s</I>     ce-en    den stillstehenden Kranz<B>f</B>       gepresst        werden,        t,        _,        also        jene   <B>-</B>     Kupplun & svor-          richtung    geschlossen wird, wobei die Kupp-           liiii,#,sN-orricht-ting    des     Motorseliwungrades    ge  <B><I>löst</I></B> ist.

   Das     ADpressen    der     Innenbaehen        ge-          s(-Iiiellt    jeweils zufolge der Streckung der  von     den    Teilen t gebildeten Kniegelenke,       währeud    beim Beugen der Kniegelenke das  Losen der     Kupplungsvorricht-tingen    erfolgt.       Nusser    dem wechselweisen Kuppeln und     Ent-          kuppeln    ist eine Stellung der beiden Kupp  lungsvorrichtungen in gelöstem Zustande  glich. Dies tritt ein, wenn sieh der       mög     Steuerhebel x in Mittelstellung befindet-.

    Die verschiedenen Stellungen des Hebels  x und der     Kupplungsvorrichtungen    bedingen  entsprechende Beeinflussungen des     Planeten-          -Übersetzungsgetriebes    in seinem     An-          r    der       triebszusanimenhang    mit der     Motorwelle    wie  folgt:

    Bei der in     Fig    2 dargestellten     Anpres-          sung    der Innenbacken r im     Schwungra.d-          kranz   <B>c</B> ist mit dem Schwungrad der     Pla-          netenräderträger        q    gekuppelt und     muss    sich  mit diesem drehen. Das ganze Zahnradsystem  befindet sich in     bezug    auf den     Planeten-          räderträger        q    in Ruhe, ein Abrollen der  Zahnräder aufeinander findet also nicht  statt.

   In diesem Zustande erfolgt der direkte  Antrieb von der Motorwelle a auf die Kar  danwelle i.  



  Wird der Hebel x in die entgegengesetzte  Stellung, in der Zeichnung nach links, um  gestellt, so kommt die Kupplung<I>s,<B>f</B></I> zur  Wirkung und der     Planefenräderträger          "elangt    zum Stillstand. Die     Planeienräder    o  und<B>p</B> arbeiten dann mit den Stirnrädern     k     und in und vermitteln so die Übertragung  der Bewegung der Motorwelle a auf die     Kar-          en          danwelle    i mit entsprechender Übersetzung,  das heisst Verlangsamung, wie es durch die  Anzahl der Zähne der Räder zueinander be  dingt ist.

   Sind beide     Kupplungsvorrichtun-          #'en    gelöst, was bei der Mittelstellung des  Nebels x der Fall ist, so erfolgt von der       Notorwelle    auf die     Karflanwelle    i keine     Be-          wegungsüberfragung.     



  In der beschriebenen Durchbildung ist  die gesamte     Antriebseinriehtung    geeignet,  <B>.I</B>  ganz dicht an das Motorschwungrad gebaut  zu werden, -und beansprucht in der Breiten-         richtung    nur einen schmalen Raum. Die Be  dienung gestaltet sich sehr einfach, da nur  der -einzige Hebel 'x bewegt zu werden  braucht-. Von Vorteil ist auch,     dass    bei den       Kupplungsvorriehtungen    das Auftreten von       Aehsialdrücken    vermieden' und erstere in  jeder Betriebsstellung entlastet sind.  



  Im Ausführungsbeispiel. enthält das     Pla-          netenräder-Übersetzungsgetriebe    keine     Mit-          t61,    -um die     Drellbewegung    in entgegen  gesetzter Richtung für den     Rückwärtslauf     des Motorwagens zu bewirken. Dazu kann  aber einer der     üblichenAnlassmotoren    ange  wendet werden, wenn derselbe, umsteuerbar  gemacht ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Antriebseinrichtung an Kraftfahrzeugen. gekennzeichnet durch ein an die Motorwelle angeschlossenes Planetenräder-Übersetzungs- getriebe und Kupplungsvorriclitungen, mit- telst welchen der Träger des Planetenräder- Übersetzungsgetriebes wechselweise entweder mit der Motorwelle oder mit einem still stehenden Gehäuseteil gekuppelt oder voll ständig von beiden entkuppelt werden kann.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Antriebseinrichtung nach dem Patent anspruch, mit zwei Kupplungsvorrich tungen, dadurch gekennzeichnet, dass zum Kuppeln des Planetenräderträgers mit der Notorwelle ein Kranzteil der einen Kupplungsvorrichtung am Moterschwung- racl und dielit; neben dem Schwungrad ein an einem kurzen Ansatz des Motor gehäuses festsitzender Kran-zteil für die andere Kupplungsvorrielitung vorgesellen ist. 2.
    Antriebseinrichtung nach Untera-nsprueli <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet" dass <B>je</B> zu den Kupplungskranzteilen des Schwung rades und des stillstehenden Gehäuse ansatzes Backen-Reibglieder vorgesehen sind, welche einerseits am Planetenräder- träger angelenkt sind und anderseits mit Kniegelenkstücken inVerbindung stehen, derart,
    dass sie durch Strecken der Knie gelenke gegen den zugehörigen Kupp- lungskranz gepresst oder durch Beugen der Kniegelenke vom Kupplungskranz gelöst werden können. <B>3.</B> Antriebseinrichtung nach Patentanspruch, bei welcher durch Kniegelenkstücke be wegliche Backen-Reibglieder für jede von zwei Kupplungsvorrichtungen vor gesehen sind, dadurch gekennzeichnet,
    dass <B>je</B> zwei nebeneinander befindliche Paare von Kniegelenkstüvhen beider Kupplungs vorrichtungen mit den Kniegelenk-Schei- felpunkten mit einem beiden Kupplungs- vorriehtungen gemeinsamen, schwing baren ITebel in Berührung stehen, durch dessen Verstellung wechselweise ent weder die eine oder die andere Kupp lungsvorrichtung geschlossen oder beide Kupplungsvorrichtungen gelöst werden. ZD 4.
    Antriebseinrichtung nach Unteransprucli <B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass bei den jeweils nebeneinander befindlichen Knie- hebelstücken beider Kupplungsvorrichtun gen der gemeinsame Steuerhebel unter die Wirkung einer Kupplungsfeder ge setzt ist. <B>5.</B> Antriebseinrichtung nach Unteransprucli 4, dadurch gehennzichnet, dass jede Fe der vom einen zum andern Ende des Steuerhebels schwenkbar ist, um die Fe der wechselweise zur Wirkung auf das eine oder andere Kniegelenk veranlassen <B>zu</B> können.
CH98937D 1920-09-29 1921-09-15 Antriebseinrichtung an Kraftfahrzeugen. CH98937A (de)

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