CH99184A - Durch Turbinen getriebene Lokomotive. - Google Patents
Durch Turbinen getriebene Lokomotive.Info
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Description
Durch Turbinen getriebene Lokomotive. Bei Lokomotiven, bei denen die Trieb räder durch Turbinen mittelst Kurbeln und Pleuelstangen, beispielsweise mit Hilfe von Zahngetrieben, getrieben werden und welche mit einem Kesselwagen und einem auf einem besonderen Wagen befindlichen Kondensator versehen sind, ist in Vorschlag gebracht wor den, Aggregate von Zahngetriebesystemen mit Turbine auf dem Kündensatorwagen an zubringen. Bei grösseren Lokomotiven hat es sich dabei als schwierig erwiesen, innerhalb des beschränkten Raumes ein Zahngetriebe- system mit einer Turbine anordnen zu kön nen, die den ganzen Kraftbedarf der Loko motive liefern kann.
Die Erfindung betrifft eine Lokomotive der erstgenannten Art, und bezweckt, die Turbinensysteme nebst zugehörigen Trieb- vorrichtuncen derart anzuordnen, dass viel kräftigere Lokomotiven hergestellt werden können, als es bisher der Fall war. Die Er findung besteht im wesentlichen darin, dass ein oder mehrere, Hochdrückturbinensysteme nebst zugehörigen Triebvorrichtungen, z. B. Zahngetrieben, auf dem Kesselwagen und ein oder mehrere Niederdruckturbinensysteme mit zugehörigen Triebvorrichtungen, z. B. Zahngetrieben, auf dem Kondensatorwagen angeordnet sind.
Dadurch wird der Vorteil erreicht, dass für die erforderliche federnde oder gelenkige Dampfleitungsverbindung zwischen den beiden Wagen eine Dampflei tung von kleinerem Durchmesser 'benutzt werden kann, als -wenn zwei voneinander un abhängige Turbinensysteme auf jedem Wagen angeordnet werden, wobei die genannte Ver bindung durch eine Abflussleitung von einer Turbine nach dem Kondensator hergestellt werden muss, welche viel grösseren Durch messer besitzen muss.
Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. <B>1.</B> und 2 zwei Ausführungsformen der Erfin dung.
Der Kesselwagen ist mit<B>1</B> und der Kon- densatorwagen mit 2 bezeichnet. Bei der Aus führungsform nach. Fig. <B>I</B> wird ein Zahn- getriebesystem mit Turbine auf jedem Wa gen benutzt, wobei das Hochdrueksystem auf dem Kesselwagen und das Niederdruck- system auf dem Kondensatorwagen angeord net ist. Das Hochdruckturbinensystem ist mit <B>3</B> und das Niederdruckturbinensystein mit 4 bezeichnet.
Der Abdampf von dem Turbinen system<B>3</B> wird nach dem Turbinensystem 4 vom einen -#Ä#agen zum andern geführt, und in der Dampfverbindungsleitung zwischen den Systemen wird ein Gelenk oder eine fe dernde Verbindung<B>5</B> angeordnet. Der<B>Ab-</B> dampf vom Turbinensystem, 4- wird in den Wasserbehälter des Kondensators direkt hin eingeleitet.
Jede Turbine ist mit einem Zahn- "etriebe verbunden, das die Bewegung auf die Triebräder mittelst Kurbel- und Pleuel- st-iii(ren überträ,-,t. Diese Turbinensysteme mit Zahngetrieben können auch an einer an dern Stelle des betreffenden Wagens, bei spielsweise im vordern Teil des Kesselwagens und im hintern Teil des Kondensatorwagens, angeordnet sein; es ist jedoch vorteilhafter, die Systeme derart anzuordnen, dass mö"- lichst kurze Dampfleitungen benötigt wer den.
Fig. <B>29</B> zeigt eine Ausführungsforin der Erfindung, die mit zwei Turbinensystemen it Zahngetrieben auf jedem Wagen versehen ist, wobei diese Systeme an den beiden En den jedes Wagens angebracht sind.. und auch in diesem Falle die Systeme des Kesselwagens als Hochdruckturbinen und die Systeme des Kondensatorwagens als _Niederdruchturbinen ausgebildet sind.
Aus Fig. 2 ist ersichtlich, wie der Abdampf vom System<B>6</B> am vordern Ende des Kesselwagens nach dein System<B>7</B> ,im h"ntern Ende des Kesselwagens und dann nach dem System<B>8</B> am vordern Ende des Kondensatorwagens geleitet -wird, und von hier zu dem System<B>9</B> am hintern Ende des Kondensatorwagens geführt wird, -um schliess lich nach dem Wasserbehälter des Konden- satorwagens 2 zu strömen. Die Dampfleitung zwischen den beiden Wagen ist auch in die sem Falle mit einem Gelenk oder einer fe dernden Verbinduno, <B>5</B> versehen.
Die Tur binen können auch in anderer Weise an"eord- net werden, wenn nur der Abdampf von der) Turbinen des Kesselwagens nicht direkt nach dem Kondensator geleitet wird, denn dabei würd6 eine Abflussleitung mit allzu grossem Durchmesser erforderlich sein, um eine zweckmässige Anordnung eines Gelenk-es oder einer federnden Verbindung zu ermöglichen. Die Zahiigetriebe-systeme mit Turbinen kön nen auf Dreligestellen oder festen Gestellen angeordnet werden.
Das System<B>6</B> (Fig. 2) ist auf einem Drelig,estell angeordnet, wes halb die Dampfleitungen nach demselben ge- t3 lenkig oder federnd ausgebildet sein müssen. Das System<B>9</B> ist auf dem Kondensatorgefäli oder dem Wagenteil angeordnet. Das am hintern Teil des Kessel-,vagens befindliche Triebwerk wird zweckmässig unterhalb des auf dem Kesselwacen befindlichen Kohlen behälters<B>10</B> angeordnet.
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Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Lokomotive, bei welcher die Triebräder von Turbinen mittelst Kurbel und Pleuel stange getrieben werden und welche mit einera Kesselwagen und einer auf einem be.- sonderen Wagen befindlichen Kondensator- vorrichtung versehen ist, dadurch gekenn zeichnet,dass ein oder mehrere Hochdruck- turbinensysteme iiebst zugehörigen Triebvor- el el richtungeit auf dem Kesselwagren und ein oder mehrere Niederdruckturbinensysteme mit zu- ,o,ehörio,eii Triebvorriehtungen auf dem Kon- I -_M densatorwagen angeordnet sind. UNTEPLANSPRüCHE:<B>1.</B> Lokomotive nach Patentanspruch, dadurch (Tekennzeichnet, dass ein Hochdruckturbi- nensystein mit Triebvorrichtung am hin- tern Ende des Kesselwagens und ein Nie- derdruekturbinensystein mit Triebvorrieli- tung am vordern Ende des Kondensaior- wagens angeordnet sind. 2.Lokomotive nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Turbinensystem mit Trieb-#jorrichtung an jedem Ende der beiden Wagen und auf einem Drehgestell angebracht ist. <B>3.</B> Lokomotive nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, (lass der Kohlenbehälter des Kesselwagens oberhalb des am hin- tern Ende dieses Wagens befindliellen Triebwerkes angeordnet ist.4:. Lokomotive nach Unteranspruell <B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass der Ko'hlenbe- Uälter des Kesselwagens oberhalb des am hintern Ende dieses Wagens befindlichen Triebwerkes angeordnet ist. <B>b.</B> Lokometive nach Unteranspruch 2, da- ,durch gekennzeichnet, dass der Kolilenbe- hälter des Kesselwagens oberhalb des am hintern Ende dieses Wagens befindlichen Triebwerkes angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE99184X | 1920-11-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH99184A true CH99184A (de) | 1923-05-16 |
Family
ID=20277795
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH99184D CH99184A (de) | 1920-11-22 | 1921-11-12 | Durch Turbinen getriebene Lokomotive. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH99184A (de) |
-
1921
- 1921-11-12 CH CH99184D patent/CH99184A/de unknown
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