CH99227A - Fensterverschluss, besonders für Oberlichtfenster. - Google Patents

Fensterverschluss, besonders für Oberlichtfenster.

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CH99227A
CH99227A CH99227DA CH99227A CH 99227 A CH99227 A CH 99227A CH 99227D A CH99227D A CH 99227DA CH 99227 A CH99227 A CH 99227A
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CH
Switzerland
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window
pin
window sash
locking hook
sash
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Application number
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English (en)
Inventor
Sprenger Leonhard
Cie Kapp
Original Assignee
Sprenger Leonhard
Kapp & Cie
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Application filed by Sprenger Leonhard, Kapp & Cie filed Critical Sprenger Leonhard
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C9/00Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
    • E05C9/08Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with a rotary bar for actuating the fastening means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description


      Fensterverschluss,    besonders für     Oberlichtfenster.       Gegenstand vorliegender     Erfindung    ist  ein     Fensterverschluss,    besonders für Oberlicht  fenster, bei welchem der Fensterflügel mit  einer am     Fensterrahmen    angeordneten Dreh  stange mit Handgriff verbunden ist und ver  mittelst letzterer geöffnet     bezw.    wieder ge  schlossen werden kann, welcher bei geschlos  senem Fensterflügel durch     einen    am Fenster  rahmen drehbar angeordneten federbelasteten  Sperrhaken festgehalten wird.

   Dieser     Fen-          sterv        erschluss    ist dadurch gekennzeichnet, dass  der Stift des Fensterflügels durch einen  Schlitz eines mit der Drehstange verbundenen  Gelenkstückes greift, welches derart ausge  bildet und angeordnet ist, dass bei Betätigung  der     Drehstange    in einer bestimmten Dreh  richtung, der Sperrhaken ausgerückt und der  Stift des Fensterflügels freigegeben wird, so  dass letzterer geöffnet werden kann.  



  In beiliegender Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel des     Erfindungsgegenstandes     dargestellt, bei welchem ein doppelter     iien-          sterverschluss    vorgesehen ist.  



       Fig.    1 zeigt dasselbe im Aufriss, bei ge  schlossenem Fensterflügel;         Fig.    2 zeigt im Grundriss und in grösserem       Massstabe    den mechanischen Teil des Ver  schlusses;       Fig.    3     veranschaulicht    einen Schnitt nach  der Linie     A-B    der     Fig.    2;       Fig.    4 zeigt nochmals den in     Fig.    2 ver  anschaulichten mechanischen Teil, wobei aber  die Organe in derjenigen Stellung gezeichnet       sind,        die    sie bei ausgerücktem Sperrhaken  einnehmen.  



  In der Zeichnung bezeichnet 1 einen Ober  lichtfensterflügel, welcher durch Scharniere 2  mit dem     Fensterrahmen    3 verbunden ist und  daher seitlich geöffnet werden kann. Auf  der rechten Seite des Fensterrahmens, paral  lel zu den Scharnieren 2, ist .die Drehstange 4  angeordnet, welche sich in zwei oder meh  reren Lagern 5 drehen kann und bis an den  untern Rand des Fensterrahmens reicht, wo  sie mit einem Handgriff 6 versehen ist. Ver  mittelst dieses     .Handgriffes    kann man die  Stange 4 hin und her drehen     bezw.    den Fen  sterflügel öffnen und wieder schliessen.

   Zu  diesem Zwecke besitzt die Stange 4 zwei seit  liche Arme 7, welche längs des obern     bezw.     längs des untern Randes des Fensterflügels 1      angeordnet und mit je einer Schliessvorrich  tung verbunden sind. Anstatt dieser beiden  baulich gleich gehaltenen     Schliessvorrichtun-          ben,    könnte auch nur eine einzige solche vor  gesehen sein, z. B. da., wo es sich um kleinere  Fensterflügel handelt. Jeder der beiden  Arme 7 trägt an seinem freien     gegabelteix     Ende ein Gelenkstück 8, das sich um den  Zapfer 9 drehen kann; diese Drehbewegung  ist jedoch eine beschränkte, da das Gelenk  stück     Anschläge    10 besitzt, welche sich seit  lich gegen den gegabelten Teil des Armes 7  anlegen können.

   Das Gelenkstück weist fer  ner einen Schlitz 11, sowie eine Nase 12 auf.  Durch den Schlitz 11 hindurch greift ein  Stift 13, der bei 1.4 am Fensterflügel     be-          festigt    ist. Dieser Stift 13 wird bei geschlos  senem Fensterflügel durch einen Sperrbaken  15 festgehalten, welcher in einer Aussparung  16 des     Fensterrahmens    3 auf einem     Zapfen     17 drehbar befestigt ist. Letzterer ist an  einem in der Aussparung 16 angeordneten.  mit dem Fensterrahmen 3 verschraubten Steg  18 festgenietet und     hat    in seinem obern Teil  viereckigen Querschnitt.

   Auf diesem Teil ist  das eine Ende einer Blattfeder 19 befestigt,  deren anderes, freies Ende gegen ein Ohr 20  des Sperrhakens anliegt und stets bestrebt ist,  diesen Sperrhaken gegen den Stift 13 zu       drücken        bezw.    dessen Eingriff mit dem letz  teren zu sichern. Der     Sperrhaken    besitzt  noch einen nach unten gerichteten Finger 21,  welcher gegenüber der Nase 12 des Gelenk  stückes 8 liegt und durch letztere betätigt  werden kann.  



  Die Wirkungsweise des beschriebenen  Fensterverschlusses ist folgende:  Ist der     Fensterflügel    1 geschlossen und  verriegelt, so nehmen die Organe der Schliess  vorrichtungen die in den     Fig.    1, 2 und 3 ge  zeichneten Stellungen ein. Wird nun die  Drehstange 4 vermittelst des Handgriffes 6  nach rechts gedreht, so bewegen sich die  Arme 7 in der durch Pfeil 22     (Fig.    2) ange  deuteten Richtung, was zur Folge hat, dass  das Gelenkstück 8 in die in     Fig.    4 gezeichnete  Stellung gelangt, wobei der Stift 13 an das  äussere (linke) Ende     des    Schlitzes 11 zu     liegen       kommt.

   Ferner stösst die Nase 12 des Gelenk  stückes gegen den Stift 21 des Sperrhakens  und bewirkt die     Ausrückung    des letzteren,  d. h. der Sperrhaken wird vom Stift 18 ab  gedrängt, wie in     Fig.    4 dargestellt. Damit  ist der Stift 13 freigegeben worden, so     dass     der Fensterflügel sich öffnet, indem das Ge  lenkstück 8 den Stift 13 mitnimmt, wenn       man    die Drehstange 4 noch mehr in der glei  chen Richtung dreht.

   Nachdem die Nase 12  den Stift 21 verlassen hat, nimmt der Sperr  haken 15 wieder seine Anfangsstellung ein,  und zwar durch die     _Wirkung    der Zurück  führfeder     1.:).    Diese Anfangslage ist bestimmt  durch die     Offnung    18, gegen deren Rand der  Sperrhaken anzuliegen kommt.  



  Der Fensterflügel kann wieder geschlos  sen werden, indem man den Handgriff 6 in  seine Anfangslage zurückbewegt. Der Stift  1 3 stösst dabei gegen die schiefe Fläche     23     des Sperrhakens, drückt letzteren etwas zu  rück und     gelangt    schliesslich auf die innere  Seite desselben, worauf der Sperrhaken seine  normale Schliesslage einnehmen kann.  



  Der Verschluss könnte selbstverständlich  auch an Fensterflügeln mit horizontaler  Drehachse zur     Anwendung    gelangen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fensterverschluss, besonders für Ober lichtfenster, bei welchem der Fensterflügel mit einer am Fensterrahmen angeordneten Drehstange mit Handgriff verbunden ist und vermittelst letzterer geöffnet bezw. wie der geschlossen werden kann, wobei der Fen sterflügel wenigstens einen Stift trügt, tvel- cher bei geschlossenem Fensterflügel durch einen am Fensterrahmen drehbar aiigeorcl- neten federbelasteten Sperrhaken festgehalten wird, dadurch gekennzeichnet,
    dass dieser Stift des Fensterflügels durch einen Schlitz eines mit der Drehstange verbundenen Ge lenkstückes greift, welches derart ausgebildet und angeordnet ist, dass bei Betätigung der Drehstange in einer bestimmten Drehrichtung, der Sperrhaken ausgerückt und der Stift des Fensterflügels freigegeben wird, so dass letz terer geöffnet werden kann.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Fensterverschluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Drehstange wenigstens einen seitlichen Arm besitzt, welcher an seinem freien Ende das mit einem Schlitz 11, sowie einer Nase 12 versehene Gelenkstück trägt, wobei letz tere gegen einen Finger 21 des Sperr hakens stösst und die Ausrückung des letzteren bewirkt, wenn man die Dreh stange 4 in einer bestimmten Drehrich tung betätigt.
    2. Fensterverschluss nach Patentanspruch, welcher so eingerichtet ist, wie in bezug auf die Zeichnung beschrieben.
CH99227D 1922-03-18 1922-03-18 Fensterverschluss, besonders für Oberlichtfenster. CH99227A (de)

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CH99227D CH99227A (de) 1922-03-18 1922-03-18 Fensterverschluss, besonders für Oberlichtfenster.

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