CH99572A - Lagerung von reversierbaren Übersetzungsgetrieben. - Google Patents

Lagerung von reversierbaren Übersetzungsgetrieben.

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CH99572A
CH99572A CH99572DA CH99572A CH 99572 A CH99572 A CH 99572A CH 99572D A CH99572D A CH 99572DA CH 99572 A CH99572 A CH 99572A
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CH
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Angturbin Aktiebol Ljungstroms
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Ljungstroms Angturbin Ab
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  Lagerung von     revorsierbaren        Übersetzungsgeti-leben.       Vorliegende Erfindung bezieht     siell        auf     eine Lagerung von     reversierbaren    Überset  zungsgetrieben, bei denen ein oder mehrere  treibende Räder und ein oder mehrere     mit-          telst    derselben angetriebene Räder vorgesehen  sind,     welehe    von einer'     durel-1    die letzteren  getriebenen Welle,

   beispielsweise -von     der     Kurbelwelle einer Lokomotive     geiragen    sind  und ausser     bezw.    in Eingriff mit dem trei  benden     bezw.    den treibenden     Rfidern    und  einem oder mehreren.     Zwischenr1.Idern   <B>ge-</B>  bracht- werden. können.

   Die Erfindung ist  besonders an solchen Übersetzungsgetrieben  .     a        .nwendbar,        wo        die        Zwischenräder        in        senk-          rechter    Richtung zu ihren Achsen gegen die  übrigen Räder hin oder     von-deilselben    weg  bewegt werden können.  



  Erfindungsgemäss ist die getriebene Welle  teils in einem oder mehreren drehbaren Armen,  welche in einer das Getriebe umgebenden  Haube gelagert sind lind teils in einem oder  mehreren     Stützgelenhen    gelagert, weiche     all     festen Stützpunkten eines Rahmens gelenkig  angeordnet sind, gegenüber welchem     11-ahmen     <B>C</B>  die getriebene Welle ihre Lage verändern    kann, wobei die Arme und die Stütz  gelenke zweckmässig um gleichachsige Wellen  schwingbar sind, -während die Haube an dein  einen Ende von Pendeln aufgehängt sein  kann, deren anderes Ende am Rahmen fest  angebracht ist.  



  Die beiliegende Zeichnung     veranschalilicht     ein Ausführungsbeispiel der Erfindung     in     der Anwendung an einem     reversierl),aren     Übersetzungsgetriebe für Lokomotiven.  



  Die linke Hälfte der     Fig.   <B>1</B> ist ein Schnitt  nach der Linie     B-B    in     Fig.    2, und die  rechte Hälfte der     Fig.   <B>1</B> ein Schnitt nach der  Linie     C-C    in     Fig.    2;       Fig.    2 ist ein Schnitt nach der Linie     A-A     in     Fig.   <B>1,</B> und       Fig.   <B>3</B> ein Schnitt nach der Linie     D-D     in     Fig.    2;       Fig.    4 stellt eine Aussenansicht dar.

    Das auf der Zeichnung dargestellte Über  setzungsgetriebe ist ein Doppelgetriebe. 2 sind  die     motoriscli    angetriebenen Räder, also die       treiben-den    Räder des Getriebes, welche auf  einer Welle<B>5</B> befestigt sind, die mittelst  zweier Zahnräder<B>1.8</B> angetrieben -wird.<B>3</B> sind      Räder, -welche     von    den Zahnrädern 2 getrie  ben werden und in     bezw.    ausser Eingriff mit  denselben gebracht -werden können.<B>1</B> sind  Zwischenräder, -welche in oder ausser Eingriff  mit den Rädern 2 und<B>3</B> gebracht werden  können.

   Das     Reversieren    des Getriebes wird  dadurch bewirkt,     dass    die Räder<B>3</B> entweder  unmittelbar in Eingriff     mit    den Rädern 2  bracht werden, während     die    Räder<B>1</B> ausser  Eingriff mit diesen beiden     R,5.dergruppen     sind, wodurch der Vorwärtsbetrieb herbei  geführt wird, oder aber dadurch,     dass    die  Räder<B>3</B> ausser Eingriff mit den Rädern 2     und     die Räder<B>1</B> in Eingriff     mit    beiden     Räder-          ,crruppen    gebracht werden,

   -wodurch     derRück-          -wärtsbetrieb    herbeigeführt wird.  



  Die genannten Bewegungen der Räder<B>1</B>  werden mittelst eines in einem Zylinder 14  angebrachten Kolbens herbeigeführt, welcher  zum Beispiel durch unter Druck stellendes       ()l        beeinflusst    werden kann, und dessen Kol  benstange     mittelst        Gelenkstaaigen    12,<B>13</B> mit  einer drehbaren Scheibe<B>10</B> verbunden ist, in  welcher die Welle 4 der Zwischenräder<B>1</B> ex  zentrisch befestigt ist.  



  <B>-</B> Die     Rikler   <B>3</B> sind     auf    einer 'Welle<B>19</B> be  festigt, die bei der gezeigten Ausführungs  form die Kurbelwelle der Lokomotive bildet,  welche Welle die Kraft     auf    die Treibräder 22  mittelst     XCuppelstangen    20     und    21 überträgt.

    Die Bewegung der Räder<B>3</B> gegen die Räder 2  hin     und    von denselben weg, wird durch     die     folgende Vorrichtung bewirkt.     Die    Gelen     C-          stange    12 ist mit der einen     von    zwei     Nocken-          selleiben   <B>11</B> verbunden, die     auf    der Welle<B>9</B>  befestigt sind. Die     Nockenscheiben    greifen in  eine Aussparung am einen     I',iide    von zwei  Armen<B>6,</B> welche     ain    andern Ende um einen  Zapfen<B>8</B> schwingbar sind.

   Etwa in der Mitte  der Arme<B>6</B> ist die getriebene Welle<B>19</B> in  denselben gelagert,     und    es ergibt sieh somit,       dass    bei der Bewegung des Kolbens im<B>Zy-</B>  linder 14 die     Arrne   <B>6</B> um die Wellen<B>8</B>     ge-          sehwungen        und    die     obengenannten        Bewe-          gungen        ir        der        Räder   <B>3</B>     herbeigeführt        werden     können. Die Arme<B>6</B> werden voll Federn<B>15</B>  gestützt.

      Um die     Getrieberäler   <B>1</B> und 2 beim Ein  rücken gegenseitig in die richtige Stellung  zu bringen, können dieselben mittelst eines in  einem Zylinder<B>17</B> beweglichen, von     Drucköl          beeinflussten    Kolbens gedreht werden, -welcher  mit den Armen 17a verbunden ist. Diese  Arme können mit auf den Wellen 4 und<B>5</B>  befestigten Zahnrädern in Eingriff gebracht  werden     und    unterscheiden sich -voneinander  hinsichtlich ihrer Länge um ein der halben  Teilung der genannten Zahnräder entspre  chendes Stück.. Bei der Bewegung der Arme  werden somit die Räder von denselben in die       Richtigem        Eingriffslage    eingestellt.  



       LI       Die Getrieberäder sind von einer Haube  <B>16</B> umgeben,. welche an dem einen Ende von  Pendeln<B>26</B> aufgehängt ist, deren entgegen  gesetzte Enden an dem festen Rahmen der  Lokomotive befestigt sind. Die Wellen 4  und<B>5</B> sind in den Seheiben<B>10</B>     bezw.    in der  Haube<B>16</B> gelagert, während dagegen die ge  triebene Welle<B>19</B> mit Spielraum durch eine in  der Haube vorgesehene     Offnung    geführt ist.

    Die Welle<B>19</B> ist teils, wie schon oben er  wähnt, in den Armen<B>6</B> gelagert, deren Zap  fen<B>8</B> in der Haube<B>16</B> befestigt sind, und  teils in Lagern<B>23</B> von Stützgelenken<B>25,</B>  welche um Zapfen 25a schwingbar sind, die  an einem das Getriebe umschliessenden Teil  des     Lokomotivrahinens    24 befestigt     und          z-weckmässig    mit den Zapfen<B>8</B>     gleieliachsig     sind. Die Haube<B>16</B> wird gewissermassen von  festen Ansätzen<B>27</B> geführt.

   An dem     das     Getriebe umschliessenden Teil des     Lokoniotiv-          rahmens    24 ist eine Stange<B>28</B> befestigt, die  in eine Bohrung in der Welle<B>5</B> eintritt und  in solcher Weise mit derselben in Eingriff  ist,     dass    sie eine     achsiale    Bewegung der Welle  <B>5</B>     bezw.    der Räder 2 verhindert.  



  Zu diesem Zweck ist die 'Welle<B>28</B> am  innern Ende mit der Welle<B>5</B> durch ein     Ku-          ,        Igelenk   <B>281</B>       2cre        't    bekannter Art verbunden. Der  gleiche Zweck könnte dadurch erreicht wer  den,     dass    die Stange<B>28</B> mit, dem Rahmen 24  drehbar, aber nicht verschiebbar und mit der  Welle<B>5</B> am innern Ende der Bohrung ver  bunden sein würde, wobei die gegenseitige      Schwenkung der beiden Teile durch Fede  rung der Stange<B>28</B>     ermögliclit    wird.  



  Das Getriebe könnte, anstatt mit<B>je</B> zwei  Rädern<B>1,</B> 2,<B>3</B>     und    zwei Armen und Stütz  gelenken<B>6</B> und<B>25,</B> auch mit nur einem oder  mehr als zwei solchen Organen versehen sein.  



  Durch die oben beschriebene Lagerung  der Getrieberäder und der Haube<B>16,</B> die, so  weit es der Spielraum in den Lagern<B>23</B>     zu-          lässt,    in     wagreellter        P%,ichtuug    bewegbar ist,  werden schräg wirkende Zahndrücke     verinie-          den,    indem die bewegliche Haube die infolge  der wechselnden     Zahlidrücke    entstehenden  Kräfte aufnimmt, während die     Reahtions-          kräfte    der Kurbelbewegung von den Lagern  <B>23</B>     bezw.    den mit dem Lokomotivrahmen fest  verbundenen Stützgelenken<B>25</B> aufgenommen       ,

  verden.  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Lagerung von reversierbaren Übersetzungs getrieben mit einem oder mehreren tr eibenden 'Rädern und mit einem oder mehreren durch dieselben an etriebenen Rädern, welche von <B>- 9</B> einer durch die letzteren getriebeDen Welle getragen sind und in bezw. ausser Eingriff mit dein treibenden bezw. den treibenden Rädern und einem oder mehreren Zwischen rädern gebracht werden können, dadurch ge kennzeichnet (lass die 'getriebene Welle teils in einem oder mehreren drehbaren Arn#en,
    welche in einer das Getriebe umgebenden Haube drehbar gelagert sind, und teils in einem oder niebreren Stützgelenken gelagert ist, welche an festen Stützpunkten eines Rali- mens gelenkig angeordnet sind, gegenüber welchem Rahmen die getriebene Welle ihre Lage verändern kann. UNTE.RANSPRüCHE: <B>1.</B> Lagerung von reversierbaren Übersetzungs getrieben nach Patentansprucli, dadurch gekennzeichnet, dass die Haube an dem einen Ende von Pendeln aufgehängt ist, deren anderes Ende am Rahmen fest an gebracht ist. 2.
    Lagerung von reversierbaren Übersetzuligs- getrieben ii-ach Patenfanspruch, da-durch gekennzeichnet, dass die drehbaren Arine und die Stüt7gelenhe um gleichachsige Zapfen schwingbar sind.
    <B>3.</B> Lagerung von reversierbaren Übersetzungs getrieben na,ch Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die drehbaren Arme wenigstens teilweise zwischen den getrie benen Rlädern und der Haube angeordneL sind. 4.
    Lagerung von reversierbarentbersetzungs- getrieben nach Patentanspyuch <B>,</B> dadurch gekennzeichnet, dass eine mit den treiben den Rädern verbundene Welle in der Haube gelagert und -mittelst eines am Rahmen befestigten Organes verhindert ist, sich achsial zu verschieben.
CH99572D 1920-09-28 1921-09-26 Lagerung von reversierbaren Übersetzungsgetrieben. CH99572A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1226429B (de) * 1962-01-31 1966-10-06 Daimler Benz Ag Leichtmetallgehaeuse fuer Zahnraedergetriebe von Kraftfahrzeugen, insbesondere Zahnraeder-wechselgetriebe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1226429B (de) * 1962-01-31 1966-10-06 Daimler Benz Ag Leichtmetallgehaeuse fuer Zahnraedergetriebe von Kraftfahrzeugen, insbesondere Zahnraeder-wechselgetriebe

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