CH99687A - Verfahren zum Erhitzen von Werkstücken. - Google Patents
Verfahren zum Erhitzen von Werkstücken.Info
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Description
Verfahren zum Erhitzen von Werkstücken. Im Hauptpatent ist ein Verfahren zur Erhitzun,-" miteinander zu verschweissender Werkstücke innerhalb einer die Seliweissstelle umgebenden Form beschrieben, bei welchem Brennstoff und Verbrennungsluft in unver- Lranntern Zustande in die Form eingeführt und in dieser zur Verbrennung gebracht wer den.
Eine besonders vorteilhafte Ausfüli- run"sform dieses Verfahrens unter Verwen- dting eines bei gewöhnlicher Temperatur flüs sigen Brennstoffes ist folgende: Der -unter hohem Druck stellende Brenn stoff wird durch Erhitzung mittelst einer besonderen Wärmequelle in Dampf hohen Druckes verwandelt, welcher Dampf durch eine Düse geschickt, dann unter Zufügung der zum Verbrennen nötigen Luft einem Mischrohr zugeführt und erst naellVerlassen des Mischrohres entzündet wird.
Infolgedes sen findet dieVerbrennung nur ausschliesslich innerhalb der Form statt, in welcher die Er hitzung des Werkstückes geschehen soll. Durch die Erhitzung des Brennstoffes mittelst einer besonderen Wärmequelle wird die Tein- peratur der Flamme erhöht, durch die ",rosse <B>Z.</B> Strömungsgeschwindigkeit des Dampfluft- gemisches wird es ermöglicht, Wärmeverluste zu vermeiden, welche bei den bekannten Vor- rielltungen dadurch entstehen,
dass die Ter- brennung schon unmittelbar hinter dem Mischrohr, also ausserhalb der Form, beginnt.
Der Druch auf den Brennstoff hann mit- telst Pressluft oder eines unter entsprechen den Druck gestellten, die Verbrennung nicht #n unterhaltenden Gases, wie Stickstoff, oder endlich einer unter Druck stehenden, mit<B>dem</B> Brennstoff nicht mischbaren und nicht brenn baren Flüssigkeit, z. B. Wasser, erfolgen. Der Raum, in welchem der Brennstoff verdampft, besteht zweckmässig aus einem Rohr oder<B>Ge-</B> <B>fäss</B> grosser Wärmekapazität, um eine gleich mässige Verdampfung zu erzielen.
Die Aus- strömungsdüse des Dampfes muss, wenn mög lich., nahe dem Verdampfungsraum angebracht werden, wenn eine Verdichtung des Dampfes verhindert werden soll; ist hingegen die Lei tung zwischen dem Dampfraum und der Düse lang, so ist sie gegen Wärmeabgabe gut zu isolieren. Die Versuche haben ergeben, dass die günstigste Form des Mischrohres eine zylindrische ist, und dass es zweckmässig die <B>Zn</B> Form nicht berühren, sondern eine gewisse Strecke vor ihr enden soll.
Beifolgende Zeichnung gibt schematisch eine Ausführungsform, der Vorrichtung züm Erhitzen von Werkstücken wieder. Sie be steht aus dem Kessel a, der mit flüssigem Brennstoff, z. B. Benzol, gefüllt wird und dessen Inhalt durch die Luftpumpe<B>b</B> auf einen Druch. von etwa<B>6</B> Atmosphären<B>ge-</B> bracht wird. Der Brennstoff fliesst durch das Rohr c dem Verflampfungsraum <B>d</B> zu, wel cher aus einem mit U-förmiger Bohrung ver- sehenen Eisenklotz bestellt, der in dem mit Crlühenden Kohlen gefüllten Korb e eingebet tet ist.
An den Verdampfungsraum schliesst durch ein kurzes Rohr die Ausströmungsdüse <B><I>h g</I></B> ist das zylindrische Mischrohr,<B>d</B> as um die Strecke<B>h</B> von der Form i absieht. Letz tere bestellt zweckmässig aus einem die Wärme schlechtleitenden Stoff, wie Schamotte, und umgibt das zu erhitzende Werhstück: <B>k,</B> hier zwei Eisenbahnsehienen, welche zum Beispiel mittelst des bekannten aluminothermischen Verfahrens zusammengeselniveisst werden sol len.
Versuche haben ergeben, dass auf dein be schriebenen -N#-,e(ye die Erhitzung nicht nur sehr wirtschaftlich, sondern auch rasch und auf besonders hohe Temperatur erfolgt. In folgedessen lässt sieh das Verfahren nicht nur züm Verschweissen von Werkstücken, sondern zweel#mA#'ig auch zum Schmelzen derselben CI benutzen.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zum Erhitzen von Werkstüchen, die miteinander zu verschweissen sind, mit- telst bei o-ewöhnlielier Temperatur flüssi(reii Brenlistoffes, dadurch gekennzeichnet, dass der unter hohem Druck stehende Brennstoff durch Erhitzung mittelst einer besonderen Wiiirinequelle zur Verdampfun.u gebraeht. der Dampf einer Düse zugeführf,nach Verlassen derselben mit Luft gemischt und durch ein Misehrohr geschieht und das Dampfluft- gemisch erst nach Verlassen des Misehrohres in der Nalie des WerksWehes zur Verbren nung gebracht wird. bl
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH98843T | 1922-02-27 | ||
| DE99687X | 1922-03-23 |
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| CH99687A true CH99687A (de) | 1923-06-16 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH99687D CH99687A (de) | 1922-02-27 | 1922-11-17 | Verfahren zum Erhitzen von Werkstücken. |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH99687A (de) |
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1922
- 1922-11-17 CH CH99687D patent/CH99687A/de unknown
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