DD126765B1 - haltevorrichtung fuer einen flachbandkabelanschluss - Google Patents
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Description
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Titel der Erfindung
Haltevorrichtung für einen Flachbandkabelanschluß
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Haltevorrichtung für einen Flachbandkabelanschluß, die mit einem Steckverbinder nach dem Snap-in-Prinzip, verbunden ist und zugentlastet ein Flachbandkabel festklemmt, das über eine Leiterplatte mit den Kontaktanschlüssen des Steckverbinders durch Löten verbunden ist und eine Aussparung im Bereich der Lötstellen aufweist·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die Verwendung von Flachbandkabeln für die elektrischen Verbindungen zwischen elektronischen Geräten bietet zahlreiche Vorteile. Durch die parallele Lage der Leiter, welche konstante elektromagnetische Effekte und eine Verminderung des Risikos der Fehler beim Löten mitsichbringen, weiterhin durch die gute Raumausnutzung und die damit verbundene Erhöhung der Packungsdichte werden sie gerade in der elektronischen Rechentechnik in immer breiterem Maße eingesetzt. Es gibt eine Vielzahl an Verbindungsverfahren zwischen Flachbandkabeln und Steckverbindern und entsprechende Haltevorrichtungen dazu. Demnach zeigt sich, daß beim Einsatz von automatischen Lötverfahren die mechanische Verbindung zwischen Bandkabel und Anschloß noch schwierig zu realisieren ist, insbesondere muß bei minimalem Platzbedarf eine große Sicherheit hinsichtlich der Vermeidung von Zugkräften auf die Lötverbindungen erreicht werden. Bei der Verweil-
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dung von dreireihigen Steckverbindern darf der Vorteil der platzsparenden Leitungskupplung nicht durch eine kompakte Haltevorrichtung vergeben werden· So zeigt die DD-PS 97 536 in Fig, eine Haltevorrichtung mit günstiger Zugentlastung, aber der Platzbedarf ist erheblich. Auch die DE-AS 1 258 487 stellt eine Haltevorrichtung mit einer guten Zugentlastung dar, hier ist die Bauweise ebenfalls recht groß, die Haltevorrichtung ist breiter als das Flachbandkabel·
Es sind auch Flachbandkabelanordnungen bekannt, bei denen die Breite der Haltevorrichtungen der Breite der Flachbandkabel entspricht. Diese sind aber lediglich für Klemmverbindungen anwendbar· Außerdem erfordert der Klemmechanismus schon von vornherein eine kompaktere Bauweise. Deshalb sind solche Haltevorrichtungen für Flachbandkabelanschlüsse, bei denen eine gewölbte Leiterplatte eingesetzt wird, nicht anwendbar. Schließlich ist noch aus der US-PS 3 951 492 ein Verbinder bekannt, der nach dem Snap-in-Prinzip aufgebaut ist. Die zur elektrischen Verbindung der Anschlüsse des Buchsenteiles mit den Drahtenden des Flachbandkabels eingesetzte Leiterplatte wird in einer querverlaufenden Aussparung angeordnet. Aber auch hier ist der Platzbedarf durch die Art der Zugentlastung erheblich. Die MontagetechnoIogie sieht zwei Teile für die Haltevorrichtung vor, die durch mindestens einen Niet oder eine Schraube miteinander befestigt werden. Bei der Aneinanderreihung mehrerer Flachbandkabelzuführungen an eine Steckeinheit einer Rechenanlage liegt ein hoher Rasterverlust vor.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung hat das Ziel, eine Haltevorrichtung zu entwickeln, bei der eine schnelle Ver- und Entriegelung durchgeführt werden kann, einfache Befestigungsmittel für die Zugentlastung und für eine Stabilitätserhöhung des Flachbandkabels Anwendung finden und eine gute Zugriffsmöglichkeit auch bei beengten Anschlußplätzen gegeben ist.
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Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Gestaltung der Haltevorrichtung insbesondere hinsichtlich der Gesamtabmessungen entsprechend den Anforderungen an eine Erhöhung der Packungsdichte vorzunehmen, wobei die Befestigungsmittel innerhalb der Kabelbreite angeordnet sein sollten,und die Montage der Haltevorrichtung so vorzunehmen, daß keine mechanischen'Beanspruchungen auf die Lötstellen ausgeübt werden und keine Drahtzugaben erforderlich sind·
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Haltevorrichtung als einstückiges Kunststoffteil und in einer Breite ausgebildet ist, die der Breite des Flachbandkabels entspricht, daß das Flachbandkabel gewölbt in einem Durchbruch angeordnet ist, der in der Mitte einer Längsseite einen Einschnitt aufweist, der auf der Oberseite des Kunststoffteiles und auf der Seite des Durchbruchs erweitert ausgebildet ist und ein Befestigungsmittel enthält, daß der Durchbruch an den kurzen Seiten Ausformungen in beiden Richtungen aufweist und an den langen Seiten L-förmig eingearbeitete Raststellen enthält.
Vorteilhafterweise sollte der Durchbruch im Querschnitt rechteckförmig ausgebildet und asymmetrisch im Kunststoffteil angeordnet sein. Bei Bedarf ist es günstig, zusätzlich in den Ausformungen weitere Befestigungsmittel anzuordnen·
Ausfuhrungsbeisρie1
In der Zeichnung ist eine Perspektivansicht der Haltevorrichtung dargestellt. Als Grundkörper ist ein Kunststoffteil 1 gezeigt, das flexible Eigenschaften aufweist· Den größten Raum nimmt eine Aussparung 2 ein, die die Höhe des Steckverbinderanschlußfeldes übersteigt und über die Mitte des Kunststoffteiles 1 in der Längserstreckung hinausgeht· Das Ende der Aussparung 2 geht in einen Durchbruch 3 über, der weiter unten beschrieben wird. Die Aussparung 2 hat steckverbinderseitig auf beiden
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Seiten einen Absatz 4 mit einer Anschlagkante 5 und eine Reihe Löcher 6. Stirnseitig ist jeweils eine Abschrägung 7 vorhanden, die über die gesamte Breite der Haltevorrichtung ausgedehnt sein kann. Sie sollte aber in besonders vorteilhafter Weise lediglich die Breite der Löcherreihe aufweisen, um Raum für Kennzeichnungen zu schaffen. Obwohl Kennzeichnungen insbesondere auf den großen Oberflächen des Kunststoffteiles 1 angebracht werden können, ist es bei hoher Packungsdichte, besonders in der elektronischen Rechentechnik, günstig, an den Stirnseiten Platz für Kennzeichnungen zu schaffen. Der Durchbruch 3 ist im Querschnitt rechteckförmig ausgebildet. Er enthält in der Mitte einer Längsseite einen Einschnitt 8, der auf der Oberseite des Kunststoffteiles 1 und auf der Seite des Durchbruches 3 erweitert ist. Die Erweiterung wird dem eingesetzten Befestigungsmittel angepaßt, welches das in den Durchbruch 3 eingeführte Flachbandkabel festklemmen wird. Es ist auch möglich, den Einschnitt 8 mit einem Gewinde auszubilden bzw. je nach Art des Befestigungsmittels Rastnasen vorzusehen. Der Durchbruch 3 kann sowohl symmetrisch als auch asymmetrisch zur Mittelachse des Kunststoffteiles 1 angeordnet sein. Ebenso kann die Aussparung 2 halbkreisförmig als auch mit rechtwinkliger Fläche am Durchbruch 3 enden. Der Durchbruch 3 enthält an den kurzen Seiten Ausformungen 9 in beiden Richtungen. Dadurch ist es möglich, das Flachbandkabel 10 gewölbt in den Durchbruch 3 einzubringen. Das verleiht dem Flachbandkabel 10 eine höhere Stabilität und ermöglicht es, die Breite der Haltevorrichtung in den Abmessungen der Breite des Flachbandkabels 10 auszubilden. Die Aussparung 2 ist in Richtung der Löcher б insbesondere konisch erweitert ausgebildet. Dadurch gelingt es besonders gut, zusätzliche elektrische Bauelemente in der Aussparung 2 anzuordnen (nicht gezeigt). Die Löcher 6 werden Rastvorsprüngen des Steckverbinders 11 angepaßt. Sie können quadratisch sein, weil dadurch eine vorteilhafte Lagefixierung erreicht werden kann« Die Anordnung erfolgt im Raster, Der Steckverbinder 11 kann als Stecker- oder Buchsenteil ausgebildet sein. Das Kunststoffteil 1 enthält hinter einer Löcherreihe ein Kenn-
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zeichnungsfcla 12, Der freie Platz der Oberfläche sollte auch zur Anbringung einer Riffelung zur besseren Handhabung genutzt werden.
Die Montage der Haltevorrichtung wird so vorgenommen, daß in üblicher Weise vor dem Anschluß des Flachbandkabels 10 an den Steckverbinder 11 das Kunststoffteil 1 auf das Flachbandkabel 10 geschoben wird. Zur Realisierung des Snap-in-Prinzips ist der lichte Abstand der Absätze 4 geringer als die Höhe des Steckverbinders 11* Dadurch kann mittels der Ab3chrägung 7 das Kunststoffteil 1 auf den Steckverbinder aufgeschoben werden, so daß die Löcher б die Rastvorsprünge spielarm umgreifen. Durch die Vorspannung wird ein fester Sitz erreicht♦ Im Einschnitt 8 wird sodann ein Befestigungs~ mittel zur Verankerung des Flachbandkabels 10 eingefügt. Weitere Befestigungsmittel können in besonderen Fällen in den Ausformungen 9 angeordnet werden. Für den Steckvorgang sind zu beiden Seiten des Durchbruches 3 L-förmig eingearbeitete Raststellen 13 vorgesehen, in die ein Hilfswerkzeug eingeführt werden kann. Dadurch ist es besonders bei elektronischen Einrichtungen möglich, eine große Anzahl an Anschlüssen unmittelbar nebeneinander anzuordnen, selbst dann, wenn die Zugänglichkeit erschwert ist.
Claims (4)
1· Haltevorrichtung für einen Flachbandkabelanschluß, die mit einem Steckverbinder nach dem Snap-in-Prinzip verbunden ist und zugentlastet ein Flachbandkabel festklemmt, das über eine Leiterplatte mit den Kontaktanschlüssen des Steckverbinders durch Loten verbunden ist und eine Aussparung im Bereich der Lötstellen aufweist, gekennzeichnet dadurch, daß die Haltevorrichtung als einstückiges Kunststoffteil (1) und in einer Breite ausgebildet ist, die der Breite des Flachbandkabels (10) entspricht, daß das Flachbandkabel (10) gewölbt in einem Durchbruch (3) angeordnet ist, der in der Mitte einer Längsseite einen Einschnitt (8) aufweist, der auf der Oberseite des Kunststoffteiles (1) und auf der Seite des Durchbruchs (3) erweitert ausgebildet ist und ein Befestigungsmittel enthält, daß der Durchbruch (3) an den kurzen Seiten Ausformungen (9) in beiden Richtungen aufweist und an den langen Seiten L-förmig eingearbeitete Raststellen (13) enthält.
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Erfindungsanspruch
2· Haltevorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Durchbruch (3) im Querschnitt rechteckförmig ausgebildet ist.
3. Haltevorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Durchbruch (3) im Kunststoffteil (1) asymmetrisch angeordnet ist.
4. Haltevorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß in den Ausformungen (9) weitere Befestigungsmittel angeordnet sind.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD19396276A DD126765B1 (de) | 1976-07-20 | 1976-07-20 | haltevorrichtung fuer einen flachbandkabelanschluss |
| DE19762645387 DE2645387A1 (de) | 1975-10-23 | 1976-10-08 | Elektrischer leitungsverbinder |
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Applications Claiming Priority (1)
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| DD19396276A DD126765B1 (de) | 1976-07-20 | 1976-07-20 | haltevorrichtung fuer einen flachbandkabelanschluss |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD126765A1 DD126765A1 (de) | 1977-08-10 |
| DD126765B1 true DD126765B1 (de) | 1981-08-26 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD19396276A DD126765B1 (de) | 1975-10-23 | 1976-07-20 | haltevorrichtung fuer einen flachbandkabelanschluss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD126765B1 (de) |
-
1976
- 1976-07-20 DD DD19396276A patent/DD126765B1/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DD126765A1 (de) | 1977-08-10 |
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