DD132424B1 - Schaltungsanordnung zur fahrstrassenaufloesung insbesondere in spurplanstellwerken - Google Patents

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Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Fahrstraßenauf lösung insbesondere in Spurplanstellwerken.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind Lösungen bekannt, bei denen den Fahrstraßenelementen (Gleisabschnittj Weiche, Start-, Zielteil u. a. ) je ein Verschluß- und ein Aufloseschaltungsteil zugeordnet ist und die Auflösung eines Fahrstraßenelenientes in Abhängigkeit vom zugehörigen Gleisrelais derart erfolgt, daß die in Fahrtrichtung richtige Reihenfolge des Besetzens und Freiwerdens (dreier) aufeinanderfolgender Isolierabschnitte geprüft wird
(Lit,: Fischer, E., Das Spurplan-Schal tvingsprinzip des WSSB-Gleisbildstellwerkes GS III Sp 68, Signal und Schiene 17 (1973)7, S, 231 - 23^}
DL-PS '47 1^7, 121 077, 121 k96)
Den einzelnen Fahrstraßenelementen sind dabei Relaisgruppen zugeordnet, die im Spurplankabelverband liegen. Es gibt auch im Spurverband liegende Relaisgruppen mit Verschlußfunktionen, beispielsweise für Mittelweichen oder Tfegübergangseinrichtungen, die keine eigene mit einem zugeordneten Gleisrelais zusammenwirkende Auflöseschaltungsteile besitzen und ihre Auflöseinfor— mation aus einer im Spurverband benachbarten Relaisgruppe mit Aufloseschaltungsteil erhalten»
Relaisgruppen mit Auflöseschaltungsteil in bekannter Ausführung enthalten Richtungs-, Prüf— und Auflöserelais, solche ohne Auflöses chaltungs teil mindestens je ein Prüfrelais, das die Rückstellspannung für das Verschlußrelais anschaltet. Darüber hinaus beginnen bekannte Spurplan-Auflöseschaltungen erst nach Fahrtstellung des Signals bzw, des Ersatzsignals zu wirken.
Ziel der Erfindung
Zweck der Erfindung ist es, den Schaltungsaufwand der Richtungs—, Prüf— und Auflöserelais zu reduzieren und dessen Vervielfachung bei gemeinsamer Isolierung mehrerer Weichen und bei Gesamt— und/oder Teilfahrstraßenauflösung ohne Isolierabschnitte mit punktförmig wirkenden Gleisschaltmitteln (einschl. kurzer isolierter Schienen) zu vermeiden, sowie die nachteilige Abhängigkeit der Auflösung von der Fahrtstellung des Signals bzw, des Ersatzsignals zu beseitigen,
Darlegung des Vesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Auflöseschaltung so zu gestalten, daß für jeden befahrenen Isolierabschnitt nur jeweils ein Auflöseschaltungsteil in einer Reiaisgruppe je Fahrt mitwirkt und/oder eine Auflösung nur dann stattfindet, wenn die Gesamtfahrstraße verschlossen und festgelegt ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß für die Auflöseschaltung spezielle den einzelnen Isolierabschnitten zugeordnete standardisierte Spurplanelernente vorgesehen und so angeordnet sind, daß bei jedem möglichen Fahrstraßenteil über einen Isolierabschnitt nur ein Spurplanelement mitwirkt. Der Wirkungsbereich eines solchen Sourplane lenient es im Spur— verband wird durch entsprechende Programmierung· der Fahrstraßen-Spurplaneleniente an den Enden des Isolierabschnittes begrenzt.
Eine zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung ist gegeben, wenn jedes Spurplanelement ein Verschlußrelais enthält, das den Verschluß aller zum Wirkungsbereich gehörenden Fahrstraßen-Spurplanelemerte vornimmt und/oder wenn alle Auflöseeinrichtungen für Regel-, Hilfsauflösung und Rücknahme angeordnet sind. Dabei können die Fahrstraßen-Spurplanelemente eigene Verschlußrelais enthalten, deren Rückstellung von der Grundstellung des Verschlußrelais des zugeordneten Spurplanelementes abhängig ist.
Weitere Ausbildungen der Erfindungen sind,
- daß jedes Spurplanelement mindestens zwei Prüfrelais, vorzugsweise solche mit Speicherwirkung, wie beispielsweise Haftrelais, enthält, bei den beiden im Fahrstraßenverlauf angrenzenden Nachbar-Isolierabschnitten als Gleisrelais—Abfallprüfer zugeordnet sind und die bei Regelauflösung beim Besetzen der Nachbarabschnitte vor und nach dem Freifahren des betrachteten Abschnitts bei gleichzeitiger Freiprüfung mindestens eines Isolierabschnittes angeschaltet werden,
- daß beim Freifahren eines Isolierabschnittes die Auflösung
des Spurplanelementes des zuvor freigefahrenen Nachbar-Isolierabschnittes geprüft wird (Dreiabschnitts-Auflösung) f
- daß bei Regelauflösung beim Besetzen jedes Isolierabschnittes die Gleisfreiheit der in Fahrtrichtung folgenden Abschnitte bis zum Zielgleis geprüft wird,
daß die Auflösung bei Einwirkung aller Isolierabschnitte nur bei festgelegter Fahrstraße erfolgt,
daß eine der für die Aufloseschaltung vorgeschriebenen Spurleitungen in durchgeschaltetem Zustand vor Beginn der Auflösevorgänge für Signalfreigabezwecke, beispielsweise zur Prüfung der Gleisfreimeldung, der Grundstellung der Prüfrelais, der Wirkstellung der Verschlußrelais und/oder der Festlegebereitschaft der Fahrstraße verwendet wird,
daß die Spurplanelemente auch für Isolierabschnitte angewendet werden, die bei der Fahrstraßenauflösung als Zielgleise besetzt bleiben,
daß ein Spurplanelement die Freimeldefunktion und/oder alle Fahrstraßenfunktionen für einen Gleisabschnitt ohne Signal erfüllt,
daß die Spurplanelemente direkt in den Spurkabelverband geschaltet sind,
daß die Spurplanelemente durch Verbindungskabel über je einen "Master"-Anschluß an das direkt zugeordnete und über eine entsprechende Anzahl "Slave"-Anschlüsse an die übrigen zum Wirkungsbereich gehörenden Fahrstraßen-Spurplanelemente angeschlossen sind und daß sie außerdem über je einen Anschluß miteinander verbunden sind, wenn sie einem geraeinsamen Isolierabschnitt zugeordnet sind,
daß mehrere Spurplanelemente — mindestens so viel, wie maximal für einen Isolierabschnitt erforderlich sein können konstruktiv eine Relaisgruppe bilden, so daß Verbindungen zwischen ihnen ohne Kabel durch Programmierung realisierbar sind,
- daß Verschluß und Auflösung der Fahrstraßen-Spurplanelemente ohne direkt zugeordneten Isolierabschnitt (llittclweiche, Start-, Zielteil) zwangsläufig durch ihre Anordnung im Spur— verband erfolgt, wobei Mittelweichen- und lieichen-Spurplanelemente in bekannter Weise zusammenwirken,
- daß die Spurplanelemente auch für Gesamt-? und/oder Teilfahrstraßenauflösung programmierbar und für quasi-punktförmige Zugeinwirkungsstellen wie Schienenkontakte,· kurze isolierte Schienen, Zugschlußmeldeeinrichtungen einsetzbar sind,
- daß zur Herstellung besonderer Ausschlüsse (beispielsweise bei einei Kreuzung) mehrerer sich ausschließende Spurplanelemente konstruktiv in einer Relaisgruppe angeordnet sind,
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll an Hand mehrerer Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig, 1: einen Ausschnitt aus einem beliebigen Lageplan
Fig, 2: die Zusammenschaltung der Relaisgruppen bei Einschaltung der Spurplanelemente in den Spurverband mittels Spurkabel
Fig, 3> die Zusammenschaltung der Relaisgruppen bei Einschaltung der Spurplanelemente in den Spurverband mittels besonderer Verbindungskabel
Fig, U a/b: die Auflösestromkreise der Spurplanelemente bei Zusammenschaltung der Relaisgruppcn nach Fig, 2
Fig, 5: Rückstellung der Verschlußrelais zu Fig., k a/b
Fig, 6 a/b: die Auflosestromkreise der Spurplanelemente bei Zusammenschaltung der RelaisgruppHn nach Fig. 3
Die Auflösestromkreise in den Fig. 4, 5 und 6 sind für eine Zugfahrstraße vom Startsignal A zum Zielsignal B (Fig. 1) bei nichteingestellter Fahrstraße und richtiger Lage der Weichen ¥1, T72, 173 und ¥4 dargestellt.
Auf die Darstellung von Besonderheiten bei Rangierfahrstraßen ohne Gleisfreiprüfung, bei Hilfsfreiraeldung und bei nicht grenzzeichenfreier Isolierung· u. a, wurde verzichtet, da sie für die Erläuterung der Erfindung uninteressant sind. Die Abhängigkeiten der im Startgleis Gl 1a liegenden Mittelweiche ¥1 werden durch das Spurplanelement ¥M1 in nicht dargestellter bekannter Weise hergestellt.
Die in der folgenden Beschreibung genannten Prüfrelais und Verschlußrelais sind Haftrelais; sie können aber auch als Kippoder Stützrelais ausgebildet sein. Die Haftrelais besitzen je eine Anzugs- und eine Abfallwicklung mit speziellen Selbstabschaltekontakten; die angezogene Ankerlage wird durch einen magnetischen Haftkreis, die abgefallenen durch Federkraft gehalten, wobei die angezogene Lage als stabilere gilt und bei Grundstellung der Relais durch einen Pfeil in der dargestellten Anzugswicklung gekennzeichnet ist.
Bei Einstellung und Festlegung der Fahrstraße -von Signal A nach Signal B werden in den einzelnen Spurplanelementen folgende Relais, die in Fig. k, 5 und 6 mitwirken, in nicht dargestellten Stromkreisen zum Anzug gebracht:
Fahrstraßenrelais UG, Start-Verschlußrelais VS im Startteil A Richtungsverschlußrelais VI in ¥M1 Weichenverschlußrelais WV in ¥2, ¥3, Wk Einstellrelais JE und Verschlußrelais JV in J2 ¥2/3, J ¥4, J Gl 1b Ziel-Verschlußrelais VZ und Festlegerelais FF im Zielteil B. Die Verschlußrelais JV in den Spurplaneleinenten J1 ¥2/3 und J2 ¥2/3 schließen sich in der Anschaltebene gegenseitig aus. Die Gleisrelais ZG, die ¥eichen-Drehrichtungsrelais ¥D, die Vorbeifahrt-Verschlußrelais VG und die Prüfrelais PI und P II bleiben dabei in der dargestellten Grundstellung.
Die wesentlichen Auflöseschaltvorgänge vollziehen sich über die Spurleitungen 11, 12 und I3. Die.Leitungen 11 und 12 dienen zur Anschaltung der Prüfrelais-¥icklungen P I 20 und P II 20 in den Spurplanelementen J, wobei 11 als Zuleitung und 12 als Rückleitung wirkt.
Die Spannungszuführung in die Leitung 11 erfolgt über Kontakte eines zentralen Überwachungsrelais für die Speisespannung der Gleisstromkreise, zweckmäßigerweise durch eine Jtingleitung, damit die Gleisrelais bei Speisespannungsausfall und -Wiederkehr keine Fehlwirkungen auslösen können. Die Leitung I3 dient zur Anschaltung der Verschlußrelais-Iaickstellxiricklungen JV,
Die Auflöseschaltvorgänge beginnen nach der Fahrstraßenfсstiegung beim Besetzen des Startgleisabschnittes Gl 1a vor dem Startsignal A (Fig. ko/Ъі
Gleisrelais ZG in J Gl 1a fällt ab, Kontakt ZG 11 schließt den Stromkreis für das Prüfrelais P I im J2 ¥2/3 über Zuleitung 11 mit den geschlossenen Kontakten UG 11, im Starttfceil A, TiD 11 in ¥2 und in ¥3 , JV 11, ZG 12 und Wicklung P I 10 in J2 ¥ 2/3, Rückleitung 12 mit den geschlossenen Kontakten P II I3, ZG ik, JV 13, P I 13 in JW kf ¥D 13 in Vk, P I 13, ZG \k, JV 13, P II in J Gl 1b, und FF 11 im Zielteil B, das heißt, es wird die Gleisfreiheit aller noch nicht befahrenen Isolierabschnitte bis zum Zielsignal, die Wirkstellung aller noch nicht zurückgestellten Verschlußrelais JV in den Spurplanelementen J und die Wirksteilung des Fahrstraßen-Festlegerelais im Zielteil geprüft. Die Wicklung P I 20 bewirkt die Aufhebung des magnetischen Haftkreises und den Ankerabfall des Relais P I. Dadurch legt Kontakt P I 12 Spannung an die Leitxmg 11 in J2 ¥ 2/3 und P I I3 unterbricht die Leitung 12 zum Startteil A,
Besetzt die erste Zugachse den Isolierabschnitt ¥ 2/3» so ändern die Gleisrelaiskontakte ZG 12 und ZG 13 in J2 ¥ 2/3 ihre Lage vind die Wicklung P II 20 im Spurplanelement J Vk wird unter analogen Grundbedingungen wie P I 20 in J2 ¥2/3 angeschaltet. Um die Wirkungsweise der Spurplanelemente J агісіі für die Gegenfahrtrichtung zu zeigen, wurde das Spurplanelement J Vk mit vertauschten Spurkabelanschlüssen dargestellt. Beim Besetzen des nächsten Isolierabschnittes Vk x>rird über die Kontakte P II 11, ZG 12 in J Mk und WD 11 in Vk die Wicklung P I 20 in J Gl 1b angeschaltet.
Beim Abfall der Gleisrelais ZG in JZ V 2/3 wurde außerdem das Freimelderelais UG im Startteil A zum Abfall gebracht, dessen Kontakt UG 12 die Leitung 12 zwischen dem Start teil A und J-2 W 2/3 an Minus legt. Beim Freifahren des Isolierabschnittes ¥ 2/3 gelangen durch Anzug des Gleisrelais die Kontakte ZG 12 und ZG 13 in ¥ 2/3 wieder in die dargestellte Grundstellung· Da in J Vk das Gleisrelais noch abgefallen ist, wird über die Kontakte P II 12, ZG 13, JV 14 in J Vk und Leitung 12 sowie JV ik, ZG 13, ¥icklung P II 2o in J2 ¥ 2/3 und Rückleitung 13 das Prüf relais P II in J:2 ¥ 2/3 in die ¥irksteilung gebracht»
In dem der Spurleitung 13 zugeordneten Schaltungsteil von J2 V 2/3 schalten beide Prüf relais mit ihren Kontakten P II ik und P I ik über den geschlossenen Kontakt JR 11 die Wicklung· JV 20 an und bringen damit das Verschlußrelais JV wieder in die dargestellte Grundstellung« Das Einstellrelais JE gelangt bereits vorher in nicht dargestellter ¥eise wieder in die Grundstellung, so daß über die Kontakte JB 11, JV 16 und JE 12, JV 17 Spannung auf die Leitung i3 gegeben wird. Ihre Auswirkung auf die Wicklung JR 10 und damit über Kontakte JR 11 auf die ¥icklung JV 20 im noch nicht aufgelösten Spurplanelement J Vk wird durch den bereits unterbrochenen Prüfrelaiskontakt P II (P I i4 bei vertauschter Lage) verhindert. Die Rückstellung der Prüfrelais PI, P II der Spurplanelemente J und der Verschlußrelais der zugeordneten Fahrstraßen-Spurplanelemente in die dargestellte Grundstellung erfolgt durch Kontakt JV 19 über die Spurleitungen Ik, 15, die durch Programmierung in entsprechende Stromkreise unterteilt sind (Fig^ 5), Zum Element J 2 ¥ 2/3 gehört folgender Stromkreis: Spannung, Kontakt JV 19, P I 15, P II 16 in J 1 ¥ 2/3, Leitung durch ¥2 und ¥3, Kontakt JV 19 und Rüchstellwickltxgen P I 10, P II 10} bei Grundstellung der Prüf relais schalten ihre Kontakte P I 15 und P II 16 die Spannung weiter über die Leitung 15 an die Rücketellwicklungen ¥V 20 in den Elementen ¥2, ¥3, an VI 20 in ¥M 1 und VS 20 im Startteil A.
Bei Grundstellung des Verschlußrelais JV im Element J 2 ¥ 2/3 (Fig. ka) unterbricht der Kontakt JV 13 die Leitung 12, und die Kontakte JV 15 und JV 12 legen sie an Minus, Dadurch ist beim Freifahren des Isolierabschnitts \fk der Stromkreis für die Prüfrelaiswicklung P I 20 in J W^ über Kontakte JV 15 in J2 ¥ 2/3 geschlossen, und die zugeordneten Verschlußrelais gelangen analog zum Spurplanelement J2 ¥ 2/3 wieder in die dargestellte Grundstellung, ¥ird eine aufgelöste ¥eiche, z. B. ¥4 umgestellt, so legt bei entsprechender Anordnung der Spurplanelemente der Drehrichtungsrelaiskontakt ¥D 13 oder ¥D 12 Minus an die Leitung 12 als Auslösekriterium für das nächste Spurplanelement J.
Nach dem Freifahren des Isolierabschnitts Vk bleibt der Isolierabschnitt Gl 1b als Zielgleis besetzt und das zweite Prüfrelais P II in J Gl 1b (Fig. kb) wirkungslos, da die ¥icklung P II 20 nicht mehr angeschaltet wird. Die Rückstellung des Verschlußrelais JV im Element J Gl Ib erfolgt durch Relais JR in der Leitung 13, das über eine zusätzliche Spurleitung 1 3a zwischen den Spurplanelementen J Gl 1b und Ziel B in folgendem Stromkreis angeschaltet wird: Spannung, Kontakte JE 11, JV 16 in J Wk, WD Ik in Mk, Leitung 1 3a, Kontakte TZ 11, VZ 11 im Zielteil B, Leitung 13, Kontakte P II 15, JV 13 und Relaiswicklung IR 10 in J Gl 1b. Kontakt JR 11 schaltet die Wicklung JV 20 an.
Bei der Fahrstraßenhilfsauflösung und -rücknahme erfolgt die Rückstellung der Verschlußrelais JV vom Zielteil aus in Richtung Startteil über Leitung I3: Spannung über Ringleitung Fh oder Fr mit den entsprechenden Gruppentastenrelais-Kontakten, Festlegerelais-Kontakt FF 12, Tastenrelais-Kontakt TZ 11, Zielverschlußrelais-Kontakt VZ 11 im Zielteil B, Leitung I3, Kontakte P II 15, JV 18, Wicklung JR 10 und Minus im Element J Gl 1b. Kontakt JV 11 schaltet die ¥icklung JV 20 an und bringt damit Relais JV in die Grundstellung.
Über die geschlossenen Kontakte JE 11, JV 16 wird dann Spannung auf die Leitung 13 in Richtung Startteil gegeben: über Kontakt WD 1^ in W^ wird die Wicklung JV 20 in J W4 angeschaltet. Analoge Schaltungsvorgänge setzten sich in allen weiteren noch nicht aufgelösten Spurplanelementen J kaskadenförmig in Richtung Startteil fort.
Bei einer Gruppenanordnung gemäß Fig. 3 haben die beschriebenen Auflösestromkreise die in Fig. 6a und Fig. 6b dargestellte Form. Die Spurplanelemente J sind dabei über die Verbindungsleitung M (Master-Anschluß m) mit dem jeweils spurplanmäßig direkt zugeordneten Weichen — bzw, Gleis-Spurplanelement verbunden und durch entsprechende Programmierung in den Spurleitungsverband einbezogen, während die übrigen zum Wirkungsbereich eines Elementes J gehörigen Spurplanelernente über die Verbindungsleitung S (Slave-Anschlüsse si, s2, s3) angeschlossen sind. Sind für einen Isolierabschnitt wie im Falle W 2/3 zwei oder mehr Elemente J erforderlich, so sind diese durch Leitung SM untereinander verbunden. Durch die Programme P1 oder P2 auf dem Anschluß sm wird der jeweilige Betriebsfall geschaltet.
Die Fig. 6a und 6b zeigen wie die in die Spurleitungen 11, und 13 gehörenden Schaltungsteile der Elemente J 1 W 2/3 über die Anschlußleitungspaare m 1 a/b, m 2 a/b und m3a/b in den Spurleitungsverband eingebunden sind.
Für die Rückstellstromkreise der Prüfrelais P I, PII und der Verschlußrelais der Fahrstraßen—Spurplanelemente sind keine Spurleitungen erforderlich. Die Rückstellwicklungen VS 20 im Startteil A, V I 20, V II 20 in WM 1, WV 20 in W2 und W3 sind über die Leitung I5 parallel geschaltet, und durch Programm P in JZ W 2/3 die Kontakte JV 19, P I 15, P II 16 der Elemente J 1 W 2/3 und J2 2/3 in Serie davor. Die Spannungszuführung erfolgt aus dem J 1 W 2/3 zugeordneten Spurplanelement W2 und Leitung
Bei Grundsteilung: der Verschlußrelais JV ergibt sich folgender Stromkreis: "Spannung in W2, Leitung mkf Verbindung m^/sm^f in Л W 2/3, Leitung sm^, Verbindung s 1.k/s 1,6 in J2 ¥ 2/3, Leitung sm6, Kontakt JV 19, Wicklungen P I 10, P II 10, Kontakte P I 15, P II 16 im J 1 W 2/3, Leitung sm7, Kontakt JV 19, Wicklungen P I 10, P II 10, Kontakte P I 15, P II 16 in J2 W 2/3, Programm P 2, Leitungsverbindungen sm5/ra5/s 1,5 in J 2 W 2/3 und sm5/m5/s 1,5 in Л w 2/3, Bei den Spurplanelementen J Vk und J Gl 1b sind durch Programm P1 in nicht dargestellter Weise die Leitungsanschlüsse sm^ und sm6 und sm5 mit sm7 verbunden
J2 V 2/3
J Gl 1b

Claims (3)

  1. Erf indungsanspruch
    1« Schaltungsanordnung zur Fahrstraßenauflösung Insbesondere in Spurplanstellwerken mit Einzelabschnittsauflösung isolierter Weichen, gekennzeichnet dadurch, daß spezielle, den Isolierabschnitten und ihren Fahrwegen (Fig. 1 ) zugeordnete Spurplanelemente (J) vorhanden und so angeordnet sind, daß bei jedem möglichen Fahrstraßenteil über einen Isolierabschnitt nur jeweils ein Spurplanelement (J) mitwirkt (Fig. 2, Fig. 3) dessen Wirkungsbereich im Spurverband durch entsprechende Programmierung der Fahrstraßen-Spur— planelemente an den Abschnittsenden begrenzt ist.
    2» Schaltungsanordnung nach Punkt I9 gekennzeichnet dadurch, daß die Spurplanelemente (J) über eigene Spurleitungsanschlüsse (l) direkt in den Spurleitungsverband (L) geschaltet sind (Fig. 2).
    3. Schaltungsanordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Spurplanelemente (J) über je einen Anschluß (m) ("master11—Anschluß) und Verbindungsleitungen (M) an das direkt zugeordnete Fahrstraßenspurplanelernent (Weiche—, Kreuzung-, GIeis-Element) angeschlossen und dort durch entsprechende Programmierung für Spitzen— oder Schenkelanordnung in den Spurleitungsverband geschaltet sind, daß die Spurplan— elemente (J) über je eine entsprechende Anzahl Anschlüsse (s) ("slave"-Anschluß) und Verbindungsleitungen (S) an die übrigen Fahrstraßen-Spurplanelemente ihrer Wirkungsbereiche angeschlossen sind und daß sie über je einen Anschluß (sm) und Leitung (SM) miteinander verbunden sind, wenn sie zu einem gemeinsamen Isolierabschnitt gehören (Fig. 3).
    Schaltungsanordnung nach Punkt 1 bis 3» gekennzeichnet dadurch, daß mehrere Spurplanelemente (J) — mindestens soviel, wie maximal für einen Isolierabbachnitt erforderlich sein können konstruktiv eine Relaisgruppe bilden und daß Verbindungen zwischen ihnen durch Programmierung realisierbar sind.
    -Ί3-
  2. 5.1 Schaltungsanordnung nach Punkt 1 bis k gekennzeichnet dadurch, daß Verschluß und Auflösung der Spurplanelemente ohne direkt zugeordneten Isolierabschnitt, beispielsweise Start-, Ziel-, Mittelweichen-Spurplanelemente, zwangsläufig durch ihre Anordnung im Spurleitungsverband erfolgt, wobei Mittelweichen-Spurplanelement und zugehörige "Weichen—Steuerschaltungseinheit in bekannter Weise zusammenarbeiten*
    6, Schaltungsanordnung nach Punkt 1 bis kt gekennzeichnet dadurch, daß jedes Spurplanelement (J) ein Verschlußrelais (JV) enthält, daß den Verschluß aller zugeordneten Fahrstraßen-Spurplaiieleraente vornimmt, wobei in den zugeordneten Fahrstraßen— Spurplanelementen eigene Verschlußrelais angeordnet sein können, deren Rückstellung von der Grundstellung der Verschluß— relais (JV) abhängig ist, und/oder daß alle Auflöseeinrichtungen für Regel-, Hilfsauflösung und Rücknahme vorhanden sind, wobei die Rückstellung der Verschlußrelais (JV) durch Prüfrelais und bei Hilfsauflösung mit Rücknahme in bekannter Weise über eine Spurleitung erfolgt.:
    7, Schaltungsanordnung nach Punkt 1 bis k und 6, gekennzeichnet dadurch, daß jedes Spurplaneleraent (J) mindestens zwei Prüfrelais (PI und P II), vorzugsweise solche mit Speicherwirkung, beispielsweise Haftrelais, enthält, die den beiden im Fahrstraßen verlauf angrenzenden Nachbar-Isolierabschnitte als Gleisrelais—Abfallprüfer zugeordnet sind und die bei Regelauflösung über eine Spurleitung (11) beim Besetzen der Nachbar—Isolierabschnitte angeschaltet werden und zwar das eine Prüfrelais vor dem Freifahren und das andere nach dem Freifahren des eigenen Isolierabschnittes.
    8, Schaltungsanordnung nach Punkt 7, gekennzeichnet dadurch, daß über eine weitere Spurleitung (12) beim Freifahren des eigenen Isolierabschnitts das entsprechende Prüfrelais (PI; P II) die Auflösung der Spurplanelemente des zuvor freigefahrenen Nachbar-Isolierabschnitts prüft, wobei von den beiden Spurleitungen (11 und 12) die eine alo Zuleitung und die andere als Rückleitung dient.
    9, Schaltungsanordnung nach Punkt 3, gekennzeichnet dadurch, daß bei Regelauflösung beim in Fahrtrichtung fortlaufenden Besetzen jedes Isolierabschnittes die Gleisfreiheit der folgenden noch nicht besetzten Isolierabschnitte bis zum Ziel und/oder die Fahrstraßenfestlegung geprüft wird, und zwar über die weitere Spurleitung (12) durch das zuerst wirkende Prüfrelais (Fig. к a/b, 6 a/b).
  3. 10. Schaltungsanordnung nach Punkt S und 9 gekennzeichnet dadurch, daß die weitere Spurleitung (l 2) im durchgeschaltetem Zustand vor Beginn der Auflösevorgänge für Signalfreigabezwecke, beispielsweise zur Prüfung der Gleisfreimeldung, der Grundstellung der Prüfrelais (P I und P II), der Wirkstellung der Verschlußrelais (JV) und/oder der Festlegebereitschaft der Fahrstraße verwendet wird,
    11, Schaltungsanordnung nach Punkt 1 bis 10, gekennzeichnet dadurch, daß die Spurplanelemente (J) auch für Isolierabschnitte eingesetzt werden, die bei Fahrstraßen-Regelauflösung als Zielabschnitte besetzt bleiben, wobei als zweites Kriterium für die Rückstellung des Verschlußrelais (JV) eines solchen vor dem Zielteil angeordneten Spurplan— elementes (j) die Grundstellung des Verschlußrelais (JV) des zuvor aufgelösten vorletzten Spurplanelementes zielverschlußabhängig geprüft wird, zweckmäßigerweise-über eine dritte Spurleitung (l 3).
    '12. Schaltungsanordnung nach Punkt 1 bis 11, gekennzeichnet dadurch, daß ein Spurplanelement (J) zusätzlich die Fahrstraßen-Freimeldefunktion und/oder alle Fahrstraßenfunktionen eines Spurplanelementes für einen Zwischenabschnitt, z. B. Gleisabschnitt ohne Signal, erfüllt.
    13· Schaltungsanordnung nach Punkt 1 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß die Spurplanelemente (j) auch für Gesamt— und/oder Teil— fahrstraßen programmierbar und für quasi— punktförmige Zugeinwirkungsstellen, wie Schienenkontakte, kurze isolierte Schienen, Zugschiußmeldeeinrichtungen, einsetzbar sind.
    Schaltungsanordnung nach Punkt 1 bis 13» Gekennzeichnet dadurch, daß zur Herstellung besonderer Ausschlüsse (beispielsweise bei einer Kreuzung) mehrere sich ausschließende Spurplaneleraente (J) konstruktiv in eine Relaisgruppe angeordnet sind.
    Hierzu.^ Seiten Zeichnungen
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