DD132507B1 - Stoffvorschub-einrichtung - Google Patents

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DD132507B1 DD19960177A DD19960177A DD132507B1 DD 132507 B1 DD132507 B1 DD 132507B1 DD 19960177 A DD19960177 A DD 19960177A DD 19960177 A DD19960177 A DD 19960177A DD 132507 B1 DD132507 B1 DD 132507B1
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Description

-л-
Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die Erfindung betrifft eine Stoffvorschub-Einrichtung für Schnellaufende Nähmaschinen, insbesondere mit Differential-Transport, bei synchron arbeitendem Haupt- und Hilfstransporteur·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen:
Bei schnellaufenden Nähmaschinen ist es wichtig, die mechanischen Teile wirkungsvoll zu schmieren. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, zu verhindern, daß das zu transportierende Nähgut durch das Schmiermittel verschmutzt wird»
Aue diesem Grunde wurde bei einer bekannten Maschine mit Differential-Transport auf den Stoffschieberstangen ein mit einer Öffnung versehenes Dichtungselement befestigt, welches genau auf die Außenwandungen der Stoffschieberstangen paßt« Diese sind dabei zwei nebeneinander angeordnete rechteckige Stangen.
Es ist auch eira Differential-Stoffvorschub-Einrichtung bekannt, bei der die Stoffschieberstangen ineinander angeordnet sind«
Alle bekannten Einrichtungen haben den Nachteil, daß die Dichtungen zur Verhinderung des Schmiermittelauetritts bis zu den Transporteuren zwei Bewegungen abfangen müssen, den Längsvorschub und die Hubbewegung. Sie sind deshalb nie ganz dicht, oder aber sie haben einen sehr komplizierten Aufbau·
Diese bekannten Einrichtungen lassen sich alle nicht ohne weiteres in eine Zentralschmierung einbeziehen·
Ziel der Erfindung:
Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine Stoffvorschub-Einrichtung zu schaffen, bei welcher sich alle geschmierten Teile gut gegenüber dem Nähgut abdichten lassen, und welche sich außerdem in eine Zentralschmierung einbeziehen läßt. Die Einrichtung soll insbesondere beim Differential-Transport während des Nähvorganges leicht von außen einstellbar sein·
Darlegung des Wesens der Erfindung:
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Stoffvorschub-Einrichtung so zu gestalten, daß an der Stelle, wo das Innere der Maschine vom Stoffvorschub abgedichtet werden muß, möglichst geringe Bewegungen in möglichst nur einer Richtung auftreten.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß für den Antrieb der ineinander angeordneten Stoffschieberstangen zwei Koppelgetriebe symmetrisch zueinander angebracht sind, in denen sich jeweils zwischen einer mit der Hauptwelle in Verbindung stehenden Koppel und einer Stoffschieberstange ein Hebel befindet, welcher in einem bezüglich des Gestells ortsveränderlichen und feststellbaren Drehschubgelenk geführt ist. Außerdem ist ein Träger für die Stoffschieberstangen schwingbeweglich im Gestell gelagert und als Glied eines separaten
Teilgetriebes gleichfalls in der Hauptwelle verbunden.
Die Drehschubgelenke sind mit Hebeln verbunden, welche auf fest im Gestell verankerten Stellwellen befestigt sind und über Stellhebel, die ebenfalls auf den Stellwellen angebracht sind, außerhalb des Maschinengehäuses eingestellt werden» Das separate Teilgetriebe besteht aus dem Träger für die Stoffachieberstangen, dem darin geführten Gleitstein und einem exzentrisch gelagerten Teil der Hauptwelle.Bei Anwendung des Getriebes für einfachen Transport entfällt eine Seite der Einrichtung.
AusführunRsbeispielt
Nachstehend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Pig, 1: eine Prinzipskizze der Differential-Stoffvorschub-Elnrichtung,
Pig, 2» eine Ansicht des Getriebes von oben bei einem in Höhe der Hauptwelle aufgeschnittenen Gehäuse,
Pig. 3: einen Schnitt gemäß der Linie I - I in Pig· 2, Pig. 4: einen Schnitt gemäß der Linie II - II in Pig· 2, Pig· 5: einen Schnitt gemäß der Linie III - III in Pig. 2,
Pig· 6: eine Ansicht der äußeren Stellmittel für die Einrichtung,
Pig· 7: eine perspektivische Ansicht der Einrichtung, welche die Anordnung der Einzelteile erkennen läßt.
Die mit dem Index a1 bezeichneten Teile betreffen den Hilfstransport und entsprechen den unter der gleichen Nummer dargestellten Teilen des Haupttransportes.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig· 2 bis 6 wurde auf die Darstellung des Fängers und der Nadel, mit der die Transporteure für die Stichbildung zusammenarbeiten, verzichtet. Das Gehäuse wird nur angedeutet. Der Drückerfuß 1 arbeitet wechselweise mit der Stichplatte 2, die durch die Schrauben 3 an der nicht dargestellten Trägerplatte befestigt ist und dem Hilfstransporteur 4 und dem Haupttransporteur 5 zusammen. Der Hilfstransporteur 4 ist mittels der Schraube 10 an der Stoffschieber stange 9 befestigt, die einmal in der hohlen Stoffschieberstange 8 des Haupttransporteurs 5 und einmal in der Buchse 20 des Trägers 15 gleitet.
Gegen Verdrehung wird die Stoffschieberstange 9 durch das Gleitstück 18, das durch die Schraube 19 mit dieser verbunden ist und auf der Schiene 21 gleitet, gesichert. Zur Befestigung und Justierung der Schiene 21 am Träger 15 dienen die Schrauben 22 und 23 sowie die Muttern 24· Den Zapfen des Gleitetücke s 18 umgreift der Hebel 34 a nahe seinem einen Ende· Nahe seinem anderen Ende ist der Hebel 34 a durch den Bolzen 33 a mittels Schraube 35 verbunden. Der Bolzen 33 a wird durch die Koppel 30 a umgriffen, die wiederum über einen Nadelkäfig 29 und den Exzenter 27 a, der seinerseits über Schrauben 28 mit der Hauptwelle 25 verbunden ist und von dieser seine Bewegung erhält, bewegt wird.
Die Wahl einer bestimmten Vorschubgröße ist durch die Verstellung eines Drehschubgelenkes möglich, das durch den Hebel 34 a, der durch das Gelenk 36 a u-förmig umgriffen wird
und die Buchse 37 a, in der das Gelenk 36 a drehbar gelagert ist, gebildet wird· Das Gelenk kann durch den Ölrohranschluß 40 direkt an die Zentralschmierung angeschlossen werden.
Die Buchse 37 a wird durch den Hebel 39 umgriffen und durch die Schraube 41 befestigt, zum anderen ist der Hebel 39 mit der Schraube 42 an der Stellwelle 44 befestigt und kann mittels dieser verschwenkt werden, wodurch eine Vorschubänderung entsteht.
An Fig. 1 ist ersichtlich, daß je nach Stellung des Hebels 38, der nahe seinem einen Ende die Buchse 37 a durch die Schraube 41 trägt und andererseits durch die Schraube 42 mit der Stellwelle 44 verbunden ist, dem Hilfstransporteur 4 eine gewünschte Schubgröße mitgeteilt wird.
über den Hebel 51» der durch die Schraube 52 auf der Stellwelle 44 geklemmt ist und seinerseits über die Schraube 54 den Stellbolzen 53 trägt, kann die gewünschte Vorschubgröße außerhalb des geschlossenen Bauraumes gewählt werden. Durch die Mutter 55 mit der Scheibe 56 am Segment 59, das über die Buchsen 60 und die Schrauben 61 mit dem Gehäuse verbunden ist, wird die Vorschubgröße fixiert.
Der Vorschubantrieb des Haupttransporteurs 5 wird durch ein dem Hilfstransportantrieb entsprechendes Getriebe erreicht, wodurch für den Synchronlauf beider Transporteure gleiche Bewegungsverhältnisse möglich werden. Der Transporteur (Haupttransporteur) 5 ist über das Zwischenstück 6 durch die Schrauben 7 und 14 auf die Stoffschieberstange θ geklemmt, die wiederum im Träger 15 gleitet· Durch das Gleitstück 16, das mittels der Schraube 17 geklemmt wird und durch die Schiene 2t vor Verdrehung gesichert wird und zum anderen über den
Hebel 34, den Bolzen 33> die Koppel 30, das Nadellager 29 und den Exzenter 27, bekommt die Stoffschieberstange 8 von der Hauptwelle 25 ihre Schubbewegung mitgeteilt. Die Vorschubgröße kann durch das Drehschubgelenk, das durch den Hebel 34, das Gelenk 36 und die Buchse 37 gebildet wird, über den Hebel 38 und die Welle 43, die ihrerseits in der Bundbuchse 48 und indirekt über die Stellwelle 44 in der Bundbuchae 49 gelagert ist, gewählt werden· Die eingestellte Vorschubgröße wird über den Stellhebel 50 am Segment 59 fixiert. Der am Stellhebel 51 verstellbar angebrachte und mit der Schraube 58 zu befestigende Anschlag 57 dient der Einstellung bestimmter LaufVerhältnisse der beiden Transporteure zueinander, z, B, Synchronlauf· Zur Fixierung der Stellwelle 43 in einer Achsrichtung dient der Stellring 47, während eine Sicherung in der anderen Richtung durch die Stellhebel 50 und 51 erfolgt·
Die Transporthubbewegung wird durch einen auf der Hauptwelle 25 vorhandenen Exzenter -2? erzeugt und über den Gleit stein 26 über den Träger 15 auf die Transporteure 4 und 5 übertragen. Dabei führt der Träger 15, der den Stellexzenter 45 umgreift, und der durch die Schraube 62 an diesem befestigt ist, eine Schwingbewegung um die Achse der Stellwelle 43 aus.
Gegen seitliche Verschiebung auf der Stellwelle 45 ist der Träger T5 einmal durch den Stellring 46 und durch die Stellwelle 44 gesichert, während er auf der Hauptwelle zwischen den Scheiben 31 und 31 a, die durch Schrauben 32 mit den Koppeln 30 und 30 a verbunden sind, läuft· Der gesamte Antrieb wird in einem geschlossenen Bauraum untergebracht und an der Austrittsstelle der Stoffschieberstangen 8 und 9 durch eine Dichtung 12, die auf dem Träger 15 sitzt und durch einen
Distanzring 13 eingestellt wird, abgedichtet. Die Dichtung vollführt dabei nur die Schwingbewegung des Trägers 15 als Relativbewegung gegen eine Dichtungsplatte 11, die am Gehäuse angebracht ist«

Claims (3)

-S- Erfinaungsanspruchs
1· Stoffvorschub-Einrichtung, insbesondere Differential-Stoffvorschub-Einrichtung, für Nähmaschinen mit zwei getrennten Stoffschieberstarigen, wobei die Stoffschieberstange des Haupttransporteurs als Hohlstange ausgeführt ist, in welcher die Stoffschieberstange des Hilfstransporteurs längsverschiebbar angeordnet ist und beide Stoffschieber stangen durch getrennte, von der Hauptwelle abgeleitete Getriebe, antreibbar sind, gekennzeichnet dadurch, daß für den Antrieb der Stoffschieberstangen (8j 9) zwei Koppelgetriebe symmetrisch zueinander angeordnet sind, in denen sich jeweils zwischen einer mit der Hauptwelle (25) in Verbindung stehenden Koppel (30; 30 a) und einer Stoffechieberstange (8; 9) ein Hebel (34; 34 a) befindet, welcher in einem bezüglich des Gestells ortsveränderlichen und feststellbaren Gelenk (36 j 36 a) geführt ist, und daß ein Träger (15) für die Stoffschieberstangen (8; 9) echwungbeweglich im Gestell gelagert und als Glied eines separaten Teilgetriebes gleichfalls mit der Hauptwelle (25) verbunden ist, wobei an der Austrittsstelle der Stoffschieber stangen (8; 9) aus dem Gehäuse der Träger (15) mit einer einstellbaren Dichtung (12) versehen ist,
2· Stoffvorschub-Einrichtung gemäß Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Gelenke (365 36 a) mit Hebeln (38; 39) verbunden sind, welche auf fest im Gestell verankerten Stellwellen (43; 44) befestigt sind und über Stellhebel (50; 51), die ebenfalls auf den Stellwellen (43; 44) angebracht sind, außerhalb des Maschinengehäuses einstellbar sind·
- 3-
3· Stoffvorschub-Einrichtung gemäß Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das separate Teilgetriebe aus dem Träger (15), einem darin geführten Gleitstein (26) und einem exzentrisch gelagerten Teil der Hauptwelle (25) besteht·
Hiercu. . JLSeten Zeichnungen
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