DD133552B1 - Anlage zum ablaengen von tapetenbahnen - Google Patents

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DD133552B1 DD20156977A DD20156977A DD133552B1 DD 133552 B1 DD133552 B1 DD 133552B1 DD 20156977 A DD20156977 A DD 20156977A DD 20156977 A DD20156977 A DD 20156977A DD 133552 B1 DD133552 B1 DD 133552B1
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Erhard Dahms
Gerhard Lohss
Werner Wolff
Lothar Stroehmann
Gerhard Rochow
Werner Schneider
Klaus Kurch
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Berlin Wohnungsbau
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Description

Anlage zum Ablängen von Tapetenbahnen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Anlage zum Ablängen von Tapetenbahnen mittels eines Rollautomaten mit Abrollbock zur Aufnahme einer Großrolle,
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
In der papierverarbeitenden Industrie sind Rollautomaten bekannt, die insbesondere als Tapetenbearbeitungsmaschinen eingesetzt vierden. Zu diesem Zweck weisen die Rollautomaten einen Abrollbock auf, der zur Aufnahme einer Tapeten-Großrolle dient. Die Tapete wird über Umlenkrollen in den Rollautomat eingeführt und an einer Meßwalze und einer Schneideinrichtung vorbei zu einem Aufrollmechaninmus transportiert, auf dem die Tapete zu einer Kleinrolle wieder aufgewickelt wird· Hat die auf der Kleinrolle aufgewickelte Tapete die bestimmte Länge, die an der Meßwalze eingestellt werden kann, erreicht, wird die Tapete durch die Schneideinrichtung von der Großrolle abgeschnitten. Es handelt sich bei dieser Verfahrensweise der Bearbeitung von Tapeten jedoch immer nur um das Abwickeln der Tapete von einer Großrolle, auf der sich ca, 2.000 bis 4.000 m befinden und um das Wiederaufwickeln der Tapete auf Kleinrollen mit einer Länge von ca. 10 m, Der Rollautomat wird demnach nur zu dem Zweck eingesetzt, die beim Hersteller anfallenden Großrollen so zu verarbeiten, daß die Tapete im Handel auf die Verhältnisse des Verbrauchers zugeschnitten erhältlich ist.
Bekannt ist weiterhin aus der polygraphischen Industrie eine Abnahmeeinrichtung für Papierbögen, bei der an einer Kettenführung Greiferwagen befestigt sind, v/elche die Bögen erfassen und an einer anderen Stelle wieder ablegen. Diese Abnahmeeinrichtun^ wird insbesondere in Buchdruckereien eingesdzt.
Sie ist demnach nur in der Lage, kleine Papierformate mit einer verhältnismäßig geringen Länge abzunehmen. Die Abnahme von Tapetenbahnen ist durch diese Einrichtung nicht möglich.
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Zusammengefaßt ergibt sich also, daß es mit allen bisherigen Einrichtungen nicht möglich war, Tapetenbahnen maschinell auf das der Zimmerhöhe entsprechende Maß abzulängen und aus diesem Grunde bisher ein beträchtlicher manueller Aufwand für diese Arbeiten no tv/end ig war»
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, den manuellen Aufwand bei der Herstellung von der Zimmerhöhe entsprechenden Tap'etenbahnlängen weitestgehend zu reduzieren.
V/es en der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anlage zum Ablängen von Tapetenbahnen zu entwickeln, mit der das maschinelle Ablängen von Tapetenbahnen entsprechend der Zimmerhöhe möglich ist. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Anlage gelöst, die in bekannter Weise mit einem Abrollbock für die Tapetengroßrolle, einer Vorratsmulde und einer Rollenführung für die Tapetenbahn ausgestatteten Abrollautomat aufweist, der zum Zweck des Ablängens der Tapetenbahnen entsprechend der Zimmerhöhe mit einem Abnahmetisch verbunden ist,, wobei der mit veränderter Drehzahl arbeitende Abrollautomat mit einer speziell ausgebildeten Meßwalze, mit einer Umlaufkurve anstelle der üblichen Aufrollautomatik, einer Vakuum» bremse sowie einem Gebläse versehen ist» Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß der Abnahmetisch aus einer Stahlkonstruktion mit Grundrahmen, einer Sammelplatte, den Greiferwagen, den Y/agenketten, einer Bremse, einer Zähleinrichtung sowie einem Antrieb besteht. Die Erfindung besteht ferner noch darin, daß der Antrieb des Abnahmetisches mit Hilfe eines auf der Meßwalze angeordneten Überholrollengesperres und einer Rollenkette den Abrollautomat mit der Wagenkette des Abnahmetisches verbindet« Y/eiterhin ist zur störungsfreien Ablage der Tapetenbahnenden auf dem Abnahmetisch in der Sammelplatte des Abnahmetisches ein Ausschnitt mit einer Auslaufschräge angebracht, wobei die Wirkung des Absenkens der Tapetenbahn noch durch ein Gebläse erhöht wird.
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Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird an Hand der ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnungen näher erläutert
Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht der Tapetenbearbeitungsmaschine mit Abrollbock, Abrollautomat und Abnahmetisch
Fig. 2 eine prinzipielle Darstellung der Tapetenbearbeitungsmaschine im Grundriß
Die erfindungsgemäße Anlage besteht aus einem Abrollbock 1, mit Vorratsmulde 2, einem Abrollautomat 3 und dem Abnahmetisch 4. Die Tapetengroßrolle 5 wird in den Abrollbock *1 eingehangen und der Anfang der Tapetenbahn über mehrere Umlenkrollen über die Vorratsmulde 2 über Umlenkrollen am Abrollautomat 3 sowie über eine motorisch betriebene Vakuum-Papierbremse 6, eine Kantenbeschneideinrichtung 7, eine Meßwalze 8 zum Schneidmesser 9 gezogen.
Der sich daran anschließende Abnahmetisch 4, bestehend aus einer Stahlkonstruktion mit Grundrahmen 10, einer Sammelplatte 11, den Greiferwagen 12, den Y/agenketten 13, einer Bremse 14, einer Zähleinrichtung 15 sowie einem Antrieb 16, der mit Hilfe eines Überholrollengesperres auf der Meßwalze 8 und Rollenkette den Abrollautomat 3 mit der Wagenkette 13 des Abnähmetisehes 4 antriebsseitig verbindet. Nach dem geöffneten Schneidmesser 9 wird der Anfang der Tapetenbahn über eine spezielle Anlaufkurve 17 geschoben und in einem ganz bestimmten Punkt (Nullpunkt) von dem geöffneten Greiferwagen 12 erfaßt. Zu diesem Zweck läuft der geöffnete Greiferwagen 12 der ankommenden Tapetenbahn entgegen und dann auf einem Kreisbogen auf sie zu, bis der Tapetenbahnanfang in der geöffneten Greiferklaue des Greiferwagens 12 liegt. Nach dem Verlassen einer Kurvenbahn schließt die Greiferklaue und zieht die Bahn mit gleicher Geschwindigkeit wie die Fördergeschwindigkeit im Abrollautomat auf der Sammelplatte 11 des Abnahmetisches 4 in eine Stapelvorrichtung 18.
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Nach dem Erreichen der Länge von 266 cm wird durch ein spezielles Schaltrad mit zwei Knaggenf welches auf der Meßwalze 8 im Abrollautomat 3 montiert ist, der Abrollautomat 3 abgeschaltet. Each dem Abschalten des Abrollautomaten 3 werden auch die Wagenketten 13 mit dem Greiferwagen 12 angehalten. Da die Greiferwagen 12 auf Grund des antriebaseitig eingebauten Uberholrollengesperres nicht sofort anhalten, wird in einer ganz bestimmten Stellung des Greiferwagens 12 ein Endschalter 19 betätigt, der die Bremse 14 auslöst und den Greiferwagen im Nullpunkt zum Stillstand bringt. Jetzt wird im Abrollautomat 3 die Tapetenbahn durch das Schneidmesser 9 automatisch abgeschnitten. Nach dem Schneidvorgang schaltet sich die Maschine wieder selbsttätig ein, löst die Bremse 14 und zieht die abgeschnittene Tapetenbahn über die Zähleinrichtung 15 und legt sie nach dem Öffnen der Groiferklauen in die Stapelvorrichtung 18 ab.
Zum Erfassen der nächsten Tapetenbahn nach dem Schneidvorgang ist es wichtig, daß das Ende der abgeschnittenen Tapetenbahn vom Anfang der neuen Tapetenbahn einen großen Abstand erhält. Zu diesem Zweck ist in der Sammelplattc 11 des Abnahmetisches 4 ein Ausschnitt 20 mit Auslaufschräge 21 angebracht, wodurch durch das Eigengewicht der Tapete das Tapetenbahnende selbsttätig hinausrutscht und den gewünschten Abstand zur nächsten Bahn bringt. Nach Erreichen der vorprogrammie/rten Zählimpulse durch das Ablegen der Tapetenbahn in die Stapelvorrichtung 18 wird der Abrollautomat 3 selbsttätig abgeschaltet. Nach dem Erreichen der vorprogrammierten übereinanderliegenden Tapetenbahnen wird der Stapel manuell aus der Stapelvorrichtung 18 auf einen sich hieran anschließenden Packtisch gezogen und zu Tapetenbündeln manuell zusammengerollt. Um bei diesem Zusammenrollen -eine gleichmäßige Lage aller Tapeteneinzelbahnen zu erreichen, ist die Sammelplatte 11. mit einer verstellbaren Zwangsführung versehen.
Die am Abrollautomat 3 angebrachte Vakuum-Papierbremse 6 bewirk't ein kurzzeitiges Stoppen der nachschiebenden Tapetenbahn während des Anhaltens der Maschinenanlage. Das zusätzlich aufgebaute Gebläse 22 auf dem Abrollautomat 3 muß die anfallenden Randstreifen von der Kantenbeschneidung der Tapetenbahn aus dem Maschinenbereich herausfördern.
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Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß es mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens und der erfindungsgemäßen Anlage möglich ist, den bisherigen manuellen Aufwand bei dem Ablängen von Tapetenbahnen, die der Länge der Zimmerhöhe entsprechen, zu reduzieren. Durch das. maschinelle Herstellen solcher Tapetenlängen kann die Arbeitsprodulctivität um ein Mehrfaches gesteigert werden·

Claims (4)

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Erf j. ndungsap Spruche
1. Anlage zum Ablängen von Tapetenbahnen unter Verwendung eines Rollautomaten mit Abrollbock zur Aufnahme einer Großrolle, von der die Tapete abgewickelt und einer Meß- und Schneideinrichtung zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Abrollautomat; (3) mit einem Abnahmetisch O) verbunden ist, wobei der Abrollautomat (3) mit der bereits bekannten Meßwalze (8) mit einer Umlaufkurve (17), einer Vakuumbremse sowie einem Gebläse(22) versehen ist.
2. Anlage nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abnahmetisch (4-) aus einer Stahlkonstruktion mit Grundrahmen (10), einer Sammelplatte (11), den Greiferwägen (12), den "iagenketten (13), einer Bremse (14), einer Zähleinrichtung (15) sowie einem Antrieb (16) besteht.
3. Anlage nach Punkt 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (16) des Abnahmetisches (4) mit Hilfe eines auf der Meßwalze (8) angeordneten Überholrollengesperres und einer Rollenkette den Abrollautomat (3) mit der Wagenkette (13) des Abnahmetisches (A-) verbindet,
4. Anlage nach Punkt 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Sammelplatte (11) des Abnähmetisches (A-) ein Ausschnitt (20) mit einer Auslaufschräge (21) angebracht ist.
HierzuJLJJeiten Zeichnungen
DD20156977A 1977-10-18 1977-10-18 Anlage zum ablaengen von tapetenbahnen DD133552B1 (de)

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DD133552A1 DD133552A1 (de) 1979-01-10
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