DD139810A2 - Verfahren zur herstellung von gegenstaenden aus faserverstaerkten werkstoffen - Google Patents

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Description

-A-
¥P B 29 d / 178
Verfahren zur Herstellung von Gegenständen aus faserverstärkten Werkstoffen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Gegenständen aus faserverstärkten Werkstoffen, insbesondere aus Schichten oder Auf t rags sohl ch ten aus faserverstärkten Kunststoffen und anderen Werkstoffen auch unterschiedlicher chemische!" Zusammensetzung und/oder Dichte, bei dem die Werkstoffe in der jeweils erforderlichen Zusammensetzung, Form, Menge und Zeiteinheit den einzelnen Herstellungsstufen bzw. -Vorrichtungen zugeführt und dort be- bzw. verarbeitet werden, wobei die tiilti Harter und/oder Beschleuniger und/oder Alctivatoren bzw« Sensibilisatoren und/oder Thixotropierraitteln oder dergleichen gemischten Ferkstoff© und/oder die Schichten auf unbewegte oder bewegte bzw. transportierte oder gedrehte Oberflächen, Kerne oder Herstellungsformen oder in diese gebracht werden und die Formung und/oder Tränkung und Benetzung, insbesondere der Verstärkungsmaterialien mit den vorzugsweise aus ungesättigten Polyestern oder aus Epoxidharzen bestehenden Bindemittel und ihre blasenfreie Verdichtung und Ausrichtung durch auf diese periodisch übertragene kinetische Energie vorzugsweise in Form von mechanischen Schwingungen, mit gleichzeitiger oder anschließender Formung und/oder Verfestigung, vorzugsweise durch Energiezufuhr, insbesondere durch geeignete elektromagnetische Wellen, durchgeführt wird und bei dem die mechanischen Schwingungen über eine elastisch defonnierbaxO Wandung oder dünne Schicht. auf die Werkstoffe übertragen werden, nach, Pateni 13HZ13-
^m f*ß ··
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Im j
ein Verfahren und eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens zur Herstellung von Gegenständen aus faserverstärkten Werkstoffen genau wie zuvor beschrieben.
Bei dem Verfahren werden die mechanischen Schwingungen oder Druck- oder Stoßirapulse vorzugsweise mosaikartig an unterschiedlichen Einleitungsorten gleichzeitig oder wechsel- oder zonenweise in einer elastisch deformierbaren, z« B. aus flexiblen Werkstoffen oder dünnem. Blech bestellenden Wandung einer Unterlage, eines Kernes und/oder einer Herstellungsform und/oder einer in der Kahe der Oberfläche der Unterlage, des Kernes und/oder der Herstellungsfona angeordneten entsprechenden dünnen Schicht und/oder in einem einseitig an die Wandung und/oder die dünne Schicht grenzenden und mit mindestens einsia schüttfähigen, pastenförmigen, flüssigen oder gasförmigen Medium gefüllten Raum oder Hohlraum erzeugt und/oder auf die entsprechende Wandung, die ύΐϊηχιο Schicht oder das Medium transmittiert und/oder mittels der Wandung, der dünnen Schicht und/ oder des Mediums auf die Werkstoffe übertragen*
Die Einrichtung bestellt aus mindestens einer, vorzugsweise aus einer Anzahl einzeln^ oder gemeinsam steuerbaren Induktionsspulen, di© in die genannte Wandung oder dünne Schicht eingebracht oder um die gegebenenfalls doppelwandig ausgebildete Herstellungsform oder in der Höhe dieser und/oder im Kern oder in dessen Nähe angebracht sind und die mit Spannungsquellen, gegebenenfalls zwischengeschalteten Transformatoren und Steuer- und Begelungsvorrichtungen, beispielsweise einem Pro- ; grammschalt werk, daß auch die Zuführungs«=· und/oder Dosier- und/oder Behandlungs- und/oder Antriebs- und/oder Transport« vorrichtungen steuert, verbunden sind und daß das Material der Herstellungsforra bzw. seiner Wandung, des Kernes und/öder der dünnen Schicht oder mindestens eine Schicht dieser Form oder des Kernes magnetisches oder magnetisierbares Material ist.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung bestellt darin, das Verfahren gemäß Haupt θ rfindungs schutz recht zu verbessern, zu vereinfachen, universeller anwendbar zu machen und auch Schichten oder Auftragsschichten auf Gegenständen zu erzeugen»
Darlegung des Wesens; der
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung von Gegenständen aus faserverstärkten Ferkstoffen, insbesondere aus Schichten oder Auftragsschiohten aus faserverstärkten Kunststoffen und anderen Werkstoffen auch unterschiedlicher chemischer. Zusammensetzung und/oder Dichte zu schaffen, bei dem die Werkstoffe' in der jeweils erforderlichen Zusammensetzung, -Form, Menge und Zeiteinheit entweder den einzelnen Herstollungsstufen bzw, -vorrichtungen oder zu beschichtenden Gegenständen zugeführt und dort be- bzw«, verarbeitet werden, Hierbei geschieht die Formung und/oder Tränkung und Benetzung insbesondere der Verstärkungsmaterialien mit den vorzugsweise aus ungesättigten Polyester- oder Epoxidhax^zen bestehenden Bindemlttelitund ihre blasenfx-eie Verdichtung und Ausrichtung durch auf diese periodisch übertragene kinetische Energie vorzugsweise in Form von mechanischen Schwingungen- niit gleichzeitiger oder' anschließender Verformung und/oder Verfestigung, vorzugsweise durch Energiezufuhr, insbesondere durch geeignete elektromagnetische Wellen.
Des weiteren sollen solche Gegenstände oder Auftragsschichten auf Gegenständen bzw. Grundkörpern erzeugt werden, bei dem die Herst ellungsform, der Kern oder der Grundkörper nicht oder nur mit unerhört großem technischen Aufwand in mechanische Schwingungen versetzbar ist, bei dem insbesondere großflälicige und/oder großvolutnig© und/oder schwere Gegenstände aus chemisch unterschiedlichen Materialien, z«, B. Beton, beschichtet bzw, mit Auftragsschichten aus den genannten ¥ex"kstoffen, insbesondere faserverstärkte Kunstharzschichten beschichtet werden sollen und rait dem
eine hohe Festigkeit^ insbesondere Schälfestigkeit möglichst in einem Arbeitsgang erzeugt wird.
,Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß daduroh gelöst, daß als dünne Soliicht mindestens eine aus magnetisierbaren und/oder magnetischen Gegenständen bestehende Zwischenschicht während der Herstellung des Formkörpers, von Vorformlingen oder von Auftragssöhichten eingebracht und durch mindestens ein vorzugsweise induktiv erzeugtes Magnetfeld wechselnder Polarität und regelbarer Feldstärke und/oder bei magnetischen Gegenständen durch mindestens einen Eisenkern oder -stab und/oder durch an die Zwischenschicht oder -schichten über Verbindungsstücke oder Profilkörper direkt gekoppelte mechanische, insbesondere XJItraschaIisohwingungen in wechselnder Richtung, vorzugsweise senkrecht zur Oberfläche des zu eznzfeugenden Formkörpers und dergleichen, in mechanische Schwingungen versetzt wird.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß insbesondere bei der Herstellung von Auftrags schicht en die entsprechenden Gegenstände oder Grundkörper oder auch die Herstellungsformen, Kerne, Unterlagen oder dergleichen nicht in die genannten Schwingungen versetzt werden müssen, sondern daß die aus den genannten faserverstärkten ¥erkstoffen auf einer beispielsweise ebenen Unterlage oder Herstellungsform hergestellten Werkstoffschichten (beispielsweise nach einer Vorhärtung als Vorformling) auf einen zu beschichtenden Gegenstand oder Grundkörper aufgebracht, oder bei größeren Gegenständen oder Grundkörpern überlappt aufgebracht und mit diesem verbunden werden, gegebenenfalls davor, dabei oder danach in die genannten Schwingungen versetzt werden*
Bisher wurden in herkömmlicher Weise Verstärkungsmaterialschiohten mit den Bindemitteln auf einer Folie getränkt, danach mit der Folie zum zu beschichtenden Gegenstand transportiert und dann unter Entfernung der Folie aufgebracht.
Hierbei ist eine hohe Verdichtung der Auftragsschichten und eine hohe Haftung bzw. Schälfestigkeit zwischen Auftragssohioht und Grundkörper nicht gegeben.
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¥erden di© Auftragssohichten jedoch vor/uad/oder bei dex" Besohichtung in. median!ache Schwingungen versetzt, dringen die Bindemittel in di© feinen Poren des Grundköxpers ein und die Haftfestigkeit erhöht sich wesentlich«
Der Vorteil der Erfindung besteht weiterhin darin, daß insbesondere auch schwere Formkörper, oder Fonakörper mit größeren Abmessungen oder größerer Dicke, oder stationäre, also örtlich nicht veränderbare Körper nach dem erfindungsgemäßen Verfahren mit entsprechenden genannten Schichten relativ schnell, ohne Blasen und Lunker hochmechanisiert oder automatisch versehen werden können. Diese Schichten weisen eine einheitliche Dicke und eine hohe Festigkeit, auch innere Schälfestigkeit und einen guten Verbund zum Grundkörper auf, der nicht nur durch Adhäsion, sondern durch ein durch die Schwingungen erzeugtes Oberfläoheneindiffundieren insbesondere der Kunststoffmaterialien in den Grundkörper erzeugt wird.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
Ausgetretene Treppen aus Sandstein oder Beton oder dergleichen werden durch Beschichten mit Epoxidharz oder auch durch Auflaminieren von glasfaserverstärktesa Polyester repariert« Dadurch, daß durch dieses Handlarainieren Blasen ^^nd Lunker in den genannten Schichten und an aen. Kanten entstehen, brechen die Schichten insbesondere an den Kanten schnell aus.
Nach der Erfindung geschieht das Auftragen wie folgt: Nach Reinigung und ggf. Aufrauhen der Oberfläche der Treppe bzw, der Treppenstufen werden auf die Stufen eine Schicht aus Polyesterharz mit etwa 2$> Peroxidpaste vermischt und ggf. 15$ Thixotropiermittel, z, B. Suprasil (zur Verminderung des Ablauf etis des Harzes, falls auch die senkrechten ¥ände der Stufen beschichtet worden müssen), ebenfalls vermischt aufgetragen. Danach wird entweder ein relativ engmaschiges Stahlnetz (z. B. 15 x 15 mn Masehextgröße und ca, 0,5 mm Drahtdurchmesser) aufgelegt odor zuerst eine Glasmatte und dann das Stahlnetze Da~ nach wird mindestens eine Glasmatte, die bereits mit Polyester
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getränkt sein kann, aufgelegt und ggf. weiter© faserverstärkte Kunststoff schichten und je nach Schichtdicke ein weiteres Stahlnetz oder Siebfolien aus Stahl. Als vorletzte Schicht wird entweder eine Glasfaserschioht, ein Stahlnetz oder eine Siebfolie oder die genannten Drähte und als letzte Schicht eine Polyesterharzschicht, die vorzugsweise mit 1 bis 2$ einer Wachslösung gemischt sein sollte (um die schwaoh klebrige Oberflächenschicht zu verhindern), aufgebracht.
Auf diese letzte Schicht kann Trennfolie, vorzugsweise eine mit vielen kleinen Löchern versehene Trennfolie oder eine Siebfolie aufgebracht werden, auf der dann der nachfolgend genannte Elektromagnet mit konstantem Abstand bewegt bzw. abgerollt werden kann. Diese Folie kann nach dem Magnetisieren wieder abgezogen werden.
Im Ansohluß an das Aufbringen der Trennfolie oder der genannten . letzten Schicht wird in unmittelbarer Nahe der Oberfläche mindestens ein Magnetfeld, insbesondere ein in der Polrichtung umschal tbarer Elektromagnet gebracht und eingeschaltet und so betätigt, daß seine Polrichtung ständig wechselt. Dadurch bilden sich zwischen dem Elektromagneten bzw. seinen Polen bzw. seinem Eisenkern und dem magnetisierbarem Stahlnetz magnetische Kraftlinien bzw. ein magnetischer Fluß, so daß das Stahlnetz zum Elektromagneten gezogen wird. ¥ird der Elektromagnet ständig aus und eingeschaltet oder vorzugsweise ständig in der Polrichtung umgeschaltet (Stromrichtungsumkehr), wird das Stahlnetz vom Magneten angezogen, abgestoßen
und/oder ständig angezogen und abgestoßen.
Geschieht das Ein- und Ausschalten, insbesondere die Polumsohaltung mit einer bestimmten Frequenz, z, B. von 50 Hz oder auch im kHz-Bereich, wird das Stahlnetz bzw. die Siebfolie und damit die aufgebrachten Glasfaser/Polyesterlia^z-Sohiohten bzw. das Laminat in mechanische Schwingungen versetzt und die Schichten dadurch imprägniert und verdichtet, also hergestellt. Das Harz dringt dabei auch in die Oberfläche der Treppenstufen ein (Diffusion)
Als Elektromagnet kann ein im Abstand zur Schicht oberfläche
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oder Fomnkörperoberf lache einstellbarer Elektromagnet, oder vorzugsweise mehrere über die Oberfläche gleichmäßig verteilte Elektromagneten und/oder über die Oberfläche bewegbar© Elektromagneten vorwendet v/erden.
Bei der Behandlung mit Magnetfeldern ist es erforderlich, Magnetfelder bzw, Elektromagnete mit regelbarer Feldstärke zu verwenden und die Größe der Feldstärke der Größe bzw. der aktiven Fläche der Zwischenschicht und der auf diese Zwischenschicht aufgebrachten Schichtdicke anzupassen.
Zur Erzeugung des Magnetfeldes oder der Magnetfelder wird also mindestens ein, vorzugsweise es werden mehrere im Abstand zur Formkörper« oder Sohichtoberflache einstellbare(r) und in der magnetischen Feldstärke regelbare(r), insbesondere fahrbare(r) und insbesondere poluKischaltbare(r) (von Plus auf Minus und umgekehrt) Elektromagnet(en) verwendet. Der Elektromagnet kann als Walze oder Rolle ausgebildet sein, oder auch vielpolig. Der Magnet kann auf der Tx^ennf olie abgerollt werden oder über diese oder die letzte Schicht beührungsfrei bewegt oder angeordnet sein.
Sollen z, B. auf ein Mauerwerk oder auf ein Bauwerk aus Beton oder Gips oder dergleichen die genannten Schichten aufgebracht werden, geschieht das auf die zuvor beschriebene ¥eise. Sollen auf andere nichtstationäre Körper, z. B. ein Schwungrad oder dergleichen die genannten Schichten aufgebracht werden und sollen erst Vorformlinge in einer ebenen Form hergestellt werden, werden diese Vorformlinge nach dem Auftragen auf den zu beschichtenden Formkörper mit mindestens einer Zwischenschicht aus den genannten magnetisierbaren und/oder magnetischen Gegenständen versehen, oder die Vorformlinge werden gleich mit den vorgenannten Gegenständen und weiteren faserverstärkten Kunststoffschichten versehen und auf die zu beschichtenden Formkörper aufgebracht und gleichzeitig oder danach werden dio Zwischenschichten und damit auch die faserverstärkten Kunststoffschichten durch die genannten 'Magnetfelder bsw« die Elektromagneten in mechanische Schwingungen versetzt
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und somit imprägniert, verfestigt und hergestellt. Auch diesem Vorgang kann eine Aushär&ungszone, z. B, ein HP-Feld oder dergleichen überlagert oder nachgeschaltet worden.
Werden als Zwischenschichten magnetische Materialien, z. B. Dauermagnetplättchen, -stäbe oder dergleichen eingebracht, kann anstelle des Elektromagneten ein schnell in senkrechter Richtung zur Foraikörperoberf lache bewegter Eisenkörper oder Eisenkern treten, oder eine drehbare Welle aus Kunststoff, in der Stahlkörper oder auch Dauermagneten eingebettet sind.
Werden als Zwischenschicht kurze Stahldrähte (z. B. Stecknadelgröße) oder Hartferritstäbe oder -plättchen verwendet, so sind diese relativ klein und der Größe des Formkörpers und der Auftragsschichtdicke anzupassen. Die Größe beträgt z. B. 5 bis 200 mm Länge und 0,5 bis 5 b™1 Durchmesser. Die als Zwischenschicht verwendeten Loch- oder Siebbleche können 100 χ 100 mm groß sein und aneinander oder überlappt eingebracht werden, sie können auch der Größe der Mantelfläche der Auftragsschicht oder der Formkörperoberfläche entsprechen.
Die Loch- oder Siebgröße kann z. B. von 20 mm aufwärts betragen.
Sollen Formkörper oder Oberflächen von Stahl, z, B. Stahlkessel, oder Körper aus magnetisierbaren oder magnetischen Materialien oder durch Magnetfelder beeinflußbare Körper beschichtet werden, wird die Zwischenschicht bzw. werden die als Zwischenschicht dienenden Gegenstände mit senkrecht zu ihrer und vorzugsxieise zur Formkörper- oder Schicht oberfläche angeordneten Profilkörpern oder Armierungen versehen, z. B. mit Bundstäben aus Stahl oder anderen Metallen, z. B. aus magnetostriktivem Material* An diese Profilkörper oder Armierungen, werden nach Aufbringung der Schichten bzw. der letzten Schicht mechanische oder Ul traschall schwinger gekoppelt und diese zur Herstellung der Formkörper in Tätigkeit gesetzt. Dasüirch wird ebenfalls der Formkörper blasenfrei erzeugt und die Formkörperausgangsmaterialien diffundieren auch hier in die Oberfläche des zu beschichtenden Formkörpers ein. -9-
%.
Soll/a· B. auf ein vorhandenes Dach oder ein© Kuppelkonstruktion z, B, wegen Undichtheit oder dergleichen Auftragsschichten aus den genannten faserverstärkten Werkstoffen aufgebracht werden, so ist das nach dem erfindungsgemäß beschriebenen Verfahren auf einfach© Art möglich»
Soll z, B. eine Schwimmhalle oder eine Kuppel hergestellt werden, so können die genannten Schichten nach dem erfindungegemäßen Verfahren auf eine Tragkonstruktion, z, B» auch eine Traglufthalle, die als Form benutzt "wird, und auf die die entsprechenden Schichten aufgebracht und durch mechanische oder Ultraschallschwinger oder die genannten polumschaltbaren Elektromagneten in Schwingungen versetzt werden.
Auch können die genannten Profilkörper oder Armierungen ζ. B, mehrerer Zwischenschichten oder auch mehrerer Auf t rags schichten, zwischen denen Luft oder ¥abe oder andere Abstandselomente angeordnet sind, miteinander verbunden werden, so daß selbsttragende Körper oder Kuppeln entstehen.
Als Füll- und/oder Zwischenschichten oder Einbettungsmaterialien können auch Baumaterialien in flüssiger, schüttfälliger oder granulierter Form aufgebracht werden, ggf. mit Schnellbinder«
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Claims (3)

  1. .Erfindungsanspruoh·: '
    1. Verfahren zur Herstellung von Gegenständen aus faserverstärkten Werkstoffen, insbesondere aus Schichten oder Auftragsschichten aus faserverstärkten Kunststoffen und anderen Werkstoffen auch unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung und/oder Dichte, bei dem die Werkstoffe in der jeweils erforderlichen Zusammensetzung, Form, Menge und Zeiteinheit den einzelnen Herstellungsstufen bzw. -vorrichtungen zugeführt und dort be- bzw. verarbeitet werden, wobei die dem Härter und/oder Beschleuniger und/oder Aktiva toren bzw. Sensibilisatoren und/oder Thixotropiermittel·!! oder dergleichen gemischten Werkstoffe und/oder die Schichten auf unbewegte oder bewegte bzw. transportierte oder gedrehte Oberflächen von Unterlagen, Kernen oder Herstellungsformen oder in diese gebracht werden und die Formung und/oder Tränkung und Benetzung, insbesondere der Verstäiicungsmaterialien mit den vorzugsweise aus ungesättigten Polyestern oder aus Epoxidharzen bestehenden Bindemittel und ihre blasenfreie Verdiohtung und Ausrichtung durch auf diese periodisch übertragene kinetische Energie vorzugsweise in Form von mechanischen Schwingungen, mit gleichzeitiger oder anschließender Formung und/oder Verfestigung, vorzugsweise durch Energiezufuhr, insbesondere durch geeignete elektromagnetische Wellen, durchgeführt wird und bei dem die mechanischen Schwingungen über eine elastisch defbrmierbare Wandung oder dünne Schicht auf die Werkstoffe übertragen werden,nach Potent 43^213 . gekennzeichnet dadurch, daß als dünne Schicht mindestens eine aus raagnetisierbaren und/oder magnetischen Gegenständen bestehende Zwischenschicht während der Herstellung des Formkörpers, von Vorformlingen oder von Auftragsschichten eingebracht und durch mindestens ein vorzugsweise induktiv erzeugtes Magnetfeld wechselnder Polarität und regelbarer Feldstärke und/oder bei magnetischen Gegenständen durch mindestens einen ßSisen-) kern oder Stab in wechselnder Richtung, vorzugsweise senkrecht zur Oberfläche des zu erzeugenden Forrakörpers und
    I - 11 dergleichen in mechanische Schwingungen versetzt \iird.
  2. 2. Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß zuerst auf und/oder in einen durcla Magnetfelder wenig oder unbeeinflußbaren Körper, beispielsweise die Herstellungform, den Kern oder den Grundkörper, vorzugsweise einen mindestens in den oberen Schichten eisenfreien (Grund-) Körper mindestens eine Kunststoff- und/oder Verstarkungsmaterialsehicht (ggf. ein Haftvermittler), danach mindestens eine aus magnetisierbaren und/oder magnetischen Gegenständen bestehende Zwischenschicht, z. Be ein Netz, eine Siebfolie, kurze Drähte oder dergleichen, insbesondere aus Stahl, anschließend weitere faserverstärkte Kunststoff- und/oder Baumaterialschichten, unct ggf. weitere Zwischenschichten aus den genannten Gegenständen, die gleichzeitig als Armierungen oder Abstandselemente dienen können, auf- und/oder eingebracht werden und. nach dem Auf- und/οdor Einbringen der ersten oder weiterer Zwischenschichten aus den genannten Gegenständen diese Zwischenschicht oder -schichten und damit die Formkörper- bzw,, Auftragsschichten von innen durch mindestens ein in unmittelbarer Näh© des Herstellungsortes gebrachtes oder erzeugtes, vorzugsweise induktives Magnetfeld ständiger Er- und Entregung (Aus- und Einschaltung), vorzugsweise wechselnder Polarität und regelbarer Feldstärke und/oder bei magnetischen Gegenständen durch mindestens einen Eisenkern oder -stab in wechselnder.Richtung (schwingenden Eisenkern), vorzugsweise beides senkrecht zur Oberfläche des zu ersetigendeia. Formkörpers oder der Auftrags schioht, in mechanische Schwingungen versetzt wird bzw. werden«
    3β Verfahren nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die aus magnetisierbaren odor magnetischen Materialien bestehenden Gegenstände der Zwischenschicht, beispielsweise
    Lochplatten, Siebfolien oder dergleichen, vorzugsweise
    senkrecht zu ihrer und der Formkörper- oder Auf t rags sohl entoberfläche und ggf. oder vorzugsweise über die Formkörper- oder Schicht oberfläche herausragende Profilkörper oder Armierungen, z.B. aus Stahl, aufweisen, an die während oder vorzugsweise unmittelbar nach Auf- oder Einbringung der erforderlichen genannten, insbesondere faserverstärkten Kunststoff schicht en mechanische und/oder Ultraschallschwinger, regelbar in ihren Leistungsparametern, gekoppelt und in Tätigkeit gesetzt werden.
    §. Verfahren nach IHinkt 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß zur Erzeugung des Magnetfeldes mindestens ein im Abstand zur Formkörper- oder Schichtoberfläche einstellbarer und in der magnetischen Feldstärke regelbarer und über die Formkörper- oder Schichtoberfläche bewegbarer, insbesondere fahrbarer ttnd polumgclia&tbarer Elektromagnet, der ggf. vielpolig und walzenförmig ausgebildet sein kann, verwendet wird.
  3. 5. Verfahren nach Punkt 1 bis Ί-, gekennzeichnet dadurch, daß zuerst auf die Rückseite einer aus vorzugsweise unmagnetisierbaren oder unmagnetischen Materialien und/oder Gegenständen (z. B. faserverstärkten Kunststoffen) bestehenden Herstellungsform, eines Kernes oder dergleichen Auftragskörper mindestens ein durch Dauermagneten oder vorzugsweise durch Gleichstrom erregtes magnetisches Haltefeld (elektromagnetischer Gleichfluß f vorzugsweise geringer Feldstärke zum Halten der naohgenannten Verstärkungsmaterialien an der Form-, Kern- oder Auftragskörperwandung), das ggf. auch auf der Auftragsseite angeordnet sein kann, angeordnet und eingeschaltet (erregt) wird, daß danach, erforderlichenfalls nach Aufbringung einer Trennschicht auf die Form-, Kernoder Auftragskörperöberflache anstelle der aus magnetisierbaren oder magnetischen Materialien und/oder Gegenständen bestehenden Zwischenschicht oder zusätzlich zu mindestens
    einer solchen Schicht magnetisch beeinflußbare, vorzugsweise stahlarmierte Verstärkungsmaterialien (z. B. Glasfasern,
    -fäden, -matten, -sträng©, -gewebe oder dergleichen, in die dünne Stahlfäden oder Stahldrähte eingebracht oder die von den Glasfaden teilweise oder vollständig umschlossen sind) mit dem genannten Kunststoff bzw. den erforderliehen Kunststofflcomponenten für die Herstellung von Vorformlingen, Auftrags schicht en .oder von Formkörper» auf oder in die Form, den Kern oder den Auftragskörper gebracht werden, daß danach über die letzte KuEei; st off schicht mindestens ein im Abstand zur letzten Schicht bzw. Schichtoberfläche einstellbares und in der magnetischen Feldstärke regelbares, vorzugsweise über die •Schicht- bzw. Formkörperoberfläche bewegbares magnetisches ¥echselfeld (zur Erzeugung von mechanischen Schwingungen im Laminat bzw» im entstehenden Form- oder Auftragskörper; mit gegenüber dem Haltefeld größerer Feldstärke), vorzugsweise bestehend aus einer Anzahl reihenweise und nebeneinander (rasterartig) angeordneten polunischaltbaren Induktionsspulen und/oder Elektromagneten, vorzugsweise elektrisch verbunden und schalt- bzw. erregbar über ein Programmschaltwerk (z, B. eine festverschaltete Programmschaltung) gebracht und durch mindestens eine Speisespannungsquelle derax^t in Tätigkeit gesetzt bzw, erregt und ontregt wird. (ggf. das Haltefeld danach abgeschalte^i'iird, vorzugsweise Gleich- und Wechselfelder sich .überlagern), daß im Laminat reihenweise insbesondere sinusförmige mechanische Bewegungen entstehen, wobei .jedoch dio Induktionsspulen und/oder Elektromagneten jeder zweiten Reihe jeweils vorzugsweise eine halbe ¥ellenlänge (um eine Halbp©riode bzw* «p-phasenverschoben) früher oder später gegenüber den jeweils in der ersten Reihe ebenfalls hintereinander angeordneten Magnetfeldern bzw. Induktionsspt.ilen oder Elektromagneten erregt bzw. entregt werden, und so fort bis zum vollständigen. Benetzen der "Verstärkungsmaterialien iait den Kunststoffen xuid blasen™ und lunkerfreien Herstellen der Laminate bzw* Formkörper oder Auftragssohlohten; ggfe können diesen magnetischen Feldern zur Beschleunigung der Aushärtung· oder •Trocknung- weiter© Felder, z» B, HF-Felder oder dergleichen elektromagnetische Wellen oder ultraviolette Strahlen oder andere Bz*wärmungszorien überlagert oder nachgeschaltet werden.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN109736076A (zh) * 2019-01-14 2019-05-10 桂林电子科技大学 一种用于增强连续纤维树脂基复合板层间性能的插层材料及其制备方法

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN109736076A (zh) * 2019-01-14 2019-05-10 桂林电子科技大学 一种用于增强连续纤维树脂基复合板层间性能的插层材料及其制备方法
CN109736076B (zh) * 2019-01-14 2021-06-22 桂林电子科技大学 一种用于增强连续纤维树脂基复合板层间性能的插层材料及其制备方法

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