DD139811A2 - Verfahren zur herstellung von gegenstaenden aus faserverstaerkten werkstoffen - Google Patents

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DD139811A2 DD18178974A DD18178974A DD139811A2 DD 139811 A2 DD139811 A2 DD 139811A2 DD 18178974 A DD18178974 A DD 18178974A DD 18178974 A DD18178974 A DD 18178974A DD 139811 A2 DD139811 A2 DD 139811A2
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Description

-Λ-
WP B 29 d / 181 789
Verfahren zur Herstellung von Gegenständen aus faserverstärkten Werkstoffen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Gegenständen aus fase !'verstärkten Werkstoffen, insbesondere aus Schichten oder Auftragsschichten aus faserverstärkten Kunststoffen und anderen Werkstoffen auch unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung und/oder Dichte, bei dem die Werkstoffe in der jeweils erforderlichen Zusammensetzung, Form, Menge und Zeiteinheit den einzelnen Herstellungsstufen bzw. -vorrichtungen zugeführt und dort be- bzw. verarbeitet werden, wobei die Mit Härter und/oder Beschleuniger und/oder Aktivatoren bzw. Sensibilisatoi^en und/oder Thixotropiermittel oder dex'gleichen gemischten Werkstoffe und/oder die Schichten auf unbewegte oder bewegte bzw. transportierte oder gedrehte Oberflächen, Kernen oder Herstellungsformen oder in diese gebracht werden und die Formung und/oder Tränkung und Benetzung, insbesondere der Verstärkungsmaterialien mit den vorzugsweise aus ungesättigten Polyestern oder aus Epoxidharzen bestehenden Bindemittel und ihre blasenfx~eie Verdichtung xxaä. Ausrichtung durch auf diese periodisch übertragene kinetische Energie vorzugsxireise in Form von mechanischen Schwingungen, mit' gleichzeitiger· oder anschließender Formung und/oder Verfestigung, vorzugsweise durch Energie zufuhr, insbesondere dux^ch geeignete elektromagnetische Wellen, durchgeführt wird und bei dem die mechani-
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seilen Schwingungen über ein© elastisch deformierbare Wandung oder jdünne Schicht auf die Werkstoffe.übertragen werden, nach Patent Ί3Ψ2Ί3
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Im Patent Ί34 213 sind
ein Verfahren und eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens zur Herstellung von Gegenständen aus faserverstärkten Werkstoffen genau wie zuvor beschrieben.
Bei dem Verfahren werden die mechanischen Schwingungen oder Druck- oder Stoßimpulse vorzugsweise mosaikartig an unterschiedlichen Einleitungsorten gleichzeitig oder wechsel- oder zonenweise in einer elastisch deformierbaren, z. B. aus flexiblen Werkstoffen oder dünnem Blech bestehenden Wandung einer Unterlage, eines Kernes und/oder einer Herstellungsform und/oder einer in der Nähe' der Oberfläche der Unterlage, des Kernes und/oder der Herstellungsform angeordneten entsprechenden dünnen Schicht und/oder in einem einseitig an die Wandung und/oder die dünne Schicht grenzenden und mit mindestens einoin schüttfähigen, pastenförmige!!, flüssigen oder gasförmigen Medium gefüllten Raum oder Hohlraum erzeugt und/oder auf die entsprechende Wandung, die dünne Schicht oder das Medium transmittiert und/oder mittels der Wandung, der dünnen Schicht und/oder des Mediums auf die Werkstoffe übertragen.
Die Einrichtung besteht aus mindestens einer, vorzugsweise aus einer Anzahl einzelner oder gemeinsam steuerbaren Induktionsspulen, die in die genannte Wandung oder dünne Schicht eingebracht oder um die gegebenenfalls doppelwandig ausgebildete Herstellungsform oder in der Nähe dieser und/oder im Kern oder in dessen Nähe angebracht sind und die mit Spannungsquellen, gegebenenfalls zwischongeschalteten Transformatoren und Steuer- und fiegelungsvorrichtungen, beispielsweise einem Programmschal twerk, daß auch die Zviführungs- und/oder Dosier-
und/oder Behandlungs- und/oder Antriebs- und/oder Transportvorrichtungen steuert, verbunden sind und daß das Material der Herstellungsform bzw. seiner Wandung, des Kernes und/oder der dünnen Schicht oder mindestens eine Schicht dieser Form oder des Kernes magnetisches oder magnetisferbares Material ist.
Ziel der Erfindung '
Das Ziel der· Erfindung besteht darin, das Verfahren gemäß Haupterfindungsschutzrecht zu verbessern, zu vereinfachen, universeller anwendbar zu machen und auch Schichten oder Auftragsschichten auf Gegenständen zu erzeugen,
Darlegung des^ Wejs ens_ der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung von Gegenständen avis faserverstärkten Werkstoffen, insbesondere aus Schichten oder Auftragsschichten aus faserverstärkten Kunststoffen und anderen Werkstoffen auch unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung und/oder Dichte zu •schaffen, bei dem die Werkstoffe in der jeweils erforderlichen Zusammensetzung, Form, Menge und Zeiteinheit entweder den einzelnen Herstellungs3tufen bzw, -vorrichtungen oder zu beschichtenden Gegenständen zugeführt und dort be- bzw. verarbeitet werden. Hierbei geschieht die Formung und/oder Tränkung und Benetzung insbesondere der Verstärkungsmaterialien mit den vorzugsweise aus ungesättigten Polyester- oder Epoxidharzen bestehenden Bindemittel und ihre blasenfreie Verdichtung und Ausrichtung durch auf diese periodisch überti^agene kinetische Energie vorzugsweise in Form von mechanischen Schwingungen, mit gleichzeitiger oder anschließender Verformung und/oder Verfestigung, vorzugsweise durch Energiezufuhr, insbesondere durch geeignete elektromagnetische Wellen«
De^weiteren sollen solche Gegenstände oder Auftragsschichten auf Gegenständen bzw. Grundkörpern erzeugt werden, bei dem die Herstellungsforal, der Kern oder der Grundkörper nicht oder nur mit unerhört großem technischen Aufwand in mechanische Schwingungen versetzbar ist, bei dem insbesondere großflächige und/ oder großvolumige und/oder schwere Gegenstände ausbhemisch unterschiedlichen Materialien, z. B. Beton, beschichtet bzw. mit Auftragsschichten aus den genannten Werkstoffen, insbesondere faserverstärkte Kunstharzschichten beschichtet werden sollen und mit dem eine hohe Festigkeit, insbesondere Schälfestigkeit möglichst in einem Arbeitsgang erzeugt wird«
Weiterhin soll ein luftblasonfreier inniger Verbund in den Werkstoffen und/oder Schichten und eine Orientierung der Werkstoffkomponenten im Plast erzielt werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in die Materialien und/oder in oder zwischen die Schichten eine Anzahl elektrischer Leiter, Leitex'schleifen, Yiellenwickltmgon oder Spulen oder ein Teil davon oder dergleichen eingebracht bzw» während der Herstellung eingebracht oder einlaminiert werden, die einerseits an mindestens eine Spannungsquelle oder einen Generator erforderlicher Stromstärke wechselnder Stromrichtung angeschlossen und andererseits durch mindestens ein in die Nähe der Leiter gebrachtes starkes Magnetfeld induziert und dadurch in die genannten Schwingungen versetzt werden.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
Bei Versuchen hat sich herausgestellt, daß es für bestimmt© Anwendungsfälle günstig ist, insbesondere wenn dünnwandige Formkörper aus oder mit faserverstärkten Schichten oder faserverstärkte Schichten hergestellt werden sollen, die genannten Schwingungen im entstehenden Formkörper oder den genannten Schichten selbst zu erzeugen und auszuüben und nicht von
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außen über die Materialien selbst oder über raelar oder weniger dickwandige Formen oder Unterlagen auszuüben.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist für dickwandige Formkörper oder dicke Schichten auch geeignet und günstig, der Aufwand wird jedoch durch die dann erforderliche höhere Anzahl elektrischer Leiter oder größere Leiterdicken oder -durchmesser" erhöht, weil diese Leiter im Formkörper oder in der Schicht verbleiben. .
Werden die Leiter mehrschichtig eingebracht und die einzelnen Leiter durch senkrechte Leiter oder Metallstäbe oder dergleichen elektrisch und/oder mechanisch miteinander verbunden, beispielsweise verknüpft, entsteht ein Traggerüst oder ein Stütz-1-cern und ein dreidimensionaler Verbund, Die Leiter können auch aus Stahldraht oder 'anderen Metallen, insbesondere eisenhaltigen Metallen bestehen.
Zux* Herstellung der Formkörper und/odor Schichten, die für verschiedene Belästungsfälle im Aufbau und in der Struktur unterschiedlich orientiert worden, ist esje rf orderlich, daß sie blasenfrei sind und einen innigen Verbund allex" Materia!komponenten und Schichten aufweisen.
Das kann wie in den im Stand der Technik genannten Vorfahren exrfoigen»
Soll die Benetzung der Vez'stärkungsmaterialien mit den genannten Kunststoffen vollständig sein, sollen außerdem luftblasenfreie Körper oder Schiohten hergestellt werden'und soll der Verbund, insbesondere bei mehrschichtigen oder Verbundkörpern, z. B4, für hohe Festigkeitsforderungen sehr innig sein und sehr schäl- und/oder zerreißfest sein und ein bestimmter Aufbau erfolgen, ist es von Vorteil, diese Aufgabe oder diese Forderungen durch physikalische Beeinflussung des entstehenden Formkörpers oder der Schichten mindestens von innen oder von innen und außen durchzufuhren„
Hierzu werden in die Materialien und/oder Schichten oder zwischen die Schichten, z. B. als mindestens eine Zwischenschicht eine Anzahl elektx-ische Leiter, Leiterschleif en, ¥ellenwick-
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lungen, Spulen oder dergleichen während der Herstellung der Formkörper und/oder Schichten mit auf oder in die Form öder Unterlage 'gebracht, jedoch so, daß die jeweiligen Leiterenden frei liegen.
Auf diese Weise werden die Leiter von den genannten Materialien, beispielsweise den flüssigen ungesättigten Kunststoffen und/ oder den anderen Materialien, z. B. den Verstärlcungsmaterlalien umschlossen und iiMiese eingebettet.
Es können auch metallisierte oder mit Dünndrähten versehene oder enthaltende Verstärkungsmaterialien verwendet werden, die z, 8· am Rand unbeschichtet bleiben und als elektrische Leiter dienen.
Je nach ¥and- oder Schichtdicke und Biegesteifheit des herzustellenden Formkörpers oder der Schichten werden die vorzugsweise gleichmäßig über die gesamte Formkörper- oder Schichtoberfläche verteilten Leiter in ihrer Anzahl und/oder Dicke bzw. ihrem Drahtdurciamesser variiert.
Danach werden diese Leiter aniindestens eine Spannungsquelle oder einen Generator hoher elektrischer Stromstärke und wechselnder Stromrichtung elektrisch angeschlossen. Dadurch wird in den Leitern ein Magnetfeld erzeugt. Nun wird über die erzeugte Formkörper- oder Schichtoberfläche oder unter die Form, also in unmittelbarer Nähe der Leiter mindestens ein (vorzugsweise eine Anzahl) Magnetfeld hoher Feldstärke gebracht. Dieses Magnetfeld bestehi^ius mindestens einer Induktionsspule oder mindestens einem Elektromagneten, die durch eine Gleich- oder WechselSpannungsquelle, je nach Aufbau, gespeist bzw. erregt bzw. entregt werden usw, ¥erden nun die Leiter mit dem genannten Strom gespeist und die Magneten erregt, bewegen sich bei entsprechender Anordnung der Magnete die Leiter in senkrechter Richtung zur Formkörper- oder Schichtoberfläche bzw. üben eine sinusförmige Wellenbewegung aus, falls die an verschiedenen Stellen angeordneten Elektromagneten zu verschiedenen Zeiten erregt werden. Auf die genannte Oberfläche bezogen sieht das etwa so aus wie ein Schachbrett oder ein Mosaik, bei dem die schwarzen Felder
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Buckel oder konvexe Oberflächen aufweisen. Dadurch geraten die Materialien und/oder Schichten in die genannten mechanisehen und/oder Ultraschallschwingungen, wodurch die genannte Benetzung, die luftblasenfreie Herstellung und ein inniger Verbund innerhalb der Materialien, Schichten und Körper erzeugt wird.
In weiterer Ausgestaltung wird in den Materialien und/oder zwischen den Schichten mindestens ein magnetisches Feld von zwei elektrischen Strömen vorzugsweise gleicher Richtung erzeugt. Dies geschieht durch die genannten stromdurchflossenen Leiter und die genannten Magnetfelder. Die Leiter werden hierbei insbesondex*e durch kurze starke elektrische Impulse, auch untez*s chi e dl icher Strömstärke oder Spannung, vorzugsweise eines Weehselstromgenerators erregte
Für bestimmte Anwendungen kann es von Vorteil sein, wenn dauermagnetische Felder· die durch Induktion erzeugten Felder unterstützen bzw» wenn wechselweise Dauermagneten und Induktionsmagneten, z, B. mosaikartig angeordnet sind und sich ihre Felder überlagern.
Die Datiermagneten können auch als Haltemagneten zum Halten bzw. Sichern von Materialien, insbesondere Verstärkungsmaterialien gegen abrutschen dienen, wenn an schrägen oder geraden Wänden aufgetragen bzw.· gearbeitet wird und magnetisch beeinflußbare Materialion verwandt werden. Auch kann das Magnetfeld periodisch, vorzugsweise synchron zum elektrischen Feld oder mit Pausen daζwisehen oder das eine Feld um eine halbe Wellenlänge verschoben erregt bzw. entregt werden, d. h. wenn beide Felder entsprechend wirken.
Von Vorteil kann es sein, insbesondere bei der Erzeugung von Ultraschalischwingungen, wenn die elektrischen Leiter Bestandteil oder ein Teil oder Wicklungen von Wandlern elektrischer Impulse in mechanische Impulse bzw. in Ultraschallimpulse sind, wobei nach Fertigstellung der Formkörper oder Schichten die , Leiter oder SpezialWicklungen dieser Wandler oder ein Teil der Wicklungen durch neue ersetzt werden müssen. -8~
Zur Erhöhung dor Wirkung der Magnetfelder und zur gleichmäßigen Beeinflussung der Formkörper oder Schichten durch diese Polder werden diese bzw, die Induktionsspulen oder die Magnete der Oberflächengestalt der Formkörper oder Schichten angepaßt.
Die erfindungsgemäße Einrichtung arbeitet nach dem elektrodynamischen Prinzip und besteht aus einer Anzahl elektrischer Leiter, Leiterschleifen, ¥ellenwicklungen oder dergleichen. Diese Leiter werden als einheitliche Gebilde zwischen die Materialien oder in oder zwischen die Schichten gebracht und erzeugen die genannten Schwingungen und üben diese in den Materialien und Schichten aus. Diese Leiter sind an mindestens einer Spannungsquelle oder einem Generator hoher oder erforderlich hoher elektrischer Stromstärke wechselnder Stromrichtung (¥echselspannungsgenerator) elektrisch angeschlossen, ggf. über elektrische Kraftspeicher, z. B. Kondensatoren (zur Erhöhung der Leistung und Erzeugung kurzer steiler Impulse).
In der Nähe der genannten Leiter wird mindestens ein räumlich stationäres oder ortsveränderliches Magnetfeld, vorzugsweise bestehend aus mehreren polrichtungsumkehr- oder -umschaltbaren Induktionsspulen oder Elektromagneten oder Magnetwalzen, die ebenfalls durch eine Spannungsquelle oder einen Generator gespeist werden, beispielsweise durch den gleichen Generator. Diese Spulen stehen mit den genannten elektrischen Leitern über die erzeugten Magnetfelder in Wirkverbindung, wobei ihre beidseitige Erregung bzw. Entregung oder ihr Stromrichtungswechsel zueinander synchronisiert sein sollte.
Da die elektrischen Leiter in den hergestellten Formkörpern oder Schichten verbleiben, können diese nach Anschluß an eine Spannungsquelle beispielsweise als Heizkörper oder Flächenheizkörper, je nach Verwendung, z„ B. in Behausungen oder als Fußboden in einer Fleischerei oder auch zu Absoliirmzwecken für bestimmte elektromagnetische Wellen oder dergleichen verwandt werden. -9-

Claims (12)

- g - 181 789 IiP B 29 cL / 181 789 Erfindungsansprueli: · Verfahren zur Herstellung von Gegenständen aus faserverstärkten t/erlcstoffen, insbesondere aus Schichten oder Auftrags schicht en aus faserverstärkten iiunst stoffen und anderen Werkstoffen auch unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung und/oder Dichte, bei dem die ¥erkstoffe in der jeweils erforderlichen Zusammensetzung, Form, Menge und Zeiteinheit den einzelnen Herstollungsstufen bzw.-vorrichtungen zugeführt und dort be- bzw. verarbeitet werden, wobei die tn'it Härter und/oder Beschleuniger und/oder Aktivatoren bzw. Sensibilisatoren und/odor Ttdbcotz^opiermittelii oder dergleichen gemischten Werkstoff© und/oder die Schichten auf unbewegte oder bewegte bzw. transportierte oder gedrehte Oberflüchen von Unterlagen, Kernen oder Herstellungsf o-rraen oder in diese gebracht werden und die Formung und/oder Tränkung und Benetzung, insbesondere der Vcrstärkungsmaterialien mit den vorzugsweise aus ungesättigten Polyestern oder aus Epoxidharzen bestehenden Bindemittel und ihre blasenfreie Verdichtung und Ausrichtung durch axrf diese periodisch übertragene kinetische Energie vorzugsweise in Form von mechanischen Schwingungen, mit gleichzeitiger oder anschließender Formung und/oder Vorfestigung, vorzugsweise durch Energiezufuhr, insbesondere durch geeignete elektromagnetische Wellen, durchgeführt wird und bei dem die mechanischen Schwingungen durch elastisch doformierbare dünne Schichten auf die Werkstoffe übertragen werden, insbesondere zur Erzeugung von mechanischen und/ oder UltraschallschvTingungen und eines luftblasenfreien innigen Verbundes in den Werkstoffen, in und/oder zwischen den Schichten und zur Orientierung der Werkst off komponenten im Plast nach Toteηΐ Ί3Η 213, gekennz ei clone t dadurch, daß in die Materialien und/oder in oder zwischen die Schichten eine Anzahl elektrischer Leiter, Leiterschleifen, Tiellenwicklungeii oder Spulen oder ein Teil davon oder dergleichen 9h M 181 789 eingebracht bzw» während der Herstellung eingebracht oder ©inlaminiert werden, die einerseits an mindestens eine Spannungsquolle oder einen Generator erforderlicher Stromstärke wechselnder Stromrichtung angeschlossen und andererseits durch mindestens ein in die Nähe der Leiter gebrachtes starkes Magnetfeld induziert und dadurch in die genannten Schwingungen versetzt werden.
1, äußere Wirkungen und/oder Kräfte' wie
a) bewegen der Form, z» B. schütteln, drehen und/oder schleudern, auch mehrachsig und/oder
b) bewegen der Formoberfläche, beispielsweise durch mechanische und/oder Ul traschall schwingungen, z, B. ei"« zeugt durch mehrere mechanische Impulsgeber oder Wandler elektrischer, elektromagnetischer, elektroakustischer, hydraulischer, olektrohydraulischer oder sonstiger Impulse, vorzttgsweise in mechanische Impulse und/oder
c) bewegen der Materialien und/oder Sohichten von der insbesondere fx'eiliegenden Oberfläche-her, z. B« durch die unter a) genannten Schwingungen und zwar
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el) durch unmittelbare Berührung der Materialien und/ oder Schichten mit Schwingungen erzeugenden Elementen, z. B. Stoßerzeugern, Plattenschwingern, Schwingwaisen oder dergleichen und/oder
c2) durch aufstrahlen fester, flüssiger oder gasförmiger Medien, beispielsweise feinkörnigen. Medien wie z» B. Stahllcugeln, ¥asser oder Luft unter hohem Druck bzw. Strahl- oder Fließ geschwindigkeit und/oder
c3) durch berührungslose Schwingungserteilung auf die Materialien und/oder Schichten, z. B. durch Anwendung des elektrodynamischen Prinzips, z. B, durch Einbringung von stromdurchflossenen Leitern und/oder magnetischen oder magnetisierbaren Gegenständen (z. B. Eisen oder Magnetit als Pulver oder feinkörnig oder auch Eisenwhiskers bzw. Wadellcristalle, auch eisenbeschichtete Stapelfasern oder derglei-. chen Verstärkungsmaterialien, z, B« nadeiförmiges ^-PepO^) in die Materialien, in und/oder zwischen die Schichten unter Einwirkung mindestens eines äußeren Magnetfeldes und/oder
d) durch äußere Zufuhr von ¥ärme, Kälte und/oder Druck, z. B. durch Tfärme strahlung, Kältemittel oder mittels einer Presse odex· dergleichen und/oder
e) duroh insbesondere kurzwellige elektromagnetische Bestrahlting, HF, Röntgen- oder<£-, ß- oder ^"«Strahlen, insbesondere zur Polymerisation oder Propfpolymerisation (z» B, foto- oder strahlenchemisch) und/oder deren Beeinflussung und/oder
f) durch Bedampfung, z. B. mit Gasen oder Dämpfen zur Erzeugung und Beeinflussung chemischer Reaktionen, z. B„ mittels Sauex'stoff oder Ozon, durch Bestrahlung, z. B. durch 1^-. Strahl en aktiviertes Gas oder CO2 oder dergleichen und/oder
2» Verfahren zur Herstellung von Gegenständen und/oder Auftragsschichten nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß in den Materialien und/oder in oder zwischen den Schichten mindestens ein magnetisches Feld von zwei parallelen elektrischen Strömen (insbesondere erzeugt durch die stronidurohflossenen Leiter und die Magnetfeider, z, B. gegenwirkende Magnetfelder), vorzugsweise gleicher Richtung erzeugt und insbesondere die Leiter durch kurze/elektrische Impulse, vorzugsweise eines Tiechselstromgenerators erregt werden»
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3» Verfahren nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die elektrischen Leiter gleichmäßig über die gesamte Schicht- oder Formkörperoberfläche oder ein Teil davon verteilt eingebracht werden.
h. Verfahren nach Punkt 1 bis 3> gekennzeichnet dadurch, daß dauermagnetisehe und/oder durch Induktion erzeugte Magnetfelder, insbesondere überlagert oder auch ggf» versetzt nachgeordnet, zur Anwendung kommen»
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' . —5—
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Ζ* innere Einwirkungen und/oder Kräfte wie
a) bewegen und/oder ausrichten der oder mindestens einiger Fornikörpennatei*iälien und/oder Schichten durch Erzeugung mechanischer oder Ultrascha 11 schwingungen innerhalb der Materialien und/oder Schichten, z. B» durch Anwendung des elektrodynamischen Prinzips und/oder
b) durch innere Erwärmung, z. B. durch Zugabe von exothermen Materialien und/oder
c) durch innere Druckerzeugung zum Zwecke der Ausdehnung und Veränderung des Aufbaus und/oder Gefüges, z.B. durch Treibmittel oder exotherme Materialien oder aufschäumen in
und/
offenen oder geschlossenen Formen und/oder
d) durch chemische Reaktion erzeugte oder beeinflußte und den Materialien und/oder Schichten zugefügte feste, flüssige oder gasförmige Medien, zt B. Metalloxide, bekannte Katalysatoren oder durchdie genannte Beclanipfung !fahrend der Mischung der Materialien und/oder Einbringung der Schichten und/oder durch die genannte Bestrahlung,
wobei je nach Erfordernis von Festigkeit, Aufbaxi, Gefüge , .oder dergleichen mindestens zwei Beeinflussvuigen gleichzeitig und im Falle weiterer, die anderen vor und/oder nach den genannten und nacheinander oder parallel zueinander durchgeführt werden,
5. Verfahren nach Punkt 1 bis h, gekennzeichnet dadurch, daß die Magnetf eider periodisch, vorzugsweise synchron zu den elektrischen Feldern erregt bzw. entregt werden.
6. Verfahren nach Punkt 1 bis 5» gekennzeichnet dadurch, daß die elektrischen Leiter Bestandteil oder ein Teil oder die ¥ioklung oder ein Teil davon von Wandlern elektrischer in mechanische Impulse sind»
7. Vorfahren nach Punkt 1 bis 6, gekennzeichnet dadurch., daß die Magnetfeider und/oder die elektrischen Leiter der Oberflächengestalt der Formkörper angepaßt werden,
8* "Verfahren zur Herstellung von Gegenständen aus Materialien unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung und/oder Dichte und/oder Schichten aus faserverstärkten Werkstoffen, insbesondere glasfaserverstärkten Polyestern oder Epoxidharzen, auch von Auftragssohichten, insbesondere zum Zwecke der blasenfroien Verdichtung ttnd/oder physikalischen und/oder chemischen Beeinflussung der Forrakörperraaterialien und/oder Schichten und/oder des Aufbaues und/oder Gefüges dieser, vorzugsweise zur Beeinflussung der Herstellungszeit, insbesondere der Topf- und/oder der Polymerisationszoit, ggf« nach mindestens einem der vorgenannten Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß die Formkßrperaxtsgangsraatorialien und/oder Schichten während oder nach dem Auf- odor Einbringen auf eine offene oder in eine verschließbare oder mit vielen kleinen Öffnungen versehene geschlossene Form gleichzeitig mehrfach physikalisch und/oder chemisch durch äußere und/ oder innere Einwirkungen und/oder Kz"äf te beeinflußt werden, insbesondere durch
9· Verfahren nach Punkt 1 bis 8, gekennzelehnet dadurch, daß die genannten elektrischen Leiter und/oder die genannten magnetischen oder magnetisierbaren Materialien oder Gegenstände, in mehreren Ebenen oder Sohichten in die Formkörpermaterialien und/oder in oder zwischen die Schichten eingebracht werden, ggf. die Leiter vorzugsweise senkrechte Vex"bindungen zueinander aufweisen und als Traggerüst oder Stützkern dienen, ggf. aus Stahldraht oder vorgespanntem oder in gespanntem Zustand eingebrachten Drähten oder Profilen bestellen. -6-
10. Verwendung der erfindungsgemäßen Gegenständen oder Schichten als Heizkörper, insbesondere Fläehenheizlcörper nacla Anschluß der elektrischen Leiter an mindestens eine geeignete Spannungsquelle, oder auch zu Abschirmzwecken oder dergleichen. .
11. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Punkt 1 bis 10, gekennzeichnet dux"ch ein nach dem elektrodynamischen Prinzip arbeitendes, aus einer Anzahl elektrischer Leiter, Leiterschleifen, ¥ellenwioklungen, Spulen oder dergleichen bestehendes und in und/oder zwischen die Materialien und/oder Schichten während der Herstellung bzw, während der Material- oder Schicht enzufuhr gebrachtes, mechanische .und/oder Ultraschallschwingungen erzeugendes und/oder* ausübendes Gebilde, das einerseits an mindestens einer Spannungsquelle oder einem' Generator erforderlich hoher elektrischer Stromstärke wechselnder Stromrichtung elektrisch angeschlossen ist und andererseits mit min~
der*
destens einem in der Nähevgenannten Loiter angeordneten starken, räumlich stationären oder örtlich bewegbaren Magnetfeld, vorzugsweise bestehend aus mehreren polrichtungsumlcehr- oder -umschaltbaren Elektromagneten, insbesondere synchronisiert zur wechselnden Stroriiriehtung oder gespeist von der Spannungsquelle oder dem genannten Generator in ¥irlcverbindung steht und die genannten Schwingungen im entstehenden Formkörper oder den Schichten ausübt.
12. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Punkt 1 bis 11, gekennzeiclonet dadurch, daß bei kontinuierlichem oder diskontinuierlichen Verfahren mindestens ein Teil, vorzugsweise die gesamte Formkörper- oder Schichtoberflache aus abstandslos oder in Abständen neben- und/oder hintereinander angeordneten elektrischen Leitern und die~ son vorzugsweise senkrecht gegenübe inliegenden Elektromagneten besteht, die somit einen gemeinsamen oder viele einzelne elektrodynamische Schwingungserzeuger bilden.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2618340A1 (de) * 2012-01-20 2013-07-24 Alstom Technology Ltd Verfahren zur Imprägnierung eines auf einen Leiter aufgetragenen Isolationsmaterials mit einem Harz

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP2618340A1 (de) * 2012-01-20 2013-07-24 Alstom Technology Ltd Verfahren zur Imprägnierung eines auf einen Leiter aufgetragenen Isolationsmaterials mit einem Harz

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