DD140121A2 - Verfahren und einrichtung zur herstellung von gegenstaenden aus faserverstaerkten werkstoffen - Google Patents

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DD140121A2 DD19112976A DD19112976A DD140121A2 DD 140121 A2 DD140121 A2 DD 140121A2 DD 19112976 A DD19112976 A DD 19112976A DD 19112976 A DD19112976 A DD 19112976A DD 140121 A2 DD140121 A2 DD 140121A2
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Description

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Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zur Herstellung von Gegenständen aus faserverstärkten Werkstoffen, insbesondere aus Schichten oder Auftragsschichten aus faserverstärkten Kunststoffen und anderen Werkstoffen auch unterschiedlicher chemischer Zusaramensetzung und/oder Dichte, bei dem die Werkstoffe in der jeweils erforderlichen Zusammensetzung, Form, Menge und Zeiteinheit den einzelnen Herstellungsstufen bzw. -vorrichtungen zugeführt und dort be- bzw. verarbeitet werden, wobei die mit Härter und/oder Beschleuniger und/oder Aktivatoren bzw. Sensibilisatoren und/oder Thixotropiermittel oder dergleichen gemischten Werkstoffe und/oder die Schichten auf unbewegte oder bewegte bzw. transportierte oder gedrehte Oberflächen, Kernen oder Herstellungsformen oder in diese gebracht werden und die Formung und/oder Tränkung und Benetzung, insbesondere der Verstärkungsmaterialien mit den vorzugsweise aus ungesättigten Polyestern oder aus Epoxidharzen bestehenden Bindemittel und ihre blasenfreie Verdichtung und Ausrichtung durch auf diese periodisch übertragene kinetische Energie vorzugsweise in Form von mechanischen Schwingungen, mit gleichzeitiger oder anschließender Formung und/oder Verfestigung, vorzugsweise durch Energiezufuhr, insbesondere durch geeignete elektromagnetische Wellen, durchgeführt wird und bei dem die mechanischen Schwingungen über eine elastisch deformierbare Wandung oder dünne Schicht auf die Werkstoffe übertragen werden, nach Patent 134 213.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Im Patent 134 213 sind ein Verfahren und eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens zur Herstellung von Gegenständen aus faserverstärkten Werkstoffen genau wie zuvor beschrieben. Bei dem Verfahren werden die. mechanischen Schwingungen oder Druck- oder Stoßimpulse vorzugsweise mosaikartig.an unterschiedlichen Einleitungsorten gleichzeitig oder wechsel- oder zonenweise in einer elastisch deformierbaren, z.B. aus flexiblen Werkstoffen oder dünnem Blech bestehenden Wandung einer Unterlage, eines Kernes und/oder·einer Herstellungsform und/oder einer in der Nähe der Oberfläche der Unterlage, des
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Kernes und/oder der Herstellungsform angeordneten entsprechenden dünnen Schicht und/oder in einem einseitig an die Wandung und/oder die dünne Schicht grenzenden und mit mindestens einem schüttfähigen, pastenförmigen, flüssigen oder gasförmigen Medium gefüllten Raum oder Hohlraum erzeugt und/oder auf die entsprechende Wandung, die dünne Schicht oder das Medium transmittiert und/oder mittels der Wandung, der dünnen Schicht und/oder des Mediums auf die Werkstoffe übertragen. Die Einrichtung besteht aus mindestens einer, vorzugsweise aus einer Anzahl einzeln oder gemeinsam steuberbaren Induktionsspulen, die in die genannte Wandung oder dünne Schicht eingebracht oder um die gegebenenfalls doppelwandig ausgebildete Herstellungsform oder in der Nähe dieser und/oder im Kern oder in dessen Nähe angebracht sind und die mit Spannungsquellen, gegebenenfalls zwischengeschalteten Transformatoren und Steuer- und Regelungsvorr'ichtungen, beispielsweise einem Programmschaltwerk, daß auch die Zuführungs- und/oder Dosier- und/oder Behandlungs- und/oder Antriebs- und/oder Transportvorrichtungen steuert, verbunden sind und daß das Material der Herstellungsform bzw. seiner Wandung, des Kernes und/oder der dünnen Schicht oder mindestens eine Schicht dieser Form oder des Kernes magnetisches oder magnetisierbares Material ist.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, das Verfahren und die Einrichtung gemäß Haupterfindungsschutzrecht zu verbessern, zu vereinfachen, universeller anwendbar zu machen und auch Schichten oder Auftragsschichten auf Gegenständen zu erzeugen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens zur
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Herstellung und Beschiclitung von Formkörpern, insbes. Hohlkörpern großvolumiger Gestalt, insbes0 aus faserverstärkten Duro- imd/oder Thermoplasten und/oder Elasten au schaffen, das bzw„ die es gestattet, insbes. bei der Herstellung großvoluniiger Formkörper oder Hohlkörper den für die Benetzung und/oder Verdichtung und Formung erforderlichen Energiebedarf wesentlich zu senken, den Flächendruck auf die Oberfläche der Werkstoffe und/oder Materialien'und/οder Schichten bei entsprechender stabiler Gestaltung der IIerstellungsform oder des Kernes wesentlich zu erhöhen und dabei durch Anwendung mechanischer und/oder elektrischer Schwingungen oder Wellen die Formungsenergie herabzusetzen, die Dichte der Schichten oder des zu erzeugenden Formkörpers zu erhöhen und die Herstellungszeit wesentlich herabzusetzen, bei gleichzeitiger belastungsfallabhängiger Steuerung der Festigkeitseigenschaften des zu erzeugenden Formkörpers oder der Schicht, d„ h. insbesondere Formkörper mit optimaler Konstruktion zu erzeugen, die,wenn sie versagen, überall gleichzeitig versagen.
Diese Aufgs.be wird bei de:- Verfalircii erfindungogerd-ß dadurch gelöst, daß drucklos eine offene, vorzugsweise verschließbare, ein- oder jneliteilig ausgebildete, erwärmbarc oder bereits erwärinte Herstellungsform oder ein Kern und/oder ein zu beschichtender Formkörper mit kalten oder erwärmten riesel-.oder schüttfähigen, s, B. pulvea— und/oder häcksel- und/oder schnitzel- und/oder flocken- und/oder nadel- und/oder granulat- und/oder teigförmigen und/oder flüssigen, ggf. vorgehärteten Dud- und/oder geeigneten Thermoplasten und/oder solchen Schmelzklebstoffen und/oder Elastomeren, letztere z. B. im noch unvernetzten Zustand als Monomer (z. B0 durch direkte Polymerisation von Kaprolaktam zum Polyamid oder durch Vulkanisation von Naturkautschuk oder Buna (llohgummi) zu elastischen Vulkanisaten oder dergl» in situ)'vorstar-· kungsmateriallos·, vorzugsweise jedoch gemischt mit insbes, gewellten Verstarkungsmaterialkurzfasern und/oder Whiskers und/oder bereits mit den Verstärkungsmaterialien verbundenen verbackenen genannten Plasten und/oder Elastomeren
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dosiert gefüllt und/oder daß ein Teil oder die getarnte innere und/oder äußere erwärmbs.ro oder erwärmte überfläche der. genannten Herstellungsforni oder des Kernes oder i'.u be-' schichtenden Forrckörpers mit den genannten riesel- oder schüttfähigen oder teigförmigen -verStärkungsmateriallosen oder verstärkten genannten Werkstoffen und/oder Schieilten und/oder Platten und/oder Vorformlingen und/oder Halbzeugen aus den genannten Duro- und/oder Thermoplasten und/oder Elasto-.Eieren und/oder den Polymeren und/oder ITielitpolyriereii und/oder weiteren Werkstoffen,.z„ B„ aus Metall in der den: jeweiligen Anwendungszweck oder Belastungsfall erforderlichen Reihenfolge gleichmäßig oder belastungsfallabhängig in unterschiedlicher Dicke beschichtet und anschließend mit mindestens einem als Kern und/oder Gegenform dienenden und mit mindestens einem unkompressiblen schüttfähigen festen und/ oder flüssigen, ggf„ magnetisch beeinflußbaren oder magnetischen insbes. ferromagnetische"/!, mehrfach unverbrauchbar benutztbaren Medium -- vorzugsweise höherer Wichte als die genannten riesel- bzw« schüttfähigen oder flüssigen Werkstoffe -- für de jeweilige Herstellung zu füllenden hochfesten, aus flexiblem temperatur- und gegenüber den genannten Werkstoffen chemisch stabilem.bzw0 rosistontom, vorzugsweise im Volumen vergrößerbarem, in Form und Grüße dem herzustellenden oder zu beschichtenden Formkörper oder dem entsprechenden Hohlraum anpaßbarem offenen oder verschließbaren Preßbehälter bedeckt und belastet wird., wonach die Herstellungsform und/oder der Kern und/oder der zu beschichtende Formkörper oder Behälter teilweise oder vollständig mit einem Deckel oder einer, ggfe den Preßbehälter formenden Gegenform, ggfo bis auf Entlüftungsöffnungen verschlossen und der Preßbehälter mit dem genannten, ggf» bereits erwärmten Medium gefüllt und das Medium und der Preßbehälter unter konstanten, jedoch in der Größe Steuer- oder regelbaren Preßanfangsdruck gesetzt bzw. vorgespannt wird und davor, dabei und/oder danach die Herstellungsform USWo und/oder Ihre oder seine Oberfläche, das Medium und/oder der Preßbehälter in mechanisch und/oder hydraulisch- und/oder elektrohydraulisch 'und/oder magnetisch'
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o erzeugte und in !Frequenz, Amplitude und ?i"irkzext Steuer- oder regelbare, ggf. z. B. von hinten nach oben mit Hilfe einer Vibrations- oder Wanderfeldforderstrecke, durch auf das Medium von außen ausgeübte und/oder im Medium erzeugte, auf die Werkstofe und/oder Sch±hten nacheinander bis zur abgeschlosoenen Benetzung, Verdichtung und Forming ausgeübte Teildrücke in Form von Druck-, insbes. Fiüssigkeitsdruckinpulsen oder Stoßwellen und/οder Ultraschallschwingungen (insbes. Leistungsschau) und/oder durch direkt oder über eine Zwischemdiicht oder Kammer an das Medium gekoppelte Schwingungs- oder Ultraschallübertrager bei gleichzeitiger oder weiterer Erwärmung von Form-, Kern- oder dergl.
*-Oberfläche und/oder Preßbehälterwandung und/oder des Mediums insbeso unter gleichzeitiger Druckerhöhung bis zum •Preß- bzw, Verformungsenddruck die plastifizier- oder erweichbaren Werkstoffe oder Gegenstände plastifiziert oder erweicht und/oder die flüssigen Werkstoffe erwärmt und dabei-die gebildeten Schichten zu Formkörper!!, Hohlkörpern oder Behältern oder ::u 3gSchichtungen geformt, entlüftet und verdichtet und teilweise oder vollständig polymerisiert mid verfestigt bzw« gehärtet werden, anschließend das Medium, ggf. durch kaltes Medium ausgetauscht und danach aus dem Preßbchültcr transportiert bzw. gepumpt und der Preßbehälter aus oder von der ggf. abgekühlten Form, dem Kern oder dem beschichteten Formkörper oder Behälter nach entsprechender Öffnung der Form usv/β entnommen wird,
In weiterer Ausgestaltung des Verfahrens erfolgt die belastungsfallabhängige Steuerung der Festigkeitseigenschaften-erfindungsgemäß dadurch, daß· der auf.das Medium, insbes. die Flüssigkeit ausgeübte Druck zuerst bis zum Preßanfangsdruck erhöht wird und dana,ch unter weiterer kontinuierlicher oder dichte- und/oder schichtdicken- oder belastungsfallabhängiger' Druckerhöhung auf den unter Berstdruck der Herstellungsforra liegenden, der Endschichtdicke der Materialien bzw. Werkstoffe· und/oder Gegenstände entsprechenden Preßenddruck gebracht wird und davor und/oder dabei gleichzeitig durch diesen und/ oder mindestens einen anderen Schwingungsübertrager auf das Medium, insbes. auf ie Flüssigkeit die genannten Druckimpulse oder Stoßwellen Lind/oder UItraschallimpulse derart ausgeübt
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und in ihrem Druckvcrlauf "b-zw„ in ihrer Wirkung gesteuert werden, daß die Impulse'bzw„ Größe dor . Impulse vom Anfanrs-(Resonanzfrequenz) in Richtung zum Enddruck verringert und die Impulsfrequenz ggf. amplitudenabhängig vorsugsvreise ebenfalls verringert, ggfβ erhöht wird, wonach der Druck und/oder die Inipulswirkung entweder eine definierte Zeit aufrecht erhalten und/oder kontinuierlich oder abrupt bis auf Normaldruck reduziert wird» .
Diese Aufgabe wird bei der Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens, die aus einer ein- oder mehrteilig ausgebildeten verschließbaren Herstellungsform, einem Kern und/ oder einem zu beschichtenden Formkörper, auf deren bzw. auf dessen innere und/oder äußere Oberfläche die Werkstoffe und/ oder Gegenstände bring- und/oder verteilbar sind, erfindungsgemäß dadurch gelöst", daß die ggf. bis auf Entlüftungsöffnungen und/oder Saugventile 13 verschlossene, insbes» mit Steuer- und/oder Regelventilen 34 und Manometern 35 ausgerüstete Herstellungsform 1 oder der Kern und/oder der zu beschichtende Formkörper, die bzw» der die 7iorksto\?f ο κ_ρ_<λ/ oder Gegenstände V3; 4V bereits, vorzugsweise auf der Oberfläche verteilt, enthält, einen Hohlraum aufweint, in Λ ^m ein flexibler offener, mit einem unkompre;;· siblon scliüttfähigen festen und/oder flüssigen Medium G -- vorzugsweise höherer Wichte Is die oder mindestens eine Komponente der Werkstoffe 3; 4 — füllbarer Preßbehälter 5 angeordnet ist, der einerseits mit dem genannten Medium 6 gefüllt und vorzugsweise über zwischengeschaltete Ventile 7 und mindestens eine Hochdruck- bzwβ Hydraulik- und/oder stoßweise arbeitende, vorzugsweise in ihren Parametern steuer- odr regelbare und umsteuerbare Druck- und/oder Saugpumpe 9 kommunizierend mit mindestens einem Mediumvorratsbehälter 11 anschließbar bzw. mit diesem verbunden ist und/oder der andererseits mit min-, destens einem mechanische Schwingungen, vorzugsweise Stoßwellen und/oder Druckimpulse und/oder Ultraschallschwingungen erzeugenden und/oder aussendenden und auf seine Wandung tind/ oder vorzugsweise sein Medium 6 direkt oder über mindestens eine zwischengeschaltetc Mediumkammer oder Membran übertragenden, vorzugsweise an und/oder in.der Wandung der Her-
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stellungsform 1, dem Kern und/ ο el er el on su beschichtenden Körper und/oder an odor in der kommunizierend en 'Druck- raid/ oder Saugleitung 8;'10 und/oder im Preßt) ehält er 5 selbst angeordneten, ggf „ aus mindostons einem Elektrodenpaar bestehenden und elektrohydraulisch^ Impulse erzeugenden und übertragenden Gebor 14 in tfirkkcntakt odor in Wirkvorbindung steht, wobei der G-eber 14 mit inindostens einen Schwingungserzeuger 26 mit Stcßstrori- b:;-'.:. Impulsgenerator 17,3. H0 bestehend aus Umformers Gleichrichter, Sntlador, Schaltor, Energiespeicher bzw. Kondensator, ggf. Transformator, und einem Hetz bzw, einer Speisespannungsquelle 18,oder ζ. B0 bestehend aus einem Schalter 20 jz. B, in Form einer Halbleiterdiode, einem Programmkommutator bzw„ einem Programmschal twerk 21, einem Energiespeicher bzw«. Kondensator 22, einem Speiseteil 23, einem Schalter 24 und· einem Hetz bzw» einer Speisespannungsuelle 25, in direktem Kontakt und/oder in Wirkverbindung steht.
In weiterer Ausgestaltung ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß der mechanische Schwingungen übsrtragende Geber 14 vorzugsweise im oberen Teil und die Sinfüllöffnurg des offenen Preßbehältors 5 im vorzugsweise- "r-mittolb.-.-.r darunter liegenden unteren Teil einsr vorzugsweise der Preßbehält ere infüllöffnung 38 und dam Geber 14 in Grüße und/oder !Form mit Durchgangsöffnungen 39 für das Medium 6 angepaßten, in der, vorzugsweise im oberen Teil der Herstellungsforin 1, des Kernes oder des zu beschichtenden Fornikörpers, insb.es» in der entsprechenden Wandung oder im Deckel 12 befindlichen Aussparung 40 angeordnet sind, die Preßbehälteröffnung 38 z. B. durch einen vorzugsweise in Einzelteile zslegbaren Klemm- und/oder Spreizkörper oör einen Spannring 41 in offenem Zustand gehalten und an öle Formwandung gedruckt ist, der Geber 14 mit dem im Preßbehälter 5 befindlichen und vorzugsweise unter Überdruck stehenden Medium 6 diaskt oder über eine vorzugsweise mit dem gleichen oder einem anderen flüssigenoder gasförmigen Medium gefüllten Zwischenmsmbran in Kontakt steht raid mit mindestens einem' gleichzeitig den Gebor 14 bildenden oder am Geber 14 angeordneten Schwingungserzeuger 26 direkt oder über elektrische, pneumatische,
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hydraulische oder mechanisch© und durch die Formwandung USW0 oder den Deckel 12 gasdicht geführte Zwischenglieder 16 mit dem elektrische, pneumatische, hydraulische, elektrohydraulisch^ oder mechanische Impulse.und/oder Stoßwellen'und/ oder Ultraschallschwingungen erzeugenden Schwingungserzeuger 26 verbunden ist, daß zwischen Geberfläche und Form- und/oder Deckelwandung ein elastisch deformierbares, 'vorzugsweise der Geberfläche in Größe und Form und der Schwingungsamplitude in der Dicke angepaßtes Element 42, vorzugsweise der entsprechend gestaltete Rand oder die obere Wulst.der Öffnung 38 des Preßbehälters 5 und in der Forin- usw0 oder Deckelwandung mindestens ein, auf verschiedene Druckgrößen einstellbares oder einen vorgegebenen Druckverlauf steuerndes Überdruckventil 34 und/oder mindestens eine auf einstellbaren Überdruck verschließbare Entlüftungsöffnung 43, weitere, an der jeweils höchsten StelLe der in der Form usw» befindlichen Werkstoffe und/oder Gegenstände angeordnete Entlüftungsöff- ' nungen und eine mit einein Ventil verschließbare Einfüllöffnung 44 für das MediumGangeordnet sind und letztere kommunizierend über den Geber 14 i-it der Öffnung 38 dos Großbehälters 5 und/oder über eine ggfo sto'ßweise arbeitende Pumpe mit einem Mediumvorratsbehälter. 11 verbunden ist„
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel . näher erläutert werden, In der zugehörigen Zeichnung zeigen:·
3?ig, 1: ein Prinzip der erfindungsgemäßen Einrichtung, . teilweise im Schnitt dargestellt;
Fig. 2: ein Beispiel des elektrischen Aufbaus des Schwingungserz enger s.
Gemäß Pig. 1 besteht die erfindungsgemäße Einrichtung aus einer zweiteiligen und mit Schrauben miteinander verbindbaren Herstellungsform 1, die Armierungen 2 aufweist und die stabil aufgebaut ist,'um hohe Drücke aufnehmen zu können. Auf der Oberfläche der Herstellungsform 1 befinden sich die Ausgangsmaterialien des Formkörpers oder der Schicht, und zwar Verstärkungsmaterialien bzw« Werkstoffe 3 -und flüssige und/ oder riesel- oder schüttfähige Bindemittel bzw. Werkstoffe oder Gegenstände, die gemeinsam den Formkörper 31 mit seiner
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Öffnung' 28 odor die Schicht "bildon. . . '
Zwischen Pormwandung und den Werkstoffen 3; 4 ist vor dor Forinkörperherstellung ein Trennmittel oder eine Trennfolie • gebracht, bei der Beschichtung selbstverständlich .nicht. Die Werkstoffe 3; 4 werden in bekannter Weise auf die F-ormoberflache aufgebracht oder in die Herstellungsform T gebracht und dort verteilt» Beispielsweise· werden zuerst trockene Yerstärkungsmaterialien auf die Formo "per fläche gebracht, dort beispielsweise magnetisch fixiert und/oder gehalten,, Danach wird das flüssige oder fließfähige Bindemittel eingegossen und durch einen anschließend eingebrachten Preßbehälter 5 in die Yerstärkungsmaterialien kontinuierlich mit dessen Füllung von unten nach oben gepreßt. Der Preßbehälter 5 wird mit einem schüttfähigen festen und/oder flüssigen Medium 6 hoher Wichte gefüllt und preßt bei Füllung die Yerstärkungsmaterialien an die Formwandung und das flüssige Bindemittel von unten nach oben in-die Yerstärkungsmaterialien ein, tränkt somit diese und preßt gleichseitig die Luft aus den Materialien heraus.
Sei Verwendung von riescl- unc/oder schuttfahi^cn Yierkstoifcn'4 oder von flächenförmigen Werkstoffen 3' und R riegel- oder schüttfähigen Werkstoffen 4 werden diese, schichtonv/eine Je nach Erfordernis eingelegt und/ο der aiifgosckuitet oder cuf-. gesprüht oder durch den Preßbehälter 5 verteilt. Die Herstellungsform 1 oder ihr Deckel 12 besitzt eine Einfüllöffnung 44, die über eine Druck- und/oder Saugleitung 8, eine Hochdruck- bzw» Hydraulik- oder stoßweise arbeitende Pumpe und eine Saug- und/oder Druckleitung 10 mit einem Vorratsbehälter 11 für das Medium 6 kommunizierend verbunden ist. Die leitung 8 besitzt ein Absperrventil. 7 c und ein Druckventil 7 a, das zum Saugventil umsteuerbar ist. Die Leitung besitzt ein Saugventil 7 b, das zum Druckventil umsteuerbar ist, beispielsweise Kugelventile.
Die Herstellungsform e 1 besitzt insbesondere an der höchsten Stelle der Werkstoffe 3; 4 Entlüftungsöffnungen oder Saugventile 13, durch die .die in den Werkstoffen 3; 4.enthaltene Luft aus den Werkstoffen gedrückt und/oder zusätzlich gesaugt werden kann» Das geschieht einerseits durch den Preßdruck des Preßbehälters .5 auf die Werkstoffe 3; 4 und/οder durch
an die Säugventile angeschlossene, in.der'Zeichnung nicht
dargestellte Saugpunpen0 ' ' .
Im Oberteil der Herstellungsform T befindet sich eine Aussparung 4C, die; durch den auf sciirauboaren Deckel 12 verschließbar ist. In der Aussparung 40 ist ein Schv.-ingungsgeber 14, insbesondere ein nagnetostriktiver Ultraschal].-geber oder -wandler angeordnet,» Die Aussparung 4C ist in der Größe derart ausgebildet, da.ß der Geber 14 leicht einsetsbar ist und das Medium am Geber 14 vorbei durch die Durchgangsöffnung" 39 transportierbar ist. Der Deckel 12 drückt auf die obere Fläche des Gebers 14,und dieser drückt wiederum mit seiner Abstrahlfläche auf ein in der Aussparung angeordnetes elastisch deformierbares, der Schwingamplitude in der Dicke angepaßtes Element 42. Das Element 42 kann auch die Wulst oder der entsprechend ausgebildete Rand der Preßbehälter einfüllöffnung 38 sein,,
Zwischen dem Oberteil der Herstellungsform 1 und dem Deckel befindet sich eine Dichtung 45ο
Der Geber 14 ist über im Deckel 12 befindliche gasdichte Durchgangsisolatoren 15 und elektrische Leitungen nit einem Schwingungserzeuger 26 verbunden, der aus einem Impulsgenerator 17 und einen Hetz bz-?. einer Sp::ir:or.pa"".r:v"gs';_uclle 10 besteht.
Im Deckel 12 befindet sich weiterhin eine auf überdruck verschließbare Entlüftungsöffnung 43» durch die die bei gefülltem Preßbehälter evtl. noch vorhandene Luft abgelassen wirda
In der Leitung 8 befindet sich ein Steuer- oder Regelventil imd/oder ein Überdruckventil 34, durch das der im Preßbehälter zu erzeugende Druck einstellbar oder im Druckverlauf steuer- oder regelbar ist«, Weiterhin befindet sich in der Leitung 8 ein Manometer 35* das den im Preßbehälter 5 bzw0- der Form 1 auftretenden Druck anzeigt.
Die Herstellungsform 1 besitzt weiterhin ein Heizkanalsystem zum Be«heizen der Form 1 und damit der Werkstoffe 3; 4» Durch die Heizkanäle wird Heißluft, Heißdampf oder heißes Wasser oder zum Abkühlen der Form Kaltluft oder kaitos Wasser gepumptv
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Die Preßbehälter eiiifüllöffnung 38 wird durch einen vorzugsweise zerlegbaren Klemn- und/oder Spreizkörper 41 an die Wandung der Herstellungsforin 1 angedrückt· und somit offen gehalten0
.Im Mediumvorratsbehälter 11 befindet sich ein Heizrohren- oder Heiz sclilangonsy stern 36 mit eingebrachten elektrischen Heizleitern, die über elektrische Leitungon 16 mit einen Hetz oder einer Speisespannun^squelle 18 verbunden sind, wodurch das Medium 6 hoc-i erwärnbar ist und seine Warne zur Härtung bzw. Polymerisation und dergl. auf die Werkstoffe 4 übertragen kann.
2 zeigt ein Beispiel des elektrischen Aufbaus des Schwingungserzeugers 26 „ Dieser Schwingungserzeuger 26 besteht aus einem Schalter 20, einem Er ogr ammkomnrut at or oder Programmschaltwerk 21, einem Elektroenergiespeicher bzw. Kondensator. oder einem entsprechenden Kondensatorpaket 22, einem Speiseteil 23, einem Schalter 24?und einem Hetz bzw» einer Speisespannungsquelle 25 ο
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßor. Einrichtung ist folgende:
Nach Einbringen der Werkstoffe und/oder Gegenstände in die Herstelliiuigsform 1 oder auf deren Oberfläche oder zur gleichen Zeit, ze B. nach Aufbringen der Werkstoffe 3;4 im ITascr/Harz-Spritζverfahren wird der Preßbehälter 5 in die Form 1 .gebracht und seine Öffnung 38 mit Klemmkörper oder Spannring 41 an der Pormwandung befestigt. Danach werden das Element 42 und der Geber 14 in die Aussparung 40 gebracht, der Deckel 12 auf die ^erstellungsform 1 geschraubt, der Geber 14 elektrisch mit dem Schwingungserzeuger 26 und die Öffnung 44 mit der Leitung 8 verbunden. Danach wird der Preßbehälter 5 mit dem Medium 6 mit' Hilfe der Pumpe 9 gefüllt. Dabei werden die Werkstoffe 3;4 an die ]?ormwandung und die in den Werkstoffen befindliche Luft nach oben und aus den Entlüftungsoffnungon 13 gedrückt. Anschließend wird eventuell in der Aussparung 40 noch vorhandene Luft aus der Entlüftungsöffnung 43 gelassen und diese auf vorgegebenen Überdruck verschlossen. Danach wird der SchwingungSr-
erzeuger 26 "and auch die Pumpe 9 eingeschalteto Durch die pumpe 9 wird nur., entsprechend dosiert Flüssigkeit 1OSW0 Medium 6 zugefüllt und auf diese Weise der Druck im Medium erhöht, der gleichzeitig auf die Abstralilflache des Gebers 14 wirkt« Die Abstrahlflache übt gleichzeitig Druckimpulse bzw. Ultraschallimpulse auf das Medium 6, insbes, das genannte flüssige Medium aus. Auf diese Weise werden die Verstärkungsmaterialien 3 mit den Bindemitteln 4 durch die durch die Impulse erzeugte Wechseldruckpressung innig bzw„ vollständig benetst, die-"Luft und Lunker herausgedrückt bzw, beseitigt und die Werkstoffe verdichtet und geformt» Wird gleichzeitig oder vorher die Herstellungsform 1 und/oder das Medium 6 erwärmt oder bereits erwärmtes Medium in den Preßbehälter 5 gefüllt, .wird unmittelbar nach der Benetzung und blasenfreien Verdichtung und IPormung gehärtet bzw, polymerisiert,,
Werden die genannten riesel- oder schüttfähigen Werkstoffe 4 mit oder ohne Verstärkungsmaterialien 3 und/oder warmformbare Gegenstände, wie z, B. Platten oder flächenförnige Thermo- und/ oder Duroplast- oder Elastwerkstoffe, insbeso Vorformlinge oder Halbzeuge, z. B0 Prepregs in die Pom gebracht, sind (hx erforderliche Formungsdruck und die zur Erweichung und/oder Plastifizierung und/oder Polymerisation erforderliche Temperatur wesentlich höher einzustellen, jedoch "ist die Herstellu;^, von Pormkörpern sois solchen Materialien und/oder Gegenständen durch beispielsweise gleichzeitige Erwärmung der Oberfläche der-Herstellungsform 1 und des Mediums β bei temperaturstabilem Preßbehältermaterial, insbeSo aus genannten Materialien, s, Be Thioplasten, durchführbar..
Hach vorher festgelegter und der Formkörpergröße sHgHgsßisx und Dicke angepaßter Pump- und/oder Beschallungszeit und/oder nach Erreichen des festgelegten Preßdruckes wird z0 B0 in Abhängigkeit des genannten Preßdruckes das Ventil 34 geöffnet, das ζ« B0 einen elektrischen Stromkreis oder ein Relais schaltet oder unterbricht und den Schwingungserzeuger 26 und/oder die Pumpe 9 bzw, ihren Antriebsmotor abschaltet» Danach kann entweder die Temperatur einige Zeit konstant gehalten oder erhöht oder gemindert werden, je nach Erfordernis0 Wach Verfestigung baw» Härtung oder Polymerisation der Werkstoffe 4 oder Gegenstände zum Formkörper 31 oder zur Schicht wird der Preß-
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behälter teilweise odor vollständig entleert bswe ausgepumpt,-dazu die Entlüftungsöffnung 43 geöffnet, Danach wird die Herstellungsform 1 geöffnet und der Preßbehälter 5 und der erzeugte Formkörper 31 aus der Her st ellung sf or::;. 1 entnommen. Selbstverständlich kann der Formkörper 31 vor der Sntforniung getempert werden, falls das erforderlich ist, weil die Pressung der Werkstoffe zum Formkörper ja nicht wie bei einor Eoclileistungskalt- oder -heiSpresse schlagartige odor auf einnal erfolgt, sondern allmählich durch die Impulse und den vorzugsweise kontinuierlicliEii gesteigerten Pump- bzw«, Preßdruck.
Selbstverständlich können den Impulsen, insbes. den Ultraschallimpulsen des Gebers 14 zusätzlich mit Hilfe der Pumpe 8, die dann als stoßweise arbeitende Pumpe (Kolbenpumpe) aufgebaut ist, Stoßimpulse wesentlich geringerer Frequenz, z„ B. zwischen Hull und 50 bis 200 Hz oder mehr,- insbes, bei der Verarbeitung von thermoplastischen Werkstoffen und/oder duroplastischen Halbzeugen (Prepregs) überlagert werden. Auf diese Weise wird zielgerichtet auf einige Eigenschaften dieser Werkstoffe, insbes. auf ihr rheologisehes Verhalten bsw, ihre Isotropie oder Anisotropie Einfluß genommen.
Die Pumpe 9 ist in ihrer Leistung (Punpvoluinen/Zeiteinheit) vom Beginn zum Ende der Verdichtung hin in Abhängigkeit dor Größe und Dicke des zu erzeugenden Formkörpers 31 derart zu steuern oder zu regeln,- vorzugsweise in Abhängigkeit des im Preßbehälter 5 erzeugten Druckes so, daß mit zunehmender Druckerhöhung das in den Preßbehälter zu transportierende Volumen des Mediums 6 bis gegen Null (Preßenddruck) abnimmt. Dieser Enddruck wird je. nach erforderlichem Verdichtungsgrad der Formkörper 31 unterschiedlich sein und zo B0 zwischen 9 j 81·10^ und 9,81°10° U/m2 oder auch in Ausnahmefällen darüber liegen,. Solche hohen Drücke erfordern selbstverständlich stabile ^erstellungsformen. ' .
Die vorgenannte Drucksteuerung oder -regelung ist vorzugsweise in Abhängigkeit der Frequenz- und/oder Amplitudensteuerung und/ oder -regelung, z, B. mit Hilfe des Programmkommutators oder des Prograinmschaltwerkes 21 durchzuführen.
Die Ausübung der genannten Druckimpulse und/oder Stoßwellen durch eine stoßweise arbeitende Pumpe und/oder insbes. durch .
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den Ge1Qer 14, irifebes«, einen TJltrascliallgeber 14. erfolgt dadurch, daß die Impulse 1DSw0 ihre Größe b.zv;. Hire Sehwingamplitude vom Anfangs- (Resonanzfrequenz) in Richtung zum ünddruck verringert oder auch gleichgehalten wird und· die Inmulsireqiionr: ggfo amplitudenabhängig vorzugsweise ebenfalls verringert, ggf. erhöht wird und der Druck entweder eine definierte Zeit aufrecht erhalten und/oder kontinuierlich oder abrupt bis auf !Normaldruck reduziert wird« In der Zeit der Aufrechterhaltung des Druckes kann polymerisiert und/oder getempert werden«,
Die Beschichtung der kalten oder bereits erwärmten .Oberfläche der Herstellungsforiii, des Kernes oder des zu beschichtenden Formkörpers geschieht drucklos bzw. bei Normaldruck mit kalten oder erwärmten riesel- oder schüttfähigen, z, B, pulver- und/ oder häckel- und/oder schnitzel- und/oder flocken und/oder nadel- und/oder granulat- und/oder teigförmigen und/oder flüssigen, ggf. vorgehärteten geeigneten Duro- und/oder Thermoplasten und/oder Schmelzklebstoffen aus diesen Materialien und/oder aus Elastomeren.
Thermoplasten oder Elastomere können z„ B„ in noch unvernstster-Zustand als Monomer auf die genannte Oberfläche aufgebracht werden, z. B, durch direkte Polymerisation von Kaprolaktam zvs-i Polyamid oder durch Vulkanisation von Naturkautschuk oder Buna (Rohgummi) zu elastischen Vulkanisaten oder dorgl. in situ verarbeitet werden.
Die Materialien bzw. Werkstoffe 4 v/erden entweder verstärkungsmateriallos verarbeitet oder sie werden vorzugsweise mit ins- · beso· gewellten Verstärkungsmaterialkurzfasern und/oder Whiskers lose gemischt und auf die Forniob er fläche gebracht oder sie werden'bereits im miteinander verbundenen oder verbackenen Zustand als Werkstoffe 3;4 auf die Formoberflache gebracht.
Weiterhin kann die Beschichtung der Formoberfläche uswo dadurch geschehen, daß Schichten aus den genannten Werkstoffen 3 und/ oder 4 in genannter Form als Außen- und/oder Zwischenschicht und/oder solche Werkstoffe in Form von platten, Vorformlingen, Halbzeugen, zo B. in genannter und/oder in ülächeiiform aufgebracht werden. . .
Die Werkstoff- und Schichtenfolge in der erforderlichen Poru und Dicke erfolgt jeweils in Abhängigkeit vorher ermittelter,
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belastungsfallabhängiger .faraneter und zwar vorzugsweise dadurch, daß auf der liasis von Berechnungen die -optimale Konstruktion ermittelt wird, do h. daß ein Werkstück oder Formkörper nirgends überdimensioniert wird und ^enn das Werkstück versagt, es gleichzeitig überall versagt.
Das I-ledium 6 ist vorzugsweise ein unkompresGiblos sciiütt fälliges festes und/oder flüssigen, ggf. magnetisch beeinflußbares oder magnetisches, insbesondere f erronagnotisehes i-.iediua, z» B, eine ferromagnetische Suspension oder kolloide Lösung aus diesen oder anderen Hat er i alien, z„ B0 mit 'unmagnetisehen Partikeln, Z0 Β» aus Werkstoffen hoher Wichte, z. B0 Kies oder Blei und hat vorzugsweise eine höhere Wielite als die genannten flüssigen und/oder riesel- oder schüttfähigen Werkstoffe 4.
Zur Herstellung der Formkörper oder der Schicht werden die Werkstoffe 3j4 in die· genannten Schwingungen versetzt, die mechanisch, hydraulisch, elektrohydraulisch, elektrisch und/s oder magnetisch oder dergl» erzeugbar sind. Ggf. können die· Werkstoffe auch mit Hilfe einer von außen in der vorzugsweise magnetisch uribeeir.flußbaren Herstellungsforniwandujig angeordneten Wanderfeldforderstrecke (s0 B0 Magnetfelder oder dergl.) von unter nach oben in der Kerstellungsform transportiert werden«
Bei der Anwendung von Schwingungen, insbes. von Ultraschallschwingungen, vorzugsweise von Leistungsschall werden die Werkstoffe 4, do h, insbes. das flüssige Bindemittel zuerst in ihrer Viskosität durch Ausnutzung des Thixotropie- und/oder des. Ultraschalldepolymerisationseffektes herabgesetzt und zwar infolge der Einwirkung der genannten Schwingungen und danach werden diese Werkstoffe durch den auf sie einwirkenden hohen Wechseldruck und des bei Ultraschallschwingungen in kapillaren Werkstoffen auftretenden Ultraschallkapillareffektes in die Kapillaren und Kapillarspalten der YerStärkungsmaterialien ge-, preßt und benetzen die Verstärkungsmaterialien und' verdichten die Werkstoffe, entfernen Blasen und Lunker^, und überschüssiges Bindemittel, erwärmen und härten bzw« polymerisieren (ggf. durch die genannten Stoßwellen, z, B0 bei Rohkautschuk) die Werkstoffe zum Formkörper, bei Eo.helastomer.en z„ B„ in Sekundenschnelle zum Autoreifen. ·
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Die Werkstoffe 4 können auch Thioplasten sein oder auch insbeso mit'Thioplästen modifizierte Epoxidharze sein und ζ mn Formkörper oder zur Schicht geformt werden, Die Erwärmung der Werkstoffe kann außer durch die genannte Heizung 36 oder 37 durch erwärmtes Medium 6, z. B„ öl oder eine schüttfähige Medium/Ölsuspension oder entsprechende kolloide Flüssigkeit erfolgen, wobei vorzugsweise eine Flüssigkeit hoher Siedetemperatur zu verwenden ist, insbes, wenn Heißhärtung und/oder Plastifizierung und/oder Temperung dor Formkörper oder Schichten erforderlich ist» Von Vorteil ist es,, wenn die Werkstoffe 3 und/oder 4 je nach Anwendungsfall elektrisch und/oder Magnetisch leitend gemacht werden, beispielsweise durch Beschichten mit magnetisch und/ oder elektrisch leitenden Partikeln oder durch Aufsprühen . oder dergl« Auf diese Weise können die Werkstoffe aixch während der Aufbringung auf die Oberfläche der Her.stellungsform durch magnetische oder elektrische Felder belastungsfallabhängig ausgerichtet und/oder auf der genannten Oberfläche transportiert werden. Auch können nichtmetallische Verstärkungsmaterialien oder Werkstoffe 4 durch Aufladung ihrer Oberfläche mit elektrischen Teilchen durch Sprühelektrode^ mit Hilfe elektrostatischer Kräfte entsprechend beeinflußt worden,,
Auch kann den Werkstoffen zusätzlich Baumaterial in schüttfälliger Form oder im angeteigten Zustand beigemischt oder als Außen- und/oder Zwischenschicht auch metallbewehrt, in die Form gebracht werden. Dasselbe gilt für Schaumausgangsmaterialien, beispielsweise zur Herstellung von Stützkernen, ζ. Β. aus "Polvurethanschaum oder zur Herstellung von Schauinbetonschichten«
Die gleichmäßige Verteilung der riesel- 'oder schüttfähigen Werkstoffe in oder auf der Form kann zum Beispiel auch durch den in mechanische Schwingungen versetzten Preßbehälter 5 erfolgen, der zu diesem Zweck mehr und mehr gefüllt wird und in die in die Herstellungsform geschütteten genannten Werkstoffe eindringt und diese um' sich verteilt» Auch kann die Beschichtung mit den riesel- oder schüttfähigen Werkstoffen durch Übertragung von Bewcguiigs- oder Transportenergie auf diese in Richtung des jeweiligen Ober-
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flächenelementes einerseits "beispielsweise durch, die genannte Vibrations- bzw. Wanderfeldfürdorimg durch r.agnotisehe Einwirkung erfolgen, oder auch durch Aufschleudern im erwärmten oder erweichten Zustand»
Als Medium 6 kann auch ein durch Erwärmimg vom festen in den flüssigen Apv^re^atzustaiicl übergeführtes,- einen ,^e^eiiüber sonstigen Metallen niedrigen, einen gegenüber den Werkstoffen hohen Schmelzpunkt aufweisendes Mediiujl·, zo D. Wisroitli oder seine Legierungen oder Ha.rtwaoh.sc oder dergl. verwendet v/erden, das insbes. hocherwärint werden kann und vorzugsweise eine hohe Wichte aufweist,,
Weiterhin kann der Preßbehälter 5 z. B0 zuerst mit einem gasförmigen Medium, z. B. luft und/oder mit dem anderen genannten Medium 6 gefüllt werden und danach durch Aufbringen, z.B. Aufwickeln der genannten Verstärkungsmaterialien in der jeweils erforderlichen Form, auch durch Aufstreifen von gewebten, oder gestrickten Verstärkungsmaterialvorformlingen oder Halbzeugen beschichtet v/erden und danach ggf. un.t:.r geringer Druckerhöhung in "die lierstellungsfora zur Verarbeitung gebracht werden, 3ei Verwendung trockener Versteifung;-:.-materialien, werden selbstverständlich Bindonittel ebenfalls in die Form gebracht.
Auch können metallbeschichtete Verstärkungsmaterialien in genannter Form, z. B. als"Matte oder auch entsprechend beschichtete Duro- und/oder Thermoplasten oder .Elasten als Halbzeug oder in genannter Form, z. B0 auch in Form von Gaze als Werkstoff bzw. Gegenstand oder als Vorformling verwendet werden.
Die erfindungsgemäße Einrichtung läßt auch die Herstellung oder Formung von ein- oder mehrschichtigen flächenförmigen' Gegenständen, z. B. Metallplatten, Blechen oder dergl„ oder Holzplatten (Schichtholz) auch mit Zwischenschichten'aus den genannten Werkstoffen zu Formkörpern zu, Diese Gegenstände werden ebenfalls in die Form oder den Kern gebracht und mit Hilfe des Preßbehälters 5· sein Medium 6, die Pumpe Q. und die vom Geber 14 abgestrahlten Impulse geformt und/oder
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-verdichtet, ggf» auch bei starker Erwärmung und/oder nachträglicher Temperung. Bei Metallplatten oder Blechen erfolgt durch die -genannten Druckiiapulse und/oder Stoßwellen bzw» durch die Ultraschallschwingungen ein flächenfö'rmiges Vibrations schmieden , wobei sogar die Eigenschaften verbessert werden, z„ B. die Härte erhöht wird. Auf diese Weise können mehrschichtige oder Sandwichkonstruktionen in einem Arbeitsgang hergestellt werden, beispielsweise ein Formkörper mit Deckschichten aus Stahlblech'und mit einer Zwischenschicht aus faserverstärkten Thermo- und/ oder Duroplasten und/oder Elasten, beispielsweise aus flüssigem oder festem Thioplast als Schwingungsdämpfer oder 'schwingungsdämpfende Unterlage unter Maschinenständer oder dergl. ' . . .
Die Herstellung von. faserverstärkten Thermo- und/oder Duroplasten in riesel- oder schüttfähiger oder auch in flächiger Porm geschieht z. B0 während des Transportes dieser Werkstoffe in genannter Form durch eine Erwärmungs- und/oder Rüttel- und/oder Wirbelsinterzone und ihrer 30schichtung in dieser entweder die Plasten oder'Elasten mit den Verstärkungsmaterialien oder umgekehrt, ggfe auch unter Sinsprühen von Bindemitteln v/ährend des Transportes. .
'In der Pig, 1 ist der Geber 14 über elektrische Leitungen mit ä'em Schwingungserzeuger 26 verbunden. Der C-e'bcr 14 kann aber auch unmittelbar mit dem Schwingungserzeuger 26 gekoppelt oder gekuppelt sein«, Auch kann- der Geber 14 aus mindestens einer oder einer Anzahl von außen an der Pormwandung oder in der Pörmwandung( einlaminiert) oder in der ITähe der Pormwandung oder um diese angeordneten elektrischen Windungen, Spulen, Magnetinduktoren, Elektromagneten, Vibratoren und/oder Ultraschallgebern 29; 33 (in der Zeichnung nicht daxgestellt)bestehen, die ebenfalls mit mindestens.einem Schwingungserzeuger 26 mit Stoßstrom- bzw. Impulsgenerator 17 und dem Netz bzw* der Speisespannungsquelle 18 bzw«.25 elektrisch verbunden sind oder in Wirkverbindung stehen. Weiterhin ist es von Vorteil, wenn der Geber 14 ein magneto-, oder elektrostriktiver, zur Abgabe von Leistungsschau aufge-
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bauter Schallgeber ist, der aus einem .vorzugsweise gekühlten Schwingungswandler mit Zwischenstück und Sonotrode bzw. Sonode bzw. aus einem TJltraschallkopf., bestehend aus • Schallgeber, Übertrager, Schwingerhalterung und Kühleinrichtung aufgebaut ist» Der Geber 14 wird mit einem HP-Strom erforderlicher Frequenz, gespeist» Hierbei ist es zwecks Vormagnetisierung und zur Vermeidung .von Hystereseverlusten vorteilhaft, dem HF-Strom einen Gleichstrom zu 'überlagern.
Von Vorteil ist es weiterhin, wenn der Preßbehälter mehrschichtig aufgebaut ist, aus hochtemperaturfesten flexiblen, insbeSo stark dehnbaren Materialien besteht und gegenüber den Werkstoffen 3j 4 und ihren Härtern, Beschleunigern und/ oder !lösungsmitteln und gegenüber den Püllmedien 6 chemisch resistent und mediumdicht ist, do h. aus solchen Materialien besteht o Als Material kommen Z0 B0 Polyvinylalkohol bei niedrigen Temperaturen, neopren, Silikonkautschule und/oder aus mit -metallischen und/oder nichtmetallischen, ggf. mit magnetischen oder ferromagnetische!! oder magnetisch beeinflußbaren und/öder elektrisch leitenden Materialien odor !artikeln gefüllte odor beschichtete Plasten und/oder Elasten in Frage, ' '
Als Füll- und/oder BeSchichtungsmaterial kommen Materialien oder Partikel aus Metall, Kohlenstoff, Graphit oder dergl., ' und als mindestens eine Schicht ^ können Materialien aus Bor, Asbest, Basalt, Glimmer, Glas, beispielsweise in Form von Geweben, Gewirken, Vliesen oder dergl. in .Frage«, Diese Schicht ist beispielsweise mit hochtemperatur stabilen Werkstoffen, z. B9 Polyphenylensulfid . oder Thioplasten imprägniert und/oder beschichtet,,
Der mit elektrisch leitfähigen Materialien beschichtete oder mit solchen Materialien gefüllte und aus genannten Werkstoffen aufgebaute Preßbehälter 5 ist auf diese Weise elektrisch und/oder magnetisch leitend geworden und kann mit in der Zeichnung nicht dargestellten elektrischen Kontakten versehen und über diese und vorzugsweise einen Transformator mit einer Speisespannimgsquclle 18 zu Heizzwecke!! verbunden v/erden. Der Transformator hat den Zweck, die an den Preß-
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behälter geführte Spannung von der .Hetzspannung von z. B0 220 Y auf unter 42 Y herabzusetzen.,,
Weiterhin kann der vorgenannte Preßbehälter durch Induktion erwärmt werden. Das geschieht in der Weise, daß in der Hahe des Preßbehälters oder in seiner Wandung elektrische Spulen (in der Zeiclimmg nicht'dargestellt) angeordnet werden, durch die beispielsweise mit Hilfe eines HF-Generators 17 ei*1- Wechselstrom hoher Frequenz geschickt wird.
Auch kann der z. B. aiis Thioplasten bestehende Preßbehälter 5 ein- oder beidseitig mit Flächenheizelementen versehen oder beschichtet sein, die über Stromkontakte ebenfalls für Heizzwecke dienen und an Spannungsquellen angeschlossen sind, Yon besonderem Yorteil ist es, wenn der Preßbehälter aus Thioplasten oder aus mit Thioplasten imprägnierten und/oder "beschichteten temperaturstabilen Geweben, z„ B. aus Glasr, Bory, Graphit- bzw» Kohlenstoffasern besteht. Als Thioplaste kommen insbes0 solche in Betracht, die durch Halogenide mit stark verlängerter gesättigter Kohlenstoffkette, z. 3. mit CjpHp,CIp erhalten werden oder die durch Isomere der gleichen Brutto zusammensetzung mit ein oder zwei AtliylonscitengruxDpen gebildet werden, da diese bis ca» 250 C temperaturstabil und gegenüber'den genannten Werkstoffen 3; 4 und den genannten Füllmedien 6 chemisch resistent sind»
Manchmal kann es von Yorteil sein, daß das Preßbehältermaterial ein Material ist, das gleichzeitig eine Oberfläche des herzustellenden Formkörpers oder der Schicht sein kann und sich bei der Herstellung mit den Werkstoffen 3j4 chemisch und/oder physikalisch verbindet, z, Be aus PYC, Thbplasten oder Rohgummi oder dergle besteht und somit als verlorener Kern oder Preßbehälter gilt»
Auch kann auf die auf der Formoberfläche befindlichen Werkstoffe 3-j4 flüssiger Thioplast aufgespritzt und vor- oder zum Preßbehälter und/Oder Formkörper oder Schichtwerkstoff polymerisiert werden, wonach dann das Medium 6 eingebracht und die anderen Yerfahrensschritte durchgeführt werden. Der Preßbehälter kann selbstverständlich« auch zur Herstellung von Holilprofilen oder Rohren verwendet urd entsprechend als langer Sack oder Schlauch oder in entsprechender Form herge-.
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stellt werden.
Anstelle oder zusätzlich zu den Entlüftungsöffnuiigen. 13 ist es vorteilhaft, in die Herstellungsforiu einen einbring-"baren, zerleg- und/oder zusammensetzbaren steifen und gegenüber dem ireßdruck stabilen Entlüftungsraum insbes» an die Stelle der Bntlüftm?.gsöffnungen zu bringen» Dieser Raum nuß selbstverständlich der Herstellungsfo.rm in Grüße und Form angepaßt werden und. nimmt die während der Herstellung aus den Werkstoffen 3; 4'ausgepreßte Luft (Luft, Dampf- oder Gasbläschen oder Lunker und Übermaterial) auf. Da dieser Raum mit Trennmitteln beschichtet wird, kann dieser nach der· Forinkörperher stellung schnell gereinigt und wieder verwendet werden.
Die Beschichtung der genannten Oherflache mit den riesei- bzw0 schüttfähigen Werkstoffen 4 kann durch Sprüh-, Spritz- oder Schleudereinrichtungen, beispielsweise Preßluftdüsen erfolgen,' die vorzugsweise in der l'Tähe der Düsenöffnung in Richtung zum Düsenausgang mit einer Heißgasstrahldüse ausgerüstet sind und die genannten Werkstoffe erwärmen und/oder erweichen, wodurch diose auf dor Formoberfläehe hs.fte:\.
Die Her stellung sforiti 1 ka?.ifl aus magnetisch beeinflußbaren oder unbeeinflußbarem Llaterial, beispielsweise aus fas ..rverstärktem Kunststoff, Aluminium oder Stahl bestehen und ggf. hinterfüttert sein, z, B0 mit Baumaterialien, insbes. armiertem Betone
Der erfindungsgemäß hergestellte Formkörper oder die Schicht besteht in einer Variante insbese aus faserverstärkten und mit Thioplasten modifizierten Epoxidharzen mit und/oder ohne Härter und Beschleuniger und/oder Sensibilisator und ist ein durch Einwirkung mechanischer und/oder Ultraschallschwingungen, insbeSo im Bereich zwischen Hull'und 200 kHz und dar* über verdichteter und/oder von durch Wärme und/oder Druck geformter, ggf. durch elektromagnetische Wellen, vorzugsweise vom IR- bis einschließlich zum UV"-Bereich, oder durch energiereiche Strahlen und/oder durch Magnetfelder beeinflußter, gehärteter bzw,, polymorisierter. Gegenstand,, Die Werkstoffe 3; 4 enthalten je nach Anwendungszweck und Belästungsfall in bekannter Weise und erforderlichenfalls
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Härter und/ο der Beschleuniger und/oder Füllstoffe in der . erforderlichen Zusammensetzung und Menge.,,
Uacli dor Erfindung können, insbes» großvolumige, dünn- und/ oder dickwandige Form-, insbes. Hohlkörper oder Behälter auch komplizierter Gestalt und Oberflächehform hergestellt werden, deren Öffnung !dein gegenüber ihrem Hohlraum ist. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die erfindungsgemäße" Einrichtung druckabhängig zwar ebenso wie .Hochleistungskalt- oder -heißpressen starkwandige Herstellung sformen erfordern, jedoch keine riesigen Fundamente und daß mit der Erfindung sehr tiefe und hinterschnittene Formkörper und Hohlkörper bei Kalt- oder Heißhärtung erzeugbar sind, die mit den genannten Pressen nicht herstellbar sind.

Claims (9)

  1. -ζ*- ι
    WP B 29 d / 191 129
    Erfindungsanspruch:
    1. Verfahren zur Herstellung von Gegenständen' aus faserverstärkten Werkstoffen, insbesondere aus Schichten oder Auftragsschichten aus ,faserverstärkten Kunststoffen und anderen T7erkstoffen auch unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung und/oder Dichte, bei dem die ^Werkstoffe in der jeweils erforderlichen Zusammensetzung, Form, Menge und Zeiteinheit den einzelnen Herstellungsstufen bzw. vorrichtungen zugeführt und dort be- bzw. verarbeitet werden, wobei die mit Härter und/oder Beschleuniger und/oder Aktivatoren bzw. Sensibilisatoren und/oder Thixotropiermitteln oder dergleichen gemischten Werkstoffe und/oder die Schichten auf unbewegte oder bewegte bzw. transportierte oder gedrehte Oberflächen von Unterlagen, Kernen oder Herstellungsformen oder in diese gebracht werden und die Formung und/oder Tränkung und Benetzung, insbesondere der Verstärkungsmaterialien mit den vorzugsweise aus ungesättigten Polyestern oder aus Epoxidharzen bestehenden Bindemittel und ihre blasenfreie Verdichtung und Ausrichtung durch auf diese periodisch übertragene kinetische Energie vorzugsweise in Form von mechanischen Schwingungen, mit gleichzeitiger oder anschließender Formung und/oder Verfestigung, vorzugsweise durch Energiezufuhr, insbesondere durch geeignete elektromagnetische ¥ellen, durchgeführt wird und bei dem die mechanischen Schwingungen durch elastisch deformierbare dünne Schichten auf die Werkstoffe übertragen werden, insbesondere zur Erzeugung von mechanischen und/oder Ultrascha11schwingungen und eines luftblasenfreien innigen Verbundes in den Werkstoffen, in und/ oder zwischen den Schichten und zur Orientierung der Werkst offkomponenten im Plast, nach Pcxhu^ ^iU 31Ό « gekennzeichnet dadurch, daß drucklos eine offene vorzugsweise verschließbare, ein- oder mehrteilig ausgebildete, erwärmbare oder bereits erwärmte Herstellungsform oder ein Kern und/oder ein zu beschichtender Formkörper mit kalten oder erwärmten riesel-
    - ίΐ-
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    oder soliüttfähigen, z.B. pulver- und/oder hacksel- und/oder schnitzel- und/oder flocken- und/öder nadel- und/oder granulat- und/oder teigförmigen und/oder flüssigen, ggf. vorgehärteten Duro- und/oder geeigneten Thermoplasten und/oder solchen Schmelzklebstoffen und/oder Elastomeren, letztere z. B. im noch unvernetzten Zustand als Monomer (ζ, Β. durch direkte Polymerisation von Kaprolaktam zum Polyamid oder durch Vulkanisation von ITaturkautschule oder Buna (Rohgummi) zu elastischen Vulkanisaten oder dergleichen in situ) verstärkungsmareriallos, vorzugsweise jedoch gemischt mit insbesondere gewellten Verstärkungsmaterialkurzfasem und/ oder "Whiskers und/oder bereits mit den Verstärkungsmaterialien verbundenen und/oder verbackenen genannten Plasten und/oder Elastomeren dosiert gefüllt und/oder daß ein Teil oder die gesamte innere und/oder äußere erwärmbare oder erwärmte Oberfläche der genannten Herstellungsform oder des Kernes oder zu beschichtenden Formkörpers mit den genannten riesel- oder schüttfähigen oder teigförmigen 7erstärkungsmaterialösen oder verstärkten genannten Werkstoffen und/oder Schichten und/oder Platten
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    und/oder Vorformlingen und/oder Halbzeugen aus den genann- / ten Duro- und/oder Thermoplasten und/oder Elastomeren und/ oder den Polymeren und/oder Nichtpolymeren und/oder weiteren Werkstoffen, Z0 B0 aus Metall in der dem jeweiligen Anwendungszweck oder Belastungsfall erforderlichen Reihenfolge gleichmäßig oder belastungsfallabhängig in unterschiedlicher Dicke beschichtet und anschließend mit mindestens einem als Kern und/oder Gegenform dienenden und'mit mindestens einem unkompressiblen schüttfähigen festen und/ oder flüssigen, ggf. magnetisch beeinflußbaren oder magnetischen insbeso ferromagnetisehen, mehrfach unverbrauchbar benutzbaren Medium —vorzugsweise höherer Wichte als die genannten riesei- bzw0 schüttfähigen oder flüssigen Werkstoffe— für die jeweilige Herstellung zu füllenden hochfesten, aus flexiblem temperatur- und gegenüber den genannten Werkstoffen ehemisch stabilem bzwo resistentem, vorzugsweise im Volumen vergrößerbarem, in Form und Größe dem herzustellenden oder zu beschichtenden Formkörper oder dem entsprechenden Hohlraum anpaßbarem offenen oder verschließbaren Preßbehälter bedeckt und belastet wird, wonach die Herstellungsform und/oder der Kern und/oder der zu beschichtende Formkörper oder behälter teilweise oder vollständig mit einem Deckel oder einer, jgfβ den Preßbehälter formenden Gegenform, ggf„ bis auf Entlüftungsöffnungen verschlossen 'und der Preßbehälter mit dem genannten, ggf„ bereits erwärmten Medium gefüllt und das Medium und der Preßbehälter unter konstanten, jedoch in der Größe Steuer- oder regelbaren Preßanfangsdruck gesetzt bzw. vorgespannt wird und davor, dabei und/oder danach die Herstellungsform uswo und/oder ihre oder seine Oberfläche, das Medium und/oder der Preßbehälter in mechanisch und/oder hydraulisch- und/oder elektrohydraulisch und/oder magnetisch oder derglo erzeugte und in Frequenz, Amplitude und Wirkzeit Steuer- oder regelbare, ggf. ze B0 von unten nach oben mit Hilfe einer Vibrations- oder Wanderfeldförderstrecke, durch auf das Medium von außen ausgeübte und/oder im Medium erzeugte, auf die Werkstoffe und/oder Schichten nacheinan-. der bis zur abgeschlossenen Benetzung, Verdichtung und Formung ausgeübte Teildrücke in Form von Druck-, insbes0
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    Flüssigkeitsdruckiinpulsen oder Stoßwellen und/oder Ultraschallschwingungen (insbeso leistimgsschall) und/oder durch direkt oder über eine Zwischenschicht oder Kammer an das Medium gekoppelte Schwingungs- oder Ultraschallübertrager bei gleichzeitiger oder weiterer Erwärmung von IPorni-, Kern- oder dergl, .-Oberfläche und/oder Preßbehälterwandung und/oder des Mediums insbes. unter gleichzeitiger Druckerhöhung bis zum Preß- bzwe Verformungsenddruck die plastifizier- oder erweichbaren Werkstoffe oder Gegenstände plastifiziert oder erweicht und/oder die flüssigen Werkstoffe erwärmt und dabei die gebildeten Schichten zu Porinkörpern, Hohlkörpern oder Behältern oder zu Beschichtungen geformt, entlüftet und verdichtet und teilweise oder vollständig polymerisiert und verfestigt bzw. gehärtet werden, anschließend das Medium, ggf„ durch kaltes Medium ausgetauscht und danach aus dem Pre'ßbehälter transportiert bzw» gepumpt und der Preßbehälter aus oder von der ggf. abgekühlten Porm, dem Kern oder dem fiix beschichteten Formkörper oder Behälter nach entsprechender öffnung der ]?orm usv/. entnommen wird,
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf oder in die .Form, den Kern oder den zu besc::icli";:r:äon I'ormkö'rper gebrachten polymerisieroarcn ",/orkstofi-o, i^si.-o:..;. Bindemittel, z„ 3. ungesättigten Polyester zuerst teilweise durch kurzzeitige vorübergehende Einwirkung mechanischer, insbeSo von Ultraschallschv/ingungen durch Ausnutzung, des Thixotropie- und/oder des Ultraschalldepolymerisatioiiseffektes in ihrer Viskosität herabgesetzt bzw. depolymerisiert . werden und dabei und/oder danach durch gezielte Einwirkung des durch die genannten Schwingungen erzeugten Ji hohen Wechseldruckes infolge des dabei auftretenden Ultraschallkapillareffektes in Sekundenschnelle in die Kapillaren und Kapillar sp alt en der ebenfalls auf oder in die Herstellung«!-. form USW0 gebrachten Verstärkungsmaterialien gepreßt werden und dabei die Verstärkungsmaterialien innig und vollständig benetzen und dabei und/oder danach die auf diese Weise benetzten Verstärkungsmaterialien bzw» erhaltenen laminate durch auf ihre Oberfläche einwirkenden Druck und/odor weitere mechanische und/oder Ultraschallschwingungen und/oder
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    Stoßimpulse verdichtet, dabei von den Verstärkungsmaterialien das überschüssige Harz bzw. Bindemittel entfernt wird und dabei und/oder danach unter Einwirkung von Wärme und Aufrechterhaltung des Druckes --mindestens bis zur Gelierung der Bindemittel — aufrechterhalten, die Schwingung sbehandlung unterbrochen und die Werkstoffe verfestigt bzw, polymerisiert oder gehärtet werden»
    Verfaliren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekonnzeichnet, daß der auf das Medium, insbes0 die Flüssigkeit ausgeübte Druck zuerst bis zum Preßanfangsdruck erhöht wird und danach unter weiterer kontinuierlicher oder dichte- und/oder schichtdicken- oder belastungsfallabhängiger Druckerhöhung auf den unter Berstdruck der Herstellungsform liegenden, der Bndschichtdicke der Materialien bzw,, Werkstoffe und/ oder Gegenstände erftsprechenden Preßenddruck gebracht wird und davor und/oder dabei gleichzeitig durch diesen und/oder mindestens einen anderen Schwingungsübertrager auf das Medium, insbes, auf die Flüssigkeit die genannten Druckimpulse oder Stoßwellen und/oder Ultraschallir.ipulso- derart ausgeübt und in ihrem Druckverlauf bzw„ in ihrer. Wirkung gesteuert werden, daß die Impulse bzw«, Größe der Impulse vom Anfangs- (Resonanzfrequenz) in Richtung zun Bnddruck verringert und die Impulsfrequenz ggf. amplitudenabhängig vorzugsweise ebenfalls verringert, ggfo erhöht wird, wonach der Druck und/oder die Impulswirkung entweder eine definierte Zeit aufrecht erhalten und/oder. kontinuierlich oder abrupt bis auf Normaldruck reduziert wird.
    Verfahren'nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die innere und/oder äußere Oberfläche der Herstellungsform, des Kernes und/oder des zu beschichtenden Formkörpers zuerst entweder im Faser/Harz-Spritzverfahren oder nach Aufoder Einbringung von trockenen Verstärkungsmaterialien oder Verstärkungsmaterialvorformlingen und/oder Eingießen der flüssigen Bindemittel, insbes. von ungesättigten Polyesteroder von Epoxidharzen und/oder von modifizierten Kunstharzen, Ze 3. mit flüssigen oder fließfähigen Thioplasten modifizierten Epoxidharzen und/oder aufschäumbaren, z, B0 durch Wärme aufschäumbaren Werkstoffen und/oder von vorpolymere-
    sierten, insbes» riesel- oder schüttfähigen oder flächen-'.. förmigen faserverstärkten Werkstoffen, z„ B0 Prepregs 1Oe- ' · schichtet. wird und danach, ggf0 nach Aufbringen weiterer genannter Schichten oder Gegenstände der Preßt)ehälter aufgebracht und die weiteren Verfahrensschritte durchgeführt werden, die Härtung bzw„ Polymerisation insbes. durch Erwärnniing des Mediums und/oder durch eine, eine hohe Siedetemperatur aufweisende Flüssigkeit, z„ B0 öl,-durchgeführt wird»
    Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Werkstoffe und/oder Gegenstände in ihrer Ausgangsform vor ihrer Beschichtung und/oder nach, ihrer Beschichtung und vor ihrer Verarbeitung zu Forinkörpern oder Beschiehtungen zuerst elektrisch, und/oder magnetisch leitend gemacht werden, z„ B. durch Beschichten^mit magnetisch und/oder elektrisch leitenden bzw, beeinflußbaren Materialien, zo Bo durch. Aufsprühen von magnetischen oder magnetisierbaren und/oder sonstigen elektrisch leitenden Werkstoffen oder Partikeln, ggf. mit Bindemitteln, oder durch Eisenverbindungen, zo B0 Eiseruaydroxyd, das durch. Fällung mit einem alkalischen Reagens abgeschieden wird und nach Trocknung und Wärmeeinwirkung unter einem' gasförmigen Heduktiorisiuittel, zo 13. CG-Gas, in Lxagnotit .uj.".d/o.dor i^Lisen übergeführt wird, oder duz'ch Bedampfen nit Eisenverbindungen, ζ« B. Eisenchlorid, oder dergl., ggfo danach in .die Herstellungsform gebracht und dort belastungsfallabhängig mit Hilfe elektrischer oder magnetischer Felder ausgerichtet oder gleichgerichtet und/oder an der Formwajidung gehalten und zuletzt erwärmt und den genannten Impulsen oder Stoßwellen ausgesetzt werden, ggf„ die Verstärkungsmaterialien aus nichtmetallischen Werkstoffen, z. B0 aus Glas, elektrostatischen Kräften, ze Be durch Aufladung ihrer Oberfläche mit elektrischen Teilchen durch Sprühelektroden, ausgesetzt werden.
    6„ Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle der oder zusätzlich zu den Werkstoffen oder einem Teil dieser Werkstoffe, z, B-„ den Plasten und/ο der den natürlichen und/oder synthetischen Polymeren oder Nichtpolymeren .in genannter Form oder, als Vorformling oder Halb-
    zeug oder dergl. Baumaterialien, wie z. B. Sand, Kies, Gips oder auch Kalk-, Kreide- oder Zement- bzw. Betonmörtel, ggf. stahlbewehrt, in noch formbarer Form und/oder Späne aiis Holz und/oder Metall oder dergl. und/oder aufschäumbare Materialien, z„ 3. zur Erzeugung von Schaumbeton oder zur Erzeugung von Schaum, insbes. von Polyurethanschaum, erforderliche Materialien als Formkörper- und/oder Beschichtungswerkstoff oder Teil davon oder auch als Halbzeug verwendet werden,,
    7ο Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die insbes. gleichmäßige Verteilung der riesel- bzw. . schüttfähigen Werkstoffe auf. der Oberfläche der Form, des Kernes oder des zu beschichtenden Körpers durch den insbes, in mechanische Schwingungen versetzten, teilweise, insbes. vollständig gefüllten Preßbehälter durchgeführt wird.
  3. 8. Verfahren nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung der Oberfläche des zu beschichtenden Körpers, des Kerns und/oder der Herstellungsform mit den genannten riesel- bzw. schüttfälligen, ggf. erwärmten "Jcrkstoffen durch übertragung von Bewegungs- bzw, Transportenergie auf diese in Richtung des 'jeweiligen Oberflächenelementes durchgeführt wird.
  4. 9. Verfahren nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in den Preßbehälter ein durch Erwärmung vom festen in den flüssigen Aggregatzustand übergeführtes bzw. flüssig gewordenes, einen niedrigen Schmelzpunkt aufweisendes Medium, ζ« B0 Wismuth oder seine Legierungen, oder Hartwachse, oder dergl. gefüllt und gleichzeitig zur Wärmeübertragung, Verdichtung und Formung verwendet wird.
  5. 10. Verfahren n.ach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßbehälter zuerst mit einem gasförmigen Medium, ζ. Β« Luft, aufgeblasen oder mit dem genannten Medium gefüllt wird und insbes« in der normalen Atmosphäre mit den Verstärkungsmaierialien in erforderlicher Form beschichtet wird, zo B0 durch Umwickeln mit faden-, strang-, band- oder flächenförmigen oder dergl. Verstärkungsmaterialien, auch kreuzweise oder .ie na.ch Erfordernis und/oder durch "Re-
    Schichtung mjit Kurzfasern und/oder V/hiskers und/oder Yliesen, insbese
    als Zwischenschichten und/οder durch Aufstrei-
    ι
    fen von gewebten oder gestrikten oder dergl. hergestellten trockenen oder vorgehärteten Verstärkungsmaterialvorformlingen oderPrepregs, und anscliließend ggi0 unter geringer Druckerhöhung in die vorzugsweise bereits mit flüssigen oder teigförmigen Bindemitteln (bei Prepregs bindenittelbs) dosiert gefüllte B-e'rstellungsform usw. gebracht wird, dort unter Aufrechterhaltung des Druckes bei Druckluftfüllung mit den genannten Medien im Austausch mit der Luft gefüllt und unter Vorpreßdruck gesetzt und anschließend die noch erforderlichen Verfahrensschritte durchgeführt werden,
    β Verfahren nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Oberfläche der Herstellungsform, des Kernes, des zu beschichtenden Formkörpers und/oder des Preßbehälters als eine Außen- und/oder eine Zwischenschicht mindestens eine Schicht aus magnetisch beeinflußbaren und/oder magnetischen YerStärkungsmaterialien, zo S0 in !Form einer'metallbeschich-•beten Glasfasermatte, und/oder aus den genannten Plasten und/oder Elasten, z0 3„ in Porm einer metallbeschichteten Thermoplastschicht oder -gase, aufgebracht wird.
    •12. Verfahren, nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gcker.r::eic'-.i:.et, daß der !Formkörper und/oder die Schicht aus mehrerer-Schichten, -Platten und/oder Yorformlingen aus Thermoplasten, auch in Form von Gaze als Außen- und/oder Zwischenschichten xaia aus Zwischenschichten aus genannten .Verstärkungsmaterialien, auch in Form von Matten,'Geweben, Gewirken oder derglo, ggf. zuerst als Saiidwich-Vorformling und danach als Formkörper oder Beschichtung hergestellt wird.
    13« Verfahren zur Herstellung und/oder Formung von Körpern oder Beschichtungen aus ein- oder mehrschichtigen flächenförmir gen Gegenständen, ze B0 Metallplatten, Blechen, Holzplatten oder derglo, ggf» mit Plastbeschichtung aus Thermo- und/oder Duroplasten und/oder Elasten, dadurch gekennzeichnet, daß diese Gegenstände zuerst auf oder in die Form oder einen • Kern gebracht werden, danach ein mit einem unkompressiblen schüttfähigen festen und/oder flüssigen Medium, insbes. einer Flüssigkeit, ze 3„ Öl, teilweise gefüllter oder j?;u
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    füllender, . aus einem flexiblen, insbes „ dehnbaren, hochtemperatur- und mediuiufesten und -dichten Material bestellender Preßbehälter auf die genannten. G-egenstände gebracht wird, die Herstellungsforni ggf0 bis auf Entlüftungsöffnungen geschlossen und/oder verdeckelt wird, der Preßbehälter vollständig gefüllt und unter Druck gesetzt wird, dabei und/oder danach daß Medium, der I-reßb ehält er und/oder die Herstellung& f orin und/oder der Kern ggf 0 erwärmt wird und nit mechanischen Schwingungen zwischen Hull und 200 MIz und darüber -- insbes ausgeübt von außen auf das i-lediuid, insbes«, die flüssigkeit oder in dieser oder in der Preßbehälter- oder Foriawandung erzeugt oder auf diese ausgeübt — regelbarer Frequenz und Amplitude beauf-schlagt und dadurch geformt und/ oder miteinander verbunden werden, ggf» unter Zwischenschichtung von Bindemitteln oder Klebstoffen.
    14e Verfahren insbese nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichne.t, daß vor der Verformung als Außen- und/oder Zwischenschicht mindestens eine Schicht aus faserverstärkten Plasten und/odsr Elasten, insbes. in flächiger Form oder als Vorformling, S0 B. insbeso bestehend aus glasfaserverstärkten ungesättigten Polyestern, Epoxidharzen oder mit Tliioplasten i-iodiiiziorten' Epoxidharzen oder derglo, auf oder in die IPorr; odor don ICerr. gebracht wird,
  6. 15. Verfahren zur Herstellung und zur Beschichtung von Formkörpern oder Holilkörpern, ggfo nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß geeignete riesel- oder schüttfähige, d, he pulver-, und/oder häcksel- und/oder schnitzel- und/oder flocken- und/oder graiiulatförinige Werkstoffe. aus Thermo- und/ oder Duroplasten und/oder-Elasten vor der Verarbeitung zu Formkörperη durch mindestens eine Erwärmungs- und/oder Rüttel- und/oder Wirbelsinterzone transportiert und dort, ggf» nach dem Erwärmen, der Oberfläche über den Erweichungsptinkt, mit unerwärmten und/oder erwärmten Verstärkungsmaterialien in Form von-Iiurzfasern, auch gewellt, oder Whiskers oder derglo, vorzugsweise während ihres Transportes beschichtet werden oder umgekehrt, d0 h,, daß die Verstärkungsmaterialiec in genannter Form zuerst mit Thermo- und/oder Duroplasten und/oder Elasten, insbes, in genannter riesel- oder schütt-
    _ ITI
    fähiger Form,' ggf0 unter gleichzeitigem Aufsprühen oder
    . Aufspritzen von insbes» härtbaren Binderidtteln beschichtet und anschließend teilweise oder vollständig abgekühlt und
    unmittelbar oder später.zu 'Formkörpern oder Beschichtungen verarbeitet werden, ggf, die EeSchichtungen durch Schwerefelder (zo B0 Fliehkraft) oder insbes» magnetische Kraftfelder durchgeführt und/οder unterstützt wird,
    16'. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens,- bestehend aus einer ein- oder mehrteilig ausgebildeten verschließbaren
    Herstellungsforia, einem Kern und/oder einem zu beschichtenden Formkörper, auf deren bzw, dessen innere und/äußere
    Oberfläche die Werkstoffe und/oder Gegenstände bring- und/ oder verteilbar sind, nach Anspruch 1 bis 15,· dadurch gekennzeichnet, daß die ggf„ bis auf Entlüftungsöffnungen
    und/oder Saugventile (13) verschlossene, insbes, mit Steuer- und/oder Regelventilen (34) und Manometern (35) ausgerüstete Her stellung sforin (1-) oder der Kern und/oder der zu "beschichtende Formkörper,' die bzw, der die Werkstoffe und/ oder Gegenstände (3;4) bereits, vorzugsweise auf der Oberfläche verteilt, enthält, einen Hohlraum aufweist, in dem
    ein flexibler offeier, mit einen unkonpressiblon sclrüttfähigen festen und/oder flüssigen i>ieaiur~< (6) --vorzugsweise
    höherer Wichte als die oder mindestens eine Komponente der Werkstoffe (3;4) — füllbarer Preßbehälter (5) angeordnet
    ist, der einerseits mit dem genannten Medium (6) gefüllt
    und vorzugsweise über zwischengeschaltete Ventile (7) und ' mindestens eine Hochdruck- bzw. Hydraulik- und/oder stoßweise' arbeitende, vorzugsweise in ihren Parametern steuer- oder regelbare und umsteuerbare Druck- und/oder Saugpumpe
    (9) kommunizierend mit mindestens einem Mediumvorratsbehälter (11) anschließbar bzw» mit diesem verbunden ist und/ oder der andererseits mit mindestens einem mechanische .
    Schwingungen, vorzugsweise Stoßwellen und/oder Druckimpulse und/oder Ultraschallschwingungen erzeugenden- und/oder aussendenden und auf seine Wandung und/oder vorzugsweise sein Medium (6) direkt oder über mindestens eine zwischengeschaltete Mediumkammer oder Membran übertragenden, vorzugsweise an und/oder in der Wandung der Herstellungsform (1), dem Kern und/oder dem zu beschichtenden Körper und/oder an
    oder in der kommunizierenden Druck- und/oder Saugleitung (8; 10) und/oder im Preßbehälter (5) selbst angeordneten, ggf ο aiis mindestens einem Elektrodenpaar "bestehenden und elektrohydraulische Impulse erzeugenden und übertragenden Geber (14) in Viirkkontakt oder in Wirkverbindung steht, wobei der Geber (14) mit mindestens einem Schwingungserzeuger (26) mit Stoßstrom- bzw. Impulsgenerator (17), zo B0 bestehend aus Umformer, Gleichrichter, Entlader, Schalter, Energiespeicher bzw. Kondensator, ggf„ Transformator, und einem Hetz bzwo einer Speise spannung s quelle (18), oder Z0 B0 bestehend aus einem Schalter (20) Z0 B0 in Form einer Halbleiterdiode, einem Programmkommutator bzw, einem Programmschaltwerk (21), einem Energiespeicher bzw. Kondensator (22), einem Speiseteil (23), einem Schalter (24) und einem Netz bzw« einer Speisespannungsquelle (25), in direktem Kontakt und/oder in Wirkverbindung steht.
  7. 17. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der mechanische Schwingungen übertragende Geber (14) vorzugsweise im oberen Teil und die Einfüllöffnung (30) des offenen i-roßbehälters (5) im vorzugsweise unmittelbar darunter liegenden unteren Teil einer vorzugsweise der Preßbeliältereinfüllöffining (38) und dem Geber.(14) in Größe und/oder Form mit Durchgangsöffnungen (39) für das Medium (6) angepaßten, in der, vorzugsweise im oberen Teil der Herstellungsform (1), des Kernes oder des zu beschichtenden Formkörpers, insbes» in der entsprechenden Wandung oder im Deckel (12) befindlichen Aussparung (40) angeordnet sind, die Preßbehälteröffiiung (38) zo B0 durch einen vorzugsweise in Einzelteile zerlegbaren Klemm- und/oder Spreizkörper oder einen Spannring (41) in offenem Zustand gehalten und an die Formwandung gedrückt ist, der Geber (14) mit dem im Preßbehälter (5) befindlichen und vorzugsweise unter überdruck stehenden Medium (6). direkt oder über eine vorzugsweise mit dem gleichen oder einem anderen flüssigen oder gas förmigen Medium gefüllten Zwischenmembran in Kontakt steht und mit mindestens einem gleichzeitig den Geber (14) bildenden oder am Geber (14) angeordneten Schwingungserzeuger (26) direkt oder über elektrische, pneumatische, hydraulische oder mechanische
    und durch die -Formwandung usw0 oder den Deckel (12) gasdicht geführte Zwischenglieder. (15) nit den elektrische, pneumatische, hydraulische, elektrohydraulisch© oder mechanische Impulse und/oder Stoßwellen und/oder Ultraschallschwingungen erzeugenden Schwingungserzeuger (26) verbunden ist, daß zwischen Get)erfläche und Form- und/oder Dek-_ kelwandung ein elastisch deformierbares, vorzugsweise der Geberfläche in Größe und Form-v ' ' .
    und der Schwingrmgsamplitude in der Dicke angepaßtes Element (42), vorzugsweise der entsprechend gestaltete Rand oder die o"bere Wulst der Öffnung (38) des Preßbehälters (5) und in der Form- usw„ oder Deokelwandung mindestens ein, auf verschiedene Druckgrößen einstellbares oder einen vorgegebenen Druckverlauf steuerndes überdruckventil (34) und/ oder mindestens eine auf. einstellbaren Überdruck.verschließbare Entlüftungsöffnung (43), weitere, an def jeweils höchsten Stelle der in der Form uswe befindlichen Werkstoffe und/oder Gegenstände angeordnete Entlüftungsöffnungen und eine mit einem Ventil verschließbare Einfüllöffnung (44) für das Medium (6) angeordnet sind und letztere kommunizirend über den Geber (14·) mit der Öffnung (38) des 2rölbehälter s (5) und/oder über eine gg;fo 'stoßweise arbeitende Pumpe (9) mit einem MediumvorratsbehLllt er (11) verbunden ist ο
    18o Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch . 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Geber (14-) unmittelbar mit einem Schwingungserzeuger (26) gekoppelt ist und/oder aus mindestens einer oder einer Anzahl an oder in der Nähe der Form-, Kern- und/oder zu beschichtenden Formkörper- .und/oder Pr eßb ehält erwandiuig angeordneten elektrischen Windungen, Spulen, Magnetinduktoren, Elektromagneten, Vibratoren und/oder Ultraschallgebern (29; 33) besteht, die ebenfalls mit mindestens einem Schwingungserzeuger (26) mit Stoßstrom- bzw„ Impulsgenerator (17) und dem ITetz bzw. der Speisespannungsquelle (18 bzw» 25) verbunden sind bzw. in Wirkverbindung stehen.
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    19o Einrichtung zur Durchführunh des Verfahrens nach Anspruch 1Ms 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Gebor (14) ein magneto- oder elektrostriktiver Schallgeber ist und aus einem gekühlten Schwingungswandler mit Zwischenstück und Sonotrode oder Sonode bzw. aus einem Ultraschallkopf, bestehend aus Schallgeber, übertrager, Schwingcrhslterimg und Kühleinrichtung, erstellt ist und mit einem HF-Strom, den: ggfβ zwecks Vormagnetisierung und Vermeidung von Hystereseverlusten ein Gleichstrom überlagert ist, gespeist wird,
    2O0' Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 19> dadurch gekennzeichnet, daß die übertragung der ' Impulse auf das genannte. Medium (6) durch einen eine hin- und hergehende und auf das MMium (6) v/irkende Bewegung ausübenden Kolben und/oder einen auf das MEDIUM (6) wirkenden Vibrator, und/oder Ultraschallschwinger, insbes, einen • magneto- oder elektrοstriktiven Schallgeber (14) erfolgt, wobei insbeso letztere durch einen HF-Generator (17) gespeist v/erden.
    β Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß im Preßbehälter (5) bzw» in seinen Medium (6) und/oder im I^ediuiiivorratsbehälter (11) und/oder in der Wandung der Herstellungsform usw. (1) und/oder des Preßbehälters (5) Heizröhren- oder Heizschlängensysteme (36). mit eingebrachten elektrischen Heiz-· leitern und/oder Heizkanalsysteme (37) zum Transport heißer Gase, Dämpfe oder Flüssigkeiten und/oder Kühlmitteltransport eingebracht sind, die mit elektrischen Spannungsquellen (18) bzw,» mit Förder- oder Transporteinrichtungen, ze B. Pumpen, verbunden sind.
    22e Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßbehälter. (5) ein-, vorzugsweise mehrschichtig aufgebaut ist und aus hochtemperaturfesten flexiblen, vorzugsweise stark dehnbaren,' gegenüber den Formkörperwerkstoffen (354) und Füllmedien (6) chemisch resistenten mediumdichten Plasten und/oder Elasten, ' Z0 B0 aus Polyvinylalkohol, Neopren, Silikonkautschuk und/ oder aus mit metallischen und/oder nichtmetallischen^ ggf„
    mit magnetischen oder ferromagnetischen imd/oder magnetisch beeinflußbaren und/oder -elektrisch leitenden Materialien und/oder Partikeln -- wie zo 3, aus Metall, Kohlenstoff, Graphit oder derglo — gefüllten und/oder "beschichteten Platten und/oder Elasten und/odor aus ggf „. mit den vorgenannten Materialien und/oder Partikeln beschichteten und/oder aus diesen und/oder aus 3orr Asbest, Basalt, G-Iimmer, Glas oder auch in Kombination bestehenden "Geweben, Gewirken, bliesen oder derglo besteht, die ggf. mit hochtermperaturfesten Polymeren, z. B. Polyphenylensulfid imprägniert und/oder.beschichtet sind, gg£Y der elektrisch und/oder magnetisch leitfähige Preßbehälter/ (5) niit elektrischen Kontakten versehen und über diese und vorzugsweise einen Transformator mit einer ,Speisespannungsquelle (18) zu Heizzwecken verbunden und/oder durch Induktion mit Hilfe von durch einen Generator (17) mit Wechselstrom holier Frequenz durchflossennn und. in der ITähe des Preßbehälters (5) angeordneter Spulen (33) erwärmbar ist. . .
    23e Einrichtung nach Anspruch 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßbehülter (5) ein-oder beidseitig mit fläclienförmigen, insbes, flexiblen, z. 3. aus elektrisch leitfähigen Metall- oder Graphit oder dcr^le beschichteten Glasfasern oder Geweben oderdergl. bestehenden und mit Stromkontakten versehenen Heizelementen oder mit Metall^LnsbeSo Metallpartikeln beschichtet ist und/oder daß der Preßbehälter (5) aus genannten Geweben, Gewirken, Vliesen oder dergl. besteht und mit Thioplasten imprägniert ist und/oder aus Thioplasten besteht, vorzugsweise aus . solchen, die durch Halogenide mit stark verlängerter,gesättigter Kohlenwasserstoffkette, z. B. mit Ο-,ρ^οΛ^Ιρ 0(3-er durch Isomere dergleichen Brutt©zusammensetzung mit ein oder zwei Äthylenseitengruppen erhalten werden und die bis min- ' destens 250° C temperaturstabil sind»
    24» Einrichtung nach Anspruch 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßbehälter (5) aus einem mit dem Formkörper-und/ oder Beschichtungswerkstoff (3; 4) chemisch und/oder physikalisch verbindbarem Material, beispielsweise aus PYC oder
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    oder aus Thioplaste besteht und nach der Herstellung als sogenannter verlorener Kern oder Schicht als eine Oberfläche am erzeugten Formkörper (31) oder der Schicht vor-•bleibt0
    25ο Einrichtung nach Anspruch 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßbehälter (5) für die Herstellung von Hohlprofilen, Rohren oder dergl„ auch unterschiedlicher Durchmesser oder Querschnittsabmessungen aus einem dieser Eorii angepaßten langem Sack oder Schlauch besteht«
  8. 26. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle der oder zusätzlich zu den Entlüftungsöffnungen (13) ein steifer gegenüber dem Preßdruck stabiler perforierter Entflüftungsraum in der Form oder im Kern oder dergl, angeordnet ist und/oder daß' ein in die Form (1) gebrachter, ggf. der Formkontur angepaßter, z. B0 in Form eines hohlen Ringes (bei der Herstellung von runden Formkörpern) gestalteter, die in den Werkstoffen (3; 4-) befindliche und während der Herstellung ausgepreßte Luft (luft-, Dampf- oder Gasbläschen oder lunker) aufnehmender Entlüftungskörper zur Entlüftung vorgesehen is
    27o Einrichtung nach Anspruch 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung, der genannten Oberfläche mit den schüttfähigen Werkstoffen (4) durch Sprüh-, Spritz- oder Schleudereiiirichtungen, beispielsweise.Preßluftdüsen erfolgt, die ggf. in der Mhe der Düsenöffnung in Richtung zum Düsenausgang mit einer Heißgasstrahldüse ausgerüstet sind4
  9. 28. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß das Material der Herstellungsform je nach Anwendungszweck ein magnetisch beeinflußbares oder magnetisch unbeeinflußbares Material, z. Be ein faserverstärkter Kunststoff, Aluminium oder auch Stahl oder dergl. ist, ggf. mit Hinterfütterung aus Baumaterialien, insbes. aus armiertem Beton besteht,.
    -»-... 191 129 .
    29* Einrichtung nach Anspruch 1 bis .28, dadurch gekennzeichnet,' daß auf der freien Oberfläche der auf oder in der Herstellungsform, usw. "befindlichen Werkstoffe und/oder Gegenstände .eine vorzugsweise in Form und Größe dem Preßbehälter entsprechende Schicht aus den genannten oder anderen Preßbehältermaterialien erzeugt, z, B0 aufgespritzt oder aufgebracht ist und den Preßbehälter ersetzt,
    30, Formkörper oder Schicht, dadurch gekennzeichnet, daß dieser oder diese ein aus faserverstärkten und mit Thioplasten modifizierten Epoxidharzen mit und/oder ohne Härter und/ oder Beschleuniger und/oder Sensibilisatoren bestehender, durah Einwirkung mechanischer und/oder .Ultraschallschwingungen, im Bereich zwischen UuIl und 200 kHz und darüber verdichteter und/oder von Wärme und/oder Druck geformter, ggfo. durch elektromagnetische Wellen, vorzugsweise im IR- oder UV-Bereich oder energiereiche. Strahlen oder durch Magnetfelder beeinflußter, gehärteter bzw. polymerisierter Gegenstand ist» .
    Hierzu /f Seite Zeichnung .
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0356144B1 (de) * 1988-08-18 1995-07-19 Dsm N.V. Verfahren zum Herstellen von Kunststoffgegenständen

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EP0356144B1 (de) * 1988-08-18 1995-07-19 Dsm N.V. Verfahren zum Herstellen von Kunststoffgegenständen

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