DD140159B2 - Hebelgetriebe zum parallelverschieben und drehen einer vorzugsweise horizontal gelagerten platte - Google Patents

Hebelgetriebe zum parallelverschieben und drehen einer vorzugsweise horizontal gelagerten platte

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DD140159B2
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lever
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pantograph
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Description

Hebelgetriebe zum Parallelverschieben und Drehen einer vorzugsweise horizontal gelagerten Platte
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein ebenes Hebelgetriebe als Antriebsystem für eine vorzugsweise horizontal gelagerte Platte, welches ein Parallelverschieben und Drehen derselben bewirkt, nach Patent s/J-3 ^°}0
Charakteristik der in der genannten Patentanmeldung vorliegenden technischen Lösung.
Gegenstand der genannten Patentanmeldung ist ein Hebelgetriebe zum Parallelverschieben und Drehen einer horizontal gelagerten Platte, bei dem beide Abtriebschenkel des beweglichen Parallelogrammes eines Pantografen vorzugsweise im Mittelpunkt der Platte angelenkt sind. Ferner ist dem zwischen dem Eckpunkt und dem Pestpunkt geführten Schenkel des Pantografen ein vorzugsweise längerer Hebel im Eckpunkt überlagert angeordnet, der bei gleichem. Teilungsverhältnis (a : b « a' :b'=aff : b11) zwei Gelenktpunkte aufweist. Weiterhin ist dem ersten Abtriebschenkel parallel und gleichlang eine Schwinge zwischen dem ersten Gelenkpunkt und einem auf der Platte befindlichen Gelenkpunkt zugeordnet. Schließlich ist eine letzte Schwinge mit einer Handhabe am freien Ende zum Verstellen der Platte in Richtung <p -Koordinate am aweiten Gelenkpunkt des Hebels angeschlossen.
Zum lagerichtigen Ausrichten optischer Teile zum. Beispiel Glasschablonen ist aber der spezielle Fall der Anlenkung beider Abtriebschenkel des Pantografen vorzugsweise im Mittelpunkt der Schablone konstruktiv nicht möglich. Y/eiterhin ist es für die Peineinstellung von Schablonen üblich beziehungsweise zweckmäßig, eine oder mehrere Koordinaten durch ansich bekannte Meßschrauben als Stellglieder zu betätigen, von denen eines in der ersten Verachiebungsrichtung und gegebenenfalls die beiden anderen parallel zueinander in der zweiten Verechiebungsrichtung angeordnet sind.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, die zum Justieren, ebener Bildträger erforderliche Einstellgenauigkeit za erhöhen und die Stellwege meß- und begrenzbar zu machen·
Weeen der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein ebenes Hebelgetriebe zum Justieren optischer Teile zu entwickeln, bei dem durch eine Kombination zwischen Pantografensteuerung und Meßschraubeneinsatz eine optimale Bedienart für jede Koordinatenverstellung ohne gegenseitige Beeinflussung erreichbar ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die geführten Abtriebschenkel des beweglichen Parallelogramms des Pantografen an zwei Gelenkpunkten einer vorzugsweise rechteckigen Platte angreifen, daß sich ihre verlängerten Wirkungslinien in einem Punkt schneiden. Ferner ist dem ersten Abtriebschenkel parallel und gleichlang eine Schwinge zugeordnet, die zwischen dem ersten Gelenkpunkt des überlagerten Hebels und einem auf der Platte befindlichen Gelenkpunkt eingesetzt ist« In weiterer Ausbildung der Erfindung ist als Handhabe eine Meßschraube mit ihrer
Spindel am zweiten Gelenkpunkt des überlagerten Hebels ersatzweise für das führende Glied des Hebelsystems zum Verstellen der Platte in Richtung <f -Koordinate angeordnet· In weiterer Ausbildung der Erfindung ist die Spindel einer zweiten Meßschraube am Eckpunkt des Pantografen zum Verstellen der Platte in Richtung y-Koordinate und die einer dritten Meßschraube an dem vom Eckpunkt getrennten und verkürzten Führungsschenkel des Pantografen zum Verstellen der Platte in Richtung x~Koordinate angeschlossen. Am Ende des verkürzten Führungsschenkels befindet sich ein weiterer Gelenkpunkt, der in Form einer Rolle an einem gestellfesten Anschlag sowie in y-Richtung veränderbar angelenkt ist· Dafür ist gleichzeitig die Verbindung der Platte mit dem zweiten Abtriebschenkel des beweglichen Parallelogrammes des Pantografen starr ausgebildet·
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist auf dem verkürzten Führungsschenkel des Pantografen im Teilungsverhältnis (a : b = a1 : b1 « aM : b11 = a"1 : b!tl) ein Gelenkpunkt vorgesehen, an dein der zweite Abtriebschenkel des Parallelogramms des Pantografen angreift· In v/eiterer Ausbildung der Erfindung sind die erste und zweite Meßachraube in x-Richtung und die dritte Meßschraube in y-Richtung mit ihren Führungen auf gestellfesten Anschlägen verschiebbar gelagert·
Die Erfindung soll nachstehend an einigen Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig· 1: Schematische Darstellung eines Hebelgetriebes
mit Pantografensteuerung Fig. 2: Schematische Darstellung eines Hebelgetriebes
mit kombinierter Pantografen-Meßschraubensteuerung Fig· 3: Schematische Darstellung eines Hebelgetriebes mit Meßschraubensfeuerung·
Gemäß Pig· 1 ist der Führungsschenkel 1 eines Pantografen an seinem freien Ende mit einer Handhabe A zum Einleiten beziehungsweise Betätigen der Verstellbewegung in Richtung x-y-Koordinaten vorgesehen und weist an seinem anderen Ende einen Eckpunkt C auf, in dem zugleich der im Pestpunkt P angekoppelte geführte Schenkel 2 gelagert ist. Zur vollständigen Ausbildung des beweglichen Parallelogrammes des Pantografen sind gemäß dem Teilungsverhältnis a : b = a1 : b* parallel zu den Schenkeln 1; 2 an diese die Abtriebschenkel 3f; 4' angekoppelt, deren Enden in zwei Gelenkpunkten H; J am Rande einer vorzugsweise rechteckigen Platte 8' angreifen und deren verlängerte Wirkungslinien einen Schnittpunkt M1 ergeben. Dabei ist der Abtriebschenkel 41 in den Gelenkpunkten J der Platte 8· beziehungsweise K des Führungsschenkels 1 eingesetzt. Die Platte 8* wird somit durch Bewegen der Handhabe A in Richtung xy-Koordinaten parallel untersetzt verschoben. Pur die Verstellung derselben in Richtung der f -Koordinate ist ein zusätzliches Hebelsystem vorhanden, zu dem ein Hebel 5 gehört, der dem Schenkel 2 im Eckpunkt C überlagert ist, vorzugsweise eine größere Länge als dieser sowie bei gleichem Teilungsverhältnis a : b « a* ; b1 » a11 : b11 die Gelenkpunkte D und E aufweist. Ferner ist dem Abtriebschenkel 31 parallel und von gleicher Lenge eine Schwinge 6* zwischen dem Gelenkpunkt D und einem auf der Platte 81 befindlichen Gelenkpunkt G1 zugeordnet. Schließlich ist eine Schwinge 7 am Gelenkpunkt E des Hebels 5 angelenkt, an deren freiem Ende eine Handhabe B für die Verstellbewegung in Richtung T -Koordinate befestigt ist. Bei entsprechender Wahl des Hebels 5 lassen sich gleiche Übersetzungsverhältnisse für die Verstellwege an der Platte 81 erzielen. Mit dem Aufbau gemäß Pig,, 1 wird erreicht, daß sich die Koordinaten xy einerseits und ψ andererseits beim Betätigen gegenseitig nicht beeinflussen.
In Pig. 2 ist ein Hebelgetriebe mit einer Kombination aus Pantografen- und Meßschraubenateuerung dargestellt, wobei im Eckpunkt E anstelle der Schwinge 7 ebenfalls in y-Richtung eine Meßschraube B1 beziehungsweise deren Spindel zum Verstellen der ψ -Koordinate angreift. Als weiteres Ausführungsbeispiel ist in Pig· 3 ein Hebelsystem gezeigt, welches nur durch Meßschrauben betätigt wird und vorzugsweise zur Schablonenjustierung in einer Justier- und Belichtungseinrichtung dient. Bei dieser Ausführung ist parallel zur Meßschraube B1 eine Meßschraube A1 mit ihrer Spindel am Eckpunkt C zum Verstellen der Platte 8* in Richtung y-Koordinate angelenkt· Um 90° versetzt zu dieser ist eine dritte Meßschraube A*1 nahe dem Eckpunkt C in x-Richtung angeordnet, deren Spindel an einem vom Eckpunkt C getrennten und verkürzten Pührungsschenkel 1' sum Verstellen der Platte 8* in Richtung x-Koordinate angreift· Der Einsatz gleicher Baugruppen beziehungsweise gleicher Skalenteilung für die Meßschrauben A1; A11; B1 bedingt die Verkürzung des PührungS" schenkeis 1f im gleichen Teilungsverhaltnis a : b = a' : bf a1 r : b11 = a111 : bllf, wobei dieser im Gelenkpuikt K geteilt ist und an seinem anderen Ende einen Gelenkpunkt L in Form einer Rolle aufweist, die an einem gestellfesten Anschlag P· anliegt· Dafür ist die Verbindung des Abtriebschenkels 4' am Rande der Platte 81 in einem Punkt J1 starr ausgebildet· Zum Ausgleich der durch die Schwenkbewegung der Hebel 1' und 5 bedingten Verschiebungen sind die Meßschrauben A1; B1 in x-Richtung und A11 in y-Richtung mit ihren Führungen auf gestellfesten Anschlägen P' verschiebbar gelagert.
Mit dem Aufbau nach Pig. 3 wird erreicht, daß sich die Koordinaten x; у und ψ beim Betätigen gegenseitig nicht beeinflussen.

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch
    1» Hebelgetriebe zum Parallelverachieben und Drehen einer horizontal gelagerten Platte in Richtung der x-; y- und Φ-Koordinate, bestehend aus einem Pantografen mit Handhaben an den Führungsschenkeln, dessen untersetztem Bewegungsteil zwischen Eckpunkt und Pestpunkt ein vorzugsweise längerer Hebel im Eckpunkt überlagert zugeordnet ist, der bei gleichem Teilungsverhältnis (a : b я а1 : b· = а11 : b11) zwei Gelenkpunkte aufweist, nach Paten //33 tf^O ? gekennzeichnet dadurch, daß die geführten Abtriebsohenkel (31; 41) des beweglichen Parallelogrammes des Pantografen in zwei Gelenkpunkten (H; J) am Rande einer vorzugsweise rechteckigen Platte (81) angelenkt sind, deren verlängerte V/irkungslinien sich in einem Punkt (M*) schneiden, daß ferner dem Abtriebsohenkel (3') parallel und gleichlang eine Schwinge (61) zwischen dem Gelenkpunkt (D) und einem dritten auf der Platte (81) befindlichen Gelenkpunkt (G1) angeordnet ist, und daß die Handhaben (A; B) durch Meßschrauben (A1; Al!; B1) ersetzbar sind·
    2· Hebelgetriebe nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß als Handhabe die Meßschraube (B1) mit ihrer Spindel am Gelenkpunkt (E) des Hebels (5) anstelle der Schwinge (7) zum Verstellen der Platte (81) in Richtung cp-Koordinate angelenkt ist.
    Hebelgetriebe nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß als Handhabe die Meßschraube (A') mit ihrer Spindel am Eckpunkt (C) des Pantografen zum Verstellen der Platte (8f) in Richtung у-Koordinate und die Meßschraube (A") mit ihrer Spindel an dem vom Eckpunkt (C) getrennten und verkürzten Pührung3schenkel (11) zum
    Verstellen der Platte (8f) in Richtung der x-Koordinate angelenkt ist, wobei ein Gelenkpunkt (L) mit Rolle am Ende des verkürzten Führungsschenkeis (11) an einem gestellfesten Anschlag (P1) in y-Richtung verschiebbar anliegt und dafür die Verbindung eines Punktes (J1) an der Platte (81) mit dem Abtriebsschenkel (41) starr ausgebildet ist.
    4. Hebelgetriebe nach Punkt 3, gekennzeichnet dadurch, daß auf dem verkürzten Führungsschenkel (1') des Pantograf en im Teilun.^sverhältnis (a : b = a1 : b1 = a11 : bt! = a111 : b"1) im Gelenkpunkt (K) als Angriffspunkt für den Abtriebschenkel (41) vorgesehen ist.
    5· Hebelgetriebe nach Punkt 2 bis 4» gekennzeichnet dadurch, daß die Meßschrauben (A1 und B1) in x-Richtung und (A'') in y-Richtung mit ihren Führungen auf gestellfesten Anschlägen (F') verschiebbar gelagert sind.
    Hierzu /I Seite Zeichnungen

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