DD140178A5 - Anordnung zum darstellen von daten auf einem wiedergabegeraet - Google Patents

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DD140178A5
DD140178A5 DD78204902A DD20490278A DD140178A5 DD 140178 A5 DD140178 A5 DD 140178A5 DD 78204902 A DD78204902 A DD 78204902A DD 20490278 A DD20490278 A DD 20490278A DD 140178 A5 DD140178 A5 DD 140178A5
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Hermanus H H Groothuis
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Philips Nv
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Description

Anordnung zum Darstellen von Daten auf einem Wiedergabegerät
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum "gleichzeitigen Darstellen von Daten während eines ZeitIntervalls auf einem Wiedergabegerät in Art einer Druckseite, mit einer Datenverbindung für den Empfang von Datensignalen, einem Vordergrundspeicher zum Aufnehmen von Daten einer Druckseite, dessen einer Eingang mit der Datenverbindung und dessen einer Ausgang mit einem Eingang des Wiedergabegeräts verbunden ist und einem Bedienorgan, dessen einer Ausgang mit einem Eingang einer Steueranordnung verbunden ist, um dadurch den Eingang des Vordergrundspeichers freizugeben«
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Eine derartige Anordnung ist aus der Veröffentlichung von Be Horris et als Teletext Data Decoding? the LST* Approach, Ι·Ε«Β·Ε· Transactions on Consumer Electronics (7608), S0 247-252 bekannt# In diesem Artikel ist Teletext die allgemeine Bezeichnung für Systeme, in denen die üblichen Fernsehkanäle zum übertragen von geschriebener oder graphischer Information benutzt werden, wonach diese Information an den üblichen einfachen Empfängern dargestellt v/erden kann, gegebenenfalls
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nach einer einfachen Zwischenbearbeitung. Die darzustellende Information ist in Druckseiten organisiert, wobei am Wiedergabegerät jeweils eine Druckseite dargestellt werden kann· Im Prinzip könnten auch mehrere Seiten zusammen dargestellt werden, sie wurden jedoch dabei kleiner sein. Die Druckseiten werden von einer Sendestation abgesandt, beispielsweise in einer vorbestimmten Reihenfolge. Der Benutzer wählt eine Druckseite der darzustellenden Information entweder willkürlich oder an Hand von Verweisungsinformationen, die auf einer zuvor dargestellten Druckseite geschrieben ist, oder er wählt die Druckseiten nacheinander reihenfolgemäßig wie beim Lesen eines Buchs aus. -Wenn die Anzahl der zu wählenden Druckseiten sehr groß ist, ist die Zeit zum Aussenden dieser Druckseiten entsprechend.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die zum Aussenden erforderliche Zeit zu verkürzen»
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die erforderliche Zeit zum Auswählen einer nächsten Druckseite dadurch zu verkürzen, daß nicht immer das Empfangen dieser Druckseite von außen her abgewartet zu werden braucht, indem eine Anzahl potentiell darzustellender Drucksei«- ten vorrätig gehalten wird»
Die Erfindung ist dazu dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung-weiterhin einen Hintergrundspeicher zwischen der Datenverbindung und dem Vordergrundspeicher, enthält,
die Informationen mindestens zweier Druckseiten durch Freigabe seines mit der Informationsverbindung verbundenen Eingangs durch ein Ausgangssignal der Steueranordnung aufnimmt, daß der Hintergrundspeicher mindestens zwei parallel geschaltete serielle Teilspeicher enthält, die zusammen alle Informationen einer einzigen Druckseite und je für sich mindestens einen Teil der Informationen mindestens zweier Druckseiten enthalten, und daß der Hintergrundspeicher unter der Steuerung eines relativen Anfangsadressensignals aus der Steueranordnung aufeinanderfolgend die Informationen einer Druckseite mit einer vorbestimmten Länge dieser Informationen dem Vordergrundspeicher durch Freigabe seines Eingangs zum Speichern der zugeführten Informationen progressiv ab einer vorbestimmten Anfangsadresse im Vordergrundspeicher zuführt. Im Teletext-System ist die erwähnte Datenverbindung einseitig: die aufeinanderfolgenden Druckseiten wer~ den seriell beispielsweise durch eine Sendeanlage ausgestrahlt· Dies beschränkt keineswegs die Erfindung, denn dabei kann die Datenquelle auch beispielsweise ein Rechner oder eine Datenbank sein, der bzw* die nur für einen Bruchteil der Zeit in Anspruch genommen werden darf... Das Füllen des Eintergrundspeichars kann auch durch die erwähnte Steueranordnimg in einer Frage/Antwortsituation in bezug auf die Datenquelle ausgelöst werden« Die Informationen sind im Iiintergru.ndspeioh.er in Einheiten einer Druckseite organisierts von denen jeweils eine Einheit zum Vordergrundspeicher abgerufen wird« Dadurch können serielle Teilspeicher verwendet werden, die in einer preisgünstigeren Technologie als beispielsweise Speicher mit wahlfreiem Zugriff hergestellt werden können»
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Es ist vorteilhaft, wenn der Hintergrundspeicher mindestens einen Modul enthält, der genau soviel parallel geschaltete serielle Teilspeicher wie ein am Wiedergabegerät darzustellendes Zeichen Bits in seinem Kode enthält, wobei die seriellen Teilspeicher die Bits jeweils eines Zeichens an einem Eingang bzw. Ausgang des Moduls parallel austauschen. Auf diese Weise erscheinen alle Kodebits eines Zeichens zusammen am Ausgang eines Moduls. Damit werden eine hohe Übertragungsgeschwindigkeit und eine vorteilhafte Organisationsmöglichkeit für Paritätskontrollen und dergleichen erreicht. Andererseits ist es weiterhin möglich, daß die Zeichen anders gespeichert sind. So können bei acht Bits pro Zeichen diese Bits in vier seriellen Teilspeichern gespeichert sein, die je zwei Bits enthalten, oder sogar in einem einzigen seriellen Teilspeicher. Im letzten Pail erfolgt die Speicherung durch zeichenweise Verschachtelung zwischen den seriellen Teilspeichern.
Es ist vorteilhaft, wenn die seriellen Teilspeicher aus magnetischen Speicherschiehten mit Domänen aufgebaut sind* Solche Speicherschiehten bilden ein preisgünstiges Spei« chermedium« Außerdem ist die Speicherung energieunabhängig, wenn in einer Ruhelage keine Energie zugeführt wird.
Es ist vorteilhaft, wenn die seriellen Teilspeicher in der Technik der ladungsgekoppelten Anordnungen (CCD) aufgebaut sind.» Derartige CCD-Anordnungen bilden ein anderes preisgünstiges serielles Speiehermedium.
Es ist vorteilhaft, wenn der Hintergrundspeicher weiterhin einen Zähler enthält, dessen Zähleingang Schiebeimpulsen für die erwähnten seriellen Teilspeichern als Zählimpulse empfängt und dessen Zählerstellung dadurch einer Verschiebung der Informationen in den seriellen Teilspeichern
entspricht, und daß eine Zugriffseinrichtung des Hintergrundspeicher ausschließlich durch ein Signal der Steueranordnung und ab einer von diesem Signal gewählten vorbestimmten Zählerstellung einer Menge genau so vieler Zählerstellungen, wie Druckseitenteile in einem seriellen Teilspeicher Platzfinden freigabbar ist. Durch eine derartige Steuerung kommen die Informationen einer darzustellenden Druckseite nach einer festen Reihenfolge au oder aus dem Hintergrundspeicher zur Verfügung und braucht keine weitere Umsetzung dieser Reihenfolge zu erfolgen* Weiter ist es eine einfache Methode zum Detektieren des Anfangs einer Druckseite.
Es ist vorteilhaft, wenn die Zugriffseinrichtung des Hintergrundspeichers nach dem Empfang eines freigebenden Signals anschließend erneut blockierend von einem Ausgangssignal des erwähnten Zählers nach einer der Speicherlänge eines Druckseitenteils in einem seriellen Teilspeicher entspre*« chenden Schiebeimpulßanzahl für den Hintergrundspeieher ansteuerbar ist. Dabei ist ein direkter Speicherzugriff(DMA) verwirklicht, um unter sehr einfacher Steuerung eine Druckseite der Textinformation zu übertragene 3Insbesondere können dabei große Teile der Steueranordnung zum Durchführen anderer Punktionen freigehalten werden·
Es ist vorteilhaft, wenn der erwähnte Zähler eine erste Zykluslänge entsprechend der Kapazität eines seriellen Teilspeichers hat und ein partiell freigebendes bzw* ein unter Ausschließung weiterer Signale erneut blockierendes Signal beim -Erreichen des Anfangs bzwe des Endes eines Teilzyklus in dem erwähnten ersten Zyklus liefert, wobei die Länge des Teilzyklus der Kapazität für einen Druckseitenteil in einem seriellen Teilspeicher entspricht.
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Die Detektion des Anfangs und des Endes eines derartigen Teilzyklus kann auf sehr einfache Weise erfolgen, wodurch ein direkter Zugriff zum Hintergrundspeicher stark erleichtert wird.
Es ist vorteilhaft, wenn der Zähler Unterzyklen mit einer Länge einer Zeile der Druckseite enthält und der Vordergrundspeicher ein Speicher mit wahlfreiem Zugriff und " einer vorbestimmten Kapazität ist und daß der Zähler neben den Unterzyklen gleicher Länge einen zusätzlichen Unterzyklus abweichender Länge enthält, wodurch die summierten Längen der Unterzyklen in einem Teilzyklus, dessen Länge der Kapazität für einen Druckseitenteil in , einem seriellen Teilspeicher entspricht, der vorbestimmten Kapazität des Vordergrundspeichers entsprechen. So ist eine einfache Übersetzung zur V/iedergabe nach dem Format einer Druckseite möglich» Durch die Summierung der Unterzyklen kann die Kapazität des Vordergrundspeichers vollständig benutzt werden. Diese Kapazität wird im allgemeinen für eine Anzahl vollständiger Textzeilen durch Unterschiede in den Entwurfskriterien zu groß sein.
Es ist vorteilhaft, wenn der Vordergrundspeicher einen Adressenurasetzer besitzt, der eine aus Zeilen- bzw« Zeichennummer bestehende Adresse von der Steueranordnung bzw» vom Ausgang des Zählers am Eingang in eine direkte Speicheradresse für den Vordergrundspeieher umsetzt, von dem ein Adresseneingang weiter mit einem Adressenausgang des Wiedergabegeräts verbunden ist* So ist der Vordergrundspeicher auf zwei V/eisen zugänglich; einerseits beispielsweise durch eine Wortnummer für die sequentielle Übertragung einer Anzahl von Zeichenkodes und zum anderen durch Zeilen/"»Zeichen~a.uf~der-Zeile-lTummer zum spezifischen Adressieren eines bestimmten Zeichens, beispielsweise
in der Weise einer zweidimensionalen Positionsanzeigeanordnung, die sich bei Wiedergabegeräten vorteilhaft gezeigt hat, *
Es ist vorteilhaft, wenn der Vordergrundspeicher eine V/echselanordnung enthält, um in aufeinanderfolgenden
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Speicherzyklen des Vordergrundspeichers den Adresseneingang des Vordergrund0peichers abwechselnd, für den Adressenausgang des Wiedergabegeräts zum Abgeben einer Zeicheninformation für die Darstellung bzw« für einen Adressenausgang des Adressenuinsetzers für eine Informationsaustauschübertragung zugänglich zu machen. Durch eine derartige elementare Zeitmultiplexorganisation wird der Zugriff des Vordergrundspeichers optimal ausgenutzt.
Es ist vorteilhaft j wenn im Vordergrundspeicher die Rückkehrzeit eines Speicherzyklus für eine Inforrnationsaustauschübertragung kleiner als die Wiederholungszeit für die Schiebeimpulse für den Hintergrundspeicher ist und daß eine Hilfstakteinrichtung vorgesehen ist, um jedesmal bei der Bereitstellung einer Datenwort~ stelle, insbesondere eines Zeichenkodes, durch den Hin«" tergrundspeicher für die Übertragung einen^ Speicherzyklus des Vordergrundspeichers zum Durchführen der erwähnten Übertragung zu aktivieren* Die für den Hintergrundspeicher belegten Speicherzyklen des Vordergrundspeichers werden dabei auf geeignete Y/eise angesteuert, so daß auch 'langsamere serielle Teilspeicher eingesetzt werden können.
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Ausführungsbeispiel
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert." JSs zeigen:
Pig, 1: eine erste Blockschaltung einer erfindungsgemäßen Anordnung,
Fig. 2: eine zweite Blockschaltung dieser Anordnung nach Pig· 1,
Pig· 3ί die Organisation der Adressierung eines Vordergrundspeichers,
Pig. 4: eine Addieranordnung,
Pig« 5ί einen einzigen seriellen Teilspeicher, Pig« 6: eine Organisation der seriellen Information,
7i einen Zähler mit unterschiedlichen Unter zyklen,
Pig« 8: eine Tastenfeldanordnung, Fig« 9s einen Teil einer Anpassungseinheit, iOs die Bildung einer Anzahl von Steuersignalen,
Pig,11s bis 13: einige v/eitere Teile der Anordnung,
ν Pig« 15; eine Anzahl zeitabhängiger Signale.
Pig* 2 zeigt eine Blockschaltung einer erfindungsgemäßen Anordnung. Die Anordnung enthält eine Datenverbindung 13i einen Datenempfanger 1, eine Daten-BUSj-Leitung 8, eine Adressen-Bus-Leitung 9, eine Steueranordnung 2, einen Hintergrundspeicher 3» eine Anpassungseinheit 14, einen Vordergrundspeicher 6, einen Signalumsetser 7, ein Bedienungsorgan 4 mit Tastenelementen 5» einen Anschluß 11 und ein Wiedergabegerät 12. Parallel zur Adressen-BUS-Leitung verläuft eine in dieser Figur nicht gesondert dargestellte Kontroll-BUS-Leitung·
Die darzustellende Information wird auf der Leitung 13 zugeführt» Sie kann eine Antennenanlage sein, um die von einem Sender ausgestrahlte Informationen zu empfangen* Die Informationen werden beispielsweise Seite für Seite von einem Fernsehsender ausgestrahlt, gegebenenfalls verschachtelt mit übrigen Fernsehbildern« Dies ist weiterhin der Einfachheit halber nicht angegeben. Der Datenempfänger enthält eine übliche Abstimmeinheit und einen Dekoder« Den ausgestrahlten Bruclcseiteninforma-' tionen gehen Jeweils Verweisungsdaten voran, wodurch auf bekannte Weise eine Verweisungsdatensuche durch Vergleichen dekodierter Verweisungsdaten mit einer gewünschten Verweisung (Druckseitennummer beispielsweise) möglich ist, die von der Steueranordnung 2 auf der Leitung 8 übertragen wird« Der Einfachheit halber ist dieser Vergleichsvorgang nicht weiter dargestellt» Im Ausführungsbeispiel hat weiterhin die Daten-»BUS»Leitung 8 eine Breite von 8 Bitss die Adressen-BÜS-Leitung 9 eine Breite von 16 Bits* Die Daten einer von einem Benutzer gewünschten Druckseite wird nach dem Empfang in und nach dem Durchlassen von der Einheit 1 über die Leitung 8 der Anpassungseinheit 14 zugesandt« Die Einheit
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14 versorgt auf bekannte Weise die elektrische Anpassung der Signalform und synchronisiert weiterhin die Operation des Hintergrundspeichers 3 mit den empfangenen Daten zum synchronen Speichern. Eine darzustellende Druckseite wird von einem Signal der Steueranordnung 2 auf der Kontroll-BUS-Leitung und durch ein Druckseitenadressensignal auf der leitung 8 im Hintergrundspeicher 3 adres siert· Die Steueranordnung kann dazu aus dem Bedienungsorgan 4 ein Auslösesignal über die Kontroll-BUS-Leitung empfangen« Die auf diese Weise adressierte Druckseite wird Zeichen für Zeichen über die Leitung 8 auf den Vor~ dergrundspeieher 6 unter Anpassung und Synchronisierung in der Anpassungseinheit 14 übertragen« Die im Empfänger empfangenen Daten können übrigens auch direkt auf der Leitung 8 dem Vordergrundspeicher 6 zugeführt werden«
Die im Vordergrundspeicher 6 gespeicherten Daten werden im Signalumsetzer 7 in einen VirdeosignaD. umgesetzt,' das über die Leitung 11 dem Wiedergabegerät 12 zugeführt wirdo Der Adressenhus 9 kann. Adressensignale übertragen, und parallel damit sind andere Steuersignale auf der erwähnten Kontroll-BUS-Leitung übertragbar, die im Prinzip von jedem der Elemente 1s 2, 4* 6, 14 sowohl empfangen als auch abgesandt werden können«, Im Ausführungsbeispiel sind nur die Elemente 2 und 14 zum Absenden eingerichtet«, Wie weiter unten näher erläutert wirds sind die Leitungen 8A und 9A zwischen den Elemen—. ten β und 7 nicht direkt mit den entsprechenden Leitungen 8 und 9 verbunden· Entsprechende Anschlüsse sind bei der Daten-BUS-Leitung 8 vorhanden,, Das Tastenfeld 5 kann dazu benutzt'werden9 sowohl im Hintergrundspeicher 3 als auch in bezug auf die im Empfänger 1 ankommenden Daten eine oder mehrere Druckseiten auszuwählen»
Pig, 1 zeigt eine Blockschaltung, bei der die wichtigsten Übertragungsrichtungen betont worden sind· Die Antenne ist mit der Blockier/Empfangseinheit 51 verbunden. Die durdagelassenen Daten gelangen zum Hintergrundspeicher und zur Blockiereinheit 53· Die durchgelassenen Daten gelangen zum Vordergrundspeicher/Signalumsetzer 57» Die dort gespeicherten Daten gelangen zur Darstellung zum Wiedergabegerät 58. Die Daten des Vordergrundspeichers können über die Rückleitung 57A zum Hintergrundspeicher 52 zurückkehren. Die Einheiten 51/53 werden von der Steuereinheit 54 gesteuert. Sie empfängt Signale aus dem Tastenfeldorgan 55» wie bereits bei Pig# 2 beschrieben. Eine weitere Möglichkeit ist, daß das Tastenfeldorgan auf bekannte Weise die Daten im Vordergrundspeicher 57 mit Hilfe einer Organisation mit zweidimensionaler einstellbarer Positionsanaeigeanordnung ändert. Dies ist der Einfachheit halber nicht dargestellt. So können be~ stimmte Fernsehspiele ausgeführt werden,, beispielsweise dadurch, daß über die Leitung 59 Programmdaten aus dem Hintergrundspeicher der Steuereinheit 54 zugeführt v/erden« Die Daten im Hintergrundspeicher 52 können dabei beispielsweise ein eine Druckseite darstellendes Spiel~ brett, beispielsweise ein Damebrett mit verschiebbaren und wegnehmbaren (löschbaren) Steinen, drei Seiten darzustellende Spielregeln, Beispiele u.dgl. und vier Programmseiten betreffen* 3Jas Programm führt eine Anzahl Vorgänge aus* So kann ein "geschlagener" Stein automatisch gelöscht oder eine unzulässige Spielbewegung'nachgewiesen werden, möglicherweise unter Hinweis auf die Spielregeln«, Wenn statt einer Antenne eine Datenübermittlungsleitung vorgesehen ist, können auch die in einer Hintergrundanordnung vorhandenen Daten (zum Beispiel Plattenspeicher) aufgearbeitet v/erden* Die Elemente 57 und 58 sind in einem Wiedergabegerät 56.zusammengefaßt0 Nachstehend
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werden die Teile der Anordnung näher erläutert. Das Wiedergabegerät.
Das Wiedergabegerät 12 in Fig. 2 kann ein üblicher Schwarz-Weiß- oder Farbfernsehempfänger sein, bei dem die Singangsleitung 11 dazu geeignet ist, ein komplettes Videosignal zu empfangen, beispielsweise nach einem PAL- oder NTSC-System kodiert, was im Wiedergabegerät auf bekannte Weise Färb-, Synchron- und Helligkeitssignale steuert. Auch kann die Leitung 11 mehrfach ausgeführt sein, wobei die Helligkeitssignale für die roten, grünen und blauen Farben und die Synchronsignale gesondert zugeführt werden. Im letzten Fall wird dabei eine verbesserte Abbildungegüte erreicht. Im Fall eines Schwarz-Weiß-Fernsehempfängers genügt selbstverständlich ein einziges Helligkeitssignal. Zum anderen kann das Wiedergabegerät beispielsweise als ein Feld ausgeführt sein, das aus einem Raster wahlweise aufleuchtender Rasterelemente besteht. Ein Beispiel ei« nes derartigen Rasterelements kann mit einem sogenannten Flüssigkristall ausgeführt sein. Die Wiedergabe kann statisch sein, wobei für jede neu darzustellende Druckseite jede leuchtende Position nur einmal geschrieben zu werden braucht. Dadurch bildet jeweils eine Speicherzelle des Vordergrundspeichere mit dem entsprechenden Bildelement des Wiedergabegeräts nach obiger Beschreibung eine Funktionseinheit. Auch kann die Wiedergabe dynamisch sein,·.wie bei Kathodenstrahlröhren« Dabei ist das periodische Auffrischen nach einer Abtastfolge not« wendig,, Der Kürze halber ist die Organisation dieses Auffrischens nicht- näher dargestellt. Nach dem bereits
herangezogenen Artikel von Norris et al ist die Darstellung nach 24 Zeilen von je höchstens 40 Zeichen organisiert· Dies bedeutet keine Beschränkung· für die betreffende Erfindung, denn sie kann auch bei anderen Organisationen verwendet werden, bei denen eine geringere oder auch eine viel größere Zeichenanzahl zusammen dargestellt werden kann* Bei beispielsweise 24 Zeilen von 80 Zeichen könnte die Organisation auch nach 2 χ (24 Zeilen von je 40 Zeichen) sein, v/obei zwei getrennt in den Vordergrundspeicher zuschreibende Druckseiten die wiederzugebende Information sein würde«
Der Signalumsetzer.
Der Signalumsetzer 7 ist in diesem Ausführungsbeispiel mit dem Vordergruiidspeicher 6 durch eine Datenleitung 8A und eine Adressenleitung 9A verbunden, die den gleichen Aufbtui wie die Daten~BUS-Leitung 8 bzw, die Adressen-BUS-Leitung 9 im übrigen Teil des Systems haben. Der Signalumsetzer 7 enthalt weiterhin einen Oszillator 7A mit einer Schwingungsfrequenz von 30 MHz4, Durch Teilung werden daraus mehrere Synchronsignale für das Fernsehwiedergabe ge rät 12 abgeleitet, die dem Wiedergabegerät auf einer nicht gesondert dargestellten Leitung zugeführt werdene Abgeleitete Teilerfrequenzen sind U4 a. 12? 6, 2S 1 und 0,4 MHz9 Dieser Oszillator auch kann an einer anderen Stelle in der Anlage angeordnet sein, beispielsweise in der Steueranordnung 2*
Einige Einzelheiten des Signalumsetzers 7 sind in Pig. dargestellte Hierbei ist das Element 100 der Frequenzteiler* Die Leitung 101 führt die Synchronimpulse für das Wiedergabegerät 12. Der Signalumsetzer liefert über die
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Leitungen 111 und 103 Taktimpulse mit je einer Frequenz von 1 MHz und einem gegenseitigen Ph.asenuntersch.ied von etwa 180°· Weiter gibt es eine Adressenzählleitung 117, um bei einem Fernsehmonitor einmal pro Bildzeile (beispielsweise am Anfang dieser Zeile) einen Adressenzähler 113 um eine Einheit weiterzählen zu lassen· Dieser Adressenzähler .hat 'genau so viele Stellungen, wie eine Zeichenzeile (einschließlich des Zwischenraums zwischen den Zeilen) Bildzeilen hat, und zählt damit während der Darstellung ununterbrochen weiter. Die Leitung 103 führt nunmehr einen Synchronimpuls, um einmal pro Mikrosekunde eine Datenübertragung des Vordergrundspeichers 6 auslösen zu können« Dies geschieht, solange durch, ein "1"-Signal aus dem Flipflop 106 das UND-Gatter 107 durchlässig ist· Dieser Flipflop befindet sich in der "1"-Stellung während der Darstellung einer Zeichenzeile, also jeweils während eines später zu beschreibenden Unterzyklus von 40 Impulsen auf der Leitung 103· Ein Impuls auf der "1"-Steuerleitung des Flipflops bringt dieses zu einem vorbestimmten Zeitpunkt nach dem Anfang eines Hinlaufe des Elektronen·» Strahls im Wiedergabegerät in die "1"-Stellung: So ist der Rand bestimmt. Dieses Signal kann gleich dem auf der Leitung 117 sein« Ein Signal auf der "O"-Steuerleitung setzt den Flipflop 106 am Ende des darzustellenden Zeilenteils (also einmal pro Fernsehzeile) wieder zurück« In diesem Beispiel hat der Vordergrundspeicher eine Zykluszeit von weniger als 500 seke Diese Eigenschaft wird näher erläutert«,
Der Vordergrundspeicher besitzt in diesem Beispiel ausreichende Kapazität für eines der erwähnten 24 x 40 = 960 Zeichen bzw«, Zwisehenraumzeichen« Die Zeichen sind in einem Zeichenfeld von '6 χ 10 Punkten organisiert« Das eigentliche Zeichen belegt davon ein Gebiet von 5x7
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Punkten· Aufeinanderfolgende Zeichen in einer Zeile werden durch, einen Zwischenraum von 1 χ 7 Punkten voneinander getrennt. Aufeinanderfolgende Zeichenteile werden durch einen Zwischenraum von drei Bildzeilen voneinander getrennt« Selbstverständlich ist die angegebene Organisation des Zeichenfeldes nur ein Beispiel· Es ist nach Bedarf zulässig, daß bestimmte Minuskelzeichen (beispielsweise p, q) um zwei Bildlinien unter die Zeile ausragen. Es ist bekannt, einen sogenannten "graphischen Modus" zu verwenden. Die "Zeichen" darin brauchen keine Buchstaben, Ziffern oder dgl. darzustellen, sondern sie können beispielsweise Elementarteile einer Landkarte sein· Diese "Zeichen" können das ganze Feld von 6 χ 10 Bildpunkten ausfüllen» Dieses Feld wird dabei beispielsweise in 6 Pächer von etwa gleicher Größe eingeteilt, die wahlweise beleuchtet sind. Der Vordergrundspeicher 6 liefert beim Empfang des erwähnten Taktimpulses über das Gatter 107 und einer Adresse eines Adressenzählers 102 (siehe weiter bei Fig, 4) ein Datenwort von sieben Bits, wobei die Zählerstellung des Zählers 102 über ein Verzö~ gerungselement 104 beispielsweise um 500 ns später um eine Einheit erhöht wird. Das erwähnte Datenv/ort enthält den Kode eines Zeichens, beispielsweise nach dem ASCII-Kode eines Zeichens, beispielsweise nach dem ASCII-Kode oder nach einem davon abgeleiteten Kode, Die sieben Zeichenbits werden über die Datenleitung 8A zusammen mit der Adresse der Bildzeilenzähler 113 dem Zeichengenerator 105 zugeführt, der auf bekannte Weise Zeichensignale liefert, um sie dem Wiedergabegerät 12 zuzuführen. Je Adressierung liefert der Zeichengenerator 105 parallel die Bildinfomation von sechs Bildpunkten (wenn nötig einschließlich eines Zwischenraumbildpunktes)«» Dieee Informationen werden anschließend über die Leitung 116 und mit Hilfe von Parallel/Serienumsetzung unter der Steuerung einer Impulsfolge mit der bereite erwähnten
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Wiederholungsfrequenz von 6 MHz dem Wiedergabegerät seriell als Videosignal zugeführt. Je Fernsehzeile zählt der Zähler 102 also 40 Impulse. Am Ende einer Bildzeile wird er dadurch zurückgestellt, daß die letzten sechs Bitstellen (102A) dieses Zählers ringgekoppelt sind, um einen Ringzähler mit 40 Schritten auf eine Weise zu bilden, wie dies bei Pig, 7 näher erläutert wird. Bei einer Folge von 10 aufeinanderfolgenden Fernsehzeilen wird das Übertragungsausgangssignal dieser 6 unbedeutsamsten Bits neunmal unterdrückt. Bei einer Bildzeile, beispielsweise bei der zehnten, wird es durchgelassen, um die bedeutsamsten 5 Bitstellen (102B) um einen Schritt weiterzählen zu lassen. Dieses Signal kann beispielsweise das Ausgangsübertragssignal des Zahnzählers 113 sein, wie mit der gestrichelten Linie 113A angegeben ist. Nach Bedarf kann dieses Signal ohne weitere mitarbeitende Signale benutzt werden. Das Übertragsausgangssignal des 'Vierzigzählers kann dabei auch benutzt werden, den Flipflop 106 über die Leitung 102C in die "C'-Stellung zurückzubringen. So wird nach jeweils zehn Bildzeilen das Videosignal für eine Zeile von höchstens vierzig Zeichen erzeugt«
Mit dem Siebenbit-ASCII-Kode können im Prinzip 128 verschiedene Zeichen gebildet werdene Davon sd-nd 96 für spezifische Zeichenformen bestimmt» Die 32 zusätzlichen Steuerzeichen können zusätzliche Auswahl angeben, wie den Übergang von der alphanumerischen Betriebsart auf die graphische Betriebsart, die Änderung der darzustellenden Farbe u.dgl« An sich bezieht sich die Erfindung nicht darauf und diese Steuerung wird nicht näher erläutert.
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Heben den erwähnten ErhöhungsSteuerungen kann am Ende der letzten Zeilen/Bildzeile des Bildes am Wiedergabegerät, noch ein Rückstellsignal für die Adressierung des Vordergrundspeichers bzw· kann die Stellung des Bildzeilenzählers zum Adressieren des Zeichengenerators an der Klemme 115 vom Wiedergabegerät erzeugt werden. Das Wiedergabegerät empfängt also Synchronsignale auf der Leitung 101 und liefert selbst Steuersignale auf der Leitung 117« Die Parallel-Serien-Umsetzung auf der Leitung 116 ist nicht dargestellt. Das Setzen des Flipflops 106 kann aber einer vorbestimmten Höhe im Bilde zugelassen werden und dabei nur für 24 Zeilen. Ein Übertragungsausgangssignal des Zählers 102B kann wieder blockierend arbeitenc
Der Vordergrundspeicher
Der Vordergrundspeicher β empfängt über die Aaressenleitung 9A Adressen und gibt über die Leitung 8A Daten ab. Vom Signaluinsetzer 7 aus gesehen erscheint der Vordergrundspeicher als ein Pestwertspeicher* Der Vordergrund— speicher 6 ist weiterhin mit der Adressen-BUS-Leitung 9 zum Empfangen von Adressen und mit der Daten*»BUS~Leitung für Datenübertragung verbunden. In einer einfachen Konfiguration wird dabei die Leitung 8 nur zum Zuführen von Daten benutzt* Dies geschieht alternierend mit dem Lesen durch den Signalumsetzer 7, nämlich synchron mit den Impulsenj die auf der Leitung 111 in Pig* 3 erscheinen: · dies kann ununterbrochen und somit auch außerhalb der Abtastzeit der Fernsehlinien erfolgen* So arbeitet der Vordergrundspeicher also nach einem Zeitmultiplexsystem«. Durch die 500~ns~Zykluslänge gibt es keine Interferenz. An sich ist die Steuerung von Speichern in Zeitmultiplex schon bekannt»
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Der Vordergrundspeicher 6 ist weiterhin in einer bevorzugten Ausführungsform bitorganisiert und enthält dabei sieben integrierte Speieherchips, die je 1024 Bitstellen enthalten, so daß also je Chip grundsätzlich noch 64 Bitpositionen nicht für die Speicherung der 960 darzustellenden Zeichen benutzt werden»
In diesem Zusammenhang zeigt Fig# 4 Einzelheiten über die Steuerung des Vordergrundspeichers und namentlich eines Adressenumsetzers. Der Vordergrundspeicher ist selbstverständlich als ein Auffrischungsspeicher ausgeführt« Der Adressenumsetzer wird dazu verwendet, den Vordergrundspeicher durch das Ausgeben der Zeilennummer (mit dem Wertbereich 0 ·«· 23) und der Zeichennummer (mit dem Wertbereich 0 ·,« 39) adressieren zu können· So sind also zwei verschiedene Adressenarten dem Vordergrundspeicher 6 zuführbar: einerseits Adressen nach einer vollständigen Rangordnung, beispielsweise ab Null bis zur Obergrenze, die von der Kapazität dieses Speichers bestimmt wird (hier 1023)» und zum anderen Adressen in Form einer Kombination der Zeilennurmner und der Zeichennummer« Die letztgenannte Adressenart kann mit Vorteil von der Tastenfeldanordnung 4 erzeugt werden und wird wie erwähnt auch bei der Adressierung zur Darstellung benutzte Die erste Adressenart wird in dem Beispiel nur intern im Vordergrundspeicher benutzt.
Der (die) Aaressenumsetzer arbeitet (arbeiten) wie folgtj Eingang 15 ist mit der Adressen-BUS-Leitung 9A verbunden und empfängt Elfbitwb'rter, deren bitweise Organisation wie folgt ist;'r^roror^rQiCj-k JCokpk^kQjWobei die Bedeutsamkeit der Bits von links nach rechts abnimmt-» Um den Vordergrundspeicher wirksam zu adressieren, können die fünf Bits
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^•••Tq, die die Zeilenadresse enthalten, .einen Wertbereich im Intervall ΖΓ"θ>25__7 haben. Die Zeilenadressen 24 und 25 gehören dabei nicht zum normalen Darstelliingsgebiet· Die letzten sechs Bits k[-*.»kQ enthalten die Zeichenadresse, die für die Zeilenwerte im Intervall /7*0,24__7 im Intervall Z~0»39_7 und für die Zeilenadresse 25 im Interval ΖΓ"°ί23_7 liegt« Dadurch ist der ganze Vordergrundspeicher eindeutig adressierbar. Die Zeile 24 ist für intern zu verwendende Information bezweckt, die u. a. die Identität der darzustellenden Druckseite angeben kann« Diese Zeile wird auch beim Austauschen von Informationen mit einer datenliefernden Anlage benutzt. Die Zeile 25 wird nicht benutzt, aber könnte auch auf gleiche Weise wie die Zeile 24 benutzt werden. Die Zeilen mit den Zeilenadressen 24 und 25 werden im allgemeinen nicht am Wiedergabegerät dargestellt, aber dies kann auch anders sein.
Der Adressenumsetzer setzt die erwähnte Elfbitadreese jetzt in eine Zehnbitadresse für den Vordergrundspeicher um. Aus der erwähnten Organisation läßt sich weiter noch schließen, daß alle Speicherstollen dee Vordergrundspeichers eine spezifische Funktion'haben..Der Mehrfacheingang 15 ist mit einem Elfbitregister 16 verbunden, in dem die logische Adresse (r».^^q) gespeichert wird, wobei das bedeutsamste Bit τ. ganz links vorhanden ist«, Jetzt wird also berechnet (r,.«.^) χ 40 + (^«,,Icq), Dies wird behandelt als (γ,.9*γ0) χ 32 + (r,.,*r0) χ 8 + . (k,--·.,,Ic0)/Die. Bits dei» logischen Zeilenadresse werden jeweils zwei Addierstufen des Addierers 17 zugeführt, welche Stufen um genau den Faktor 4 (zwei Dualstellen) auseinander liegen* Die drei unbedeutsamsten Bits (kpee»kQ) gelangen an die drei unbedeutsamsten Stufen des Addierers 17. Die Bits k4 und k-> erreichen über die ODHR-Gatter 18 die Stufen des Ad™
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die re rs 17 mit nächst· höherer Bedeutsamkeit. Wenn die Zeichenadresse höchstens 31 ist, ist das Bit kj- = 0 und tritt keine Interferenz zwischen verschiedenen Bits auf· Wenn kt- = 1 (mit einem Dezimalwert von 32), wird dieses Bit erneut als (31+1) kodiert, und der Wert 31 gelangt dabei (als 11.111) zu dem fünf unbedeutsamsten Stufen des Addierers 17, und außerdem gelangt noch ein "1"-Bit zum sonst nicht benutzten Eingang 19, der für das Eingangsübertragssignal der unbedeutsamsten Addierstufe bestimmt ist· In diesem Falle ist k-_ = k_ = 0, so daß ebenfalls keine Interferenz auftritt. So wird die physikalische Adresse mit einem Zweieingangaddierer berechnet und erscheint am Mehrfachausgang 20· Die Wirkung des Addierers kann durch einen Taktimpuls an der Klemme 60 synchronisiert werden. Dies kann beispielsweise der Taktimpuls auf der Leitung 111 in Pig· 3 mit einer Impulsfrequenz von 1 LiHz sein· Dadurch wird das Ergebnis der Addition im Adressenregister 61 der in dieser Figur nicht gesondert angegebenen Speichermoduln des Vordergrundspeichers geschrieben* Der Addierer 17 arbeitet also einmal in der Mikrosekunde, um wiederholt die gleiche Adresse im Vordergrundspeicher zu adressieren* Ein Signal an dem Anschluß 67 löscht den Registerinhalt. Wie weiter unten näher erläutert wird, erfolgt auch die Adressierung durch die Anpassungseinheit des Vordergrundspeichers auf der Basis der Zeilen- und Zeichennuminer, so stets der Eingang 15 für die gleiche Adressenart benutzt wird. Die Ausgangsimpulse des UND-Gatters 107 in..Pig* 3 steuern das Erhöhen des Zählers 102, der auf gleiche Weise eine Zeilen./Zeichen~ auf-der~Zeile~Adreßse liefert, die also auf analoge Weise umgesetzt wird« Dies kann in dem symbolisch dargestellten Element 63 erfolgen«, Aus den Signalen auf den Leitungen und 103 werden noch auf bekannte Weise Freigabesignale zum Lesen/Schreiben im Vordergrundspeicher erzeugt* So kann
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also abwechselnd im Vordergrundspeicher gelesen (für das Wiedergabegerät) und geschrieben (für das Bedienungsorgan bzw« den Hintergrundspeieher) werden. Die Einheiten 17, 61 und 63 sind also als ein Zehnbitmultiplexer organisiert. Es ist weiter möglich, nur einen Adressenumsetzer zu verwenden und seinen Eingang als einen Elfbitmultiplexer auszuführen« Es ist weiter möglich, den einen Adressenumsetzer zu verwenden und seinen Eingang als einen Elfbitmultiplexer auszuführen. Es ist weiter möglich, den Yordergrunaspeicher vom Wiedergabegerät aus direkt mit einem Zehnbitzähler zu adressieren, der dabei stets am Ende einer Zeile in die zugeordnete Anfangsbedingung zurückgesetzt wird. Schließlich sind die Dsten™ register des Vordergrundspeichers mit den BUS-Leitungen und 8A verbunden.
Der Hintergrundspeicher
Zunächst wird jetzt der Hintergrundspeieher 3 beschrieben. Der Hintergrundspeicher 3 hat im beschriebenen Ausführungsbeispiel eine Kapazität von 8192 (2 ^) Wörtern von 7 Bits plus 1 Paritätsbit und ist bitorganisiert« Jedes 7/ort enthält die Information eines Zeichens (oder eines gesonderten Kodes), und die Zeichen v/erden ihrerseits als ein Siebenbitkode in den Vordergrundspeicher 6 geschrieben. Der Speicher 3 enthält acht Speichorchips mit.je 8192 Bits an Speicherkapazität. Er besteht aus einer magnetischen Schicht mit Domänen. Solche magnetischen Schichten sind als Speichermedium bekannt geworden und bieten den Vorteil eines verhältnismäßig niedrigen Preises je Bit und einer verhältnismäßig hohen Bitgeschwindigkeit beim Zugriff zu einem Speicherchip« Weiterhin wird unter dem Einfluß eines Hintergrundmagnetfeldes, beispielsweise eines Dauermagneten, die Information energieunabhängig ge~
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speichert. So wird keine ununterbrochene Energiezuführung benötigt, um die Daten ungestört aufrechtzuerhalten·
Pig· 5 zeigfein Bild eines der Speicherchips des Hintergrundspeichers· Die Speicherstellen sind alle seriell auf einer einzigen Schleife geordnet· Der Chip ist in einem einheitlichen Magnetfeld mit einer für eine der artige Verwendung üblichen Intensität angeordnet, das quer zur Ghipebene gerichtet ist· Das Material des Chips ist beispielsweise Yttriumeisengranat mit zugesetzten Substitutionsmaterialien· Die Speicherstruktur wird durch diskrete T-, I-Elemente aus weichmagnetischem Material, beispielsweise Permalloy, gebildet. Diese Elemente bilden den Großteil der Abbildung nach Pig· 5· Unter dem Einfluß eines auf bekannte Weise erzeugten Drehmagnetfeldes, dessen magnetischer Vektor in der Plattenebene rotiert, bilden sich Prioritätsstellen für Domänen auf den diskreten Elementen» Diese Prioritätsstellen werden pro Periode des Drehmagnetfeldes über eine räumliche Periode der diskreten Domänenführungsstruktür angetrieben, v/obei gegebenenfalls vorhandene Domänen mitgenommen werden« Bei einer Drehung im Gegenuhrzeigersinn ist an der betreffenden Stelle die ntriebsrichtung in Richtung der Pfeilspitze 21·
Im allgemeinen zeigt Pig· 5 nur bekannte Elemente, die deshalb nachstehend nur kurz erwähnt werden* Das Element bei 23 ist ein Domänen- (Biased-Generator, der bei jeder Periode des Drehmagnetfeldes im -Gegenuhrzeigersinn eine Blase von einer ununterbrochen vorhandenen Residenzblase unter der Mitsteuerung von einem Stromimpuls auf den schlängelnd dargestellten Stromleitern abtrennt, die mit einer nicht dargestellten Stromquelle verbunden sind. Diese zusätzliche Erregung ist eine notwendige Bedingung*
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Abhängig vom Erregen kann also eine binäre "1" oder "0" gespeichert werden· Diese datenhaltige Blase bzw. Leerstelle in einer Blasenfolge wird unter de-r Steuerung der erwähnten Rotation im Gegenuhrzeigersinn längs der Bahn 27 angetrieben und erreicht Über eine Sammelweiche die Hauptbahn und geht anschließend in Richtung der Pfeilspitze 28 weiter»
Das Element 22 ist ein Blasenvernichtungselement. Normalerweise bewegt sich eine Blase zunächst längs der Pfeilspitze 21, passiert das Element 22 unter dem Antrieb durch das im Gegenuhrzeigersinn rotierende Drehmagnetfeld und geht in Richtung des Pfeiles 28 weiter. Wenn die schlängelnd dargestellten Stromleiter durch einen geeigneten Stromimpuls aus einem nicht näher dargestellten Stromimpulsgenerator erregt v/erden, arbeitet das Element 22 als Wählweiche und biegt eine passierende Blase rechts ein. Diese Blase wird dabei weiter in Richtung des Elements 29 angetrieben, das als Absorptionselement arbeitet. Die Blase ist damit vernichtet* Die erwähnten Stromimpulse in Elementen 22 und 23 treten zusammen auf, wenn das Drehmagnetfeld die Rieh— tung des Pfeiles 30 hat: Die abzutrennende Blasendomäne befindet sich dabei am linken Ende des ersten "^''-Elements neben dem "viereckigen" Element bei 23« Zwischen diesen Positionen und der früher erwähnten Sammelweiche gibt es in beiden Fällen eine Strecke von sechszehn Perioden der Domänenführungsstruktur· Wenn das Element 22 erregt wird und das Element 23 nicht, wird eine niegliche Blase abgeleitet und damit eine logische "0" geschrieben.
Wenn das Element 22 und auch das Element 23 erregt wird, wird eine mögliche Blase abgeleitet und durch eine andere ersetzt» und damit wird eine logische "1M geschriebene Das JSlement 23 kann auch nur zum Schreiben einer "1" erregt
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werden, wenn mindestens eine Leerstelle verfügbar ist. Dabei sind die Elemente 22 und 23 unabhängig.
Das Element 24 empfängt Blasen, die sich in Richtung des Pfeils 28 bewegen· Sie werden in der Längsrichtung der O.hevronstreifenserie vergrößert. Nach dem Passieren der mittleren langen Chevronstreifenreihe wird die Blase geteilt« Die beiden Teile werden weiter über die Strecken 31 bzw. 32 angetrieben. Die Strecke 32 setzt sich in eine Anzahl sich progressiv verlängernder Chevronstreifenreihen fort. Die ankommenden Blasen werden stark auseinandergezogen. Wenn sie den Leiter 25 erreichen, können sie mit Hilfe des Magnetowiderstandseffekts detektiert werden. Zwei Chevronstreifenreihen weiter v/ird die Blase in 43 (Anzahl beliebig) Teile aufgeteilt, welche Teile allen entsprechenden Blasenabsorptionselementen zur Vernichtung zugeführt werden· Das Abtrennungselement 24 enthält zwei weitere Absorptionselemente. Wenn das Drehfeld in der entgegengesetzten Richtung rotieren würde, v/ird damit vermieden, daß einerseits die Anordnung 25 und die Umgebung als Blasengenerator arbeiten würde : diese Blasen werden vernichtet, bevor sie das Abtrennungselement 24 erreichen« Zum anderen arbeitet das Abtrennungselement 24 analog durch seinen symmetrischen Aufbau in beiden Richtungen« Aber dabei v/ird das überflüssige Abtrennungsprodukt wieder vernichtet« Die zuletzt genannten zwei Absorptioneelemente können nicht unter der Steuerung einer Drehfeldrot ie rung im Gegenuhrzeigersinn erreicht werden,, Der beschriebene Hintergrundspeicher kann mit Blasen mit ei~ nem Durchschnitt von ungefähr 5 Mikrometer bei einer Drehfeldfrequenz von 100 KHz arbeiten«
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Der Hintergrundspeicher 3 kann auch anders ausgeführt werden» So können die .Speicherstellen in ladungsgekoppelten Zellen (CCD) verkörpert sein. An sich sind Speicher mit derartigen Zellen bekannt. Sie bieten den Vorteil, daß oft eine höhere Arbeitsfrequenz erreichbar ist, und sie haben den Nachteil, daß eine ununter« brocliene Auffrischungsorganisation zum Ausgleichen des Ladungsiec-kens erforderlich ist. Sie können nach gleichartigen Schleifenstrukturen organisiert sein* Der Hintergrundspeicher kann 8 Druckseiten enthalten, die je den Vordergrunaspeicher vollständig ausfüllen können« Die Schleifenanzahl kann anders sein, beispielsweise 2 χ 8 Schleifen mit der halben Länge, oder gerade mit der gleichen Länge, so daß der Hintergrundspeicher 16 Druckseiten speichern kann« Bei dieser Speicherart besteht der Vorteil darin, daß der Antrieb und das Schreiben/Lesen von Informationen einfach ist. So braucht der Drehsinn des Drehiüagnetfeldes beim Betreiben des Speichers nicht geändert zu. werden* Auch die weitere Steuerung ist einfach* Bei dieser Art serieller Speicher ist keine wahlfreie Adressierung möglich, v/eil die Stelle· der/Informationen in bezug auf die geometrische Konfiguration des Speichers nicht festliegt· Es ist deshalb notwendigs daß best-immte Adressen oder Signale als Referenzpunkte arbeiten. Barauf werden andere Adressen mittels eines bekannten Adressenunterschieds bezogen·
Der Speicher enthält acht Druckseiten mit Je' S60 Wörtern · (Zeichen.)* Jeder Block (Druckseite) enthält dabei 64 Wertere In diesem Zusammenhang zeigt Pig« 6 die Organisation eines gespeicherten Blocke im Hiritergrundspeieher* wobei jedes Fach ein Achtbitwort (ein Bit in "jedem deracht Speichorchips) darstellt* Jeder Block beginnt mit
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acht P-WÖrtern (Ρο··.Ρ7)· Diese Wörter besitzen eine, beispielsweise geradzahlige Parität, während alle anderen Wörter die andere, in diesem Beispiel also die ungeradzahlige Parität besitzen. Die Parität wird durch das achte Bit bestimmt, das den sieben Datenbits, beispielsweise die nach dem erwähnten ASCII-Kode, zugesetzt worden ist. Diese achten Bits befinden sich jeweils im achten seriellen Teilspeicher (Chip) und sind durch die Datenquelle (Sender) auf bekannte Weise hinzugefügt worden. Die erwähnten acht Bits können auf der Daten-BUS-Leitung 8 übertragen werden, die Paritätsbits werden jedoch nicht im Vordergrundspeicher geschrieben» Das Auftreten der erwähnten geradzahligen Parität während einer vorausbestimmten Anzahl aufeinanderfolgender Wörter gibt damit den Beginn eines Blocks an. Eines oder zwei dieser Wörter, beispielsweise P6, P7, enthalten die Blocknummer IT, die in diesem Beispiel einen Wert im -Intervall /."~0,7_7 haben kann» Die darauf folgenden 56 Wortstellen können Steuerwörter enthalten, beispiels //ei ja eine Druckseitennummer zwischen weiteren Grenzen als O*««7 ,oder sonstige Informationen : IO~I55.· Diesen folgen die "Wiedergabewörter11 D0c.oD959«
In diesem Zusammenhang zeigt Pig*. 7 eine ebenfalls der Anpassungseinheit 14 des Hintergrundspeichers 3 zuge~ ordneten Zähler« Er zählt zynchron mit dem Rotieren des Drehmagnetfeldes, um so mit dem "Stand" der Informationen im Hintergrundspeicher gleichen Schritt zu halten und die lineare Zählstellung außerdem in Druckseiten-, Zeilen- und Zeichennummer umzusetzen* Der Zähler zählt mit 8192 Zählimpulsen über einen Zyklus voll und enthält 14 Untersetzer 22'o.e35f, ein UND-Gatter 36 und drei NICHT-UMIJ-Gatter 37, 38 und 39« Die Zählimpulse an der
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Klemme 21 werden vom Impulsgeber 120 jeweils in einer vorbestimmten Phase des Drehfeldes geliefert. Das Drehfeld wird von zwei Generatoren mit.sinusförmigen Strömen geliefert, und die Impulse können aus einem derartigen Strom hergeleitet werden· In der Anfangsstellung enthalten alle Untersetzer den Wert "0". Die Untersetzer 22', 23' und 24* arbeiten als ein Achtteiler. Die Untersetzer 25'» 26* und 2-7' arbeiten als ein Fünfteiler. Wenn sie die entsprechenden Informationen 1, 0, 1 abgeben, empfängt das NICHT-UND-Gatter 37 zum ersten Male zwei logische "1"-Signale und gibt über das UND-Gatter 36 eine logische "0" ab, um die Untersetzer 25', 26' und 27' in die Nullstellung zurückzubringen« Durch das Rückstellen des Untersetzers 27' tritt andererseits der Untersetzer 28' in die folgende Stellung, in diesem Fall also in die "!"-Stellung. Auf diese Weise zählen die Untersetzer 22' bis 27' nach einem Unterzyklus von vierzig Zählimpulsen (also die Zeichenarzahl) auf einer Zeile), Y/enn weiterhin die Untersetzer 28', 31' und 32' die "1"-Stellung erreichen (die De^imalzählstellung dieser Zweiteilergruppe beträgt dabei 25) und auch die Untersetzer 25* und 26' ein "1"-Signal abgeben, empfängt das NICHT-UND-Gatter 38 fünf logische "1"-Signale und gibt sofort ein Rückstellsignal zu den Untersetzern 28'j 31* und 32' und über das UND-Gatter 36 ein Rückstellsignal zu den Untersetzern 25', 26' und 27' (in diesem Pail war es für den Untersetzer 27' überflüssig, aber so wird das Gatter 36 also zweifach verwendet. Die 1-1-Ausgangsinformation der Untersetzer 31' und 32' war kurz zuvor über das UND-Gatter 39 dem Untersetzer 33' zugeführt, um die Stellung der Untersetzergruppe 33'» 34', 35' um eine zu erhöhen. So zählen die Untersetzer 28' bis 32' also nach einem Zählzyklus von 25 Zählimpulsen, wobei außerdem der Zyklus von Unter-
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setzern 22f bis 27* außerdem 24 Zäblimpulse zählt. So ist ein Teilzyklus von 25 χ 40 + 24 = 1024 Zählimpulsen am Eingang 21 verwirklicht, von welchem Teiizyklus sich Impulse auf ein Zeichen beziehen. Die Stellungen der Untersetzer 28* bis 32.' und 27' bis 22' werden außerdem jeweils der Anordnung 42 zugeführt. Diese Stellungen bilden also selbst auch die Zeilen- bzw. Zeicbenadresse auf einer Wiedergabezeile für das Wiedergabegerät und können als solches auf der Adressen-BUS-Leitung zugeführt werden, beispielsweise zur Steueranordnung 2 oder zum Register im Vordergrundspeicher 6. Die Untersetzer 33' bis 35' zählen nach einem Zählzyklus von acht Zählimpulsen. So empfängt also die Anordnung 42 eine Fünfbit-Zeilenadresse für die Wiedergabe und eine Sechsbit-Zeichenadresse auf der Zeile. Die Ausgänge 40 liefern eine Dreibit-Druckseitenadresse. Zäblimpulse an der Klemme 41 können noch zum Erhöhen eines Modulzählers benutzt werden, wenn mehrere Moduln von 8k-Wörtern von acht Bits vorgesehen sind. Weitere Einzelheiten der Anordnung 14 werden weiter unten erläutert.
Tastenfeldanordnungs-Steueranordnung
Die Tastenfeldanordnung 4 zeigt einen einfachen Aufbau. Pig„ 8 stellt ein Prinzipschaltbild dar. Die Anordnung enthält Zifferntasten O0..9 und Kontrolltasten χΐ.,.χη. Die Betätigung einer Taste setzt den Flipflop 132 in die "1"-Stellung. Diese "1n-Stellung meldet über eine Leitung der Kontroll-BUS-Leitung der Steueranordnung 2, daß Informationen bereitstehen« Außerdem ergibt dabei die Betätigung einer oder mehrerer Zifferntasten die Bildung eines Binärcodes vom Dekoder 131 im Register 134 zum Abführen längs der mehrfachen BUS-Leitung 8. Die Tasten
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sind Eontroll-(Funktions)-Tasten, die direkt eine Datenmenge für einen oder mehrere Leiter der Xontroll-BUS-Leitung bereitstellen. Das Tastenfeld ist über eine Anpassungseinbeit für Peripberiegeräte (PIA 3) angeschlossen, die beispielsweise der Einheit 152 in Fig. 9 hinsichtlich des Aufbaus und Anschlusses entspricht. Weiterhin ist ein Dekoder 13IA vorgesehen, der mit der Adressen-BUS-Leitung 9 verbunden ist und beim Empfang eines oder mehrerer vorausbestimmter Adressenkodes ein Freigabesignal für das Element PIA 3 abgibt. Dieses Element arbeitet als eine Adressenstelle im Adressenbereich eines Mikroprozessors und kann bei der Adressierung die Daten im Register 134 auf der Leitung 8 erzeugen. Das Zurückstellen des Flipflops 132 erfolgt unter dem Einfluß eines Signals aus der Steueranordnung auf der Leitung I32A.
Die Steueranordnung 2 enthält einen bekannten Mikroprozessor, der nicht getrennt in einer Figur dargestellt ist. Von diesem Mikroprozessor sind die zwei Achtbitausgangsadressenpufferspeicher mit der Adressen-BUS-Leitung 9 und dem bitdirektionalen Achtbit-Ein-Aus-Datenpufferspeicber mit der Datenbusleitung 8 parallel verbunden. Der Mikroprozessor enthält weiterhin eine "Verweisungsdekoder und Kontrolleinheit", die einerseits mit dem Verweisungsregister und zum anderen mit externen Steuerleitungen verbunden ist. Sofern sie verwendet werden, sind diese Steuerleitungen Teile der bereits erwähnten Kontroll-BUS-Leitung, die zur Adressen-BUS-Leitung 9 mit weiteren Teilen der Anordnung parallel verbunden ist.
Each den Spezifikationen des erwähnten Mikroprozessors gibt es folgende Eingangsleitungen: die erste Taktimpulsleitung
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und die zweite Taktimpulsleitong sind mieden Leitungen bzw. 103 in Pig. 3 verbunden. Die Rückstelleitung dient dazu, das Programm im Mikroprozessor in eine Anfangsstellung einzustellen. Auf der nicht maskierbaren Unterbrechungsleitung ist ein Signal erzeugbar, wenn durch ein nicht dargestelltes Meßelement detektiert wird, daß die Ausgangsspannung einer Speisequelle für die übrigen Teile zu niedrig ist. Dieses Unterbrechungssignal hat höchste Priorität. Die "Halte"-Leitung wird in dieser Verwendung des Mikroprozessors dadurch nicht verwendet, daß darauf ein hohes Signal ständig vorhanden ist. Auf der maskierbaren Unterbrechungsleitung ist ein Signal vom Datenempfänger 1 und vom Tastenfeld erzeugbar. Diese Unterbrechung ist von der bereits erwähnten maskierbar und dabei unwirksam, in anderen Fällen kann dadurch ein interner Daten- bzw. Adressenübertrag ausgelöst werden. Durch ein Signal auf der Drei-Status-Steuerleitung erhalten die Ausgangsadressenleitungen des Mikroprozessors eine hohe Impedanz, dies gilt auch für die noch zu beschreibende Lese/Schreibsteuerleitung. So kann der Mikroprozessor als aktives Element übergangen werden, und eben dadurch kann der weiter unten zu beschreibende "direkte Speicherzugriff" (DMA) leicht erfolgen, nämlich zwischen dem Hintergrund- und dem Vordergrundspeicher. Durch ein Signal auf der Daten-BUS-Bereitstellungsleitung wird der Datenpufferspeicher des Mikroprozessors mit einer hohen Impedanz abgeschlossen, um auch bier eine Beiseitestellung zu verwirklichen* .
Weiter enthält der Mikroprozessor folgende mit der Kontroll-BUS-Leitung verbundene Ausgangsleitungen: die Adressen-BUS-Bereitschaftsleitung. Ein Signal auf dieser Leitung gibt an, daß im Datenausgangspufferspeicher des Mikroprozessors
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ein Datensignal für Abführung verfügbar ist. Die Gültigkeitsleitung für eine Adresse gibt an, ob im Adressenausgangspufferspeicher eine gültige Speicheradresse verfügbar ist. Die Lese/Schreibleitung 151 gibt an, ob sich der Mikroprozessor in der Lese- oder in der Schreibphase befindet.
Weiter enthält die Steueranordnung einen Programmspeicher (nicht gesondert dargestellt), der eine Kapazität von 3 kiloBytes bat und parallel zu den Adressen- und Daten-BUS-Leitungen und insofern anwendbar an die Kontroll-BUS-Leitung angeschlossen ist. Dieser Speicher kann als Festwertspeicher ausgeführt sein und dient zur Speicherung von Progremmschritten und weiter unten zu beschreibende spezielle Standardnachrichten für die Wiedergabe. Schließlich enthält die Steueranordnung einen Arbeitsspeicher (auch nicht gesondert dargestellt), der eine Kapazität von 256 Bytes 0/4 kiloBytes) bat. Er ist als Auffrischungsspeicher ausgeführt und dient dazu, eine oder mehrere Variable zu speichern (beispielsweise eine Zwischenadresse, eine Stellung des Programmzählers des Mikroprozessors, ein Datenwort für verzögerte Abführung aus der Daten-BUS-Leitung usw.). Die Einführung eines derartigen Mikroprozessors erlaubt viele Funktionen, die jedoch nicht spezifisch beschrieben werden, weil sie sich nicht auf die Erfindung beziehen, die im wesentlichen die Organisation des Vordergrund- und Hintergrundspeichers und ihre Zusammenarbeit betrifft.
Die Anpassungseinheit
Schon früher in der Beschreibung ist im Zusammenhang mit dem Adressenzähler nach Pig. 7 auf die Anpassungseinheit
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14 verwiesen. Die Funktion dieser Inpassungseinbeit ist es, die Datenübertragung von und zum Hintergrundspeicher zu steuern, namentlich hinsichtlich seiner seriellen Organisation.
Pig. 9 zeigt eine Eingangsstufe für diese Anpassungseinheit. Das Element 152 ist vom gleichartigen Typ wie beim Tastenfeldorgan erwähnt und als "Anpassungseinheit für Peripheriegeräte" (peripheral interface adapter of PIA) bekannt. Das Element 152 hat sechzehn Eingänge, von denen die ersten acht mit den Leitungen der Daten-BUS-Leitung 8 verbunden sind, um die entsprechenden Datenbits Do-7 zu empfangen. Dabei hat D7 den höchsten Bedeutsamkeitspegel. Die folgenden acht Eingänge des Elements 152 (PIA 1) empfangen nacheinander die Signale RW, dies kann einerseits von der Leitung 151 des Mikroprozessors gemäß der Beschreibung erzeugt werden, zum anderen können sie auch, intern von der Anpassungseinheit erzeugt werden, SNPIA 1 (siehe weiter unten), H (zweimal, festes hohes Signal), 0 2 (Taktimpuls wie bereits beschrieben), EESE1T (von 2, hier ist der invertierte Wert aktivierend) und schließlich A1 und AO, die die zwei unbedeutsamsten Bits der Adressen-BUS-Leitung 9 sind. Im Element 152 arbeiten die Signale auf entsprechende V/eise. Weiter arbeiten die Signale H", Hf und ENPIA 1 als Freigabesignale. In dieser einfachen Ausfuhrungsfοrm betrifft es nur ein einziges Bit, weil die zwei anderen unveränderlich sind. In einer erweiterten Ausfübrungsform kann der Hintergrundspeicher eine achtfach größere Kapazität (64 Druckseiten in acht Modulen)mit genau so vielen Anordnungen 152 bekommen, die dabei von einem Dreibitsignal an diesen drei Anschlüssen freigegeben werden können. Das Taktsignal 0 2 arbeitet als Freigabesignal. Das Bitsignal A1 arbeitet in-
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tern als Signal RS1, es ist dabei ein Teil der Eingangs/ Ausgangsauswahl. Das Element 152 bat in dieser Ausführungsform (siehe Typennummer) zwei nahezu identische Hälften, wobei der Wert von RS1 stets eine der beiden Hälften auswählt. Das B.it AO arbeitet intern als Signal ESO, wobei dieses Signal je erwähnter Hälfte die Register aktiviert, wodurch das Element 152 in bezug auf ein Steuerregister oder in bezug auf ein Datenregister gesteuert wird. Das Element 153 ^s^ eine 16-Bit-Pufferspeicherstufe, deren interner Aufbau als Bildelement einmal pro vier Bits angegeben ist.
Von oben nach unten liefern die sechzehn Ausgänge des Elements 153 Ausgangssignale einerseits an die sechzehn Eingänge des vierfachen Vierbitkomparators 154 und zum anderen in der gleichen Reihenfolge an die sechzehn Eingänge iO...ii5 des voreinstellbaren Zählers 155· Funktionell erfüllt dieser Zähler die gleiche Funktion wie der in Fig. 7 dargestellte Zähler, der dort aus 14 Zählstufen besteht. In dieser alternativen Verwirklichungsform besteht er hintereinander aus einem voreinsteilbaren binären (Teil)-Zähler 156, (siehe weiter die zwölfte Bitposition), einem weiteren voreinstellbaren Binärzähler 157 und weiter zwei weiteren voreinstellbaren Binärzählern 158 und 159 vom erstgenannten Typ. Eine Anzahl der jeweils von den Wummern ihrer Anscblußstifte angegebenen Zählstufenausgänge sind zur Bildung der betreffenden Unterzyklen bzw. Teilzyklen mit den nächstfolgenden verbunden. Die letzten zwei .Bitausgänge des Elements 159 sind für die erwähnte Speicherkapazität von acht Druckseiten im Hintergrundspeicher gemäß Angabe nietat verbunden, aber sie können bei seiner Erweiterung benutzt werden. Die elf bedeutsamsten Bitausgänge
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der Zähler liefern die Bitsignale q.0. #q1O, die näher erläutert werden,
Pig. 10 zeigt bier die Bildung einer Anzahl von Steuersignalen für die Schaltung nach Pig. 9 sowie das Abgreifen und Zuführen einiger Signale an diese Schaltung. Dabei wird auf spätere Figuren verwiesen. Der Eingang 171 empfängt das Signal A (siehe Tig. 12). Der Eingang 172 empfängt das Signal DMA 1· diese zwei Signale gelangen an das MCHT-UND-Gatter 160. Der Eingang 173 empfängt das von dem Anschluß I90 (siehe weiter unten) herkommende Signal AO, das mit dem Ausgangssignal des Gatters 160 dem NI(JHT-ÜKD-Gatter 161 zugeführt wird. Über die Umkehrstufe 162 erreicht das Ausgangssignal vom Gatter 161 den Ausgang I85, der (nicht dargestellt) mit dem n6"-Anschlußstift des Elements 156 in Fig. 9 verbunden ist. Der Eingang 174 empfängt ein Signal CLR, das über die Umkehrstufe I63 dem Anschluß 186 zugeführt wird. Sie liefert so das Signal CL, das als Rückstellsignal den "13"-Anschlußstiften der Elemente 156 und 159 iii Pig. 9 zugeführt wird. Die numerierten Anschlußstifte sind in den technischen Daten der erwähnten Elemente beschrieben. Das Signal CLR entstammt dem Element 227 nach Pig. 12 und wird so über ein kleines Intervall verzögert. Die Anschlüsse 175 bis 179 empfangen aus dem Zähler die entsprechenden Signale qiO, q.9, q.6,q4, q.3, wie sie in Pig. 9 analog dem Gatter 38 in Pig. 7 dargestellt sind«, Diese Signale gelangen über das NICHT-UHD-Gatter 164 und zusammen mit dem Signal CL von dem Anschluß 186 zum UKD~Gatter165. Das UM)~Gatter 165 liefert an den Anschluß 187 ein Signal, das den If13"-Anschlußstiften (siehe An-» Schluß 185) der Elemente 157 und 158 in Pig«, 9 zugeführt wird. Weiterhin empfangen alle Elemente 156, 157» 158 und
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159 an ibrem Anschlußstift M1" das Signal ID, das die Voreinstellung steuert und über eine nicht dargestellte Umkehrstufe des Signals MC erhalten wird; das genannte Signal wird bei Fig. 11 näher erläutert. Dem mit K bezeichneten Anschluß des Elements 156 wird das über eine UND-Funktion erreichte Ergebnis der Signale q.9 und q1O analog dem. Gatter 39 in Fig. 7 zugeführt. Dieses Signal K arbeitet für den Zähler als Taktsignal. Der "6"-Anschlußstift der durchgeschalteten (vierfachen) Vergleicher 154 wird mit dem Dateneingang des Flipflops 166 über den Anschluß 181 verbunden. Dieses Signal gibt an, daß in beiden Registern eine gleicbe Stellung erreicht worden ist. Es kann zur Meldung benutzt werden, daß ein direkter Speicherzugriff bezüglich des Eintergrundspeicbers (DMA.) beendet ist« Es kann auch dazu verwendet werden, zu signalisieren, daß das Weiterschieben (ROT) der Informationen im Hintergründspeicher bis zu einer voreingestellten Position (unabhängig von der geplanten DMA-Punktion) stattgefunden hat. Der Takteingang des Flipflops 166 wird über NICHT-UiID-Gatter 167 und 168 mit folgenden Signalen gespeist: RT1 an dem Anschluß 182, das von der Anordnung nach Fig, 12 erzeugt wird; A an dem Anschluß I83, das in der Anordnung nach Fig. 12 erzeugt wird; DMEKD an dem Anschluß 184, das von der Schaltung nach Fig. 13 erzeugt wird. Letztgenanntes Signal gibt jeweils an, daß eine Elementarope.ration des direkten Speie her zugriff-Übertrags eines einzigen Wortes im Zusammenhang mit dem Unterschied in der Bitfrequenz zwischen dem Vordergrund- und dem Hintergrundspeieber beendet worden ist. Der Flipflop 166 wird von Signal CLR (clear) an dem Anschluß 19I des Ausgangs des Elements 226 in Fig. 12 zurückgestellt. Das Ausgangssignal SND an dem Anschluß 188 gelangt weiter zur monostabilen Kippstufe I69 mit einer Impulsdauer von 100 ns.
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Der Anschluß 192 führt ununterbrochen ein "hohes" Potential, hier ein Speisepotential von ungefähr 5 Volt. Das "hohe" Signalpotential an den Eingangssignalanschlüssen "beträgt minimal 2,4 V. Der Anschluß I93 enthält ununterbrochen ein "niedriges" Potential, das maximal 0,8 V beträgt. So erscheint an dem Anschluß I89 das Impuls-förmige Signal ISdT, das mit einer Änderung im Signal BED an dem Anschluß 188 verbunden ist. Die monostabile Kippstufe I70 ist auf entsprechende Weise geschaltet und bildet während einer astabilen Zeit von 100 ns das Signal AC an dem Anschluß I90.
Die Anpassungseinheit 14 enthält weiter folgende Teile gemäß Fig. 11. Das Element 200 hat den gleichen Aufbau wie das Element 153 iQ Fig. 9· Seine Ausgänge sind mit den Adressen-BUS-Leitungsleitern verbunden und geben die von AO bis A15 in. der Bedeutsamkeit ansteigenden 16 Adressenbits daran ab. Die Steueranschlüsse des Dreistellungen-Pufferspeichers (hoch, niedrig, bzw. über einen hohen · Impedanzwert abgeschlossen), die im Element 153 gemäß der Darstellung mit Erdpotential verbunden sind, empfangen jetzt an der Klemme 201 das gemeinsame Steuersignal IOD, was bedeutet, daß eine Adresse für den direkten Speicherzugriff erzeugt werden muß. Wenn dieses Signal hoch ist, entsteht der früher beschriebene Hochimpedanzzustand. Die sechzehn Primäranschlüsse empfangen die Ausgangsbits qO bis q10 der betreffenden Ausgänge des Adressenzählers 155 in Fig. 9· Die letzten fünf Anschlüsse des Elements 200 führen die angegebenen "hohen" bzw. "niedrigen" Werte« Diese ziemlich beliebig ausgewählte Bitkombination gibt die Adresse des Vordergrundspeichers auf der Adressen-BUS-Leitung 9 an> wie sie im Adressenbereich der Steueranordnung 2 auftritt.
26.4.1979 204 90 2 - 37 - 53 299/17
Das Element 202 ist ein bidirektional geschalteter Pufferspeicher, der wie die Elemente 153 unci 200 gebildet ist. Dieser Pufferspeicher empfängt jeweils an vier Eingängen die Datenbits DO...D3 und gibt sie an der sekundären Seite ab. Die Aktivierung der einen bzw. der anderen Durchlaßrichtung erfolgt durch die Ausgangssignale der HICHT-UM)-Gatter 203 und 204. Das Element 202 besteht so aus zwei Vierbit-Dreizustandspufferspeicbern, bei denen die Bitkanäle jeweils paarweise antiparallel geschaltet sind. Die Gatter 2O3 und 204- werden direkt bzw. über die Umkehrstufe 205 vom Signal RW gesteuert, das eine Lese-Schreibbetriebsart steuerte Das Signal ENPIA 2 tritt dabei als parallel zugeführtes 7/ählsignal über die Umkehrstufen auf (siehe weiter unten für das Signal ENPIA2). Das Element 207 entspricht baulich der Anpassungseinheit für Peripheriegeräte PIA 152 in Pig. 9. Die ersten acht Anschlüsse führen die Datensignale DO...D7. Das Einführen eines Pufferspeichers in die unbedeutsamsten vier Stufen vergrößert die Belastbarkeit der entsprechenden Signalquellen.
Gemäß der Beschreibung führen die weiteren Anschlüsse an der linken Seite des Elements 207 genau die gleichen Signale wie die entsprechenden Anschlüsse des Elements 153 in Fig. 9 mit Ausnahme des Signals EFPIA2", das jetzt zusammen mit den benachbarten zwei "hohen" Signalen die Wahl steuert. Die Signale ENPIA1,2 können aus einer in der Steueranordnung 2 gebildeten Adresse abgeleitet werden.
An der sekundären Seite des Elements 207 werden folgende Signale geführt:
·.._ '.- 26.4.19.79.
204 902 - 38 - 53 299/17
SS steuert eine einfache Drehfeldperiode für den Hintergrundspeicher; ROT gibt die Aktivierung der Drehfeldspulen frei. DM für die Steuerung eines direkten Speicherzugriffs; DMVE, wobei eine logische "O" angibt, daß bei diesem direkten Speieherzugriff der Übertrag vom Hintergrundspeicher zum Vordergrundspeicher erfolgt; W/E, wobei fcei dem erwähnten "einfachen Schritt" (SS) eine logische "0" angibt,, daß eine Datenübertragung vom Hintergrundspeicher zum Vordergrundspeieber erfolgt; AKH,'um ein Vernicbtungssignal für eine magnetische Domäne zu erzeugen; LAC für die Steuerung des Aufladens des Adressenzählers 155 in Fig. 9 (nach der Inversion zum Signal LD); EHD, wodurch (Anschluß 188 in Pig. 10) das Ende einer Speicherübertragung gemeldet wird, bzw. das Ende einer Drehung bei entsprechenden Adressendaten; und PAE, wobei eine logische "0" eine gleiche Parität zwischen den acht Datenbits angibt, wie bereits früher genannt wurde. Die letzten sechs Anschlüsse werden nicht benutzt.
Fig. 12 zeigt vjeitere Teile der Anpassungseinheit. Das Element 210 bildet als Teil eines mehrfachen Dreistatuspufferspeichers (siehe beispielsweise das Element 153) Qin nicht invertierendes Durcbgangselement für das Signal EOT unter Mitsteuerung von einem Signal "L" am Steuereingang«, Das Ausgangssignal gelangt über eine Serienschaltung zweier Umkehrstufen 211 und 212 zum Einführen einer Zeitverzögerung am Takteingang des Flipflops 213, der am Dateneingang ununterbrochen ein "hohes" Signal empfängt« Das Signal des Elements 210 wird weiterhin dem UND-Gatter 214 zugeführt, dessen Ausgang mit dem Rückstelleingang des Flipflops 213 verbunden ist. Das Signal DMk nach Fig. 11 gelangt an eine dem Element 210 entsprechende nicht inver-
ΛΛϋ 00 9 ..26.4.1979
20 4 7U^ _ 39 - 53 299/17
tierende Weiterleitungsschaltung 215, cLie das Signal DM abgibt. Dieses Signal gelangt an den Takteingang des Flipflops 216, der am Dateneingang ein uhunterbrochenes "hohes" Signal empfängt. Das invertierte Ausgangssignal des Flipflops 216. liefert das Signal DMA1, das dem Anschluß 172 in Pig. 10 zugeführt wird. Das nicht invertierte Ausgangssignal des Flipflops 216 gelangt an den Dateneingang des Flipflops 217 und an das NICHT-UND-Gatter 218. Der Takteingang des Flipflops 217 empfängt ein Taktsignal T400 mit einer Frequenz von 400 kHz. Der erste Ausgang des Flipflops 217 ist mit dem ersten Eingang der monostabilen Kippstufe 219 verbunden. Diese empfängt an einem zweiten Eingang ein ununterbrochen "niedriges" Signal und bat eine Zeitkonstante von 1 Mikrosekunde mit Hilfe eines hinzugefügten Kondensators von 560 pF und eines mit einem ununterbrochen hohen Speisepotential verbundenen Widerstands von 4,7 kOhm. Der zweite Ausgang des Flipflops 217 ist mit einem Eingang des NICHT-UND-Gatters 220 verbunden. Die Flipflops 216 und 217 können durch das Ausgangssignal des UND-Gatters 221 zurückgestellt werden, das auch dem UND-Gatter 214 zugeführt wird, um auf diese Weise das Rückstellsignal des Flipflops 213 zu- liefern. Das Ausgangssignal der monostabilen Kippstufe 217 gelangt an das NICHT-UND-Gatter 222. Dieses Gatter empfängt weiterhin das Signal D. Das Signal DM gelangt zum ersten Eingang der monostabilen Kippstufe 223, die an einem zweiten Eingang der monostabilen Kippstufe 223 ein ununterbrochen "niedriges" Signal empfängt und mit Hilfe eines an eine Speisespannung von 5 V angeschlossenen Widerstands von 4,7 kOhm und einer Kapazität von 33Ο pF eine Impulsdauer von 100 ns hat. Das Signal am "12"-Anschlußstift des Elements 223 ist an den Taktimpulse ingang des Flipflops 224
Λ A ΛΑΟ 26.4-.1979
204 90 2 -40- 53299/17
angeschlossen, der am Dateneingang das Signal .DMWE des Elements 207 empfängt. Dieser Flipflop wird vom Signal P zurückgestellt, das der Flipflop 229 liefert, wie weiter unten beschrieben wird. Der nicht invertierte Ausgang des Flipflops 224 liefert das Signal DWR, das zum KLCHD-UHD-Gatter 222 und zur Schaltung nach Pig. 13 gelangt. Der invertierte Ausgang des Flipflops 224 gelangt weiter zur Schaltung nach Fig. 13 als das Signal DWR und· zum NICHT-UHD-Gatter 225, das an seinem anderen Eingang das Signal G empfängt. Die Ausgangssignale der Gatter 222 und 225 gelangen zum iilCHT-UHD-Gatter 218, das so das Signal DMST liefert, das der Schaltung nach Fig. I3 zugeführt wird. Die Umkehrstufe 226 empfängt das Signal RES; dieses Signal liefert die Anordnung 207 in Fig. 11, und es dient zum Erzeugen eines Anfangszustandes. Die Umkehrstufe 226 liefert das Signal CLR, das besser definierte Impulsflanken als das Signal RES sowie das darauf von der Umkehrstufe 227 gelieferte Signal CLR besitzt. Letztgenanntes Signal gelangt zur Schaltung nach Fig. 10. Das Signal CL"R erreicht das UND-Gatter 221, das weiterhin das Signal EHD1 von dem Anschluß I89 in Fig. 10 empfängt und dessen Ausgangssignal bereits behandelt worden ist. Das Signal CLR gelangt weiterhin zum UND-Gatter 228, das an seinem anderen Eingang das Signal A~ empfängt und dessen Ausgangesignal' als Rückstell"» signal für den Flipflop 229 benutzt wird. Letztgenannter Flipflop empfängt an seinem Dateneingang ein ununterbrochen "hohes" Signal und an seinem Takteingang das Signal SS des Elements 207 in Fig. 11, Der invertierte Ausgang des Flipflops 229 liefert das Signal P auch zum NICHT-UM)-Gatter 220. Das nicht invertierte Ausgangssignal des Flipflops 229 gelangt als Eingangsinformation zum Element 23Ο. Die Elemente 23Ο, 23I und 232 sind Teile eines Vierbit-
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Schieberegisters mit parallelem Eingang. Das Element 231 empfängt als Eingangsinformation das Signal W/S des Elements 207 in Fig. 11. Das Element 232 empfängt aas dem Element 207 als Eingangs information das Signal ANN. Das Signal des NICHT-UND-Gat te rs 220 erreicht das HICHT-UND-Gatter 233 ^md die monostabilen Kippstufen 234 und 235. Die monostabile Kippstufe 234 ist mit einem anderen Ausgang mit einem ununterbrochen "niedrigen" Signal und mit einer Zeitkonstante von 100 ns über einen Widerstand von 4,7 kOhm und einen Kondensator von 330 pF auf bereits beschriebene Weise verbunden. Die Ausgangssignale der Kippstufe 234 arbeiten als Steuersignale für die Elemente 23O, 23I und 232. Das erste Ausgangssignal des Elements 23O gelangt zum EICHT-UND-Gatter 235A. Das erste (nicht invertierte) Ausgangssignal des Elements 23I gelangt zu den NICHT-UND-Gattern 235Δ und 238. Das zweite Ausgangssignal des Elements 231 gelangt zu den NICHT-UM)-Gattern 236 und 237. Das erste Aasgangssignal des Elements 232 liefert das Signal ANN1. Das Signal DMäT (vom Flipflop 216 geliefert) gelangt an die NICHT-UND-Gatter 235Δ und 236. Das Signal DWS (vom Flipflop 224 geliefert) erreicht das NICHT-UND-Gatter 237. Das Signal A (siebe weiter unten) wird zusammen mit einem ununterbrochen "hohen" Signal dem NICHT-UND-Gatter 238 zugeführt. So liefert das Gatter 235A das Signal DW, das Gatter 236 das Signal DR, das Gatter 237 das Signal WE und das Gatter 238 das Signal WRA. Das Signal WE gibt das Schreiben im Hintergrundspeieber während einer Drehfeldperiode an, wie bei Fig. 5 beschrieben wurde« Das Signal WEA erreicht die Schaltung nach Fige I3. ^ie Signale DW bzw. DR geben das Schreiben bzw. Lesen im Hintergrund-Speicher während einer Drehfeldperiode an, insofern es sich um eine Operation hinsichtlich eines direkten Speicherzu-
ΑΛ. ΟΛΟ 26.4.1979
2 ϋ 4 y U Z « 42 - 53 299/17
griffs handelt. Das itfICHT-UliD-Gatter 246 empfängt die invertierten Aasgangssignale der Flipflops 240, 241 &&& 242. Das Ausgangssignal dieses Gatters 246 wird nach der Inversion im Element 247 dem NICHT-USD-Gatter 233 zugeführt, das weiterhin noch das Signal PWROH aus dem Element 244 empfängt. Das Ausgangssignal des Gatters 233 wird zusammen mit zwei ununterbrochen "hohen" Signalen dem MCHT-UilD-Gatter 239 zugeführt, das also nur als Umkehrstufe arbeitet. Das Ausgangssignal des Gatters 239 erreicht den Dateneingang des Flipflops 240. Die Flipflops 240, 241, 242 und 243 bilden einen Ringzähler. Die nicht invertierten Ausgänge führen die Signale A, B, C bzw. D und sind jeweils mit dem Dateneingang des nächsten Flipflops verbunden. Die Takteingänge empfangen am Anschluß T400 ein Taktsignal mit einer Taktfrequenz von 400 kHz, das weiter unten beschrieben wird. Als Rückstellsignal arbeitet das Signal CL"R, das gemäß der Beschreibung von der Umkehrstufe 226 gebildet wird. Die Flipflops liefern die Signale A...D und A". .„Π. Das nicht invertierte Ausgangssignal des Flipflops 243 gelangt zum zweiten Eingang der monostabilen Kippstufe 235. Diese Kippstuf e hat mittels eines an einem ununterbrochen "hoben" Signal liegenden Widerstandes von 4,7 kOhm, eines Kondensators von 4,7 inF und eine Diode eine Impulsdauer von etwa 3 ms. Das Ausgangssignal der monostabilen Kippstufe 235 gelangt zum Dateneingang des Flipflops 244. Dieser Flipflop empfängt an seinem Takteingang das erwähnte Signal T400 und wird mit den Flipflops 240«,..243 vom Signal CLR zurückgestellt. Das Aasgangssignal des Flipflops 244 liefert das Signal PWRON, das den Erregungszustand der Drehmagnetfeldspuien angibt. Wenn dieses Signal "niedrig" wird? ist die neu triggerbare monostabile Kippstufe nicht innerhalb von 3 ms neu aktiviert, und es
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ist also für diese Dauer kein Zugriff zum Hintergrundspeicher erfolgt: zur Verringerung der Verlustleistung wird dabei die Erregung des Drehmagnetfeldes gestoppt. Die Zeit von 3 ias ist ziemlich beliebig gewählt* Der erwähnte Zugriff kann sich auf einen Einzelschrittspeicherzugriff oder auf einen direkten Speieherzugriff beziehen, und der 3ms-Zeitraum liegt somit zwischen der Ausführung eines ersten Zugriffs und der Anfrage zum nächsten. Hiermit sind alle Elemente der Fig. 12 beschrieben worden.
Fig. 13 zeigt noch einige Teile der Anpassungseinbeit. Am Eingang 260 erscheint ein vom Mikroprozessor erzeugtes Signal DMG-RA, das angibt, daß ein direkter Speie herzugriff nach einer betreffenden Anfrage, beispielsweise aus der Tastenfeldanordnung, zulässig ist. Damit gibt der Mikroprozessor hinsichtlich dieses SpeieherZugriffs die Behandlung ab und wird der Zugriff weiter von den auf Gatterniveau detaillierter dargestellten Schaltungen weiter gesteuert. Das Signal gelangt über die Umkehrstufe 263 zum Takteingang des Flipflops 264, der am Dateneingang ein ununterbrochen hohes Signal empfängt. Der nicht invertierte Ausgang des Flipflops 264 gelangt zum Dateneingang des Flipflops 265, der vom bereits früher erwähnten Taktimpuls $ 2 mit einer Frequenz von 1 MHz getaktet wird. Das invertierte Aasgangssignal dieses Flipflops gelangt zum Rückstelleingang des Flipflops 264,~zum Steuereingang der nicht invertierenden Weiterleitungsschaltung 266, zum ersten Eingang der monostabilen Kippstufe 267 und zum UND-Gatter 268. Das nicht invertierte Signal des Flipflops 265 erreicht die Umkehrstufe 269, die an ihrem Eingang das Signal AOD liefert. Dieses Signal erreicht das Element 200 in Fig.*11, wodurch dieses Element die Bits
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<lO...q1O und die fünf dort erwähnten festen Signale als Adresse an den Adressenbus 9 liefert. Das" bereits erwähnte Signal WSA erreicht den zweiten Eingang der monostabilen Kippstufe 270, die am ersten Eingang ein ununterbrochen "hohes" Signal empfängt. Mit Hilfe eines Widerstandes von 4,7 kOhm und eines Kondensators von 560 pF hat sie eine Impulsdauer von 1 ms. Ihr Ausgangssignal gelangt zum UED-Gatter 268. Dieses Gatter erzeugt am Ausgang 271 cLas Signal DISTE, wodurch beim Lesen von Informationen im Eingangsdatenregister der Anpassungseinheit und beim anschließenden Erregen der Blasengeneratoren Synchronisation bewirkt wird. Die monostabile Kippstufe empfängt am zweiten Eingang ein ununterbrochen "niedriges" Signal und hat mit Hilfe eines Widerstandes von 4,7 kOhm und eines Kondensators von 33Ο pF eine Impulsdauer von 100 ns. Die Ausgangsimpulse werden als DMäSHD nach jedem übertragenen Wort (Zeichenkode) dem Anschluß 184 in Pig. zugeführt. Der Anschluß 261 empfängt das Signal DWR des Flipflops 224 in Pig. 12, der Anschluß 262 empfängt davon den invertierten Wert DWH. Der nicht invertierte Ausgang des Flipflops 265 wird außer der Umkehrstufe 262 weiter noch den NICHT-UM)-Gattern 272 und 273 zugeführt. Unter der Mitsteuerung von den Signalen DWE und DWE liefern sie die Signale DDW bzw. DDE« Diese Signale melden, ob der Datenbus (8) hinsichtlich des direkten Speicherzugriffs (DM&) in der Schreib- bzw. in der Lesebetriebsart steht. Dabei liefert die nicht invertierende Weiterleitungsschaltung 266 ein Signal, das auf der bereits erwähnten Kontroll-BUS-Leitung zum Anzeigen der Lese- bzw. Schreibbetriebsart dient. Das Signal DMAEHD wird als Rückstellsignal dem Flipflop 274 zugeführt. Dieser Flipflop empfängt an seinem Dateneingang ein ununterbrochen "hohes" Signal.
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Die monostabile Kippstufe 275 empfängt am ersten Eingang ein ununterbrochen "hohes" Signal und am zweiten Eingang das Signal DMSH (Start des direkten Speicherzugriffs) des Gatters 218 in Pig. 12. Durch einen Widerstand von 4,7 kOhm und einen Kondensator von 1200 pF hat das Element 275 eine Impulsdauer von 1,8 ms. Die invertierten Ausgangssignale der monostabilen Kippstufe gelangen als Taktimpulse zum FlipfloiD 274. Dieser Flipflop liefert an seinen invertierten Ausgang ein Signal DIvIAREQ (ESQ = request), wodurch jeweils eine erneute Anfrage zum Fortsetzen des direkten Speicherzugriffs gemeldet wird (siehe . 15). So ist die Schaltung nach Fig. I3 beschrieben.
In dem oben beschriebenen System arbeiten die Anpassungseinheiten für Peripheriegeräte (PIA 207 und 152 in Fig. 8, 9, 11) so, daß sie vier Speicberstellen im Adressenbereich für den Mikroprozessor übertragen, nämlich stets zwei Speicher-(Adressen-)Stellen für Datenübertragung und zwei weitere für die Steuerung« Soweit nicht früher besprochen, haben die durch Buchstaben bezeichneten Signale folgende Bedeutungen:
BMI: Anpassung für Hintergrundspeicher, AC: Adressenzähler im Hintergrundspeicher, der alle
Drehfeldperioden zählt, AR: Adressenregister, das die Endstellung enthält, bei
der die Steuerung des Drehmagnetfelds stoppt, ROT: Es startet das Drehmagnetfeld, bis die Stellung in
AR erreicht wird, ROT: dieses Signal stoppt das Erzeugen des Drebmagnetfeldes,
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DM: dieses Signal startet den direkten Speie herzugriff in der Anpassungseinheit,
SS: (Einzelschritt) dieses Signal startet eine einzige Periode der Drehung des Drebmagnetfeldes,
EHD: dieses Signal hat den Wert "1", wenn der Adressenzähler AC und das Adressenregister AS gleiche Stellungen haben,
PAR: Signal der Anpassungseinheit, das den Wert "1"
erreicht, wenn die nicht dargestellte Detektoranordnung (8 Detektoren in Parallelschaltung) ein Wort mit geradzahliger Parität detektiert. Die Anordnung zum. Erzeugen dieses Signals wird nicht getrennt dargestellt; es ist nach dem bekannten Prinzip von EXEXUSIV-ODER-Gattern aufgebaut. Es gibt jeweils eine logische 1, wenn ungeradzahlige Parität zwischen seinen zwei Eingängen besteht. Inversion dieser "1" meldet eine geradzahlige Parität.
MESS(i): Unterprogramm, das eine Nachricht (i) am Wiedergabegerät mit einem aus einer Anzahl vorausbestimmter Texte bringt,
WALT(i): es wird eine Aktion durch das Bedienungsorgan
(Tastenfeld) abgewartet, wobei (i) die Ursache angibt (unter einer νorausbestimmten Anzahl von Ursachen).
Fig. 1AA, B und C geben ein Stromdiagramm ei$es Testverfahrens für den Hintergrundspeicher« Folgende Blöcke enthalten einen nicht dargestellten Programmschritt: : I/O-Hegister aktivieren-, 3OI : 4.
Versuch 302: den Inhalt der Wörter P3...P8 kontrollieren· 303: Blocktrennstufe?; 304: Blocknummer Bj bestimmen; 305: Bj zugeordnete Adresse Aj bestimmen (im Hintergrund-
26.4.1979
204 902 " 47'" 53 299/17
speicher) 3O6: 8 Wörter PI...P8 lesen; 307: den Inhalt P1...P8 kontrollieren; 3O7A: sind alle acht Blöcke kontrolliert?; 3O8: merken: Fehler im.Block' Bj; 3O9: aus jedem Block 3 die I-Information nehmen und in die Datentabelle im Arbeitsspeicher stellen; 31O: mit Hilfe von DM aus dem Block B1 die Wiedergabe information D nehmen und zum Vordergrundspeicher transportieren. Fig. 14 C gibt die Aktivierung des Hintergrundspeichers; 31I: ist das Wort gleich Null?; 312: merken, welche(s) Bit(s) ungleich Null ist (sind); 313: dritter Vernichtungsversucb?; 314: kontrollieren, ob es Bits O gibt; 315: SS, WS für Block Bj, Muster P1...P8; 3I6: letzter Block?; 317: kontrollieren, ob alle P1...P8 Muster einwandfrei sind; 318: dritter Schreibversuch?; 319: Datentabelle im Arbeitsspeicher aktivieren. Fig. 14 gibt damit die Aktivierung und die Prüfung des Hintergrundspeichers. Nach der Wiedergabe von MESS(6) ist die Anordnung fertig. Hiernach folgt eine Liste von Standardnachrichten:
MSSS(I): Die Blockköpfe werden nicht detektiert MESS(2): einige Blockköpfe enthalten Fehler: Block.... MESS(3): Thema wählen
MESS(4): Vernichtung nicht möglich: Chip.... MESS(5): es ist nicht möglich, den Blasenspeicher zu aktivieren. . LtESS(6) : Blasenspeicher fertig.
Fig. 15A stellt ein Zeitdiagramm für die verschiedenen Signale bei einer Schreiboperation im Hintergrundspeicher mit direktem Speicherzugriff (DM) dar. Die linke Hälfte bezieht sich auf den Anfang, die rechte Hälfte auf das Ende der Behandlung einer einzigen Druckseite. Die Zeile 400
λ λ QAO 26.4.1979
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zeigt den Taktimpuls 0 2 mit einer Frequenz von 1 MHz. Zeile 401 zeigt eine damit zusammenhängende Taktfrequenz von 400 kHz. Die Zeile 402 zeigt das im Element 207 erzeugte Signal DMA, das von der Steueranordnung erzeugt wird. Die Zeile 403 liefert das Signal DWE, das vom Signal DIME (Element 207) abgeleitet und von der Richtung der Datenübertragung abgeleitet ist. Beim Erscheinen des Signals DM kann sich das Signal DWE ändern. Die Zeile 404.liefert das nicht invertierte Ausgangssignal des Flipflops 216 in Fig. 12, das mit.DMA eingestellt und mit dem Signal EIiDI zurückgestellt wird. Die Zeile 405 zeigt das invertierte Ausgangssignal des Flipflops 217 iQ Fig. 12, das unter der Steuerung eines Taktimpulses der T400-Folge übernommen wird. Die Zeilen 406...409 zeigen die entsprechenden Signale A, B, C und D nach Fig. 12, die sich unter der Steuerung des Gatters 220 zyklisch wiederholen. Die Zeile 410 zeigt das Ausgangssignal (invertierter Wert) der monostabilen Kippstufe 209 in ^iS· 12 mit einer Impulslänge von 1 /^s, die vom Signal der Zeile 405 gestartet wird. Dieses Signal gibt die Bereitschaft eines Zeichenkodes durch eine externe Quelle an. Die Zeile 411 zeigt das Signal DMAST, das unter der Steuerung des Signals auf der Zeile 410 oder synchron mit folgenden D~-Signalen für die Dauer des direkten Speicher Zugriffs erzeugt wird«, Am Ende eines D-Signals ist eine vollständige Drehfeldrotation beendet und gegebenenfalls ein Zeicbenkode gespeichert. Die Zeile 412 zeigt das Signal DMEBQ1 das nach Fig. I3 jeweils um 1,8 11s verzögert durch das Signal DMST und vom Signal DJMEM) nach jeder Zeichenübertragung wieder beendet wird. Die Zeile 413 zeigt das Signal DMAGHA(NT), das um eine Mikrosekunde verzögert vom Signal auf der Zeile 412 einsetzt und gleichzeitig damit beendet wird. Die Zeile
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zeigt das kurze impulsförmige Signal am nicht invertierten Ausgang des Flipflops 264 in Fig. I3, der sofort wieder zurückgestellt wird. Die Zeile 415 zeigt das Signal am invertierten Ausgang des Flipflops 2651 clas den Signalen IOD, DDW und DIST entspricht. Ziemlich am Anfang einer Drebfeldperiode ist damit der Zeicbenkode für Speicherung verfügbar. Die Zeile 416 zeigt das nadeiförmige Signal, das von der monostabilen Kippstufe 267 daraus als DMASND abgeleitet wird. Die Zeile 417 zeigt ein alternierendes, von den B- und D-Impulsen gestartetes Signal, um die Blasengeneratoren der Hälfte der seriellen Teilspeicher (jeweils als 4 Stück) zu erregen. Hier erfolgt also Zeitverschachtelüng, da die acht Speicherchips nach Fig. 5 identisch sind, jedoch über 180 ° paarweise gedreht sind und also gegenseitig um 180 in der Phase verschieden betrieben werden. Die Zeile 418 zeigt entsprechende Srregungssignale für die Vernichter dieser seriellen Teilspeicher: diese Impulse haben Längen von 2 /is. Die Zeile 419 zeigt das Signal 181 nach Fig. 10, das das Erreichen der "letzten Adresse" angibt. Die Zeile 420 gibt das Signal EKD (Anschluß 188 in Fig. 10), das durch das folgende Signal DMiDiJD hoch wird. Die Zeile 421 zeigt das daraus abgeleitete, nadeiförmige Signal !HOT (Element I69). Each diesem letzten Vorgang sind die Signale auf den Zeilen 411, 412, 413, 4-14, 415 und 416 bis zu einem folgenden direkten Speicherzugriff ungeändert.
Fig. 15B zeigt ein Zeitdiagramm von Signalen, wie. sie bei einer Leseoperation (nicht löschend) im Hintergrundspeicher mit direktem Speieherzugriff auftreten. Die meisten Signale entsprechen denen nach Fig. 15A.
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Es gibt jedoch folgende cbarakteristische Unterschiede. Das Signal auf der Zeile 403 bat die andere Polarität, weil jetzt gelesen statt geschrieben wird. Im Zusammenhang damit fehlen auch die Zeilen 417 und 418. Ein weiterer Unterschied basiert darauf, daß die Information für Ausgabe erst am Ende einer Drehfeldperiode für Ausgabe verfügbar ist. Auch das Signal der Zeile 410 fehlt also sowie der erste. Signalimpuls auf den im übrigen vorhandenen Zeilen 411, 414, 415, 416, 412 und 413. Die Impulse des Signals DMST auf der Zeile 411 werden vom Signal C (Gatter 225 in Fig. 12) synchronisiert. Davon werden wieder die Impulse auf den Zeilen 412...416 abgeleitet. Das Signal auf der Zeile 415 den invertierten Ausgang des Flipflops 265 lind die Signale AOD und DDE gibt an: die Impulslänge von 0,8 jis des letzten Signals gibt das Intervall der Datenausgabe an. Das Beenden des direkten Speieberζugriffs im rechten Teil der Figur erfolgt entsprechend der Fig. 15A,

Claims (12)

26.4.1979 204 902 -51- 53 299/17 Erfindungsansprach - -
1. Anordnung zum gleichzeitigen Darstellen von Daten während eines ZeitIntervalls auf einem Wiedergabegerät in Art einer Druckseite, mit einer Datenverbindung für den Empfang von Datensignalen, einem Vordergrundspeicher zum Aufnehmen der Daten einer Druckseite und zum Speichern dieser Informationen während des erwähnten Intervalls, dessen einer Eingang mit der Datenverbindung verbunden ist und dessen einer Ausgang mit einem Eingang des Wiedergabegeräts verbunden ist und einem Bedienungsorgan, dessen einer Ausgang mit einem Eingang einer Steueranordnung verbunden ist, um dadurch den Eingang des Vordergrundspeichers freizugeben, gekennzeichnet dadurch, daß die Anordnung weiterhin einen Hintergrundspeicher zwischen der Datenverbindung und dem Vordergrundspe icber enthält, der die Informationen mindestens zweier Druckseiten durch Freigabe seines mit der Informationsverbindung verbundenen Eingangs durch ein Ausgangssignal aus der Steueranordnung aufnimmt, daß der Hintergrundspeicher mindestens zwei parallel geschaltete serielle Teilspeicher enthält, die zusammen qkie ganze Information einer Druckseite enthalten, und daß die Information eines Charakterfelds auf mindestens zwei parallel geschaltete serielle Teilspeicher verteilt ist, und daß sich der Hintergrundspeicher dazu eignet, unter der Steuerung eines relativen Anfangsadressensignals aus der Steueranordnung aufeinanderfolgend die Information einer Druckseite mit einer vorausbestimmten Länge dieser Informationen dem Vordergrundspeicher durch Freigabe seines Eingangs zum Speichern der zugeführten Informationen progressiv ab einer vorbestimmten Anfangsadresse im Vordergrundspeicher zuzuführen.
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2. Anordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Hintergrundspeicher mindestens einen Modul enthält, der genau so viele parallel geschaltete,serielle Teilspeicher wie ein am Wiedergabegerät darzustellendes Zeicbenfeld Bitsignale in seinem Kode enthält, wobei die seriellen Teilspeicher die Bits jeweils eines Zeichens an einem Eingang bzw. Ausgang des Moduls parallel austauschen.
3. Anordnung nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß die seriellen Teilspeicher aus magnetischen Speicherschichten mit Domänen aufgebaut sind.
4. Anordnung nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß die seriellen Teilspeicher in der Technik der ladungsgekoppelten Anordnungen (CCD) aufgebaut sind.
5. Anordnung nach einem der Punkte 1 bis 4, bei der der Hintergrundspeicher als ein von Schiebeimpulsen antreibbarer Schiebe speicher ausgeführt ist, gekennzeichnet dadurch, daß der Hintergrundspeicher weiterhin einen Zähler enthält, dessen Zähleingang Schiebe impulse für die erwähnten seriellen Teilspeicher als Zählimpulse empfängt und dessen Zählerstellung dadurch einer Verschiebung der Informationen in den seriellen Teil-· speichern entspricht, und' daß eine Zugriffsanordnung des Hintergrundspeichers ausschließlich durch ein Signal der Steueranordnung und ab einer von diesem Signal ausgewählten, vorbestimmten Zählerstellung einer Menge, genau so vieler Zählersteilungen, wie Druckseitenteile in einem seriellen Teilspeicher Platz finden, freigebbar ist. ·
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6. Anordnung nach Punkt 5» gekennzeichnet dadurch, daß die Zugriffsanordnung des Hintergrundspeiebers nach dem Empfang eines freigebenden Signals erneut blockierend durch ein ^usgangssignal des erwähnten Zählers nach einer der Speicherlänge eines Druckseitenteils in einem seriellen Teilspeicher entsprechenden Anzahl von Schiebeimpulsen für den Hintergrundspeicher ansteuerbar ist.
7. Anordnung nach Punkt 6, bei der der Zähler eine erste Zykluslänge entsprechend der Kapazität eines seriellen Teilspeichers bat, gekennzeichnet dadurch, daß der Zähler ein partiell freigebendes bzw. ein unter Ausschließung weiterer Signale erneut blockierendes Signal beim Erreichen des Anfangs bzw. des Endes eines Teilzyklus in dem ersten Zyklus abgibt, wobei die Länge des Teilzyklus der Kapazität für einen Druckseitenteil innerhalb eines seriellen Teilspeichers entspricht.
8. Anordnung nach Punkt 5» 6 oder 71 gekennzeichnet dadurch, daß der Zähler Unterzyklen mit einer Länge einer Zeile der Druckseite enthält.
9. Anordnung nach Punkt 8, gekennzeichnet dadurch, daß der erwähnte Vordergrundspeicher ein Speicher mit wahlfreiem Zugriff und einer vorbestimmten Kapazität ist und daß der Zähler neben den Unterzyklen gleicher Länge
• einen zusätzlichen Unterzyklus abweichender Länge enthält, wodurch die summierten Längen der Unterzyklen in einem Teilzyklus, dessen Länge der Kapazität für einen Druckseitenteil innerhalb eines seriellen Teil-
ΛΛΟ 26.4.1979
2Ό4 90 2 - 54 - ' 53 299/17
Speichers entspricht, der vorausbestimmten Kapazität des Vordergrundspeichers entsprechen.
10. Anordnung nach Punkt 8 oder 9» gekennzeichnet dadurch, daß der Vordergrundspeicher einen Adressenumsetzer besitzt, der eine aus Zeilen- bzw. Zeichennummern bestehende Adresse von der Steueranordnung bzw. vom Ausgang des erwähnten Zählers an einem Eingang in eine direkte Speicheradresse für den Vordergrundspeicher umsetzt, von dem ein Adresseneingang weiterhin mit einem Adressenausgang des Wiedergabegeräts verbunden ist.
11. Anordnung nach Punkt 10, gekennzeichnet dadurch, daß der Vordergrundspeicher eine Wechselanordnung enthält, um in aufeinanderfolgenden Speieherzyklen des Vordergrundspeichers den Adresseneingang des Vordergrund-Speichers abwechselnd für den Adressenausgang des Wiedergabegeräts zum Abgeben einer Zeicheninformation für die Darstellung bzw. für einen Adressenausgang des Adressenumsetzers für eine Informationsaustauscbübertragung zugänglich zu machen.
12. Anordnung nach einem der Punkte 5 bis 11, gekennzeichnet dadurch, daß im Vordergrundspeicher die Bückkehrzeit eines Speieherzyklus für eine Informationsaustauschübertragung kleiner als die Wiederholungszeit für die Schiebe impulse für den Hintergrundspeicher ist und daß eine HilfstaktanOrdnung vorgesehen ist, um jedesmal bei der Bereitstellung einer DatenwortsteHe insbesondere eines Zeichenkodes durch den Hintergrundspeicher für die "übertragung einen Speieherzyklus des Vordergrundspeichers zum Durchführen der erwähnten Übertragung zu aktivieren.
Hierzu//J^Seiten Zeichnungen
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