DD140559A5 - Fertigungsanlage fuer in zwei oder mehreren schritten herzustellende bauteile - Google Patents

Fertigungsanlage fuer in zwei oder mehreren schritten herzustellende bauteile Download PDF

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DD140559A5 DD78209723A DD20972378A DD140559A5 DD 140559 A5 DD140559 A5 DD 140559A5 DD 78209723 A DD78209723 A DD 78209723A DD 20972378 A DD20972378 A DD 20972378A DD 140559 A5 DD140559 A5 DD 140559A5
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    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G35/00Mechanical conveyors not otherwise provided for
    • B65G35/06Mechanical conveyors not otherwise provided for comprising a load-carrier moving along a path, e.g. a closed path, and adapted to be engaged by any one of a series of traction elements spaced along the path
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B23Q7/00Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting
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Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Fertigungsanlage für in. zwei oder mehreren Schritten herzustellende Bauteile, mit entlang eines Förderweges angeordneten Bearbeitungs- oder MontageStationen, die über angetriebene Förderer nacheinander mit tien vorzugsweise auf Werkstückträgern od. dgl. gehaltenen Bauteilen beschickbar sind.
Charakteristiken der bekannten technischen Lösungen
Bei derartigen Fertigungsanlagen werden entweder an ein und demselben Bauteil in mehreren Schritten Bearbeitungen irgendwelcher Art vorgenommen, oder es wird ein Grundbauteil durch Hinzufügung und Montage weiterer Bauteile ergänzt bzw. fertiggestellt. Es können auch Montage- und Bearbeitungsschritte in einer vorgewählten Reihenfolge abwechseln.
Vorstehend wurde ein bevorzugtes Anwendungsgebiet für Fertigungsanlagen erwähnt. Unter diesem Sammelbegriff sind aber auch Verpackungsstraßen für komplizierter geformte und sich aus mehreren verschiedenartigen Teilen zusammensetzende Packungen bzw. solche Packungen zu verstehen, bei denen ein Verpackungsgrundkörper, z.B. ein Tablett, mit einem oder mehreren zu verpackenden Teilen in einer bestimmten Anordnung beschickt und anschließend
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weitere Verpackungsteile angebracht werden. Auch bei reinen Fertigungsanlagen kann an die Bearbeitungs- bzw. Montagestrecke unmittelbar eine Verpackungsstrecke anschließen.
Bekannte Fertigungsanlagen der genannten Art sind nach dem Prinzip des Fließbandes aufgebaut. Dieses Fließband reicht in einem Stück über die gesamte Länge der Fertigungsstraße und die einzelnen Stationen sind entlang dieser Straße angeordnet. Es gibt Fließbänder mit einem oder zwei parallel angeordneten Förderbändern, auf die die Werkstükke selbst oder auch in Werkstückträgern od. dgl. gehaltene Bauteile aufgelegt werden. Ferner ist es bekannt, Werkstückträger zu einer endlosen Kette zu verbinden, so daß praktisch auf diese Weise ein Fließband erhalten wird. Wird bei Fließbändern mit gesonderten Förderbändern und mit Werkstückträgern gearbeitet, so muß man, wenn es sich nicht um verlorene Werkstückträger handelt, Einrichtungen zur Rückführung der Werkstückträger an den Beginn der Straße vorsehen. Die Bauteile werden jedenfalls von Station zu Station schrittweise weiterbefördert und in den einzelnen Stationen bearbeitet. Es ist dabei notwendig, für die einzelnen Stationen möglichst gleich lange Arbeitstakte einzuhalten, da sich die Gesamtvorschubgeschwindigkeit bzw. die Verweilzeit der Werkstücke an den einzelnen Stationen nach dem am, längsten dauernden Arbeitstakt zu richten hat. Unter anderem ist es unmöglich, längere Arbeitstakte in einer bestimmten Station dadurch in etwa auszugleichen, daß man die Fördergeschwindigkeit zwischen dieser und der nächsten Station erhöht, da die Förderge- schwindigkeit im gesamten Straßenbereich gleich bleibt. Besonders problematisch wird der Fall dann, wenn an einer Fertigungsstraße sowohl Plätze für eine Handbearbeitung als auch automatisch arbeitende MontageStationen od. dgl. vorzusehen sind. Die Taktzeit muß.sich.dann im wesentlichen, nach der durchschnittlichen Handbearbeitungszeit
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richten. Hier zeigt sich der entscheidende Nachteil darin, daß jeder Mensch praktisch Rhythmusschwankungen in seinem möglichen Arbeitstakt unterliegt, also zu bestimmten Zeiten wesentlich schneller arbeiten könnte, als es der vorgegebenen Taktzeit entspricht und zu Zeiten eines Arbeitstiefs die Taktzeit kaum einhalten kann. Fließbandarbeit nach vorgegebenen Taktzeiten bedingt aus diesen Gründen besonders starke nervliche Belastungen der Bedienungspersonen und wird möglichst ausgeschaltet.
Gleichgültig ob die Bauteile auf einem Förderband aufliegen oder auf einem Werkstückträger gehalten sind, stellt die notwendige Ausrichtung der Bauteile an den Bearbeitungsstationen ein besonderes Problem dar, und es ist vor allem nicht möglich, die Bauteile an den Stationen gleichzeitig von oben und unten zu bearbeiten. Ist eine Bearbeitung auch der Unterseite notwendig, muß man eigene Wendestationen vorsehen und diese Unterseite ebenfalls von oben bearbeiten. Selbst ein Förderband, welches dauernd langsam umläuft, wobei an den Bearbeitungsstationen Feststelleinrichtungen für die Bauteile vorgesehen sind, welche die Bauteile festhalten, so daß das Förderband od. dgl. vorbeischleift, können nicht entscheidend zur Verbesserung der auftretenden Probleme beitragen. Auch von anderen Gesichtspunkten her haben Fertigungsanlagen bekannter* Bauweise entscheidende Mängel, die ihren Einsatz nur für ganz bestimmte Aufgaben rechtfertigen. Bereits bei der Planung müssen sowohl die Abmessungen der Fertigungsstraße als auch die Anordnung der einzelnen Stationen an dieser Straße genau festgelegt werden. Die Einrichtung einer solchen Fertigungsstraße ist daher nur dann rationell, wenn bestimmte Bauteile, die untereinander möglichst vollkommen gleich sind, in sehr großen Stückzahlen anzufertigen sind. Jede Umstellung auch nur eines Bearbeitungsschrittes führt zu einem Stillstand der gesaraten Produktion. Abgesehen davon ist es mit solchen Fertigungsstraßen nicht bzw. nur kaum möglich,
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gleichzeitig ähnliehe Bauteile herzustellen, bei denen z.B. neun von zehn Bearbeitungsschritten gleich und nur der zehnte Bearbeitungsschritt verschieden ist, wobei dieser unterschiedliche Bearbeitungsschritt naturgemäß nicht immer den.letzten Schritt der Bearbeitung darstellen wird. Als Beispiel seien hier Brennkraftmaschinen für Kraftfahrzeuge genannt, bei denen am gleichen Motorblock bei gleichbleibendem Hubraum zur Erzielung verschiedener Motorleistungen etwas verschiedene Einbauten angebracht werden. Meist macht der Motor in der Grundausstattung etwa 8O?6 der Gesamtproduktion aus, der Rest der Gesamtproduktion verteilt sich auf mehrere Typen des gleichen Motorgrundmodells. Auf den bekannten Fertigungsstraßen kann entweder nur das Grundmodell hergestellt werden oder man muß jeweils für die Sondertypen beträchtliche Umstellungen an der Fertigungsstraße vornehmen und diese Sondertypen in kleinen Serien fertigen. Wegen der langen Umstellzeiten ergibt sich der Nachteil einer ungenügenden Ausnützung der vorhandenen Produktionskapazität.
Die Fertigung von Bauteilen in einer Fertigungsstraße ist trotz der aufgezeigten Nachteile bzw. Schwierigkeiten immer noch eine der rationellsten Fertigungsarten. Wegen der hohen Investitionskosten wird ein vernünftiger Betrieb die erwähnte Art der Fertigung nur dann einsetzen, wenn sicher ist, daß ein großer Teil der Produktionskapazität ausgenützt und die Fertigung für die Amortisationszeit der Straße fortgeführt werden kann.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist eine rationelle Fertigung auch bei kleineren Stückzahlen und wechselnden Fertigungsmethoden.
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Darlegung des Wesens der Erfindung Technische Aufgabe
Aufgabe der Erfindung ist es, die Fertigungsanlage so auszubilden, daß Umstellungen sowohl hinsichtlich der Produktionsgeschwindigkeit als auch der Art, in der die einzelnen Bearbeitungsschritte vorgenommen werden,.möglich sind, daß für die gesamte Anlage einheitliche.Taktzeiten vermieden werden können und daß gleichzeitig Bauteile, bei denen nur ein Großteil der notwendigen Bearbeitungs- bzw. Montageschritte übereinstimmt, herstellbar sind. Die Fertigungsanlage soll auch an die räumlichen Verhältnisse eines Betriebes bzw. den jeweiligen Personalstand angepaßt werden können.
Merkmale der Erfindung
Die Fertigungsanlage ist gekennzeichnet dadurch, daß der Förderweg aus zwei oder mehreren aneinandergereihten und für sich auswechselbaren Abschnitten besteht, die je eine eigene Fördervorrichtung für die. Bauteile bzw. Werkstückträger aufweisen, wobei jede einzelne Station einem solchen Abschnitt zugeordnet und mit ihm zu einer baulichen Einheit verbunden ist, daß vorzugsweise die Fördervorrichtung gesondert Führungen und Antriebseinrichtungen für die Bauteile bzw. Werkstückträger aufweist, und daß für die Fördervorrichtungen der einzelnen Abschnitte und der zugehörigen Bearbeitungs- und Montagemaschinen eigene, für sich einstellbare, vorzugsweise aber auch mit anschließen-r den Abschnitten bzw. einer Zentrale kuppelbare Regler vorgesehen sind.
Die Stationen mit den zugehörigen Förderwegabschnitten können entsprechend den jeweiligen Erfordernissen aneinandergereiht werden. U.a. kann man eine Produktion mit nur einer oder zwei Stationen beginnen, in denen ein bestimm-
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ter Teil der Bearbeitung bzw. Montage durchgeführt wird. Zeigt sich, daß eine Produktionserweiterung notwendig und demgemäß eine neue Investition gerechtfertigt ist, dann können weitere Bearbeitungsschritte durchführende Stationen an den schon bestehenden Teil der Anlage angeschlossen werden. Man kann auch zunächst entlang einer Straße Handarbeitsplätze, also MontageStationen od. dgl., wo bestimmte Montageschritte von Hand aus durchgeführt werden, vorsehen und bei Produktionssteigerung diese Handarbeitsplätze durch Montagemaschinen ersetzen. Während der Lieferzeit für solche in die Anlage passende Montagemaschinen bleibt der Betrieb mit den Handarbeitsplätzen völlig aufrecht. Wenn dann die Station mit der Montagemaschine einlangt, wird sie.jnit ihrem Teilstück des Förderweges in den schon bestehenden Förderweg eingeschoben oder in diesem Weg gegen einen Handarbeitsplatz getauscht. Wegen der individuell möglichen Regelung der Fördergeschwindigkeit können verschiedene Taktzeiten an den einzelnen Stationen durch verschiedene Transportgeschwindigkeiten zwischen ihnen kompensiert werden. Man kann auch die Fördergeschwindigkeit von Station zu Station entsprechend den jeweiligen Bedürfnissen variieren, beispielsweise also von einer Station, in der ein Teil lose aufgelegt wird, bis zur nächsten Station, in der dieser Teil dann fixiert wird, einen möglichst ruckfreien Transport bei geringer Transportgeschwindigkeit vorsehen.
Teilmerkmale der Erfindung
Eine mögliche Weiterbildung ist"gekennzeichnet dadurch, daß die Länge eines Förderwegabschnittes, der einer Station zugeordnet ist, mehrfach größer als die Länge eines, einzelnen Bauteiles bzw. Werkstückträgers gewählt ist.
Man hat dadurch die Möglichkeit, in einer Station gleichzeitig zwei Bauteile zu bearbeiten und so die längere
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Dauer eines bestimmten Bearbeitungsvorganges durch parallele Bearbeitung von zwei Werkstücken auszugleichen, kann aber zumindest vor der eigentlichen Bearbeitungsstelle einen Stauraum vorsehen, in dem von der in Transpörtrichtung vorherigen Station kommende Bauteile bzw. Werkstückträger auf ihre Bearbeitung warten. Nach der Bearbeitungsstelle kann man einen weiteren Warteplatz vorsehen, in dem ein schon bearbeiteter Bauteil auf die Freigabe seines Transportes zur nächsten Bearbeitungsstelle wartet, dabei aber die Bearbeitung in der eigenen Station nicht aufhält. 'Es ist also eine Pufferbildung möglich, durch die verschiedene Taktzeiten ausgeglichen werden. Vor allem bei in die Fertigungsanlage eingeplanten Handarbeitsplätzen ist dies ein entscheidener Vorteil.
Nach einer Weiterbildung sind in den einzelnen Abschnitten des Förderweges zumindest mit. den Längsrändern der Werkstückträger zusammenwirkende Gleitführungen und als Antriebseinrichtungen angetriebene, gegen die Werkstückträger drückende Reibrollen vorgesehen, deren Drehmoment über Rutschkupplungen od. dgl. begrenzt bzw. einstellbar ist.
Unter "Werkstückträger" sind bei ähnlichen Anlagen auch Untersätze für Verpackungen bzw. entsprechend geformte Werkstücke selbst zu verstehen. U.a. können Möbelteile, Türen u. dgl. ebenfalls auf entsprechende Fertigungsstraßen bearbeitet bzw. fertiggestellt werden, wobei für solche Teile keine eigenen Werkstückträger notwendig sind. Durch die Trennung von Führung und Antrieb bleibt die Höhenlage der Bauteile gegenüber den jeweiligen Stationen exakt eingestellt.
Eine Weiterbildung ist gekannzeichnet dadurch," daß die Längsränder der Werkstückträger als Führungsleisten ausgebildet sind, die in zueinander offene, nach oben also
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abgedeckte und dadurch gegen Verschmutzung geschützte Führungsnuten eingreifen, wobei am Nutgrund abstands-· weise Öffnungen vorgesehen sind, durch die hindurch die Reibrollen gegen die Außenseiten der Führungsleisten drücken. .'.··'
Zur Erleichterung des Transportes ist nach einer Weiterbildung zumindest die untere Nutflanke mit einem Gleitbelag versehen. ·
Nach einer nächsten Weiterbildung sind die Führungen wenigstens in einem Teil ihrer Länge nur im Bereich der Längsränder der Bauteile bzw. "Werkstückträger vorgesehen, so daß die Bauteile auch von unten für eine Montage bzw. Bearbeitung zugänglich werden.
Eine Weiterbildung ist gekennzeichnet dadurch, daß die Reibrollen auf stehenden, angetriebenen Wellen sitzen, auf denen unterhalb der Führungsbahn unter Zwischenschaltung der Rutschkupplungen Antriebsrollen lagern, die innerhalb eines Bahnabschnittes untereinander bzw. mit einem gemeinsamen Antriebsmotor über Zahnriemen od. dgl. antriebsverbunden sind. Diese Antriebsart ist einfach, genau und betriebssicher.
Die Antriebsart kann in der Form weiter ausgebildet werden, daß die Antriebsrollen über je eine Feder, deren Vorspannung durch eine Schraube od. dgl. einstellbar ist, an einen Reibungsbelag der Rutschkupplung andrückbar sind.
Eine Weiterbildung ist gekennzeichnet dadurch, daß in einem Förderwegabschnitt eine Bearbeitungsstelle und vor bzw. hinter dieser Warte- bzw. Speicherplätze für Bauteile bzw. Werkstückträger vorgesehen und daß ein Werk-
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stückträger an der Bearbeitungsstelle über Sperren feststellbar ist. .
Gemäß einer Weiterbildung sind im Bereich der Bearbeitungsstelle verstellbare Niederhalter vorgesehen, welche in der Spannstellung den Bauteil bzw. Werkstückträger gegen die ihn von unten abstützenden Teile der Gleitführung oder einen ihn großflächiger als diese abstützenden Bearbeitungstisch drücken.
Nach einer nächsten Weiterbildung richten die Sperren bzw. Niederhalter den Bauteil bzw. Werkstückträger in eine hinsichtlich ihrer Lage genau definierte Bearbeitungsstellung aus. .
In Weiterbildung dieser Konstruktion sind die Werkstückträger mit Ausrichthilfen in Form von Seitenverzahnungen, Kerben, Bohrungen od. dgl. und die Niederhalter oder gesonderte, gemeinsam mit den Niederhaltern betätigbare Richtwerkzeuge mit zu diesen Seitenverzahnungen od. dgl. passenden Gegenstücken versehen.
Im speziellen Fall weisen die Werkstückträger in ihren Führungsleisten nach innen abgesetzt ein Mittelstück mit einer Hirth-Verzahnung und die Niederhalter entsprechend verzahnte Gegenstücke auf.
Nach einer Weiterbildung ist vorgesehen, daß der Bauteil bzw. Werkstückträger im Bereich einer Bearbeitungsstelle wahlweise nacheinander in zwei oder mehreren möglichen, durch die Sperren bzw. Richtwerkzeuge einstellbaren Bearbeitungsstellungen feststellbar ist.
Bei bekannten Fertigungsstraßen muß taktweise gearbeitet werden, wobei an sich gleiche Bearbeitungen an verschie-
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dene Stellen des Werkstückes bzw. Bauteile fast immer mit Hilfe verschiedener Werkzeuge erfolgen, die entweder in Mehrfachanordnung an einer oder, wenn der Platz dafür nicht ausreicht, auch an verschiedenen Bearbeitungsstellen vorgesehen sind. Da bei der erfindungsgemäßen Fertigungsanlage die einzuhaltende Taktzeit nicht mehr kritisch ist, kann man solche gleiche Arbeiten an verschiedenen Stellen des Werkstückes in nur einer Bearbeitungsstelle bei verschiedenen Relativstellungen von Bauteile und Bearbeitungsmaschine u. dgl. vornehmen. Im einfachsten Fall erfolgt der Transport bzw. Vorschub des Bauteiles oder Werkstückes aus der einen in die andere Bearbeitungsstellung innerhalb der gleichen Bearbeitungssstelle über die Fördervorrichtung selbst. Es können unter anderem in einer Reihe Bohrungen oder Nieten angebracht oder mehrere gleichartige Bauteile in einer Reihe auf einem größeren Bauteil aufgesetzt werden.
Nach einem Sonderfall der Weiterbildung weisen die Werkstückträger in ihren Führungsleisten Einsätze mit einer mit Gegenhaltern, Schrittschaltwerken od. dgl. zusammenwirkenden, die verschiedenen Bearbeitungsstellungen bestimmenden Rastenteilung auf. Die Einsätze sind gegen solche mit einer anderen Rastenteilung austauschbar.
Nach einer nächsten Weiterbildung ist eine Bearbeitungsoder Montagemaschine an einem Förderwegabschnitt quer zur Förderrichtung des Förderweges und vorzugsweise auch in Längsrichtung des.· Förderweges einstellbar, so daß sie mehrere oder verschiedene Plätze am Werkstück bzw. Werkstückträger erreichen kann.
Nach einer Weiterbildung dieser Ausbildung ist für die Verstellung in Längsrichtung des Förderweges ein Schrittantrieb mit von der Schrittgröße der Verstellschritte des Werkstückträgers abweichender Schrittgröße vorgesehen oder
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es ist wenigstens für die Verstellung der Bearbeitungsbzv/i Montagemaschine in der einen Verstellrichtung ein Stelltrieb mit stufenlos variierbaren, wählbaren Stellstufen vorgesehen.
Durch die mögliche Querverstellung der Bearbeitungsoder Montagemaschine, worunter selbstverständlich auch nur eine Verstellung eines Arbeits- oder Montagekopfes einer solchen Maschine zu verstehen ist, könnten zusammen mit der Längseinstellung alle Werkstückpunkte in einer Bearbeitungsstelle erreichbar gemacht werden.
Eine Weiterbildung ist gekennzeichnet dadurch, daß die Bearbeitungsstelle außerhalb der Längsmitte des Förderwegabschnittes angeordnet ist.
Dies ermöglicht eine günstigere Platzausnützung bei der Anordnung von Montagemaschinen, wenn die Station und damit der zugehörige Förderwegabschnitt für die Aufnahme mehrerer Werkstückträger geeignet ist. Dies gilt sowohl für an der Außenseite des Förderwegabschnittes angeordnete Maschinen usw. als auch für einen möglichen Sonderfall, bei dem man zwei gleiche oder gleichartige Stationen Rükken an Rücken stellt, wobei zwischen den beiden Förderwegabschnitten zusätzliche Maschinen, Übergabeeinrichtungen oddgl. angeordnet werden.
Eine andere Weiterbildung ist gekennzeichnet dadurch, daß in jeder Station zwei mit gesondert abtreibbaren Antrieben ausgestattete Forderwegabschnitte parallel, insbesondere nebeneinander angeorndet sind.
Den parallelen Förderwegabschnitten sind verschiedene Einzelstationen zugeordnet. Es ist auch möglich, den einen Förderwegabschnitt als Arbeitsstrecke und den anderen für
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den Rücklauf vorzusehen.
Handarbeitsplätze benötigen oft mehr Platz als maschinelle Arbeitsplätze. Zur Gewährleistung der Ellenbogenfreiheit an Handarbeitsplätzen kann man diese bei parallelen Förderwe gab schnitt en ebenfalls der Länge nach gegeneinander versetzt vorsehen. Bei verschiedenen, den parallelen Förderwegabschnitten zugeordneten Einzelstationen sind nach einer Weiterbildung die Bearbeitungsstationen in Längsrichtung der Förderwegabschnitte nach entgegengesetzten Seiten versetzt.
Eine Weiterbildung wird gekennzeichnet dadurch, daß zwischen den Forderwegabschnitten auf einer gemeinsamen Grundplatte Übergabee-inrichtungen, Montagehilfen, Bearbeitungsmaschinen od. dgl. angeordnet sind.
Nach einer Weiterbildung ist eine Kopfstation mit einem die Bauteile bzw. Werkstückträger von dem einen zum anderen Förderweg transportierenden Querförderer vorgesehen.
Eine andere Weiterbildung sieht vor, daß Umleit-, Übergabe-, Speicher- oder Eingabe- bzw. Entnahmestation für Bauteile bzw. Werkstückträger vorgesehen Und als Einzelabschnitte in einen Förderweg einschaltbar sind.
Mit Hilfe solcher Stationen kann zunächst einmal der Richtungsverlauf der "Förderstraße" geändert und z.B. an die räumlichen Gegebenheiten eines Betriebes angepaßt werden, übergabeStationen ermöglichen es, alle oder auch nur einen Teil der Bauteile, die in der Fertigungsanlage laufen, zu entnehmen und auf anderen Förderern weiterzuführen. Bei der Herstellung ähnlicher Bauteile, bei denen nur ein oder zwei Bearbeitungsschritte verschieden sind, kann man diese unterschiedliche Bearbeitung.auf parallelen
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StraBenabschnitten durchführen und die Teile dann wieder in einer gemeinsamen Straße weiterführen. Speicher verstärken die mögliche Pufferbildung und schaffen die Möglichkeit, bestimmte Bearbeitungsschritte gegebenenfalls auch außerhalb der Straße auf Vorrat durchzuführen und die so vorbehandelten Werkstücke an bestimmten Stellen in die Straße einzuleiten, um z.B. die größtmögliche Produktionsgeschwindigkeit bei den "schnelleren" Stationen im Zuge der Fertigungsstraße auszunützen. Handarbeitsplätze können von der Straße weg verlegt werden; die in den Handarbeitsplätzen behandelten Werkstücke werden über Speicher oder Übergabestationen in die Fertigungsstraße übergeführt.
Eine Weiterbildung sieht einen mehrere Bauteile bzw. Werkstückträger aufnehmenden, in Form einer Station in den Förderweg einschaltbares Magazin vor.
Eine.nächste Weiterbildung ist gekennzeichnet dadurch, daß im Förderweg auch außerhalb der Bearbeitungsplätze, z.B. an vorbestimmten Warteplätzen steuerbare Sperren oder Festhalter für die Bauteile bzw. Werkstückträger vorgesehen sind.
Diese Ausbildung ermöglicht es, Pufferzonen im Zuge des gesamten Förderv/eges zu bilden oder auch andere Steuerungen vorzunehmen. Man kann auch zwei Stationen vorsehen, in denen eine längere Verweilzeit der Bauteile notwendig ist. Statt einer Parallelschaltung solcher Stationen ist auch ihre Hintereinanderanordnung im Förderweg möglich. Man läßt dann einige der herankommenden Bauteile bei der ersten Station durch, um sie, gegebenenfalls nach Zwischenspeicherung, erst in der zweiten Station zu bearbeiten. Dabei können die steuerbaren Sperren oder Festhal-
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ter die Ausführung der notwendigen Steuermanöver erleichtern. .
Eine Weiterbildung sieht vor, daß ein Werkstückträger einen die Führungsleisten, Ausrichthilfen usw. tragenden Grundkörper aufweist, der als Halterung für den Bauteil oder einen an die Werkstückform angepaßten und den Bauteil aufnehmenden Einsatz ausgebildet ist. . .
Besonders kleine. Werkstücke kann man in Einsätzen anbringen, wobei dieser Einsatz aus Kunststoff gespritzt oder geschäumt wird und sogar als Unterteil einer Endverpackung für den Bauteil bzw. das Werkstück dienen kann. Bei kleinen Werkstücken kann der Einsatz entsprechende Aufnahmen für die Werkstücke in Mehrfachanordnung aufweisen.
Es wurde schon erwähnt, daß man innerhalb der Fertigungsanlage bei entsprechender Steuerung gleiche Arbeiten an verschiedenen Plätzen durchführen oder bei ähnlichen Bauteilen gleiche Arbeiten an gleichen und unterschiedliche Arbeiten an verschiedenen Plätzen vornehmen wird. Um die notwendigen Steuerungen weitgehend automatisch vornehmen zu können, empfiehlt es sich,
in Weiterbildung der bisher beschriebenen Fertigungsanlage sind furdj£ Werkstückträger entsprechend dem jeweiligen Bearbeitungs- bzw. Montagezustand des Bauteiles bzw. dem nächsten zwingend vorgeschriebenen Halte- oder Montageplatz im Förderweg einstellbare Markierungen, z.B. in eine bestimmte, von mehreren vorhandenen Einstecköffnungen einführbare Anschlagstifte, magnetisierbare Einsätze od. dgl. und an den in Förderrichtung folgende Stationen mit diesen Markierungen zusammenwirkende, gegebenenfalls von ihnen gesteuerte Fühler, Anschläge oder Anschlagschalter vorgesehen.
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Die Markierungen können auch aus mit Lichtschranken zusammenarbeitenden verstellbare Marken ausgebildet sein. Durch die Markierungen kann man einerseits in einem zentralen Überwachungsgerät den jeweiligen Stand der Produktion überprüfen und anderseits jedes Werkstück, nachdem es eine bestimmte Produktionsstufe durchlaufen hat, mit einer Adresse versehen, die bei möglichen, unterschiedlichen Bearbeitungen oder bei einer Mehrfachanordnung gleicher Bearbeitungsstationen angibt, welcher Bearbeitungsschritt schon vorgenommen wurde und welche Bearbeitung in der nächsten Stufe erfolgen soll. Bei Mehrfachanordnungen kann sich ein entsprechend adressierter Werkstückträger'sozusagen selbst eine freie Adresse in der als nächsten zu durchlaufenden, mehrere parallele Stationen aufweisenden Bearbeitungsgruppe aussuchen. .
Ausführungsbeispiel *
In der Zeichnung ist eine erfindungsgemäße Fertigungsanlage beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt
Fig. 1 schematisiert im Blockschema eine Fertigungsanlage in Draufsicht,
Fig. 2 eine als Handarbeitsplatz verwendbare Einzelstation, wobei die Oberteile der Führungen weggelassen wurden, in Draufsicht,
Fig. 3 eine zu Stationen nach Fig.. 2 passende Kopfstation, ebenfalls schematisiert in Draufsicht,
Fig. 4 als Detail den Bearbeitungsplatz in einer mit Montage- oder Bearbeitungsmaschinen bestückten Station in größerem Maßstab in Draufsicht, wobei wieder die Oberteile der Führungen sowie alle vorhandenen Montage- bzw. Bearbeitungsvorrichtungen weggelassen wurden,
Fig. 5 einen Längsschnitt durch eine Seite einer Führungsbahn im Bereich einer Antriebsrolle,
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Fig. 6 schematisiert in Draufsicht eine Station mit zwei Förderwegabschnitten, deren Bearbeitungsplatze ebenso wie diesen zugeordnete Zuführer, Montage- oder Bearbeitungsmaschinen versetzt angeordnet sind,
Fig. 7 eineDraufsieht auf eine Station, in der ein Werkstückträger in mehreren Bearbeitungsstellungen feststellbar ist und schematisiert eine zugehörige Montage- oder Bearbeitungsmaschine mit ihrer Verstelleinrichtung und
Fig. 8 als Detail zu.Fig. 7 einen auswechselbaren Führungs-. leisteneinsatz mit einer Feststellklinke in Seitenansicht. ·
Nach Fig. 1 ist eine Fertigungsanlage aus sechs Stationen 1 bis 6'aufgebaut. Dabei kann die Station 1 eine Aufgabestation, die Station 2 eine Bearbeitungsstation mit automatisch arbeitenden Werkzeugen, die Station 3 eine Weitergabe- oder Speicherstation, die Station 4 ein " Handarbeitsplatz, die Station 5 ebenfalls ein Handarbeitsplatz und die Station 6 ein letzter automatischer Montageplatz mit automatischem Bauteilauswurf oder Bauteilabtransport sein. Jede Station besitzt wenigstens einen Förderweg mit Führungen für einen Bauteil bzw. Werkstückträger und eigenen Antrieben für. diese Teile, z..B. Reibrollen. Innerhalb jeder Station ist ein eigener Antriebsmotor vorgesehen, mit dessen Hilfe die Antriebsrollen od. dgl. antreibbar sind, wobei die Drehzahl dieses Motors für sich regelbar ist und Anschlüsse für die Regeleinrichtungen benachbarter Stationen bzw. einer zentralen Steuerstelle vorgesehen sind, so daß die Antriebsgeschwindigkeit zusätzlich von dort beeinflußt bzw. im Bedarfsfall der Antrieb abgeschaltet werden kann. Der von jeder Station bestimmte Förderwegabschnitt kann mit dem Förderwegabschnitt der benachbarten Station gekuppelt werden. Die Verweilzeiten der Bauteile bzw. Werkstückträger in den einzelnen Stationen, können entweder individuell, abhängig von der notwendigen Bearbei-
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tungszeit, oder auch von der Zentrale aus gesteuert werden. Die Fördereinrichtungen der einzelnen Stationen können unterschiedliche Fördergeschwindigkeiten für die Bauteile bzw. Werkstückträger bestimmen. · .
Die einzelnen Abschnitte 1 bis 6 sind über Schnellkupplungen verbunden oder, vor allem wenn es sich um kleinere Einheiten handelt, auch nur auf einem Maschinenbett oder einem sonstigen Unterbau ausgerichtet, stoßend angeordnet·, Es ist daher möglich, im Bedarfsfall jede der einzelnen .Stationen rasch aus dem Verband zu lösen und die anderen Stationen wieder stoßend umzugruppieren bzw, eine Station herauszunehmen und durch eine andere zu ersetzen. Man kann jeder Station auch zwei parallele, vorzugsweise nebeneinander angeordnete Förderwegabschnitte zuordnen, die mit den Abschnitten benachbarter Stationen fluchtend angebracht werden. In diesem Fall dienen dann die Stationen 6 und 1 gleichzeitig als ÜbergabeStationen, die die Bauteile bzw. Werkstückträger von der einen auf. die andere Förderbahn umleiten. Es kann entweder in beiden Förderwegen oder auch nur in einem davon gearbeitet werden, wobei man im letzteren Fall den zweiten Förderweg für den Rücklauf der Werkstückträger od. dgl. zur Ausgangsstation verwenden kann.
In Fig. 1 wurde noch eine weitere Möglichkeit des Aufbaus einer Fertigungsanlage strichliert bzw. strichpunktiert angedeutet. Es wird zu diesem Zweck angenommen, daß an und für sich die Montage- bzw. Bearbeitungsgeschwindigkeit in den Stationen 4, 5 und 6 wesentlich größer sein könnte, als das. auf Grund der Arbeitsgeschwindigkeit in den Stationen und 2 mögliche Gesamtarbeitstempo, also die Stationen 4 bis 6 nicht voll ausgelastet sind. Ferner wird angenommen, daß parallel zu dem auf der Straße 1 bis 6 hergestellten bzw. montierten Produkt ein ähnliches Produkt herzustellen ist, bei.dem praktisch gleiche Außenabmessungen vorhanden sind,
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aber mehr Vorbearbeitungsschritte erforderlich sind, wobei aber in den Stationen 4 bis 6 auch an diesem zweiten Produkt die gleichen Montagen bzw. Bearbeitungen vorzunehmen sind.·Für die Vorbearbeitung dieses zweiten Produktes sieht man Stationen 7 bis 10 vor, die in einem eigenen Fertigungsstraßenabschnitt liegen, an dessen Ende eine Übergabestation 11 die Bauteile bzw. Werkstückträger mit den Bauteilen auf einem Querförderer, z.B. ein For- ' derband 12, ablegt, von dem sie zur Station 3 gelangen und über eine eigene Übergabeeinrichtung in den durch die Stationen 3 bis 6 bestimmten Teil des Förderweges der ersten Fertigungsstraße übernommen werden. Bei geringer Kapazität der Stationen 1 bis 2 und höherer Kapazität der Stationen A bis 6, die dann automatisch arbeitende Stationen sein werden, kann man die gleichen Montagen bzw. Bearbeitungen wie in den Stationen 1 und 2 auch in den Stationen 7 bis 11 vornehmen und damit die Gesamtproduktion erhöhen. Jede Einzelstation besteht aus dem Förderwegabschnitt bzw. den beiden Förderwegabschnitten und. einem Aufbau, der bei einem Handarbeitsplatz Armstützen, Werkzeughalter, Zuführeinrichtungen für Montageteile usw. enthalten wird, wogegen bei einer automatisch arbeitenden Station die jeweiligen Montage- bzw. Bearbeitungsmaschinen mit ihren Steuereinrichtungen und allfälligen Teilezuführern aufgebaut werden. Wie schon erwähnt wurde, kann in analoger Weise auch eine Verpackungsstraße aufgebaut werden, wobei dann statt der Werkstückträger Verpackungsunterteile in der Straße geführt und die zu verpackenden Teile bzw. Abdekkungen dafür in den einzelnen Stationen angebracht bzw. befestigt werden.
Wie sich aus den FIg. 2 bis 4 im Zusammenhang mit Fig. 5 ergibt, sind den Stationen 1 bis 11 jeweils F-örderwegabschnitte zugeordnet. Es sä angenommen, daß die dargestellten Stationen 1 und 5 Stationen der beschriebenen Art sind,
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bei denen zwei Förderwegabschnitte 13, 14 bzw. 13a, 14a parallel zueinander vorgesehen sind. In der Station 8 braucht nur in der einen Richtung ein Förderwegabschnitt 15 vorgesehen zu sein. Auf einer Grundplatte 16, die im Bereich der Förderwegabschnitte 13, 14, 15, 13a, I4a wenigstens an dort vorgesehenen Bearbeitungs- oder Montagestellen 17, 18, 19 Durchbrechungen aufweisen kann, um Werkstück bzw. Werkstückträger von unten zugänglich zu machen, sind beidseits der Führungswegabschnitte 13, 14, 15, 13a, 14a Stützleisten 20, 21, 20a, 21a, 22 montiert, deren vom Führungsweg abweisender Rand 23 hochgezogen ist, wogegen der zum Führungsweg weisende Rand 24 einen Gleitbelag 25 trägt. Im Rand 23 sind halbrunde Ausnehmungen 26 vorgesehen, in denen Reibrollen 27 untergebracht sind. Diese Reibrollen und die Ausnehmungen werden nach oben durch Abdeckplatten 28, die bis über den Belag 25 reichen, abgedeckt, so daß zwischen den Teilen 28 und 25 zur Führungsbahn offene Führungsnuten 29 entstehen, die beim Ausführungsbeispiel der Führung von Werkstückträger 30 dienen. Diese Werkstückträger wurden nur schematisch in ihren Umrissen angedeutet, in der Praxis können sie zwei- oder mehrteilig ausgeführt sein, z.B. aus einem in die Führung eingreifenden Außenrahmen und einem der Werkstückform angepaßten Einsatz be- stehen. Jedenfalls sind die Werkstückträger mit in die Führungsnuten 29 eingreifenden Führungsleisten 31 ausgestattet, gegen deren Flanken die Reibrollen 27 drücken. An den Enden der Werkstückträger sitzen Puffer 32* Im Bereich der Bearbeitungsstellen 17 und 19 sind keine Reibrollen vorhanden. Das bedeutet, daß diese Bearbeitungsstellen erst dann besetzt werden, wenn auf einen Werkstückträger, der sich in einer Wartestellung zum Teil innerhalb der jeweiligen Bearbeitungsstelle befindet, ein nachfolgender Werkstückträger·30 auftrifft und ihn voll in die Bearbeitungsstellung schiebt. Die Rollen an den gegenüberliegenden Seiten jedes Förderwegabschnittes 13, 14, 15, 13a, 14a werden gegenläufig angetrieben, so daß sie den Werkstück-
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trägern 30 einen Vorschub in Richtung der eingezeichneten Pfeile erteilen. . "--
Die Reibrollen 27 sitzen gemäß Fig. 5 auf stehenden Wellen 33, die in Einsätzen 34 in der Grundplatte 16 mit Wälzlagern 35» 36 gelagert sind und einen fest mit ihnen verbundenen Bund 37 tragen. An den Bund 37 schließt ein Rei-„ bungsbelag 38 an. Ferner sind auf der Welle 33 mittels einer Gleitbuchse 39 zwei zu einer baulichen Einheit verbundene Zahnriemenrollen 40 drehbar gelagert. Diese Rollen können über eine Feder 41, deren Vorspannung mittels einer Stellmutter 42 einstellbar ist, und einer Druckplatte 43 gegen den Reibungsbelag 38 angepreßt werden, wobei mittels der Mutter 42 das von den Rollen auf die Reibrolle 27 übertragbare Drehmoment einstellbar ist.
Für jeden Förderwegabschnitt ist ein eigener, regelbarer Antriebsmotor vorgesehen, von dem ein Zahnriemen zu der . einen Rolle 40 einer Welle 33 führt. Die den an der gleichen Seite des Förderweges vorgesehenen Reibrollen 27 zugeord-. neten Wellen sind mit Hilfe von Zahnriemen untereinander bzw. mit der getriebenen Zahnriemenrolle verbunden. Zur anderen Seite des gleichen Förderwegabschnittes wird ein die Drehrichtung umkehrendes Glied gelegt und auch dort erfolgt eine entsprechende Verbindung der Reibrollen 40. Wenn zwei Förderwege vorhanden sind, wird für jeden ein eigener, regelbarer Antriebsmotor vorgesehen.
Aus Fig. 2 ergibt sich, daß die Gesamtlänge eines Förderwe gab schnittes 13 bzw. 14 ein Vielfaches der Länge eines Werkstückträgers 30 beträgt. Es'bleibt also innerhalb des Abschnittes ein Stauraum bzw. eine Pufferzone für außerhalb der Bearbeitungsstelle 17 befindliche Werkstückträger 30 frei. An der Bearbeitungsstelle 17 sind ausfahrbare Anschlagstifte 44 vorgesehen, welche in der Ausfahrstellung einen ankommenden Werkstückträger 30 am Weitertransport
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hindern. Mit Hilfe von durch Ausnehmungen der Platte 28 ein- und ausfahrbaren Klemmbacken 45 kann der Werkstückträger 30 in der Montagestelle 17 festgehalten werden.
Vor einem in Förderrichtung folgenden Ruheplatz sind weitere unabhängig von den Stiften 44 betätigbare Anschlagstifte 46 vorgesehen, mit deren Hilfe die Weitergabe des vor ihnen befindlichen Werkstückträgers 30a gesperrt werden kann. Man kann damit den Werkstückträger 30a festhalten, bis der weitere Förderweg frei ist. Eine andere Möglichkeit besteht darin, nebeneinander zwei gleiche Stationen 5 in Förderrichtung aufeinanderfolgend vorzusehen und in jeder Station wechselweise nur den auf jedem zweiten Werkstückträger befindlichen Bauteil zu bearbeiten, wobei der schon in der vorherigen Station in gleicher:Weise bearbeitete Bauteil b^zw. der in der folgenden Station gleich zu bearbeitende Bauteil nicht in die.Bearbeitungsstelle 17, sondern auf den Speicherplatz 30a geleitet v/ird. Die Anschlagstifte 46 können bei einem sich bildenden Stau in einer folgenden Station über eine Steuereinrichtung ebenfalls ausgefahren werden, so daß dann der Platz 30a als Pufferplatz dient. Zur Erleichterung der Steuerung brauchen die Stifte 44, 46 auch nur in den Freiraum zwischen Platte 16 und Werkstückträger 30 einzuragen, und man sieht dann an den Werkstückträgern 30 nach unten vorstehende Anschläge vor. Versetzt man die Stifte 44, 46 in Querrichtung gegen-, einander und sieht man wechselweise an den Werkstückträgern passende Anschläge vor, dann werden die einen Werkstückträger nur von den Stiften 44 und die anderen nur von den Stiften angehalten.
In der Station 1, die hier als Übergabestation zur Übergabe der Werkstückträger 30 vom Förderwegabschnitt i4a auf den Förderwegabschnitt 13a dargestellt wurde, ist eine Quergleitbahn 47 vorgesehen. Ein ankommender Werkstückträger 30b betätigt einen Ancchlagschalter 48, der zunächst Niederhalter 45 einschaltet, so daß der nächste Werkstückträger
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i neiner Warteposition festgehalten wird. Anschließend schaltet der Anschlagschalter 48 bzw. die mit ihm gekuppelte Steuereinrichtung der Station 1 einen pneumatischen oder hydraulischen Querschieber 49 ein, der den Werkstückträger 30b an das andere Ende der Bahn 47 schiebt. Ein dort vorgesehener Anschlagschalter 50 betätigt die Steuerung im Sinne einer Rückstellung des Schiebers 49 in die Ausgangslage und schaltet einen weiteren Schieber 51 ein, der den Werkstückträger so weit nach rechts verstellt, daß er vom·ersten Reibrollenpaar 27 erfaßt und damit im Führungsweg 13a weiterbefördert werden kann. Anschließend kehrt der Schieber 51 in die Ausgangslage zurück, nach dem Öffnen der Niederhalter 45 kann ein neu ankommender Werkstückträger den bis dahin von den Niederhaltern gehaltenen Werkstückträger wieder bis zum Anschlagschalter 48 fördern.
In der Station 8 nach Fig. 4 sind wieder von der Steuerung betätigbare Anschlagstifte 52 vorgesehen. Der an der Bearbeitungsstelle 19 befindliche Werkstückträger 30 wird durch diese Stifte 52 aufgehalten. Die Stifte 52 können gleichzeitig Fühler sein, die bei ihrem Ansprechen durch einen auftreffenden Werkstückträger Niederhalter 53 betätigen, welche wieder durch Ausnehmungen der Abdeckplatte hindurch auf die Führungsleisten 31 drücken und dadurch eine exakte Höheneinstellung des Werkstückträgers bedingen. Zur genauen Ausrichtung des Werkstückträgers 30 und damit des in ihm gehaltenen Werkstückes in der Bearbeitungsstation tragen die Niederhalter 53 in ihrem Mittelteil eine unter 45° verlaufende Hirth-Verzahnung, die in eine entsprechende Gegenverzahnung an den Randleisten 31 eingreift, so daß bei vollem Eingriff eine exakte Ausrichtung in Quer- und Längsrichtung gegeben ist. Da die Ausrichtung der Höhe nach durch das Niederhalten erzielt wird, wird das Werkstück eindeutig positioniert. Man könnte auch andere Ausrichthilfen in Form von Kerben,
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Bohrungen od. dgl. und an den Niederhaltern entsprechende Gegenstücke bzw. gemeinsam mit den Niederhaltern betätigbare Richtwerkzeuge, vorsehen. Die erwähnte Hirth-Verzahnung wird in einem nach innen abgesetzten Mitteistück der Führungsleisten vorgesehen.
Bei zwei Führungsbahnabschnitten 13, 14 sieht man für jede Führungsbahn an jeder Station einen eigenen für sich regelbaren, gegebenenfalls sogar in seiner Drehrichtung umsteuerbaren Antriebsmotor vor.
Neben einer in Fig. 3 gezeigten Übergabestation, die im Bedarfsfall auch bei den Stationen 3 und 11 verwendbar ist, kann man auch Stationen vorsehen, die ähnlich wie eine Weiche arbeiten. In Umlenkstationen kann man die Werkstückträger um einen bestimmten Winkel, beispielsweise um 90°, verdrehen, wodurch man die Möglichkeit erhält, eine Fertigungsstraße ein- oder mehrfach abgewinkelt zu führen und so an vorhandene räumliche Gegebenheiten, Transportwege u. dgl. anzupassen.
Nach Fig. 6 sind in einer gemeinsamen Station bei zwei Förderwegabschnitten 13b, 14b Bearbeitungsstellen 54, vorgesehen, die nach entgegengesetzten Enden der Förderwegabschnitte 13b, 14b versetzt sind. Zwischen den Förderwegabschnitten 13b, I4b bleibt im Vergleich mit den vorher beschriebenen Ausführungen ein breiterer Bearbeitungstisch 55 frei, d.h. es werden hier Einheiten verwendet, bei denen die Abstände der Förderspuren 13b, 14b größer sind als.dies bei den bisher beschriebenen Stationen mit parallelen Förd'erspuren der Fall war. Dadurch erhält man die Möglichkeit,. am Tisch 56 den Stationen 54,-55 zugeordnete Aggregate 57, 58, z.B. Schieber, Zuführer uswv anzubringen oder sogar einen Übergeber vorzusehen, der die Werkstückträger 30 aus der einen Spur herausfördert und
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in eine andere Förderspur, z.B. aus der Spur 13b in die Spur 14b und umgekehrt, leitet. Jedenfalls ermöglicht die versetzte Anordnung der Stationen 54, 55, daß man am Tisch 56 nebeneinander die Bearbeitungseinrichtungen 57, 58 vorsieht.
Außenseitig ist jeder der beiden Stationen 54, 55 ein weiteres Aggregat 59, 60 zugeordnet, das z.B. ein Entwirrer mit Zuführeinrichtung für einzelne Montageteile, eine Punktschweißmaschine, eine Stempelmaschine oder eine sonstige Montage-, Verbindungs- oder Sortiermaschine sein kann.
Wenn man Stationen mit nur einer Förderspur vorsieht, kann man sie dann,' wenn zwei parallele Montagespuren im Zuge der gesamten Montageanlage vorgesehen werden, so anordnen, daß ihre Förderspuren bei Rücken-an-Rücken-Anordnung der einzelnen Aggregate, die ebenfalls außerhalb der Längsmitte angeordnete Bearbeitungsstationen aufweisen, analog zu den Förderspuren 13b, 14b verlaufen, so daß wegen dieser versetzten Anordnung wieder die Anordnung von Montagehilfen und Aggregaten erleichtert wird.
Auf die Darstellung von Bearbeitungs- und Montagemaschinen bzw. Arbeitsplatzeinrichtungen bei Handarbeitsplätzen wurde bisher verzichtet, da diese jeweils entsprechend den Montage- bzw. Bearbeitungserfordernissen ausgestattet werden. Vorzugsweise sieht man jewei.ls auf der Grundplatte 16 in vorbestimmter Anordnung außerhalb der Führungswege Montageöffnungen vor und versieht auch die jeweils anzubringenden Geräte,. Maschinen u. dgl. in gleicher Anordnung mit Montageöffnungen bzw. in diese Montageöffnungen einführbaren Bolzen, Vorsprüngen od. dgl., so daß Führungsbahnabschnitte in Serie gefertigt und je nach Bedarf mit den jeweils benötigten Einrichtungen versehen v/erden können. Rücktrans-
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portwege lassen sich auch ober- oder unterhalb der Führungswege einplanen. -
Bei der Ausführung nach den Fig. 7 und 8 soll es möglich werden, auf einem Werkstückträger oder einem unmittelbar an Stelle eines solchen Verkstückträgers im Transportweg geförderten Werkstück mit Hilfe ein und desselben Bearbeitungsgerätes und während des Aufenthaltes in einer Bearbeitungsstelle an verschiedenen Stellen Bearbeitungen oder Montagen vorzunehmen.
Dem Prinzip nach entspricht die dargestellte Station jener nach Fig. 4, wobei aber der eine der dort vorgesehenen Niederhalter 53 -nun zur Erleichterung des Gesamtüberblickes weggelassen wurde. Es sind nämlich die nach der Station gemäß Fig. 4 vorgesehenen Hirth-Verzahnungen in den Führungsleisten 31 durch auswechselbare Einsätze 61 ersetzt, die z.B. die Form-eines Zahnstangensegmentes mit mehreren Zähnen 62.'.aufweisen. Es können Einsätze mit verschiedenen Teilungen vorgesehen werden. Für den Eingriff in die Zähne 62 dient eine Klinke 63. Die beschriebene Konstruktion ermöglicht es, den Werkstückträger 30 in mehreren verschiedenen Bearbeitungsstellungen in ein und derselben Station festzuhalten. Zu diesem Zweck läßt man im einfachsten Fall den Werkstückträger aus einer ersten Stellung über den Reibrollenantrieb 27 weiterschieben, wobei gezählt wird, über wieviel Zähne, die Klinke 63 weiterwandert. Beim Erreichen des vorbestimmten Zahnes rastet die Klinke 63 ein, und der Werkstückträger 30 wird für den nächsten Bearbeitungsschritt fixiert. Der Werkstückträger ist also durch die Richtwerkzeuge bzw. Sperren 53, 62, 63 in mehreren möglichen Bearbeitungsstellungen feststellbar. Die Rastenteilung 61 r 62 bestimmt die minimale Schrittgröße. Die Verstellung über den· eigenen Vorschub erfolgt in Richtung des Pfeiles 64.
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Zur Erklärung der Funktion wurde in Fig. 7 ein Arbeitskopf 65 einer Bearbeituhgs- oder Montagemaschine lediglich in seinen Umrissen angedeutet. Dieser Bearbeitungskopf bzw. die gesamte Maschine kann mit Hilfe von Stelltrieben 66, 67 in Richtung der Pfeile 68 bzw. 69 sowohl in der Vorschubrichtung 64 als auch quer dazu hin- und herverstellt werden, so daß, zumindest im Zusammenwirken mit der möglichen Verstellung des Werkstückträgers in Richtung des Pfeiles 64 praktisch jeder Punkt des Werkstückträgers vom Kopf 65 erreicht werden kann. Die Lagen, die der Kopf bei aufeinanderfolgenden Bearbeitungsschritten einnehmen soll, können in der Steuereinrichtung der Station vorprogrammiert, gegebenenfalls von einer Schablone abgetastet werden. Die Stelltriebe 66, 67 wurden zur Verbesserung der Übersicht· gegenüber dem Kopf 65 der Seite nach versetzteingezeichnet. Geeignete Stelltriebe können auch unmittelbar über der Station angeordnet werden. Beim Ausführungsbeispiel wurde angenommen, daß es sich bei den Stelltrieben 66, 67 um stufenlos einstellbare Stelltriebe, z.B. pneumatische oder hydraulische Kolbentriebe, handelt. Für eine Verstellung in beiden Richtungen können auch schrittweise arbeitende Antriebe, z.B. Schrittschaltwerke, vorgesehen werden, wobei man vorzugsweise für die Verstellung in Richtung des Pfeiles 68 ein Schrittschaltwerk mit von der Teilung der Zähne 63 abweichender Schrittgröße vorsehen wird, so daß durch das Zusammenwirken der Verstellung in Richtung der Pfeile 64 bzw. 68 sehr viele Punkte in Längsrichtung des Werkstückträgers 30 erreichbar sind.
Es wurden schon verschiedene Anwendungsmöglichkeiten der Station nach Fig. 7 erwähnt. Eine völlig neue Anwendungsmöglichkeit besteht in der Verwendung einer entsprechend ausgebildeten Station für das Bestücken von Printplatten in der Elektronik mit entsprechenden Schalteinheiten, z.B. integrierten Schaltkreisen (IC), Transistoren, Widerständen, Verstärkern usw. Man kann die gesamte Anlage für die
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Montage solcher elektronischer Anlagen verwenden, wobei in der Station nach Fig. 7 gleiche Bausteine an verschiedenen Stellen der Printplatten mit Hilfe des dann als Saugoder Greiferkopf ausgebildeten Kopfes 65 eingesetzt werden. U.a. kann man in einer Station alle gleichen integrierten Schaltkreise, in der nächsten Station alle Kondensatoren üsw. einsetzen, in einer weiteren Station eine Beschneidung der durch die Printplatten hindurchgeführten AnSchlußdrahte vornehmen und schließlich eine Lötstation vorsehen, in der die Printplatte mit der Unterseite frei liegend gehalten wird, so daß man durch Schwallötung alle Anschlußdrähte elektrisch verbinden kann. Die gesamte Bestückung läßt sich vornehmen, v/ährend die Bausteine und Verbindungen vor Staub und sonstigen·Verschmutzungen völlig geschützt sind. Einen entscheidenden Vorteil der Bearbeitung bzw. Beschikkung verschiedener Stellen von ein und demselben Kopf 65 besteht noch darin, daß auch nahe aneinanderliegende Stellen, die mit Zwillingswerkzeugen oder Zwillingsköpfen gleichzeitig nicht oder nur schwer erreichbar wären, einwandfrei bearbeitet bzw. beschickt werden können. Es wurde eine Verstellung nach zwei rechtwinkelig zueinander liegenden Koordinaten 68, 69 beschrieben. Selbstverständlich kann man auch eine Verstellung nach Kreiskoordinaten oder überhaupt unter Abtastung von Schablonen vorsehen. Bei im Randbereich außen am Werkzeug konzentrierten Bearbeitungsstellen kann man während eines Durchlaufes die Arbeiten am linken und während eines folgenden Durchlaufes die Arbeiten am rechten Rand des Werkstückes vornehmen. Es ist ja bei der erfindungsgemäßen Fertigungsanlage möglich, durch entsprechende Programmierung der Rückförderer usw. ein und dieselbe Bearbeitungsstelle zwei- oder mehrmals anzufahren.
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Claims (31)

  1. 209 723
    Erfindungsanspruch:
    Fertigungsanlage für in zwei oder mehreren Schritten herzustellende Bauteile- mit entlang eines Förderweges angeordneten Bearbeitungs- oder Montagestationen, die über angetriebene Förderer nacheinander mit den vorzugsweise auf Werkstückträgern od. dgl. gehaltenen Bauteilen beschickbar sind, gekennzeichnet dadurch, daß der Förderweg aus zwei oder mehreren aneinandergereihten und für sich auswechselbaren Abschnitten (13,14,13a,14a,15) besteht, die je eine eigene Fördervorrichtung für die Bauteile bzw. Werkstückträger (30) aufweisen, wobei jede Einzelstation (1 bis 11) einem solchen Abschnitt zugeordnet und mit ihm zu einer baulichen Einheit verbunden ist, daß vorzugsweise die Fördervorrichtung gesondert Führungen (29) und Antriebseinrichtungen (27) für die Bauteile bzw.
  2. Werkstückträger (30) aufweist, und daß für die Fördervorrichtungen der einzelnen Abschnitte und die zugehörigen Bearbeitungs- und Montagemaschinen eigene für sich einstellbare, vorzugsweise aber auch mit anschließenden Abschnitten bzw. einer Zentrale kuppelbare Regler vorgesehen sind.
    Fertigungsanläge nach Punkt T, gekennzeichnet dadurch,· daß die Lange eines Förderwegabschnittes (13, 14, 13a, 14a, 15) mehrfach größer als die Länge eines einzelnen · Bauteiles bzw. Werkstückträgers (30) gewählt ist.
  3. Fertigungsanlage nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch,- daß in den einzelnen Abschnitten (13, 14, 13a, i4a, 15) des Förderweges zumindest mit den Längsrändern (31) der Werkstückträger (30) zusammenwirkende Gleitführungen (25, 29) und als Antriebseinrichtungen angetriebene, gegen
  4. 4. Fertigungsanlage nach einem der Punkte 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Längsränder der Werkstückträger
  5. 5. Fertigungsanlage nach einem der Punkte 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß zumindest die untere Nutflanke mit einem Gleitbelag (25) versehen ist.
  6. 6. Fertigungsanlage nach einem der Punkte 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß die Führungen (24,28,29) wenigstens in einem Teil ihrer Länge nur im Bereich der Längsränder
    (31) der Bauteile bzw. Werkstückträger (30) vorgesehen sind, so daß die Bauteile auch von unten für eine Montage bzw. Bearbeitung zugänglich werden,
  7. 7. Fertigungsanlage nach einem der Punkte 1 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß die Reibrollen (27) auf stehenden, angetriebenen Wellen (33) sitzen, auf denen unterhalb der Führungsbahn (13, 14, 15) unter Zwischenschaltung der Rutschkupplungen (37, 38) Antriebsrollen (40) lagern, die innerhalb eines Bahnabschnittes (13, 14, 15) untereinander bzw. mit einem gemeinsamen Antriebsmotor über Zahnriemen od. dgl, antriebsverbunden sind.
  8. 8. Fertigungsanlage nach Punkt 7, gekennzeichnet dadurch, daß die Antriebsrollen (40) über je eine Feder (41), deren Vorspannung durch eine Schraube od. dgl. (42) einstellbar ist, an einen Reibungsbelag (38) der Rutschkupplung andruckbar sind.
  9. 9. Fertigungsanlage nach einem der Punkte 1 bis1 8, gekennzeichnet dadurch, daß in einem Förderwegabschnitt (13, 14a, 15) eine Bearbeitungsstelle (17, 18, 19) und vor bzw, hinter dieser Warte- bzw. Speicherplätze für Bauteile
  10. 10.Fertigungsanlage nach Punkt 9, gekennzeichnet dadurch, daß im Bereich der Bearbeitungsstelle (17, 18, 19) verstellbare Niederhalter (45, 53) vorgesehen sind, welche in der Spannstellung den Bauteil bzw. Werkstückträger gegen die ihn von unten abstützenden Teile (24) der Gleitführung o'der einen ihn großflächiger als diese abstützenden Bearbeitungstisch drücken.
  11. 11.Fertigungsanlage nach Punkt 9 oder 10, gekennzeichnet dadurch, daß die Sperren (44, 52) bzw. Niederhalter (53) · den Bauteil bzw. Werkstückträger in eine hinsichtlich ihrer Lage genau definierte Bearbeitungsstellung ausrichten .
  12. 12.Fertigungsanlage nach Punkt 11, gekennzeichnet dadurch, daß die Werkstückträger (30) mit Ausrichthilfen in Form von Seitenverzahnungen, Kerben, Bohrungen od. dgl. und die Niederhalter (53) oder gesonderte gemeinsam mit den Niederhaltern betätigbare Richtwerkzeuge mit.zu diesen Seitenverzahnungen od. dgl. passenden Gegenstücken versehen sind.
  13. 13.Fertigungsanlage nach Punkt 12, gekennzeichnet dadurch, daß die Werkstückträger (30) in ihren Führungsleisten (31) nach innen abgesetzt ein Mittelstück mit einer Hirth-Verzahnung und die Niederhalter entsprechend verzahnte Gegenstücke aufweisen.
  14. 14.Fertigungsanlage nach einem der Punkte 9 und 13, gekennzeichnet dadurch, daß der Bauteil bzw. Werkstückträger (30) im Bereich einer Bearbeitungsstelle (Fig. 7) wahlweise nacheinander in zwei oder mehreren möglichen, durch die Sperren (62, 63) bzw. Richtwerkzeuge (53) einstellbaren Bearbeitungsstellungen feststellbar ist.
  15. 15.Fertigungsanlage nach Punkt 14, gekennzeichnet dadurch, daß die Werkstückträger (30) in ihren Führungsleisten Einsätze (61) mit einer mit Gegenhaltern (63), Schritt-
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    Schaltwerken öd. dgl. zusammenwirkenden, die verschiedenen Bearbeitungsstellungen bestimmenden Rastenteilung (62) aufweisen.
  16. 16.Fertigungsanlage nach Punkt 15, gekennzeichnet dadurch, daß die Einsätze (61) gegen solche mit einer anderen Rastenteilung austauschbar sind.
  17. 17.Fertigungsanlage nach einem der Punkte 1 bis 16, gekennzeichnet dadurch, daß eine Bearbeitungs- oder Montagemaschine (65) an einem Förderwegabschnitt quer zur Förderrichtung (4) des Förderweges und vorzugsweise auch in Längsrichtung des Förderweges einstellbar ist, so daß sie mehrere oder verschiedene Plätze am Werkstück bzw. Werkstückträger erreichen kann.
  18. 18.Fertigungsanlage nach Punkt 17, gekennzeichnet dadurch, daß für die Verstellung in Längsrichtung des Förderweges ein Schrittantrieb (6) mit von der Schrittgröße der Verstellschritte des Werkstückträgers abweichender Schrittgröße vorgesehen ist.
  19. 19· Fertigungsanlage nach Punkt 17, gekennzeichnet dadurch, daß wenigstens für die Verstellung der Bearbeitungs- bzw. Montagemaschine (65) in der einen Verstellrichtung (68 bzw. 69) ein Stelltrieb (66, 67) mit stufenlos variierbaren, wählbaren Stellstufen vorgesehen ist.
  20. 20.Fertigungsanlage nach einem der Punkte 1 bis 19, gekennzeichnet dadurch, daß die Bearbeitungsstelle (54, 55) außerhalb der Längsmitte des Förderwegabschnittes (13b, I4b) angeordnet ist.
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    bzw. Werkstückträger (30a) vorgesehen sind und daß ein Werkstückträger (30) an der Bear-beitungsstelle über Sperren (44, 45, 52, 53) feststellbar ist.
  21. 21.Fertigungsanlage nach einem der Punkte 1 bis 20, gekenn-, zeichnet dadurch, daß in jeder Station zwei mit gesondert antreibbaren Antrieben ausgestattete Förderwegabschnitte · (13» 14, 13a, 14a, 13b, i4b) parallel, insbesondere nebeneinander angeordnet sind.
  22. 22.Fertigungsanlage nach Punkt 21, gekennzeichnet dadurch, daß den parallelen Förderwegabschnitten (13, 14, 13b,i4b) verschiedene Einzelstationen (54, 55) zugeordnet sind.
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  23. 23.Fertigungsanlage nach einem der Punkte 20 bis 22, gekennzeichnet dadurch, daß die Bearbeitungsstationen (54,·55) in Längsrichtung der Förderwegabschnitte (13b, 14b) nach entgegengesetzten Seiten versetzt sind,
  24. 24.Fertigungsanlage nach einem der Punkte 20 bis 23, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen den Förderwegabschnitten (I3b,i4b) auf einer gemeinsamen Grundplatte (56) Übergabeeinrichtungen, Montagehilfen, Bearbeitungsmaschinen od. dgl. (57, 58) angeordnet sind.
  25. 25.Fertigungsanlage nach einem der Punkte 21 bis 24, gekennzeichnet dadurch, daß eine Kopfstation (1) mit einem die
    • Bauteile bzw. Werkstückträger (30) von dem einen zum anderen Förderweg (i4a, 13a) transportierenden Querförderer (49) vorgesehen ist. . .
  26. 26.Fertigungsanlage, nach einem der Punkte 1 bis 25, gekennzeichnet dadurch, daß Umleit-, Übergabe-, Speicher- oder Eingabe- bzw. EntnahmeStationen (1, 3, 11) für Bauteile bzw. Werkstückträger vorgesehen und als Einzelabschnitte in einen Förderweg einschaltbar sind.
  27. 27.Fertigungsanlage nach einem der Punkte 1 bis 26, gekennzeichnet dadurch, daß ein mehrere Bauteile bzw. Werkstückträger (30) aufnehmendes, in Form einer Station in den Förderweg einschaltbares Magazin vorgesehen ist.
  28. '28.Fertigungsanlage nach einem der Punkte 1 bis 27, gekennzeichnet dadurch, daß im Förderweg auch außerhalb der Bearbeitungsplätze (17, 18, 19, 54, 55), z.B. an vorbestimmten Warteplätzen (30a), steuerbare Sperren (46) oder Festhalter (45) für die Bauteile bzw. Werkstückträger vorgesehen sind.
  29. 29.Fertigungsanlage nach einem der Punkte 1 bis 28, gekennzeichnet dadurch, daß ein Werkstückträger (30) einen die Führungsleisten (31), Ausrichthilfen usw. tragenden Grundkörper aufweist, der als Halterung für den Bauteile oder einen an die Werkstückform angepaßten und den Bauteil aufnehmenden Einsatz ausgebildet ist.
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    die Werkstückträger drückende Reibrollen (27) vorgesehen sind, deren Drehmoment über Rutschkupplungen od. dgl. (37, 38) begrenzt bzw. einstellbar ist.
  30. 30. Fertigungsanlage nach Punkt 29, gekennzeichnet dadurch, daß bei kleinen Werkstücken der Einsatz entsprechende Aufnahmen für die Werkstücke in Mehrfachanordnung aufweist.
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    (30) als Führungsleisten (31) ausgebildet sind, die in zueinander offene Führungsnuten (29) eingreifen, wobei am Nutgrund abstandsweise Öffnungen (26) vorgesehen sind, durch die hindurch die Reibrollen (27) gegen die- Außenseiten der Führungsleisten drücken.
  31. 31.Fertigungsanlage nach einem der Punkte 1 bis 30, gekennzeichnet dadurch, daß für die Werkstückträger (30) ent-. sprechend dem jeweiligen Bearbeitungs- bzw. Montagezustand des Bauteiles bzw. dem nächsten zwingend vorgeschriebenen Halte- oder Montageplatz im Förderweg einstellbare Markierungen, z.B. in eine bestimmte, von ^ mehreren vorhandenen Einstecköffnungen einführbare Anschlagstifte, magnetisierbar. .Einsätze od. dglv und an den in Förderrichtung folgenden Stationen mit diesen Markierungen zusammenwirkende, gegebenenfalls von ihnen gesteuerte Fühler, Anschläge oder Anschlagschalter vorgesehen sind.
    Hiezu 5 Blatt Zeichnungen
DD78209723A 1977-12-15 1978-12-13 Fertigungsanlage fuer in zwei oder mehreren schritten herzustellende bauteile DD140559A5 (de)

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