DE3035191C2 - - Google Patents
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- B23Q7/04—Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting by means of grippers
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B23Q7/1468—Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting co-ordinated in production lines with work holders not rigidly fixed to the transport devices using rotary driving means comprising rollers or cogwheels, or pinions or the like
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- Specific Conveyance Elements (AREA)
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- Multi-Process Working Machines And Systems (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Herstellung bzw.
Handhabung von Werkstücken, insbesondere eine Montage- oder
Bearbeitungsmaschine, mit den Merkmalen gemäß dem Ober
begriff des Patentanspruches 1.
Bei einer bekannten Einrichtung der vorstehend angegebenen
Art (DE-OS 27 49 678) werden die Werkstückträger nach dem
Einfahren in eine Arbeitsstation von der Fördervorrichtung
weg in eine bestimmte Arbeitsposition gebracht, in der sie
sich im Bereich einer Greifereinrichtung sowie einer Teile
zufördervorrichtung (Teilezuführeinrichtung) befinden. Dies erfordert in jeder
Arbeitsstation eine gesonderte Manipulation der Werk
stückträger relativ zur Fördervorrichtung, die ent
sprechende Antriebe zusätzlich zu den Antrieben der
Greifereinrichtung und ggf. der Teilezufördervorrichtung
vorausgesetzt und daher aufwendig ist. Hinzu kommt, daß
durch die Bewegung der Werkstückträger zusätzliche
Arbeitszeit für die Positionierung verbraucht wird.
Der Erfindung ligt daher die Aufgabe zugrunde, eine
Einrichtung der genannten Art dahingehend zu verbessern,
daß die Greifereinrichtung einfacher aufgebaut werden
kann und Positionierzeit eingespart wird.
Erfindungsgemäß wird dies durch die Ausgestaltung gemäß
den Merkmalen des Patentanspruches 1 erreicht.
Wenn jeweils ein Füge- bzw. Montageschritt abgeschlossen ist,
bewegt sich die Greifereinrichtung in den Bereich der Teile
zufördervorrichtung, übernimmt dort ein Werkstückteil und
fährt zurück in eine Position, in welcher dieses Werkstück
teil einzufügen bzw. zu montieren ist. Bereits während dieser
Bewegung der Greifereinrichtung wird durch den von der
Greifereinrichtung unabhängigen Antrieb der Fördervor
richtung der Werkstückträger in Förderrichtung soweit
verstellt, daß sich das einzufügende bzw. zu montierende
Werkstückteil, welches von der Greifereinrichtung inzwischen
schon bereitgestellt ist, exakt oberhalb des Werkstückes
befindet. Damit teilen sich die Fördervorrichtung und die
Greifereinrichtung die Positionierung der Werkstücke und
der Werkstückteile in der Arbeitsstation auf und die not
wendigen Positionierbewegungen können zumindest teilweise
gleichzeitig und damit zeitsparend ablaufen. Nach dem
Positionieren wird das Werkstückteil montiert und der
Arbeitsablauf wiederholt sich solange, bis die gleich
artigen Werkstückteile auf den am Werkstückträger hinter
einander angeordneten Werkstücken montiert sind.
Daraufhin wird der Werkstückträger zur nächsten Arbeits
station verbracht. Ein weiterer Vorteil der erfindungs
gemäßen Anordnung liegt darin, daß die Werkstückteile
von der Greifereinrichtung nur noch in vertikaler Richtung
und quer zur Förderrichtung in horizontaler Richtung
geradlinig bewegt werden müssen. Die Bewegung bzw. die
Positionierung der Werkstücke in Förderrichtung erfolgt
durch die Fördervorrichtung selbst, welche die darauf
befindlichen Werkstückträger positioniert. Damit wird
neben der beschriebenen Verkürzung der Spielzeit der
Vorrichtung auch in baulicher Hinsicht eine Einsparung
erreicht, weil an der Greifervorrichtung Vorkehrungen
für die Verstellung in einer zusätzlichen Achse einge
spart werden. Hinzu kommt, daß infolge der mittigen
Anordnung der zwischen der Greifereinrichtung und der
Teilezufördervorrichtung hindurch verlaufenden Förder
vorrichtung eine gute Zugänglichkeit zum Montagebereich
bzw. zur Greifereinrichtung besteht, welche Auswechslungen
oder Ergänzungen od. dgl. erleichtert.
Vorteilhafte weitere Ausgestaltungen des Erfindungs
gedankens ergeben sich aus den Unteransprüchen 2 bis 5.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachfolgend anhand
der Zeichnungen näher erläutert. In den
Zeichnungen zeigt
Fig. 1 eine vereinfachte Darstellung einer Einrichtung
nach der Erfindung mit mehreren den Arbeits
stationen zugeordneten Vorrichtungen zur Ent
nahme bzw. Bereitstellung von Werkstücken oder
Werkstückteilen in der Seitenansicht;
Fig. 2 eine Arbeitsstation der Einrichtung gemäß Fig. 1
in Draufsicht;
Fig. 3 eine Vorrichtung zur Entnahme bzw. Bereitstellung
von Werkstücken oder Werkstückteilen gemäß Fig. 1
mit einem durch einen Vakuumsauger gebildeten
Greiforgan in Seitenansicht und größerem Maßstab;
Fig. 4 eine Vorrichtung zur Entnahme bzw. Bereitstellung
von Werkstücken oder Werkstückteilen gemäß Fig. 1
mit einem zangenartigen Greiforgan in Seiten
ansicht und in größerem Maßstab;
Fig. 5 die Vorrichtung gemäß Fig. 4 in der Stirnansicht;
Fig. 6 die Vorrichtung gemäß Fig. 4 in der Draufsicht;
Fig. 7 einen Teil der Einrichtung nach der Erfindung mit
hervorgehobener Darstellung des Werkstückträgers
und der diesem zugeordneten Längseinstell-
und Fixiervorrichtung in der Seitenansicht;
Fig. 8 den Teil der Einrichtung gemäß Fig. 7 in der
Draufsicht, und
Fig. 9 ein Blockschaltbild einer Steuereinrichtung
für die Beaufschlagung der Antriebe der Vor
richtungen zur Entnahme bzw. Bereitstellung
von Werkstücken oder Werkstückteilen und der
diesen zugeordneten Fördervorrichtungen zum
Transport der Werkstücke.
In Fig. 1 ist die Einrichtung zur Herstellung
bzw. Handhabung von Werkstücken generell mit 1
bezeichnet, die im vorliegenden Fall durch eine
Montagemaschine gebildet ist. Diese Montagemaschine
setzt sich aus mehreren Baueinheiten 2, 3, 4, 5 zu
sammen, von welchen jede mit eigenen Versorgungs
einrichtungen 6, Steuereinrichtungen 7 und Antrieben
für die einzelnen Vorrichtungen versehen ist. Jede
dieser Baueinheiten 2, 3, 4 und 5 bildet eine Arbeits
station im Zuge dieser Montage- bzw. Bearbeitungs
maschine, die als Handarbeitsplatz oder automatischer
Arbeitsplatz ausgebildet sein kann. Jede Baueinheit
2-5 weist einen gleichartigen Grundrahmen 8 auf,
der über höheneinstellbare Abstützstempel am Boden
abgestützt ist. An der Oberseite jeder Baueinheit 2-5
ist zumindest eine Fördervorrichtung 9 vorgesehen.
Die Teile der Fördervorrichtung 9 auf jeder Bau
einheit sind derart angeordnet, daß beim Zusammen
fügen der einzelnen Baueinheiten 2-5 eine durchge
hende Fördervorrichtung entsteht. Die Baueinheiten
2-5 sind dazu mit aufeinander augerichteten
Führungs- und Verbindungsvorrichtungen 10 versehen,
so daß auch ein wahlweiser Austausch der Baueinheiten 2-5
untereinander möglich ist.
Die Fördervorrichtung 9 umfaßt eine Längsführungs
anordnung 11, die durch Gleitbahnen gebildet ist
und in der Werkstückträger 12 für die Aufnahme mehrerer
Werkstücke 13 verschiebbar angeordnet sind.
Zum Vorwärtsbewegen der Werkstückträger 12 ent
lang der Längsführungsanordnung 11 sind Antriebe 14
- von welchen nicht alle dargestellt sind - vorge
sehen, die mit an den Seitenflächen der Werkstück
träger 12 zum Angriff gelangenden Reibrollen 15
zusammenwirken. Die Werkstückträger 12 werden
im Bereich jeder Baueinheit 2, 3, 4, 5 mittels einer
Fixiervorrichtung 16 lagegenau festgehalten, so daß
die Werkstücke bearbeitet bzw. weitere Werkstückteile
daran montiert werden können. Im Bereich
der den Baueinheiten 3, 4 zugeordneten Fixiervor
richtungen 16 sind jeweils eine Vorrichtung 17 bzw. 18
zur Entnahme bzw. Bereitstellung von Werkstücken bzw.
Werkstückteilen vorgesehen. Jede der beiden
Vorrichtungen 17, 18 zur Entnahme bzw. Bereitstellung
von Werkstücken bzw. Werkstückteilen ist mit einem
Greiforgan 19 bzw. 20 ausgestattet. Das Greiforgan
19 weist einen zangenartigen Greifer 21 und das
Greiforgan 20 einen Vakuumsauger 22 auf. Ein Ständer
23 der beiden Vorrichtungen 17, 18 zur Entnahme bzw.
Bereitstellung ist jeweils seitlich neben der Längs
führungsanordnung 11 auf der Baueinheit 3 bzw. 4 be
festigt. In den Ständern 23 sind senkrecht zur Ebene
der Längsführungsanordnung 11 verlaufende Führungs
bahnen 24 verankert, die durch Führungssäulen 25 ge
bildet sind. Auf diesen Führungssäulen 25 ist ein
über eine Fixiervorrichtung 26 in seinem senkrechten
Abstand zur Längsführungsanordnung 11 einstell- und
fixierbarer Träger 27 verstellbar gelagert. Mittels
weiterer Führungsbahnen 28, 29 ist der Greifer 21 und
der Vakuumsauger 22 sowohl in Längsrichtung bzw.
Förderrichtung der Längsführungsanordnung 11 als auch
senkrecht zu deren Förderebene verstellbar gelagert.
Weiter ist im Bereich der Fixiervorrichtung 16 der
beiden Baueinheiten 3 und 4 jeweils noch eine Teile
zufördervorrichtung 30, 31 vorgesehen, die jeweils Linear
förderer 32 aufweisen und auf eigenen Konsolen 33 der
Baueinheiten 3, 4 gelagert sind.
In Fig. 2 ist ersichtlich, daß das Greiforgan
19 - gleiches gilt auch für den Vakuumsauger 22 -
zusätzlich entlang einer weiteren Führungsbahn 34
verschiebbar ist, die in einer Parallelebene zur
Längsführungsanordnung 11 jedoch quer zu deren
mit den Pfeilen 35 bezeichneten Förderrichtung
verlaufend angeordnet ist. Die Führungsbahn 34 wird
ebenso wie die Führungsbahn 28 bzw. 29 durch jeweils
zwei Führungssäulen 36 gebildet. Diese Führungs
säulen 36 sind in einer Halterung 37 gelagert,
die ihrerseits über die Führungssäulen 38
im Träger 27 verschiebbar gelagert ist. Die beiden
Führungssäulen 36 sind mit ihrem einen Stirnende
in einem Querjoch 39 und mit ihrem anderen Stirn
ende in einem Zwischenträger 40 gelagert. Der Zwischen
träger 40 lagert die Führungssäulen 41, die die Führungs
bahn 29 bilden und auf welchen die Greiforgane 19 bzw.
20 längsverschiebbar gelagert sind.
Zum Festhalten und Positionieren des Werkstückträgers
12 in Richtung des vollgezeichneten Pfeiles 35 dient
ein Anschlag 42, der über einen in Fig. 1 schematisch
angedeuteten Antrieb 43 in die Bewegungsbahn des
Werkstückträgers 12 verstellbar ist. Der strichlierte
Pfeil 35 soll anzeigen, daß es
im Prinzip auch möglich ist, die Werkstückträger 12
in der entgegengesetzten Richtung entlang der Längs
führungsanordnung 11 zu bewegen. Von der Teilezuförder
vorrichtung 30 erstreckt sich weiter der Linearförderer
32 bis in den Bereitstellungsbereich 44 des Greiforgans
19 in der Stellung zur Aufnahme der Werkstückteile 45 die
mit strichlierten Linien angedeutet ist.
Die dort bereitgestellten Werkstückteile 45 beispielsweise
Nieten oder Schrauben und dgl. können dann mittels des
Greiforgans 19 in die mit 46 bezeichneten Bohrungen
der Werkstücke 13 eingesetzt werden.
In Fig. 3, in der für gleiche Teile dieselben Bezugszeichen
wie in Fig. 2 verwendet werden, ist das der Längsführungsan
ordnung 11 gemäß Fig. 1 und 2 zugeordnete Greiforgan 20
dargestellt. Der Vakuumsauger 22 des Greiforgans 20 ist
in einer Halterung 47 vertikal zur Transportebene der
Längsführungsanordnung 11 gegen die Wirkung einer
Feder 48 verstellbar gelagert. Die Halterung 47 ist
in einem Universalhalter 49 festgeklemmt, welcher
auf den Führungssäulen 41 der Führungsbahn 29 in För
derrichtung der Längsführungsanordnung verschiebbar
gelagert ist. Der Universalhalter 49 kann mittels
eines parallel zu den Führungssäulen 41 verlaufenden
Druckmittelzylinders 50, der im Zwischenträger 40
integriert ist, entlang der Führungssäulen 41 stufenlos
verstellt werden. Wird hierbei ein kolbenstangenloser
Druckmittelzylinder verwendet, so kann die Baulänge des
Zwischenträgers 40 auch bei einem großen Verstell
bereich des Universalhalters 49 sehr klein gehalten
werden. Zur Begrenzung der Verstellbewegung des
Universalhalters 49 in den beiden Endstellungen sind
im Zwischenträger 40 einstellbare Anschläge 51
vorgesehen. Diesen Anschlägen 51 sind Endschaltorgane 52
zugeordnet, mit welchen das Erreichen der Endstellung
des Universalhalters 49 überwacht werden kann. In
Verbindung mit einer lagegenauen Fixierung der
Werkstückträger 12 im Bereich der Arbeitsstation
mittels der Fixiervorrichtung 16 kann somit ein
lagegenaues Positionieren der Werkstückteile 52
auf dem Werkstück 13 erreicht werden. Die Betätigung
der Fixiervorrichtung 16 erfolgt beim dargestellten
Ausführungsbeispiel mittels druckmittelbetätigbarer
Kolben-Zylinderantriebe 54.
Die Teilezufördervorrichtung 31 umfaßt im darge
stellten Ausführungsbeispiel einen Fördertopf 55, sowie
einen Linearförderer 56. Um einen Teilestau auf
dem Linearförderer 56 zu vermeiden und gleichzeitig
eine exakte Zuführung der Teile 53 zu gewährleisten,
sind im Verlauf dieses Linearförderers 56 zwei End
schaltorgane 57, 58 vorgesehen. Durch die Vereinzelungs
vorrichtung 59 wird jeweils ein Werkstückteil 53
über das Niveau der Förderbahn des Linearförderers
56 hochgehoben, so daß dem Vakuumsauger 22 in seinem
der Vereinzelungsvorrichtung 59 zugeordneten Bereit
stellungsbereich 60, der durch eine strichlierte
Darstellung des Vakuumsaugers angedeutet ist, jeweils
nur exakt vereinzelte Werkstückteile 53 zugeführt wer
den. Weiter erweist sich die mit dem Hubantrieb 61
durchgeführte Hubbewegung der Werkstückteile 53
als vorteilhaft, da dadurch der Vakuumsauger 22 re
lativ zu seiner Halterung 47 der Höhe nach verstellt werden
kann und durch diese auf dem Vakuumsauger 22 ausgeübte
Aufwärtsbewegung ein sehr starkes Vakuum zwischen dem
Vakuumsauger 22 und dem Werkstückteil 43 hergestellt
werden kann. Außerdem können geringfügige Ungenauig
keiten im Bereich der Bereitstellung der Werkstückteile
53 bzw. im Bereich deren Ablage ausgeglichen werden.
Um sicherzustellen, daß während des Arbeitsablaufes
nur dann Teile vom Vakuumsauger 22 freigegeben werden,
wenn sich ein Werkstückträger 12 unterhalb dieses
Vakuumsaugers befindet, ist zumindest in einer der
beiden Fixiervorrichtungen 16 ein durch einen Pulsor
gebildetes Endschaltorgan 62 angeordnet.
Wie dieses
Ausführungsbeispiel zeigt,
schafft die Verwendung von mehreren verschiedenen
Führungsbahnen und genormten Kupplungsteilen die
Möglichkeit, die gleichen Bauteile für unterschied
liche Vorrichtungen zur Entnahme und Bereitstellung
zu verwenden.
Damit können diese Bauteile in größeren Stück
zahlen, also serienmäßig gefertigt werden und es er
geben sich erhebliche Kosteneinsparungen, wobei überdies
durch das Baukastensystem beispielsweise auch nur
einzelne Führungsbahnen an einem Ständer 23 befestigt
werden können, wenn nur Bewegungen, beispielsweise in
einer oder in zwei Raumrichtungen erforderlich sind.
Selbstverständlich können die dargestellten und in
der Beschreibung erläuterten druckmittelbetätigbaren
Antriebe wie Zylinder-Kolbenanordnungen und dgl. durch
jedwede andere mechanische oder elektromechanische An
triebe ersetzt werden. Ebenso können die vier Führungs
bahnen 24, 28, 29, 34 anstelle der in den Ausführungs
beispielen erwähnten Führungssäulen auch durch
Führungsschienen, Laufschlitten- bzw. Wandermutter
anordnungen oder dgl. gebildet werden.
In den Fig. 4-6 ist zur besseren Erläuterung
des Zusammenwirkens der Längsführungsanordnung 11
mit einer Vorrichtung zur Entnahme und Bereitstellung
von Werkstücken bzw. Werkstückteilen die Vorrichtung
17 zur Entnahme bzw. Bereitstellung von Werkstücken
bzw. Werkstückteilen - gemäß Fig. 1 und 2 - in
größerem Maßstab dargestellt. Wie aus den Fig. 4-6
zu entnehmen ist, ist der Ständer 23 der Vorrichtung
17
zur Längsführungsanordnung 11
seitlich versetzt angeordnet. Die Grobeinstellung des
Höhenbereiches, in welchem das Greiforgan 19 zum Ein
satz kommen soll, wird durch eine Fixierung des Trägers
27 mittels der durch Fixierschrauben gebildeten Fixier
vorrichtung 26 im Verlauf der Führungssäulen 25 fest
gelegt. Durch den seitlichen Abstand des Ständers 23
von der Längsführungsanordnung 11 und den Höhenabstand
des Trägers 27 wird der Arbeitsbereich des Greiforgans 19
festgelegt. Die Begrenzung der einzelnen Bewegungen
des Greiforgans 19 in den drei Raumrichtungen erfolgt
mittels mechanischer Anschläge 63, 64 bzw. 65. Der An
schlag 63 dient zur Begrenzung der Absenkbewegung des
Greiforganes 19 in Richtung auf die Längsführungsan
ordnung 11. Da, wie am besten aus Fig. 5 ersichtlich, mit
dem Greiforgan 19 bzw. dessen Greifer 21 die durch Schrauben
gebildeten Werkstückteile 45 von einer gegenüber der
Montageposition am Werkstück 13 tieferen Stelle, nämlich
von der Teilezufördervorrichtung 31 bzw. dessen Linear
förderer 32 aufgenommen werden muß, ist je nach dem, ob ein
Teil entnommen oder ein Teil am Werkstück 13 montiert
werden soll, eine unterschiedliche Höhenlage des Greifers 21
erforderlich. Dies wird dadurch ermöglicht, daß der An
schlag 63 als Mehrfachanschlag ausgebildet ist und zwei
verschieden lange Anschlagbolzen 66 und 67 aufweist, die
mittels Antrieben 68, z. B. durckmittelbeaufschlagbaren
Zylinder-Kolbenanordnung wechselweise über einen die
Hubbewegung des Greiforgans 19 im Endbereich verzögernden
Stoßdämpfer 69 verstellbar sind.
In der in Fig. 5 gezeigten Stellung befinden sich die
beiden Anschlagbolzen 66 und 67 in einer Ruhestellung beid
seits der Aufschlagfläche des Stoßdämpfers 69. Dieser
der Kolbenstange des insbesondere Druckluftstoßdämpfers
zugeordneten Aufschlagfläche ist weiter ein Endschalt
organ 70, welches durch einen elektromagnetischen
Näherungsschalter, einem sogenannten Pulsor gebildet
sein kann, zugeordnet. Dieser Pulsor ist ebenso wie
der Antrieb 68 über eine Steuerleitung mit der Steuer
einrichtung 7 wirkverbunden. Zur Höhenverstellung des
Greifers 19 relativ zum Träger 27 ist im Gehäuse des
Trägers 27 der Zylinder 71 eines Höhenverstellantriebes
72 gelagert bzw. bildet dieser Träger 27 den Zylinder
des Höhenverstellantriebes 72. Durch die Verwendung
des Stoßdämpfers 69 ist eine sanfte Verzögerung im
Endbereich des Bewegungsvorganges gewährleistet, wobei
in Verbindung mit den mechanischen Anschlägen eine exakte
Einhaltung der vorprogrammierten Bewegungsabläufe gewähr
leistet und ein exaktes Einhalten der gewünschten Positio
nierung des Greifers erreichbar ist. Die Anschlagbolzen
66 und 67 aber auch die Anschlagbolzen
des Anschlages 65 zur Begrenzung der Längsbewegung des
Universalhalters oder der Anschläge 64 zur Begrenzung der
Querbewegung des Zwischenträgers 40 können durch in ihrer
Länge über die Anschlagflächen herausragenden Teile eines
Gewindestiftes oder durch Sechskantschrauben 73 mit diesem
zugeordnten Kontermuttern 74 gebildet sein. Auch den
Anschlägen 64 ist ein Stoßdämpfer 75, der an der
Halterung 37 zum Anschlag kommt, zugeordnet, um den
durch eine insbesondere druckmittelbetätigbare
Zylinder-Kolben-Anordnung 76 gebildeten Quereinstell
antrieb 77 wunschgerecht zu verzögern. Sowohl der
Anschlag 64 als auch der Stoßdämpfer 75 sind im Quer
joch 39 einstellbar gelagert. In dem dem Querjoch 39
gegenüberliegenden Endbereich der Führungssäulen 36 sind
diese im Zwischenträger 40 gelagert. Dieser Zwischen
träger 40 lagert ebenfalls zwei Führungssäulen 41,
die der besseren Übersichtlichkeit wegen in Fig.
4 und 6 jeweils nur mit einer Linie angedeutet sind.
Auf diesen beiden Führungssäulen 41 ist ein Universal
halter 78 in Förderrichtung Pfeil 35 der Längsführungsanordnung 11
mittels eines im Zwischenträger 40 integrierten Längs
einstellantriebes 79 verschiebar. Durch das Zusammen
wirken der Fixiervorrichtung 16 mit dem Anschlag 42
kann nun das Werkstück 13 bzw. der Werkstückträger 12
in der in den Fig. 4 und 6 gezeigten Stellung
fixiert werden und es kann die Zufuhr der Werkstück
teile 45 wie Nieten oder dgl. mittels des Greifers
21 zu den Bohrungen 46 im Werkstück 13 ohne Bewegung
des Werkstückträgers 12 erfolgen. Durch die Anordnung
der Endschaltorgane ist es dann weiter möglich,
den vollständigen Vollzug der Einzelbewegungen exakt
zu kontrollieren, so daß eine Ablage der Werkstückteile 45
nur dann erfolgt, wenn der Greifer 21 exakt über den
Bohrungen 46 zentriert ist. Zur Positionierung des
Greifers 21 über den einzelnen Bohrungen 46 bzw. dem
Abgabebereich des Linearförderers 32 kann
der Anschlag 65 auch als mehrfacher Anschlag wie der
Anschlag 63 ausgebildet werden. Zum Stoppen der
Werkzeugträger 13 bei ihrer Vorwärtsbewegung entlang
der Längsführungsanordnung 11 sind bewegliche
in die Bewegungsbahn der Werkstückträger 12 einschieb
bar sind. Nach dieser Unterbrechung der Vorwärtsbewegung
der Werkzeugträger 13 werden diese sowohl der Höhe
als auch der Seite nach mittels der Klemmvorichtungen
16 festgelegt. Während der Greifer 19 in Fig. 2 in der
mit der Teilezufördervorrichtung 31 fluchtenden
Stellung seitlich neben der Längsführungsanordnung 11
gezeigt ist - diese Stellung dient der Wartung der
Anlage - ist in den Fig. 4 bis 6 das Greiforgan 19
in der Ablagestellung für einen Werkstückteil 45 ober
halb einer der beiden Bohrungen 46 dargestellt.
Sind die beiden Werkstückteile 45 in die beiden Boh
rungen 46 des Werkstückes 13 eingesetzt, wird der
Anschlag 42 mit dem Antrieb 43 aus der Bewegungs
bahn des Werkstückträgers 13 verbracht, und der
Werkstückträger 13 durch die Wirkung eines nach
folgenden, strichliert angedeuteten Werkstückträgers
80, unter der Wirkung der Reibrollen 15 in den Bereich
der benachbarten Baueinheit 4 verbracht. Die Reib
rollen 15 können wie in Fig. 1 und 4 ange
deutet über Antriebe 14 beispielsweise einzeln
geschaltete Elektromotoren oder von einem zentralen
Antrieb über Riemenanordnungen angetrieben werden.
Die Einstellung des Greifers 21 in seiner Höhe
relativ zum Werkstück 13 während des Transportes der
Werkstückteile 35 von der Teilezufördervorrichtung 31
zum Werkstück 13 kann zur rascheren Durchführung
dieser Einzelbewegung des Greifers 21 ebenfalls
mittels eines Anschlagbolzens 81 erfolgen. Damit
kann die Halterung 37 mit relativ hoher Geschwindigkeit
gegen den Anschlag 81 verfahren werden und es wird je
weils ein exakt gleichbleibender Bewegungsablauf ein
gehalten. Sowohl der Höheneinstellantrieb 72 als auch
der Quereinstellantrieb 77 und der Längseinstell
antrieb 79 sind über Steuerleitungen ebenso mit der
Steuereinrichtung 7 verbunden, wie die Antriebe 14 der
Reibrollen 15 bzw. der Antrieb 43 der Fixiervor
richtung 16. Es wurden jedoch, um die Übersichtlich
keit der Zeichnung in den Fig. 4 bis 6 zu wahren,
die Leitungen von den einzelnen Antrieben zu der
Steuereinrichtung 7 nicht eingetragen. Ebenso sind
auch nicht alle Antriebe 14, 43 für die Reibrollen
15 bzw. für die Klemmvorrichtungen 16 in Fig. 4
und 5 eingetragen.
Die Darstellung in Fig. 7 und 8 zeigt den
Werkstückträger 12 - der zur gleichzeitigen Aufnahme
von drei Werkstücken 13 ausgebildet ist - auf einer Seite
ein mit einem Malteserkreuz versehener Antrieb 96 zuge
ordnet, welcher mit einer auf einer Längsseite des Werk
zeugträgers 12 angeordneten Zahnleiste 97 zusammenwirkt.
Zusätzlich sind in den beiden Randbereichen noch Schräg
verzahnungen 98 vorgesehen, in die mit gegengleichen
Verzahnungen versehene Fixiervorrichtungen 99 eingreifen.
Die Fortbewegung der Werkzeugträger 12 außerhalb des
Wirkungsbereiches des Antriebes 96 erfolgt mittels der in
Fig. 1 bereits näher erläuterten Reibrollen 15, die an
den beiden Seitenkanten der Mehrfachwerkzeugträger 12 zur
Anlage kommen. Wie ersichtlich, können diesen Mehrfach
werkzeugträgern 12 im Bereich der Bearbeitungsstationen
ebenfalls Vorrichtungen 100 zur Entnahme und Bereit
stellung von Werkstücken bzw. Werkstückteilen zugeordnet
sein. Durch das Zusammenwirken des Antriebes 96 und
der Tätigkeit der Vorrichtung 100 zur Entnahme und
Bereitstellung von Teilen kann der Bewegungsablauf der zum
Einbau der Werkstückteile 101 erforderlich ist, zwischen
den Bewegungen der Vorrichtung 100 zur Entnahme der Bereit
stellung der Werkstückteile 101 und dem Mehrfachwerkzeug
träger 12 sinnvoll aufgeteilt werden. So können alle
Bewegungen in Förderrichtung - Pfeil 102 - mit dem Antrieb 96
erfolgen, während die Positionierung der Werkstückteile 101
auf den Werkstücken 13 und die Entnahme von der Teile
zufördervorrichtung 103 durch die Bewegung des Greif
organs 104 mit der Vorrichtung 100 zur Entnahme und
Bereitstellung von Teilen vorgenommen werden kann.
In Fig. 9 ist das Blockschaltbild einer Ausführungs
variante für die Steuereinrichtung 7 dargestellt. Wie aus
der Darstellung ersichtlich, umfaßt die Steuereinrichtung
7 ein Steuerglied 105, an dessen Eingängen 106 die Aus
gänge der Endschaltorgane 52, 62, 70, 107 anliegen. Das End
schaltorgan 70 ist dem Mehrfachanschlag 63 und das End
schaltorgan 107 dem Quereinstellantrieb 77 - Fig. 5 -
das Endschaltorgan 52 dem Längseinstellantrieb 79
sowie das Endschaltorgan 62 der Fixiervorrichtung 16
zugeordnet - Fig. 6. Das Steuerglied 105 ist nun der
art ausgebildet, daß es bei Belegung aller Eingänge 106
über die Leitung 108 ein Ausgangssignal an ein Schalt
glied 109 abgibt, das entsprechend dem Ausgangssignal
vom Steuerglied 105 Druckmittel von einem Druckmittel
erzeuger 110 zu den Antrieben 43, 14, 68, 72, 77, 79 der
Fixiervorrichtung 16, der Reibrollen 15 und der Vor
richtung 17 bzw. 18 zur Entnahme und Bereitstellung
von Werkstückteilen bzw. Werkstücken sowie ggf. zum
Antrieb 96 des Antriebszahnrades zuführt. Dadurch kann
bewirkt werden, daß die Werkstücke 13 mit dem Werk
stückträger 12 nach Abschluß eines Bearbeitungsvor
ganges zur nächsten Arbeitsstation gebracht werden und
dabei gleichzeitig die Vorrichtung 17 bzw. 18 zur Ent
nahme bzw. Bereitstellung von Werkstücken bzw. Werkstück
teilen einen Werkstückteil 101 von der
Teilezufördervorrichtung 103 aufnehmen und in den
Bereitstellungsbereich oberhalb des nächsten zu
bearbeitenden Werkstückes 13 verbringen. Damit
können die Spielzeiten im Bereich jeder Arbeitsstation
möglichst kurz gehalten werden.
Durch die Anordnung eines Zählgliedes 111 zwischen dem
Steuerglied 105 und dem Schaltglied 109 ist es weiter
möglich, daß die Antriebe 14 für die Vorwärtsbewegung
der Werkstückträger 12 erst nach einer mehr
maligen kurzzeitigen kontaktweisen Beaufschlagung des
Antriebes 96 für das Antriebszahnrad zur Vorwärtsbe
wegung des Werkstückträgers 12 zur
nächsten Arbeitsstation beaufschlagt werden.
In Verbindung mit dem Zählglied 111 kann weiter ein
logisches Steuerglied 112 vorgesehen werden, welches
nach einer einmaligen Betätigung der Endschaltorgane 52,
62, 70 und 107 eine Beaufschlagung eines der Antriebe 68
zur Verstellung der Anschlagbolzen 66, 67 in eine
unterschiedliche Stellung zum Zusammenwirken mit dem
Stoßdämpfer 69 beaufschlagt. Damit kann dann ein
weiterer Zuführzyklus eines Werkstückteils 45 von
der Teilezufördervorrichtung 31 zum Werkstück 13 durch
geführt werden, wobei aber dann die Ablagestelle ent
sprechend verändert ist. Gleichermaßen ist es dadurch
auch möglich, die verschiedenen Anschlagbolzen auf die
unterschiedlichen Höhen der Teilezufördervorrichtung 31
bzw. des Werkstückes 13 einzustellen.
Die Vielfalt der exakten Bewegungsmöglichkeiten,
die mit den Vorrichtungen 17 bzw. 18 zur Entnahme bzw. Bereit
stellung von Werkstücken bzw. Werkstückteilen erreichbar
sind, ermöglichen eine vielfältige Anwendung derselben
bei den unterschiedlichsten Maschinengattungen. So sind
dieselben Bauteile nicht nur zum Zuführen von einzelnen
Werkstückteilen bzw. Werkstücken bei Montagemaschinen,
sondern gleichzeitig auch bei Verpackungsmaschinen
bzw. Vorrichtungen zum Ablegen von Teilen in Behälter
einsetzbar. Damit erhöht sich aber die Wirtschaftlich
keit solcher Einrichtungen ganz entscheidend, da durch
die vielfältige Anwendungsmöglichkeit bei der Produktion
von größeren Stückzahlen ausgegangen werden kann, wodurch
eine kostengünstigere Anfertigung möglich ist. Die Genauig
keit der einzelnen Bewegungen dieser Vorrichtungen 17, 18
schafft weiterhin auch die Möglichkeit, daß diese Vor
richtungen auch beim Verpacken, bzw. Ablegen von sehr
empfindlichen Gegenständen eingesetzt werden können,
wodurch zusätzliche Anwendungsfälle für den Einsatz
dieser Vorrichtungen 17, 18 geschaffen werden.
Im Zusammenhang mit den Anschlägen 64 - Fig. 6 - sei
weiterhin noch bemerkt, daß die Ausbildung dieser
Anschläge frei wählbar ist. Anstelle der gezeigten
feststellbaren Anschläge, die aus Schraubenmutteran
ordnungen bestehen, können auch variable Anschläge
unter Verwendung von Zylindern, elektromotorisch betrie
benen Wandermutteranordnungen und dgl. Verwendung finden.
Die Anwendung solcher verstellbaren Mehrfachanschläge,
wie sie beispielsweise beim Anschlag 63 in Fig. 5
gezeigt sind, erweist sich insbesondere auch bei dem,
dem Universalhalter 78 zugewandten Anschlag 64 als
vorteilhaft, da damit der Universalhalter quer zur
Förderrichtung der Längsführungsvorrichtung 11 zur
Ablage der Werkzeugteile 45 in die Bohrungen 46
zentriert werden kann. Bei Verwendung eines solchen
Mehrfachanschlages kann der Universalhalter dann
in beiden Positionen auf Anschlag fahren, so daß
eine exakte mechanische Zentrierung in beiden
Ablagestellungen erreicht wird.
Des weiteren ist im Rahmen der Erfindung auch die Aus
bildung der einzelnen Greiforgane den jeweiligen Bedürf
nissen entsprechend abwandelbar. So können die einzelnen
Greiferzangen oder Backen der Greiforgane mittels
elektrischer, elektromechanischer oder druckmittel
betätigbarer Anschläge verstellbar sein. Anstelle
der Vakuumsauger können auch elektromagnetische Greifer
oder ähnliches treten. Auch die Ausführung der Steuer
einrichtung 7 ist im Rahmen der Erfindung frei wählbar.
So können zum Aufbau dieser Steuereinrichtung sowohl
analoge als auch digitale Schaltelemente sowie integrierte
Schaltkreise oder aber auch Relaissteuerungen verwendet
werden.
Im Rahmen der Erfindung können selbstverständlich die
in der Beschreibung erläuterten durch Pulsoren gebildeten
Endschaltorgane durch jedwede andere elektrische, mechanisch-
elektrische oder elektronische Schaltorgane, die hinlänglich
bekannt sind, eingesetzt werden. Unter anderem ist es auch
möglich, die Steuerung der einzelnen Antriebe der Vorrich
tungen 16, 18 beispielsweise der druckmittelbeaufschlag
baren Zylinder-Kolbenanordnungen über Servoventile vor
zunehmen, die in Kombination mit den, den Bewegungs
ablauf überwachenden, elektromechanischen Gebern einge
setzt und mit den Ausgangssignalen dieser Geber beauf
schlagt werden. Diese elektromechanischen Geber bzw.
Wandler können durch Potentiometer, Kapazitäten oder
elektrische Drehmelder gebildet werden.
Die erfindungsgemäßen Vorrichtungen zum Entnehmen und
Bereitstellen sind mit besonderem Vorteil bei Ferti
gungsanlagen gemäß der DE-OS 27 56 422 anwendbar.
Claims (7)
1. Einrichtung zur Herstellung bzw. Handhabung von Werkstücken,
inbesondere Montage- oder Bearbeitungsmaschine, mit mehreren
Arbeitsstationen, die durch eine Fördervorrichtung zum
Transport von die Werkstücke aufnehmenden Werkstückträgern
untereinander verbunden und in Förderrichtung hinter
einander angeordnet sind, mit mindestens einer jeder
Arbeitsstation zugeordneten Greifereinrichtung mit
einem Greiforgan, welches längs rechtwinkelig zu der
Förderrichtung der Fördervorrichtung gerichteten gerad
linigen Führungsbahnen durch entsprechend zugeordnete
Antriebe gesteuert verstellbar ist, und mit einer Teile
zufördervorrichtung, die im Greifbereich des Greifer
organes angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Greifereinrichtung (17, 18) bezüglich der durch
gehenden Fördervorrichtung (9) gegenüberliegend zu
der Teilezufördervorrichtung (30, 31) angeordnet ist
und der Greifbereich des Greiforganes (19, 20) sich über
die dazwischen angeordnete Fördervorrichtung hinweg
erstreckt, daß auf jedem Werkstückträger (12) mehrere
Werkstücke (13) angeordnet sind und daß eine Steuerein
richtung (7) für die Antriebe der Greifereinrichtung
(17, 18) ein Steuerglied (105) umfaßt, an dessen Ein
gängen (106) die Ausgänge von Endschaltorganen (52, 62, 70,
107) der Greifereinrichtung und der Fördervorrichtung
anliegen und daß bei Betätigung aller Eingänge (106) ein
den Antrieb der Fördervorrichtung beaufschlagendes Aus
gangssignal zur Bewegung des Werkstückträgers (12) in
Förderrichtung (Pfeil 102) und zu dessen erneuter
Positionierung sowie an die Greifereinrichtung zur
Bereitstellung von Werkstückteilen (101) oberhalb des
nächsten zu bearbeitenden Werkstückes (13) abgibt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereitstellungsbereich (44, 66) des Greiforganes
(19, 20) eine Fixiervorrichtung (16, 26, 79, 99) für die
mit der Fördervorrichtung bewegten Werkstücke bzw. Werk
stückträger angeordnet ist, deren Antrieb (43, 96) eben
falls von der Steuereinrichtung (7) gesteuert ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fixiervorrichtung zugleich als Zentriervorrichtung
ausgebildet ist und insbesondere aus zusammenwirkenden
Klemmteilen mit gegengleicher Verzahnung (97), z. B. einer
Hirth-Verzahnung, besteht.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fördervorrichtung, die Greifereinrichtung und ggf.
die Teilezufördervorrichtung auf einer gemeinsamen Trag
platte einer Baueinheit (2, 3, 4, 5) angeordnet sind und
die Baueinheit mit Antriebs- und Versorgungseinrichtungen
(6) sowie der Steuereinrichtung (7) versehen ist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der der Arbeitsstellung des Greiforganes (19, 20)
zugewandte Bereich der Teilezufördervorrichtung (30, 31)
mittels eines Hubantriebes (61) höhenverstellbar ausge
bildet ist, wobei vorzugsweise die Länge des Hubbereiches
der Länge eines Werkstückes bzw. Werkstückteiles ent
spricht, und der Hubantrieb (61) über die Steuerein
richtung (7) jeweils dann beaufschlagt wird, wenn sich
ein Werkstück oder ein Werkstückteil und das Greiforgan
in dem genannten Bereich befinden.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Ausgang des Steuergliedes (105) und den
Antrieben (43, 14) der Fördervorrichtung ein Zählglied (111)
angeordnet ist, das nach einer vorbestimmten Anzahl von
Ausgangssignalen zur kurzzeitigen und taktweisen Beauf
schlagung der Antriebe (43, 96) der Fördervorrichtung
(9) den Antrieb (14) der Fördervorrichtung zum Trans
port des Werkstückes bzw. Werkstückträgers zur nächsten
Arbeitsstation beaufschlagt.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuereinrichtung (7) ein logisches Steuerglied
(112) umfaßt, welches nach einer Belegung der mit den
Endschaltorganen (52, 62, 70, 107) verbundenen Eingänge
(106) die Stellung von Anschlägen (42, 51, 63, 64, 65)
bzw. das Wirksamwerden der Anschläge der Greiferein
richtung (17, 18) verändert bzw. veranlaßt.
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