DD140663A1 - Rueckwand fuer fahrerkabinen - Google Patents
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Abstract
Das Ziel der Erfindung besteht darin, mit einem geringen Aufwand die Laermbelaestigungen des Fahrers zu verringern. Es ist Aufgabe der Erfindung, durch eine vorteilhaftere mehrwandige Ausbildung der Rueckwand das Eindringen von Laerm aus dem rueckwaertigen Maschinenbereich weitgehend zu vermeiden bzw. die im Innenraum der Fahrerkabine vorhandene Schallenergie zu einem moeglichst grossen Teil zu absorbieren. Die Merkmale der Erfindung bestehen darin, dass zwischen einer perforierten, aus nichtmetallischem Werkstoff bestehenden Innenwand und einer an der Aussenseite mit Antidroehnbeschichtung versehenen metallischen Aussenwand an einem nichtmetallischen Rahmen Absorberplatten angeordnet sind und zwischen der Rueckwand und dem angrenzenden Korntank ein geringer, verbindungsloser Abstand vorhanden ist.-Fig.3-
Description
Titel der Erfindung Ruckwand für Fahrerkabinen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Rückwand für Fahrerkabinen, insbesondere für selbstfahrende Mähdrescher, die lösbar mit den Seitenwänden und dem Dachteil verbunden und unverglast und lärmdämmend ausgebildet ist.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Um den Fahrer vor Witterungs-, Staub- und Lärmeinflüssen zu schützen, werden selbstfahrende Land-, Bau- und sonstige Arbeitsmaschinen mit Fahrerkabinen ausgerüstet. Diese bestehen im allgemeinen aus einem Profilrahmen, an dem an den Sichtflächen Scheiben aus Sicherheitsglas befestigt sind. Der Kabinenrahmen besteht dabei entweder aus Einzelprofilen, die starr miteinander verbunden sind, oder
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aus kompletten Wand- und Dachteilen, die an den Stoßsteilen lösbar miteinander in Verbindung stehen. Entsprechend dem jeweiligen Verwendungszweck und den einsatzbedingten "Besonderheiten sind die Fahrerkabinen ohne oder mit Rückwänden versehen.
Bei der aus der DD-PS 68 094 bekannten Kabinenausftinning ist beispielsweise keine Rückwand vorhanden, da die Kabine unmittelbar an der vorderen Korntaktwand des Mähdreschers befestigt ist. Dies hat den lachteil, daß. die Motor- und Arbeitsgeräusche der Maschine in den Kabinenraum eindringen und dort zu einer starken Lärmbelästigung des Fahrers führen. Um diese nachteiligen Erscheinungen zu verringern, ist aus der DD-PS T10 224 auch bereits eine Fahrerkabine mit einer ein» schichtigen Rückwand bekannt» Derartige unvergiaste Rückwandausführungen sowie solche mit Verglasungen (US-PS 3278222) können den vorhandenen Lärm nur zu einem geringen Teil vom Fahrer fernhalten. Aus diesem Grund wurden an den Innenseiten der Kabinenwände auch schon Auskleidungen aus schallschluckenden biegeweichen Matten angebracht (DE-OS 1555390)'. Diese Matten werden durch Schnallen oder Klemmen lösbar oder durch Kleben fest an den schallreflektierenden llänäen befestigt. Die Herstellung und Befestigung der Matten erfordert jedoch einen hohen Material- und Arbeitsaufwand.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, mit einem geringen Aufwand die Lärmbelästigung des Fahrers 2U verringern.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Es ist Aufgabe, der Erfindung, durch eine vorteilhaftere mehrwandige Ausbildung der Rückwand das Eindringen von: 5: Lärm aus dem rückwärtigen Maschinenbereich weitgehendst zu vermeiden bzw. die im Innenraum der Fahrerkabine vorhandene Schallenergie zu einem möglichst großen Teil zu absorbieren.
Die Merkmale der Erfindung bestehen darin, daß zwischen einer perforierten, vorzugsweise aus nichtmetallischem Werkstoff bestehenden Innenwand und-einer an der Außenseite mit Antidröhnbeschichtung versehenen metallischen Außenwand an einem nichtmetallischen Rahmen Vliesstoff-Absorberplatten angeordnet sind und zwischen der Rück-
1.5 wand der Fahrerkabine und dem angrenzenden Korntank oder anderen Bauteilen ein geringer, verbindungsloser Abstand vorhanden ist.
Die erfindungsgemäße Rückwandausführung ermöglicht neben einem geringen Herstellungsaufwand eine Senkung des 'Schalldruckpegels in der Fahrerkabine und schafft damit günstigere Arbeitsbedingungen für den Fahrer. Durch die glatte und ebenflächige Innenwandgestaltung ergibt sich ein gutes Oberflächenaussehen sowie eine einfache und leichte Reinigungsmöglichkeit.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird' nachstehend .an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen%
Fig. Vi die Anordnung der Fahrerkabine auf einem
Mähdrescher,
Fig. 2: die Explosivdarstellung der Rückwand, Fig, 3ϊ den Schnitt nach Fig. 1 in einem vergrößerten Maßstab.
Die in der Pig. 1 dargestellte Fahrerkabine 1 ist auf der über eine Aufstiegleiter 2 zugängigen Fahrerplattform 3 eines Mähdreschers angeordnet. Sie besteht aus der Vorderwand 4, den beiden Seitenwänden 5» 6, dem Dachteil 7 sowie aus der Rückwand 8. Alle Teile sind als einzelne Fertigbauteile ausgebildet, die miteinander in lösbarer Verbindung stehen. Im Dachteil 7 ist die Belüftungs- und Heizungseinrichtung bzw. die Klimaanlage angeordnet. Die Seitenwand 5 ist mit einer Schiebetür 9 versehen, die an Führungsschienen 10 gleitend angebracht ist. Innerhalb der Fahrerkabine 1 sind die Lenksäule TI mit dem Lenkrad 12, der Fahrersitz 113, das Bedienpult 14 sowie alle erforderlichen Betätigungshebel 15 angeordnet. Die mehrwandige Rückwand 8 besteht aus einer perforierten, aus nichtmetallischem Yierkstoff bestehenden Innenwand 16 und aus einer metallischen Außenwand 17, die an der Außenseite mit einer Antidröhnbe-BChichtung versehen ist. Zwischen der Innen- und Außenwand 1.6; 1 Ti' sind an einem nichtmetallischen Rahmen 18
ZO segmentweise Vliesstoff-Absorberplatten 19 angeordnet. Die Rückwand 8 der Fahrerkabine T ist von der ¥/and 20 des angrenzenden Korntankes 2Ti durch einen verbindungslosen Abstand voneinander getrennt, so daß keine Körperschallübertragung möglich ist.
Claims (1)
- Erfindungsanspruch:Rückwand für Fahrerkabinen, insbesondere für selbstfahrencfe Mähdrescher, die lösbar mit den Seitenwänden und dem Dachteil verbunden und mehrwandig, unverglast und lärmdämmend ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einer perforierten, vorzugsweise aus nichtmetallischem Werkstoff bestehenden Innenwand (16) und einer an der Außenseite mit einer Antidröhnbeschichtung versehenen metallischen Außenwand (17) an einem nichtmetallischen Rahmen (18): Äbsorberplatten (19) angeordnet sind und zwischen der Rückwand (8) und dem angrenzenden Korntank (21) oder anderen Bauteilen ein geringer verbindungsloser Abstand vorhanden ist.eichnungsn
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD20973078A DD140663B1 (de) | 1978-12-13 | 1978-12-13 | Rueckwand fuer fahrerkabinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD20973078A DD140663B1 (de) | 1978-12-13 | 1978-12-13 | Rueckwand fuer fahrerkabinen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD140663A1 true DD140663A1 (de) | 1980-03-19 |
| DD140663B1 DD140663B1 (de) | 1983-06-01 |
Family
ID=5515805
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD20973078A DD140663B1 (de) | 1978-12-13 | 1978-12-13 | Rueckwand fuer fahrerkabinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD140663B1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4440437A (en) * | 1981-05-22 | 1984-04-03 | Deere & Company | Operator enclosure mounting for a self-propelled harvester |
| DE4340246A1 (de) * | 1993-11-26 | 1995-06-01 | Maehdrescherwerke Ag | Fahrerkabine |
-
1978
- 1978-12-13 DD DD20973078A patent/DD140663B1/de not_active IP Right Cessation
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4440437A (en) * | 1981-05-22 | 1984-04-03 | Deere & Company | Operator enclosure mounting for a self-propelled harvester |
| DE4340246A1 (de) * | 1993-11-26 | 1995-06-01 | Maehdrescherwerke Ag | Fahrerkabine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DD140663B1 (de) | 1983-06-01 |
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