DD140697A5 - Haushalts-eismaschine - Google Patents
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Description
Haushalts-Eismaschine
Die Erfindung betrifft das Gebiet der Zubereitung von Speiseeis und findet ihre Anwendung insbesondere im Haushalt«
Ea sind bereits Haushalts«Eismaschinen bekannt$, die aus einem oder zwei Mischbehältern für die zu homogenisierende Eismasse und aus in diese Mischbehälter eintauchenden und mit einem Antriebsaggregat verbundenen Mischschaufeln bestehen*
Diese bekannten Eismaschinen weisen jedoch einige Unzulänglichkeiten auf, die im wesentlichen wie folgt zusammengefaßt werden können*
a) Die Trennung der Mischbehälter vom Antriebsaggregat erfolgt durch axiale Verschiebung^ es ist daher zur Entfernung eines Mischbehälters notwendig, die ganze Eismaschine aus der Gefrierzelle zu entnehmen}
b). die Mischschaufeln· sind mit dem Antriebsaggregat fest verbunden und es sind daher zu deren Reinigung ziemlich mühevolle Arbeiten erforderlich, die bei aus dem Kühlraum entnommener Eismaschine durchgeführt werden müssenj
c) es ist nicht einfach, mehrere Eisgeschmacke zu verarbeiten, da entweder die Trennung der Eisgeschmacke ungenau erfolgt (beispielsweise mit einer ringförmigen Trenn-
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wand, die in das Innere des Mischbehälters eingesetzt wird, so daß zwei konzentrische Mischzonen gebildet werden) oders im Falle von Eismaschinen mit zwei Mischbehälterh, die Mischschaufeln mit dem Antriebsaggregat verbunden bleiben und nach wie vor die unter den Punkten a) und b) aufgezählten lachteile auftreten,.
Das Ziel der Erfindung besteht darin* eine Haushalts-Eismaschine zu schaffen* die besonders preisgünstig leicht hand zuhaben ist, und für die Zubereitung von verschiedenen Eissorten eingesetzt werden kann*
Die Aufgabe der Erfindung liegt in der Schaffung einer Haus» halts-Sismaschine, welche es ermöglicht? gleichzeitig wenigstens zwei verschiedene Eisgeschmacke zu verarbeiten ohne das Antriebsaggregat aus der Gefrierzelle zu entnehmen^ wenn ein Mischbehälter entnommen und durch einen anderen ersetzt werden soll» .
Diese Aufgabe wird durch die Erfindung in erster Linie dadurch gelöst» daß sie eine gehäuseartige, vorspringend auf einem Antriebsaggregat befestigte Konsole aufweist, an welche wenigstens zweij mit entsprechenden Mischbehältern lösbar verbindbare Verschlußdeckel lösbar anbringbar sind, und daß in der Konsole drehbar wenigstens zwei Zahnräder gelagert sind, welche durch das Antriebsaggregat angetrieben und über Kupplungen mit drehbar in den Verschlußdeckeln gelagerten, die.Mischschaufeln lösbar, aufnehmenden Zapfen beim Anbringen bzw« Lösen der Verschlußdeckel verbindbar sind«
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Damit können bei der Eismaschine die Mischbehälter mit dea betreffenden Ver3chlußdeckeln und Mischschaufeln vom Antriebsaggregat auch bei laufendem Motor entfernt werden, ohne daß es dabei erforderlich ist9 das Antriebsaggregat aus der Kühlzelle zu entnehmen« Auf diese Weise ist es möglich, Speiseeis verschiedener Geschmacksrichtung zu erzeugen, indem man beispielsweise aus der Eismaschine einen Mischbehälter mit bereits fertigem Eis entnimmt und durch einen anderen Mischbehälter ersetzt* der das zu homogenisierende Eisgemisch enthält, wogegen im anderen Mischbehälter, welcher an das Antriebsaggregat angeschlossen bleibt» die normale Homogenisierung weiterläufto Die Reinigung der.Teile, welche mit dem Eis in Kontakt gelangen (Mischbehälter, Mischschaufeln und Verschlußdeckeln) ist einfach durchführbar, weil alle diese Teile leicht voneinander demontiert und.vom elektrischen Antriebsaggregat abgenommen werden können.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Mischschaufeln mit den Zapfen durch Zwischenschaltung eines Drehmomentbegrenzer verbunden« Dadurch werden die Mischschaufeln beim Erreichen eines bestimmten Widerstandsmoment von den Zapfen selbsttätig gelöst, deh, daß beim Erreichen einer gewissen Konsistenz des Eisgemisches der Mischvorgang automatisch abgestellt
Vorzugsweise ist in jedem Verschlußdeckel ein radialer Kanal ausgebildet, der nach oben und nach außen offen ist und Rillen-aufweist, in die Rippen einführbar sind, die unten an der gehäuseartigen Konsole ausgebildet sind. Es können somit die Verschlußdeckel mit den Mischbehältern leicht und schnell an die mit dem Antriebsaggregat, fest verbundene
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Konsole angebracht werdend
Vorteilhaft ist, wenn jede Kupplung drehfest, jedoch axial in bezug auf das entsprechende Zahnrad verschiebbar ist und ein kegelstumpfförmiges Ende mit Zähnen besitzt, wobei zwischen der Kupplung und dem entsprechenden Zahnrad eine Druckfeder angeordnet ist, welche die Kupplung mit dem von der.Konsole nach unten wegstehenden.kegelstumpfförmigen Ende in Dreheingriff mit dem Zapfen halt*· Somit wird eine Schnapp·= verbindung geschaffen, die sich beim Einsetzen der Mischbehälter mit Verschlußdeckeln besonders günstig erweist«
Hach einer Weiterbildung der Erfindung kann jeder Zapfen einen wulstförmigen Ring besitzen, von dem nach innen zwei Rippen wegstehen, die .zwischen die Zähne der Kupplung einsetzbar sind* Bei dieser Ausbildung wird zugleich mit der vorteilhaften Schnappverbindung eine sichere Drehverbindung geschaffen» die im Hinblick auf das stets teigiger werdende Eisgemisch besonders zweckmäßig ist, wobei jedoch immerhin eine einfache Bauweise erhalten bleibt«
Die Drehmomentbegrenzer kann zweckmäßig zwei Längsrilleng die im Schaft des Zapfens in diametral entgegengesetzten Stellungen ausgebildet sind, und zwei elastisch verform-. bare, gegenüberliegend angeordnete Zungen aufweisen, welche in der Mischschaufel ausgebildet und durch einen Einschnitt getrennt sind, wobei die Zungen in die Einschnitte lösbar eingreifen« Bei dieser Ausführung läßt sich das Lösen der Mischschaufeln mit besonders einfachem baulichem Aufwand erzielen, so daß die Eismaschine, die speziell für den Haus» halt entwickelt wurde, trotz .der vielen Vorteile, besonders preisgünstig ist»'
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Ausführunggbeis^lel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert v/erden» In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Pig« 1: eine nach der Erfindung ausgeführte Eismaschine in perspektivischer Darstellung und teilweise aufgebrochen und auseinandergenommen ι
Pige" 2j eine perspektivische auseinandergenommene und teilweise geschnittene Darstellung eines Verschlußdeckels rai*fc der betreffenden Mischschaufel}
Fig« 3t einen Schnitt entlang einer Vertikalebene der Anschlußzone der Mischschaufeln gemäß einer ersten Variante ? und
-α
Pige 4i einen Schnitt entlang einer Vertikalebene der Anschlußzone gemäß einer weiteren Variante«
In den Fig» 1 und 2 ist die Eismaschine allgemein mit 1 bezeichnet und besteht im wesentlichen aus einem Antriebsaggregat 2, aus zwei Mischbehältern 3 für das zu homogenisierende Eisgemisch und aus Verschlußdeckeln 4 für die Mischbehälter·
Das Antriebsaggregat 2 ist in einem prismatischen Gehäuse 2a enthalten, welches an den gegenüberliegenden Seiten mit zwei Vertikalrillen 5 versehen ist. . ·
Das Antriebsaggregat 2 weist einen Elektromotor auf» der über ein Kabel 6 gespeist wird,- das aus der .unteren Halbschale 7
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einer gehäuseförmigen Konsole 8 austritt, welche vorspringend am Antriebsaggregat 2 befestigt ist.und eine trapezförmige Gestalt mit abgerundeten Kanten hat«,
Wenn die Eismaschine in eine Gefrierzelle eingesetzt wird, so wird das Kabel 6 aus der Gefrierzelle herausgeführt und die Schließung der Türe der Gefrierzelle wird durch die Verformbarkeit der Dichtungen ermöglicht, welche die Türe selbst umgeben«
Die unte're Halbschale 7 der Konsole 8 bildet einen einzigen -. Körper mit dem Gehäuse 2a, welches sich im Bereich der kürzeren Seite der Konsole 8 befindet und von welchem eine vertikale Rippe zur Mitte der Konsole 8 wegsteht, welche die Auflagebasis vergrößert und die Konsole 8 unten abstützt*.Auf der Halbschale 7 der Konsole 8 ist mittels Schrauben 11 eine obere Halbschale 10'befestigt* Zwischen den Halbschalen 7 und 10 wird auf.diese Weise ein Raum für die Unterbringung eines Ritzels 12 und von zwei Zahnrädern 13» H mit vertikalen Achsen definiert» Auf dem Ritzel 12 und auf den Zahnrädern 13$ 14 lauft.ein endloser Zahnriemen 15? auf welchem ein Riemenspanner 16.wirkt, der aus einer Rolle 17 besteht^ die lose auf einem Arm 18 montiert ist, der in Richtung A senkrecht zum 'Riementrum,.welches zwischen dem Ritzel 12 und dem Zahnrad 13 verlaufts verstellbar ist. Der Arm 18 kann an der Halbschale 7 mittels einer Schraube 19 blockiert werden, die in einen -Längsschnitt 20 des Armes 18 unter Zwischenschaltung einer Beilagscheibe 21 eingreift„ Das Ritzel 12 und die Zahnräder'13, 14 bestehen vorzugsweise aus Kunststoff, wobei jedes der Zahnräder 13, 14 in einem Paar von Gleitlagern gelagert ist, die ebenfalls aus Kunststoff gefertigt sind und
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in Sitzen 23 der Halbschaleri 7 und 10 liegen,» Die· oberen Gleitlager 22 (von denen in Pig« 1 die des Ritzels 12 und des Zahnrades 14 in bezug auf das Ritzel 12 und auf das Zahnrad 14 angehoben gezeigt sind) haben geringere Abmessungen als die unteren Gleitlager 22,
Von jedem Zahnrad 13» 14 steht nach unten eine Vielzahl von axialen Stiften 24 weg», die auf dem zur Rotationsachse der Zahnräder 13» 14 konzentrischen Umfang verteilt sind, und in Löchern 25 von Kupplungen 26 stecken, so daß sie in Axialrichtung verschiebbar sind, Jode Kupplung 26 weist mittig eine blinde Öffnung 27 für die Anordnung einer Druckfeder 28 auf,.die zwischen der Kupplung 26 und dem betreffenden Zahnrad 13 bzw. H wirkt.
Die Kupplungen 26 besitzen einen Plansch 29* der auf einer Ringlippe 29a aufliegt, die eine Öffnung 30 der unteren Halbschale 7 umschreibt, und ein im wesentlichen kegelstumpfförmiges Ende mit vier radialen Kerben, welche sägeförmige Zähne 31 bilden* die unterhalb der Halbschale 7 wegstehen. ·
Die Mischbehälter 3 haben eine im wesentlichen abgeflacht zylindrische Form und werden durch die Verschlußdeckel 4 verschlossen, in denen oben radiale Kanäle 34 ausgebildet sind, die an den Seiten entgegengesetzt angeordnete Rillen für die verschiebbare Aufnahme von parallelen Rippen 36 aufweisen,, die unterhalb der Halbschale 7 und tangential zur Öffnung 30 angeordnet sind«, Das Verschließen der Mischbehälter 3 erfolgt durch Einsetzen der Ränder 36a der Verschlußdeckel 4 in die entsprechenden Mischbehälter 3 und
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Eingriff eines ortsfesten Zahnes 38 und eines beweglichen Zahnes 39 der Verschlußdeckel 4 in diametral entgegengesetzte Sitze 37 der Mischbehälter.3· Der Zahn 39 wird'von einem elastischen Streifen.40 nach außen gedrückt, der mittels eines Druckknopfes 41.in der Weise betätigt werden kann, daß, wenn der Druckknopf 41 gedruckt wird, der Zahn 39 außer Eingriff mit dem Sitz 37 gelangt und auf diese Weise die Entfernung des entsprechenden Mischbehälters 3 vom Verschlußdeckel 4.ermöglicht* Der Zahn 39, der Streifen 40 und der Druckknopf 41 sind aus einem-einzigen Körper gefertigt, wobei der .Streifen 40 in einem Raum liegt, der zv/ischen dem peripheren Rand des Verschlußdeckels 4 und einer Vertiefung 33 im Verschlußdeckel 4 eingeschlossen ist, um den Eintritt der Hand des Benutzers beim Abnehmen des Verschlußdeckels 4 ν°η der Konsole 8 zu ermöglichen« Die radialen Kanäle 34 erstrecken sich bis zur Mitte der betreffenden Verschlußdeckel 4, wobei im Bereich dieser Mitte lose Zapfen 42 montiert sind, die am oberen Ende wulstförmige Ringe 43 mit je vier radialen Rippen 44 tragen, die nach innen wegstehen·' Während der Anbringung eines Mischbehälters 3 unterhalb der Konsole 8 (durch Verschiebung in Richtung des Pfeiles B der Rippen 36 entlang der Rillen 35) treffen die Kupplungen 26 zuerst auf die Ringe 43 auf und werden in Richtung des Pfeiles C entgegen der Kraft der Druckfeder 28 angehoben, wobei-sie dann mit den Zähnen 31 zwischen die Rippen 44 gelangen, so daß eine drehbare Verbindung zv/ischen den Zahnrädern 13» H und den betreffenden Zapfen 42 erhalten wird«, . '
Die drehbare Halterung der Zapfen 42 im.Verschlußdeckel 4 wird durch Zwischenschaltung, von Gleitlagern 47 erreicht,
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die oberhalb des Schaftes 49 der Zapfen 42 verlaufen und in Hülsen 45 untergebracht sind, die von der unteren'Halbschale 7 nach unten wegstehen·
Um die Hülsen 45 herum ist eine flache Ringzone 46 für die Auflage eines Flansches 48 der Gleitlager 47 ausgebildet« Die Gleitlager 47 (und in gleicher Weise die bereits er» · wähnten Gleitlager 22) sind mit äußeren Yorsprüngen versehene die . in Kerben der Halbschalen 7, 10 eingreifen,.-um zu verhindern, daß si-e bei der Drehung mitgenommen werden#:
Jeder Schaft 49 weist zwei diametral entgegengesetzte Längsrillen 50 für die Anbringung einer Mischschaufel 51 auf* Die· Mischschaufel 51 für die Eismasse hat eine abgeflachte Form« Sie wird durch Pressen von Kunststoff, welcher die entsprechenden Elastizitäts- und.Festigkeitseigenschaften besitzt, erhaltene Die Mischschaufel 51 weist einen mittleren zentralen Abschnitt 52, zwei untere radiale Abschnitte 53a, 53b, die untereinander fluchten, zwei vertikale Endabschnitte 54a,.54b und zwei obere Abschnitte 55a, 55b auf, welch letztere gegen den mittleren Abschnitt 52 hin geneigt sind und sich an diesem mit einem Mittelabschnitt 56 anschließen, der oben eine Aussparung 57 besitzt, welche die Hülse 45 umgreift. Die Aussparung 57 verlängert sich axial nach unten, mit einer Kerbe 58 von der Form eines umgekehrten T, in welche von oben der Schaft 49 einsetzbar ist. Die Kerbe.58 definiert zwei Zungen 59, die in die Rillen 50 eingreifen, so daß eine Drehverbindung der Mischschaufel 51 erzielt wird. Der Schaft 49 wird leicht zwischen.den Zungen 59 eingezwängt und hält somit die Mischschaufel 51 *
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In dem in Fig·' 3 gezeigten Ausführungsbeipiel ist eine L-förmige Kerbe 58a vorgesehen, welche eine einzige Zunge 59a bildete'
Mit den Rillen 50 des Schaftes 49 und der Zunge 59 wird auf diese Weise ein Drehmomentbegrenzer dadurch erzielt, daß die Mischschaufel 51 automatisch vom Zapfen 42 ausgehängt wirdf>- wenn die zu homogenisierende Mischung eine gewisse Konsistenz erreicht hat.und das Widerstandsmoment, welches auf die Mischschaufel 51 wirkt, eine Verformung der Zungen bewirkt, auf Grund welcher diese aus den Rillen 50 austreten, was eine Ablösung der Mischschaufel 51 vom Zapfen 42 zur Folge hat«
Bei der in Pig« 4 gezeigten Ausführungsform erfolgt die automatische Ausklinkung der Mischschaufeln 72 von den Zapfen 42 auf folgende Weise· Der Zapfen 42 ist in der Hülse 45 des Verschlußdeckels 4 unter Zwischenschaltung eines Gleitlagers 47 montiert und mit einem Schaft 60 versehen, welcher eine axiale Bohrung 61 aufweist, die in einer Mittelzone eine Verengung 62 besitzt* In der Bohrung 61 ist eine Druckfeder 63 eingesetzt, innerhalb welcher eine Schraube 64 geführt wird, die in einem Element 65 einschraubbar ist, welches die Form einer im wesentlichen umgekehrten Glocke hat« In Pig· 4 ist die Schraube 64 der Deutlichkeit halber im ausgeschraubten Zustand dargestellt* Die Feder 63 wirkt zwischen dem Boden d.er Bohrung 61 und dem Kopf der Schraube 64· Das Element 65 besitzt oben eine Ausnehmung 66, in welche radial wenigstens eine Längsrippe 67 hineinragt, deren oberes Ende be- · fähigt ist, mit der einen oder der anderen Kerbe 68 bzw« 69, eines benachbarten Kerbenpaares in Eingriff zu gelangen? die Kerben 68, 69 besitzen eine unterschiedliche Axiallänge und sind im unteren Endteil des Schaftes 60 ausgebildet»
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Das Element 65 besitzt außen eine Reihe von radialen Zähnen 70a, welche in radiale innere Zähne 70b einer nach oben ausgesenkten Hülse 71 eingreifen .können* Von der Hülse 71 steht eine geformte Mischschaufel 72 weg, die je aus drei Armen 73 besteht, welche von einem mittleren Schaft 74 radial wegstehen« der unten an der Hülse 71 befestigt ist, wobei die Arme 73 in Abschnitten 75-enden, die vertikal nach oben bzw, nach unten gerichtet sind» In der Folge wird die Punktionsweise dieser als Drehmomentbegrenzer wirkenden Verbindung zwischen den Mischschaufelh 72 und den Zapfen 42 erläuterte Das glockenförmige Element 65 wird derart angeordnet, daß die Längsrippe '67 mit dem oberen Ende gegen die Kerbe 69 anliegt« Hierauf wird im Mischbehälter 3 die Mischschaufel 72 angeordnet, welche, da sie speichenförmig ausgebildet ist, bewirkt, daß die Hülse 71 in Achse mit dem Mischbehälter 3 ver~ läuft. In dieser Stellung kann man den Verschlußdeckel 4 auf den Mischbehälter 3 drücken und ihn an letzteren anbringen, wobei man sicher ist, daß das Element 65 in die Hülse 71 einläuft und die Zähne 70a zwischen die Zähne 70b eingreifen« Bei der Drehung des Zapfens 42 und wenn das Widerstandsmoment einen vorbestimmten Wert überschritten hat, überwindet das . obere Ende der Längsrippe 67 entgegen der Kraft der Druckfeder. 63 eine zwischen den Kerben 68 und 69 vorhandene Spitze 76, so daß die Längsrippe 67 in die Kerbe 68 eintreten kann und die Anhebung des Elementes 65 sowie die Ausklinkung zwischen dem Zapfen 42 und der Mischschaufel 72 bewirkt.
Claims (6)
1.·· Haushalts-Eismaschine, gekennzeichnet dadurchs daß sie eine gehäuseartige, vorspringend auf einem Antriebsaggregat (2) befestigte Konsole (8) aufweist,' an welche wenig-» stens zwei., mit entsprechenden Mischbehältern (3) lösbar verbindbare Verschlußdeckel (4) lösbar anbringbar sind, und daß.in der· Konsole (8) drehbar wenigstens zwei Zahnräder (13; 14)· gelagert sind, welche durch das Antriebsaggregat (2) angetrieben und über Kupplungen (26) mit drehbar ;in den Verschlußdeckeln (4) gelagerten, die Mischschaufeln (51J 72) lösbar aufnehmenden Zapfen (42) beim Anbringen bzw. Lösen der Verschlußdeckel (4) verbindbar sind.
2* Haushalts-Bismaschine nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Mischschaufeln (51J 72) mit den Zapfen (42) durch Zwischenschaltung eines Drehmomentbegrenzers (50, 59s 65-69) verbunden sind.
3· Haushalts-Eismaschine nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß in jedem Verschlußdeckel (4)' ein radialer Kanal (34) ausgebildet ist, der nach oben und nach außen offen ist und Rillen (35) aufweist, in die Rippen (36) einführbar sind, die unten an der gehäuseartigen Konsole (8.) ausgebildet sind« .
4e! Haushalts-Eismaschine nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß jede Kupplung· (26) drehfest, jedoch axial in bezug auf das entsprechende Zahnrad (13 bzw. 14) verschiebbar ist und ein kegelstumpfförmiger Ende mit Zähnen
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(31) besitzt, wobei zwischen der.Kupplung (26) und dem entsprechenden Zahnrad (13 bzw· H) eine Druckfeder (28) angeordnet ist, welche die Kupplung (26) mit dem von der Konsole (8) nach unten wegstehenden kegelstumpfförmigen.
Ende im Dreheingriff mit dem Zapfen (42) hält.
5· Haushalts-Sismaschine nach Punkt 3* gekennzeichnet dadurch, daß jeder Zapfen (42) einen v/ulstf örmigen Ring (43) besitzt, von dem nach innen zwei Rippen (44) wegstehen, die zwischen die Zähne (31) der Kupplung (26) ein'setzbar sind»
6« Haushalts-Eismaschine nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß der Drehmomentbegrenzer zwei Längsrillen (50), die im Schaft (49) des Zapfens (42) in diametral entgegengesetzten Stellungen ausgebildet sind, und zwei elastisch verformbare, gegenüberliegend angeordnete Zungen (59) aufweist, welche in der Mischschaufel (51) ausgebildet und durch einen Einschnitt (58) getrennt sind, wobei die Zungen (59) in die Einschnitte (58) lösbar eingreifen* · '
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