DD141361A5 - Stabilisierte schnelldiagnostica mit oxydationsindikatoren - Google Patents

Stabilisierte schnelldiagnostica mit oxydationsindikatoren Download PDF

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DD141361A5
DD141361A5 DD78204630A DD20463078A DD141361A5 DD 141361 A5 DD141361 A5 DD 141361A5 DD 78204630 A DD78204630 A DD 78204630A DD 20463078 A DD20463078 A DD 20463078A DD 141361 A5 DD141361 A5 DD 141361A5
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DD
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diagnostic agents
compounds
peroxidase
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hydroperoxides
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Walter Rittersdorf
Hugo Tiedemann
Wolfgang Werner
Hans Wielinger
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Boehringer Mannheim Gmbh
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    • C12Q1/26Measuring or testing processes involving enzymes, nucleic acids or microorganisms; Compositions therefor; Processes of preparing such compositions involving oxidoreductase
    • C12Q1/28Measuring or testing processes involving enzymes, nucleic acids or microorganisms; Compositions therefor; Processes of preparing such compositions involving oxidoreductase involving peroxidase
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Description

204630
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft verbesserte Schnelldiagnostica zum Nachweis von Hydroperoxiden bzw. von Substanzen, die unter Freisetzung von Hydroperoxiden reagieren, ,sowie von Peroxidase bzw. peroxidatisch wirksamen Substanzen :in Körperflüssigkeiten, die als Chromogen Oxydationsindikatoren enthalten, insbesondere Schnellteste zum Nachweis ' von Glucose in Harn und Blut sowie zum Nachweis von Blut in Harn, Stuhl und Liquor.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Schnelldiagnostica haben in der letzten Zeit in der ärztlichen Praxis und im klinischen Labor stark an Bedeutung gewonnen, insbesondere die Schnellteste auf Basis saugfähiger Träger. Diese saugfähigen Träger, meist Papiere, werden mit den für die Nachweisreaktion nötigen Reagenzien imprägniert und zeigen nach einfachem Eintauchen in Körperflüssigkeiten bei Anwesenheit des nachzuweisenden Stoffes eine Farbreaktion. Schnellteste, die in der medizinischen Diagnostik große Bedeutung erlangt haben, sind vor allem Schnellteste zum Nachweis von Glucose in Harn und Blut sowie
10.8.1978 - 2 - 53 073/18
zum Nachweis von Blut in Harn, Stuhl und Liquor. ,
Diese Teste basieren dabei auf folgendem Prinzip: Bei Schnelltesten zum Nachweis von Glucose in Körperflüssigkeiten z.B. wird die Glucose von Glucoseoxidase GOD) zu Gluconsäure oxidiert, wobei der Luftsauerstoff zu Wasserstoffperoxid reduziert wird. Das Wasserstoffperoxid oxidiert dann mittels Peroxidase oder einer peroxidatischen Substanz einen Oxydationsindikator zu einem entsprechenden Farbstoff, dessen Parbtiefe ein Maß für die vorhandene Glucosemenge ist.
Beim Nachweis von Blut wird die peroxidatische Eigenschaft des Hämoglobins ausgenutzt, um den Oxydationsindikator mit Hilfe eines Hydroperoxids zu oxidieren.
Oxydationsindikatoren für die obengenannten Schnellteste sind im allgemeinen bekannt und bestimmten Verbindungsklassen zuzuordnen. Besonders gebräuchlich sind Vertreter der Benzidinreihe, heterocyclische Azine, sowie Phenolkörper, insbesondere die Bestandteile des Guajakharzes. Oxydationsindikatoren sind ihrer Natur nach leicht oxidierbare Stoffe. Es ist daher nicht überraschend, daß sie durch Luft, insbesondere am Licht oxidiert werden können. Wertvolle Oxydationsindikatoren können aus diesen Gründen für Schnelldiagnostica nicht ohne weiteres eingesetzt werden, weil sie deren Haltbarkeit stark vermindern.
Seit längerer Zeit sind bereits Reduktionsmittel, wie z.B.. Ascorbinsäure, Hydrochinon und andere Verbindungen als "Modifier"' der Empfindlichkeit von Reaktionen beschrieben (vgl. DE-AS 1 129 003, US-PS 3 008 879, DE-OS 2 555 704), jedoch hat sich keine dieser Verbindungen in der Praxis durchgesetzt, weil sie einerseits zu instabil sind und sich andererseits als Folge dieser Instabilität während der Aufbrauchszeit die Empfindlichkeit
Λ λ A *Ο Π * 10.8.1978
ZÜ4OOV.3-. 53 073/18
des Testes nachteilig verändert. Auch bekannte Antioxydantien wie z.B. Nordihydroguajaretsäure, N-Phenylnaphthylamine oder Mercaptoverbindungen sowie die in der US-PS 3 008 879 und in der DE-OS 2-555 704 aufgeführten Verbindungen sind weniger geeignet, da sie entweder für die bei Schnelldiagnostica verwendeten Indikatoren unwirksam sind oder zu instabil sind oder die Reaktivität zu stark beeinflussen. -
Die vorteilhafte Verwendung der erfindungsgemäßen Stabilisatoren auf Teststreifen, die als Chromogen Oxydationsindikatoren enthalten, wird im folgenden näher erläutert:
Pur den Nachweis von Blut bzw. Glucose im Harn wurde in Schnelltesten bisher o-Tolidin als Indikator eingesetzt. Jedoch wurde in neuester Zeit diese carcinogene Substanz durch das 3»3f-5,5'-Tetramethylbenzidin (TMB) ersetzt (vgl. DE-OS 2 460 903).
Testpapiere mit diesem Indikator sind leider, wie dies bei allen Benzidinkörpern der Fall ist, lichtempfindlich. Schon nach wenigen Minuten Lagerung am Licht verfärben sie sich. Ein zusätzlicher Nachteil ist speziell bei Testpapieren zum Nachweis von Glucose zu beobachten. Es handelt sich hierbei um die leichte Oxydierbarkeit des Indikators an der Luft, speziell bei Anwesenheit von Luftfeuchtigkeit. Dieses Phänomen ist besonders deshalb von großem Nachteil, weil gerade Indikatorpapiere zum Nachweis von Glucose im Harn bei Vorsorgeuntersuchungen in die Hand des Laien kommen. .
Ziel der Erfindung '......
Ziel der Erfindung ist es, für die vorgenannten Oxydationsindikatoren einen angemessenen Schutz zu finden, damit sie auch für Schnelldiagnostica nutzbar gemacht werden können,
10.8.1978 - 4 - 53 078/13
ohne daß die Empfindlichkeit des Testes durch die eingesetzte Menge des Stabilisators nachteilig beeinflußt wird. Die Substanzen, die einen solchen Schutz gewährleisten sollen, müssen nun ihrerseits ausreichend stabil sein und dürfen die Empfindlichkeit der Testpapiere nicht unkontrollierbar oder in drastischer Weise verändern.
Darlegung „de S111 We sens, der Erfindung '
Überraschenderweise wurde aus der Klasse der 1-Arylsemicarbazide eine Reihe von Verbindungen gefunden, die den gewünschten Effekt in hervorragender Weise bringen.
Gegenstand der vorliegenden Anmeldung sind demnach Teststreifen zum Nachweis von Hydroperoxiden bzw. von Substanzen, die unter Freisetzung von Hydroperoxid reagieren sowie von Peroxidase bzw. peroxidatisch wirksamen Substanzen in Körperflüssigkeiten, bestehend aus mit einem Oxydationsindikator imprägnierten Träger, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger als Stabilisator eine Verbindung der allgemeinen Formel I
Ar - Mi - MH - CO - M2 (I),
in der Ar einen gegebenenfalls durch Alkyl, Alkoxy oder Halogen substituierten Arylrest bedeuten,
enthält.
Unter Aryl sind vorzugsweise der Phenyl- oder laphthylrest zu verstehen; die Alkyl- und Alkoxygruppen können 1-4 Kohlenstoffatome enthalten, wobei die Methyl- und Äthylreste bevorzugt sind. Halogen kann Fluor, Chlor oder Brom bedeuten, vorzugsweise Chlore
10.8.1978
204630-'-5'- ·53
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung von Verbindungen der Formel I zur Stabilisierung von Teststreifen, welche mit einem Oxydationsindikator imprägniert sind.
Es ist überraschend, daß gerade die Klasse, der 1-Aryl-semicarbazide die hervorragenden günstigen Eigenschaften -besitzt. Es war zwar bekannt, daß diese Verbindungen als Abkömmlinge des Hydrazins reduzierende Eigenschaften haben; es hat sich jedoch gezeigt, daß Reduktionsmittel nicht automatisch für diesen Zweck, die Stabilisierung von Oxydationsindikatoren ohne die Empfindlichkeit wesentlich zu beeinflussen, geeignet sind. So ist z.B. der Grundkörper der Reihe, das Semicarbazid, hierfür nicht geeignet.
Testpapiere, die.die erfindungsgemäßen 1-Arylsemicarbazide enthalten, zeigen überraschenderweise die vorgenannten Nachteile nicht. Hinzu kommt ferner, daß die in den Testen eingesetzte Menge an 1-Arylsemicarbazid innerhalb großer Toleranzgrenzen verwendet werden kann, ohne die Empfindlichkeit des Testes wesentlich und nachteilig zu beeinflussen.
Weiterhin sind die erfindungsgemäßen 1-Arylsemicarbäzide allgemein bei Glucosetesten und Testen zum Nachweis von Blut im Stuhl, die als Indikatoren heterocyclische Azine (gemäß DBP 16 48 340, DBP 19 17 996), enthalten, brauchbar. Als vorteilhaft haben sich besonders 1-£3-Alkylbenzthiazolon(2)J -2-ti-phenyl-3-methyl-4-äthyl-1,2,4-triazolon (5)3-azin und 2,2'-Azino-di-Ci-äthyl-chinolinon(2)-disulfonsäure(6)3 erwiesen. Hier bewirken sie ebenfalls eine größere Stabilität gegenüber einer von Licht und Luft hervorgerufenen Verfärbung, die wiederum leicht falsch positive Reaktionen bewirken kann. .
' 10.8.1978 -S- 53 078/18
Testpapiere zum Nachweis von Blut im Stuhl enthalten jedoch zweckmäßigerweise Guajakharz oder eine gereinigte Fraktion desselben, die Guajaconsäure A, mit der spezifischen Extinktion E1 ^m bei 600 nm von mindestens 200, bestimmt nach der Reaktion mit Peroxidase und Wasserstoff, gemäß Patentanmeldung AP G01 N/204637.- Solche Testpapiere neigen gleichfalls dazu, sich an Licht und Luft durch Oxydation blau zu färben, was zu Störungen durch falsch positive Reaktionen führt. Die erfindungsgemäßen 1-Arylsemicarbazide verhindern auch hier die störende und unerwünschte Blaufärbung.
Die Herstellung der Testpapiere erfolgt nach an ach bekannten Methoden, wobei den jeweiligen Rezepturen als Stabilisatoren 1-Arylsemicarbazide der vorliegenden Anmeldung zugesetzt werden, (vgl. DE-OS 24 60 903» DBP 16 48 840 und DBP 19 17 996).
Im allgemeinen kommen als Hydroperoxide die gebräuchlichen Vertreter infrage, wenn sie, wie z.B. das tert.-Butylhydroperoxid, nicht zu flüchtig sind. Bewährt haben sich vor allem die festen Verbindungen 2,5-Dimethylhexan-2,5-dihydroperoxid, Tetralinhydroperoxid und Diisopropylbenzoldihydroperoxid, aber auch flüssige Vertreter wie Diisopropylbenzol-, Cumol-, p-Menthan- und Pinanhydroperoxid sind brauchbar.
Die Hydroperoxide werden in Mengen von 0,5-5 g> vorzugsweise von 1-3 g» pro 100 ml Imprägnierlösung eingesetzt.
Als Puffer kommen z.B. Citrat-, Phosphat-, Phthalat- oder Succinatpuffer infrage.
Von Vorteil ist es auch, der Rezeptur geringe Mengen (ca. 0,05-0,5 g pro 100 ml) eines Komplexbi.ldners wie
10.8.1973 04 630 - 7 - : 53 078/18
Natriummetaphosphat oder Alkalisalz der Äthylendiamintetraessigsäure zuzufügen, wodurch falsch positive Reaktionen, die durch Metallspuren verursacht sein können, vermieden werden. Die Komplexbildner können als Puffer wirken.
Da-die Testpapiere aufgrund der relativ großen Mengen .-..· wasserlöslicher Substanzen zum Ausbluten neigen können, ist es praktisch, der Rezeptur Verdickungsmittel wie Methylcellulose und insbesondere Gelatine in Mengen von ca. 0,5-5 g pro 100 ml zuzusetzen. In einigen Fällen hat sich Polyvinylpyrrolidon als geeignet erwiesen.
Als Netzmittel verwendet man zweckmäßigerweise langkettige organische Sulfate oder Sulfonate, wie z.B. Natriumdodecylbenzolsulfonat, Dioctyl-natriumsulfosuccinat oder Natriumlaurylsulfat.
Zur Herstellung der erfindungsgemäßen Testpäpiere werden saugfähige Testpapiere wie z.B. Filterpapier, Cellulose oder Kunstfaservliese mit Lösungen der Reagenzien in . leicht flüchtigen Lösungsmitteln imprägniert. Dies geschieht zweckmäßig in zwei Schritten, wobei sich die Zusammensetzung der einzelnen Lösungen nach dem jeweils herzustellenden Schnelltest richtet. Bei der Herstellung des Schnelltests zum Nachweis von Blut im Stuhl unter Verwendung des Guajakharzes oder der Guajaconsäure A ist es vorteilhaft, daß das Hydroperoxid, in diesem Fall Wasserstoffperoxid, nicht auf den Träger imprägniert, sondern erst nach Auftragen des Stuhls zugetropft wird.
Die erfindungsgemäßen 1-Arylsemicarbazide werden in Mengen von ca. 5-900 mg pro 100 ml Imprägnierlösung zugesetzt. Die Menge richtet sich im allgemeinen nach dem Zweck, der mit dem Zusatz, verfolgt wird.
10.S.1978 - 8 - 53 078/18
Die erfindungsgemäßen Arylsemicarbazide selbst sind entweder bekannt oder werden analog bekannten Verfahren dargestellt.
(0. Widman, Ber. 26, 2613 (1893)» 'J.T. Hewitt, Soc. 209 1891)).
Ausführun^sbeispiele :
Die Erfindung soll in den nachstehenden Beispielen näher erläutert werden:
Die Prozentangaben (%) in den Beispielen bedeuten in allen Fällen Gew.Prozente. .
Die Abkürzung K-EDTA bedeutet: Kaliumsalz der Äthylendiamintetrasäure.
Synthese der 1-Arylsemicarbazide,
Allgemeine Vorschrift:
Die Synthese geht vom aromatischen Amin aus, welches durch Diazotierung zur Diazoniumverbindung umgesetzt wird. Das Diazoniumsalze wird in salzsaurer Lösung mit Zinn-II-chlorid in das Hydrazin überführt. Die Umsetzung des Hydrochlorids in Wasser oder der Hydrazinbase in Eisessig mit Kaliumcyanat gibt in guter Ausbeute das gewünschte 1-Arylsemicarbazid. .
In der nachfolgenden Tabelle sind einige der erfindungsgemäßen Verbindungen aufgeführts die z.T. neu sind. (Neue Verbindungen sind mit ""* gekennzeichnet).
Tabelle 1 _ o
Ar-HH-HH-C-HH
Literatur
Cl Cl
Cl
- 17O(
- 153
J.T. Hewitt Soc. 868 (1873)
CH,
.- 231'
Il 1591
'CH.
182C
188' J.T. Hewitt Soc. 209 (1891)
J*V. Janowski, K.Reimann . 21,1221 (1888)
OCH.
216(
OCH-
1791
231
A. Pinner,
e 21, 1222 (1888)
170-173 Handelsprodukt
Pa. E. Merck
. 10.8.1978 - 10 - 53 078/18
B e ,i s ρ i e 1 2 ' ·
Te1St zum Nachweis von occultem BlUt-Jm1-StUhI
Ein Filterpapier (Schleicher & Schüll 597 MF-Ind.) wird mit folgenden Lösungen nacheinander imprägniert und getrocknet. .
Lösung .It1
0,34 molarer K-EDTA-Puffer pH 5,5 10 ml Polyvinylpyrrolidon 300 mg
Wasser, dest. . ad 100 ml
Lösujng^JL·.
1"5 Guajaconsäure A E1J111 = 260 bei 600 mn 130 mg
1-Phenylsemicarbazid 65 mg
Aceton ad 100 ml
Statt 1-Phenylsemicarbazid kann jede der im Beispiel 1 sonst aufgeführten Verbindungen in äquimolaren Mengen eingesetzt werden.
Die Konzentrationen der 1-Arylsemicarbazide können im Bereich· von + 30 % (Gewichtsprozent), bezogen auf die oben angegebenen Mengen schwanken, ohne daß die Empfindlichkeit der Nachweisreaktion merklich beeinflußt wird, bzw. ohne daß der stabilisierende Effekt verändert wird.
Testpapiere, die nach dem in diesem Beispiel angegebenen Verfahren hergestellt wurden, sind gegen Licht und Lufteinflüsse stabil und eignen sich hervorragend zum Nachweis von pathologischen Mengen Blut im Stuhl. Dazu bringt man Stuhl auf das Testpapier auf, läßt diesen antrocknen und entwickelt von der Rückseite mit einer alkoholischen Wasserstoffperoxid-Lösung..Sind pathologische Mengen Blut
10.8.197S 2 04 63 0 - 11 - 53 078/18
vorhanden, so entsteht eine von der Probe strahlenförmig nach außen gehende strahlendblaue Farbzone.
Beispiel 3 ,_..
Versuche zur Stabilisierung; von Guan'aconsäure A durch bekannte Antioxidantien (Test .auf Blut im ;Stuhl) .'.:.·..
Ein Filterpapier (Schleicher^; Schüll 597 NF-Ind.) wird nacheinander mit folgenden Lösungen imprägniert und getrocknet. ·
Lösung; 1t. . .
0,34 molarer K-EDTA-Puffer pH 5,5 10 ml
Polyvinylpyrrolidon 300 mg
Wasser, dest. ad 100 ml
Lösung; 2:
Guajaconsäure A E1^n, = 260 bei 600 nm 130 mg
I CIIi
Antioxidans . 60 mg
Äthanol ad 100 ml
Als Antioxidantien wurden eingesetzt: 2,6 di-tert.-Butylp-kresol, Gallussäure,.Gallussäureester, Brenzcatechin, 2,6 di-ter-Butyl-Phenol, 2,6-Dihydroxibenzoesäure, Gentisinsäure, Nordihydroguajaretsäure, N-Phenyl-oi-Waphthylamin, Triphenylphosphin, Benzimidazol, 2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)-propan.
Die so hergestellten Papiere wurden mit Papieren, die gemäß Beispiel 2 hergestellt wurden, verglichen und auf ihre Brauchbarkeit zum Nachweis von pathologischen Mengen Blut im Stuhl geprüft.
Ergebnis: Alle Antioxidantien wirkten dergestalt, daß sie den Nachweis von pathologischen Mengen Blut im Stuhl unterbanden.
10.8.1978 - 12 - 53 078/18
Vermindert man die Konzentration von Antioxidantien in der Rezeptur soweit, daß eine ausreichende Empfindlichkeit des Testes wieder gegeben ist, so verlieren diese Substanzen ihre stabilisierende·Wirkung.
B1ne n i iS ^P" J1 me I1-.4 . ..· ;· .,;
Nachweis von Blut im .Stuhl „ ,._' ..=;. ;
Ein Filterpapier (Whatman Nr. 1) wird nacheinander mit folgenden Lösungen imprägniert und getrocknet.
0,34 molarer K-EDTA-Puffer pH 5,0 10 ml
Dioctylnatriumsulfosuccinat 500 mg
Methanol 20 ml
V/asser, dest. 80 ml
Lösung 2:
3,3'-5,5l-Tetramethylbenzidin 400 mg
1-Phenylsemicarbazid . . 100 mg
Aceton 100 ml
Ein so hergestelltes Testpapier entspricht voll den Forderungen, die an einen Test zum Nachweis von pathologischen Mengen Blut im Stuhl zu stellen sind: Nach dem "Entwickeln" einer auf das Testpapier aufgebrachten Stuhlprobe mit alkoholischem Wasserstoffperoxid, wurden pathologische Mengen Blut nachgewiesen. Eine sich um die Probe bildende grüne Farbe zeigt das Blut an. Das Testpapier ist gegen Licht und Luftoxidation ausreichend stabil.
Ein Testpapier, das nach der obigen Rezeptur, jedoch ohne das erfindungsgemäße 1-Arylsemicarbazid hergestellt wurde,
10.8.1978 204630 -13- 53 078/18
verfärbt sich dagegen innerhalb kurzer Zeit an licht und \
Luft blaugrün. Ea kann für diagnostische Zwecke nicht !
mehr verwendet werden. I
Bei, spiel'5 , I
Nachweis von Blut im Stuhl - ... ; .-· ";·.· ;· '
Ein Filterpapier (Schleicher & Schüll 597 NP.Ind.) wird nacheinander mit folgenden Lösungen imprägniert und getrocknet.
Lösung;, 1: entspricht Lb'sung 1 aus dem Beispiel 4.
Lösung; 2 t
1_ j^(3-Äthylbenzthiazolon(2)] -2- f 1 -phenyl-O-methyl-^- äthyl-1,2,4-triazolon(5)J-azin " 100mg
1-Phenylsemicarbazid 70 mg
Aceton 100 ml
Ein solches Papier hat die gleichen Eigenschaften wie das Papier gemäß Beispiel 3; die entstehende Reaktionsfarbe ist blau. Papiere, die ohne Zusatz des erfindungsgemäßen 1-Arylsemicarbazids hergestellt wurden, verfärben sich schon v/ährend der Nachweisreaktion dergestalt, daß auch bei Stühlen gesunder Personen eine falsch positive Reaktion vorgetäuscht werden kann.
B e i s -p i el 6
Testpa-pier zum Nachweis von Blut im Harn oder Liquor
Ein Filterpapier (Schleicher & Schüll 23 SL) wird nacheinander mit folgenden Lösungen imprägniert und getrocknet.
10.8.1978 - 14 - 53 078/18
1,2 molarer Natrium-Citratpuffer pH 5,25 35 ml
Athylendiamintetraessigsäure, Dinatriumsalz 0,1 g
Dioctylnatriumsulfosuccinat 0,5 g
2,5-Dimethylhexan-2^5-dihydroperoxid (ca. 70 %ig) 1,6 g
Phosphorsäuretrimorpholid 12,7 g
Äthanol 30,0 ml
dest. Wasser . ad 100 ml
3,3', 5,5f-Tetramethylbenzidin 0,3 g
Phenanthridin 0,2 g
1-Phenylsemicarbazid 0,05 g
Methanol/Toluol (40:60) ad 100 ml
Testpapiere dieser Art werden von Licht und. Luft praktisch nicht beeinflußt. Testpapiere ohne das erfindungsgemäße 1-Arylsemicarbazid färben sich nach 5-10 miniitiger Belichtung grün. Gleiche ungünstige Eigenschaften haben Papiere, bei denen statt des erfindüngsgemä3en 1-Arylsemicarbazids äquimolare Mengen Aminoguanidin oder Semicarbazid in die Imprägnierlösung eingewogen wurden.
1-Phenylsemicarbazid kann durch äquimolare Mengen 1-(p-ChlorphenyD-semicarbazid, 1 (p-Tolyl)»semicarbazid, 1-(p-Methoxy)-semicarbazid ersetzt werden, ohne die Eigenschaften der Papiere zu verändern. Mit Papieren, die gemäß diesem Beispiel hergestellt wurden, kann Blut im Harn oder Liquor mit ausreichender Empfindlichkeit nachgewiesen werden.
B e i .s ,ρ,.! ,θ 1 ni7.
Testpapiere zum Nachweis von Glucose im Harn
500 mg
200 mg
100 mg
100 ml
600 mg
50 mg
100 mg
100 ml
10.8.1978 04 63 0 -15- 53 078/18
Bin Filterpapier (Schleicher & Schall 2312) wird nacheinander mit folgenden Lösungen imprägniert und getrocknet.
Lösung 1;
Glucoseoxidase (55 U/mg) Peroxidase (75 U/mg) Tartrazin Wasser, dest.
Lösung; 2;
3,3', 5»5'-Tetramethylbenzidin 1-Phenylsemicarbazid Natriumlaurylsarkosinat Wasser» dest.
Ein so hergestelltes Papier ist gegen Einflüsse von Licht, Luft und Luftfeuchtigkeit stabil und zeigt mit Glucosekonzentrationen von 30 mg bis 2000 mg pro dl Harn zunehmend intensivere grüne Indikatorreaktionen. Läßt man bei der Herstellung das erfindungsgemäße 1-Arylsemicarbazid weg, so sind solche Papiere gegen Licht, Luft und Luftfeuchtigkeit empfindlich. Sie verfärben sich innerhalb kurzer Zeit so, daß beim Nachweis von Glucose im Harn falsch positive Reaktionen auftreten können.
Beispiel 8
Testpapiere zum Nachweis von Glucose im Harn
Ein Filterpapier (Schleicher & Schüll 2316) wird mit einer Lösung folgender Zusammensetzung imprägniert und getrocknet:
Di-Natriumsalz der
2,2'-Azino-di-Ci-äthyl-chinolinon^J-. 100 mg
1-Phenylsemicarbazid Polyvinylpyrrolidon Glucoseoxidase (50 U/mg) Peroxidase (75 U/mg)
0,4 molarer Natrium-Citratpuffer pH 5,0
Ein so hergestelltes Testpapier erlaubt es* ' Glucosekon- -zentrationen im Harn ab ca, 50 mg/dl über eine Verfärbung nach violett nachzuweisen. Ss wird an Licht und Luft nicht verfärbt. Papiere ohne das erfindungsgemäöe 1-Arylsemicarbazid verfärben sich dagegen unter der Einwirkung von Licht und Luft.
10. 8.1978
53 078/18
50 mg
250 mg
400 mg
100 mg
100 ml

Claims (5)

10.8.1978 .- 17 - ; " " -53 078/18
Erfindungganspruch
1. Diagnostische Mittel zur Bestimmung von Hydroperoxiden bzw. von Substanzen, die unter Freisetzung von Hydroperoxid reagieren sowie von Peroxidase bzw. peroxidatisch wirksamen Substanzen mit Hilfe von stabilisierten Oxydationsindikatoren unter Verwendung der Reaktion der Hydroperoxide bzw. den peroxidatisch wirksamen Substanzen durch Auswertung der Verfärbung in an sich bekannter Weise, gekennzeichnet dadurch, das der Stabilisator ein 1-Arylsemicarbazid der allgemeinen Formel I
Ar - MH - NH - CO - MH2 (I),
in der Ar einen gegebenenfalls durch Alkyl, Alkoxy oder Halogen substituierten Arylrest bedeutet,
ist.
2. Diagnostische Mittel zur Bestimmung von Glucose in Körperflüssigkeiten "gemäß Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß als Oxydationsindikatoren Verbindungen aus der Gruppe der Benzidine oder Azine verwendet werden.
3» Diagnostische Mittel zur Bestimmung von occultem Blut im Stuhl gemäß Punkt 1,. gekennzeichnet dadurch, daß als Oxydationsindikatoren Guajaconsäure A der spezifischen
10.3.1978 - 18 - 53 078/18
Extinktion E1^n bei 600 nm von mindestens 200, bestimmt ι ein.
nach der Reaktion von Peroxidase und Wasserstoffperoxid, oder Verbindungen aus der Gruppe der Benzidine oder Azine verwendet werden.
4· Diagnostische Mittel gemäß den Punkten 1-3» gekennzeichnet dadurch» daß die Komponenten auf einen saugfähigen Träger imprägniert sind.
5. Diagnostische Mittel gemäß den Punkten 1-4» gekennzeichnet dadurch, daß der Träger außer dem Stabilisator gegebenenfalls zusätzliche Hilfsstoffe wie Puffer, Netzmittel, Verdickungsmittel, Schutzkolloid oder Komplexbildner enthält.
6V Verwendung von Verbindungen der allgemeinen Formel I
Ar - HH- - MH - CO - M2 (I),
in der Ar einen gegebenenfalls durch Alkyl, Alkoxy oder Halogen substituierten Arylrest bedeutet,
gekennzeichnet dadurch, daß man sie zur Herstellung von diagnostischen Mitteln zum Nachweis von Hydroperoxiden bzw. von Substanzen, die unter Freisetzung von Hydroperoxid reagieren sowie von Peroxidase bzw. peroxidatisch wirksamen Substanzen, einsetzt.
DD78204630A 1977-04-09 1978-04-06 Stabilisierte schnelldiagnostica mit oxydationsindikatoren DD141361A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2716060A DE2716060C3 (de) 1977-04-09 1977-04-09 Stabilisierte Schnelldiagnostica mit Oxydationsindikatoren

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Publication Number Publication Date
DD141361A5 true DD141361A5 (de) 1980-04-23

Family

ID=6006093

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