CH636964A5 - Diagnostisches mittel, enthaltend stabilisierte oxydationsindikatoren. - Google Patents

Diagnostisches mittel, enthaltend stabilisierte oxydationsindikatoren. Download PDF

Info

Publication number
CH636964A5
CH636964A5 CH367278A CH367278A CH636964A5 CH 636964 A5 CH636964 A5 CH 636964A5 CH 367278 A CH367278 A CH 367278A CH 367278 A CH367278 A CH 367278A CH 636964 A5 CH636964 A5 CH 636964A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
diagnostic agent
oxidation
test
indicators
detection
Prior art date
Application number
CH367278A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Dr Rer Nat Rittersdorf
Hugo Dr Rer Nat Tiedemann
Wolfgang Dr Rer Nat Werner
Hans Dr Phil Wielinger
Original Assignee
Boehringer Mannheim Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Boehringer Mannheim Gmbh filed Critical Boehringer Mannheim Gmbh
Publication of CH636964A5 publication Critical patent/CH636964A5/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12QMEASURING OR TESTING PROCESSES INVOLVING ENZYMES, NUCLEIC ACIDS OR MICROORGANISMS; COMPOSITIONS OR TEST PAPERS THEREFOR; PROCESSES OF PREPARING SUCH COMPOSITIONS; CONDITION-RESPONSIVE CONTROL IN MICROBIOLOGICAL OR ENZYMOLOGICAL PROCESSES
    • C12Q1/00Measuring or testing processes involving enzymes, nucleic acids or microorganisms; Compositions therefor; Processes of preparing such compositions
    • C12Q1/26Measuring or testing processes involving enzymes, nucleic acids or microorganisms; Compositions therefor; Processes of preparing such compositions involving oxidoreductase
    • C12Q1/28Measuring or testing processes involving enzymes, nucleic acids or microorganisms; Compositions therefor; Processes of preparing such compositions involving oxidoreductase involving peroxidase
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S435/00Chemistry: molecular biology and microbiology
    • Y10S435/805Test papers
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T436/00Chemistry: analytical and immunological testing
    • Y10T436/14Heterocyclic carbon compound [i.e., O, S, N, Se, Te, as only ring hetero atom]
    • Y10T436/142222Hetero-O [e.g., ascorbic acid, etc.]
    • Y10T436/143333Saccharide [e.g., DNA, etc.]
    • Y10T436/144444Glucose

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Proteomics, Peptides & Aminoacids (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microbiology (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Biotechnology (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Investigating Or Analysing Biological Materials (AREA)
  • Measuring Or Testing Involving Enzymes Or Micro-Organisms (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Non-Biological Materials By The Use Of Chemical Means (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft verbesserte Diagnostica zum Nachweis von Hydroperoxiden bzw. von Substanzen, die unter Freisetzung von Hydroperoxiden reagieren, sowie von Peroxidase bzw. peroxidatisch wirksamen Substanzen in Körperflüssigkeiten, die als Chromogen Oxydationsindikatoren enthalten, insbesondere Diagnostica zum Nachweis von Glucose in Harn und Blut sowie zum Nachweis von Blut in Harn, Stuhl und Liquor.
Schnelldiagnostica haben in der letzten Zeit in der ärztlichen Praxis und im klinischen Labor stark an Bedeutung gewonnen, insbesondere die Schnellteste auf Basis saugfähiger Träger. Diese saugfähigen Träger, meist Papiere, werden mit den für die Nachweisreaktion nötigen Reagenzien imprägniert und zeigen nach einfachem Eintauchen in Körperflüssigkeiten bei Anwesenheit des nachzuweisenden Stoffes eine Farbreaktion. Schnellteste, die in der medizinischen Diagnostik grosse Bedeutung erlangt haben, sind vor allem Schnellteste zum Nachweis von Glucose in Harn und Blut sowie zum Nachweis von Blut in Harn, Stuhl und Liquor.
Diese Teste basieren dabei auf folgendem Prinzip: Bei Schnelltesten zum Nachweis von Glucose in Körperflüssigkeiten z.B. wird die Glucose von Glucoseoxidase (GOD) zu Glu-consäure oxidiert, wobei der Luftsauerstoff zu Wasserstoffperoxid reduziert wird. Das Wasserstoffperoxid oxidiert dann mittels Peroxidase oder einer peroxidatischen Substanz einen Oxydationsindikator zu einem entsprechenden Farbstoff, dessen Farbtiefe ein Mass für die vorhandene Glucosemenge ist.
5 Beim Nachweis von Blut wird die peroxidatische Eigenschaft des Hämoglobins ausgenutzt, um den Oxydationsindikator mit Hilfe eines Hydroperoxids zu oxidieren.
Oxydationsindikatoren für die obengenannten Schnellteste sind im allgemeinen bekannt und bestimmten Verbindungs-lo klassen zuzuordnen. Besonders gebräuchlich sind Vertreter der Benzidinreihe, heterocyclische Azine, sowie Phenolkörper, insbesondere die Bestandteile des Guajakharzes.
Oxydationsindikatoren sind ihrer Natur nach leicht oxi-dierbare Stoffe. Es ist daher nicht überraschend, dass sie 15 durch Luft, insbesondere am Licht oxidiert werden können. Wertvolle Oxydationsindikatoren können aus diesen Gründen für Schnelldiagnostica nicht ohne weiteres eingesetzt werden, weil sie deren Haltbarkeit stark vermindern.
Es bestand daher die Aufgabe, für diese Oxydationsindika-20 toren einen angemessenen Schutz zu finden, damit sie auch für Schnelldiagnostica nutzbar gemacht werden können, ohne dass die Empfindlichkeit des Testes durch die eingesetzte Menge des Stabilisators nachteilig beeinflusst wird. Die Substanzen, die einen solchen Schutz gewährleisten sollen, müs-25 sen nun ihrerseits ausreichend stabil sein und dürfen die Empfindlichkeit der Testpapiere nicht unkontrollierbar oder in drastischer Weise verändern.
Überraschenderweise wurde aus der Klasse der 1-Arylse-micarbazide, eine Reihe von Verbindungen gefunden, die den 3o gewünschten Effekt in hervorragender Weise bringen.
Gegenstand der Erfindung ist ein diagnostisches Mittel, wie es im Patentanspruch 1 definiert ist.
Bevorzugt sind Teststreifen zum Nachweis von Hydroperoxiden bzw. von Substanzen, die unter Freisetzung von 35 Hydroperoxid reagieren sowie von Peroxidase bzw. peroxidatisch wirksamen Substanzen in Körperflüssigkeiten, bestehend aus mit einem Oxydationsindikator imprägnierten Träger, die dadurch gekennzeichnet sind, dass der Träger als Stabilisator eine Verbindung der Formel I
40
Ar-NH-NH-CO-NH2 (I),
in der Ar einen gegebenenfalls durch Alkyl, Alkoxy oder Halogen substituierten Arylrest bedeuten, enthält.
45 Unter Aryl sind vorzugsweise der Phenyl- oder Naphtyl-rest zu verstehen; die Alkyl- und Alkoxygruppen können vorzugsweise 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthalten, wobei die Methyl- und Äthylreste besonders bevorzugt sind. Halogen kann z.B. Fluor, Chlor oder Brom bedeuten, vorzugsweise Chlor, so Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein Verbindung der Formel I zur Herstellung von diagnostischen Mitteln, wie sie im Patentanspruch 1 definiert sind. Die Verwendung von Verbindungen der Formel I zur Stabiliserung von Teststreifen, welche mit einem Oxydationsindikator imprägniert sind, ist 55 bevorzugt.
Es ist überraschend, dass gerade die Klasse der 1-Arylse-micarbazide die hervorragenden günstigen Eigenschaften besitzt. Es war zwar bekannt, dass diese Verbindungen als Abkömmling des Hydrazins reduzierende Eigenschaften 60 haben; es hat sich jedoch gezeigt, dass Reduktionsmittel nicht automatisch für diesen Zweck, die Stabilisierung von Oxydationsindikatoren ohne die Empfindlichkeit wesentlich zu beeinflussen, geeignet sind. So ist z.B. der Grundkörper der Reihe, das Semicarbazid, hierfür nicht geeignet.
65 Seit längerer Zeit sind bereits andere Reduktionsmittel, wie z.B. Ascorbinsäure, Hydrochinon und andere Verbindungen als «Modifier» der Empfindlichkeit von Reaktionen beschrieben (vgl. DE-AS 1 129003, US-PS 3008879, DE-OS
3
636 964
2555704), jedoch hat sich keine dieser Verbindungen in der Praxis durchgesetzt, weil sie einerseits zu instabil sind und sich andererseits als Folge dieser Instabilität während der Aufbruchszeit die Empfindlichkeit des Tests nachteilig verändert. Auch bekannte Antioxydantien wie z.B. Nordihydroguajaret- 5 säure, N-Phenylnaphthylamine oder Mercaptoverbindungen sowie die in der US-PS 3008 879 und in der DE-OS 2555704 aufgeführten Verbindungen sind weniger geeignet, da sie entweder für die bei Schnelldiagnostica verwendeten Indikatoren unwirksam sind oder zu instabil sind oder die Reaktivität zu io stark beeinflussen.
Die vorteilhafte Verwendung der genannten Stabilisatoren auf Teststreifen, die als Chromogen Oxydationsindikatoren enthalten,wird im folgenden näher erläutert.
Für den Nachweis von Blut bzw. Glucose im Harn wurde 15 in Schnelltesten bisher o-Tolidin als Indikator eingesetzt.
Jedoch wurde in neuester Zeit diese carcinogene Substanz durch das 3,3'-5,5'-Tetramethylbenzidin (TMB) ersetzt (vgl. DE-OS 2460903).
Testpapiere mit diesem Indikator sind leider, wie dies bei 20 allen Benzidinkörpern der Fall ist, lichtempfindlich. Schon nach wenigen Minuten Lagerung am Licht verfärben sie sich. Ein zusätzlicher Nachteil ist speziell bei Testpapieren zum Nachweis von Glucose zu beobachten. Es handelt sich hierbei um die leichte Oxydierbarkeit des Indikators an der Luft, spe- 25 ziell bei Anwesenheit von Luftfeuchtigkeit. Dieses Phänomen ist besonders deshalb von grossem Nachteil, weil gerade Indikatorpapiere zum Nachweis von Glucose im Harn bei Vorsorgeuntersuchungen in die Hand des Laien kommen.
Testpapiere, die die erfindungsgemäss eingesetzten 1- 30 Arylsemicarbazide enthalten, zeigen überraschenderweise diese Nachteile nicht. Hinzu kommt ferner, dass die in den Testen eingesetzte Menge an 1-Arylsemicarbazid innerhalb grosser Toleranzgrenzen verwendet werden kann, ohne die Empfindlichkeit des Testes wesentlich und nachteilig zu be- 35 einflussen.
Weiterhin sind die erfindungsgemäss eingesetzten 1-Arylsemicarbazide allgemein bei Glucosetesten und Testen zum Nachweis von Blut im Stuhl, die als Indikatoren heterocycli-sche Azine (gemäss DE-PS 1648840, DE-PS 1917996), enthal- 40 ten, brauchbar. Als vorteilhaft haben sich besonders l-{3-Alkylbenzthiazolon(2)}-2-{ 1 -phenyl-3-methyl-4-äthyl-1,2,4-triazolon(5)}-azin und 2,2'-Azinodi-{l-äthyl-chinolinon(2)-di-sulfonsäure(6)} erwiesen. Hier bewirken sie ebenfalls eine grössere Stabilität gegenüber einer von Licht und Luft hervor- 45 gerufenen Verfärbung, die wiederum leicht falsch positive Reaktionen bewirken kann.
Testpapiere zum Nachweis von Blut im Stuhl enthalten jedoch zweckmässigerweise Guajakharz oder eine gereinigte Fraktion desselben, die Guajaconsäure A, mit der spezifischen 50 Extinktion E{c°m bei 600 nm von mindestens 200, bestimmt nach der Reaktion mit Peroxidase und Wasserstoff, gemäss der DE-OS 2716060. Solche Testpapiere neigen gleichfalls dazu, sich an Licht und Luft durch Oxydation blau zu färben, was zu Störungen durch falsch positive Reaktionen führt. Die 55 erfindungsgemäss eingesetzten 1-Arylsemicarbazide verhindern auch hier die störende und unerwünschte Blaufärbung.
Die Herstellung der Testpapiere erfolgt nach an sich bekannten Methoden, wobei den jeweiligen Rezepturen als Stabilisatoren die genannten 1-Arylsemicarbazide zugesetzt 60 werden (vgl. DE-OS 2460903, DE-PS 1648840 und DE-PS 1917996).
Im allgemeinen kommen als Hydroperoxide die gebräuchlichen Vertreter infrage, wenn sie, wie z.B. das tert.-Butyl-hydroperoxid, nicht zu flüchtig sind. Bewährt haben sich vor 65 allem die festen Verbindungen
2,5-Dimethylhexan-2,5-dihydroperoxid, Tetralinhydroperoxid und Diisopropylbenzoldihydroperoxid, aber auch flüssige
Vertreter wie Diisopropylbenzol -, Cumol-, p-Menthan- und Pinanhydroperoxid sind brauchbar.
Die Hydroperoxide werden in der Regel in Mengen von 0,5-5 g, vorzugsweise von 1-3 g, pro 100 ml Imprägnierlösung eingesetzt.
Als Puffer kommen z.B. Citrat-, Phosphat-, Phthalat- oder Succinatpuffer infrage.
Von Vorteil ist es auch, der Rezeptur geringe Mengen (in der Regel ca. 0,05-0,5 g pro 100 ml) eines Komplexbildners wie Natriummetaphosphat oder Alkalisalz der Äthylendiamin-tetraessigsäure zuzufügen, wodurch falsch positive Reaktionen, die durch Metallspuren verursacht sein können, vermieden werden. Die Komplexbildner können als Puffer wirken.
Da die Testpapiere aufgrund der relativ grossen Mengen wasserlöslicher Substanzen zum Ausbluten neigen können, ist es praktisch, der Rezeptur Verdickungsmittel wie z.B. Methyl-cellulose und insbesondere Gelatine im allgemeinen in Mengen von ca. 0,5-5 g pro 100 ml zuzusetzen. In einigen Fällen hat sich Polyvinylpyrrolidon als geeignet erwiesen.
Als Netzmittel verwendet man zweckmässigerweise lang-kettige organische Sulfate oder Sulfonate, wie z.B. Natriumdo-decylbenzolsulfonat, Dioctyl-natriumsulfosuccinat oder Natri-umlaurylsulfat.
Zur Herstellung der erfindungsgemässen Testpapiere können saugfähige Testpapiere wie z.B. Filterpapier, Cellulose oder Kunstfaservliese mit Lösungen der Reagenzien in leicht flüchtigen Lösungsmitteln imprägniert werden. Dies geschieht zweckmässig in zwei Schritten, wobei sich die Zusammensetzung der einzelnen Lösungen nach dem jeweils herzustellenden Schnelltest richtet. Bei der Herstellung des Schnelltests zum Nachweis von Blut im Stuhl unter Verwendung des Gua-jakharzes oder der Guajaconsäure A ist es vorteilhaft, dass das Hydroperoxid, in diesem Fall in der Regel Wasserstoffperoxid, nicht auf den Träger imprägniert, sondern erst nach Auftragen des Stuhls zugetropft wird.
Die erfindungsgemäss eingesetzten 1-Arylsemicarbazide werden im allgemeinen in Mengen von ca. 5-900 mg pro ml Imprägnierlösung zugesetzt. Die Menge richtet sich im allgemeinen nach dem Zweck, der mit dem Zusatz verfolgt wird.
Die erfindungsgemäss eingesetzten Arylsemicarbazide selbst sind entweder bekannt oder können analog bekannten Verfahren hergestellt werden.
Die Erfindung soll in den nachstehenden Beispielen näher erläutert werden: Die Prozentangaben (%) in den Beispielen bedeuten in allen Fällen Gew.-Prozente.
Die Abkürzung K-EDTA bedeutet: Kaliumsalz der Äthy-lendiamintetrasäure.
Beispiel 1
Synthese der 1-Arylsemicarbazide
Allgemeine Vorschrift: Die Synthese geht vom aromatischen Amin aus, welches durch Diazotierung zur Diazonium-verbindung umgesetzt wird. Das Diazoniumsalz wird in salzsaurer Lösung mit Zinn-II-chlorid in das Hydrazin überführt. Die Umsetzung des Hydrochlorids in Wasser oder der Hydra-zinbase in Eisessig mit Kaliumcyanat gibt in guter Ausbeute das gewünschte 1-Arylsemicarbazid.
In der nachfolgenden Tabelle sind einige der erfindungsgemäss eingesetzten Verbindungen aufgeführt, die z.T. neu sind.
Beispiel 2
Test zum Nachweis von occultem Blut im Stuhl
Ein Filterpapier (Schleicher & Schüll 597 NF-Ind.) wird mit folgenden Lösungen nacheinander imprägniert und 5 getrocknet.
Lösung 1:
0,34molarer K-EDTA-Puffer pH 5,5 10 ml
Polyvinylpyrrolidon 300 mg io Wasser, dest. ad 100 ml
Lösung 2:
Guajakonsäure A Ej c°m = 260 bei 600 nm 130 mg
1-Phenylsemicarbazid 65 mg
15 Aceton ad 100 ml
Statt 1-Phenylsemicarbazid kann jede der im Beispiel 1 sonst aufgeführten Verbindungen in äquimolaren Mengen eingesetzt werden.
20 Die Konzentrationen der 1-Arylsemicarbazide können im Bereich von ± 30% (Gewichtsprozent), bezogen auf die oben angegebenen Mengen schwanken, ohne dass die Empfindlichkeit der Nachweisreaktion merklich beeinflusst wird bzw.
ohne dass der stabilisierende Effekt verändert wird.
25 Testpapiere, die nach dem in diesem Beispiel angegebenen Verfahren hergestellt wurden, sind gegen Licht und Lufteinflüsse stabil und eignen sich hervorragend zum Nachweis von pathologischen Mengen Blut im Stuhl. Dazu bringt man Stuhl auf das Testpapier auf, lässt diesen antrocknen und entwickelt
30 von der Rückseite mit einer alkoholischen Wasserstoffperoxid-Lösung. Sind pathologische Mengen Blut vorhanden, so entsteht eine von der Probe strahlenförmig nach aussen gehende strahlendblaue Farbzone.
Beispiel 3
Versuche zur Stabilisierung von Guajakonsäure A durch bekannte Antioxydantien (Test auf Blut im Stuhl)
Ein Filterpapier (Schleicher & Schüll 597 NF-Ind.) wird 40 nacheinander mit folgenden Lösungen imprägniert und getrocknet.
Lösung 1 :
0,34molarer K-EDTA-Puffer pH 5,5 10 ml
45 Polyvinylpyrrolidon 300 mg
Wasser, dest. ad 100 ml
Lösung 2:
Guajakonsäure A E}c°m = 260 bis 600 nm 130 mg so Antioxidans 60 mg
Äthanol ad 100 ml
Als Antioxidantien wurden eingesetzt; 2,6 di-tert.-Butyl-p-kresol, Gallussäure, Gallussäureester, Brenzcatechin, 2,6 di-55 ter-Butyl-Phenol, 2,6-Dihydroxibenzoesäure, Gentisinsäure, Nordihydroguajaretsäure, N-Phenyl-a-Naphthylamin, Triphe-nylphosphin, Benzimidazol, 2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)-propan.
Die so hergestellten Papiere wurden mit Papieren, die gemäss Beispiel 2 hergestellt wurden, verglichen und auf ihre 60 Brauchbarkeit zum Nachweis von pathologischen Mengen Blut im Stuhl geprüft.
Ergebnis: Alle Antioxidantien wirkten dergestalt, dass die den Nachweis von pathologischen Mengen Blut im Stuhl unterbanden.
65 Vermindert man die Konzentration von Antioxidantien in der Rezeptur soweit, dass eine ausreichende Empfindlichkeit des Testes wiedergegeben ist, so verlieren diese Substanzen ihre stabilisierende Wirkung.
5
636 964
Beispiel 4
Nachweis von Blut im Stuhl
Ein Filterpapier (Whatman Nr. 1) wird nacheinander mit folgenden Lösungen imprägniert und getrocknet.
Lösung 1 :
0,34molarer K-EDTA-Puffer pH 5,0 10 ml
Dioctylnatriumsulfosuccinat 500 mg
Methanol 20 ml
Wasser, dest. 80 ml
Lösung 2:
3,3'-5,5'-Tetramethylbenzidin 400 mg
1-Phenylsemicarbazid 100 mg
Aceton 100 ml
Ein so hergestelltes Testpapier entspricht voll den Forderungen, die an einen Test zum Nachweis von pathologischen Mengen Blut im Stuhl zu stellen sind: Nach dem «Entwik-keln» einer auf das Testpapier aufgebrachten Stuhlprobe mit alkoholischem Wasserstoffperoxid wurden pathologische Mengen Blut nachgewiesen. Eine sich um die Probe bildende grüne Farbe zeigt das Blut an. Das Testpapier ist gegen Licht und Luftoxidation ausreichend stabil.
Ein Testpapier, das nach der obigen Rezeptur jedoch ohne das erfindungsgemäss eingesetzte 1-Arylsemicarbazid hergestellt wurde, verfärbt sich dagegen innerhalb kurzer Zeit an Licht und Luft blaugrün. Es kann für die diagnostische Zwecke nicht mehr verwendet werden.
Beispiel 5
Nachweis von Blut im Stuhl
Ein Filterpapier (Schleicher & Schüll 597 NF-Ind.) wird nacheinander mit folgenden Lösungen imprägniert und getrocknet.
Lösung 1 : entspricht Lösung 1 aus dem Beispiel 4.
Lösung 2:
1 -[(3-Äthylbenzthiazolon(2)]-2-[l -phenyl- 100 mg 3-methyl-4-äthyl-1,2,4-trazolon(5)]-azin 1-Phenylsemicarbazid 70 mg
Aceton 100 ml
Ein solches Papier hat die gleichen Eigenschaften wie das Papier gemäss Beispiel 3 ; die entstehende Reaktionsfarbe ist blau. Papiere, die ohne Zusatz des erfindungsgemäss eingesetzten 1-Arylsemicarbazids hergestellt wurden, verfärben sich schon während der Nachweisreaktion dergestalt, dass auch bei Stühlen gesunder Personen eine falsch positive Reaktion vorgetäuscht werden kann.
Beispiel 6
Testpapier zum Nachweis von Blut im Harn oder Liquor
Ein Filterpapier (Schleicher & Schüll 23 SL) wird nacheinander mit folgenden Lösungen imprägniert und getrocknet:
Lösung 1 :
l,2molarer Natrium-Citratpuffer pH 5,25 35,0 ml
Äthylendiamintetraessigsäure, Dinatriumsalz 0,1 g
Dioctylnatriumsulfosuccinat 0,5 g
2,5-Dimethylhexan-2,5-dihydroperoxid (ca. 1,6 g 70%ig)
Phosphorsäuretrimorpholid 12,7 g
Äthanol 30,0 ml dest. Wasser ad 100,0 ml
Lösung 2:
3,3,5,5'-Tetramethylbenzidin 0,30 g
Phenanthridin 0,20 g
1-Phenylsemicarbazid 0,05 g
Methanol/Toluol (40:60) ad 100,00 ml
Testpapiere dieser Art werden von Licht und Luft praktisch nicht beeinflusst. Testpapiere ohne das erfindungsgemässe 1-Arylsemicarbazid färben sich nach 5-10minütiger Belichtung grün. Gleiche ungünstige Eigenschaften haben Papiere, bei denen statt des erfindungsgemäss eingesetzten 1 -Arylsemicar-bazid äquimolare Mengen Aminoguanidin oder Semicarbazid in die Imprägnierlösung eingewogen wurden.
1-Phenylsemicarbazid kann durch äquimolare Mengen 1-(p-Clorphenyl)-semicarbazid, l-(p-Tolyl)-semicarbazid, 1-(p-Methoxy-phenyl)-semicarbazid ersetzt werden, ohne die Eigenschaften der Papiere zu verändern. Mit Papieren die gemäss diesem Beispiel hergestellt wurden, kann Blut im Harn oder Liquor mit ausreichender Empfindlichkeit nachgewiesen werden.
Beispiel 7
Testpapiere zum Nachweis von Glucose im Harn
Ein Filterpapier (Schleicher & Schüll 2312) wird nacheinander mit folgenden Lösungen imprägniert und getrocknet.
Lösung 1 :
Glucoseoxidase (55 U/mg) 500 mg
Peroxidase (75 U/mg) 200 mg
Tartrazin 100 mg
Wasser, dest. 100 ml
Lösung 2:
3,3'-5,5'-Tetramethylbenzidin 600 mg
1-Phenylsemicarbazid 50 mg
Natriumlaurylsarkosinat 100 mg
Wasser, dest. 100 ml
Ein so hergestelltes Papier ist gegen Einflüsse von Licht, Luft und Luftfeuchtigkeit stabil und zeigt mit Glucosekonzen-trationen von 30 mg bis 2000 mg pro dl Harn zunehmend intensivere grüne Indikatorreaktionen. Lässt man bei der Herstellung das erfindungsgemässe 1-Arylsemicarbazid weg, so sind solche Papiere gegen Licht, Luft und Luftfeuchtigkeit empfindlich. Sie verfärben sich innerhalb kurzer Zeit so, dass beim Nachweis von Glucose im Harn falsch positive Reaktionen auftreten können.
Beispiel 8
Testpapiere zum Nachweis von Glucose im Harn
Ein Filterpapier (Schleicher & Schüll 2316) wird mit einer Lösung folgender Zusammensetzung imprägniert und getrocknet:
Di-Natriumsalz der 100 mg
2,2'-Azino-di-[l-äthyl-chinolinon(2)-di-sulfon-
säure(6)]
1-Phenylsemicarbazid 50 mg
Polyvinylpyrrolidon 250 mg
Glucoseoxidase (50 U/mg) 400 mg
Peroxidase (75 U/mg) 100 mg
0,4molarer Natrium-Citratpuffer pH 5,0 100 ml
Ein so hergestelltes Testpapier erlaubt es Glucosekonzen-trationen im Harn ab ca. 50 mg/dl über eine Verfärbung nach violett nachzuweisen. Es wird an Licht und Luft nicht verfärbt. Papiere ohne das erfindungsgemäss eingesetzte 1-Arylsemi-carabazid verfärben sich dagegen unter der Einwirkung von Licht und Luft.
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
G

Claims (6)

636 964
1. Diagnostisches Mittel zur Bestimmung von Hydroperoxiden bzw. von Substanzen, die unter Freisetzung von Hydroperoxid reagieren sowie von Peroxidase bzw. peroxida-tisch wirksamen Substanzen mit Hilfe von stabilisierten Oxydationsindikatoren unter Verwendung der Reaktion der Hydroperoxide bzw. den peroxidatisch wirksamen Substanzen durch Auswertung der Verfärbung, dadurch gekennzeichnet, dass es neben einem Oxidationsindikator als Stabilisator ein 1-Arylsemicarbazid der Formel I
Ar-NH-NH-CO-NH2 (I),
in der Ar einen gegebenenfalls durch Alkyl, Alkoxy oder Halogen substituierten Arylrest bedeutet, enthält.
2. Diagnostisches Mittel zur Bestimmung von Glucose in Körperflüssigkeiten gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es als Oxydationsindikator Verbindungen aus der Gruppe der Benzidine oder Azine enthält.
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Diagnostisches Mittel zur Bestimmung von occultem Blut im Stuhl gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es als Oxydationsindikator Guajaconsäure A der spezifischen Extinktion Ej°cm bei 600 nm von mindestens 200, bestimmt nach der Reaktion von Peroxidase und Wasserstoffperoxid, oder Verbindungen aus der Gruppe der Benzidine oder Azine enthält.
4. Diagnostisches Mittel gemäss einem der Patentansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Komponenten auf einen saugfähigen Träger imprägniert sind.
5. Diagnostisches Mittel gemäss einem der Patentansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger ausser • dem Stabilisator zusätzliche Hilfsstoffe, wie Puffer, Netzmittel, Verdickungsmittel, Schutzkolloid oder Komplexbildner, enthält.
6. Verbindung der Formel I
Ar-NH-NH-CO-NHz (I),
in der Ar einen gegebenenfalls durch Aryl, Alkoxy oder Halogen substituierten Arylrest bedeutet, zur Herstellung von diagnostischen Mitteln nach Patentanspruch 1.
CH367278A 1977-04-09 1978-04-05 Diagnostisches mittel, enthaltend stabilisierte oxydationsindikatoren. CH636964A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2716060A DE2716060C3 (de) 1977-04-09 1977-04-09 Stabilisierte Schnelldiagnostica mit Oxydationsindikatoren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH636964A5 true CH636964A5 (de) 1983-06-30

Family

ID=6006093

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH367278A CH636964A5 (de) 1977-04-09 1978-04-05 Diagnostisches mittel, enthaltend stabilisierte oxydationsindikatoren.

Country Status (18)

Country Link
US (1) US4220713A (de)
JP (1) JPS53126996A (de)
AR (1) AR215172A1 (de)
AT (1) AT361132B (de)
BE (1) BE865701A (de)
BR (1) BR7802178A (de)
CA (1) CA1101318A (de)
CH (1) CH636964A5 (de)
DD (1) DD141361A5 (de)
DE (1) DE2716060C3 (de)
FI (1) FI63637C (de)
FR (1) FR2386823A1 (de)
GB (1) GB1571363A (de)
HU (1) HU177174B (de)
IT (1) IT1095396B (de)
NL (1) NL185177C (de)
SE (1) SE442680B (de)
SU (1) SU1457819A3 (de)

Families Citing this family (35)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4329317A (en) 1981-01-29 1982-05-11 Smithkline Instruments, Inc. Method of stabilizing a specimen slide for occult blood testing
US4382064A (en) 1981-01-29 1983-05-03 Smithkline Instruments, Inc. Specimen slide for occult blood testing
DE3134585A1 (de) * 1981-09-01 1983-03-10 Terumo Corp., Tokyo Testeinheit zum nachweis von okkultem blut
US4956300A (en) * 1982-01-05 1990-09-11 Helena Laboratories Corporation Aid for determining the presence of occult blood, method of making the aid, and method of using the aid
PH23572A (en) * 1982-05-28 1989-09-11 Smithkline Diagnostics Inc Specimen test slide for occult blood testing
US5702913A (en) * 1983-12-21 1997-12-30 Helena Laboratories Corporation Chromgen-reagent test system
US5273888A (en) * 1984-01-16 1993-12-28 Helena Laboratories Corporation Chemical test kit and method for determining the presence of blood in a specimen and for verifying the effectiveness of the chemicals
JPH0653074B2 (ja) * 1984-02-24 1994-07-20 大日本印刷株式会社 体液検査体
DE3425118A1 (de) * 1984-07-07 1986-01-16 Boehringer Mannheim Gmbh, 6800 Mannheim Neue redox-indikatoren
US4615982A (en) * 1984-12-11 1986-10-07 Lawrence Paul J Fecal occult blood test
US4818702A (en) * 1986-06-02 1989-04-04 Litmus Concepts, Inc. Fecal occult blood test reagent
DE3625852A1 (de) * 1986-07-31 1988-02-04 Miles Lab Verbesserte testmittel und verfahren zu deren herstellung
US5081040A (en) * 1987-06-29 1992-01-14 Helena Laboratories Corporation Composition and kit for testing for occult blood in human and animal excretions, fluids, or tissue matrixes
CA1322326C (en) * 1987-09-16 1993-09-21 Josefina Tecson Baker Test for fecal occult blood
US5310680A (en) * 1987-09-16 1994-05-10 Smithkline Diagnostics, Inc. Test for fecal occult blood
US4895798A (en) * 1987-11-13 1990-01-23 Miles, Inc. Test devices for determination of occult blood
JPH01177824A (ja) * 1988-01-08 1989-07-14 Toshiba Corp ネットワーク継電装置
US5116729A (en) * 1989-03-10 1992-05-26 Miles Inc. Stabilization of oxidase enzyme-based test strips
US5185247A (en) * 1989-03-10 1993-02-09 Miles Inc. Stabilization of oxidase enzyme-based test strips
US5196167A (en) * 1989-04-04 1993-03-23 Helena Laboratories Corporation Fecal occult blood test product with positive and negative controls
US5217874A (en) * 1989-04-04 1993-06-08 Helena Laboratories Corporation Fecal occult blood test product with positive and negative controls
JP2836865B2 (ja) * 1989-10-23 1998-12-14 東亜医用電子株式会社 血液中の白血球およびヘモグロビンの測定用試薬
DE3942356A1 (de) * 1989-12-21 1991-06-27 Boehringer Mannheim Gmbh Verwendung von 1-arylsemicarbaziden zur stabilisierung von enzymsubstraten, entsprechende verfahren und diagnostisches mittel enthaltend einen solchen stabilisator
US5212066A (en) * 1991-11-14 1993-05-18 Miles Inc. Use of inhibitors of color generation in chromogenic assays
US5334502A (en) * 1991-11-27 1994-08-02 Osborn Laboratories, Inc. Method of collecting, identifying, and quantifying saliva
US5447868A (en) 1993-09-14 1995-09-05 Propper Manufacturing Co. Inc. Method, reagent and kit for the detection of fecal occult blood
US5885789A (en) * 1997-03-20 1999-03-23 Stc Technologies Incorporated Solution-based assay for peroxidatively-active substances in bodily fluids
EP0797098B1 (de) * 1996-03-22 2002-10-02 Roche Diagnostics GmbH Stabilisierung von Bilirubin in Kontrollseren und Kalibratoren
DE19849008A1 (de) * 1998-10-23 2000-04-27 Roche Diagnostics Gmbh Spreitschichten, Netzmittel zu ihrer Herstellung und deren Verwendung in Teststreifen
DE19912365A1 (de) 1999-03-19 2000-09-21 Roche Diagnostics Gmbh Mehrschichtiges analytisches Hilfsmittel
EP2193779A1 (de) * 2008-12-05 2010-06-09 Cognis IP Management GmbH Hautbleichmittel
CN102128919B (zh) * 2010-11-18 2013-12-04 艾康生物技术(杭州)有限公司 一种组合物及其应用
RU2477470C1 (ru) * 2012-03-16 2013-03-10 Федеральное государственное бюджетное учреждение науки Институт химической физики им. Н.Н. Семенова Российской академии наук (ИХФ РАН) Способ количественного определения пероксида водорода в натуральных медах и других продуктах пчеловодства
RU2477469C1 (ru) * 2012-03-16 2013-03-10 Федеральное государственное бюджетное учреждение науки Институт химической физики им. Н.Н. Семенова Российской академии наук (ИХФ РАН) Способ контроля качества меда
CN109856409B (zh) * 2019-01-03 2023-03-31 桂林优利特医疗电子有限公司 干式血红蛋白检测系统用血红蛋白质控液的应用

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2290436A (en) * 1940-09-26 1942-07-21 Miles Lab Diagnostic composition and method
NL126252C (de) * 1961-07-28 1900-01-01 United States Rubber Co
NL6708558A (de) * 1967-06-20 1968-12-23
US3947377A (en) * 1972-02-08 1976-03-30 Boehringer Mannheim Gmbh Stabilized indicator compositions containing 9-γ-aminopropyl)-3-aminocarbazole
DE2235152C2 (de) * 1972-07-18 1975-07-10 Boehringer Mannheim Gmbh, 6800 Mannheim Diagnostisches Mittel zum Nachweis von Blut und anderen peroxidatisch wirksamen Substanzen in Körperflüssigkeiten
DK153334C (da) * 1974-01-09 1988-11-14 Shionogi & Co Diagnostiske praeparater
US4017420A (en) * 1975-12-22 1977-04-12 Smithkline Corporation Stable oxidase reagent solutions
US4089747A (en) * 1976-08-09 1978-05-16 Eastman Kodak Company Compositions for the detection of hydrogen peroxide

Also Published As

Publication number Publication date
FI63637C (fi) 1983-07-11
BE865701A (fr) 1978-10-05
AR215172A1 (es) 1979-09-14
DE2716060B2 (de) 1979-10-04
AT361132B (de) 1981-02-25
SE442680B (sv) 1986-01-20
FI63637B (fi) 1983-03-31
IT1095396B (it) 1985-08-10
NL7803722A (nl) 1978-10-11
DD141361A5 (de) 1980-04-23
JPS53126996A (en) 1978-11-06
DE2716060A1 (de) 1978-10-12
JPS5643238B2 (de) 1981-10-09
FI781015A7 (fi) 1978-10-10
IT7822064A0 (it) 1978-04-06
GB1571363A (en) 1980-07-16
DE2716060C3 (de) 1980-06-12
FR2386823B1 (de) 1983-03-11
NL185177C (nl) 1990-02-01
CA1101318A (en) 1981-05-19
SE7803889L (sv) 1978-10-10
FR2386823A1 (fr) 1978-11-03
BR7802178A (pt) 1978-12-19
HU177174B (en) 1981-08-28
ATA248578A (de) 1980-07-15
SU1457819A3 (ru) 1989-02-07
US4220713A (en) 1980-09-02

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2716060C3 (de) Stabilisierte Schnelldiagnostica mit Oxydationsindikatoren
EP0037056B1 (de) Verfahren und diagnostische Mittel zum Nachweis von Redox-Reaktionen
DE2644501C3 (de) Prüfmittel zur Bestimmung von Bilirubin in Urin
EP0224813B1 (de) Mittel zur Bestimmung von Peroxidase-Aktivität mit Stabilisator, Verfahren zur Herstellung und seine Verwendung
DE2460903B2 (de) Neue 33'^3'Tetraalkylbenzidine
DE1598133C3 (de)
EP0068356B1 (de) Mittel und Verfahren zum Nachweis von Wasserstoffperoxid oder Peroxidasen
DE2548279A1 (de) Diagnostische teststreifen zum nachweis und zur halbquantitativen bestimmung von blut und haemoglobin in biologischen fluessigkeiten und produkten
DE2652545A1 (de) Teststreifen zum nachweis von okkultem blut in exkreten und koerperfluessigkeiten
DE2716061A1 (de) Guajaconsaeure a, verfahren zu ihrer herstellung und diese substanz enthaltende diagnostische mittel
EP0248312B1 (de) 4,6-Dinitrobenzthiazolon-hydrazone (2)
EP0249103A2 (de) Triarly- und Trihetarylmethanderivate als Redoxindikatoren und deren Verwendung
DE2754944C3 (de) Verfahren und Reagens zur Bestimmung von Ascorbinsäure
DE3125667C2 (de) Verfahren und Mittel zum Nachweis von Wasserstoffperoxid
DE2857298C2 (de) Mittel zur Bestimmung von peroxidativ wirksamen Substanzen
DE2500689C2 (de)
DE3783285T2 (de) Indikatorzusammensetzung und verfahren zu ihrer herstellung.
DE3134585C2 (de)
DE2363344C3 (de) Diagnostisches Mittel zum Nachweis von Blut und anderen peroxidatisch wirksamen Substanzen in Körperflüssigkeiten
DE1773839C3 (de) Verfahren und diagnostisches Mittel zur Bestimmung von Hydroperoxiden bzw. peroxidatisch wirksamen Substanzen
DE1917996A1 (de) Verfahren und diagnostische Mittel zur Bestimmung von Hydroperoxiden und peroxidatisch wirksamen Substanzen
DE2363344B2 (de) Diagnostisches mittel zum nachweis von blut und anderen peroxidatisch wirksamen substanzen in koerperfluessigkeiten
DE1648817B2 (de) Verfahren und diagnostische Mittel zur Bestimmung von Hydroperoxiden bzw. peroxidatisch wirksamen Substanzen
CH513401A (de) Mittel zum qualitativen Nachweis bzw. zur quantitativen Bestimmung von Hydroperoxyden bzw. peroxydatisch wirksamen Substanzen und seine Verwendung

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased