DD142154B1 - Verfahren und einrichtung zur flotation,insbesondere zur entlackung und entkonservierung - Google Patents

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DD142154B1
DD142154B1 DD20996278A DD20996278A DD142154B1 DD 142154 B1 DD142154 B1 DD 142154B1 DD 20996278 A DD20996278 A DD 20996278A DD 20996278 A DD20996278 A DD 20996278A DD 142154 B1 DD142154 B1 DD 142154B1
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Peter Bieler
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Description

Titel der Erfindung Einrichtung zur Flotation, insbesondere zur Entlackung
und Entkonservierung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Anwendungsgebiet der Erfindung sind Schaumschwimmaufbereitungsanlagen. Objekte der Anwendung sind Einrichtungen zur Feststoff-Flüssigkeits-Trennung.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Flotationseinrichtungen werden zum Trennen und Konzentrieren von wertvollen Materialien und Chemikalien, zum Entfernen von Teilchen aus Flüssigkeiten und zum Trennen verschiedener Flüssigkeiten verwendet. Bei Flotationsprozessen ist es wesentlich, den Kontakt zwischen den schaumerzeugenden Gasblasen und den Materialien, die der Flotation unterliegen sollen, auf ein Maximum zu bringen. Nach Kontaktherstellung steigen die verunreinigten Materialien an Gasblasen haftend unter dem Auftrieb an die Oberfläche der primären Flüssigkeit und werden als Schaum entfernt. 0er Wirkungsgrad dieser Arbeitsweise ist einerseits wegen der ungenügenden Diffusion der aktiven Zusätze und des Gases in dem Flotationsgefäß, andererseits wegen des Absetzens der Trübe, die durch das unzureichende Durchrühren dieser Trübe beim Durchperlen der Gasbläschen bedingt ist, sehr gering. Zur Verbesserung des Wirkungsgrades werden
bekannterweise, wie in der OE-OS 2206 585 beschrieben, mechanische Rührer von oben in den Flotationsbehälter eingetaucht. Als Nachteil ergibt sich daraus, daß die Befahr- und Beschickbarkeit des Behälters von seiner 5 offenen Seite aus eingeschränkt bzw. ausgeschlossen wird. Weiterhin fallen noch hohe Energie- und Verschleißmaterialkosten an. Es sind auch Lösungen bekannt, wie in dem Fachbuch "Aufbereitung mineralischer Rohstoffe" von H. Schubert, Band II, Seite 384, dargestellt, die durch das Einleiten von Druckluft in den Flotationsbehälter den Wirkungsgrad der Einrichtung erhöhen.
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, in einem Flotationsbehälter ohne verschleißende rotierende Teile, optimale Flotationsbedingungen für den Anwendungsfall Entlackung und Entkonservierung zu schaffen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die technische Aufgabe Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Einrichtung zur Auskreieung von abgesetztem Farbschlamm bei laufender
Entlackungs- und Entkonservierungsanlage, verbunden mit
einer Erhöhung der Anlagenkapazität zu entwickeln.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die erfindungsgemäße Gestaltung einer Wirbelquelle, verbunden mit an sich bekannten Elementen, wie Pumpe, Mischkammer,
Leitungen und Ventilen. Merkmale der Erfindung Die am Boden des Entlackungsbehälters angeordnete
Wirbelquelle besteht aus einem Gehäuse mit einem Druckluftanschluß, einem Einlaß, einem mittels Distanzscheiben verstellbaren Ringschlitz und einer Belüftungsscheibe, an deren Umfang sich eine Vielzahl kleiner Düsen befinden. Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist die Austrittsrichtung des Farbstoff-Flüssigkeits-
Gemisches, welche zu der Auetrittsrichtung der Druckluft schräg nach unten gegen den Behälterboden, vorzugsweise in einem Winkel von 10°, erfolgt. Anhand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 2 und Fig. 3 die Einzelheiten der Wirbelquelle AusfUhrungsbeispiel Aufbau der Wirbelquelle Der Aufbau der Wirbelquelle ist in den Figuren 02 und
03 dargestellt. Sie besteht aus den Einzelteilen Gehäuse 14 mit Druckluftanschluß 13 und Einlaß 15, sowie Gehäuseaufnahme 16, Belüftungsscheibe 17, ein Satz Distanzscheiben 18 und Sechskantschraube 19. Auf einer am Behälterboden befestigten Gewindebuchse werden Dietanzscheiben, BeIQftungsscheiben, Gehäuse· aufnahme und Gehäuse ausgerichtet und mittels Sechskanntschraube zusammengespannt. Durch die Verteilung der Distanzscheiben Ober und unter der Gehäuseeufnähme wird die Höhe des Ringschlitzes 20 bei Bedarf variiert.
Funktion der Wirbelquelle
Mittels Pumpe wird Flüssigkeit aus dem oberen Teil des Behälters durch den Einlaß 15 tangential in das Gehäuse 14 gefördert, durchströmt es schraubenförmig nach unten und gelangt durch den verstellbaren Ringschlitz 20 tangential, leicht nach unten geneigt 21, in den Behälter und wird an dessen Wänden zu einem Wirbel umgelenkt, welcher gleichzeitig den abgesetzten Schlamm aufrührt und mit der Flüssigkeit zu einer fließfähigen dispersen Phase vermischt. Nach dem Einspeisen von Druckluft mit vorgewähltem Druck in den Anschluß 13 durchströmt diese die hohle Gehäuseaufnahme 16 und gelangt durch eine Vielzahl von kleinen Düsen, welche am Umfang der Belüftungsscheibe 17 nahezu
tangential, aber in entgegengesetzter Austrittsrichtung 22 zum Fluseigkeite-Schlammgemiech angeordnet sind, unterhalb des Ringschlitzes in den Behälter. Infolge des Dichteunterschiedes steigen die Luftbläschen nach oben und treffen in der Mischzone 23 bei Turbulenz unter heftigem Impulsaustausch mit dem Flüssigkeits-Schlamm-Gemisch zusammen. Dabei bilden sich die Feststoffteilchen-Blase-Aggregate und steigen nach oben.

Claims (2)

  1. Erfindungsanspruch
    1. Einrichtung zur Flotation, insbesondere zur Entlackung und Entkonservierung, gekennzeichnet dadurch, daß eine am Boden eines Entlackungsbeheitere (i) befestigte Wirbelquelle (9) aus einem Gehäuse (14) mit Druckluftanschluß (13) sowie einem Einlaß (15), ein mittels Distanzscheiben (18) verstellbarer Ringschlitz (20) und einer Belüftungsscheibe (17), an deren Umfang sich eine Vielzahl kleiner Düsen befinden, besteht.
  2. 2. Einrichtung zur Flotation, gemäß Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß eine Austrittsrichtung des Farbstoff-Flüssigkeits-Gemisches (21) zu einer Austrittsrichtung der Druckluft (22) einen Winkel von vorzugsweise 10° ergibt.
    Hierzu ein Blatt Zeichnungen
DD20996278A 1978-12-20 1978-12-20 Verfahren und einrichtung zur flotation,insbesondere zur entlackung und entkonservierung DD142154B1 (de)

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