DD142382B1 - Zuluftauslass zur erzeugung eines staub- und keimarmen arbeitsbereiches - Google Patents

Zuluftauslass zur erzeugung eines staub- und keimarmen arbeitsbereiches

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DD142382B1
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Titel der Erfindung
ZuluftauslaS zur Erzeugung eines staub- und keimarmeia Arbeitsbereiches
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Klimatisieren von Gebäuderäumen, in denen gleichseitig eine staub- und keimarme Zone geschaffen v/erden muB.
Der ZuluftausIaB kann insbesondere in Operations- und 3ntbindungsräumen sovjie auch in anderen Bäumen des 'Gesundheitswesens, der pharmazeutischen, feinmechanischen, optischen und elektronischen Industrie eingesetzt werden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Da konventionelle Belüftungssysteme, die nach dem Strahlprinzip arbeiten, die in verschiedenen Zonen des Baumes freigesetzten Staubpartikel im gesamten Baum verteilen und dabei das Arbeitsgut schädigen können, sind andere Systems entwickelt worden, welche diesen Nachteil beseitigen sollen
Eine bekannte Vorrichtung in Form einer Lochdecke benutzt einen Luftschleier, welcher die Arbeitszone umgibt und das Eindringen von Staubpartikeln in diese Zone verhindert (DT-AS 1 604- 114; DT-OS 2 130 256). In Operationsräumen und anderen Arbeitsräumen werden jedoch die meisten Staub-
pd.X' U-L Δ.G J. Ui-IU ІІЗііДО
freigesetzt.
um diese Staubpartikel und feline seine 11 abzuführen, wird mit einer anderen bekannten Vorrichtung eine turbulensarme Verdrängungsströmung erzeugt, welche bei einer Luftgeschwindigkeit von 0,45 m/s einen Luftwechsel von 500 pro Stunde zur Folge hat. (Schicht, ¥hyte u. a.: Vorträge zum Inter-
Dies erfordert einen sehr hohen Zuluftstrom, verbunden mit hohen Anlagen- und Betriebskosten.
Um diesen Nachteil zu vermeiden, benutzen weitere bekannte Vorrichtungen eine Anzahl Düsen, um einen vorliegend schrägen Stützstrahl in die Arbeitszone zu richten. Diese Düsen sind umgeben von einem Xcch- oder SchlitzOiattenield, um eine Induktion von verunreinigter Raumluft zu verhindern (DT-OS 2 260 380; DT-OS 2 ^57 934; DT-OS 2 5i5 9G4-). Der Nachteil dieser Lösungen is~j eine räumlich eng begrenzte und fest fixierte Arbei"uszone. Eine Lageveränderung dieser Zone ist damit ausgeschlossen. 7/erden Gegenstände, z. eine Beleuchtungseinrichtung, in den Stützstrahl geschwenkt, so wird eine Belüftung der Arbeitszone weitgehend verhindert,
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Erzeugung eines von der Haumdecke abwärts gerichteten Zuluftstromes in einem begrenzten Saumbereich. Die Arbeitszone, welche sich in diesem Bereich befindet, soll in ihrer gesamten GröSe von dem Zuluftstrom erfaßt werden, so caiC Verlagerungen des Tätigkeitsfeldes innerhalb dieser Arbeitszone ohne Einschränkung möglich sind.
Die in der Arbeitszone freigesetzten Staubpartikel und Keime müssen vardr'ängt und vcn einer Abluftanläge abgeführt werden, bevor sie das Arbeitsgut schädigen. Im Zuluftstron
*- 3 —
befindliche unvermeidbare Störkörper, wie Beleuchtungseinrichtungen, dürfen die genannten Aufgaben der Vorrich tung nicht beeinträchtigen. Der zu fördernde Zuluftstrom in einer vvir"u3cii2.z uj_j_cii ver ure"uoarsii ^roii
Darlegung des ',Ve se ns der Erfindung
Bei bekannten Lochdecken zum Klimatisieren von Geoäuderäumen verschiedener Art ohne besondere Anforderungen an die Staub-oder Keimarmut wird entweder ein gleichmäßiges Lochstreif enbild verwendet, welches sich über die gesamte 3aumdecke erstreckt, oder es wird eine gleichmäßig gelochte !Fläche in einem begrenzten Зегеісіі der 3aumdecke gewählt. Bei beiden Lösungen treten unter dem gelochten Deckenbereich Luftwalzen und Aufwärtsströmungen auf, weiche sich bis in die Arbeitszone erstrecken.
Diese in allgemeinen Arbeitsräumen mit vJärme- und Schadstoff entwicklung erwünschte Erscheinung soll gemäß dem Ziel der Erfindung vermieden werden.
Im Gegensatz zu den genannten Lösungen mit Luftschieier, Düsenstrahlen oder Verdrängungsströmung wird die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in einer an sich, bekannten Lochdecke mit hygienisch einwandfreier Druckkammer die Luft-austrittsflache aus Lochreihen besteht, welche so angeordnet sind, daß das Ziel der Erfindung, eine über die gesamte Arbei~szone abwärts gerichtete stabile Luftströmung, erreicht wird.
Die günstigste Anordnung der Lochreihen wurde durch Versuche ermittelt. Es zeigte sich, daß bei dieser Anordnung die Induktion von Baumluft über die gesamte Austrittsfläche nach einer kurzen Anlaufstrecke beendet ist und sich dann auf die Eandoereiche beschränkt, welche außerhalb der Arbeitszone liegen sollen.
Dia Loch/platten sollen die an meisten verwendete Größe 600 пш :<: 600 mm besitzen.
Біе der Sinmirndung des Zuluftkanals am nächsten gelegene Lochplatten sollen eina besonders große Anzahl Lochreihen erhalten. Da an dieser Stelle der c-7/namische Druck der Horizontalströmung in der Druckkammer an größten ist, wird mit dieser Anordnung ein ausreichendes Abströmen nach unten
7/eitere Lochreihen sind am 3ande des Zuluftauslasses parallel zu diesem so anzuordnen, daß sie ein Sechtack oder im Sonderfall ein Quadrat bilden. Innerhalb dieses 3echtecke; oder Quadrates sind ebenfalls Lochreihen quer oder parallel zur genannten Horizontalstrcmung in einer solchen Anzahl an-711 -л τ* r] η a "η ^ з 3 Я о " er f л > л ι" а 'Т'а "і "! г" а ~і '7л 11 " ι "F 1~тгі рса ri π > "-% "-ι ^'очэ
LochS"ureifэп austritt.
Die benötigte Zuluftmenge richtet sich nach der dem Baum
zugewendeten Oberfläche des Zuiuftauslasses und soll minde-3 2
der Zuluft muß gleich oder maximal bis 4 K niedriger als die der 3aumluft in der Arbeitszone sein. Die Absaugung aus dem Gebäuderaum soll zu mindestens 75 % in ?ußbodennähe erfolgen, bevorzugt an mehreren Stellen der Найтиände.
Ausfiihrungsbeispiel
Die Erfindung wird nachfolgend an einem in der Zeichnung dargestellten Ausiührungsbeispiel erläutert.
3s zeigen:
Fig. 1 einen vereinfachten Längsschnitt durch einen Qperationsraum mit Zuluftauslaß
jj'ig. 2 die Unteransicht des Zuluftauslasses mit seitlichem Zuluftkanal
In 51g. 1 ist in einem Operationsraum 1 eic-Operationstisch ait den Kopfende 3 dargestellt.
Über dem Operationstisch 2 ist eine Operationsleuchte 4 angeordnet. An der Baumdecke befindet sich ein erfindungsgemäßer ZuluftausIaB 5» den über den Zuluftkanal 6 klimatisierte Zuluft zugeführt: wird, welche aus der Druckkammer 12 durch die Lochplatten 7 in den Operationsraum 1 strömt, vvie durch senkrechte Pfeile angedeutet ist. Um die Operationsleuchte 4 an der Бaumdecke verankern zu können, besitzt der Zuluftauslaß 5 einen Durchführungsschacht 8.
Durch die Abluftöffnungen 9 und 1С vrird die Abluft aus dem Cr>e r ati on s r aum he r aus ge führ t.
' Ö-
Die in Fig. 2 in größerem Maßstab dargestellte Unteransicht des Zuluftauslasses 5 zeigt die Anordnung der Lochplatten 7, v/obei die gestrichelten Linien die Lage von Lochreihen Ii angeben, Tv'elche sich in unterschiedlicher Anzahl an den Luftaustrittsstellen 13, 14 und 15 befinden. Die größte Anzahl an Lochreihen 11 ist an der Luftaustrittsstelle 13 in der 2!ähe der Einmündung des Zuluftkanals 6 angeordnet. Bins der Lochplatten 7 besitzt einen Burchbruch., welcher das untere Ende des Durchführungsschachtes 8 darstellt.

Claims (1)

  1. Erfindung зал spruch.
    £uluftausla3 sur Erzeugung eines staub- und keimarm en Arbeitsbereiches mittels eines stabilen, nach unten gerichteten Luftströmes, bestehend aus einer an sich bekannten druckkammer, die an einer Gebäuderaumdecke angeordnet ist rait seitlichem Suluftkanal» an deren Unterseite Lochplaxten mit ungleich verteilten Locjzrelhen. angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die der Einmündung des Zuluftkanales (6) an nächsten gelegene Luftatistritt33telle (13) еіл Vielfaches an Lociireihen (11) gegenüber den weiteren bekannter.veise parallel und in gleichmäßigen Abständen dazu angeordnet Luftaustrittsstellen (14) besitsx und da3 senkrecht su diesen за 5.anda des Suluftauslassss (5) Luftaustrittsstellen (15) angeordnet sind.
    Hierzu 1 SeHe Zeichnungen

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