DD142433A5 - Arbeitsform fuer keramikerzeugnisse - Google Patents

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DD142433A5
DD142433A5 DD79211538A DD21153879A DD142433A5 DD 142433 A5 DD142433 A5 DD 142433A5 DD 79211538 A DD79211538 A DD 79211538A DD 21153879 A DD21153879 A DD 21153879A DD 142433 A5 DD142433 A5 DD 142433A5
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DD
German Democratic Republic
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working
ceramic products
gypsum
plaster
molds
Prior art date
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DD79211538A
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English (en)
Inventor
Janusz M Szymanski
Eugeniusz Mazurek
Original Assignee
Inst Szkla I Ceramiki
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/34Moulds, cores, or mandrels of special material, e.g. destructible materials
    • B28B7/344Moulds, cores, or mandrels of special material, e.g. destructible materials from absorbent or liquid- or gas-permeable materials, e.g. plaster moulds in general

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  • Producing Shaped Articles From Materials (AREA)
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  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Table Devices Or Equipment (AREA)

Description

--/- 21 f
Berlin, den 14.6.1979
AP B 28 B/211 538 144/25
Arbeitsform für Keramikerzeugnisse Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft «ine Arbeitsform für aus plastischen Massen in verschiedenartigen Verfahren, zum Beispiel im Drehverfabren, zu fertigende,Keramikerzeugnisse. Die Erfindung kann Einsatz in der Keramikindustrie, insbesonderebei Herstellung von keramischem Geschirr, finden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bisher werden die Arbeitsformen für Keramikerzeugnisse aus Formgips, der eine Mischung von oC- und ß-Kalziumsulfat-Halbhydraten bildet, angefertigt. Die Gipsformen finden Verwendung dank der hohen Formierwerte von Gips, "der den Formen die Fähigkeit, das in der Gußmasse enthaltene Anmachwasser zu absorbieren, verleiht, sowie die'Beseitigung, von Wasser durch Austrocknen der Formen und Luftdurchlässigkeit sichert. Diese Eigenschaften von Gips entscheiden darüber, daß dieser bisher den besten Formierwerkstoff bildet. Das Formen der Erzeugnisse in Gipsformen verläuft gegenwärtig auf automatischen Formierstraßen.
14.6.1979 AP B 28 B/211 - 2 - 35 144/25
Die bisher verwendetet Konstruktionen von Gipsformen sind in. der Fachliteratur: John, W.: Ber. DKG 18, 10 (1971), S. 4-57~463, und in der Patentliteratur: DDE-Patentschrift Nr. 64 24-2, beschrieben.
Bekannt sind auch Konstruktionen von Arbeitsformen unter Ausnutzung von porösen Kunststoffen. Zum Beispiel gemäß der britischen Patentschrift Nr. 1,451»123 weist die Form einen aus Polyurethan mit unzureichender Luftdurchlässigkeit angefertigten Körper auf, der mit einer Unterlage aus luftdurchlässigem Werkstoff versehen ist.
Ein Nachteil dieser bisher bekannten und verwendeten Gipsformen ist deren großes Gewicht, großer Gipsverbrauch und niedrige Festigkeit., Darüber hinaus kann das Formen auf diesen Formen nur aus Gipsbrei mit Gießkonsistenz erfolgen, dagegen ist die Anwendung von Breien mit plastischer Konsistenz unmöglich. Der Nachteil der aus Kunststoffen gefertigten Formen besteht in niedriger Qualität von darauf geformten Erzeugnissen*
Ziel der Erfindung;
Ziel der Erfindung ist es, eine Arbeitsform für Keramikerzeugnisse so auszubilden, daß eine Materialeinsparung und hohe Gebrauchswerteigenschaften erreichbar sind,
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Arbeitsform für Keramikerzeugnisse zu schaffen, bei der neben der Herabsetzung des Gipsverbrauches auch eine Steigerung der
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Festigkeitseigenschafte'n erreichbar sind.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Arbeitsform aus einer steifen Unterlage mit profiliertem Rand besteht, worauf eine die Arbeitsfläche bildende Gipsschicht aufgetragen ist. Aus Gebrauchsgründen ist die Unterlage luftdurchlässig ausgeführt, was durch Verwendung eines porösen Werkstoffs oder durch Verwendung einer Perforation bei der Fertigung erzielt wird.
Die erfindungsgemäße Arbeitsform erlaubt den Gipsverbrauch für deren Anfertigung herabzusetzen und die Festigkeit zu steigern. Eine geringe Stärke der auf die Unterlage aufgetragenen Gipsschiebt schafft bessere Bedingungen, um darauf die Erzeugnisse zu formen. Die Luftdurchlässigkeit solcher Schicht ist höher als bei bisher bekannten Gipsformen, wodurch das "Blatt" der Gießmasse während des Drebens besser der Form anliegt und keinen Verschiebungen unterliegt. Das beugt in hohem Maße den Verformungen von Endprodukten vor. Überdies ermöglicht die Verwendung von erfindungsgemäßen Formen die BeSchichtungen aus Gipsbreien mit plastischer Konsistenz, anstatt der bisher angewandten Gießkonsistenz, aufzutragen, wodurch ein ß-Halbhydrat aufweisender Gips verwendet werden kann, und Beschichtungen erbalten werden können, deren Festigkeit den Gipsarten gleicht, welche Mischungen von σί - und ß~ Halbhydraten aufweisen. Außerdem können die erfindungsgemäßen Arbeitsformen mehrmals verwendet werden, und zwar wegen der Beständigkeit der Unterlagen und der Möglichkeit, die Gipsbeschichtung durch eine neue zu ersetzen. Es ist dadurch eine einfache Lagerung und Förderung in Stapeln, ohne dabei die Arbeitsfläche der Formen zu belasten, möglich,
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Ausfüfarungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausfuhrangsbeispiel einer Arbeitsform für einen tiefen Teller erläutert werden. Die zugehörige Zeichnung zeigt den Querschnitt der Arbeitsform.
Beispiel. I
Auf einer aus Polyamid angefertigten Unterlage 1 mit profiliertem Rand ist die Gipsschiebt 2 aufgetragen, zum Formen eines tiefen Tellers aus keramischer plastischer Masse.
Beispiel II
Auf einer aus thermisch gepreßtem Polyvinylchlorid angefertigten Unterlage 1 mit profiliertem Rand ist die Gipsschicht 2 aufgetragen, zum Formen eines tiefen Tellers aus plastischer keramischer Masse«
Beispiel III
Auf einer aus profiliertem und perforiertem Blech ange~ fertigten Unterlage 1 mit einem Rand aus Polyvinylchlorid ist die Gipsschicht 2 aufgetragen, zum formen eines tiefen Tellers«

Claims (3)

£( i 340 14.6.1979 ' AP B 28 B/211 - 5 - 35 144/25 Erfindungsanspruch . >
1. Arbeitsform für Keramikerzeugnisse, gekennzeichnet dadurch, daß sie aus einer steifen Unterlage (1) mit profiliertem Band und aus einer darauf aufgetragenen Gipsschicht (2) besteht.
2. Arbeitsform, nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Unterlage (1) perforiert ist.
3. Arbeitsform nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Unterlage (1) aus einem porösen Werkstoff, zum Beispiel aus thermisch gepreßtem Polyvinylchlorid, gefertigt ist«
Hierzu 1 Seile Zeichnungen
DD79211538A 1978-03-14 1979-03-12 Arbeitsform fuer keramikerzeugnisse DD142433A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
PL1978205294A PL114601B1 (en) 1978-03-14 1978-03-14 Mould for manufacturing ceramic articles

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DD142433A5 true DD142433A5 (de) 1980-06-25

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ID=19988062

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JP (1) JPS54129011A (de)
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DE2907599A1 (de) 1979-09-27
IT7920951A0 (it) 1979-03-13
IT1111698B (it) 1986-01-13
PL114601B1 (en) 1981-02-28
GB2016362A (en) 1979-09-26
JPS54129011A (en) 1979-10-06
PL205294A1 (pl) 1979-10-08

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