DD142926A5 - Verfahren und vorrichtung zum ausbuersten eines photopolymeren druckelementes - Google Patents

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DD142926A5
DD142926A5 DD79212163A DD21216379A DD142926A5 DD 142926 A5 DD142926 A5 DD 142926A5 DD 79212163 A DD79212163 A DD 79212163A DD 21216379 A DD21216379 A DD 21216379A DD 142926 A5 DD142926 A5 DD 142926A5
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Clive S Thawley
Austin Brittain
Kenneth Graham
Barry J Bayley
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Uniroyal Ltd
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F7/00Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
    • G03F7/26Processing photosensitive materials; Apparatus therefor
    • G03F7/30Imagewise removal using liquid means
    • G03F7/3035Imagewise removal using liquid means from printing plates fixed on a cylinder or on a curved surface; from printing cylinders

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Description

*4- 2 12 ί 63 - Berlin,d.24*7.1979
AP G 03 P/212 163 55 274 27
Verfahren und Vorrichtung zum Ausbürsten eines photopolymeren Druckelementes
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtimg 2UiTi Ausbürsten der nicht belichteten Bareiche eines photopolymeren Druckelementes in zylindrischer Form mit Hilfe von zwei an der Oberfläche des Druckelementes angreifenden, in Kontakt mit einem Lösmigsmittelbad stehenden rotierenden Bürsten»
Bei der Herstellung von Druckelenenten ist es allgemeine Praxis, das Element durch ein transparentes Teil zu belichten.. sc.jd.aQ auf der Oberfläche des Druckelementes ein Abbild gebildet wird* Bei diesem Vorgang oder einem nachfolgenden Behandlungsvorgang härtet das Material des Elementes in den belichteten Be?:eichen ausP Das -weichere und nicht belichtete Material wird dann aufgelöst und ausgebürstet, um die vertieft liegenden Oberflächen des Elementes freizugeben* Bs sind viele unterschiedliche Materialien zum Herstellen von Druck el erneu te η auf diese Weise bekannt«. Insbesondere ist geeignet ein Phctopol^7nero
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Übliche Praktiken nach der Belichtimg des Materials bestehen darin, daß die nicht belichteten Materialien in einem lösungsbad gelöst oder ausgewaschen werden» Dabei wird die Oberfläche des Materials ausgebürstet, um das Entfernen des nicht belichteten Materials zu erleichtern» In diesem Zusam« menhang ist es auch bekannt, zwei Bürsten zu verwenden, die im gleichen Drehsinne in Kontakt mit der Oberfläche des Druckelementes rotieren und dabei in ein Lösungsbad eintauchen0 Es ist weiterhin bekannt, den Bürsten eine axiale Bewe gung relativ zur Oberfläche des Druckelementes zu erteilen«
Ziel der Erfindung ist es, das eingangs näher bezeichnete -Verfahren und die zum Ausführen des Verfahrens vorgesehene Vorrichtung so weiterzubilden, daß eine wesentlich·- bessere Effektivität in der Arbeitsweise erzielt wird*
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtving zum Ausbürsten der nicht belichteten Bereiche eines photopolymeren Druckelementes zu schaffen, wodurch ein möglichst gleichförmiges Auswaschen aller Oberflächen bis hin an die Konturen des durch Belichtung hergestellten Abbildes sichergestellt wird und der Auswasch»- und Ausbürstvorgang möglichst homogen erfolgte
Su diesem Zweck sieht die Erfindung vor, daß während des Aus·™ bürstens zwischen der Oberfläche der einen Bürste und der Oberfläche des Druckelementes eine relative Oberflächengeschwindigkeit in entgegengesetzter Richtung zu der zwischen dem Druckelement und der zweiten Bürste erzeugt wird, wobei das Verhältnis der beiden Oberflächengeschwindigkeiten gleich
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oder kleiner als 1,75 : 1 gehalten wird.
Das Sicherstellen einer relativen Oberflächengeschwindigkeit zwischen dem Element und jeder der beiden Bürsten in entgegengesetzten Richtungen liefert einen Ausbürsteffekt in zwei enigegegesetzten Umfangsrichtiingen des -Elementesβ Die Auswahl der Geschwindigkeit auf das angegebene Verhältnis stellt dabei sicher 3 daß das Ausbürsten in den beiden entgegengesetzten -Richtungen im wesentlichen gleich oder, gleichartig :. erfolgte .Es wird dabei bevorzugt, wenn das Verhältnis der beiden Geschwindigkeiten so nahe wie möglich dem Wert 1:1 liegt« Es kann jedoch für eine vorgegebene Vorrichtung erforderlich seiiij Drucke 1 erneute von unterschiedlichem Durchmesserbereich mit der gleichen Vorrichtung zu bearbeiten.© Es ist in diesem Zusammenhang von besonderem Wert, daß relative Oberflächengeschwindigkeiten ausgewählt werden können der Arty daß im wesentlichen die entgegengesetzten Relativge-» schwindigkeiten gleich sind für den am häufigsten anzutreffenden Durohmesser, daß sie innerhalb von Grenzen von 1.25si für weniger häufig anzutreffende größere oder kleinere Durchmesser liegens und daß sie maximal bis zu einem Verhältnis von 1,75 : 1 reichen für Durchmesser, die sehr wenig auftreten« .
Dabei ist vorausgesetzt, daß die Antriebsvorrichtungen für die Bürsten und das Druckelement mit konstanten. Drehzahlen, arbeiten*. Dadurch wird die Einrichtung außerordentlich vereinfacht*
Andererseits ist aber auch möglich, für das angestrebte Verhältnis der relativen Oberflächengeschwindigkeiten bei variierendem Durchmesser der Druckelernente dadurch zu. verwirklichen j daß eine Antriebsvorrichtung mit variabler Dreh-
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zahl verwendet wird* In diesem Pall können für alle Durchmesser die relativen Drehzahlen gleich gev/ählt werden.
Der Antrieb ist vorzugsweise ein Gleichstrommotor, wobei diesem DrehzahlSteuereinrichtungen zugeordnet werden können»
Es ist weiterhin vorgesehen, daß bei einer Vorrichtung, bei der die Bürsten zusätzlich zu ihrer Drehung auch eine axiale Verschiebung erfahren, daß die relative axiale Verschiebrmg der Bürsten gegenüber dem zu bearbeitenden Druckelement gegenläufig ist β Dadurch wird wiederum in den entgegengesetzten axialen Richtungen gleiche Löse- und Ausbürstwirkung erzielt·
Insgesamt lassen sich mit dem neuen Verfahren wesentlich genauere Konturen auf kürzere und damit auf ökonomischere Weise erzielen. Die Konturen werden wesentlich genauer nachgebildet und alle Reste von weicherem Polymer zuverlässig entfernte Die Auswaschzeit ist wesentlich kürzer. Insbesondere lassen sich auch feine Reliefs auf besonders zuverlässige Weise sauber herausarbeiten« Da gleichzeitig ein Ausbürsten in vier verschiedenen Richtungen erfolgt, ergibt sich zusammenwirkend eine besonders gleichförmige Ausbürstwirkung in allen Richtungen auf der Oberfläche des Druckelementes«
Da es schwierig sein kann, eine axiale hin- und hergehende Bewegung mit einer Geschwindigkeit zu verwirklichen, die gleich der Drehgeschwindigkeit ist, hat sich für praktische Verhältnisse als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn man die relative axiale Geschwindigkeit nicht kleiner als das 0,06fache von jeder der relativen Drehgeschwindigkeiten wählts wobei der bevorzugte Wert das 0,08fache der niedrigsten dieser Rotationsgeschwindigkeiten ist«
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Während des Ausbürstens werden die Bürsten vorteilhafterweise mit gleichförmigem Druck gegen die Oberfläche des Druckelementes gepreßte .
Zum Ausführen des Verfahrens geht die Erfindung von einer Vorrichtung aus, v;elche eine rotierende,antreibbare Einrichtimg zur Abstützung des Druckelementes? einen Behälter für ein Lösungsmittel, sowie zwei rotierend antreibbare und in Kontakt mit dem Lösungsmittel und mit der Oberfläche des Druckelementes verbringbaren Bürsten aufweist? sowie eine Antriebseinrichtung für die antreibbaren Teile«
Vorteilhafterweise ist- dabei die Vorrichtung derart getroffen, daß die Antriebseinrichtung der Abstützeinrichtung für das Druckelement und der beiden Bürsten in der Weise ausge*- bildet ist, daß die relative Oberflächengeschwindigkeit zwischen der einen Bürste und dem Druckelement und zwischen diesem und der anderen Bürste entgegengesetzt ist und das Verhältnis zwischen beiden nicht größer als 1,75 : 19Vorzugs-» weise nicht größer als 1,25 : 1 ist« Im Idealfall ist das Verhältnis der beiden relativen Drehgeschwindigkeiten 1 : 1S
Wenn die Vorrichtung eine Einrichtung zur Erzeugung einer axialen Relativbewegung zwischen Bürsten und Druckelement aufweist j ist die Anordnung zweckmäßigerweise so getroffen, daß die axiale Relativbewegung zwischen dem Druckelement und jeder der beiden Bürsten in axialer Richtung gegenläufig ist«, Die axiale Verschiebegeschwindigkeit soll dabei nicht kleiner als das 0,06faches bevorzugt das 0?08fache jeder oder bevorzugt der niedrigen Oberflächengeschwindigkeit sein.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Bürsten drehbar innerhalb des Bades gelagert sind und die
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Andrückeinrichtung Stützen zum Heben und Senken des Bades und der Bürsten in Richtung auf das Druckelement umfassen«
Zweckmäßig ist auch, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, mittels der Lösungsmittel auf die Oberfläche des Drucke1ententes und/oder einer oder mehrerer der Bürsten aufsprühbar ist«
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert«, In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Pigβ 1: eine allgemeine schematische Ansicht der neuen Vorrichtung,
Figo 2A .. ,
und. 2B : gemeinsam einen Längsschnitt entlang der Schnittlinie H-II der Pigc 3*
3s einen Querschnitt entlang der Schnittlinie III«III der Pig* 2B9.
Pig«, 4: im größeren Maßstab einen Querschnitt entlang der Schnittlinie V-V der Fig* 2B und
Pig* 5ί eine schematische Ansicht der in der Vorrichtung verwendeten Getriebeteile,.
Pig« 6 j eine Seitenansicht nach Fige
Die in den Pig« 1 bis 6 dargestellte Vorrichtung umfaßt einen Rahmen und ein Gehäuseβ Das Letztere umfaßt die Stirnwände 1 und 2p eine Vorderseite 3 und eine Rückseite 4, sowie eine
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Oberseite 5o Das Gehäuse ist so ausgebildet, daß es einem freiliegenden photopolymeren Druckzylinder 6 angepaßt ist, der in bekannter ΐ/eise auf einem Dorn 7 montiert ist» Der Dorn 7 weist Montagezapfen 8 und 9 auf, die dazu dienen^ den Dorn 7 in am Ende angeordnete Stützeinrichtungen 10 bswe in d.en Stirnwänden 1 und 2 abzustützeno
Die Endstützeinrichtung umfaßt eine Hülse 11a, welche in senkrechter Pluchtung angeordnete Schwenklager 12 und 13 aufweist j die daran befestigt sinde Durch diese ist die ilülse 11a um Schwenkzapfen 14 und 15 schwenkbar, die durch Halter 16 und 17 und Schrauben 18 und 19 an der Stirnwand befestigt sind«, Die Anordnung ist der Art, da die Hülse 11a frei um die in Fluchtung stehenden senkrechten Achsen der Zapfen 14 und 15 verschwenkt werden karm0 Die Stirnwand 1 ist in einem Bereich 20 weggeschnitten^ um diese Schwenkbewegung zu eiTnüglichen« Innerhalb der Hülse 11a sind zwei axial im Abstand angeordnete Schrägrollenlager 21 und 22 angeordnet f die zur drehbaren Unterstützung einer Y/elle 23 in dem Gehäuse sowie dazu dienen, die Welle 23 axial im Gehäuse festzulegen Das eine Ende der Welle 23 ist mit einer Prüfoffmmg 24 ausgebildet, in die der Montagezapfen 8 des Dornes 11 aufgenommen und verriegelt werden kamio Das andere Ende der Welle 23 weist eine keilverzahnte axiale Bohrung 24a auf s die sich teilweise innerhalb der Welle 23 erstreckt* Ein Getriebekasten 25 ist am Ende der Hülse 11a mittels nicht .dargestellter Schrauben befestigte Ein Gleichstrommotor 26 ist auf dem Getriebekasten 25 durch nicht dargestellte Schrauben festgelegte Der Motor 26 treibt über den Getriebekasten 25 eine Welle 27 an, deren Ende in die Bohrung 24a der Welle eingreift0 Wenn der Motor 26 betrieben wird, wird somit die Welle 23 und so auch der Druckzylinder 6 rotierend angetrieben«,
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Die Stützeinrichtung 11 umfaßt ein Stützelement 28, das drehbar in einem Lager 29 aufgenommen ist» Das Lager 29 ißt in einem Gehäuse 30 angeordnet, das am Ende eines Stößels 31 vorgesehen ist0 Der Stößel 31 wird durch Buchsen oder Nadellager 32j33 in einer Hülse 34 gelagert, die einstückig einen Flansch 35 aufweist, mittels der die Hülse 34 an der Stirnwand 2 über Bolzen 36 festgelegt ist» Die Lager 32 und 33 stützen den Kolben für eine axiale Gleitbewegung innerhalb der Hülse 34* Der Kolben ist in die Stellung nach Pig« 2B durch eine Reihe von Scheibenfedern 37 vorgespannt o Der Kolben kann nach rechts bewegt werden5 und zwar aus der dargestellten Stellung der Figur 2B, durch Betätigung eines doppeltwirkenden pneumatischen Zylinders 38« Der Zylinder 38 umfaßt eine Membran 39? an der eine Kolbenstange 40 befestigt ist, die in axialer Richtung mit dem Stößel 31 verbunden ist« Die Zylinderanordnung ist an dem Flansch 35 durch nicht dargestellte Bolzen befestigt und kann mit Druckluft aus einer nicht dargestellten Quelle gespeist werden» Die Achse des Stößels 31 und die Achse der Welle 23 stehen in horizontaler Richtung in Fluchtung, so daß zwischen diesen gemäß Figur 2 ein Dorn 7 gestützt werden kann» Um den Dorn 7 abnehmen zu können, wird' der Zylinder 38 betätigt, um den Stößel 31 nach rechts zu verschieben und das rechtsseitige Ende des Dornes 7 freizulegene Der Forn 7 kann dann aus der Stellung nach Figur 2 in die Belade- und Entladestellung verschwenkt werden, wie dies in Figur 1 angedeutet ist, wobei die Verschwenkung um die gemeinsame Achse der Schwenkzap-fen 14 und 15 erfolgt,, Der Motor 26 und der Getriebekasten 25 nehmen an der Schwenkbewegung der Hülse 11a teil» VIemi der Dorn 7 in der Stellung nach Figur 1 ist, kann er gegen einen anderen ausgetauscht werden« Danach wird der Dorn 7 in die Stellung nach Fige 2 zm*-üekgeschwenkt und der Zylinder 38 so betätigt, daß der Stößel 31 an dem neu eingelegten Dorn 7
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angreift« Entsprechende Verriegelungseinrichtungen können vorgesehen sein, so daß der Motor 26 nur betrieben werden kann, wenn sich der Dorn 7 in der fertig montierten Stellung nach Pigur 2 befindete
Wenn sich der Zylinder 6 in der Arbeitsstellung befindet}: liegt er oberhalb eines Bades 41s ^as durch zwei Stützen 42; 43 getragen wird« Zwei zueinander parallele Bürsten 45 erstrecken sich über den größten Teil der Länge des Bades 41 parallel zur Achse des Zylinders 6, wenn dieser in der Arbeitsstellung iste An der Stirnwand 46 des Bades 41 wird jede Bürste 44; 45 durch Lager 47 bzw» 48 auf Zapfen 49 bzw« 50 unterstützt, die sich von einer Montageplatte 51 aus erstrecken« Diese ist mittels Bolzen 52 an der Stirnwand 46 befestigt«» Die entgegengesetzten Enden der Bürsten 44? 45 weisen Zapfen 53 bzw. 54 auf, die in jeweiligen Klemmeinrichtungen 55 bzw« 56 mit Antriebswellen 57 und 58 verbunden sind* Die Antriebswellen 57; 58 erstrecken sich von einem Getriebekasten 59 aus/ der an der Stirnwand 59a des Bades 41 mittels Bolzen 60 befestigt ist, die durch einen Flansch 61 ragen* Ein Gleichstrommotor 62'und eine Antriebsanordnung sind an einer nach unten gerichteten Verlängerung des Getriebekastens 59 mittels Bolzen 63 befestigt» Der Motor 62 und die Antriebsanordnung weisen eine Ausgangswelle 64 auf, die in den unteren Teil des Getriebekastens 59 hineinragt und. ein erstes Zahnrad 65 aufweist, das drehmäßig über einen Keil und'axial über eine Verriegelungsplatte 67 und Setzschrauben 68 festgelegt isto Das Zahnrad 65 kämmt mit einem Zahnrad 69> das in Lagern 70; 71 am Ende eines Zapfens 72 gelagert isto Das andere Ende des Zapfens 72 weist einen Plansch 73 " auf j der mit Setzschrauben 74 an einem Montageabschnitt 75 des Gehäuses befestigt ist* .Ein weiteres Zahnrad
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76 kämmt mit dem Zahnrad 69· Das Zahnrad 76 ist in Lagern
77 und 78 auf einem Zapfen 79 gelagert, der durch einen Plansch 80 und Setzschrauben 81 an einem weiteren Montageabschnitt 82 des Gehäuses angeordnet ist»
Die Antriebswelle 57 ist mittels Hülsenlagern 83 und 84 in dem Getriebekasten 59 drehbar gelagert, so daß sie sowohl rotierend als auch axial in dem Gehäuse bewegt werden kann« Das Lager 83 wird in einem Montageabschnitt 85 des Gehäuses aufgenommen* Das offene Ende ist durch eine Öldichtung 86 abgedichtete Das Lager 84 ist in einem Montageteil 87 angeordnet j das in dem Gehäuse durch nicht dargestellte Bolzen festgelegt ist« Die Antriebswelle 57 trägt zwei Zahnräder 88; 89* Das erste Zahnrad 88 kämmt.mit dem Zahnrad 76„ Das zweite Zahnrad 89 liegt neben dem Zahnrad 88 und weist einen kleineren Durchmesser als das Zahnrad 88 auf0 Die Antriebswelle 57 ragt durch ein Bewegungsabnahmeglied 90 und wird in diesem durch Hülsenlager 91 unterstützte Dieses wird in axialer Richtung durch Ringe 92 und 93 und durch eine Hülse 94 festgelegt^ die am Ende der Antriebswelle 57 mittels einer Schraube 95 befestigt ist, die in ein Sackloch im Wellenende eingreift und durch Verriegelungsmuttern 96 festgelegt ist ο Das Bewegungsabnahmeglied 90 ist mit einem axial verlaufenden. Schlitz 90! versehene Dieser greift in eine Pührung 97 eins die vom Getriebegehäuse nach innen vorspringt und an dem Gehäuse mittels nicht dargestellter Schrauben befestigt ist, die durch einen Montageflansch 98 ragen* Die Pührung 97 verhindert, daß das Bewegungsabnahmeglied 90 mitrotiert und "beschränkt dessen Bewegung auf eine axiale Bewegung« Das Bewegungsabnahmeglied 90 trägt eine Rolle 995 die in eine Steuer- oder ITockenbahn auf einem Hocken 100 eingreift« Die Antriebswelle 58 ist in dem Getriebegehäuse in ähnlicher Weise wie die Antriebswelle 57 montiert,, Entsprechen-
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de Seile sind durch, die gleiche Bezugsziffer unter Hinzu ~ fügung des Buchstabens "a" bezeichnete Jedoch trägt die Antriebswelle 58 mir ein einziges Zahnrad 101, das direkt mit dem Zahnrad 69 kämmt«
Der locken 100 ist über einen Keil 102 auf einer Welle 103 befestigt, die drehbar in dem Getriebekasten mittels Lager 104 und 105 abgestützt ist» Der Keil 102 dient außerdem zur .Festlegung eines Zahnrades 106 auf der Welle 103» Das Zahnrad 106 steht in Eingriff mit dem Zahnrad 89 auf der Antriebswelle 57«
Fenn der Motor 62 in Betrieb ist, rotieren die Zahnräder 65; 69; 76; 88; 89; 101 und 106 jeweils in den durch die Pfeile in Figur 6 gezeigten Richtungen0 Eine Drehung der Welle 103 über 'das Zahnrad 106 führt dazu, daß das Bewegungsabnahme— glied 90 bsv;e 90a dem Verlauf der Nut intern Hocken 100 folgt« Dadurch wird eine axiale Hin- und Herbewegung der Wellen 57 und 58 und der durch diese unterstützen. Bürsten bewirkt«. Die axiale Ausdehnung der Zahnräder 89 und 106 ist der Art, daß sie über die volle axiale Bewegung der Wellen 57 und 58 in Eingriff 'verbleiben. In ähnlicher Weise ißt die axiale Länge der Zahnräder 69 und 101 derart, daß auch diese konstant miteinander kämmene Entsprechendes gilt für die axiale Länge 6.QT Zahnräder 76 und 880 Das bedeutet, daß über die volle Länge des Hubes der beiden Wellen 57» 58 diese über die ZcJxt>räder 88 bzwc 101 jeweils angetrieben werden«*
Die heb- und senkbaren Stützen 42 und 43 können übliche, über einen Schneckentrieb betätigbare Stößel sein» Diese sind auf Stützplatten 107 und 108 montiertf welche ihrerseits auf Längsträgern 109; 110 abgenützt sind, welche sich über den
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ganzen Abstand zwischen den Stirnwänden 1 und 2 erstrecken« Die oberen Enden der Gewindespindeln 111 bzw0 112 sind in Lagerstücken 113 "und 114 montiert, auf denen Stützträger und 116 aufsitzen, die an der unteren Wand des Bades 41 angebracht sind«, Die Eingriffsstellung der Lagerkissen und der Stützträger 115; 116 ist gegenüber der in Längsrichtung verlaufenden Gleichgewichtsachse des Bades 41 versetzt» An jedem Ende des Bades 41 ist auf der anderen Seite dieser Achse eine Rolle, zftB. die Rolle 117 an der Endwand des Bades 41 drehbar gelagert« Sie liegt an einer erhärteten Lagerfläche 118 an der Rückseite 4 ano Die Anordnung ist der Art, daß das Bad 41 in der Weise durch die Rollen 117 und die Stützen 42 und 43 getragen wird, daß das Bad 41 geringfügig nach unten in Richtung auf die Rückseite 4 zu kippt.
Die Stützen 42 und 43 werden von einem Drehmomentmotor 119 aus betätigt j der mittels Bolzen 120 auf einem Tragteil 121 befestigt ist, der seinerseits an der Stirnwand 1 mittels Bolzen 122 festgelegt ist* Der Motor 119 treibt eine Transmissionswelle 123 über einen Riementrieb 124 an».Diese Welle 123 ist in einem Lager 125 der Stirnwand 1 gelagerte Das andere Ende der Welle 123 ist mit der als Schraubspindel ausgebildeten Stütze 42 verbunden« Eine weitere Welle 126 verbindet diese Schraubspindel mit der ebenfalls als Schraubspindel ausgebildeten Stütze 43* Durch Drehen des Motors v/erden die beiden Schraubspindeln betätigt, um die Lagerstücke 113 und 114 anzuheben und abzusenken, wobei die Rollen 117 auf der Lagerfläche 118 während dieser Bewegung abrollen.
Innerhalb des Rahmens der Vorrichtung sind zwei Vorratstanks 127 und 128 vorgesehene Der Erstere dient für sauberes Lösungsmittel und der Zweite für bereits verwendetes Lösungs-
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mittel« Der Tajik für sauberes Lösungsmittel ist über eine Pumpe 129 und einen flexiblen Schlauch 130 mit einer Sprühstange 131 verbunden, die Spruhöffnungen aufweist, welche auf den oberen Bodenbereich der Bürste 45 gerichtet ist« Die Sprühstange 131 ist an Stützen 132 montiert, die mittels Bolzen 133 an den Stirnwänden 46 und 59a des Bades 41 befestigt sind«. Der Tank 128 für benutztes Lösungsmittel ist über eine Pumpe 134 und einen flexiblen Schlauch 135 mit einem.Ein!ειß
136 im Boden des Bades 41 verbunden* Der Boden des Bades 4I ist in Richtung nach der Rückseite zu mit einer Ablaßöffnung
137 verbunden, die durch ein Ventil 138 und einen flexiblen Schlauch 139 mit dem Tank 128 für benutztes Lösungsmittel verbunden ist0 Weiterhin ist am rückwärtigen Bereich des Bodens des Bades 41 ein Wehr oder ein Überlauf HO vorgesehen, dessen Öffnung über einen weiteren flexiblen Schlauch I4I ebenfalls mit dem Tank 128 verbunden ist*
Der obere Teil der rückwärtigen Wand 4 des Gehäuses ist mit einer Dampfabführungseinrichtung 142 versehene Diese umfaßt einen Kanal 143? der eine langgestreckte Belüftungsöffnung 144 bildet ο Eine Platte 145 mit Öffnungen I46 darin, ist aiii Schwenklagern 147 gelagert» Abhängig vom Schwenkwinkel läßt sich die Abzugsgeschwindigkeit einstellen« Ein übliches Gebläse oder eine andere Absaugeinrichtung kann mit der Dampf·- abführungseinrichtung 142 verbunden sein0
Die Vorrichtung ist mit einem Deckel 148 versehens der durch Lager 149 am Gehäuse abgestützt ist und sine den Blick freigebende Platte 150 aufweist» Der Deckel 148 schließt die Vorderseite der Vorrichtimg ab« um d.as Entweichen von verdampftem Lösungsmittel in die UmgebungsatmoSphäre zu verhindern«
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Die Arbeitsweise der Vorrichtung wird nachfolgend beschrieben0 Es wird dabei angenommen, daß sich kein Zylinder in der Vorrichtung befindet, und daß der Deckel 148 in Richtung des Pfeiles in Figur 3 bewegt wurde und sich in der Offenstellung befindet, in der das Innere der Vorrichtung von der Vorderseite her zugänglich ist0 Ein freiliegender Zylinder 6, der behandelt werden soll, ist auf einem Dorn 7 montiert und wird in die Vorrichtung durch Schwenken der Hülse 11a in die Stellung nach Figur 1 eingebracht. Zuvor wird der Zapfen 8 des Börnes 7 in die Hülse 11a eingeführt und dort gesichert. Der Zylinder 6 wird dann in die Vorrichtung durch Verschwenken der Hülse 11a um die Schwenkachse der Zapfen 14 und 15 eingeschwenkt s bis der Zapfen 9 des Dornes 7 in Fluchtung mit dem Stößel 31 ist? der zuvor zurückgezogen worden ist, und zwar nach rechts aus der Stellung gemäß Pig« 2B„ Wenn, der Dorn 7 in Fluchtung mit dem Kolben des Zylinders 38 ist, wird dieser betätigt, um den Kolben nach links zu bewegen, Dabei wird der Zapfen 9 des Dornes 7 gemäß Fig« 2B erfaßt. Diese Arbeitsweise wird ausgeführt, vjährend das Bad 41 aus der Stellung in Pig« 2 und 3 abgesenkt ist, so daß der Zylinder 6 frei in die Stellung verschwenkt werden kanns ohne an irgend einem Teil des Bades 41 anzugreifen« Wenn beide Snden des Dornes 6 ordnungsgemäß erfaßt sind, wird der Deckel 148 geschlossene
Dann wird Lösungsmittel in das Bad 41 über den Schlauch 135 und die Pumpe 134 eingepumpt, wobei das Lösungsmittel aus dem Tank 128 für schon benutztes Lösungsmittel gesaugt wird. Vor dem Beginn des Pumpvorganges wird das Ventil 138 in der Auslaßleitung 9 im Schlauch 139 des Bades 41 geschlossen, -um zu verhindern, daß das Lösungsmittel wieder aus dem Bad 41 abläuft ο Der Füllvorgang wird so fortgesetzt, bis das Niveau
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des Lösungsmittels das Hiveau der Oberseite des Überlaufes 140 erreicht hat0 Danach wird das Ventil 138 geringfügig geöffnete Der Überlauf 140 bestimmt das Hiveau des Lösungsmittels in dein Bad 41« Das Pumpen wird fortgesetzt, so daß ein stetiger Strom des Lösungsmittels vom Tank 128 in das Bad 4-1 und zurück durch den Schlauch 141 zum Tank 128 vor~ liegt j wobei die Rückströmung durch das Ventil 138 geringer isto Wenn a/uf diese Weise der Lösungsmittelstrom hergestellt ist, wird der Motor 26 in Gang gesetzt., Es wird nun der Zylinder β in der Richtung des Pfeiles A in Figur 3 gedreht* Gleichseitig wird der Motor 62 gestartet } um eine Drehung der Bürsten 44 und 45 in Richtung der Pfeile B und G der Figur 3 zu bewirkenο
Der Motor 119 wird dann eingeschaltet, um die als Gewindespindeln ausgebildeten Stützen 42 und 43 zum Heben des ge™ füllten Bades 41 aus der unteren Stellung zu bewegen* Dabei laufen die Rollen 117 auf der Lagerfläche 118θ Diese nach eben gerichtete Bewegung des Bades 41 v/ird fortgesetzt, bis die rotierenden Bürsten 44 und 45 &n dem untersten -Teil das rotierenden Zylinders 6 angreifen, wie dies die Figuren 2 und 3 zeigen^ und bis sie dabei gegen den Zylinder 6 mit dem erforderlichen Druck eingepreßt v/erden* Der Motor 119 ist so kontrolliert, daß dann, wenn ein bekanntes Drehmoment erreicht wirdj um den erforderlichen Druck der Bürsten 44;45 gegen den Zylinder 6 zu bewerkstelligen, der Motor 119 stillgesetzt v/irdο Die Hubeinrichtungen halten nunmehr die Bürsten 44;45 gegen den Zylinder 6, und zwar mit dem erforderlichen Drucke Aufgrund der Wirkung des Hockens 100 und der Bewegungsßbnahmeglieder 90 und 90a werden die Bürsten 44 und 45 'sowohl rotiert als innerhalb des Bades 41 hin- und her verschoben© Sie übertragen damit Lösungsmittel auf die Oberfläche des Zylinders 6„ Die Gegenwart des Lösungsmittels 2.U-
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ssmmen mit der Wirkung der Bürsten 44;45 entfernt das nicht belichtete Material von der Zylinderoberfläche„ Dieses Material wird mit der Lösung in den Tank 128 zurückgeführte
Eine bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung verwendet Motoren 26 und 62 mit festen Geschwindigkeiten« Hierbei werden Zylinder 6 mit einem Umfang von 360 mm bis 980 mm be~ handelte Der Motor 26 und das zugehörige Getriebe ist wirksam, um den Zylinder 6 mit einer Geschwindigkeit von 19}-8 Umdrehungen pro Minute anzutreiben0 Die Bürsten 44 und 4.5 haben jeweils einen Umfang von 468 mm« Der Motor 62 und das Getriebe im Getriebekasten 59 sind der Arts daß die Bürste 44 mit einer Geschwindigkeit von 61 Umdrehungen und die Bürste 45 mit einer Geschwindigkeit von 100,5 U/Min· umlaufen* Die Geschwindigkeiten können erhalten werden^ durch Verwendung eines Antriebes, in denen das Zahnrad 88 achtundzwanzig Zahne und dets Zahnrad 101 siebzehn Zähne besitzte Die jeweiligen Verhältnisse der Oberflächengeschwindigkeiten zwischen dem Zylinder und den Bürsten bezüglich vier vorgegebenen Zylinderumfängen sind in der nachfolgenden Tabelle gegeben«
Tabelle
Zylinderumfang (mm)
360
460 530
980
Unterschied der Oberflächenge schwiiiäigkö it en von Zylinder und Bürste 44 (mm/Min.) 35676 37656
Differenz der Oberflächenge schwindigkeit zwischen Zylinder und Bürste 45 (nan/Min)
Verhältnis der Geschwindig ke it sunterschiede
39906 37926
1o119 1.007
39042 47952
36540 27630 1*068 1*736
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17 - Berlin,d-,24.7.1979
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Die am häufigsten anzutreffenden Zylinder sind diejenigen mit Umfangen von 46O mm und 530 mm, Aus der Tabelle ist er~ sichtlich in beiden dieser Fälle das Verhältnis der relativen Oberflacheng.eschwina.igke it en sehr nahe dem gewünschten idealen Verhältnis von 1:1 ist« Die Zylinder von 360 mm Umfang sind weniger häufig anzutreffen. Das Verhältnis von 1*119? das bei dieser Größe erhalten wird, liegt innerhalb der bevorzugten Grenze von 1,25:1» Die Zylinder von 980 mm Umfang zeigen ein Verhältnis von 1,736 : 1* Dies liegt ebenfalls innerhalb der gewünschten Grenze von 1S75;1* Somit Wird eine ähnliche Ausbürstwirkung in beiden entgegengesetzten Umfangsrichtungen der Zylinder über einen weiten Bereich von Zylindergrößen erzielte.
Bei der bevorzugten Vorrichtung, wird die Verschiebeeinrichtung in dom Getriebekasten derart ausgebildet, daß ein Hub für jede Bürste von 25 mm erreicht wird$ wobei der Hocken 100 mit einer Drehzahl von 66,3 U/Min« angetrieben wird. Dies wird erreicht durch 25 Zähne am Zahiirad 89 und 23 Zähne -am Zahnrad 106« Somit ist die axiale Geschwindigkeit jeder Bürste 3315 mm/Hin« Diese axiale Geschwindigkeit ist nicht kleiner als 0,06 der relativen Rotationsoberflächengeschv/indigkeit über den vollen Bereich der möglichen Zylinderumfän··« ge und ist nicht kleiner als 0,08 des niedrigeren Y/ertes der relativen axialen Geschwindigkeiten für jeden Zylinder·« umfang innerhalb des vorgegebenen Bereiches« Nach Ablauf einer vorgegebenen Ausbürstperiocle wird die Pumpe 134 stillgesetzt* Das verwendete Lösungsmittel läuft automatisch aus dem Bad 4I durch das Ventil 138 in den Tank 128» Zur gleichen Zeit wird die Pumpe "129 betätigt, so daß sauberes lösungsmittel von der Sprühstange 131 auf den Zylinder 6 und die Bürstenoberflache aufgesprüht v/ird, um diese von den restli-
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chen Spuren des gebrauchten Lösungsmittels zu befreien» Dies führt dazu, daß der Zylinder 6 eine Druckoberfläche mit sauberem Relief aufweistβ !lach dem Aufsprühen von sauberem Lösungsmittel werden die Motore 26 und 62 stillgesetzt« Der Motor 119 wird so betätigt» daß die Stützen 42;43 das Bad von der Arbeitsstellung absenken. Der Deckel 148 wird dann geöffnet, der Zylinder 38 betätigt, um den Stößel 31 nach . rechts zu bewegenβ Nunmehr kann der ausgebürstete Zylinder mit seinem Dorn 7 in die ausgeschwenkte Stellung nach Pigur 1 bewegt und aus der Vorrichtung entnommen werden.
Während des gesamten Ausbürstvorganges werden die Lösungsmitteldämpfe aus der Vorrichtung durch das Absaugsystem abgeführt* Es ist ersichtlich, daß das verwendete Lösungsmittel zum Säubern des Zylinders während des HauptVorganges der Behandlungsperiode benutzt wirdc Das saubere Lösungsmittel wird zur endgültigen Säuberung eingesetzt© Wenn das benutzte Lösungsmittel so verschmutzt ist, daß es nicht mehr länger wirksam ist, wird der Tank 128 entleert und mit sauberem Lösungsmittel aufgefüllt, so daß weitere Zylinder behandelt werden könnene
Es können verschiedene Abwandlungen an der Vorrichtung vorgenommen werden« So kann das Antriebssystem für die Bürsten und für die Zylinder anders konzipiert sein0 Die relativen Geschwindigkeiten können so eingestellt v/erden, daß für .jeden vorgegebenen Bereich der zu behandelnden Zylinder ein gewünschtes Verhältnis der relativen Oberflächengeschwindigkeit erhalten wird. Statt Motoren mit fester Drehzahl zum Antreiben der Zylinder und/oder der Bürsten kann der eine oder können beide dieser Motoren als unbegrenzt variable Motoren, eingesetzt werden. Sie können so kontrolliert werden.
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daß für jeden Zylinder'jedes vorgegebenen'"Durchmessers die relativen Geschwindigkeiten zwischen der ersten und der zweiten Bürste und der Zylinderoberfläche exakt gleich und entgegengesetzt sind. Die Stützeinrichtung für das Bad kann gegenüber der gezeigten variiert werden« Entsprechendes gilt für die Anordnungen zum Zuführen und Abführen des s ung

Claims (1)

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Erfindung s anspruch
1« Verfahren zum Ausbürsten der nicht belichteten Bereiche eines photopolymeren Druckelementes in zylindrischer J?orm mit Hilfe von zwei an der Oberfläche des Druckelementes angreifenden, in Kontakt mit einem Lösungsmittelbad stehenden rotierenden Bürsten, gekennzeichnet dadurch, daß während des Ausbürstens zwischen der Oberfläche der einen Bürste und der Oberfläche des Druckelementes eine relative Oberflächengeachwindigkeit in entgegengesetzter Richtung zu der- zwischen dem Druckelement und der zweiten Bürste erzeugt wird, wobei da,s Verhältnis der beiden Oberflächengeschwindigkeiten gleich oder kleiner als 1,75 ί 1 gehalten wird»
2, Verfahren nach Punkt 1? gekennzeichnet dadurch, daß das Verhältnis der relativen Oberflächengeschwindigkeiten auf nicht mehr als 1,25 : 1 gehalten wird,
Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die relativen Oberflächengeschwindigkeiten im wesentlichen gleich gehalten werden«
4c Verfahren nach einem oder mehreren der Punkte 1 bis 3» bei dem die Bürsten zu ihrer Drehung auch in axialer Richtung relativ zur Oberfläche des Druckelementes bewegt werden, gekennzeichnet dadurch, daß die Bürsten in entgegengesetzten axialen Richtungen bewegt werden«
Verfahren nach Punkt 4* gekennzeichnet dadurch, daß die relative axiale Geschwindigkeit nicht kleiner als 0,06 mal der relativen Rotations-Oberflächengeschwindigkeit ist«
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6«, Vorfahren nach Punkt 4 oder 5» gekennzeichnet dadurch, daß die relative axiale Geschwindigkeit nicht kleiner ala das OjOGxache jeder der beiden relativen Rotationsoberfläohengeschwindigkeiten gehalten wird».
7ö Verfahren nach einem oder mehreren der Funkte 4 "bis 6, gekennzeichnet dadurch5 daß die Bürsten in Kontakt mit d.er Oberfläche des Druckelementes unter einem im wesentlichen konstanten Druck gehalten wird«,
8e Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Punkt 1t mit einer rotierend antreibbaren Einrichtung zur- Abstützung des Druckelementes, einem Behälter für ein .Lösungsmittel und zwei rotierend antreibbaren und in Kontakt nit dem Lösungsmittel und mit der Oberfläche des Druckelementes verbringbaren Bürsten5 sowie einer Antriebseinrichtung für die antreibbaren Seile der Vorrichtimg, gekennzeichnet dadurch, daß die Antriebseinrichtung"" (23j25;26 bsw« 57;53;59;62) der Stütaeinrichtung (10; 11) für das Druckelement (6) und der beiden Bürsten (44:45) in der Weise ausgebildet ist, daß die relative Oberflä-= chengeschwindigkeit zwischen der einen Bürste (44) und dem Druckelement (6) und zwischen diesem und der anderen Bürste (45) entgegengesetzt ist und das Verhältnis zwischen beiden nicht größer als 1;75 ' 1 ist
9« Vorrichtung nach Punkt 8S gekennzeichnet dadurch, daß die Anordnung so getroffen ist, daß das Verhältnis zwischen den beiden relativen Oberflächengeschwindigkeiten nicht mehr als 1?25 ϊ 1 beträgt raid vorzugsweise im wesentlichen gleich ist ο
19 163 ~ 22 " Berlin,ά.24.7» 1979
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10o Vorrichtung nach Punkt 8 oder 9» mit einer Einrichtung zur Erzeugung einer a,xialen Relativbewegung zwischen Bürsten und Druckelement, gekennzeichnet dadurch, daß die Einrichtung zur Erzeugung der axialen Relativbewegung so ausgebildet ist, daß die Relativbewegungen zwischen dem Druckelement (6) und jeder der beiden-Bürsten (44·545) in axialer Richtung gegenläufig ist«
ο Vorrichtung nach Punkt 10, gekennzeichnet dadurch, daß die Einrichtung zur Erzeugung der axialen Relativbewegung so ausgebildet ist, daß jede der axialen Relativbev/egungen nicht kleiner als das 0,06fache der oder jeder relativen Oberflächendrehgeschwindigkeiten ist«,
12«, Vorrichtung nach Punkt 11, gekennzeichnet dadurch9 daß die Anordnung so ausgebildet ist, daß die axiale ReIativgeschwindigkeit nicht kleiner als das 0s08fache des niedrigeren Wertes der beiden Oberflächendrehgeschwindigkeiten "beträgt»
13e Vorrichtung nach einem oder mehreren der Punkte 8 bis 12, gekennzeichnet dadurch, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, um jede Bürste (44^45) mit im wesentlichen konstantem Druck gegen die Oberfläche des Druckelementes (6) zu pressen«
14« Vorrichtung nach Punkt 13» gekennzeichnet dadurch, daß die Bürsten (44;45) drehbar innerhalb des Bades (41) gelagert sind und die Andruckeinrichtung Stützen (42;43) zum Heben und Senken des Bades (41) und der Bürsten (44; 45) in Richtung auf das Druckelement (6) umfassen«,
63 ~ 23 ~ Berlin ,'ά, 24.7.1 S 79
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15« Vorrichtung nach einem oder mehreren der Punkte 1 bis gekennzeichnet dadurch; daß eine Einrichtung vorgesehen ist, mittels der Lösungsmittel auf die Oberfläche des Drucke lenient es (6) und/oder einer oder mehrerer der Bürsten (44;45) aufsprühbar isto
um
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