DD143064A5 - Vorrichtung zum verpacken von zylindrischen oder aehnlichen gegenstaenden - Google Patents
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Description
-//- 212 49S Berlin, den 15.8.19'
AP B 65 B/212 55 329 25
Vorrichtung zum Verpacken von zylindrischen oder ähnlichen Gegenständen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verpacken von zylindrischen oder ähnlichen Gegenständen, insbesondere Dachbahnenrollen,
Bei derartigen bekannten Vorrichtungen wird der zu verpackende Gegenstand in eine Mulde geworfen, wobei die Gegenstände auf der Pörderrollenbahn bis zu einem Anschlag zugeführt und dann durch Verschwenken der Pörderrollenbahn selbst oder eines zwischen die Pörderrollen der Pörderrollenbahn greifenden Rechens in die Wickelmulde geworfen werden. In der Mulde wird der Gegenstand mittels einem oder mehreren Förderbändern in Drehung versetzt. Beim Zuführen von Hüllmaterial in den Einzugsschlitz· zwischen Gegenstand und Förderband wird dann der Gegenstand in das Hüllmaterial eingewickelt. Nach Beendigung des Wickelvorganges, d.h. nach vollständigem auf dem Gegenstand aufgewickelten Hüllmaterialabschnitt wird die Mulde .um eine dem Gegenstand im wesentlichen parallele Dreh- oder Schwenkachse gedreht ader geschwenkt, so daß der verpackte Gegenstand aus der Mulde abgeworfen wird.
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Ziel der Erfindung .
Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Verpacken von zylindrischen oder ähnlichen Gegenständen so auszubilden-, daß eine höhere Verpackungsleistung erreichbar ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Verpacken von zylindrischen oder ähnlichen Gegenständen, insbesondere Dachbahnenrollen, mit einer Einrichtung zum Zuführen des Hüllenmaterials in eine den Gegenstand aufnehmende Mulde und Einrollen des Gegenstandes in das Hüllmaterial, zu schaffen, deren Herstellung einen niedrigeren, insbesondere Konstruktiven Aufwand erfordert und bei der in der Mulde praktisch kein Einrollvorgang mehr erfolgt·
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Mulde von den Flügeln einer KLügelradwalze gebildet ist, welche nach dem Einführen lediglich des Hüllmaterialanfanges in die Mulde und dem nachfolgenden Aufnehmen des Gegenstandes um eine zur Achse des Gegenstandes im wesentlichen parallele Drehachse oder Schwenkachse so weit dreh- oder schwenkbar sind, daß der Gegenstand in Richtung des Hüllmaterials auf eine Schrägfläche abwerfbar und auf dieser unter Mitnahme des Hüllmaterials abrollbar ist.
Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Lehre entfällt bzw. entfallen das bzw. die bisher notwendigen Förderbänder für das Einwickeln der Gegenstände in der Mulde. In der Mulde selbst erfolgt praktisch überhaupt kein Einrollvorgang mehr. Dieser findet vielmehr erst bei und nach dem Abwerfen des
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Gegenstandes auf die Schrägfläche statt, auf welcher der Gegenstand unter Mitnahme des Hüllmaterials abrollt und sich dabei selbst einwickelt, Der konstruktive Aufwand der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist daher geringer als bisher, da die Förderbänder und deren Antrieb entbehrlich wird. Die Verpackungszeit, die im v/es ent liehen durch die Verweilzeit des Gegenstandes in der Mulde bestimmt wird, verkürzt sich dadurch, daß in der Mulde kein Einwickel- bzw. EinrollVorgang mehr stattfindet, sondern der Gegenstand unter Mitnahme des Hüllmaterials gleich wieder abgeworfen werden kann. Hierdurch kann eine wesentlich höhere Packfrequenz bei niedrigerem konstruktiven Aufwand erzielt werden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Flügelradwalze mit den Flügeln zwischen die Förderrollen der Förderrollenbahn eingreift. Dadurch erfolgt das Einbringen der zu verpackenden zylindrischen oder ähnlichen Gegenstände auf zeitsparende Weise bei gleichzeitiger Verringerung des konstruktiven Aufwandes.
Dadurch, Saß die Flügelradwalze mit den axial unterteilten Flügeln selbst zwischen die Förderrollen der Förderrollenbahn eingreift, wird der Gegenstand von der Flügelradwalze selbst aus der Förderrollenbahn ausgehoben und übernommen. Eines besonderen Schwenkens der Förderrollenbahn selbst oder die besondere verschwenkbare und antreibbare Anordnung eines Ausheberrechens ist damit entbehrlich.
Dabei ist es zweckmäßig, und das ist für die Zufuhr des Hüllmaterials an sich bekannt, daß das bahnförmige Hüllmaterial von einer Vorratsrolle, gegebenenfalls mittels Abzugsrollen., abziehbar und mittels einer Schneideinrichtung in Einseiblätter quer unterteilbar ist.
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Gemäß einem weiteren, an sich bekannten Merkmal ist vorgesehen, daß die Einzelblätter vor dem Zuführen in die Mulde, gegebenenfalls im Abstand, mit einem Leimauftrag versehbar sind. Durch den geeigneten Leimauftrag in Punktoder Linienform kann erreicht werden, daß das Hüllmaterial unmittelbar auf dem Gegenstand selbst haftet und auch das Ende der Einzelblätter mit der darunter liegenden Hüllmaterialbahn beim Umwickelvorgang ohne besondere Handhabungen festgeklebt wird.
Im Sinne der Erfindung ist es auch, daß das bahnförmige Hüllmaterial oder die Einzelblätter der Mulde mittels zweier Transportbänder mit parallel und gleichsinnig laufendem Trum zuführbar sind. Dadurch ist eine zuverlässigen Zufuhr des Hüllmaterials bzw. der Einzelblätter.an der richtigen Stelle der Mulde zu erreichen.
Vorteilhaft ist es auch, daß die Abzugsrollen und/oder Schneideinrichtung und/oder Transportbänder und/oder Leimauftrageinrichtung synchron, gegebenenfalls gesteuert von der Dreh- oder Schwenkbewegung und/oder Winkelstellung der Flügelradwalze angetrieben und gegebenenfalls mit einer Folgeschaltung verknüpft sind. Dadurch ist eine weitgehend selbsttätige Inbetriebsetzung und Betriebsweise der Vorrichtung gewährleistet. .
Gemäß einem letzten Merkmal ist vorgesehen, daß Vorratsrollenhalt erung und/oder Abzugsrollen und/oder Schneideinrichtung und/oder Transportbänder und/oder Leimauftragseinrichtung und/oder Plügelradwalze und/oder Pörderrollenbahn sowie die zugehörigen Antriebe auf einem gemeinsamen Vorrichtungsrahmen gehalten sind.
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Dadurch ist eine kompakte und eventuell als Ganzes transportable Vorrichtung realisierbar.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Pig. 1: schematisch die Vorderansicht der Vorrichtung zum Verpacken aufweisenden Einrichtung, und
Pig. 2: eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Pig. 1.
Die Vorrichtung 1 zum Verpacken von zylindrischen oder ähnlichen Gegenständen 2linsbesondere Dachbahnenrollen, besitzt einen gemeinsamen Vorrichtungsrahmen 18. Die zu verpackenden zylindrischen Gegenstände 2 werden aus der Zuführungsrichtung Z mittels einer Pörderrollenbahn 9 axial bis zu einem stirnseitigen Vorrichtungsanschlag in die Vorrichtung 1 transportiert, wobei mindestens einige der Pörderrollen 10 der Pörderrollenbahn 9 von einem Antrieb 19 aus angetrieben sein können. Sobald der zylindrische Gegenstand 2 die gewünschte Endlage auf der Pörderrollenbahn 9 erreicht hat, wird, beispielsweise durch fotoelektrische Steuerung, die Drehung einer ^lügelradwalze 6 in der dargestellten Drehrichtung D um eine Drehachse P ausgelöst, die zu der Achse G des Gegenstandes parallel liegt. Die Plügelradwalze 6 hat vier nach Art eines Kreuzes von der Drehachse P auswärts v/eisende Plügel 5» die zwischen sich je eine gleich große Mulde 4 bilden und die aufgrund einer axialen Unterteilung beim ©rehen der
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Flügelradwalze 6 zwischen die Förderrollen 10 der Förderrollenbahn 9 greifen. Während der Zuführung des zylindrischen Gegenstandes 2 in Zuführungsrichtung Z mit Hilfe der Förderrollenbahn 9 erfolgt, liegt der zur Förderrollenbahn 9 weisende Flügel 5 unterhalb der Auflagefläche der Förderrollen 10 für den zylindrischen Gegenstand 2 und fällt von der Förderrollenbahn 9 in Richtung der drehachse F der Flügelradwalze 6 ab. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß beim Drehen der Flügelradwalze 6 in Drehrichtung D der zylindrische Gegenstand 2 aus der Förderrollenbahn 9 ausgehoben und in die dann nach oben weisende Mulde 4 aufgenommen wird. Zuvor ist das für die Verpackung des zylindrischen Gegenstandes 2 bestimmte Hüllmaterial 7 mit dem Bahnanfang mit Hilfe einer Hüllmaterialzuführungseinrichtung 3, die ebenfalls auf dem Vorrichtungsrahmen 18 angeordnet ist, in die für die Aufnahme des nächsten zylindrischen Gegenstandes 2 bereitstehende Mulde 4 eingeführt worden. Wenn nun der zylindri.r sehe Gegenstand 2 beim Drehen der Flügelradwalze 6 aus der Förderrollenbahn 9 ausgehoben wird und in die Mulde 4 gelangt, rollt er auf den dort bereits vorhandenen Bahrianfang des Hüllmaterials 7. Die Drehung der Flügelradwalze 6 wird nun in Drehrichtung D so weit fortgesetzt, daß der zylindrische Gegenstand 2 auf der der Förderrollenbahn 9 gegenüberliegenden Seite der Flügelradwalze 6 auf eine ^chrägflache 8, also in Richtung des bereits vorhandenen Hüllmaterials 7 abgeworfen wird. Der zylindrische Gegenstand 2 nimmt dadurch das Hüllmaterial 7 zwangsläufig mit und wickelt sich beim Abrollen auf der Schrägfläche 8 in der Auslaufrichtung A selbst ein. Der fertig eingepackte zylindrische Gegenstand 2 kann am Ende der Schrägfläche 8 beispielsweise auf einem (nicht dargestellten) Transportwagen auflaufen. Die nächste Mulde 4 der Flügelradwalze 6 gelangt dabei in Bereitschaftsstellung.
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Das Hüllmaterial 7 wird von einer in einer Vorratsrollenhalterung 17 des Vorrichtungsrahmens 18 drehbar gehaltenen Vorratsrolle 11 unter Zwischenschaltung einer einstellbaren Spanneinrichtung 24 von Abzugsrollen 12 abgezogen und über einen Führungstisch. 26 dem Einzugsspalt zweier Transportbänder 14 mit parallel verlaufendem Trum 15 zugeführt. Zwischen den beiden Trums 15 wird dann das Hüllmaterial 7 in die Mulde 4 geführt. Vor den Transportbändern 14 befindet sich eine Schneideinrichtung 13, welche zum geeigneten Zeitpunkt des Hüllmaterialdurchlaufs Einzelblätter zum Einpacken der zylindrischen Gegenstände 2 abschneidet, ^i e Einzelblätter werden dann auf der dem zylindrischen Gegenstand 2 zugewandten Seite von einer Düsen aufweisenden Leimauftragseinrichtung 16 mit einem oder mehreren Leimaufträgen versehen, die einerseits die Mitnahme des Hüllmaterialabschnittes beim Auswerfen des zylindrischen Gegenstandes 2 auf die Schrägfläche 8 und das beim Abrollen des zylindrischen Gegenstandes 2 auf der Schrägfläche 8 erfolgende Einwickeln sichern bzw. verbessern und das Ende des jeweiligen Hüllmaterialabschnittes nach dem fertigen Umwickeln auf der jeweils darunter liegenden Hüllmaterialbahn festkleben. Die Flügelradwalze 6 wird von einem Antrieb 20, die Schneideinrichtung 13 und die Abzugsrollen 12 von einem gemeinsamen Antrieb 21 und die beiden Transportbänder 14 von einem gemeinsamen Antrieb 22, gegebenenfalls synchron angetrieben. Alle Antriebe 19, 20, 21, 22 können über eine Folgeschaltung, die von einer auf einer Abzugsrolle 12 mitlaufenden Meßeinrichtung 23 gesteuert wird, in Tätigkeit gesetzt werden, so daß ein vollautomatischer Betrieb der Vorrichtunglmöglich ist.
Claims (7)
1» Vorrichtung zum Verpacken von zylindrischen oder ähnlichen Gegenständen, insbesondere Dachbahnenrollen, mit einer Einrichtung zum Zuführen eines Hüllmaterials in eine den Gegenstand aufnehmende Mulde und Einrollen des Gegenstandes"in das Hüllmaterial, gekennzeichnet dadurch, daß die Mulde (4) von den Flügeln (5) einer Flügelradwalze (6) gebildet ist, welche nach dem Einführen lediglich des Hüllmaterialanfanges in die Mulde (4) und dem Nachfolgenden Aufnehmen des Gegenstandes (2) um eine zur Achse (G) des Gegenstandes (2) im wesentlichen parallele Drehachse (F) oder Schwenkachse so weit dreh- oder schwenkbar sind, daß der Gegenstand (2) in Richtung des Hüllmaterials (7) auf eine Schrägfläche (8) abwerfbar und auf dieser unter Mitnahme des Hüllmaterials' (7) abrollbar ist.
2· Vorrichtung nach Punkt 1, wobei der Gegenstand in seiner Axialrichtung auf einer Förderrollenbahn im wesentlichen parallel zu der ^r eh- oder Schwenkachse der Mulde zugeführt ist, gekennzeichnet dadurch, daß die Flügelradwalze (6) mit den Flügeln (5) zwischen die Förderrollen (10) der Förderrollenbahn (9) eingreift.
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Erfindungsanspruch
3· Vorrichtung nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß das bahnförmige Hüllmaterial QO von einer Vorratsrolle (11), gegebenenfalls mittels Abzugsrollen (12), abziehbar und mittels einer Schneideinrichtung (13) in Einzelblätter quer unterteilbar ist.
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4· Vorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Einzelblätter vor dem Zuführen in die Mulde (4·), gegebenenfalls im Abstand, mit einem Leimauftrag versehbar sind.
5. Vorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß das bahnfö'rmige Hüllmaterial (7) oder die Einzelblätter der Mulde (4) mittels zweier Transportbänder (14) mit parallel und gleichsinnig laufendem Trum (15) zuführbar sind·
6. Vorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß die Abzugsrollen (12) und/oder Schneideinrichtung (13) und/oder Transportbänder (14) und/oder Leimauftrageinrichtung (16) synchron, gegebenenfalls gesteuert von der Dreh- oder Schwenkbewegung und/oder Winkelstellung der Flügelradwalze (6) angetrieben und gegebenenfalls mit einer Folgeschaltung verknüpft· sind.
7· Vorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß Vorratsrollenhalterung (17) und/ oder Abzugsrollen (12) und/oder Schneideinrichtung (13) und/oder Transportbänder (14) und/oder Leimauftragseinrichtung (16) und/oder Flügelradwalze (6) und/ oder Förderrollenbahn (9) so\vie die zugehörigen Antriebe (19 bis 22) auf.einem gemeinsamen Vorrichtungsrahmen (18) gehalten sind.
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
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