DD143144A1 - Anordnung zjm schweissen mit hydraulischen pressstumpfschweissmaschinen - Google Patents
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Description
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Anordnung zum Schweißen mit hydraulischen Preßstumpfschweißmaschinen
Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Schweißen mit hydraulischen Preßstumpfschweißmaschinen für vergütbare Stähle mit Kohlonstoffgehalten größer 0,15 % und Chromgehalten größer 0,5 % zur Herstellung hochfester Ketten. Die Erfindung ist anwendbar bei allen hydraulisch betriebenen Preßstumpfschweißmaschinen zum Verschweißen vergütbarer Stähle, die eine hohe Schweißsicherheit erfordern. Außerdem kann die Erfindung auch an Abbrennstumpfschweiß- · maschinen angewendet v/erden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen: Bisher sind keine Anordnungen oder Vorrichtungen zum Schweißen mit hydraulischen Preßstumpfschweißmaschinen bekannt, womit vergütbare Stähle mit einer hohen Schweißsicherheit zu hochfesten Ketten verarbeitet werden können. Bekannt ist lediglich ein Verfahren zum Preßstumpfschweißen von Ketten, das entsprechend WP B 23 K/206 235 die Anwendung dieser Anordnung voraussetzt und ein Widerstandsschweißverfahren gemäß Offenlegungsschrift 2433 648, das sich jedoch zum Schweißen von Ketten nicht eignet, .da an der Schweißstelle ein Stoßvorsprung mit glatter Oberfläche und ca. 0,5 mm Vorsprungsbreite vorhanden sein muß, der sich auf den gebräuchlichen Kettenbiegemaschinen mit Kerbschnitt nicht erzielen läßt.
Die Trägheit der bekannten mechanisch-hydraulisch angetriebenen Kettenschweißmaschinen und deren hydraulische Steuerungsmöglichkeit gestattet nicht den erforderlichen Materialnachschub in die Schmelzzone, um ein Ausspritzen der Schmelze zu verhindern.
Zur Erreichung höher Schweißsicherheiten beim Preßstumpfschweißen von hochfesten Ketten müssen die in unterschiedlichem Maß auftretenden Schaltträgheiten der Hydraulikventile weitestgehend abgestellt v/erden.
1Ö Ziel der Erfindung:
Ziel der Erfindung ist es, eine Anordnung zum Schweißen mit hydraulischen Preßstumpf schvveißmaschinen zur Herstellung hochfester Ketten zu entwickeln, mit der es möglich ist, eine schmelzflüssige Phase zu erzeugen, die während des Erwarmungsvorganges nicht ausspritzt, den Schweißstoß vor Oxidation schützt und welche am Ende des Aufschmelzvorganges mit den auf der Schmelze befindlichen Oxidationsprodukten vollständig ausgestaucht wird, damit die Rekristallisation in der Schweißzone von Oxiden unbehindert ablaufen kann und somit vergütbare Stähle mit Kohlenstoffgehalten über 0,15 % und Chromgehalten über 0,5 % mit einer hohen Güte und Schweißsicherheit unabhängig von der jeweilig auftretenden Schaltträgheit der Hydraulikventile des Steuerungssystems der Kettenschweißmaschinen verschweißt werden können.
Wesen der Erfindung:
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Anordnung zum Schweißen mit hydraulischen Preß stumpf schv/eißma schinen zu entwickeln, bei dem übliche standardisierte, vergütbare Stähle mit Kohlenstoffgehalten über 0,15 % und Chromgehalten über 0,5 % einsetzbar sind und somit teuere, metallurgisch aufwendigere Spezialstähle eingespart werden können. Es soll verhindert werden, daß während des Schweißprozesses durch die natürliche Schaltträgheit der Hydraulikventile, die je nach Bauart und Einsatzzeit unterschiedlich ist, beim Umschalten von SchweißdrucK: auf Stauchdruck der Hydraulikdrucic im Arbeitszylinder soweit abfällt, daß die Schmelze im Schweißstoß ausspritzt und der Stoß oxidiert.
j - es. sj ·* α if
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein Abfallen des Hydraulikdruckes im Arbeitszylinder durch die natürliche Trägheit der Hydraulikventile des Schweißmaschinensteuerungssystems während des Ums.chaltens von Schweißig druck auf Stauchdruck dadurch vermieden wird, daß dem Druckuinschaltventil ein Rückschlagventil parallel geschaltet ist,-welches durch den Hydraulikölstrom für Schweißen versorgt ist und-somit während der Umschaltphase von Schweißdruck auf Stauchdruck den Arbeitszylinder mit dem Schweißdruck beaufschlagt.
Um die Schaltträgheit des Umschaltventils in' geeigneter Weise bei der Gestaltung des Schweißprogrammes berücksichtigen zu können, muß die Elektronik der Steuerung so ausgelegt sein, daß der Zeitpunkt des Stauchkommandos frei wählbar und
-JCj nicht an andere technologische Größen gekoppelt ist,
Ausführungsbeispiel:
Dem Hydrauliksteuerventil, zur Umschaltung, Schweißdruck/ Stauchdruck, ist ein Rückschlagventil parallel zur Schaltstellung Schweißen zuzuordnen
Dabei ist das Rückschlagventil so einzubauen, daß der durch das Rückschlagventil fließende Ölstrom im gleichen Sinn und mit gleichem Druck wirkt wie der durch das Umschaltventil fließende Ölstrom in der Schaltstellung Schweißen. Diese Anordnung bewirkt, daß das Rückschlagventil nach dem Umschalten des Steuerventils auf die Schaltstellung Stauchen schließt.
Am Arbeitszylinder baut sich dadurch ein Hydraulikdruck auf, der vom Schweißdruck zum Stauchdruck stetig ansteigt. Druckabfälle am Arbeitszylinder während der Umschaltphase des Hydrauliksteuerventils sind durch diese Anordnung unmöglich.
r t .i η ; Π ν O -i ίΛ <*V O /
Claims (3)
- -Erf indungsa'nsprüche:1. Anordnung zum Schweißen mit hydraulischen Preßstumpf schweißmaschinen fur vergütbare Stähle mit Kohlenstoffgenaiten größer 0,15 % und Cnromgehalten größer 0,5 % zur Herstellung hochfester Ketten^gekennzeichnet dadurch, daß im Schweißma-echinensteuerungssystem zur Vermeidung, des Druckabfalles während des Umschaltens von Schweißdruck auf btauchdruck dem Druckumschaltventil ein Rückschlagventil parallel geschaltet ist, welches durch den Hydraulikölstrom für Schweißen versorgtist und somit während der Umschaltphase von Schweiß-druck auf Stauchdruck den Arbeitszylinder mit dem Schweißdruck beaufschlagt.
- 2. Anordnung nach Punkt 1 gekennzeichnet dadurch., •15 . daß der Zeitpunkt des Stauchkommandos innerhalbder elektronischen Steuerung frei wählbar ist.
- 3. Anordnung nach Punkt 1 und 2 gekennzeichnet dadurch, daß sie in gleichem Maß an Abbrennstumpfschweißmaschinen anwendbar ist.
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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Also Published As
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