DD143223A1 - Einrichtung zum auffangen von abstoffen beim thermischen trennen - Google Patents

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DD143223A1
DD143223A1 DD21250279A DD21250279A DD143223A1 DD 143223 A1 DD143223 A1 DD 143223A1 DD 21250279 A DD21250279 A DD 21250279A DD 21250279 A DD21250279 A DD 21250279A DD 143223 A1 DD143223 A1 DD 143223A1
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shaped cells
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DD21250279A
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English (en)
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Karl-Heinz Mueller
Original Assignee
Mueller Karl Heinz
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Abstract

■....................................... — und staubförmiger Abstoffe beim thermischen Trennen rohrförmiger Werkstücke. Ziel ist, leichtere Arbeitsbedingungen unter Berücksichtigung des Gesundheitsschutzes zu schaffen. Die Aufgabe, die beim Trennvorgang anfallenden Abstoffe sicher aufnehmen zu können, ihre Ausbreitung insbesondere auf die Rohrinnenwand zu verhindern, wird durch eine Einrichtung ermöglicht, die gekennzeichnet ist durch einen sich auf der Rohrinnenwandung aufsetzenden, in mehrere kastenförmige Zellen unterteilten Auffangwagen, wobei das Längen-Tiefen-Verliältnis der Zellen kleiner als 1 und die Gesamtlänge des Auffangwage.ns mindestens einera Dreiviertel des Durchmessers des zu trennenden Rohres entspricht, durch an den beiden Stirnflächen der äußai'en Zellen befindlichen Radkästen, welche zur Aufnahme je eines, mit der Rohrinnenwandung korrespondierenden Radpaares dienen, die lose und axial verschiebbar auf Achsen angeordnet sind. Die Zellen sind auswechselbar vorgesehen und sind zur Aufnahme der Abstoffe oben offen ausgebildet.

Description

Anmelder ;
Karlheinz Müller, 409 Halle-Neustadt, Block 152/2
Zustellungsbevollmächtig ter; Leit-BflT "Schweißtechnik" im Zentralinstitut für Schweißtechnik der DDR 403 Halle, PSF 16
Einrichtung zum Auffangen von Abstoffen beim thermischen •Trennen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Auffangen fester, flüssiger und staubförmiger Abstoffe beim thermischen Trennen rohrförmiger Werkstücke, vorzugsweise von Rohren im Werkzeugmaschinen- und Rohrleitungsbau sowie bei der Rohrherstellung, wobei insbesondere eine Ausbreitung der Abstoffe auf die Eohrinnenwandung vermieden wird und sich neben einer verbesserten Schneidquaiität auch leichtere Arbeitsbedingungen ergeben*
Charakteristik der bekannten technischen .Lösungen
Die Eingliederung thermischer Trennverfahren"zum Abstechen rohrförmiger Werkstücke in Eearbeitungsiinien ine-
chanischer Bearbeitungsverfahren wie Drehen, Schleifen, Fräsen, Sägen u«a* scheiterte bisher daran, daß einmal die beim thermischen Trennen anfallenden festen und flüssigen Abstoffe an den Innenflächen der abzutrennenden rohrförmigen Werkstücke derart fest anhaften, daß au ihrer Entfernung ein zusätzlicher Arbeitsgang erforderlich ist» Ohne diesen, das Verfahren verteuernden Arbeitsgang sind Fehler in der weiteren Bearbeitung unvermeidlich« Zum anderen ist der beim brennvorgang aus der Schneidfuge ausgeblasene Staub aus Metallverbindungen für das Bedienpersonal gesundheitsschädlich« Auch für die in den Bearbeitungslinien angeordneten Werkzeugmaschinen führt ein solcher Staub zu einer Erhöhung des Verschleißese
Es ist zwar bereits bekannt, zum Auffangen der Abstoffe unter den zu schneidenden Werkstücken Sntlüftungszüge und Auffangsräume anzuordnen, wobei letztere zur besseren Staubbindung mit Wasser besprüht oder teilweise gefüllt werden e Solche Maßnahmen sind jedoch beim Rohrschneiden wirkungslos, da die Rohrwandung selbst die Schutzvorkehrungen von der üjntstehungsstelle der Schlakkenspritzer und Sfcäube isoliert« Insbesondere die Stäube werden durch die Schneidgase über die Rohröffnung weit in die Arbeitsräume geblasen* Ein weiteres Problem ergibt sich bei durch spanende Bearbeitung vorbereiteten Flächen, die aufgrund ihrer Oberflächenrauhigkeit in besonderem Maße ein festes Verankern der aufgespritzten Schlacken an der Ronrinnenv;andung ermöglichen« Dadurch kommt es beim Schneiden dieser fest anhaftenden Schlak-' kenschicht infolge des umgelenkten SchneidStrahles zu Schneidfehlern«
•Ein Eintauchen rohrförmiger Werkstücke in ein Wasserbad scheicert daran, daß solche Behälter die Translationsund Rotationsbedingungen der Rohre beim Zuführen und Schneiden stark behindern und einen erheblichen Geräteaufwand erfordern«
Ziel der Erfindung
Durch die Erfindung sind beim thermischen brennen rohrf örmiger Werks tue lie neben einer "verbesserten Schneidqualität leichtere und kostensparende Arbeitsbedingungen unter Berücksichtigung des Gesundheitsschutzes zu ermöglichen.
Das Wesen der Erfindung
Der Erfindung liegt damit die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung sum Auffangen fester, flüssiger und staub- förmiger Abstoffe beim thermischen Trennen rohrförmiger Werkstücke, vorzugsweise von Rohren, zu entwickeln, die in der Lage ist, die beim Trennvorgang entstehenden Abstoffe sicher aufzunehmen, eine Ausbreitung auf die Rohrinnenwand zu verhindern, derart, daß auf einen zusätzlichen Arbeitsgang zur Entfernung der Abstoffe verzichtet werden kann und sich neben einer verbesserten Schnittqualität auch bessere Arbeitsbedingungen ergeben.
Zur Lösung der Aufgabe wird eine Einrichtung vorgesehla·* gen, die erfindungsgemäß gekennzeichnet ist durch einen sich auf der Rohrinnenwandung aufsetzenden, in mehrere kastenförmige Zeilen unterteilten Auffangwagen, wobei das Längen-Tiefen-Verhältnis der kastenförmigen Zellen . kleiner als 1 und die Gesamtlänge des Auffangwagens mindestens ein dreiviertel des Durchmessers der jeweils zu trennenden Rohre beträgt. An den Stirnflächen der beiden ..äußeren kastenförmigen Zei 1 en εinä Radkästeil -angeordnet., die zur Aufnahme je eines, mit der Rohrinnenwandung korrespondierenden Radpaares dienen« Die Radpaare sind lose und- axial verschiebbar auf den Achsen gelagert j die. -von;·. den Seitenwänden der Radkästen aufgenommen werden.
In Richtung zum Schlackenfu£ sind die kastenförmigen Zellen und Radkästen mit einer die Abstoffe aufnehmenden
öffnung versehen» Entsprechend dem Durchmesser des zu schneidenden Rohres werden die einzelnen kastenförmigen Zellen aneinander gereiht und durch an sich bekannte Verbindungselemente, beispielsweise durch Einhängahaken, miteinander verbunden, wobei die kastenförmigen Zellen bis zur halben Höhe mit Wasser gefüllt werden* Durch die Aufteilung in kastenförmige Zellen wird die Oberfläche des Auffangwagens in Verbindung mit der Oberfläche der Radkasten gegenüber seiner Grundfläche um ein Mehrfaches vergrößert. Dadurch wird die !"bsorbtionsfähigkeit für Stäube erhöht, insbesondere durch die mit Wasser gefüllten Zellen*
Die Zellenbauweise ermöglicht die Verwendung unifizierter Sektionen-für beliebige Rohrcurchmesser» Um eine sichere Abschirmung des Rohrbodens vor Abstoffen zu gewährleisten, werden so viel kastenförmige Zellen aneinandergefügt, daß die Gesamtlänge des Auffangwagens ein Dreiviertel des Rohrdurchmessers beträgt« Der Auffangwagen, ,nimmt bei der Drehung des Rohres selbsttätig jeweils eine nahezu horizontale Lage ein« Das ruckartige Nachsetzen des Auffangwagens bei der Drehbewegung des Rohres bewirkt ein Benetzen der aus der Wasserfüllung herausrsgenden Zellenwände, wodurch gleichermaßen die Absorptionsfähigkeit erhöht und die Abstoffe laufend in die mit Wasser gefüllten Zellen abgespült werden©
Durch die Anordnung der Radpaare können diese jenseits der Schnittebene umlaufen, so daß sich der Gesamtschwex'punkt des Auffangwagens neben der Schnittebene befindet und damit ein Teil des Auffangwagens aus dem Rohrende herausragen kann. Dadurch werden auch bei beliebig schmalen abzuschneidenden Ringen die Abstoffe •sicher aufgefangen* Spitze Winkel zwischen Zellenwänden und Schlackestrom, wasserbehaftete Zellenböden sowie wasserbenetzte Zellenwände gewährleisten eine gute Lösbarkeit der Schlacken und Staubschichten von dem Auf-
fangwagen und ermöglichen dadurch bei geringem Reinigungsauf wand eine lange Verwendbarkeit.
Ausführungs"beispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden, wobei die zugehörige Zeichnung eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Einrichtung zeigbo
Aus dem geschmiedeten Rohr 1, bestehend aus dem Werkstoff C 35t werden Anlasserzahnkränze für Dieselmotore durch Zerteilen des Rohres 1 hergestellt· Aus fertigungstechnischen Gründen wird der Arbeitsgang "Zerteilen" zweckmäßig zwischen den Drehen der Außen- und "In-'' nenflächen des geschmiedeten H'ohres 1 und dem Einbringen der Verzahnung angeordnete Als thermisches !Trennverfahren für die 30 mm dicke Rohr v/and ung kommt das leistungsfähige Feinstrahlbrennschneiden zum Einsatz, wobei mit einem Sauerstoffdruck von 5>0bar am feststehenden Schneidbrenner 2 und einer Schneidgeschwindigkeit von 570 mm/min gearbeitet wird«, ;
Um ein Anhaften des Schlackenstromes 3 an aer noch nicht geschnittenen Rohrinnensei be sowie das Ausblasen der Stäube aus dem Rohr 1 zu verhindern, wird der Aufrangwagen auf die Roiirinnenwandung aufgesetzt« Der Durchmesser des Rohres 1 beträgt 360 mm. Es werden vier gleichlange Zellen 4 von jeweils 60 cm Länge und 80 cm Tiefe miteinander verbunden, wobei die äußeren Zellen Λ' an ihren Stirnwänden 6; 61 ^e einen Radkasten 5 erhalten. Diese Verbindung erfolgt durch Schweißnähteβ Die Radpaare 7 sind lose und axial auf den Achsen 8 gelagert, die von den Seitenwänden der Radkästen 5 aufgenommen werden.
Durch die in der Regel etwas ruckweise Fahrbewegung des sich stets in der Horizontalen bewegenden Auffangwagens kommt es zu einem sogenannten Hochschwappeln des in den Zellen 4 und Radkästen 5 befindlichen .Wassers und damit zu einem Bespritzen der Schlacke.teilchen und Zellenwandungen* Dadurch bleiben die Abstoffe nur sehr lose an den offenen Zellen 4 und Radkästen 5 haften und lassen sich leicht entfernen·

Claims (3)

Si 25 Erfindungsanspruch
1. Einrichtung zum Auffangen fester, flüssiger und staubförmiger Abstoffe beim thermischen Trennen rohrförmiger metallischer Werkstücke, vorzugsweise von Rohren unter Verwendung einer Drehvorrichtung, wobei insbesondere eine Ausbreitung der Abstoffe auf die Rohrinnenwandung vermieden wird, gekennzeichnet dadurch, daß ein sich auf der Rohrinnenwandung aufsetzender, in mehrere kastenförmige Zellen (4) unterteilter Auffangwagen angeordnet ist, wobei das Längen-Tiefen-Verhältnis der kastenförmigen Zellen (4) kleiner als 1 und die Gesamtlänge des Auffangwagens mindestens ein dreiviertel des Durchmessers des jeweils zu trennenden Rohres (1) beträgt, daß an den beiden Stirnflächen (6; 6f) der äußeren kastenförmigen Zellen (4) Radkästen (5) vorgesehen sind, die zur Aufnahme je eines, mit der Rohrinnenwandung korrespondierendem Radpaares (7) dienen, welche lose und axial verschiebbar auf den Achsen (8) angeordnet sind.
2. Einrichtung zum Auffangen fester, flüssiger und staubförmiger Abstoffe beim thermischen Trennen rohrföraiger metallischer ?/erkstücke nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die kastenförmigen Zellen (4) und Radkästen (5) mit einer zum Schlackenfluß (3) weisenden Öffnung versehen sind·
3· Einrichtung zum Auffangen.fester, flüssiger und staubförmiger Abstoffe beim thermischen Trennen rohrförmiger metallischer Werkstücke nach Punkt .1. und 2,.gekennzeichnet dadurch, daß die kastenförmigen Zellen (4) auswechselbar abgeordnet sind«
Hierzu ein Blatt Zeichnungen -
DD21250279A 1979-04-26 1979-04-26 Einrichtung zum auffangen von abstoffen beim thermischen trennen DD143223A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT394149B (de) * 1989-07-10 1992-02-10 Moldrich Metallwaren Gmbh Verfahren zur herstellung von rohren aus einem metallband

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT394149B (de) * 1989-07-10 1992-02-10 Moldrich Metallwaren Gmbh Verfahren zur herstellung von rohren aus einem metallband

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