DD143306A1 - Einrichtung fuer die zufuhr von zweitluft an feuerungen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung, die eine Einrichtung für die Zufuhr von Zweitluft an Feuerungen von Dampferzeugern betrifft, erfährt ihre Anwendung bei der Verbrennung fester Brennstoffe, insbesondere auf mechanischen Schrägrosten. Dabei soll die unvollständige Verbrennung verhindert und die Zweitluft unter Vermeidung von mechanischer Arbeit dem Verbrennungsvorgang zugeführt v/erden. Erfindungsgemäß wird dieses dadurch erreicht,- daß im Bereich zwischen Feuerraumstirnwand und dem . Brennstoffschacht Luftzuführungskanäle angeordnet sind, die zwischen . dem Schichthöhenregler und einer Zünddecke in einen Luftzuführungs» schlitz übergehen, welcher die gesamte Breite des Feuerungsrostes einnimmt.
Description
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Titel der Erfindung
Einrichtung für die Zufuhr von Zweitluft an Feuerungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung, die eine Einrichtung für die Zufuhr von Zweitluft an feuerungen von Dampferzeugern betrifft, erfährt ihre Anwendung bei einer Verbrennung fester Brennstoffe, die insbesondere auf mechanischen Schrägrosten erfolgt.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Heben der für Kostfeuerungen charakteristisehen Zuführung der Verbrennungsluft als Primärluft, welche entsprechend den Spalten des Sostbelages und der Schüttdichte des Brennstoffes von Raum unter dem Rost her in die Brennstoffschicht gedruckt wird und den kontinuierlichen Abbrand bewirkt, ist es möglich, zur Vermischung und Verbrennung der aus der Brennstoffschicht austretenden brennbaren Gase oberhalb des Brennstoffbettes weitere Verbrennungsluft als Zweitluft zuzusetzen. Dazu ist gemäß der DS-AS 1014697, Kl. 24 a, eine Vorrichtung für die Zufuhr vorgewärmter Zweitluft im Bereich der Feuerbrücke von Rostfeuerungen bekannt geworden, bei der dieses durch die Anordnung von Düsen erfolgt. Die Düsen sind im hinteren Bereich des Feuerraumes so angebracht, daß die unter Überdruck einströmende Zweitluft strahlenförmig
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und gerichtet in die turbulent strömenden Verbrennungsgase eindringt, um eine Vermischung von brennbaren Gasen und Verbrennungsluft zu erreichen. Infolge des Dichteunterschiedes -zvn.schen strömenden Verbrennungsgasen und einzublasender Luft sind für die einzublasende Zweitluft erhebliche Drücke erforderlich, welche von Ventilatoren erzeugt v/erden. Diese Einrichtungen haben den Nachteil, daß die Einführung der Zweitluft in einem Gebiet des !Feuerraumes erfolgt,.wo die Verbrennungsgase nach oben abströmen und infolge der schon vorhandenen Stabilität der Strömung von den eintretenden Luftstrahlen nicht mehr.aufgerissen v/erden und damit die Durchinischung und Verbrennung der brennbaren Gase in nur ungenügendem Maße bewirkt. Bei Dampferzeugern setzt darüber hinaus oberhalb des Brennstoffbettes die Wärmeabgabe an die Heizflächen ein, welche ebenfalls dem Ausbrand der nach oben abströmenden Gase entgegensteht. Bin weiterer Nachteil der bekannten Zweitlufteinrichtungen besteht darin, daß die Reichweite- und damit die Wirksamkeit der in den Feuerraum einzublasenden Luftstrahlen vom Druck der Zweitluft vor den Düsen abhängig ist. Damit ist die Regelbarkeit der Zweitluftmenge von der Kennlinie des eingesetzten Ventilators einschließlich der Rohrleitung abhängig, so daß bei einer Drosselregelung der vor den Düsen anstehende Druck vermindert wird und die Reichweite der gedrosselten Zweitluft stark
abnimmt,
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine unvollständige Verbrennung zu verhindern und durch Vermeidung von Ansinterungen in den Zonen erhöhter Rauchgastemperatur den Wirkungsgrad der Feuerung zu verbessern.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Einrichtung für
die Zufuhr von Zweitluft an Feuerungen von Dampferzeugern unter Verwendung von Brüdendärapf en zu schaffen, bei der die Zweitluft unter Vermeidung von mechanischer Arbeit dem Ver-, . brennungsvorgang zugeführt werden soll.
Erfindungsgemäß wird dieses dadurch erreicht, daß im Bereich zwisehen Feuerraumstirnwand und dem Brennstoffschacht Luftzuführungskanäle angeordnet sind, die zwischen dein Schichthöhenregler und einer Zünddecke in einen Luftzuführungsschlitz übergehen, welcher die gesamte Breite des Feuerungsrostes einnimmt.
Damit die Menge der zuzuführenden Zweitluft jederzeit dosierbar zugegeben werden kann, sind den Luftzuführungskanälen stufenlos einstellbare Drosseleinrichtungen zugeordnet. Damit die Zweitluft durch den in dem Feuerraum herrschenden Unterdruck angesaugt wird, ist der Luftsuführungskanal und der Luftzuführungsschlitz, über die der Zweitluftstrom einbringbar ist, frei von Einbauten, insbesondere von Luftfördereinrichtungen.
Äusführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Die Zeichnung zeigt einen Längsschnitt durch den Feuerraum einer mechanischen Schrägrostfeuerung für die Verbrennung von Rohbraunkohle.
Der Verbrennungsbereich besteht, wie in der Zeichnung dargestellt ist, aus dem mechanischen Feuerungsrost .1, welcher den aus dem Brennstoffschacht 2 gelangenden Brennstoff aufnimmt und dessen Schichthöhe mit dem Schichthöhenregler 3 nivelliert wird. Im weiteren Aufbau der Feuerung schließt sich an die darüherliegende abgestufte Feuerraumstirnwand A- die Zünddecke 5 s-n> äle in die obere Zünddecke 6 übergeht und den vorderen Teil des Feuerrauines 7 begrenzt. Der'hintere Teil desselben wird durch die Rückführdecke 8 begrenzt. Neben dem Brennstoffschacht 2 wird ein Luftsufährungskanal 9 angeordnet,
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der im unteren Bereich der Zünddecke 3 in einen Luftzuführungsschlitz. 10 übergeht. Die Breite des Luftzuführungs~ schlitzes 10 entspricht der Breite des mechanischen Feuerungsrostes 1 und dieser v/ird von den Seitenwänden, die jedoch nicht weiter dargestellt sind, begrenzt.
Der in mehreren Phasen auf dem mechanischen Feuerungsrost 1 ablaufende Verbrennungsvorgang bewirkt·das Auftreten von verschieden zusammengesetzten Verbrennungsgasen 11, die sich im Mischraum 12 infolge der Turbulenz mischen. Durch den im Feuerraum 7 herrschenden Unterdruck v/ird neben dem hereingedrückten TJnterwind 13 über den Luftzuführungskanal 9 und den Luftzuführungsschlitz 10 die Zweitluft selbsttätig angesaugt. Ihre Zuführung unmittelbar am Eintritt der Brennstoffschicht 14 bewirkt, daß unter dem Einfluß der horizontalen Zünddecke 5» <3.er Zirkulationskante 15 sowie der geometrischen Anordnung von Rückführdecke 8 und oberer Zünddecke 6 im Mischraum 12 eine Mischung und Befeuchtung der Zweitluft mit dem in der Trocknungszone 16 entweichenden Wasserdampf erfolgt. Die Zufuhr der Zweitluft kann über eine Drosseleinrichtung 17 verringert werden. Der feuchte Luftschleier im Bereich der Feuerraumstirnwand 4 und der oberen Zünddecke 6 verhindert das Anbacken teigiger Aschenteilchen. Gleichzeitig erfolgt mit der Zuführung eines Schleiers befeuchteter Zweitluft über der Brennstoffschicht 14 im Bereich der Brennstoffaufbereitung, der Luftmangel aufweist, eine über die Breite des Feuerraumes 7 wirksame Anreicherung des Gasgemisches aus der Sntgasungszone 18-mit der Verbrennungsluft vor dem Gebiet der endgültigen Durchinischung unterhalb des Mischraumes 12. Desweiteren erfolgt eine Intensivierung der Verbrennung von entzündeten Brennstoffeeilchen. welche von der Verbrennungszone 19 in den Bereich der Trocknungszone 16 gelangen und unter die Brennstoffschicht 14 gemischt werden, lieben der verstärkten Oxydation der Brennstoffoberfläche wird die frühzeitigere Ausbildung eines Grundfeuers unterstützt.
Die vorteilhafte Wirkung der erfindungssremäßen Lösung besteht
— 1S —
darin, daß die Zuführung der Zweitluft ohne zusätzliche Luftförderanlagen erfolgen kann. Durch den Eintritt der Zweitluft vor dem Aufbereitungsbereich des Brennstoffes auf dem mechanischen Feuerungsrost 1 erfolgt eine durchgängige Vermischung der Zweitluft mit den austretenden Verbrennungsgasen. Das Anreichern der Zweitluft mit einem Feuchtigkeitsschleier wirkt sich nicht nur günstig auf den Verbrennungsvorgang aus, sondern bewirkt gleichzeitig auch noch einen Reinigungseffekt der Flächen des Feuerraumes 7·
Claims (3)
- Br finching s an s pr-uch1. Einrichtimg für die.Zufuhr von Zweitluft an Feuerungen von Dampferzeugern, bei denen der Brennstoff aus einem senkrechten Brennstoffschacht entnommen sowie über einen Schichthöhenregler auf dem mechanischen feuerungsrost nivelliert und mit Unterstützung einer Unterwindbelüftung verbrannt wird, gekennzeichnet dadurch, daß im Bereich zwischen Peuerraumstirnv/and (4-) und dem Brennstoffschacht (2) Luftzuführungskanäle (9) angeordnet sind, die zwischen dem Schiebthöhenregler (3) und einer Zünddecke (5) in einen Luftzuführungsschlitz (10) übergehen, v/elcher die gesamte Breite des Feuerungsrostes (1) einnimmt.
- 2. Einrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurchs daß den Luftzuführungskanälen (9) stufenlos einstellbare Drosseleinrichtungen (17) zugeordnet sind.
- 3. Einrichtung nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß der LuftZuführungskanal (9) und der Luftzuführungsschlitz (10), über die der Zweitluftstrom einbringbar ist, frei von Einbauten, insbesondere von Luftfördereinrichtungen ist.Seite Zeichnung
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD21253179A DD143306A1 (de) | 1979-04-27 | 1979-04-27 | Einrichtung fuer die zufuhr von zweitluft an feuerungen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DD21253179A DD143306A1 (de) | 1979-04-27 | 1979-04-27 | Einrichtung fuer die zufuhr von zweitluft an feuerungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD143306A1 true DD143306A1 (de) | 1980-08-13 |
Family
ID=5517874
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD21253179A DD143306A1 (de) | 1979-04-27 | 1979-04-27 | Einrichtung fuer die zufuhr von zweitluft an feuerungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD143306A1 (de) |
-
1979
- 1979-04-27 DD DD21253179A patent/DD143306A1/de not_active IP Right Cessation
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