DD143497A2 - SCHALTUNGSANORDNUNG FUER EINE UEBERLASTSICHERUNG &EI AUTOMATISCHEN FUTTERSPENDERN - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für eine Überlastsicherung bei den in der Fischzucht Verwendung findenden automatischen Futterspendern nach Patent 135 342. Der Zweck der Erfindung besteht darin, den bei den vorgeschlagenen Futterspendern durch das Festklemmen der Dosiervorrichtung bedingten Wartungsaufwand zu reduzieren und die bei der periodischen Futterabgabe auftretenden Störungen zu vermeiden. Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schaltungsanordnung für eine Überlastsicherung bei automatischen Futterspendern für die Fischzucht zu schaffen, durch die die bei der zeitlich abgestimmten Futterabgabe auftretenden Störungen (Festklemmen des Futtermittels) kontinuierlich mit Hilfe der Drehrichtungsumkehr der Dosiermotoren beseitigt werden. Erfindungsgemäß sind in dem Stromkreis zur periodischen, zeitlich gesteuerten Futterabgabe eine, entgegen der Normalrichtung gepolte Spannungsquelle und ein elektro-mechanischer (elektronischer) Schalter vorhanden.
Description
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Schaltungsanordnung für eine Überlastsicherung bei automatischen FuttersOendern
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für eine Überlastsicherung bei den in der Fischzucht Anwendung findenden automatischen Futterspendern nach Patent 135342 Bei der im Patent 13534-2 \ vorgeschlagenen
Vorrichtung handelt es sich um einen im wesentlichen aus einem Behälter für die Aufnahme des Futtermittels und einer Dosiervorrichtung zur portionsweisen Freigabe des Futtermittels bestehenden Futterspender, bei dem außerhalb und seitlich einer Schüttpyramide eine Dosierscheibe in vertikaler Richtung drehbar angeordnet ist, die mit einer Anzahl unterschiedlich großer Kammern versehen ist.
Da die in der industriellen Tieraufzucht, insbesondere in der Setzlings- und Mastzucht von Fischen eingesetzten pelletartigen Trockenfuttermittel einen hohen Siv/eißanteil besitzen, kommt es in Verbindung mit der Luftfeuchtigkeit zur Klumpenbildung, Diese Klumpen und die Pellets selbst sind die Ursache häufiger Störungen infolge des Festklemrnens der Dosiervorrichtung. Normalerweise löst man dieses Problem dadurch, daß der Antrieb der Dosiervorrichtung mittels mechanischer oder elektrischer Sicherungen außer Betrieb gesetzt wird»
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Die Dosiervorrichtung ist dadurch zwar vor Zerstörung geschützt, aber die eigentliche Ursache ist nicht beseitigt.
Durch zusätzlichen Wartungsaufwand muß der Normalzustand wieder hergestellt werden.
insbesondere bei batteriegespeisten, seperaten Anlagen (z. B.
Schwimmgehegen), bei denen eine ständige Wartung nicht möglich ist, führt dies zu erheblichen Störungen im Futterrhythmus. Der Gebrauchswert solcher Anlagen wird dadurch erheblich gemindert.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung bezweckt, den bei dem vorgeschlagenen Futterspender durch das Festklemmen der Dosiervorrichtung bedingten Wartungsaufwand zu reduzieren und die bei der periodischen Futterabgabe auftretenden Störungen zu vermeiden, mechanische und elektrische Schaden zu verhindern und den Energieverbrauch zu senken.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung für eine Überlastsicherung bei automatischen Futterspendern zu schaffen, durch die eine zeitlich abgestimmte Futterfreigabe auch bei auftretenden Störungen (Festklemmen des Futtermittels) mit Hilfe der Drehrichtungsumkehr des Dosiermotors erreicht wird.
Die Schaltungsanordnung für die Überlastsicherung von automatischen Fatterspendern . ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß in dem Stromkreis zur periodischen, zeitlich gesteuerten Futterabgabe eine entgegen der Kormalrichtung gepolte und die Drehrichtungsumkehr des Motors bewirkende zusätzliche Spannungsquelle und ein elektromechanischer Schalter vorhanden sind.
Anstatt der elektro-mechanischen Schalter können auch kontaktlose elektronische Schalter eingesetzt werden.
Durch, die Erfindung, d. h. durch die Drehrichtungsumkehr des Antriebs bei überlast, wird das Klemmgut in der Dosierscheibe freigesetzt und der nächste Dosiervorgang kann erfolgen. Der Vorgang kann solange wiederholt werden, bis entweder das Klemmgut zerkleinert ist oder als Rest im Vorratsbehälter übrig bleibt.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigen:
Fig. 1: Schaltungsanordnung mit elektro-magnetischem Schalter
Fig. 2: Schaltungsanordnung mit elektrischen Ventilen
Mit Hilfe des in Fig. 1 dargestellten Gleichstrommotors ftLj wird die zeichnerisch nicht dargestellte und in der Hauptanmeldung beschriebene Dosierscheibe angetrieben. Der Motor IvL besitzt einen Schalter S^, der mit der Abtriebsachse mechanisch so gekoppelt ist, daß er v;ährend einer Umdrehung kurzzeitig abhebt.
Der Index "n" in Fig. 1 steht für η - gleichartige Dosiervorrichtungen.
Da der Schalter S. im HauptStromkreis des Motors M. liegt, schaltet es diesen nach jeder Umdrehung des Abtriebs exakt ab. In Ruhestellung ist der Motor IL über den Schalter S^ an den negativen Pol der Spannungsquelle Ep gelegt. Durch einen periodischen Zeitgeber wird der Schalter S, an die Spannungsquelle E. gelegt und der elektronische Schalter S„ durchgeschaltet, so daß der Motor IvL in positiver Richtung anläuft. Der mechanisch mit der Abtriebsachse gekoppelte Schalter S^ schließt kurz danach und der Schalter Sp kann abfallen. Die Haltezeit des Schalters S^ ist so bemessen, daß der Schalter S^ mit Sicherheit wieder öffnet und den Motor Mj abschaltet.
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Klemmt der Motor LL, so bleibt der Schalter S. geschlossen. Das Relais C^ fällt ab und der Schalter S^ schaltet auf die Spannungsquelle Ep um, wodurch am Motor M^ negative Spannung anliegt. Der Motor IvL1 dreht infolgedessen in entgegengesetzter Richtung, bis der Schalter S^ öffnet und die Dosiervorrichtung sich in die Ausgangsstellung begibt·
Über die Diode D^ wird eine elektrische Entkopplung mehrerer Dosiermotoren erzielt.
Die in Fig. 1 dargestellte Schaltung erfordert einen geringen technischen Aufwand, ist aber auf Grund der endlichen Lebensdauer der Schalter S^ nur für eine relativ kleine Anzahl von Dosiervorrichtungen vorteilhaft.
Dem technischen Entwicklungsstand entsprechend ist es zweckmäßiger, kontaktlose elektronische Schalter (z. B. Thyristoren) nachfolgend Ventile genannt - für die Schalter S^, zu verwenden. Ihre Lebensdauer ist unbegrenzt und das Bauvolumen sowie ihre Steuerleistung sind gegenüber elektromagnetischen Schaltern wesentlich geringer. Die Wirkungsweise der elektronischen. Steuerung wird an Hand des in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert.
Analog wie in Fig. 1 wird in Fig. 2 als Dosierantrieb der Motor JL mit einem mechanisch gekoppelten Schalter S^ verwendet. Erhalten die Ventile V^ und V gleichzeitig einen Zündimpuls, so schalten beide durch und der Motor Mj liegt in positiver Drehrichtung an der Spannungsquelle E^ an. Nach kurzer Anlaufzeit schließt der Schalter S^ und löscht damit das Ventil V1. Der Motor NL schaltet wieder aus, wenn der Schalter S, öffnet. Nach Ablauf einer fest eingestellten Zeit gegenüber den Zündimpulsen der Ventile V. und V„ wird der Löschthyristor V, gezündet und der Löschkondensator C1 wird über das Ventil Vp entladen (Kondensatorlöschung des Ventils V„). Dies ist nur dann der Fall, wenn der Motor M. nicht seine Endlagenstellung infolge Festklemmens erreicht hat und damit der Schalter S^ und das Ventil Vp noch geschlossen sind. Die Löschbereitschaft des Kondensators C-r wird beim Zünden des Ventils V^ jeweils über den Widerstand R1 und die Diode N^ erzeugt.
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Nach einer weiteren Verzögerungszeit wird das Ventil V, geöffnet und der Motor M1 wird umgepolt. Die Stromleitung wird unterbrochen, wenn der Schalter. S^ öffnet» Damit steht die Dosiervorrichtung wieder in der Endlagenstellung und ein neuer Dosiervorgang kann eingeleitet werden.
Da die Steuerleistung (der Zündimpulse) relativ gering ist, ist es zweckmäßig, die Zündimpulse bei jedem Dosiervorgang nach einer fest vorgeschriebenen Reihenfolge an die Ventile anzulegen. Damit entfällt eine ansonsten notwendige Abfragelogik. Die Schaltungen nach Fig. 1 und Fig. 2 haben den Vorteil, daß durch eine entsprechende Diodenentkoppelung (D. - D ) η - verschiedene Dosiervorrichtungen gleichzeitig ohne gegenseitige Beeinflussung betrieben werden können. Die Drehrichtungsumkehr spricht jeweils nur für die Dosiervorrichtung an, bei der ein Klemmen auftritt. Dadurch wird eine erhebliche Menge Energie eingespart. Dieser Fakt ist beim Betrieb mit galvanischen Batterien von entscheidender Bedeutung.
Claims (2)
- Erfindungsansprüche1.". Schaltungsanordnung für eine .Überlastsicherung bei automatischen Futterspendern nach Patent 1353^2 } dadurch gekennzeichnet, daß in dem Stromkreis zur periodischen , zeitlich gesteuerten Futterabgabe eine entgegen der Normalrichtung gepolte und die Drehrichtungsumkehr des Motors (M.) bewirkende zusätzliche Spannungsquelle (E2) un<^ ein elektromechanischer Schalter (S^) angeordnet sind.
- 2. Schaltungsanordnung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß anstatt der ^elektro-mechanischen Schalter (S, -S) kontaktlose elektronische Schalter (V^ -V) angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD21294579A DD143497A2 (de) | 1979-05-17 | 1979-05-17 | SCHALTUNGSANORDNUNG FUER EINE UEBERLASTSICHERUNG &EI AUTOMATISCHEN FUTTERSPENDERN |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD21294579A DD143497A2 (de) | 1979-05-17 | 1979-05-17 | SCHALTUNGSANORDNUNG FUER EINE UEBERLASTSICHERUNG &EI AUTOMATISCHEN FUTTERSPENDERN |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD143497A2 true DD143497A2 (de) | 1980-08-27 |
Family
ID=5518178
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD21294579A DD143497A2 (de) | 1979-05-17 | 1979-05-17 | SCHALTUNGSANORDNUNG FUER EINE UEBERLASTSICHERUNG &EI AUTOMATISCHEN FUTTERSPENDERN |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD143497A2 (de) |
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1979
- 1979-05-17 DD DD21294579A patent/DD143497A2/de not_active IP Right Cessation
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