DD143807A1 - Anordnung zur gewinnung von signalen aus einspritznadelventilen - Google Patents

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DD143807A1
DD143807A1 DD21308379A DD21308379A DD143807A1 DD 143807 A1 DD143807 A1 DD 143807A1 DD 21308379 A DD21308379 A DD 21308379A DD 21308379 A DD21308379 A DD 21308379A DD 143807 A1 DD143807 A1 DD 143807A1
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Heyo Mennenga
Juergen Frenzel
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Heyo Mennenga
Juergen Frenzel
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Abstract

Patentanspruch 1: Anordnung zur Gewinnung von Signalen aus Einspritznadelventilen von Dieselmotoren, bei der entsprechend der britischen Patentschrift Nr. 729431 ein Magnet verwendet wird, der sich infolge der Düsennadelbewegung bewegt und bei Bewegung der Düsennadel in einer in Bezug auf den Halterkörper des Ventils unbeweglichen Spule eine Spannung, die als Signal dient, induziert wird, gekennzeichnet dadurch, dass die Spule (3) auf einen, an oder in einem Ende eines Rohres (5) befindlichen Kern, auch auf einen solchen aus hochpermeablem Material, gewickelt ist, dieses Rohr (5) vorzugsweise durch die Verschlusskappe (10) eines Einspritznadelventils axial fluchtend zur Düsennadel geführt ist, wobei das Rohrende bzw. die Spulenstirnseite dem Magneten (2), der auf der Düsennadel oder auf einem anderen synchron mit dieser bewegten Bauteil befestigt ist, in einem Funktionsabstand (A), der in der Ruhelage des Ventils wenig größer als der Hub der Düsennadel ist, gegenübersteht.

Description

21.3 OM -ι-
Titel der Erfindung:
Anordnung zur Gewinnung von Signalen aus Einspritznadelventilen
Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Gewinnung von Signalen aus Einspritznadelventilen von Dieselmotoren. Die unter Einsatz der beschriebenen Anordnung gewonnenen Signale dienen in Verbindung mit einer Verstärker- und Auswerteeinheit zur Gewinnung von Aussagen über den Zustand des Einspritznadelventils und damit zu seiner Überwachung am laufenden Motor. '
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen: In der britischen Patentschrift Nr. 729 431 wird eine Einrichtung beschrieben, die in einer typischen Ausführung einen Magneten aufweist, der mit der Düsennadel des Einspritzventils oder mit einem Bauteil, das sich synchron mit der Düsennadel bewegt, verbunden ist, und dieser Magnet von einer mit der Verschlußkappe des Einsprit zventils fest verbundenen Spule umgeben ist. Beim Einspritzvorgang bewegt sich bekanntlich die Düsennadel und damit der Hagnet, wodurch v/egen der Relativbewegung des Magneten gegenüber der Spule in dieser eine Spannung induziert wird. Die infolge der Düsennadelbewegung induzierte Spannung ist der Nadelgeschwindigkeit proportional und dient als Signal, aus dem u.a. der Einsprit zbeginn festgestellt werden kann. In der ausgeführ-
ten technischen Lösung sind sowohl die Anordnung der Spule alsauch die Ausführung dieser Spule von Nachteil, So sind für die Einbringung der bekannten Einrichtung in ein Einspritzventil durch die Spulenanordnung in der Verschlußkappe des Ventils und durch die relativ großen Abmessungen der Spule, da diese auch den Magneten umgibt, größere konstruktive Änderungen am Einspritzventil notwendig, Für einen Einbau der bekannten Einrichtung beispielsweise in Einspritzventile mit einer Kühlung des Düsenkörpers oder in solche, bei denen die Rückführung des Leckkraftstoffes durch die Verschlußkappe des Ventils erfolgt, sind auch insbesondere hinsichtlich eines Schutzes der Spule gegenüber Kraftstoff zusätzliche Änderungen am Einspritzventil erforderlich. Von Nachteil ist aucli9 daß der Magnet sich in der Spule bewegt, wodurch bei einer gegenseitigen mechanischen Berührung, wie sie beispielsweise infolge von Versatz des Magneten auftreten kann, die Gefahr der Zerstörung von Spule und Magnet besteht. Weitere Nachteile der bekannten technischen Lösung ergeben sich hinsichtlich der Ausbildung .eines Anschlusses für Meßkabel, aus der erschwerten Austauschbarkeit dieser Einrichtung und mit der komplizierter gewordenen Wartung des Einspritzventils.
Ziel der Erfindungt
Ziel der Erfindung ist eine vereinfachte Anordnung zur Gewinnung von Signalen aus Einspritznadelventilen, die sich einfacher als bekannte Einrichtungen herstellen und universellan Ventilen bekannter Bauart ohne großen Aufwand nachrüsten läßt.
Darlegung des Wesens der Erfindung: Die zu lösende Aufgabe besteht darin, eine Anordnung zu schaffen, bei der die Spule, die Anschlüsse derselben und die Einrichtung für ä.en Kabelanschluß eine zusammenhängende einfach zu fertigende Einheit bilden, die mit dem Einsprits-
nadelventil in geeigneter Weise einfach su verbinden ist. Die erfindungsgemäße Lösung nutzt den Umstand aus, daß in einer Spule nicht nur dann eine Spannung induziert wird, wenn sich ein Magnet in ihr bewegt, sondern daß eine Spannung auch dann auftritt, wenn der Magnet außerhalb der Spule bewegt wird. Dadurch ist es möglich, und darin besteht die erfindungsgemäße Lösung, die Spule auf einen, an oder in einem Ende eines Rohres befindlichen Kern zu wickeln, welches axial durch das Einspritznadelventil führt und dann den Magneten auf dem unteren Federteller bzw, einer hierfür vorgesehenen Ausbildung des Druckbolzens zu befestigen, wobei zwischen der Spulenstirnseite bzw. dem Rohrende und dem Magneten ein Punktionsabstand eingestellt wird, der in der Ruhelage des Einspritznadelventils wenig größer als der Hub der Düsennadel ist. Die Wicklungsenden der Spule v/erden durch das Rohr an einen Anschlußkopf für Meßkabel geführt und mit diesem fest verbunden. Gemäß der Erfindung bilden die Spule, das Rohr und der Anschlußkopf für Meßkabel eine zusammenhängende Einheit, die mittels eines geeigneten Zwischenstückes vorzugsweise mit der Verschlußkappe des Ventils, durch die auch das Rohrende mit der Spule geführt wird, einfach zu verbinden ist und mit dem der Punktionsabstand zwischen der Spülenstirnseite und dem Magneten eingestellt und in bezug auf den Kalterkörper des Ventils fixiert werden kann.
Aus führung sbeipielt .
Pig;1 zeigt ein Ausführungsbeispiel entsprechend der erfin-. dungsgemäßen Anordnung, bei dem die Spule 3» die auf einen Kern aus hochpermeablem Material gewickelt ist, beispielsweise im Ende eines Rohres 5 so eingesetzt ist, daß die Spulenetirnseite mit dem unteren Rohrende abschließt. Die verstärkten Wicklungsenden 4 der Spule 3 sind durch das Rohr 5 an einen Anschlußkopf 12, beipielsweise eine Buchse für Meßkabelstecker, geführt. Die Spule 3, die verstärkten Wicklungsenden 4 derselben und die Zuleitungen zum Kabelanschlußkopf 12 sind vorzugsweise mit einem Kunstharz vergossen. Das Rohr 5 mit der Spule 3 ist durch die Verschlußkappe 10, die axial
fluchtenden Bohrungen in der Einstellschraube 9 und im oberen Federteller 8 sowie durch die Druckfeder 7 bis dicht an den Magneten 2 geführt, der beispielsweise hier auf dem unteren Federteller 1 des Ventils, der fest mit dem Druckbolzen verbunden ist, befestigt ist.
Der zwischen der Spulenstirnseite und dem Magneten 2 bestehende Funktions ab stand A, der in der Ruhelage des Einspritznadelventils wenig größer als der Hub der Düsennadel ist, kann mittels des Zwischenstückes 11 eingestellt und fixiert werden.
Beim Einspritzvorgang wird der Magnet 2 infolge der Bewegung der Düsennadel relativ gegenüber der Spule 3 bewegt, deren lage in bezug auf den Halterkörper 6 des Ventils arretiert ist, so daß in der Spule 3 eine Spannung in bekannter Weise induziert wird.
Mit der erfindungsgemäßen Lösung ergibt sich eine Anordnung zur Gewinnung von Signalen aus Einspritznadelventilen, die gegenüber bekannten technischen lösungen eine Reihe von Vorteilen bietet. So läßt sich die erfindungsgemäße Anordnung sehr einfach montieren und demontieren. Die für einen Einbau notwendigen Änderungen am Einspritzventil sind gering und machen eine Nachrüstung an Einspritznadelventilen bekannter Bauart leicht möglich.
Die Spulenausführung und die Führung der Zuleitungen für einen Meßkabelanschluß sind derart, daß keine Verbindungen zwischen Kraftstoff und Spule 3 bzw. Zuleitungen zum Anschlußkopf 12 auftreten. Von Vorteil ist auch, daß die erfindungsgemäße Anordnung von Spule 3» Rohr 5 und Anschlußkopf 12 mit dem Zwischenstück 11 eine einfach und getrennt vom Einspritzventil zu fertigende zusammenhängende Einheit bilden, die einfach mit dem Einspritzventil verbunden werden kann. Da ein Funktionsabstand A zwischen der Spulenstirnseite und dem Magneten 2, der in der Ruhelage des Ventils wenig größer als der Düsennadelhub ist, besteht und der Magnet 2 außerhalb der Spule 3 bewegt wird, ist keinerlei mechanische Berührung gegenseitig oder mit anderen bewegten
Bauteilen, die zu einer Zerstörung von Spule und Hagnet führen kann, möglich.

Claims (4)

Erfindungsanspruch: - ·
1. Anordnung zur Gewinnung von Signalen aus Einspritznadelventilen von Dieselmotoren, bei der entsprechend der britischen Patentschrift Nr. 729 431 ein Magnet verwendet wird, der sich infolge der Düsennadelbewegung bewegt und bei Bewegung der Düsennadel in einer in bezug auf den Halterkörper des Ventils unbeweglichen Spule eine Spannung, die als Signal dient, induziert wird, g e-.kennzeichnet dadurch, daß die Spule (3) auf einen, an oder in einem Ende eines Rohres (5) befindlichen Kern, auch auf einen solchen aus hochpermeablem Material, gewickelt ist, dieses Rohr (5) vorzugsweise durch die Verschlußkappe (10) eines Einspritznadelventils axial fluchtend zur Düsennadel geführt ist, wobei das Rohrende bzw. die Spulenstirnseite dem Magneten (2), der auf der Düsennadel oder auf einem anderen synchron mit dieser bewegten Bauteil befestigt ist, in einem Punktionsabstand (A), der in der Ruhelage des Ventils wenig größer als der Hub der Düsennadel ist, gegenübersteht.
2. Anordnung zur Gewinnung von Signalen nach Punkt "!,gekennzeichnet dadurch, daß die Wicklungsenden der Spule (3) verstärkt sind und diese durch das Rohr (5) an einen Anschlußkopf (12) für Meßkabel geführt und an diesem befestigt sind.
3. Anordnung sur Gewinnung von Signalen nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Spule (3), die verstärkten Wicklungsenden (4) und die Zuleitungen zum Anschlußkopf (12) vergossen sind und daß das Innere des Rohres (5) mit einem Kunstharz ausgegossen ist.
4. Anordnung zur Gewinnung von Signalen nach Punkt 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Spule (3), das Rohr (5) und der Anschlußkopf (12) mit dem Zwischenstück (11) eine zusammenhängende Einheit bilden, die mittels des Zwischenstückes (11) vorzugsweise mit der Verschlußkappe (10) des Einspritznadelventils in geeigneter Weise einfach verbunden wird und mit dem der Punktionsabstand (A) einstell- und arretierbar ist.
DD21308379A 1979-05-23 1979-05-23 Anordnung zur gewinnung von signalen aus einspritznadelventilen DD143807B1 (de)

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DD143807B1 DD143807B1 (de) 1988-07-27

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3137761A1 (de) * 1981-09-23 1983-03-31 Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart Kraftstoff-einspritzduese fuer brennkraftmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3137761A1 (de) * 1981-09-23 1983-03-31 Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart Kraftstoff-einspritzduese fuer brennkraftmaschinen

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DD143807B1 (de) 1988-07-27

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