DD144048A5 - Verfahren zur gewinnung natuerlicher terpene mit antipsoriatischer wirksamkeit - Google Patents

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Francisco R A S Salgado
Blanca Z N Rivera
Antonio Horvath
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Conrad Ltd
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Gewinnung natürlicher Terpene mit antipsoriatischer Wirksamkeit für die Behandlung von Psoriasis und Parapsoriasis, Erfindungsgemäß werden Wurzeln und Blätter von Dryopteris crassirhizoma, Polypodium vulgara u.a. in der Weise extrahiert, daß a) Wurzeln in Streifen von 2 bis 3 cm und Blätter kontinuierlich bei 70 °C getrocknet werden, b') das Material mit < 5% Restfeuchtigkeit zerkleinert wird (Ф 2 mm, у 0,36) , c) extrahiert wird mit einem Lösungsmittel (Dielektrizitätskonstante 1 ,890 bis 9,08), d) das Lösungsmittel abgedampft und e) der Rückstand gereinigt wird. Die Reinigung erfolgt mit einem n-Hexan/Wasser(10 : 4)-Gemisch und 96%igem Äthanol unter Verwendung einer SI~60~Geduran~Säule oder einer neutralen AI2О3-Säule

Description

21 3363 - »-
Verfahren zur Gewinnung natürlicher Terpene mit antipsoriatischer Wirksamkeit
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Gewinnung natürlicher {Terpene mit antipsoriatischer Wirksamkeit durch Extraktion von Wurzeln und Blättern der erassirhizoma 9 Polypodium vulgara, Linn, Polypjpdiuni leueotomos,- PhIebodium decumanun Jj2- Smith s Pqlypodium decumanuin, Cyathea taiwaniana und V/urzeln von aureura Linn und Polypodium triseriale sowie nach diesem Verfaliren erhaltene Terpene· .
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Psoriasis und Parapsoriasis stellen pathologische Symptome dar, die sich auf jedem beliebigen Teil der Körperoberfläche zeigen und imstande sind, sie vollständig anzugreifen, d. h· vom Kopf bis zu den Zehen» Dieses drückt aus, daß die Ernsthaftigkeit dieser Krankheit daher vom Ausmaß als auch von der Tiefe abhängt, mit der die psoriatischen Vorgänge die Dermalschichten angreifen« Sie zeigt sich auf der Haut* Dennoch übersieht kein Dermatologe oder Allgemeinpraktiker die sogenannten Komplikationen der Psoriasis, die überall zum Ausdruck kommen, hauptsächlich im Bereich der Gelenice und der Gewebe, wie der Leber- und Uierengewebe, was dazu führt 9 daß der unter Psoriasis leidende Patient Anzeichen von Diabetes, Gicht und- sogar Uiereninsuffisienz zeigt, wenn sich
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diese Krankheit in einem fortgeschrittenen Stadium befindet, wodurch sich das Befinden des Patienten merklich verschlechterte
Der Hinweis ist bedeutsam daß eine genetische Übertragung mit rezessivem Charakter stattfindet, v/obei es sich um ein bedeutsames Detail handelt, das ihr täglich ansteigendes Auftreten unter den Menschen erklärte Zu diesem Effekt gibt es Stellungnahmen der Weltgesundheitsorgani8ations wonach vermutet'wird, daß die Anzahl der Personen, die unter der Psoriasis mit einer deutlichen Aktivität dieser Krankheit in ihren verschiedenen klinischen Formen leiden, mit 1 % der Bevölkerung angesetzt v/erden können«
Trotz der obigen Erkenntnis dieses Sachverhalts waren die therapeutischen Bemühungen, diesen pathologischen Zustand zu heilen oder zu verbessern, praktisch erfolglos* Gewisse Arzneimittel der zytostatischen Gruppe zeigen eine gewisse relative Wirksamkeit bei der Behandlunge Jedoch sind sie stark 'toxisch, und die Patienten können nicht mehr als zweimal aufgrund dieser Toxizität damit behandelt werden*
Kurz gesagt gibt es derzeit lediglich Palliativmittel, wobei die Tatsache als gesichert hingenommen v/erden muß, daß die Psoriasis damit nicht geheilt werden kann« Bezüglich ihres Arbeitslebens sind diese Patienten weiterhin stark eingeschränkt©
Es ist festgestellt worden, daß natürliche Terpene, die aus' Wurzeln und Blättern von Drv_OOte^_is £ras_s_irhizoma, vulgäre;, Linn, £2~Σ2£^ΐΒ31 JLPJu^HJl0Ja0JIs PhIejbodiurn djecumanun
talwaniana und
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Wurzeln von Polypodium aureum Linn und Polypodium triseriale isoliert wurden, nützliche Eigenschaften bei der Behandlung von Patienten beiderlei Geschlechte und beliebigen Alters haben, die an der Psoriasis und der Parapsoriasis leiden. Zu diesen Terpenen zählen Fernen (s. Formel nach Beispielen) und Isomere davon, wie auch andere Terpene« Eine Gruppe von 152 Patienten, die an der Psoriasis litt, wurde oral mit einer täglichen Dosis von 200 mg behandelt, was dazu führte, daß in mehr als 80 % der Fälle innerhalb einer Zeitdauer von 1 bis- 3 Monaten das fragliche Krankheitsbild verschwunden war. Bei einer Serie von Doppelblindversuchen zeigte das Fernen, daß es im Vergleich mit dem Placebo gleicher Größe und Gestalt v/irksam iste Fernen ist besonders bei jeglicher Art von psoriatischer oder parapsoriatischer Läsionen nützlichj einschließlich der pustelartigen palmar/plantaren Form dieser Krankheit«
Fernen verändert weder bei Ratten noch bei Mäusen die Fruchtbarkeit und zeigt keinen Mißgeburten hervorbringenden Effekt entsprechend den gemachten Studien und "Guidelines for Reproduction Studies for Safety Evaluation of Drugs for Human Use" (Food and Drug Administration of the United States (1966) )„
Fernen zeigt keine karzinogene .Wirksamkeit entsprechend den Studien an Ratten, nachdem es täglich in einer Menge von . 1 mg/kg Körpergewicht- oral 'und 20 Wochen lang verabreicht wurde, und entsprechend den Beobachtungen mit Ablauf von 7 Wochen mit und ohne Einführung von Glasteilchen in die Harnblase» Die bei diesen Studien angewandten Methoden werden von Juli, J. W. in Brit«, J6 Cancer; 5, 328 (1951) beschrieben» Die statistische Beurteilung, die angewandt wurde, wird von Arcos und Mitarbeitern in "Chemical Induction of Cancer", S8, 416j Academic Press Inc., Hew York (1963) beschrieben.
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Der Reaktionsmechanismus, dem das Fernen unterliegt, steht offensichtlich mit dem Membranschaden in Zusammenhang, der die geänderte Regelung des Zellenv/achstums in der Epidermis hervorruft (Orfanos, C. E. und MahrIe, G„,.Dermatologic 151, 199 - 215 (1976) >.
Pernen hat keine die Entzündung hemmende oder die anabolische Wirksamkeit von Steroiden« Es ist im wesentlichen atoxisch bis zu 1 g/kg Körpergewicht.
Reines Pernen wurde früher von Ageta, H. und Mitarbeitern (Tetrahedron Letters, 22^ 1442-50 (1963) ) in sehr kleinen Mengen und im Labormaßstab isoliert.
Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung eines einfachen und wirtschaftlichen Verfahrens, mit dem eine gute Ausbeute an natürlichen Terpenen in großer Reinheit erhalten werden kanne
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ausgehend von dem obengenannten Stand der Technik, das eingangs geschilderte Verfahren zu verbessern, insbesondere im Hinblick auf die Ausbeute an natürlichen Terpenen mit antipsoriatischer Wirk samkeit und weiterhin ein verbessertes Verfahrensprodukt herzustellen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß
a) die Wurzeln (bz\ve die Wurzelstöcke) in Streifen von 2 bis 3 cm zerschnitten und die Wurzelstreifen und die
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Blätter einem kontinuierlichen Trocknen über einem rotierenden metallischen Drahtgewebe bei einer nicht über 70 0C liegenden Temperatur unterzogen werden,
b) das getrocknete Material einer unter 5 % liegenden Rest- feuchtigkeit in einer Scheibenmühle granuliert wird, um Teilchen eines Durchmessers bis zu 2 mm und einer Dichte von etwa 0,36 zu gewinnen,
c) eine Extraktion dieses Materials mit einem Lösungsmittel einer Dielektrizitätskonstanten von 1,890 bis 9*08 durchgeführt wird,
d) das Lösungsmittel abgedampft und
e) der Rückstand gereinigt wird©
Das erfindungsgemäße Verfahren erlaubt die Durchführung der· Extraktion mit industriellen Ausbeuten an aktiven Terpenen aus den vorstehend erwähnten Teilen der Pflanzen in brauchbaren, für die Herstellung pharmazeutischer Zubereitungen geeigneten Mengen» Um eine optimale Ausbeute zu erreichen, sollten die Blätter gesammelt v/erden, nachdem sich die Sporangien bereits entwickelt haben«
Die oben erwähnten Vorteile werden insbesondere durch die nachfolgend wiedergegebene Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens erreicht» Danach werden folgende Schritte eingehalten: · .
Trocknen
Die Wurzeln werden in Streifen von 2 bis 3 cm" zerschnitten. Die Blätter v/erden, wie sie sind, gesammelte Das Trocknen findet kontinuierlich statt, indem das Material in ein rotie-
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rendes metallisches Drahtgewebe einer Breite von etwa 5 m und einer Länge von etwa 25 ei eingebracht wird, das innerhalb einer heißen Kammer bewegt wird, wobei die Temperatur nicht mehr als 80 C beträgt» Durch Einregulierung der Geschwindigkeit des rotierenden metallischen Drahtgewebes kann näherungs-' weise eine halbe Tonne feuchtes Material pro Stunde getrocknet worden»
Granulieren
Das getrocknete Material (Restfeuchtigkeit weniger als 5 f?) wird mittels einer Scheibenmühle granuliert s die derartig eingeregelt ist, daß Teilchen bis zu 2 mm .Durchmesser (ASTM-Sieb 10) mit einer Dichte von etwa. 0,36 erhalten werden«,
Die Extraktion kann mit jedem beliebigen Lösungsmittel (Dielektrizitätskonstante 1,890 bis 9,08), vorzugsweise mit Methanol, in einem Volumenverhältnis von 1 : 4 durchgeführt werdene
1 * Der halb verfestigte Rückstand des Extraktes wird in η-Hexan/Wasser' (10 s4) aufgenommene Nach Belassen in einem Abscheider über Nacht v/erden die Salze und die Zuckerstoffe durch die wäßrige Phase eliminiert«
2e Zu der n»Hexan-Lö'sung wird Äthanol mit 10 - 20 % KOH in einer Menge gegeben, die ein Zehntel der n~Hexan<-Lösung ausmachte Es folgt gelegentliches Rühren« Danach bleibt die erhaltene Phase 6 Stunden lang stehen* Die n-Hexan-Phase wird durch Waschen mit Wasser neutralisierte
3« Nach dem Eindampfen wird der Rückstand in 96%igem
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Äthanol und in der dreifachen Volumenmenge aufgenommen und zur vollständigen Ausscheidung, normalerweise 48 ' Stunden bei Raumtemperatur,'stehengelassen«
4· Die Ausfällung wird über Glasfilter mittlerer Porosität unter Saugeinwirkung atfiltriert, mit einer geeigneten Menge 96%igen Äthanol gev/aschen, bis sie nahezu farblos ist, und über KOH oder konzentrierter Schwefelsäure unter Vakuum getrocknet.
5· "Die Ausfällung wird, in n~Hexan gelöst, um eine 10gew„-%ige Lösung bei Raumtemperatur von etwa 20' 0C zu erhalten·
6· Die Lösung wird über eine'SI-60-Geduran-Säule (0,063 0,2 mm; Merck) von 5 x 100 oder 10 χ 200 cm, was von der Menge des Materials abhängt (500 g bis zu 1 kg), chroma- ' tographiert und dann mit η-Hexan eluiert* Das Fernen wird in der ersten 1-Liter-Fraktion (bezüglich 2 Liter) eluierto
7« Nach dem Eindampfen auf eine Konzentration von etwa 10 % , läßt man die η-Hexan-Lösung bei Raumtemperatur spontan auskristallisieren« Die Kristalle v/erden unter Saugeinwirkung abfiltriert und die Mutterlauge erneut eingedampft, um eine zweite kristalline Masse zu erhalten«,
8« Ein anderes Verfahren besteht in der Anwendung neutraler AlpOo-Säulen (Aktivität) (5 x 100 cm)j wobei mit n~Hexan eluiert wird. In diesem Fall extrahiert das Eluat lediglich Fernen·
9e Die Umkristallisation findet in heißem absolutem Äthanol statt»
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Die pharmazeutischen Zusammensetzungen, die erfindungsgemäß erhalten werden, werden durch Einarbeiten des Fernens in pharmazeutische Träger entsprechend der anerkannten pharmazeutischen Praxis in herkömmliche Dosierformen überführt« Die erhaltenen pharmazeutischen Zusammensetzungen sind demzufolge ebenfalls Gegenstand der Erfindung» Der aktive Bestand« tail, de h« das Fernen, liegt in den erfindungsgeraäßen Zusam-' mensetzuiigen in einer ausreichenden Menge vor, um die antipso-r riatische Wirksamkeit zu zeigen» ,
Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen enthalten vorzugsweise etwa 1 bis 100 mg pro Einheitsdosierung aktiven Bestandteil© Der pharmazeutische Träger kann z» B. fest und flüssig sein* Beispiele von festen Trägern sind Laktose, Magnesium-' stearat, Alba-Terra, Rohrzucker, Talk, Stearinsäure, Gelatine, Agar? Pektin, Gummiarabikum, Aerosil und dgle Beispiele von flüssigen Trägern sind Alkohole, wie Äthanol oder Propylenglykolj Wasser mit einem Gehalt an einem Löslichmacher, wie •Polyäthylenglykol, Erdnußöle, Olivenöle und dgl« Der Träger oder das Verdünnungsmittel können ein Verzögerungsmittel, wie Glycerinmonostearat oder Glyceryldistearat, allein oder mit einem Wachs, enthaltene
Ein weiter Bereich pharmazeutischer Formen kann verwendet werden© So kann, wenn ein fester Träger verwendet wird, die Zubereitung in Tabletten überführt, in harte Gelatinekapseln in Form eines Pulvers oder eines Körnchens eingeführt oder es kann einer Pastillenform angepaßt werden» Die Menge des festen Trägers kann in einem weiten Bereich schwanken, vorzugsweise liegt sie zwischen etwa 25 bis 250 mg« Wenn ein flüssiger Träger verwendet wird, kann die Zubereitung in Form eines Sirups, einer Emulsion, weicher Gelatinekapseln, einer
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Suspension oder flüssigen Lösung oder in einer sterilen, injizierbaren Form für parenterale Anwendungszwecke, z. B« in einer Ampulle, vorliegen«
Die erfindungsgemäßen pharmazeutischen Zubereitungen in Form von Suspensionen oder flüssigen Lösungen umfassen nicht einfache Suspensionen oder flüssige Lösungen aktiver Bestandteile in üblichen Lösungsmitteln, die zur Innenverabreichung nicht geeignet sind, um die gewünschte pharmazeutische Wirksamkeit hervorzurufenβ
Ebenfalls ist Gegenstand der Erfindung eine Einheitsdosierung in Form von Tabletten, Kapseln, Pastillen, flüssigen Suspensionen oder sterilen injizierbaren Flüssigkeiten für die Innenverabreichung, um antipsoriatische Wirksamkeit zu schaff fen, die einen pharmazeutischen Träger und Fernen in einer · ausreichenden Menge enthalten, um die genannte Wirksamkeit zu erhalten«
Die Verabreichung kann oral oder parenteral, vorzugsweise oral, erfolgen« Der aktive Bestandteil v/ird vorzugsweise in einer täglichen Dosierungsmenge von etwa 100 bis 600 mg verabreicht, v/obei der Bereich von 50 bis 300 mg besonders bevorzugt wird. Es ist von Vorteil, die Dosierungsäquivalente ein- bis viermal pro Tag zu verabreichen. Wenn die Verabreichung so erfolgt, wie sie vorstehend beschrieben wird, v/ird eine antipsoriatische Wirksamkeit erhaltene
Da es sich bei der Psoriasis um eine chronische, schleichende Erscheinung mit einer genetisch ursächlichen Krankheitsentstehung handelt, wird die Kapsel- oder Tablettenform bevorzugt, um stabile Blutkonzentrationen zu erhalten, wo-
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durch ein kontinuierlicher Einfluß des Medikamentes gestattet wird. Zweifelsfrei.können die intravenöse Injektion oder die kontinuierliche tropfenweise Zufuhr des Serums zur Vermeidung der Krise angewandt werden, wenn.ernsthafte Ausbrüche der Psoriasis, .die durch andere Medikamente hervorgerufen wurden, behandelt v;erdens wie im Falle von Steroiden oder durch die Krankheit selbst»
Es ist darauf hinzuweisen, daß die Tropfenform oder die Emulsion aus offensichtlichen Gründen bei Kindern verwendet werden» während im Falle von Erwachsenem die Probleme im oberen Verdauungskanal zeigen, Zäpfchen verwendet v/erden könnene
Die pharmazeutischen Zusammensetzungen werden nach üblichen Verfahrenstechniken hergestellt, wie durch Mischen, Granulieren und Zusammenpressen, wenn erforderlich, oder durch Mischen und Lösen der geeigneten Bestandteile für die ange-.strebten Zusammensetzungen.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Beispielen noch näher erläutert» -
Beispiel 1.
12.kg trockene Blätter? granuliert über ein Nre-10-Sieb (2,5 mm), wurden mit 10 1 96%igem Äthanol bei 70 0C eineinhalb Stunden extrahierte Der Extrakt wurde filtriert und danach das Filter mit 10 1 96%igem Äthanol gewaschen* Der filtrierte Extrakt wurde unter einem geringen Vakuum (20 bis 30 mm Kg) zur Trockne eingedampft«
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Der Rückstand wurde mit einer n-Hexan/Wasser-Mischung (15i10 1) aufgenommen und über Nacht in einem Abscheider stehengelassene Die wäßrige Phase wurde eliminiert und die Hexan-Phase mit einer 10xigen Lösung von KOH in 90%igem Äthanol (5 1) geklärt. Die Hexan-Phase, die derartig geklärt worden war, wurde durch Waschen mit Wasser neutralisiert und zur Trockne eingedampft.
Der Rückstand wurde in 500 ml 96%igem Äthanol unter Erhitzen
aufgelöste Dji.e Lösung wurde 48 Stunden stehengelassene Sie wurde filtriert und getrocknet (Ausbeute: etwa 50 g).
Die trockene Ausfällung wurde in 1 1 η-Hexan gelöst und über einer SI-60-Geduran-Säule (100 χ 10 cm) ehromatographiert und mit η-Hexan in 1-Liter-Anteilen eluiert«
Die erste i-Liter-iFraktion wurde eingedampft und der Rest in heißem Hexan, Benzol oder absolutem Äthanol umkristallisiert (Ausbeute: 12 g).
Beispiel 2
36 kg einer trockenen., vollständigen Pflanze, granuliert in einer Scheibenmühle, um durch ein Nr6-IO-Sieb (2,5 mm) durchzutreten, wurde kontinuierlich mit η-Hexan bei Raumtemperatur extrahiert. Die Hexan-Lösung wurde auf etwa 10 1 eingedampft und in einem Abscheider über Hacht mit 1 1 90%igem Äthanol mit 10 % KOH geklärt. Die Hexan-Phase wurde durch Waschen mit Wasser.neutralisiert und zur Trockne eingedampft.
Der Rückstand wurde in einer ausreichenden Menge heißen Benzols aufgenommen, um eine gesättigte Lösung (etwa-1 1)
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zu bilden» Die Ausfällung wurde nach dem Abkühlen filtriert und in heißein Benzol oder heißem absolutem Äthanol kristallisiert* " '
Das kristalline Material wurde in n-Hexan (500 ml) gelöst und über eine 50 χ 50 cm-SI-60-Geduran-Säule chromatographiert und in 1/2-Liter-Anteilen eluiert« Die ersten zv/ei 1/2-Liter-Fraktionen des Eluats wurden eingedampft und in heißem Hexan/ heißem Benzol oder heißem absolutem Äthanol umkristallisiert (Ausbeute; 38 g)«
Beispiel 3
12 kg trockene Wurzeln, granuliert in einer Scheibenmühle, um durch ein Ure-10-Sieb (2,5 mm) durchzutreten, wurden kontinuierlich mit Dichlormethan bei Raumtemperatur extrahiert. Das Dichlormethan wurde zur Trockne eingedampft und der Rückstand mit 5 1 η-Hexan aufgenommen*
Die Hexan-Lösung wurde mit 1 1 90%igem Äthanol mit 10 % KOH über Nacht geklärt und die Hexan-Phase dann durch Y/aschen mit Wasser neutralisiert und eingedampft»
Der Rückstand wurde mit 1 1 η-Hexan aufgenommen und über eine Silicagel-60-Säule (100 χ 10 cm) mit η-Hexan chromatographiert« Die ersten zwei Eluat-Praktionen wurden eingedampft. Der Rückstand wurde-in heißem η-Hexan, heißem Benzol oder heißem Äthanol umkristallisiert (Ausbeuten 25 g)*
Unter Rückfluß wurden während 1 Stunde 12 kg einer granulier ten und getrockneten vollständigen Pflanze (Granalien von
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2,5 mm oder Durchtritt durch Nre-10~Sieb) mit 100 1 Methanol bei 70 C extrahiert« Der Extrakt wurde 20 1 Methanol auf dem Filter gewaschen.
bei 70 C extrahiert« Der Extrakt wurde filtriert und mit
Der methanolische Extrakt wurde eingedampft und der Rückstand mittels einer Mischung von n-Hexan/Wasser (3:2) (d· h. 30 : 20 Liter) aufgenommen und über Nacht in einem Abscheider stehengelassen* Die wäßrige Phase wurde eliminiert und die Hexan-Phase mit 10 1 90%igem Äthanol mit 20 % KOH geklärt» Sie wurde durch Waschen mit .Wasser neutralisiert und zur Trockne eingedampfte
Der Rückstand wurde in 1 1 heißem 96%igem Äthanol aufgelöst und bei Raumtemperatur 48 Stunden lang stehengelassen.
Die Ausfällung wurde filtriert und unter Vakuum über KOH getrocknete
Die getrocknete Ausfällung wurde in 1 1 η-Hexan aufgelöst und über neutrales AIpO- (50 χ 5 cm) ehromatographiert, wobei ein Eluieren mit η-Hexan erfolgte.
Die ersten 5 1 wurden eingedampft und das Material aus n-Hexany Cyclohexan, heißem Benzol und heißem absolutem Äthanol umlcristallisiert (Ausbeute; 12 bis 13 g).
Beispiel 5
(Wie die folgenden Beispiele 6 und 7 ein Beispiel für pharmazeutische Zubereitungen).
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..:.. Bestandteil · Menge
Fernen 40 mg
Laktose 60 mg -
Die Bestandteile werden gemischt» gesiebt und in harte Gelatinekapseln eingebracht« Eine Kapsel, die entsprechend der vorstehend beschriebenen Verfahrensweise hergestellt wurde, wird dreimal pro Tag verabreichte
Beispiel 6
Bestand-teil
Fernen 60 mg
Rohrzucker 25 mg . ·
Stärke 20 mg
SaIk . 5 mg
Stearinsäure 5 mg
Das Fernen und der Rohrzucker werden gemischt und mit einer Lösung 10/tdger Gelatine granuliert© Die Granalien werden gesiebt j getrocknet und dann mit Stärkes Talk und Stearinsäure gemischte Sie werden gesiebt und zu Tabletten umgeformt«
Beispiel 7 Bestandteil
Fernen , 50 mg
Erdnußöl 100 mg
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Die Bestandteile werden gemischt und in v/eiche Gelatinekapseln eingeführt.
Pormel von Fernen
CH
ν CH-GH3 CH, °VH3

Claims (1)

  1. -16- 12.11.1979
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    . Verfahren zur Gewinnung natürlicher Terpene mit antipsoriatischer Y/irksamkeit durch Extraktion von Wurzeln und Blättern der DrjOjotjsrjLs eras s irhi ζ oma, vulgara, Linng Polypodium leucotomos,
    Phlebodium deoujianun J-2. Smithy Poljp^odium decunianum,
    und Wurzeln von ^oJsXOodiym aureum
    •Linn und Po_lvjgiodium trisejrJaIex gekennzeichnet dadurch^ daß
    a) die Wurzeln, in Streifen von 2 bis 3 cm zerschnitten und die Wurzelstreifen und die Blätter einem kontinuierlichen Trocknen über einem rotierenden metallischen Drahtgewebe bei einer nicht über 70 0C liegenden Temperatur unterzogen werdenp
    b) das getrocknete Material einer unter 5 % liegenden Restfeuchtigkeit in einer Seheibenmühle granuliert wirdj um Teilchen eines Durchmessers bis zu 2 mm und einer Dichte von etwa 0,36 zu gewinnen„
    c) eine Extraktion dieses Materials mit einem Lösungs-» mittel einer Dielektrizitätskonstanten von 1s890 bis 9jsO8 durchgeführt wird?
    d) das Lösungsmittel abgedampft und
    e) der Rückstand gereinigt v/ird.
    2* Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch^ daß zur Reinigung
    -17- 12e11c1979
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    I) der halb verfestigte Rückstand in einem n-Hexan/ Wasser (10 : 4)~Extrakt angesammelt wird, über Nacht in einem Abscheider verbleibt und die wäßrige Phase abgetrennt wird,
    II) zu der n-Hexan-Lösung eine ein Zehntel ihres' Volumens ausmachende 10 - 20%ige Lösung von KOH in Äthanol gegeben, gelegentlich gerührtf 6 Stunden lang stehengelassen und durch Waschen mit Wasser neutralisiert wird,
    III) das Lösungsmittel abgedampft und der Rückstand in einem dreifachen Volumen 96%igen Äthanols aufgenommen und bis zur vollständigen Ausfällung stehengelassen v/ird,
    IV) die Ausfällung über Glasfilter durchschnittlicher Porosität unter Saugeinwirkung filtriert und mit einer ausreichenden Menge 96%igen Äthanols so lange gewaschen wird, bis sie nahezu farblos ist, und im Vakuum über KOH oder über konzentrierter Schwefelsäure getrocknet wird,
    Y) die Ausfällung in η-Hexan gelöst wird, um bei Raum- -.·' temperatur von etwa 20 C eine 10Gew»-%ige Lösung zu erhalten«
    VI) die Lösung über eine SI-60-Ged.uran-Säule (0*063 0,2 mm) oder über eine neutrale AIgO.,-Säule (Aktivität) chromatographiert und mit η-Hexan eluiert wirdj
    VII) bis zu einer Konzentration von etwa 10 % eingedampft und bei Raumtemperatur aus der n-Hexan-Iiösung auskristallisiert wird und die Kristalle unter Saugeinwirkung abfiltriert werden, die Mutterlauge zur Gewinnung einer zweiten Kristallmasse eingedampft wird und
    VIII) aus heißem absolutem Äthanol umkristallisiert wird β
DD21336379A 1979-06-01 1979-06-01 Verfahren zur gewinnung natuerlicher terpene mit antipsoriatischer wirksamkeit DD144048A5 (de)

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