DD144229B1 - Siebeinrichtung, insbesondere fuer plastverarbeitungsextruder - Google Patents

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DD144229B1
DD144229B1 DD21364179A DD21364179A DD144229B1 DD 144229 B1 DD144229 B1 DD 144229B1 DD 21364179 A DD21364179 A DD 21364179A DD 21364179 A DD21364179 A DD 21364179A DD 144229 B1 DD144229 B1 DD 144229B1
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Peter Dipl-Ing Wende
Helmut Rolle
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Wende Peter Dipl Ing
Helmut Rolle
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  • Extrusion Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
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Description

Titel der Erfindung
Siebeinrichtung, insbesondere für Plastverarbeitungsextruder
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Siebeinrichtung, insbesondere für Plastverarbeitungsextruder, die zwischen Extruder und Formwerkzeug angeordnet ist und zum Heinigen der thermoplastischen Kunststoffmasse von Inhomogenitäten dient«
Charakteristik der bekannten Lösungen
In dem DD-WP 114 239 ist eine Siebeinrichtung beschrieben, die im wesentlichen ein zwischen Extruder und formwerkzeug angeordnetes Gehäuse mit Siebeinheit umfaßt· Die kennzeichnenden Merkmale bestehen darin, daß in einem Grundgehäuse ein Siebgehäuse und ein mit Siebbohrungen versehener Siebzylinder koaxial angeordnet und stirnseitig an Verschlußstücken befestigt ist« Eine Kolbenstange mit Kolben, in dem ein radialer Rückströmkanal mit einem in der Kolbenstange vorhandenen Abströmkanal in Verbindung steht, führt eine Axial- und Rotationsbewegung aus·
Zwischen dem Rückströmkanal im Kolben und den Siebbolirungen ist nacheinanderfolgend eine Verbindung mit dem Außenraum herstellbar. Die Öffnung des Einlaßkanals auf der Innenseite des Grundgehäuses weist eine radial verlaufende Kanaltasche auf, die einem Einlaßkanalsektor im Siebgehäuse entspricht. Der Einlaßsektor des Siebgehäuses steht mit dem Siebzylinder in Verbindung, und durch den vom Extruder fließenden Massestrom ist der Siebzylinder von innen beaufschlagbar· An der Stirnseite des Siebgehäuses ist ein Spindelgehäuse befestigt, welches eine feststehende Mutter zur Fuhrung einer Gewindespindel enthält· Die Gewindespindel ist mit der Kolbenstange fest verbunden. Durch einen zweckentsprechenden Antrieb der Gewindespindel wird der Kolbenstange eine Axial- und Rotationsbewegung erteilt. Die Siebbohrungen sind im Siebzylinder auf einer Schraubenlinie angeordnet, wobei die Steigung der Schraubenlinie gleich groß der Steigung der Gewindespindel ist. Der vom Extruder fließende Massestrom fließt durch den Einlaßkanal und den Einlaßsektor in den Siebzylinder und durch die Siebbohrungen in den Sammelraum des Siebgehäuses und in den Auslaßkanal ab. Die in dem Plast vorhandenen Inhomogenitäten, sowie sonstige Verunreinigungen werden von dem Sieb zurückgehalten und setzen sich in den Siebbohrungen ab.
Durch eine Signalgabe wird der Antrieb der Gewindespindel eingeschaltet. Die Gewindespindel mit Kolben· stange wird in Bewegung gesetzt,so daß der Rückströmkanal in dem Kolben mit jeder einzelnen Siebbohrung in Verbindung gelangt.
Dadurch erfolgt eine partielle Umlenkung des Massestromes in der jeweiligen Siebbohrung, die diese Bohrung im Rückstrom der Masse von den Verunreinigungen befreit und diese über den Ruckströmkanal und Abströmkanal nach dem Außenraum abführt. Die bekannte Siebeinrichtung nach DD-WP 114 239 ist mit Mängeln behaftet, die insbesondere in den ungünstigen Fließwegen des Massestromes zu sehen sind.
Beispielsweise strömt die Masse von dem innen beaufschlagten Siebzylinder durch die Siebbohrungen radial allseitig nach außen in den Sammelkanal, wird dort teilweise in der Fließrichtung umgelenkt und nach dem Auslaßkanal geleitet. Die notwendige Umlenkung des Massestromes im Sammelkanal führt zu unterschiedlich langen Fließwegen und der Orientierung der Masse in einer bevorzugten Fließrichtung. Dadurch entstehen unterschiedliche Verweilzeiten der Masse in der Einrichtung, die insbesondere bei thermisch empfindlichen Kunststoffen zu einer Sdhädigung bzw. Qualitätsminderung führen. Weiterhin verursachen die strömungsungünstigen Fließbedingungen erhebliche Druckverlufite in der Einrichtung. Nachteilig erweist sich im weiteren der aufwendige Aufbau der Siebeinrichtung, der die Demontagearbeiten zum Zweck der Reinigung und Instandhaltung der Einrichtung unnötig erschwert.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht in der Beseitigung qualitätsmindernder Einflüsse auf die Kunststoffmasse bei deren Reinigung und der Verringerung des
einrichtungstechnischen Aufwandes, um die Wartunga- und Instandhaltungsarbeiten zu erleichtern·
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Siebeinrichtung nach DD-WP 114 239 zu verbessern hinsichtlich strömungsgünstiger kurzer Fließwege zur Vergleichmäßigung des Verweilzeitspektrums des Masseströmes, Senkung des Druckverlustes und Vereinfachung des Aufbaues der Einrichtung.
Die erfindungsgeraäße Lösung der Aufgabe sieht vor, den Siebzylinder direkt im Grundgehäuse fest anzuordnen· Durch ein im Grundgehäuse eingesetztes Einlaßstück mit einem zu einer Einlaßkammer erweiterten Einlaßkanal und ein in gleicher Achse liegendes Auslaßstilck mit einem zu einer Auslaßkammer erweiterten Auslaßkanal ist der Siebzylinder in eine Einlaßseite und eine Auslaßseite abgegrenzt. Der Siebzylinder ist im Bereich der Einlaß· kammer mit Einlaßbohrungen versehen, die sich in einer dem Einlaßkanaldurehmesser entsprechenden Bandbreite über die Länge des Siebzylinders erstrecken« Gegenüber den auf einer Schraubenlinie angeordneten Siebbohrungen des Siebzylinders im Bereich der Auslaßkammer sind die Exnlaßbohrungen derartig versetzt angeordnet, daß bei der vom Kolben ausgeführten Axial- und Rotationsbewegung zwischen dem Rückströmkanal im Kolben und den Einlaßbohrungen keine Überdeckung und damit keine Verbindung zum Außenraum herstellbar ist·
Die Vorteile der erfindungsgemäßen Lösung gegenüber der bekannten Siebeinrichtung nach DD-WP 114 239 bestehen in den kurzen atrömungagünstigen Fließwegen und damit der Vergleichmäßigung der Verweilzeiten dea Maasestromes, wodurch eine qualitätsachonende Reinigung der Kunatstoffmaaae erreicht wird· Der Druckverlust dea Maaaeatromea wird ebenfalla durch die kurzen Fließwege verringert.
Die Anordnung dea Siebzylindera direkt im Grundgehäuse vereinfacht die Einrichtung weaentlich und die Y;artungs- und Inatandhaltungsarbeiten.
Auaführungabeiapiel
Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel nachstehend näher erläutert werden·
In der zugehörigen Zeichnung zeigt:
Fig. 1: den Längsschnitt der Siebeinrichtung
Fig. 2: die Einzelheit 11X" nach Fig. 1
Die Fig. 1 zeigt den Längsschnitt der Siebeinrichtung· In dem auf der Einlaß- und Auslaßaeite mit Flanschen 3a, 5a versehenen Grundgehäuse 1 sind das Einlaßstück mit dem zu der Einlaßkammer 2a erweiterten Einlaßkanal 2 und daa Auslaßstück 5 mit dem zu der Auslaßkammer 4a erweiterten Auslaßkanal 4 eingesetzt· Der Siebzylinder 9, 10, 11 ist in der senkrecht zu den Achsen der Einlaß- und Auslaßkanäle 2, 4 verlaufenden Ebene im Gehäuse 1 angeordnet und stirnseitig an den Verschlußstücken 7 befestigt und gegenüber dem Außenraum abgedichtet·
- b
Der Siebzylinder 9, 10, 11 ist im Bereich. Einlaßkammer 2a mit Einlaßbohrungen 6 und im Bereich der Auslaßkammer 4a mit Siebbohrungen 12 versehen. Im Siebzylinder 9, 10, 11 befindet sich der Kolben 13 mit der Kolbenstange 15» die mittels Stopfbuchsen 8 gegenüber dem Außenraum abgedichtet ist.
In der Fig. 2 ist der Ausschnitt "X" nach. Pig. 1 vergrößert dargestellt. Die Einlaßbohrungen 6 des Siebzylinders 9, 10, 11 sind gegenüber den Siebbohrungen 12 derartig versetzt angeordnet, daß bei der Axial- und Rotationsbewegung des Kolbens 13 zwischen dem Rückströmkanal 14 und den Einlaßbohrungen 6 keine tiberdeckung und damit keine Verbindung über den Abströmkanal 16 in der Kolbenstange 15 mit dem Außenraum herstellbar ist.

Claims (2)

  1. Erfindungaanapruch
    Siebeinrichtung, inabeeondere für Plastverarbeitungsextruder, die im wesentlichen ein mit Kanälen ausgestattetes Grundgehäuse mit einem von innen beaufschlagbaren und liut Siebbohrungen versehenen Siebzylinder und einen im Siebziy linder beweglichen Kolben mit Kolbenatange umfaßt, uobei durch eine der Kolbenstange erteilbare Axial- und Rotationsbewegung zwischen den auf einer Schraubenlinie angeordneten Siebbohrungen des Siebzylindera und einen im Kolben befindlichen radialen Kuckatrömkanal nacheinanderfolgend eine Verbindung über einen in der Kolbenstange vorhandenen Abströmkanal nach dem Außenraum herstellbar ist, nach DD-WP 114 239» gekaiibzeicb.net dadurch, daß der Siebzylinder (9; 10; 11) durch ein im GrundgehäuBe (1) eingesetztes Einlaßstück (3) -lit einem su einer Einlaßkammer (2a) erweiterten Mnlaßkanal (2) und ein Auslaßetück (5) mit einem zu einer Auslaßkammer (4a) erweiterten Aualaßkanal (4) ein- und aualaßseitig abgegrenzt ist und im Bereich der Eiiilaßkammer (2a) Einlaßbohrungen (6) besitzt, die gegenüber den im Bereich der Auslaßkammer (4a) befindlichen Siebbohrungen (12) derartig versetzt angeordnet aina, daß bei der Axial- und Rotationsbewegung des Kolbens (13) zwischen dem Rückströmkanal (14) und den Einlainbohrungen (6) keine Verbindung zum Außenraum herstellbar ist.
    hierzu
  2. 2 Seiten Zeichnungen
DD21364179A 1979-06-15 1979-06-15 Siebeinrichtung, insbesondere fuer plastverarbeitungsextruder DD144229B1 (de)

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DD144229A2 DD144229A2 (de) 1980-10-08
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US4470904A (en) * 1981-10-28 1984-09-11 Josef Gail Mechanism for separating materials of varying consistency
EP0160782B1 (de) * 1981-11-19 1989-04-19 Josef Gail Vorrichtung zum Trennen von Materialien unterschiedlicher Konsistenz

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