DD144250A5 - Vorrichtung zum verbinden von textilfaeden durch axialverdrillung - Google Patents

Vorrichtung zum verbinden von textilfaeden durch axialverdrillung Download PDF

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DD144250A5
DD144250A5 DD79213562A DD21356279A DD144250A5 DD 144250 A5 DD144250 A5 DD 144250A5 DD 79213562 A DD79213562 A DD 79213562A DD 21356279 A DD21356279 A DD 21356279A DD 144250 A5 DD144250 A5 DD 144250A5
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DD
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Hubert Ligones
Laurent Kropf
Erwin Zurcher
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Fomento Inversiones Ind
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Description

Vorrichtung Zinn Verbinden von Textilfaden
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung ist anwendbar an Vorrichtungen zum Verbinden von Textilfaden durch Axialverdrillung mit Mitteln zum Aufdrehen der Endabschnitte dieser Fäden, zum Erteilen einer Überdrehung an die an die Endabschnitte angrenzenden Fadenabschnitte und zum Übertragen der Überdrehung auf die aufgedrehten, einander überlappenden Endabschnitte; mit zwei gegeneinander gerichteten koaxialen Spindeln, die drehbar in zwei entsprechenden Halterungen angebracht und kinematisch derart miteinander verbunden sind, daß sie sich in einander entgegengesetzten Richtungen drehen, und mit Antriebsvorrichtungen zum abwechselnden Drehen dieser Spindeln in zwei Drehrichtungen©
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, eine Vereinigung von Fadenenden durch Anwendung der beim Spinnen bekannten Prinzipien zu erreichen» Dabei ist es/erforcLerlich, die Fasem der Fäden nahe der beiden Fadenenden aufzudrallen, diese Fasern durch Überlappung und Vermischen so weit als möglich miteinander zu vereinigen und schließlich axial miteinander zu verdrallen. Um die Verdrehung in diesem Verbindungsabschnitt zu erhalten, ist es notwendig, vor dem Verdrallen den dem Verbindungsabschnitt unmittelbar benachbarten Fadenabschnitten eine zusätzliche Verdrillung zu erteilen, die sich nach deren Freigabe auf den Verbindungsabschnitt überträgt«
Um eine Anwendung einer solchen Vorrichtung für mehrere Fäden bzw» Arbeitsstellen einsetzen zu können, muß nach dem
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Verbinden der Faden seitlich aus der Vorrichtung entnehmbar sein«
Es ist eine Vorrichtung bekannt, die zwei gegeneinander gerichtete koaxiale Spindeln besitzt, die drehbar in zwei entsprechenden Halterungen angebracht sind. Diese Spindeln sind miteinander kinematisch verbunden und drehen sich zueinander in entgegengesetzten Richtungen. Des weiteren sind Antriebsmittel vorgesehen, die die Spindeln abwechselnd in zwei versnhiedenen Richtungen antreiben.
Die Vereinigung durch Verdrillen erfordert ein drehbares Greiforgan für jedes Fadenende · Dieses drehbare Greiforgan weist einen Einlaßschlitz für den Faden auf, der gleichzeitig auch in dem ortsfesten Stützlager vorhanden sein muß. Im Moment der Einführung des Fadens und seiner Freigabe müssen diese Schlitze in genauer Übereinstimmung liegen. Das ist offensichtlich kompliziert, wobei die genaue Einstellung des Schlitzes der Drehklemme ebenso wie die Einführung des Fadens erhebliche Probleme verursachen.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, die Punktionssicherheit und damit die Bedienung der Vorrichtung zu erleichtern sowie eine Knotenbil&ung zu vermeiden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, den drehbaren Greifer und die Führungs- und Klemmittel für die Fadenenden so anzuordnen und auszuführen, daß das Zuführen der Fadenenden und das seitliche Entnehmen des durch Verdrillen verbundenen Fadens ohne besondere Hilfsmittel oder erhöhte Konzentration möglich ist β
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Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß jede der Spindeln eine einen Wickelkörper bildende Stange aufweist, deren gegenüber dem der anderen Spindel liegendes Ende einen Greiferkopf mit einer radialen Hut hat, die außen offen ist, und daß in Achsrichtung der Stangen beiderseits jedes Greiferkopfes Führungs- und Kiemmittel zum Spannen eines Fadens in der Bahn jedes Greiferkopfes vorgesehen sind, damit seine Drehung in der einen der vorgenannten Drehrichtungen der Spindel einen Abschnitt dieses Fadens in Schraubenform auf diese Stange aufrollt, während sein Endabschnitt aufgedrallt wird und damit seine Drehung in der anderen Richtung der Spindel den aufgerollten Fadenabschnitt abrollt und seinen Endabschnitt mit dem Endabschnitt des auf der anderen Spindel aufgerollten Fadens verdrillt, wobei diese zusammengefügten Fäden gleichzeitig beim Abrollen der in Schraubenform aufgerollten Abschnitte von den Spindeln · freigegeben werden«
Damit die zugeführten zu verbindenden Fäden leicht eingeführt werden können, sind die Stangen in Halterungen gelagert, die senkrecht um eine zur Achse der Stangen verlaufende Achse schwenkbar sind und beide Halterungen in/einander entgegengesetzten Richtungen mittels Hebelgetriebe miteinander und mit einem zentralen Antrieb antriebsverbunden sind und dabei aus einer ersten Position,' in der die Greiferköpfe auf gleichen Achsen einander gegenüber liegen, in eine zweite Position, in der die Greiferköpfe je einer Saugdüse und einem Fadenschneidorgan benachbart sind.
Zur Ausrichtung der Einzelfasern jedes Fadenendes sind die Stangen von der Masse isoliert und wahlweise an einen elektrostatischen Generator angeschlossen.
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Eine "bessere Vermischung der Einzelfasern beider Fadenenden wird erreicht, wenn zwischen den einander auf einer Achse gegenüberliegenden Greiferköpfen eine ringförmige Elektrode angeordnet ist, die an einen der Pole des Generators angeschlossen ist« -
Uaoh. einer weiteren Variante ist einmal jeder Greiferkopf mit einem Pol des Generators verbunden und bildet so eine erste Elektrode, während für jeden Greiferkopf eine zweite Elektrode vorgesehen ist, die aus einer Auflagefläche besteht, die sich in Verlängerung der entsprechenden Stangen auf der Seite erstreckt, wo diese in den Greiferköpfen enden, wobei diese zweiten Elektroden an den anderen Pol des Generators angeschlossen sind und wobei jedes Paar der ersten und zweiten Elektroden auf einer schwingenden Halterung derart angebracht sind, daß diese zweiten Elektroden wahlweise zwei Stellungen einnehmen können, die eine, in der sie voneinander entfernt sind, die andere, in der sie miteinander in Berührung sind, wobei die Auflageflächen der zweiten Elektroden von komplementärer Form zueinander sind«
Der wesentliche Vorteil dieser Vorrichtung beruht darin, daß die Überdrehung sowie die Verdrillung der Enden in bezug auf ihre Vereinigung gleichzeitig mit dem Ergreifen des Fadens bzw· seiner Freigabe durchgeführt werden«. Außerdem finden das Ergreifen und die Freigabe des Fadens automatisch statt.
Ausführung sbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert* In den Zeichnungen zeigen:
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Pig, 1: eine Draufsieht der Vorrichtung; Pig. 2: eine Ansicht entlang der Linie II-II der Fig. 1; Fig» 3: einen Schnitt entlang der Linie III-III der Fig. 1; Fig. 4: einen Schnitt entlang der Linie IV-IV der Fig. 3; Fig, 5: ein Bewegungsdiagramm der einzelnen Arbeitselemente;
Fig. 6: eine perspektivische Ansicht des Vorderteils einer Abwandlung der vorerwähnten Ausführungsform
Fig. 7: eine Teilansicht zur Fig0 6, die Vorrichtung in einer anderen Stellung darstellend und eine Veränderung einer Einzelheit aufweisend.
Die in den Figö 1 bis 3 dargestellte Vorrichtung weist ein Gestell mit einer Grundplatte 2, zwei Seitenwänden 3 und 4 und vier Querwänden 5, 6, 7 und 8 auf. Eine nockenwelle 9 ist zwischen den Querwänden 5 und 6 (Fig. 1 und 3) drehbar angebracht. Diese nockenwelle weist fünf ITockenecheiben 10, 11, 12, 13 und 14 sowie ein Antriebsrad 15 auf, das mit einer Zahnstange 16 (Fig« 3 und 4) in Eingriff steht, die formschlüssig mit der Kolbenstange 17 eines doppeltwirkenden Zylinders 18 verbunden ist· Jede Nockenscheibe 10 bis 13 ist einem Druckknopf 19, 20, 21 bsw. 22 zur Betätigung eines fnicht dargestellten) Ventils zugeordnet. Jedes dieser Ventile soll eine.der Funktionen der Vorrichtung steuern. Die nockenscheibe 10 steuert einen elektropneumatischen Unterbrecher 23» die nockenscheibe 11 steuert den Zylinder 18, die Nockenscheibe 12 steuert einen Zylinder 24, die nockenscheibe 13
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steuert einen Zylinder 25, und die Nockenscheibe I4 steuert einen Doppelarm 26 zum Antrieb zweier Hebel 27a und 27b, die um vertikale Achsen in ihrem Mittelteil- drehbar gelagert
Der Zylinder 24 steuert eine Zahnstange 28, die mit einem Antriebszahnrad 29 eines Untersetzungsgetriebes in Singriff steht, das ein Rad 30 aufweist,, welches formschlüssig mit der gleichen Achse wie das Antriebs zahnrad 29 ist und in ein Antriebsrad 31 eingreift0 Letzteres ist auf einer Welle 32 verkeilt, die drehbar mit einem Ende in der Querwand 6 gelagert ist, die Querwände 7 und 8 durchquert und in einem Kegelrad 33 an ihrem anderen Ende endet» Diese Welle läuft durch eine Hülse 34, &ie in der Querwand 8 drehbar gelagert ist und an ihrem Vorderende eine Halterung 35 trägt» Eine Riemenscheibe 36 ist auf der Welle 32 verkeilt und soll die Drehung dieser Welle auf eine parallele Welle 37 über einen Riemen 38 und eine auf der Welle 37 verkeilte Riemenscheibe 39 übertragen.
Diese Welle 37, die ein Kegelrad 30 an ihrem Vorderende trägt, läuft durch eine in der Querwand 8 drehbar gelagerte Hülse 41» Diese Hülse 41 endet in einem Antriebsrad 42 an ihrem Hinterende und einer Halterung 43 an ihrem Vorderende, Das Antriebsrad 42 steht mit einer Zahnstange 44 in Eingriff, die formschlüssig mit der Kolbenstange des durch die Nockenscheibe 13 gesteuerten Zylinders 25 verbunden ist. Die Hülse 4I wird kinematisch formschlüssig mit der Hülse 34 durch eine Pleuelstange 45 verbunden, die gelenkig einerseits an dieser Hülse 41 und andererseits an einem mit der Hülse 34 formschlüssigen Kurbelarm 46 angebracht ist.
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Jede der Halterungen 35 und 43 trägt eine Spindel, die aus einer Stange 47 bzw. 48 "besteht, die sich senkrecht zur Achse der Welle 32 bzw. zu derjenigen der Welle 37 erstreckt und drehbar und gleichzeitig gleitend in ihrer Halterung angebracht ist. Jede Stange 47» 48 trägt ein Kegelrad 49 bzw. 50, das in Eingriff mit den Kegelrädern 33 bzw. 40 steht. Diese Stangen 47,48 werden über zwei Federn 51 bzw. 52 elastisch gegen die Hebel 27a bzw» 27b gedrückte Die anderen Enden dieser Stangen enden in zwei Greiferköpfen 53 bzw. 54 in Form von Kugelkappen mit jeweils einer radialen Hut 53a bzw, 54a. Die beiden Halterungen 35 bzw. 43 sind elektrisch von der Masse isoliert und wahlweise mittels eines elektropneumatischen Umschalters 23 an die Klemmen eines elektrostatischen Generators GE angeschlossen.
Zwei Leitungen bildende Rohre 56 und 57 (Fig. 2) durchqueren die Grundplatte 2 und sollen mit einer (nicht dargestellten) Ansaugquelle verbunden v/erden. Eine Doppelschneide 58 ist gleitend in einer Hut 59 angeordnet, um den Faden am Ausgang eines jeden der Rohre 56 und 57 abzuschneiden. Diese Doppelschneide 58 ist über einen Arm 58a (Fig, 1) mit der Zahnstange 44 verbunden,, Diese Rohre 56 und 57 'sind auch mit Kämmzähnen 60 (Fig. 2) versehen.
Ein Ring stellt eine durch einen Arm 73a an einer Isolierhalterung Ta befestigte Elektrode 73 dar und wird wahlweise an die Masse angeschlossen mittels des Endes 73b des Arms 73a, der in Berührung mit dem einen der Doppelnockenscheiben 14 tritt,- Diese Elektrode 73 verläuft koaxial zu den Stangen 47 und 48, wenn diese eine in der Verlängerung der anderen liegen, .
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Bei der Vereinigung der beiden Enden eines Fadens führt man jedes dieser Enden in eines der Rohre 56 "und 57 ein. Der in diesen Rohren erzeugte Unterdruck übt einen Zug auf jede Paser des Padens aus. Die in jedes Rohr 56, 57 eingeführte Fadenlänge v?ird durch den Abschnitt des Padens, den man entfernen will, be'stimmt. Dies ist hauptsächlich der Pall in einem Faden-Reinigungssystem, in dem eine bestimmte Länge Faden entnommen v/erden soll. Die Länge der Rohre 56 und 57 bestimmt die Länge des Fadens, die von jedem Greiferkopf 53 und 54 hervorragt, wobei diese Länge eine Funktion der mittleren Länge der Pasern ist» Während dieser ersten Phase des Vorganges befinden sich die Halterungen 35 und 43 in der in Pig. 2 strichpunktierten Stellung, wobei die Stangen 47 und 48 mit ihren Achsen vertikal liegen und die Greiferköpfe 53 und 54 nach unten gerichtet sind*
Wenn der Faden in jedem Rohr angsaugt ist und an seinem anderen Ende gehalten wird, ergibt sich daraus eine bestimmte Spannung, die ihn gegen jeden der Greiferköpfe 53 und 54 drückte In diesem Moment betätigt der Zylinder 24 die Zahnstange 28, die das Antriebsrad 29, das Rad 30» das auf der Welle 32 verkeilte Antriebsrad 31 sowie die Riemenscheibe 36 antreibt, wobei das in das Kegelrad 49 der Stange 47 eingreifende Kegelrad 33 mit dem Greiferkopf 53 formschlüssig verbunden ist» Beim Drehen gelangt die Itfut 53a dieses Greiferkopfes vor den Faden, der aufgrund seiner Spannung in diese eindringt. Der Faden wird dann von dieser Hut mitgenommen und rollt sich um die Stange 47 aufo Gleichzeitig und dank des Förderbandes 33 rollt sich das andere Fadenende wo. die Stange 48 auf, aber in umgekehrter Richtung. Die Aufrollrichtungen sind so ausgewählt, daß jedes Aufrollen der Richtung des Dralles eines jeden Padenendes entspricht, und die Anzahl der Umdrehungen wird bestimmt durch den Lauf des
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Zylinders 24 sowie durch die Beziehungen des Untersetzungssystems und ist gewählt als Funktion des zu erteilenden Dralles, um die beiden Fadenenden aneinander anzusetzen bzw. anzudrehen·
Danach nimmt der Zylinder 25 die Zahnstange 44 mit. Die Zahnung dieser ist so gearbeitet, daß sie nicht sofort in das Antriebsrad 42 eingreift, so daß in dieser ersten Verse hi ebungsphase nur die Doppelschneide mitgenommen wird und den Faden am Ausgang jedes Rohrs 56 und 57 abschneidet. Erst dann gelangt die Zahnstange mit dem Antriebsrad 42 in Eingriff, um die Halterung 43 um eine Vierteldrehung im Gegenuhrzeigersinn und gleichzeitig, dank der Pleuelstange 45 und des Arms 46, die Halterung 35 im Uhrzeigersinn zu drehen, so daß die beiden Stangen 47 und 48 sich dann eine in der Verlängerung der anderen befinden. Bei dieser Bewegung der Halterungen 35 und 43 werden die Fadenabschnitte von den Rohren 56 und 57 zurückgezogen und die Zähne 60 kämmen die Fasern so, daß sie aufgedrallt werden.
Sobald die Greiferköpfe 53 und 54 sich in der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Stellung befinden, die der .in vollen Linien in Fig« 2 dargestellten Stellung entspricht, haben der von der Nockenscheibe 10 gesteuerte Umschalter 23 und der Druckknopf 19 vorher die Greiferköpfe 53 und 54 an die entsprechenden Klemmen des elektrostatischen Generators GE angeschlossen, so daß ein elektrostatisches Feld zwischen den Köpfen 53 und 54 geschaffen wird, die zwei Elektroden mit unterschiedlichen Polaritäten darstellen. Ein elektrostatisches Feld baut sich auch zwischen derjenigen der Greiferköpfe 53 und 54 auf, die an das ITegativpotential des Generators GE angeschlossen ist, und der an die Masse angeschlossenen Elektrode 73« Jeder Faden wird dann auf das Potential
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des Greiferkopfes aufgeladen, auf dem er aufgerollt ist, und wird aus diesem Grunde durch die üachbarelektrode und durch die Elektrode 73 angezogen, wenn die Fasern, wie in den Fig« 1 und 2 dargestellt, negativ aufgeladen sinde Dann werden die entsprechenden Polaritäten der Elektroden mehrmals durch den Umschalter 23 umgekehrt, um die Pasern der beiden zu verbindenden Fadenenden abwechselnd zu öffnen und zu schließen und sie auf diese V/eise miteinander zu vermischen» Daraufhin wird die an der Isolierhalterung 7a befestigte Elektrode 73 von der Masse abgetrennt, so daß die Fasern nicht mehr zu ihr hin angezogen werden, sondern die Heigung zeigen, sich zur Achse des Fadens hin umzulegen. Auf diese P^ase folgt die Ausübung eines Zuges, der durch die Doppelnockenscheibe 14 einerseits und die Federn 51 und 52 andererseits gesteuert wird, die die Hebel 27a und 27b sowie den Doppelarm 26 (Fig. 1) stoßen und damit eine leichte Entfernung der Köpfe 53 und 54 voneinander hervorrufen, um einen Zug auf die miteinander vermischten Fasern auszuüben, die gegeneinandergleiten und so genau parallele Stellungen einnehmen,.
Das elektrostatische Feld wird dann durch die Nockenscheibe 10 und den Druckknopf 19 unterbrochen, und der Zylinder 24 bringt die Zahnstange nach hinten, um die Stangen 47» 48 in entsprechenden umgekehrten Richtungen in bezug auf die Drehrichtungen drehen zu lassen, die den gleichen Stangen im Moment des Ergreifens erteilt werden. Daraus ergibt sich ein Abrollen des Fadens von den Stangen 47 und 48 und ein Verdrillen der Fasern des Fadens bzw. der Fadenenden, die sich zwischen den Greiferköpfen 53 und 54 befinden«, Y/enri der ganze Faden abgerollt ist und die Vereinigung der Enden stattgefunden hat, wird der Faden automatisch von den Grei-
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ferköpfen 53 und 54 freigegeben, soweit eine gewisse Spannung auf ihn ausgeübt wird, und er tritt seitlich aus entsprechenden Hüten 53a» 54a aus» Der Vorgang des Aneinandersetzens bzw» Andrehens ist beendet.
Das Punktionsschema der Pig. 5 zeigt, in welcher chronologischen Reihenfolge die ITockenscheiben 10 bzw0 14 der Nockenwelle 9 die verschiedenen Phasen des vorbeschriebenen Andreh-Zyklus steuern. Abgesehen von der nockenscheibe 14, die den Rückzug der Arme 26 im Moment des auf die Enden der miteinander vermischten Fäden ausgeübten Zugs steuert und das Anschließen der Elektrode 73 an die Masse, das ein rein mechanisches Mittel darstellt, sind alle anderen Punktionen, eingeschlossen die Steuerung des Umschalters 23» pneumatischer Art»
Hach detaillierter Beschreibung jeder der verschiedenen Funktionen der Vorrichtung soll im folgenden noch die genaue Aufeinanderfolge dieser Vorgänge mit Hilfe des Schemas der Pig· 5 geprüft werden«. Auf diesem Schema stellt die Punktion a die Verschiebung des Zylinders 18 dar, die Punktion b die Steuerung des Gleitens der Stangen 47 und 48 durch die Hockenscheibe 14 und die Hebel 27a und 27b, die Funktion c die Verschiebung des Zylinders 25, die Punktionen d und e das Spannunganlegen an die Stangen 47 und 48, die Funktion f die Verschiebung des Zylinders 24 und die Punktion g das Anschließen der Elektrode 73 an die Masse.
Die Zeit t entspricht dem Start des Zylinders 18 zum Antrieb der Hockenwelle 9 und gleichzeitig demjenigen des Zylinders 24, der die Drehung der Stangen 47 und 48 in der Richtung des Aufdrallens der freien Enden der Padenabschnit-
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te. steuert, die angedreht werden sollen, und der Palsch-Verdrillung oder der Überdrehung dieser Padenabschnitte. Im Verlauf dieses Vorganges dringen diese in die Ansaugrohre 56 und 57 eingeführten (Pig« 2) Padenabschnitte in die Nuten 53a» 54a der Greiferköpfe 53 bzw. 54 ein. .Im Moment t.. hören die Stangen 47 und 48 auf, sich zu drehen, und sie werden durch den Generator GS (Punktionen d und e) in Spannung gebracht, und die Elektrode 73 wird an die Masse (Punktion g) angeschlossen, Sobald diese Stangen 47 und 48 sich unter Spannung befinden, beginnt im Moment tp die Punktion c, die vom Moment t? bis zum Moment t, der Verschiebung der Zahnstange 44 und der Doppelschneide 58 entspricht, mit nachfolgendem Kippen der Halterungen 35 und 43 vom Moment t~ bis t, begleitet von dem Kämmen der Padenendene Im Moment t. beginnt die Punktion b der Annäherung der Stangen durch die Nockenscheibe 14 und die Hebel 27a, 27b bis zum Moment tf-, von dem ab die Polaritäten der Stangen 47, 48 nacheinander umgekehrt werden, wie durch die Punktionen e und d dargestellt vom
Moment t,- bis to. Im Moment t^ wird die Elektrode 73 von der D ο (
Masse (Punktion g) isoliert. Im Moment tg werden die Stangen 47 und 48 voneinander getrennt (Punktion b), und im Moment t1Oj während des Abschlusses dieses Rückzugs der Stangen 47 und 48, der im Moment t./endet, werden diese letzteren in Drehung mitgenommen, um die Pasern der beiden Enden bis zum Moment t^2 zu verdrallen, der auch das Ende des Zyklus bezeichnet. Von t^2 bis "fc-iQ werden alle Punktionen durch Rückzug des steuernden Zylinders 18 der Nockenwelle 9 (Punktion a) zur Ausgangsposition zurückgeführt. Die Vorrichtung ist dann bereit, einen weiteren Andrehvorgang auszuführen, wobei der Paden automatisch am Ende des Verdrillung svorgange s der aneinander anzusetzenden Enden von den Stangen 47 und 48 und ihren Greiferköpfen 53 bzw. 54 gelöst wird, während dessen der Paden von den Stangen 47 und 48 abrollte
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Figo 6 zeigt eine Abwandlung, in der eine Elektrode 61 bzw, 62 SJi jeden Greiferkopf 53' bzw· 54' angeschlossen ist· Diese Elektroden sind an den (nicht in dieser Figur dargestellten) elektrostatischen Generator angeschlossen und sollen die aufgedrallten und gekämmten Enden der anzusetzenden Pa-. den anziehen« Hierzu werden sie mit einer dünnen Teflon-Schicht von 0,2 mm Dicke beschichtet« Dieser dielektrische Stoff hat die Aufgabe, daß der Faden, der mit einem Potential entgegengesetzt zu dem der Elektrode aufgeladen ist, durch diese Elektrode angezogen wird, jedoch sein Potential dank des Vorhandenseins des Dielektrikums beibehält. Infolge- dessen öffnen sich die dem elektrostatischen Feld unterworfenen Fasern in dieser Abwandlung nicht kreisförmig wie im Fall der vorbeschriebenen Ausführungsform, sondern werden gegen die Oberfläche der entsprechenden Elektroden 61, 62 angelegt.
Jeder Greiferkopf 53*» 54' ist mit einem Messer 63 bzw, 64 versehen, die auf Halterungen 35' bzw, 43' befestigt sind. Stehende Messer 65, 66 sind auf den kreisförmigen Bahnen der beweglichen Messer 63 bzw, 64 angebracht. In der in Fig. 6 dargestellten Stellung befinden sich die Messer eines jeden Paares 63, 65 bzw. 64» 66 beiderseits des zwischen zwei Ansaugrohren 67, 68 bzw, 69, 70 gespannten Fadens.
Eine Blasdüse 71 bzwe 72 ist jeder Elektrode 61, 62 zugeordnet und so angeordnet, daß sie die Luft im wesentlichen an der Fadenachse entlang bläst0 Auf diese Weise wird ein Faden, der um die Stangen 47» 48 in einer Richtung aufgerollt ist, daß er sich zwischen den Greiferköpfen 53! » 54f und den Rohren 68 bzw» 70 aufdrillt, durch die durch die Düsen 71, 72 geblasene Druckluft gekämmto Dieses Kämmen
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löst das Freiwerden der nicht mit dem Abschnitt des Fadens verbundenen Fasern aus, die um die Stangen 47' bzw, 48' aufgerollt sind, und die in die Ansaugrohre 68 bzw. 70 eingreifenden Abschnitte des Fadens werden getrennt und so angesaugt, daß nur die auf ge drill ten, mit dem. Rest des Fadens verbundenen Fasern verbleiben und dann unter Einwirkung des elektrostatischen Feldes gegen die Fläche der Elektroden 61 bzw, 62 angezogen werden.
Dann werden die beiden Halterungen 35' und 43' in Richtung der Pfeile F.., Fp gekippt, wie dies für die vorhergehende Ausführungsform erläutert wurde, bis die Elektroden 61 und 62 sich treffen, wobei sie die beiden aneinander anzudrehenden Fadenenden gegeneinander drückeno
Diese gekippte Stellung der Elektroden ist in Fig, 7 dargestellt, die gleichzeitig eine Abwandlung darstellt, in der die Elektroden 61 * und 62' nicht eben sind, wie in Fig» 6 dargestellt, sondern durch zwei Wölbungen in entgegengesetzter Richtung gebildet werden, wodurch sie einen Zug auf die Enden der anzudrehenden Fäden erzeugen. Dann wird die eigentliche Aneinandersetzung durch Verdrillen der zwischen den Elektroden vereinigten Enden mit Hilfe der Drehung der Greiferköpfe 53' und 54'. verwirklicht, die gleichzeitig den Faden aus den ITuten 53'a und 54'a freigeben, wie für die vorhergehende Ausführungsform beschrieben.
Die Versuche haben gezeigt, daß es möglich ist, völlig unsichtbare Aneinandersetzungen mit einer Zugfestigkeit von mehr als 80 % der Anfangsfestigkeit des Fadens zu verwirklichen. Die erste beschriebene Ausführungsform erlaubte, insbesondere für solche Fäden ausgezeichnete Ergebnisse zu er-
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zielen, die relativ -weiche und/oder leicht elektrisch aufladbare Pasern aufwiesen, während für die Fäden, die starrere und/oder schwerer elektrisch aufladbare Pasern verwandten, wie beispielsweise Wolle, die zweite Ausführungsfonn oder ihre Abwandlung der Pig0 7 bessere Resultate ergaben»
Man ka-nn noch erwähnen, daß es zur Verbesserung der Regelmäßigkeit des Paden^uerschnitts und, um auf Iceinen Pail einen Schwachpunkt an der Ansetzstelle zu schaffen, nützlich ist, die Endabschnitte abzuschneiden, bei denen die Paserdichte sehr schwach ist, damit die beiden miteinander verdrallten Endabschnitte zusammen eine der ursprünglichen Paserdichte des Padens so nahekommende Paserdichte wie möglich aufweisen·
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Claims (1)

  1. 2 1 35 62 - 16 - Berlin,d.28.9.1979
    AP B 65 H/213 562 55 646/26
    Erfindung sanspruch
    1, Vorrichtung zum Verbinden von Textilfaden durch Axialverdrillung ihrer entsprechenden Enden mit Mitteln zum Aufdrehen der Endabschnitte dieser Fäden und Erteilen einer Überdrehung an die an diese Endabschnitte angrenzenden Padenabschnitte und zum nachfolgenden Übertragen dieser Überdrehung auf die Endabschnitte, um ihre Vereinigung durchzuführen; mit zwei gegeneinander gerichteten koaxialen Spindeln, die drehbar in zwei entsprechenden Halterungen angebracht und kinematisch derart miteinander verbunden sind, daß sie sich in einander entgegengesetzten Richtungen drehen; und mit Antriebsmitteln zum abwechselnden Drehen dieser Spindeln in zwei entsprechenden Drehrichtungen, gekennzeichnet dadurch, daß jede dieser Spindeln eine einen Wickelkörper bildende Stange (47;48) aufweist, deren gegenüber dem der anderen Spindel liegendes Ende einen Greiferkopf (53;54) mit einer radialen Hut (53a;54a) hat, die außen offen ist, und daß in Achsrichtung der Stangen (A7;48) beiderseits jedes Greiferkopf es (53;543 Führungs- und Kiemmittel (67;69 bzw, 56; 57;68;70) zum Spannen eines Fadens in der Bahn dieses Greiferkopfes (53;54) vorgesehen sind«
    2· Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß jede der Halterungen (35;43) drehbar um eine senkrecht zur Achse der Stange (47;48) verlaufende Achse angebracht ist und daß diese Halterungen (35;43) mittels Hebelgetriebe (41;45;46) kinematisch miteinander verbunden sind, um in einander entgegengesetzter Richtung zu drehen, und daß Antriebsmittel (25;42;44) an diese Halterungen (35; 43) angeschlossen sind? um sie aus einer Stellung, in
    der die Stangen koaxial zueinander sind, in eine Stellung zu verschwenken, in der sie parallel zueinander gerichtet sind und in der die Greiferköpfe (53;54) zwei entsprechenden Rohren (56;57) gegenüberliegen, die mit einer Ansaugquelle verbunden sind und jeweils an ein Fadenschneidorgan (58) angrenzenβ
    3e Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß jede der Stangen (47;43) von der Masse isoliert ist und wahlweise an einen elektrostatischen Generator (GE) angeschlossen ist·
    4e Vorrichtung nach Punkt 3> gekennzeichnet dadurch, daß eine ringförmige Elektrode (73) zwischen den Greiferköpfen (53;54) koaxial zur Achse der gegeneinander gerichteten Stangen (47;48) angeordnet und wahlweise an einen der Pole des Generators (GE) angeschlossen ist.
    5» Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß jede der Stangen (47;48) an einen der Pole eines elektrostatischen Generators (GE) angeschlossen ist und so eine erste Elektrode bildet, während eine zweite Elektrode (61;62) für jede dieser Stangen vorgesehen ist und aus einer Auflagefläche besteht, die sich in der Verlängerung der entsprechenden Stangen (47;48) auf der Seite erstreckt wo diese in den Greiferköpfen (53;54) enden, wobei diese
    zweiten Elektroden (61;62) an d.en anderen Pol des Generators (GE) angeschlossen sind, und wobei jedes Paar der ersten und zweiten Elektroden auf einer schwingenden Halterung (35';43f) derart angebracht ist, daß diese zweiten Elektroden (61;62) wahlweise zwei Stellungen einnehmen können, die eine, in der sie voneinander entfernt sind, die andere, in der sie miteinander in Berührung sind, Tsobei die Auflageflächen der zweiten Elektroden (61;62) von komplementärer Form zueinander sind«
    ierzu—Z^Seiten Zeidinunoen
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