DD144881A1 - Vorrichtung zum automatischen lichtbogenschweissen beidseitig begrenzter naehte - Google Patents

Vorrichtung zum automatischen lichtbogenschweissen beidseitig begrenzter naehte Download PDF

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DD144881A1
DD144881A1 DD21448179A DD21448179A DD144881A1 DD 144881 A1 DD144881 A1 DD 144881A1 DD 21448179 A DD21448179 A DD 21448179A DD 21448179 A DD21448179 A DD 21448179A DD 144881 A1 DD144881 A1 DD 144881A1
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DD21448179A
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Werner Gilde
Walter Brenner
Original Assignee
Werner Gilde
Walter Brenner
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  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zura automatischen Lichtbogenschweißen beidseitig begrenzter Nähte wechselnder Länge, die das Schweißen der gesamten Nahtlänge, insbesondere zwischen Schotten, Stützen und ähnlichen Einbauten, gestattet und vorzugsweise für den Einsatz im Schiff-, Fahrzeug- und Stahlbau geeignet ist. Sie verfolgt das Ziel, ein extrem leichtes, für den Schweißer mühelos umsetzbares Gerät für das.genannte Anwendungsgebiet zu schaffen. Die Aufgabe, den Vorschubweg des Schweißbrenners auf einfache Weise verändern zu können und ein Antriebssystem geringsten Gewichts zu verwenden, wurde gelöst, indem ein den Schweißbrenner transportierender Fahrwagen mit Hilfe von Lauf- und Unterrädern entlang teleskopartig ineinander verschieblicher Profile bewegt wird, deren Flanschen in einer gemeinsamen Ebene münden, welche mit einem Zahnstangenprofil versehen sind. Die Laufräder sind als Zahnräder gleicher Zahnteilung ausgebildet. Der Brennervorschub wird durch ein fliehkraftgeregeltes Federzugsystem erzeugt, das über ein Zugband mit dem Fahrwagen in Wirkverbindung steht. - Fig.1

Description

214481
Anmelder; Werner Gilde
403 Halle, Merkurstraße 47 b
Walter Brenner
403 Halle, Uranusstraße 19
ffustellun^sbevollmäohtifiter;
LeIt-BfN «Schweißtechnik» im Zentralinstitut für Schweißtechnik der DDR 403 Halle, PSF 16
Vorrichtung zum automatischen Lichtbogenschweißen beidseitig begrenzter Nähte
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum automatischen Lichtbogenschweißen beidseitig begrenzter Nähte wechselnder Länge, die das Schweißen der gesamten Nahtlänge insbesondere zwischen Schotten, Stützen und ähnlichen Einbauten gestattet und vorzugsweise für den Einsatz im Schiffbau, Fahrzeug- und Stahlbau geeignet ist·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
lurze Stumpf- oder Kehlnähte unter einem Meter Länge werden bisher fast ausschließlich mechanisiert oder von Hand geschweißt. Versuche , sie mit Automaten herzustellen, sind
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2144Si
dann gescheitert, wenn wechselnde Nahtlängen beidseitig durch Einbauten, beispielsweise Querschotten, begrenzt sind.
Das gilt auch für die Iächtbogenschweißeinrichtung nach DD-PS 73 943j mit welcher fest eingestellte Nahtlängen unter 60 mm geschweißt werden können, wobei jedoch eben~ falls nicht bis an Einbauten unmittelbar herangeschweißt werden kann. Eine Einstellung des Gerätes auf größere und wechselnde Nahtlängen ist nicht möglich. Es ist im Prinzip auch möglich, kurze Nähte mit Schweißgeräten mit Nahtsuchsystemen zu schweißen oder Roboter zu verwenden, die nach dem "teach in" Verfahren arbeiten.
Hier ist der Apparateaufwand aber meistens unvertretbar groß, und es entsteht das Problem, daß die Schweißteile zur Maschine transportiert werden müssen. Auch der Einsatz kleiner Traktoren blieb ohne Erfolg, weil ein Traktor auf Grund seiner Konstruktion nicht zwischen zwei Querschotten eine Naht ziehen kann.
Aus diesen Gründen werden Nähte wechselnder Länge, die beidseitig durch Einbauten begrenzt sind, auch unter erschwerten Bedingungen, wie beispielsweise im Schiffbau, nahezu sämtlich von Hand geschweißt»
Ziel der Erfindung
Es ist Ziel der Erfindung, eine Lichtbogenschweißvorrichtung zu schaffen, die ein automatisches Schweißen beidseitig begrenzter Nähte wechselnder Nahtlänge erlaubt und sich zum Zwecke des Umsetzens durch einen Schweißer durch ein äußerst geringes Gewicht auszeichnet.
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Sas Wesen der Erfindung
Der Erfindung liegt die .Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum automatischen Lichtbogenschweißen beidseitig begrenzter Nähte zu entwickeln, die durch Mittel gekennzeichnet ist, den Yorschubweg des Schweißbrenners auf einfache Weise zu verändern und die Vorschubbewegung durch ein Antriebssystem geringsten Gewichtes zu erzeugen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst, indem, wie im Stand der Technik bekannt, ein zur Führung des Schweißbrenners dienender Fahrwagen entlang einer Fahrbahn transportiert wird, die erfindungsgemäß aus teleskopartig ineinander verschieblichen, oben offenen Profilen besteht, deren Flanschen in einer gemeinsamen oberen Ebene münden· In diesem Bereich sind die Flanschen mit Mitteln zur Aufnahme der Laufräder, insbesondere mit einem Zahnstangenprofil versehen, wobei die Laufräder als Zahnräder ausgebildet sind, deren Zahnteilung mit der des Zahnstangenprofils übereinstimmt.
Zur Verbesserung der Gleit eigenschaften der Teleskopprofile ineinander sind formschlüssige Gleitelemente, vorzugsweise KLllen-Xugellagerungen und/oder kraftschlüssig wirkende federbelastete Druckrollen vorgesehen. Weiter sind die Laufräder der Brenneraufnahme mit inneren und äußeren Unterrädern durch Zugfedersysteme derart verbunden, daß die Unterräder stets im Eingriff mit inneren und äußeren Führungsleisten in Eingriff stehen, welche jeweils mit dem inneren und äußeren Teleskopprofil fest verbunden sind. Der Vorschub der Brenneraufnahme erfolgt durch ein im inneren Teleskopprofil angeordneten fliehkraftgeregelten Federzugsystem, das über ein über eine Um-
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lenkrolle geführtes Zugband mit der Brenneraufnähme in Wirkverbindung steht.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden· In den dazugehörenden Zeichnungen zeigen:
Fig« 1s Einen Querschnitt des kinematischen Prinzips der Erfindung
Fig, 2: Eine Seitenansicht gemäß Fig. 1.
Das Grundgerät der Lichtbogenschweißvorrichtung besteht aus teleskopartig ineinander verschieblichen U-förmigen Profilen 4J 5, dessen Flanschen in einer gemeinsamen Ebene münden und in diesem Bereich mit einer Zahnteilung versehen sind i wobei die Zahnteilung des inneren Teleskopprofils 4 und des äußeren Teleskopprofils 5 übereinstimmen. Zur Verbesserung der Gleiteigenschaft der Teleskopprofile 4; 5 ineinander ist eine mehrfache Rillen— Kugellagerung 8 vorgesehen, wobei eine weitere Führung durch ein federbelastetes Druckrollenpaar 10 erfolgt, das in einer am inneren Teleskopprofil 4 befestigten und das äußere Teleskopprofil 5 durchgreifenden Führungsschiene gelagert ist und sich auf der Unterfläche des äußeren Teleskopprofils 5 abstützt. Die Brenneraufnahme 1 ist mit Laufrädern 2 in Form von Zahnrädern ausgerüstet, deren Zahnteilung mit der des inneren und äußeren Teleskopprofils übereinstimmt. Sie besitzen eine Breites welche der Gesamtbreite beider Flanschen der Teleskopprofile 4;
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entspricht oder diese geringfügig übersteigt· Den Laufrädern 2 sind Unterräder 65 7 zugeordnet, welche auf den an den Teleskopprofilen 4J 5 angebrachten inneren und äußeren Führungsleisten 19» 20 ablaufen, wobei zwisohen Laufrädern 2 und Unterrädern 6; 7 ein Zugfedersystern 9 angeordnet ist, welches den erforderlichen Formschluß der zahnradförmigen Laufräder 2 auf' den zahnstangenartigen Flanschoberkanten der Teleskopprofile 4; 5 sichert· Für den Vorschub der Brenneraufnahme 1 ist innerhalb des inneren Teleskopprofiles 4 ein fliehkraftgeregeltes Federzugsystem 12 angeordnet, welches über eine Umlenkrolle21 geführtes Zugband 13 mit der Brenneraufnahme 1 in Yiirkverbindung steht.
Bei entsprechend der zwischen den Querschotten 18 zu schweißenden Nahtlänge ausgezogenen und mit Hilfe einer Teleskopschienenarretierung 17 gesicherten Länge des Teleskopprofiles 4} 5 wird durch den Schweißer lediglich die Brenneraufnahme 1 mit dem Schweißbrenner 3 gegen die Wirkung des Federzugsystems 12 bis zum Endschalter 16 gezogen· Der Schweißvorgang läuft dann bis zum Anschlag der Brenne rauf nahine 1 am zweiten Endschalter 16 völlig selbsttätig ab. Die gesamte Lichtbogenschweißvorrichtung wird durch Stützfüße 14 vom V/erkstück 15 getragen und ist auf Grund ihres minimalen Bauteilaufwandes vom Schweißer leicht umsetzbar·
Auf die Darstellung des Schweißdrahtvorschubantriebes, der in bekannter Y/eise mit Hilfe eines Hohlkabels und vorgeschalteten mechanischen Antriebes realisiert wird, kann verzichtet werden·

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch
    Vorrichtung zum automatischen Lichtbogenschweißen der gesamten Nahtlänge beidseitig begrenzter Nähte wechselnder Länge, insbesondere zwischen Schotten, Stützen und ähnlicher Einbauten, bestehend aus einem als Führungs- und Transportmittel des Schweißbrenners dienenden , auf einer Fahrbahn laufenden Fahrwagen, g e k e η η ζ e ic h net dadurch, daß die Fahrbahn aus tele äcopartig ineinander verschieblichen, oben offenen Profilen (4J 5) besteht, deren Flanschen in einer gemeinsamen oberen Ebene münden, die mit Mitteln zur Aufnahme der Laufräder (2) der Brenne raufnähme (1) versehen ist und insbesondere ein Zahnstangenprofil besitzt, wobei die Teleskopprofile (4j 5) mit formschlüssigen Gleitelementen, vorzugsweise Rillen-Kugel lagerung en (8) und/oder kraftschlüssig durch federbelastete Druckrollen (10) ineinander geführt werden und zwischen den Laufrädern (2) der Brenneraufnahme (1) und inneren und äußeren Unterrädern (6j 7) ein Zugfedersystem (9) derart angeordnet ist, daß die Unterräder (6; 7) stets in Eingriff mit inneren und äußeren Führungsleisten (19J 20) stehen und zum Vorschub der Brenneraufnahme (1) ein Federzugsystem (12) mit Fliehkraftregler mit über eine Umlenkrolle (21) geführtem Zugband (13) vorgesehen ist0
    J - PIi er zu zwei Blatt Zeichnungen - j"
DD21448179A 1979-07-20 1979-07-20 Vorrichtung zum automatischen lichtbogenschweissen beidseitig begrenzter naehte DD144881A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0091675A3 (en) * 1982-04-14 1984-02-01 Siemens Aktiengesellschaft Welding equipment with a guiding device for the torch

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0091675A3 (en) * 1982-04-14 1984-02-01 Siemens Aktiengesellschaft Welding equipment with a guiding device for the torch

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