DD145256A1 - Klinkenrollbahn zum bereitstellen von zylindrischem foerdergut - Google Patents

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DD145256A1 DD21535079A DD21535079A DD145256A1 DD 145256 A1 DD145256 A1 DD 145256A1 DD 21535079 A DD21535079 A DD 21535079A DD 21535079 A DD21535079 A DD 21535079A DD 145256 A1 DD145256 A1 DD 145256A1
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Klinkenrollbahn zum Bereistellen von zylindrischem Foerdergut, im wesentlichen bestehend aus mehreren, an Rollbahnen schwenkbar hintereinander angeordneten Klinken. Die Erfindung stellt sich das Ziel, eine Klinkenrollbahn zum Bereitstellen von zylindrischem Foerdergut zu schaffen, die sich durch geringen Platzbedarf und Aufwand auszeichnet und kein zusaetzliches Antriebssystem benoetigt. Die zu loesende Aufgabe besteht darin, von der Klinkenrollbahn das darauf bereitgestellte, gesamte Foerdergut gleichzeitig zu entnehmen und Paletten in Lagerbestaenden groesser dem Durchmesser des Foerdergutes, auch bei maessiger Schwenkbewegung der Rollbahn, sicher und ohne Beschaedigung zu beladen. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass die Klinken mit unterschiedlichen Radien versehen sind und durch das Gewicht des ueber die geneigten Rollbahnen heranrollenden Foerdergutes einzeln nach einander aufrichtbar und untereinander selbsttaetig sperrbar sind und jedes Stueck Foerdergut im entsprechenden Bereich zwischen zwei aufgerichteten Klinken abgelegt ist. Figur

Description

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... Klinkenrollbahn zum Bereitstellen von zylindrischem Fördergut
Anwendungsgebiet der Erfindung;
Die Erfindung betrifft eine Klinkenrollbahn zum Bereitstellen von zylindrischem Fördergut, im wesentlichen bestehend'aus mehreren, an Rollbahnen schwenkbar hintereinander angeordneten Klinken,
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Klinkenrollbahnen sind bekannt. In dem Fachbuch "Verkettungseinrichtungen in der Fertigungstechnik" von Hesse, Zapf, VE3 Verlag Technik, v/erden KlinkenrolT-bahnen bzw. Klinker.rutsehen beschrieben, die sich besonders für kopflastige Teile eignen. Die Klinkenrollbahnen bestehen aus mehreren, an Rollbahnen beweglich hintereinander angeordneten Klinken. Die Klinken werden durch die Masse des die Rollbahn hinabrollenden Fördergutes um ihren Drehpunkt bewegt und aufgerichtet.
Wird an unterster Stelle der Klihkenrollbahn Fördergut entnommen, so rücken alle auf der Bahn befindlichen Teile um eine Position vor. Die Klinken sind bei mit Fördergut belegter Rollbahn untereinander nicht arretiert, so daß bei Schwenkbewegungen, die die Klinkenrollbahn im Bearbeitungsprozeß unter Umständen erfährt,
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28.St1157 3*81711.
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' .: . das darauf befindliche, in vorgegebenen Abständen abgelegte. Fördergutin seiner Lage verschoben wird und sich untereinander berührt, v/ob ei die Möglichkeit einer Beschädigung oder dgl. besteht. Es ist auch ein Pilgerschrittförderer (BRD-OS 1 902 698) bekannt, der aus einer Ablagevorrichtung mit. um die Schrittweite voneinander entfernten Ablägestationen für das Fördergut und einem dazu parallelen, auf einer Rechteckbahn relativ zur Ablagevorrichtung periodisch bewegten Hubbalken besteht, der mit in Schrittweite voneinander .; entfernt en, einzeln, schaltbaren Transportgabeln versehen ist. Derartige Pilgerschrittförderer werden überall dort benutzt, wo es auf eine genaue Position des Fördergutes am Anfang oder am Ende des Förderers
15, relativ zu einer Bearbeitungsstation ankommt.
Eine andere Fördereinrichtung wird in der BRD-OS 2 007 157 beschrieben. Diese Fördervorrichtung besteht ..-: aus einem Gehäuse, run dessen Seitenwänaen in räumlichen Abständen ¥ertiefungen hintereinander ange- bracht sind. An den Seitenwänden sind ebenfalls räumlich hintereinander getrennt übereinanderfolgend arbeitende Förderflächenelemente (mit Klinken vergleichbar) schwenkbar gelagert. Alle, an den Seitenwänden angeordneten: Förderflächenelemente werden mittels einer Steuerstange über Anschläge und Anschlagfinger .angehoben. Durch Betätigung der Steuerstange wird das in den Vertiefungen der Seitenwände befindliche Fördergut angehoben, rollt abwärts auf ;. -einer Führungsfläche und nimmt eine neue Stellung in einer frei gewordenen Vertiefung ein. Bei der Anwendung der beiden letztgenannten Vorrichtungen sind ein erhöhter Platzfbedarf und Aufwand und zusätzliche Antriebssysteme für die Transportgabein bzw. Steuerstangen erforderlich. ..-. ] : , . .. :. ·.
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Ziel der Erfindung ...
Ziel der Erfindung ist eine Klinkenrollbahn zum Bereitstellen iron zylindrischem Fördergut, die sich durch geringen Platzbedarf und Aufwand auszeichnet und kein zusätzliclies Antriebssystem benötigt«
Darlegung; des Wesens, der Erfindung
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine Klinkenrollbahn zu schaffen, von der das gesamte, darauf ab-
10^ gelegte Fördergut gleichzeitig entnommen werden kann und Paletten in Lageabständen größer dem Durchmesser des !Fördergutes, auch bei mäßiger Schwenkbewegung der Rollbahn, sicher und ohne Beschädigung des Fördergutes beladen v/erden können.
Die Aufgabe,der Erfindung wird dadurch gelöst, daß die Klinken mit unterschiedlichen Radien versehen sind und durch das Gewicht des über die geneigten Rollbahnen heranrollenden Fördergutes einzeln nacheinander auf-.richtbar und untereinander selbsttätig sperrbar sind und jedes Stück Fördergut im entsprechenden Bereich zwischen zwei aufgerichteten Klinken abgelegt ist. Gemäß einem weiteren Erfindungsmerkmal sind bei voll beladener Klinkenrollbahn alle Klinken in aufgerichteter Lage untereinander arretiert.
Schließlich sind der in Transportrichtung gesehen ersten Klinke eine Einlaufschräge und der letzten Klinke ein Endanschlag zugeordnet.
Die erfindungsgemäße Klinkenrollbahn zeichnet sich durch geringen Platzbedarf und Aufwand aus. Mit ihr können Paletten mit zylindrischem Fördergut in Lageabständen größer dem Durchmesser des Fördergutes und ohne Beschädigung desselben untereinander beladen werden. Die selbsttätige Arretierung der Klinken untereinander wird auch bei mäßiger Schwenkbewegung
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der Rollbahn beibehalten. Gesonderte Antriebe zum Betätigen oder Arretieren der Klinken sind nicht erforderlich. Die Erfindung wird an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Die im Ausführungsbeispiel dargestellte Klinkenroll- ' bahn besteht aus mehreren Klinken 1 mit unterschiedlichen Radien 8, 9» 10 und 11, die um einen Achsstift 2 schwenkbar sind. Die Klinken 1 sind.in gleichen Abständen hintereinander an eimer Rollbahn 3 angeordnet.
10„ An der Rollbahn 3 sind ein Endanschlag 4 und eine Einlaufschräge 5 angebracht. Jede Klinke 1 ist mit einem Anschlagstift β versehen.
Die ¥/irkungsv/eise der Klinkenrollbahn ist folgende: Das einzeln auf die Rollbahn 3 roll-ende Fördergut 7 (Teil I) betätigt durch seine Schwerkraft die Klinken 1 so, daß das nachfolgende Fördergut 7 '(Teil II) an der durcla das vorhergehende Fördergut 7 (Teil I) aufgerichteten Klinke 1 (A) anschlägt. Die durch das Fördergut 7 (Teil II) aufgerichtete Klinke T (B) sperrt das Abfallen der Klinke 1 (A). Die leiste Klinke 1 wird durch die Einlaufschräge 5 gehalten, so daß bei voll beladener Rollbahn 3 alle Klinken 1 bedingt durch die unterschiedlichen Radien 8, 9, 10 und 11 und das darauf befindliche Fördergut 7 in aufgerichteter Lage arretiert sind und jedes Stück Fördergut im entsprechenden Bereich zwischen zwei Klinken 1 gehalten wird. 3ei vollständiger Entnahme des Fördergutes (7) fallen > alle Klinken (1) in ihre Ausgangslage zurück.
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Claims (3)

-5-215 Erfindungsanspruch' - .
1. Klinkenrollbahn zum Bereitstellen von zylindrischem Fördergut, im wesentlichen bestehend aus mehreren, an Rollbahnen schwenkbar hintereinander angeordneten Klinken, gekennzeichnet dadurch, daß die Klinken (T) mit unterschiedlichen Radien (8, 9, 10 und 11) versehen sind und durch das Gewicht des über die geneigten Rollbahnen (3) heranrollenden Fördergutes (7) einzeln nacheinander aufrichtbar und untereinander selbsttätig sperrbar sind und jedes Stück Fördergut (7) im entsprechenden Bereich zwischen zwei aufgerichteten iilinken (1) abgelegt ist.
2. Klinkenrollbahn nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß bei voll beladener Klinkenrollbahn alle Klinken (1) in aufgerichteter Lage untereinander arretiert sind.
3. Klinkenrollbahn nach Punkt 1 bis 2, gekennzeichnet dadurch, daß der in Transportrichtung gesehen ersten Klinke (1) eine Einlaufschräge (5) und der letzten Klinke (1) ein Endanschlag (4) zugeordnet sind.,
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
DD21535079A 1979-09-05 1979-09-05 Klinkenrollbahn zum bereitstellen von zylindrischem foerdergut DD145256B1 (de)

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DD145256B1 DD145256B1 (de) 1982-06-30

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