DD145864A3 - Zentriereinrichtung fuer gleisgebu dene schraubmaschinen - Google Patents
Zentriereinrichtung fuer gleisgebu dene schraubmaschinen Download PDFInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine fahrbare Maschine zur Ausfuehrung von Schraubarbeiten im Eisenbahnoberbau, insbesondere zum Anbringen oder Entfernen und/oder Nachziehen loesbarer Befestigungsmittel des Gleises. Das Ziel der Erfindung besteht in der Entwicklung einer fahrbaren Maschine zur Durchfuehrung von Schraubarbeiten an den Befestigungsmitteln zwischen Schiene und Schwellen. Dabei wird die Aufgabe der gleichzeitigen Arbeitsausfuehrung an mehreren unmittelbar hintereinander liegenden Schwellen geloest. Zur Loesung der Aufgabe sind mehreren hintereinander angeordneten Schraubeinrichtungen Kolben-Zylindereinheiten zugeordnet, mit denen die mittlere Schraubeinrichtung zuerst zentriert wird, und die dann im weiteren als Basis fuer die Zentrierung der beidseitig benachbarten Schraubeinrichtungen dient. Zum allseitigen Ausgleich beim Aufsetzen auf das zu bearbeitende Befestigungsmittel und zum schnellen Fassen desselben besitzt jedes Werkzeug ein spezielles Gelenk und eine senkrecht wirkende Druckfeder. Die Erfindung laeszt sich bei Maschinen zur Ausfuehrung von Schraubarbeiten im Gleisbau anwenden.
Description
206557 -ι-
Zentriereinrichtung für gleisgebundene Schraubmaschinen
Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die Erfindung betrifft eine Zentriereinrichtung für gleisgebundene Schraubmaschinen zur Ausführung von Schraubarbeiten im Eisenbahnoberbau,
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen?
Es sind Maschinen zur Ausführung von in Abständen durchzuführenden Gleisarbeiten bekannt, bei denen die kontinuierlich verfahrbare Maschine längsbewegliche bzw, eine Relativbewegung ausführende und elastisch aufgehängte Schraubmaachinen und ein die Fahrbewegung begrenzenden Anschlaghebel zur Zentrierung vorhanden sind« Für einen ähnlichen Zweck ist weiterhin eine Maschine bekennt, bei der mittels eines Impulsgebers und einer nachgeordneten Steuereinrichtung ein Arbeitsorgan etwa in der Mitte über einer Schwelle zum Stehen gebracht wird. Für diesen ähnlichen Zweck, beispielsweise für die Ausführung von Stopf» arbeiten, reicht die erzielbare Genauigkeit der Zentrierung aus, ist jedoch für Schraubarbeiten, wobei ein Werkzeug relativ genau über einen Schraubenkopf anzusetzen ist, ungeeignete
Es ist weiter bekannt, Schraubeinrichtungen auf einem Trägerfahrzeug auf einem Längsträger fahrbar aufzuhängen, so daß während der Arbeitsausführung bei kontinuierlicher Fortbewe-
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gung des Trägerfahrzeuges die Schraubeinrichtung für eine bestirntste Zeit über dem zu behandelnden Schienenbefestigungsmittel stehen bleibt und danach um ein erforderliches Maß vorrückt, Es ist auch bekannt, in dieser Art eine Mehrzahl von Schraubeinrichtungen hintereinander auf jeder Seite der Schienen paarweise anzuordnen, um damit eine höhere Arbeitsproduktivität zu erreichen. Damit ergibt sich jedoch der Mangel, daß die Längszentrierung der Schraubeinrichtungen mit ihren Schraubwerkzeugen über den Schienenbefestigungsmitteln infolge der beträchtlich schwan~ kenden Schwellenabstände völlig ungenügend ist. Die für diesen Zweck bekannten Anschlaghebel, Arretierhebel und Impulsgeber mit den ihnen zugeordneten Beistelleinrichtungen lassen sich konstruktiv wegen der beschränkten Platzverhältnisse nicht so unterbringen, daß eine gleichzeitige Bearbeitung mehrerer benachbarter Schwellen möglich ist« Eine weiter auseinandergezogene Anordnung der Schraubeinrichtungen für die Bearbeitung nur jeder zweiten Schwelle ergibt aber die Nachteile eines beträchtlich längeren Trägergestelles und den Nachteil einer unkontinuierlichen Arbeitsfortschrittslänge» Auch die bekannte elastische Aufhängung der Schraubeinrichtungen mit 'zusätzlichen Federelementen ergibt keine befriedigend sichere Lösung,,
Ziel der Erfindung:
Das Ziel der Erfindung besteht darin, die Arbeitsgeschwindigkeit von Schraubmaschinen zu erhöhen und der durchschnittlichen Arbeitsgeschwindigkeit anderer im Komplex arbeitender Gleisbaumaschinen anzupassen.
Darlegung des Wesens der Erfindung;
Der .Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zentriereinrichtung zu schaffen, mit der eine ochnelle und trotz der vorhandenen Differenzen der Schwellenabstände ausreichend genaue Längs-
zentrierung der auf mehrere unmittelbar hintereinander liegende Schwellen einwirkende und durch Kolben-Zylinder-Einheiten längsverschiebbare Schraubmaschinenpaare erreichbar ist*
Gemäß der Erfindung wird dies erreicht, indem die die Schraubeinrichtungen längsverschiebbar verbindenden Kolben-Zylinder-Einheiten (1.5, 16) unterschiedliche Durchmesser besitzen«
Mit den bekannten, jeder Gruppe von längsbenachbarten Schraubeinrichtungen zugeordneten Anschlägen ergibt sich mit der erfindungsgemäßen Einrichtung, daß bei Druckmittelbeaufschlag.ung aller die Schraubeinrichtungen verbindenden Kolben-Zylinder-Einheiten mit gleicher Druckhöhe zeitlich zuerst die Gruppe von Schraubeinrichtungen mit den Kolben-Zylinder-Einheiten mit , dem größten Durchmesser zentriert wird und die eingenommene Stellung im weiteren als Basis zur Zentrierung der benachbarten Schraubeinrichtungen in der Reihenfolge der Größe der Durchmesser der übrigen Kolben-Zylinder-Einheiten diente Es wird damit eine den tatsächlich vorhandenen Schwellenabständen entsprechende Zentrierung der Schraubeinrichtungen in der Längsrichtung erreicht»
Die Erfindung wird an nachstehendem Ausführungsbeispiel näher erläutert« Die einzelnen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 die·Seitenansicht der an dem Trägerfahrzeug angeordneten Schraubeinrichtungen
Fig* 2 den dazugehörenden Grundriß
Die Figuren 1 und 2 zeigen den Fahrgestellrahmen 1 des Trägerfahl zeuges, dem in der Maschinengruppe paarweise je Schiene des zu bearbeitenden Gleises drei Schraubeinrichtungen 2', 2!f und 2!il zugeordnet sind* Die Mas chine ngrup.pe besteht aus dem Rahmen 3 und dessen Längsholme 4« die der Führung der in Gleislängsrich·* tung verschiebbaren Schlitten 5% 5ft und 51«1 mit den Schraub-
te?
einrichtungen 2*, 2fl und 2IIS dienen. Sie ist inagesamt über die Führungssäuleη 6, die Drehpunkte 7 und die Kragarme 8 mit dem Fahrgestellrahmen 1 des Trägerfahrzeuges verbunden« Mittels Kolben-Zylinder-Einheit 9 ist die Maschinengruppe höhenverstellbar, so daß sich eine .Arbeite- und Transportstellung herstellen läßt. Sie ist seitlich über den Drehpunkt 7 gegen den Schienenkopf schwenkbar« Im Rahmen 3 befinden sich zwei Führungsrollen 10, die an der Schienenkopfinnenkante laufen und so die Zentrierung der Maschinengruppe über die Drehpunkte 7 quer zur Gleislängsrichtung ermöglichen.
Die jedem Schlitten 5', 5tf und 5111 paarweise zugeordneten Schraubeinrichtungen 21, 21'. und 2111 sind miteinander gekoppelt, jedoch in ihrem Abstand zueinander quer zur Gleisachse über arretierbare Führungen 11 verstellbar, so daß wahlweise die Behandlung der Hakenschrauben sowie die der bedeutend weiter auseinanderliegenden Schwellenschrauben möglich ist·
Der-Schlitten 5' ist mit einer Vorfahrautomatik 12 versehen, die ein Vorrücken der Maschine um drei Schwellen steuert. Weiterhin sind den Schlitten 51» 5'' und 5lft die Anschläge 13', 13" und 13* *f zugeordnet», Die Anschläge 13'5 13 " und 13' " werden durch die Kolben-Zylindereinheiten 14', 14'? und 14ftl nach dem Vorrücken der Maschine gegen die Befestigungsmittel geschwenkt und dienen zur Begrenzung der Längsbewegung beim Zentrieren«, Die im Ausführungsbeispiel dargestellten drei Schlitten 5', 5lf und 5f!t und damit die drei Schraubeinrichtungen 2f, 2'1 und 2'te je Maschinengruppe sind untereinander durch die Kolben-Zylinder-Einheiten 15 und 16 verbunden, die einen unterschiedlichen Durchmesser haben und damit unterschiedliche Kräfte bei gleichem Druck besitzen·
Mittels der Vorfahrautomatik 12 wird der Schlitten 51 und damit die Schraubeinrichtung 2* grob zentriert« Nach Einschwenken der Anschläge 13', 13" und 13tte über die Kolben-Zylinder-Einhsiten 14',
14'' und 14tfl erfolgt eine Druckbeaufschlagung der KoIben-Zylind Einheiten 15 und 16. Bei Druckbeaufschlagung wird die größere Kolben-Zylinder-Einheit 15 stets zuerst die Schlitten 5' und 51' und damit die Schraubeinrichtungen 2* und 2'1 in Gleislängsrichtung zentrieren und danach erst die kleinere Kolben-Zylinder-^Einheit 16 den Schlitten 5llf mit der Schraubeinrichtung 2* * * um das notwendige Maß zur Mitte ziehen,. Danach schwenken die Anschläge 13f, 131' und 13' " zurück und die Schraubeinrichtungen 2', 2'1 und 2!fi werden zur Durchführung der jeweiligen Arbeiten abgesenk
Claims (1)
- ErfindungsanspruchZentriereinrichtung für gleisgebundene Schraubmaschinen zur Ausführung von Schraubarbeiten im Eisenbahnoberbau mit über jeder Schiene des Gleises auf einem Schlitten paarweise und gegeneinander mit Kolben-Zylinder-Einheiten längsverschiebbaren Schraubeinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß die die
Schraubeinrichtungen längsverschiebbar verbindenden Kolben-» Zylinder-Einheiten (15» 16) unterschiedliche Durchmesser besitzen©gftaE^si.i^.aLJ^
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